Zum Hauptinhalt springen
VC Kanti Impressionen

Media


Topscorer

Volleyball macht Schule

News

Wieder auf die Siegesstrasse zurückfinden

 

Die junge Kanti-Libera Lisa Contorno kommt immer wieder zu Teileinsätzen, so auch in Aesch. BILD WERNER SCHLÄPFER

 

VOLLEYBALL. Die letzten drei (Auswärts-)Spiele hat der VC Kanti alle verloren: Es begann mit dem Ausscheiden aus dem Europacup (0:3 in Ostrava) und ging mit den zwei mit 0:3 verlorenen NLA-Spitzenspielen in Neuenburg und Aesch weiter. Schon im letzten Heimspiel von Ende Oktober gegen das erstarkte Cheseaux hatten die Schaffhauserinnen beim 3:2-Sieg Mühe bekundet, konnten aber die Partie nach 1:2-Rückstand noch wenden. Mit Volley Franches-Montagnes kommt heute (16.30 Uhr, BBC-Arena) zum Vorrundenabschluss eine ähnliche Equipe nach Schaffhausen wie Cheseaux. Denn wie die Waadtländerinnen mit Madeline Renée Haynes verfügt auch VFM mit der ­Kolumbianerin Ivonne Montano (26) über eine herausragende Skorerin. Beim 3:1 gegen Toggenburg ­gelangen der Diagonalangreiferin sage und schreibe 36 Punkte. Mit der Zuspielerin Maria Alejandra Marin und Diana Arrechea stehen zwei weitere Kolumbianerinnen im VFM-Kader, dazu neben elf Schweizerinnen die Estin Laura Parts. Montano (179 Punkte) und Haynes (175) führen denn auch die NLA-Topskorerliste deutlich vor der NUC-Überfliegerin Tia Scambray (135) an. Die aktuelle Kanti-Topskorerin Korina Perkovac kommt bisher aus 104 Punkte.

 

Es ist auf jeden Fall ein interessantes Treffen gegen die Jurassierinnen zu erwarten, die alles versuchen werden, um in der Tabelle von Platz 7 wegzukommen. Hoffentlich findet Kanti-Trainer Nicki Neubauer die richtige Taktik, um das kolumbianische Trio zu stoppen. (hcs. )

Spitzenspiel mit total 50 Fehlern –VC Kanti verliert in Aesch mit 0:3

Der VC Kanti (3.) hatte gestern im Verfolgerduell hinter Leader Neuenburg UC beim Tabellenzweiten Aesch-Pfeffingen anzutreten. Nach einem guten und spannenden ersten Satz (28:30) bauten die Schaffhauserinnen in den Sätzen 2 und 3 (20:25 und 15:25) immer mehr ab. 

DIe Kanti-Angreiferin Romy Jatzko gegen den Aescher Block. BILD WERNER SCHLÄPFER

Hans Christoph Steinemann, Aesch BL

VOLLEYBALL. Dass die beiden Spiele ge-gen die Ersten der Tabelle innert einer Woche die Nagelprobe für den VC Kanti bedeuten würden, war von Anfang an klar. Das Fazit nach diesen beiden Duellen gegen die Spitzenteams ist ernüchternd ausgefallen, zweimal resultierte eine klare 0:3-Niederlage, nun gilt es am nächsten Samstag zum Abschluss der Vorrunde im Heimspiel gegen das starke Franches-Montagnes den 3. Platz zu sichern. Mit einer Leistung wie gestern Abend im Baselbiet dürfte das aber schwierig werden, das war gestern allen im Schaffhauser Umfeld klar. «In den Sätzen 1 und 2 konnten wir noch mithalten, im dritten Satz ist uns das gar nicht mehr gelungen», zog Kanti-Trainer Nicki Neubauer ein realistisches Fazit des insgesamt enttäuschenden Auftritts in Aesch. Ärgern musste er sich insbesondere über die extrem hohe Fehlerquote in diesem «Spitzenspiel», das keines war. Total zählten die Statistiker 50 Fehler auf beiden Seiten, das Verhältnis lautete mit 21:29 aber klar zuungunsten der Schaffhauserinnen. Mit 14:10 führte der VC Kanti auch in der Statistik der Servicefehler – eine gute Partie war das leider nicht.

Dabei hatte es für die Schaffhauserinnen nicht einmal schlecht begonnen, sie kamen nach einem 8:13-Rückstand wieder heran und konnten auch nach einem 21:23 noch zum 23:23 ausgleichen. Dank einem guten Service von Wiebke Silge konnte die für Eva Svobodova eingewechselte Romy Jatzko mit dem 24:23 gar den ersten Satzball herausholen. Aber danach landete Silges Service im Aus – 24:24. In der Folge hatten zwar die Aescherinnen Satzball um Satzball, aber auch lange nicht die Nerven, um den Sack zuzumachen. Erst beim 30:28 verwertete Zuspielerin Méline Pierret nach 30 Minuten einen Gratisball am Block. Der VC Kanti hatte es verpasst, sich in dieses Spiel reinzukämpfen. Schade, denn weitere Chancen sollten sich im weiteren Verlauf der Partie nicht mehr bieten. Schnell nach einer Serviceserie zurückliegend, fanden sie bis zum 8:8 und 10:10 wieder zurück und holten später auch nochmals zum 18:17 auf. Doch nachhaltig war das nicht, zu oft brachten sich die Schaffhauserinnen mit eigenen Fehlern wieder aus dem Tritt. In dieser Phase hätte es die ordnende Hand einer Teamleaderin gebraucht, da auch Andreas Vollmers Aesch an diesem Abend nicht über alle Zweifel erhaben schien. Dennoch machten sie unter der Führung der Topskorerin Madison Duello (total 20 Punkte) den Satz nach nunmehr 21 Minuten mit 25:20 fertig. Nichts mehr wollte den Schaffhauserinnen im dritten Abschnitt gelingen, über 10:4, 16:8 und 20:9 zog Aesch in knapp 20 Minuten auf 25:15 davon. Es war ein sehr schnelles Ende.

 Bilder Werner Schläpfer       Statistik

VIDEO

Interview mit Kanti-Trainer Nicki Neubauer

VC Kanti in Aesch vor Bewährungsprobe

Nach den zwei 0:3-Niederlagen im Europacup in Tschechien und am Sonntag in der NLA bei Leader Neuenburg UC steht dem VC Kanti heute Abend in Aesch BL (20 Uhr) wieder eine schwierige Aufgabe bevor. Das vom Büsinger Andreas Vollmer trainierte Aesch-Pfeffingen ist neben NUC der meistgenannte Titelfavorit. Bisher taten sich die Baselbieterinnen indes recht schwer in der Liga, verloren erst gegen Leader Neuenburg mit 1:3 und hatten zuletzt im Jura Mühe gegen Franches-Montagnes (26:24, 13:25, 25:21, 12:25, 17:19). Für den VC Kanti heisst das, dass er mit Chancen ins Baselbiet reist – wenn die Leistung stimmt. (hcs.)

Der VC Kanti zieht beim Leader Neuenburg eine klare Niederlage ein

Im siebten Saisonspiel der NLA hat der VC Kanti zum ersten Mal verloren. Beim Tabellenersten Neuenburg gab der VC Kanti mit 0:3 alle Punkte ab.

Die Kanti- Mittelblockerin Karis Watson (r.) fordert Jasmine Gross (NUC) heraus. BILD WERNER SCHLÄPFER

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Vier Spiele innerhalb von zehn Tagen – der VC Kanti steht gerade am Ende einer happigen Phase in der laufenden Saison. Wie die Schaffhauserinnen waren auch die gestrigen Gastgeberinnen, Neuenburg UC, nicht nur in der NLA, sondern auch im Europacup engagiert. Der Erstplatzierte gegen den Zweiten, so lautete die Affiche in der Riveraine-Sporthalle. Bei Kanti begann diesmal Eva Svobodova auf der Aussenposition, Romy Jatzko musste in allen drei Sätzen auf Einsatzzeit warten (und erhielt sie dann auch).

Die Munotstädterinnen begannen die Partie mit zwei starken Punkten, kassierten dann aber vier Aufschläge, bevor sie selbst punkteten. Kanti kam wieder heran und hielt bis zum 11:12 den Satz offen. Anschliessend kam man mit dem Service von Kyra Holt nicht zurecht, beim Stand von 18:11 sollte der Satz gelaufen sein, zumal Kanti auch deutlich mehr Fehler unterliefen. Die Einwechselungen von Guyer (14:20) und Jatzko (15:22) sorgten schlussendlich für keine Reduktion des Rückstandes (18:25).

Auch den zweiten Durchgang begannen die Schaffhauserinnen mit zwei Punkten und blieben bis zum Stand von 6:7 dran. Dann kamen die Gastgeberinnen erneut mit ihrem Service zum Zug: mit Scambray (Saison- und Tages-Topskorerin), Dapic und Trösch am Aufschlag kam NUC zu 14 Punkten, Kanti dazwischen nur zu zweien. Mit 25:14 ging Satz zwei klar an den Tabellenführer. Anschliessend konnten die Schaffhauserinnen (bei der höheren Fehlerquote der beiden Teams) bis zum 18:18 dranbleiben. Mit Sarah Trösch am Aufschlag legte NUC zum 22:18 vor und zog das Spiel bis zum 25:19 fort. Die Matchstatistik wies Neuenburg als das Team mit der besseren Angriffsquote (41 zu 33 Prozent) und der geringen Zahl an Fehlern (10 gegenüber 21) aus. Die meisten Punkte bei den Schaffhauserinnen steuerte gestern Eva Svobodova (12) bei, gefolgt von Isidora Ubavic und Katerina Holaskova (je 8).

Bilder Werner schläpfer   Statistik

Nun gegen Aesch und Franches

Nach der ersten Niederlage in der NLA geht für den VC Kanti am kommenden Freitag gegen den nächsten schweren Gegner weiter: Das Auswärtsspiel führt die Schaffhauserinnen zum zweitplatzierten Aesch-Pfeffingen. Dessen Trainer Andi Vollmer hatte vor einer Woche in der BBC-Arena den Fünfsätzer zwischen Kanti und VBC Cheseaux bis zum Ende mitverfolgt. Zum Abschluss der Hinrunde ist dann am Samstag in zwei Wochen Franches-Montagnes (7.) zu Gast, das Aesch-Pfeffingen gestern zwei Sätze abnehmen konnte – aber schliesslich in seiner neuen Halle in Saignelégier im Tiebreak mit 17:19 unterlegen war.

zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL