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VC Kanti Impressionen

  • Swiss Women Nationalteam

12.08.2025 06:58

Schweizer Volleyballerinnen verpassen EM 2026

Das Schweizer Volleyballnationalteam der Frauen verpasst die Europameisterschaft 2026. Im Rückspiel gegen Finnland verlieren die Schweizerinnen knapp in fünf Sätzen.

Im Rückspiel der EM-Qualifikation gegen Finnland müssen sich die Schweizer Volleyballerinnen vor rund 1'000 Zuschauer:innen in Winterthur mit 2:3 (25:19, 21:25, 15:25, 25:22, 14:16) geschlagen geben. Damit bucht das Schweizer Team nur einen weiteren Punkt auf sein Konto und steht hinter Deutschland und Finnland auf dem dritten und letzten Gruppenrang.

Nach einem ausgeglichenen Start ins Spiel konnten sich die Schweizerinnen beim 19:19 vom Gastteam absetzen und den ersten Durchgang mit 25:19 für sich entscheiden. In den zwei darauffolgenden Sätzen waren es die Finninnen, die das Spiel dominierten. Mit dem Rücken zur Wand gelang es dem Heimteam, den Entscheidungssatz zu erzwingen. In diesem schenkten sich die beiden Teams gar nichts: Beim 13:14 konnte die Schweiz den ersten Matchball abwehren. Später jedoch beendete Finnland das Spiel mit einem Block zum 16:14.

«Wir haben diesen Sommer einen sehr guten Job gemacht. Es ist schade, dass wir vor unserem Heimpublikum nicht unsere Bestleistung zeigen konnten. Es war ein tolles Event und wir wollten unbedingt zeigen, was wir können. Wir haben Kampfgeist bewiesen und sind immer wieder ins Spiel zurückgekommen. Aber wir wissen, dass wir noch mehr draufhaben.»Headcoach Lauren Bertolacci zum Spiel gegen Finnland

«Wir können natürlich über die schwierige Gruppe und die schwierigen Bedingungen sprechen, aber am Ende sind wir Dritter geworden. Und als Dritter qualifiziert man sich nicht für die EM. Für mich ist das kein gutes Abbild unserer aktuellen Form. Das nimmt dem ganzen Sommer nichts von seiner Grossartigkeit, aber im Moment ist es schwer zu verdauen»sagt Bertolacci zur gescheiterten EM-Qualifikation.


07.08.2025 08:06

Schweiz gegen Deutschland chancenlos

Das Schweizer Frauennationalteam verliert das EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland klar mit 0:3 (10:25,17:25, 17:25). Ob ein Sieg im abschliessenden Spiel vom Sonntag gegen Finnland für eine EM-Qualifikation reicht, ist vom Ausgang der Spiele der anderen Gruppen abhängig. 

Bereits vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland war die Ausgangslage für das Schweizer Frauennationalteam schwierig, nach der klaren 0:3 Niederlage ist sie nicht einfacher geworden. Aktuell belegt die Schweiz hinter Finnland den dritten und letzten Gruppenrang. Nur die besten 5 Gruppenzweiten schaffen es an die EM-Endrunde


Den ersten Satz dominierte das Heimteam aus Deutschland und überliess den Schweizerinnen lediglich 10 Punkte. Durchgang zwei war dann etwas ausgeglichener, doch auch dieser Satz ging mit 25:17 klar an Deutschland. Im dritten Satz vermochten die Schweizerinnen bis zur Hälfte gut mitzuhalten und lagen sogar phasenweise vorne, ehe Deutschland wieder einen Gang hochschaltete und das Spiel mit 25:17 gewinnen konnte.  

Headcoach Lauren Bertolacci zum Spiel gegen Deutschland: «Wir haben heute leider nicht unser Level erreicht. Es ist aber auch schwer, dies gegen ein Topteam wie Deutschland abrufen zu können. Jetzt gilt es, möglichst rasch wieder aufzustehen, sich auf den Sonntag vorzubereiten und so viele Punkte wie möglich zu erzielen.»

Am Sonntag, 10. August findet das abschliessende EM-Qualifikationsspiel zuhause gegen Finnland statt. Anpfiff in der WIN4 Winterthur ist um 16 Uhr. Ein klarer Sieg ist Pflicht, um sich als einer der besten fünf Gruppenzweiten doch noch für die Endrunde zu qualifizieren. Dies hängt aber auch vom Ausgang der weiteren Partien in den anderen Gruppen ab. Das Nationalteam ist auf jeden Fall auf lautstarke Unterstützung angewiesen! Tickets für das Saisonhighlight sind nach wie vor erhältlich.

 Deutschland vs. Schweiz: 3:0 (25:10, 25:17, 25:17)

30.06.2025 08:54

Schweizer Volleyballerinnen gewinnen die European Silver League!

Das Schweizer Frauennationalteam gewinnt die European Silver League! Im Rückspiel gegen Lettland setzen sich die Schweizerinnen fantastisch in drei Sätzen durch und jubeln über den Pokal.

Das Schweizer Volleyballnationalteam der Frauen schreibt Geschichte: Erstmals gewinnen die Schweizerinnen einen europäischen Wettbewerb! Im zweiten Finalspiel der European Silver League gewinnt das Team um Headcoach Lauren Bertolacci 3:0 (25:20, 25:20, 25:19) gegen Lettland. Nachdem sich die Schweizerinnen vergangenen Donnerstag im Hinspiel in Lettland noch 2:3 geschlagen geben mussten, zeigten sie vor 1'500 Zuschauer:innen in Schönenwerd ein fantastisches Spiel. Damit dürfen die Schweizerinnen nicht nur den Pokal in die Höhe stemmen, sondern bedeutet der Sieg auch der Aufstieg in die European Golden League.


Headcoach Lauren Bertolacci zum Erfolg: «Ich bin einfach nur glücklich, die Goldmedaille umgehängt zu haben. Für viele der Spielerinnen war es so viel harte Arbeit über all die Jahre, um nun an diesem Moment angelangt zu sein. Wir sind sehr stolz, die Trophäe vor Heimpublikum in die Höhe zu stemmen. Den Aufstieg in die Golden League zu schaffen, ist etwas, was wir uns bis vor einigen Jahren nicht hätten erträumen können. Das zeigt, welche Fortschritte wir im Schweizer Volleyball machen.»


Julie Lengweiler, die als wertvollste Spielerin (MVP) der Partie ausgezeichnet wurde, zum Spiel: «Ich bin so stolz aufs Team. Es war so eine gute Leistung heute. Insbesondere, nachdem wir am Donnerstag verschiedene Dinge nicht super ausführen konnten. Das haben wir heute alles umgedreht. Ich bin extrem stolz, dass wir das in so kurzer Zeit hingekriegt haben!»
 

Resultate und Rangliste


27.06.2025 07:08

Knappe Niederlage gegen Lettland im ersten Silver-League-Finalspiel

Das Schweizer Volleyballnationalteam muss sich im Hinspiel des European Silver League Finals knapp geschlagen geben. Die Schweizerinnen unterliegen dem Heimteam aus Lettland mit 2:3.

Die Schweizer Volleyballerinnen verlieren das Hinspiel des European Silver League Finals im lettischen Riga knapp mit 2:3 (17:25, 25:21, 30:32, 25:22, 8:15). Nachdem Lettland früh in Führung ging, zeigten die Schweizerinnen im zweiten Durchgang eine Reaktion. Im dritten Satz lieferten sich beide Teams ein hart umkämpftes Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen bei 32:30. Zwar gelang es der Schweiz im vierten Satz, das Tiebreak zu erzwingen, doch im entscheidenden fünften Satz hatten die Lettinnen klar die Oberhand. Mit einem 15:8 sicherte sich Lettland den Sieg im Hinspiel.


Pablo Sanchez, der aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Lauren Bertolacci die Funktion des Headcoachs übernahm, zur Niederlage in Riga: «Am Service konnten wir nicht genug Druck aufsetzen. Auch unser Block-Defense-System sowie unsere Offensive haben heute nicht gut genug funktioniert. Wir haben die Chancen zu wenig genutzt im Angriff.» Sanchez blickt ausserdem auf das bevorstehende Rückspiel vom Sonntag: «Das Positive daran, dass wir uns heute definitiv unter unserem Wert verkauft haben, ist, dass wir dennoch zwei Sätze gewinnen. Das gibt uns die Chance, den Wettbewerb zu Hause zu gewinnen. Bis Sonntag können wir das Spiel analysieren und die notwendigen Anpassungen vornehmen.»


Rückspiel in Schönenwerd


Noch ist nichts entschieden: Am kommenden Sonntag, 29. Juni, findet das Rückspiel vor heimischem Publikum in Schönenwerd statt. Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg könnten die Schweizerinnen die Finalserie für sich entscheiden. Bei einem 3:2-Erfolg der Schweiz käme es zu einem entscheidenden Golden Set. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Betoncoupe Arena Schönenwerd.

Infos: 

15.06.2025 22:20

Schweizer Volleyballerinnen besiegen Österreich 3:0

Das Schweizer Volleyballnationalteam bleibt auch gegen Österreich ohne Satzverlust. Damit schliessen die Schweizerinnen die Gruppenphase der European Silver League makellos auf dem ersten Rang ab.

Kein Vorbeikommen am Schweizer Frauennationalteam: Im letzten Spiel der European Silver League setzen sich die Schweizerinnen gegen Gastgeber Österreich mit 3:0 (25:19, 25:16, 25:18) durch. Damit beenden die Schweizerinnen die Gruppenphase makellos auf dem ersten Tabellenrang. Keinem der sechs gegnerischen Teams gelang es, dem dominanten Schweizer Team auch nur einen Satz abzunehmen.

Finalspiele gegen Lettland

Im Finale trifft die Schweiz auf Lettland. Die Finalspiele werden in Form eines Hin- und Rückspiels ausgetragen. Das Auswärtsspiel findet am Donnerstag, 26. Juni 2025 statt. Das Rückspiel vor Heimpublikum findet am Sonntag, 29. Juni 2025 statt. Weitere Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt. 

Resultate und Rangliste


14.06.2025 23:21

Schweizerinnen stehen nach 3:0-Sieg gegen Lettland im Silver League Finale!

Amstetten, 14. Juni 2025. – Das Schweizer Volleyballnationalteam der Frauen steht im Finale European Silver League! Im österreichischen Amstetten setzen sich die Schweizerinnen gegen Lettland in drei Sätzen durch. Damit ist der Finaleinzug bereits vor dem letzten Gruppenspiel gesichert.

 Die Schweizer Volleyballerinnen setzen ihre Erfolgsserie in der European Silver League fort und bleiben auch gegen Mitfavorit Lettland ohne Satzverlust. Mit dem 3:0-Sieg (25:19, 25:18, 25:23) führt das Team um Headcoach Lauren Bertolacci die Tabelle an und steht bereits vorzeitig im Finale, das in Form eines Hin- und Rückspiels ausgetragen wird. Die Schweiz trifft dort entweder auf Österreich oder erneut auf Lettland – die Entscheidung fällt nach dem letzten Gruppenspiel am Sonntag.

Headcoach Lauren Bertolacci zum Finaleinzug: «Wir sind sehr glücklich, im Finale zu stehen. Dass wir weiterhin Erfahrungen in wichtigen Spielen sammeln können, ist für uns sehr wertvoll. Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Silver League zu gewinnen, und sind auf dem besten Weg dahin. Das ist wirklich grossartig.»

Letztes Gruppenspiel entscheidet über Finalgegnerinnen

Am Sonntag spielen die Schweizerinnen das letzte Gruppenspiel in Amstetten gegen das Heimteam aus Österreich. Anpfiff ist um 17:35 Uhr.

Lauren Bertolacci blickt auf das bevorstehende Spiel: «Für uns bedeutet jedes gewonnene Spiel, dass wir Rankingpunkte sammeln. Wir haben das grosse Ziel, es irgendwann zur Weltmeisterschaft zu schaffen. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, weiterhin gute Resultate zu erzielen. Es ist für uns also genauso wichtig, dieses Spiel zu gewinnen, um Erster zu werden, Heimrecht zu haben und weiter Rankingpunkte für unser grosses Ziel zu sammeln.»

Das Spiel wird auf EuroVolley.tv und ORF SPORT+ übertragen. 

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09.06.2025 09:20

3:0-Sieg der Schweiz gegen Israel

Das Schweizer Volleyballnationalteam behält in der European Silver League seine weisse Weste. Gegen Israel feiern die Schweizerinnen einen weiteren 3:0-Sieg und führen die Tabelle an.

Das Schweizer Volleyballnationalteam fährt in der European Silver League vor Heimpublikum in Schönenwerd den vierten Sieg in Folge ein. Gegen Israel gewinnt das Team um Headcoach Lauren Bertolacci mit 3:0 (25:18, 28:26, 25:17) und bleibt weiterhin ohne Satzverlust. Besonders im zweiten Durchgang bewiesen die Gastgeberinnen Nerven aus Stahl: Nach zwei abgewehrten Satzbällen waren es die Schweizerinnen, die beim hart umkämpften 28:26 über den Satzgewinn jubeln durften. 

Nach dem weiteren Sieg gegen Israel steht das Schweizer Nationalteam mit 12 Punkten aus vier Spielen weiterhin auf Rang 1 in der Tabelle.

Headcoach Lauren Bertolacci nach dem Spiel gegen Israel: «Mentale Stärke war heute der entscheidende Faktor. Ich denke, wir sind zwei sehr ausgeglichene Teams, was sich im zweiten Satz gezeigt hat. In diesen Momenten, in denen wir hart geblieben sind, an unserem System festgehalten und gekämpft haben, konnten wir einen grossen Rückstand aufholen. Wir haben an unserer mentalen Stärke gearbeitet und heute einen guten Job gemacht.»

Nächster Halt: Österreich

Vom 13. – 15. Juni findet das letzte Turnier der Gruppenphase der European Silver League statt. Die Schweizerinnen spielen am 14. und 15. Juni im österreichischen Amstetten gegen Lettland und Österreich.

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07.06.2025 13:26

Dritter Sieg in Folge: Schweizerinnen gewinnen klar gegen Island

Das Schweizer Volleyballnationalteam der Frauen bleibt auch im dritten Spiel der European Silver League ohne Satzverlust. Die Schweizerinnen dominieren Island in drei klaren Sätzen.

Die Schweizer Volleyballerinnen setzen ihre Erfolgsserie weiter. Gegen Island fährt das Team um Headcoach Lauren Bertolacci in drei Sätzen (25:10, 25:14, 25:16) erneut einen klaren Sieg ein. In der heimischen Betoncoupe Arena in Schönenwerd nahmen die Schweizerinnen vor 800 Zuschauer:innen von Beginn weg das Zepter in die Hand und liessen dem Gastteam aus Island mit ihren starken Services keine Chance.

Damit stehen die Schweizerinnen nach 3 von 6 Gruppenspielen zuoberst in der Tabelle.«Wir hätten nicht gedacht, dass es so einfach wird. Wir könnten uns im Angriff und im Block noch verbessern. Aber beim Service waren wir unschlagbar. Wir haben ihnen keine Chance gegeben, ihren Angriff aufzubauen, was uns das Spiel ziemlich leicht gemacht hat.»Headcoach Lauren Bertolacci zum Sieg gegen Island

Am Sonntag, 8. Juni steht das nächste Spiel des Heimturniers in Schönenwerd an. Die Schweiz trifft um 17 Uhr in der Betoncoupe Arena Schönenwerd auf Israel.

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02.06.2025 06:22

Schweizerinnen überrollen Nordmazedonien – zweiter 3:0-Sieg in der Silver League

Das Schweizer Volleyballnationalteam der Frauen bleibt in der European Silver League weiter ungeschlagen. Nach dem klaren Auftaktsieg gelingt dem Team von Trainerin Lauren Bertolacci auch im zweiten Spiel ein überzeugender 3:0-Erfolg gegen Gastgeber Nordmazedonien.

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Schweizer Volleyballerinnen setzen mit dem überaus klaren 3:0-Erfolg (25:7, 25:16, 25:6) gegen Nordmazedonien ein deutliches Ausrufezeichen. Im Duell mit dem Heimteam in Strumica bestätigt das Team um Headcoach Lauren Bertolacci seine aktuelle Topform in der European Silver League. Von Beginn an dominierte die Schweiz das Geschehen und liess den Gastgeberinnen keinerlei Chance, ins Spiel zu finden.

«Wir hatten ein hartes Spiel erwartet, aber das Team war extrem diszipliniert und hat vor allem im Service eines der besten Spiele gezeigt, die ich je mit der Schweiz erlebt habe. Es ist ein gutes Zeichen, dass wir auch als Favoritinnen fokussiert geblieben sind und unser Spiel durchgezogen haben. Ich bin zufrieden mit dem Wochenende – ein sehr guter Start, aber es liegt noch Arbeit vor uns.»

Headcoach Lauren Bertolacci zum Sieg Nordmazedonien.

Nächster Halt: Schönenwerd

Vom 6. – 8. Juni spielt das Schweizer Frauennationalteam das Heimturnier der European Silver League. Die Schweizerinnen treffen am Freitag, 6. Juni um 19 Uhr auf Island. Am Sonntag, 8. Juni um 17 Uhr steht das Spiel gegen Israel an.


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01.06.2025 05:39

Silberlig Auftakt nach Mass für das Swissteam

Das Schweizer Frauennationalteam startet mit einer Machtdemonstration in die European Silver League. Im ersten Spiel besiegen die Schweizerinnen Luxemburg mit einem klaren 3:0.

Fantastischer Start für das Frauennationalteam in der European Silver League in Nordmazedonien: Das Team um Headcoach Lauren Bertolacci fährt einen klaren 3:0-Sieg (25:11, 25:13, 25:14) gegen Luxemburg ein. Nach nur 59 Spielminuten durften die Schweizerinnen bereits über den Erfolg und damit die ersten drei Punkte in der European Silver League jubeln. Trotz vieler Wechsel behielt das Team unter Lauren Bertolacci jederzeit die Kontrolle über das Spielgeschehen.


Headcoach Lauren Bertolacci zum Sieg gegen Luxemburg: «Ich bin sehr zufrieden mit der Energie und der mentalen Stärke, die die Spielerinnen heute gezeigt haben. Es war nicht ganz einfach, denn wir sind gerade erst in die Silver League gestartet und das gegen ein Team, gegen das wir noch nie zuvor gespielt haben. Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, sehr gut serviert, waren diszipliniert und ich bin sehr froh, dass wir die drei Punkte mitnehmen können.»


Am Sonntag, 1. Juni 2025, geht es bereits weiter für die Schweizerinnen. Um 20 Uhr trifft die Schweiz auf das Heimteam von Nordmazedonien und kämpft um weitere drei Punkte. Das Spiel wird auf EuroVolley.tv übertragen.

 

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26.08.2024 05:55

Schweizerinnen unterliegen Deutschland nach epischem Startsatz

Die Schweizer Volleyballerinnen verlieren das EM-Qualispiel gegen Deutschland mit 0:3 Sätzen.

Sie unterliegen den Favoritinnen in Schönenwerd 36:38, 18:25, 9:25.

Im 1. Satz bot sich den Schweizerinnen mehrfach die goldene Chance zum perfekten Auftakt in das EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland: Das Team von Lauren Bertolacci führte in Schönenwerd zwischenzeitlich 16:11, musste die Favoritinnen aber wieder herankommen lassen.

Doch die Schweizerinnen blieben gegen die Nummer 6 Europas dran und erspielten sich mehrere Satzbälle. Aber die 20 Positionen schlechter klassierten Gastgeberinnen konnten 10 (!) Gelegenheiten zum überraschenden Satzgewinn nicht nutzen. So zogen die Deutschen, die lang weniger wach wirkten und früh zwei Timeouts nahmen, mit 38:36 doch noch den Kopf aus der Schlinge.

Dieser Satzverlust hinterliess bei der Equipe von Bertolacci, die im Gegensatz zum Auftakt gegen Finnland wieder an der Seitenlinie stehen konnte, seine Spuren. Schnell gerieten die Schweizerinnen klar in Rückstand, während die Deutschen erstarkten.

Klare Sache in den Sätzen 2 und 3

Die Blocks der nördlichen Nachbarinnen sassen besser als im Startsatz, die Angriffsbälle waren härter und die Schweizerinnen fanden immer seltener ein Mittel im Angriff. Relativ schnell musste die Schweiz den 2. Satz mit 18:25 abschreiben. Das Verdikt im 3. Durchgang fiel dann noch deutlicher aus. Die Schweizerinnen hatten nur noch wenig entgegenzusetzen, Deutschland machte den Sieg mit 25:9 locker klar.

So geht es weiter

Für die Schweizerinnen, die nun mit einem Sieg und einer Niederlage dastehen, folgt nun eine lange Pause in der Quali-Kampagne. Die Rückspiele gegen Finnland und Deutschland finden erst im Sommer 2025 statt. Von den 7 Dreiergruppen qualifizieren sich die Gruppenersten für die EM-Endrunde 2026 in Aserbaidschan, Schweden, Tschechien und der Türkei. Daneben kommen auch 5 der 7 besten Gruppenzweiten weiter.

22.08.2024 06:24

Tiebreak-Sieg für das Frauen Nationalteam in Finnland

Im Duell der beiden Nachbarn im europäischen Ranking gewinnt die Schweiz (26) gegen Finnland (27) in fünf Sätzen und startet optimal in die EM-Qualifikation. 

​MVP: Maja Storck

Es war das erwartet enge Spiel zwischen den beiden Tabellennachbarn Finnland (Ranking: 27) und der Schweiz (26). Nach einem schwierigen Start ins erste EM-Qualifikationsspiel drehten die Schweizerinnen ab dem zweiten Satz auf und es entwickelte sich in der Folge ein Spiel auf Augenhöhe. Nach je zwei gewonnen Sätzen musste folgerichtig das Tiebreak die Entscheidung herbeiführen. Julie Lengweiler war es schliesslich, die den Matchball zum 15:12 für die Schweiz erzielte.    Resultat FIN vs. SUI: 2:3 (25:18, 26:28, 23:25, 25:17, 12:15)

26.05.2024 09:30

Volleyballnationalteam der Frauen bereitet sich auf EM-Qualifikation vor

Mitte August finden die ersten Qualifikationsspiele für die EuroVolley 2026 statt. Das Schweizer Frauennationalteam trifft auf Finnland und Deutschland. Im Hinblick auf die Qualifikationsspiele hat Lauren Bertolacci, Headcoach des Frauennationalteams, 16 Spielerinnen für ein Selektionscamp aufgeboten. Mindestens zwei weitere Athletinnen aus den «Next Gen Trainings», die im Vorfeld des Selektionscamps stattfinden, werden dazukommen. Das Selektionscamp findet vom 17. – 28. Juni 2024 in Schönenwerd statt. Danach wird das selektierte Kader ab 9. Juli 2024 bis zum ersten Qualifikationsspiel trainieren.

Die Qualifikationsspiele finden wie folgt statt:

18. August 2024 | Finnland – Schweiz24. August 2024 | Schweiz – Deutschland | BetoncoupeArena Schönenwerd

Sarina Wieland, Chiara Ammirati und Laura Koutsogiannakis zurück im Nationalteam

Die Aussenangreiferinnen Sarina Wieland und Chiara Ammirati, die vergangenen Sommer verletzungsbedingt auf die Teilnahme an der Europameisterschaft verzichten mussten, sind zurück im Nationalteam. Sarina Wieland hat in der Saison 2023/24 mit FKB Power Cats Düdingen die Playoff-Finals erreicht und dabei eine wichtige Rolle übernommen. Die 21-jährige Chiara Ammirati war als Topscorerin bei der Volleyball Academy ebenfalls eine Leistungsträgerin. Die Tessinerin hat für kommende Saison bei Béziers Volley in Frankreich unterschrieben und wird erstmals im Ausland spielen. 

Ebenfalls zurück im Schweizer Nationalteam ist Laura Koutsogiannakis. Die 31-jährige Aussenangreiferin hat 2015 letztmals im Nationalteam gespielt. Die langjährige Volero Zürich Spielerin und ehemalige Captain von Volero le Cannet (Saison 2018/19) hat vergangene Saison bei der Volleyball Academy gespielt. Nun gibt sie ihr Comeback im Nationalteam und nimmt am Selektionscamp teil.

Caroline Delley und Ella Ammeter erstmals im Aufgebot

Die 19-jährige Libera, Caroline Delley, steht erstmals fürs Elite Nationalteam im Aufgebot. Die Neuenburgerin hat bei Viteos NUC eine beeindruckende Saison gezeigt. In ihrer ersten NLA-Saison gewann sie mit ihrem Team den Supercup, den Cupfinal und die Meisterschaft sowie die Silbermedaille am CEV Volleyball Cup und wurde zum Youngster of the Year gewählt. Auch Ella Ammeter ist erstmals im Aufgebot des Nationalteams. Die 22-jährige Zuspielerin wurde in einem Nationalen Nachwuchsverein (NNV) ausgebildet und spielt seit der Saison 2022/23 im NLA-Team von Sm’Aesch Pfeffingen.

Unklarheit bei Captain Laura Künzler 

Bei Leistungsträgerin und Captain des Nationalteams, Laura Künzler, ist noch unklar, ob sie dem Nationalteam diesen Sommer zur Verfügung stehen wird. Die Aussenangreiferin wird im Sommer ihre erste Saison in Italien vorbereiten. Ausserdem steht Künzlers Hochzeit bevor. Inwiefern sich die Nationalteamaktivitäten damit vereinbaren lassen, ist noch in Abklärung.

Dem Aufgebot nicht nachkommen kann die Mittelblockerin Madlaina Matter (Sm’Aesch Pfeffingen). Nach Abschluss ihres Medizinstudiums und aufgrund ihrer Arbeit als Ärztin wird sie diesen Sommer eine Volleyballpause einlegen. Madlaina Matter sowie Laura Künzler sind am längsten im Nationalteam dabei. Die beiden standen seit 2014 ununterbrochen fürs Nationalteam im Einsatz und haben somit seit zehn Jahren durchgehend ohne Sommerpause trainiert. 

Die Aussenangreiferin Chiara Petitat (Viteos NUC) kann dem Aufgebot aufgrund ihrer Knieprobleme nicht nachkommen. Sie wird den Sommer nutzen, um sich vollständig auszukurieren, um für die nächste Saison bereit zu sein.

Künzler, Matter und Petitat sind dem Nationalteam sehr treu und werden zu einem späteren Zeitpunkt wieder zum Team zurückkehren.

Sommerprogramm des Frauennationalteams 2024

17. – 28. Juni: Selektionscamp in Schönenwerd

ab 9. Juli: Training in Schönenwerd

1. – 3. August: Testspiele gegen Griechenland in Athen

9. – 11. August: Testspiele gegen Spanien in Schönenwerd (weitere Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt)

18. August: Qualifikationsspiel Finnland vs. Schweiz

24. August: Qualifikationsspiel Schweiz vs. Deutschland in Schönenwerd

Die erweiterte Kaderliste des Frauennationalteams im Detail:

Pass

Ella Ammeter (Jahrgang: 2002, Grösse: 171 cm, Verein (Saison 2023/24): Sm’Aesch Pfeffingen)

Oriane Hämmerli (1996, 172, VBC Cheseaux)

Méline Pierret (1999, 175, Viteos NUC)

Mitte

Alix De Micheli (2001, 183, Viteos NUC)

Magdalena Kneubühler (2004, 189, Sm’Aesch Pfeffingen)

Samira Sulser (1995, 187, Vandoeuvre Nancy Volley-ball FRA)

Angriff

Chiara Ammirati (2002, 176, Volleyball Academy)

Tabea Eichler (2003, 187, Sm’Aesch Pfeffingen)

Laura Koutsogiannakis (1993, 178, Volleyball Academy)

Julie Lengweiler (1998, 188, Pays d'Aix Venelles Volley-ball FRA)

Sindi Mico (2004, 185, Volleyball Academy)

Maja Storck (1998, 184, Wash4green Pinerolo ITA) 

Sarina Wieland (1997, 178, FKB Power Cats Düdingen)

Libera 

Caroline Delley (2005, 169, Viteos NUC)

Fabiana Mottis (2003, 165, Viteos NUC)

Livia Saladin (2003, 170, Sm’Aesch Pfeffingen)

Integration junger Spielerinnen mittels «Next Gen Trainings»

Noch vor dem ersten Trainingslager des Elite Nationalteams wird Lauren Bertolacci sogenannte «Next Gen Trainings» durchführen. Dafür hat sie 17 Nachwuchsathletinnen eingeladen, die vom 7. Bis 10. Juni 2024 in Schönenwerd trainieren werden. Die Spielerinnen haben so einerseits die Möglichkeit, den Sprung in die Vorbereitungslager des Nationalteams zu schaffen, andererseits liegt der Fokus darauf, mehr junge und potenzielle Spielerinnen zu integrieren. 

Für die «Next Gen Trainings» aufgeboten sind: Sheyla Bögli (BTV Aarau/NNV BTV Aarau Volleyball), Lia Capraro (Sm’Aesch Pfeffingen), Kimy Chappatte (BIWI VFM), Maëlle Corbach (VC Kanti Schaffhausen), Louise Gillon (Genève Volley), Sandrine Giroud (Volleyball Academy), Aline Kellenberger (Volleyball Academy), Amélie Lengweiler (Viteos NUC), Mia Lüthi (Volleyball Academy), Annalea Maeder (University of California Berkeley), Fabienne Payà (Volleyball Academy), Alessia Pazin (VC Kanti Schaffhausen), Noëlle Schenker (BTV Aarau/NNV BTV Aarau Volleyball), Ellen Schibli (Volleyball Academy), Charlotte Schneider (BTV Aarau/NNV BTV Aarau), Nina Scrucca (Viteos NUC), Alina Stäuble (BTV Aarau/NNV BTV Aarau Volleyball).


06.05.2023 11:44

Kanti-Spielerin Julia Künzler ist im Aufgebot

EM-VORBEREITUNG 

100 Tage vor Beginn der Volleyball-Europameisterschaft hat Head Coach Lauren Bertolacci 17 Spielerinnen für das erste Trainingslager aufgeboten. Einrücken am 7. Juni wird in Schönenwerd auch die Kanti-Spielerin Julia Künzler (19), dies zwischen ihrer ersten und zweiten Saison für die Schaffhauser Volleyballerinnen. Mit dabei ist auch ihre bei MTV Stuttgart spielende Schwester Laura Künzler. 

Neben Julia Künzler erhielt auch Maëlle Corbach eine Einladung von Nationaltrainerin Bertolacci. Die 19-Jährige kann im Rahmen von vier «Next Gen Trainings» zwischen Ende Mai und Anfang Juni als eine von zwölf Teilnehmern für höhere Aufgaben empfehlen. So sei auch der Sprung in die Vorbereitungslager des Nationalteams möglich, schreibt Swiss Volley in einer Mitteilung. 

Die zweifache Saison-Topskorerin des VC Kanti, Korina Perkovac, habe das Aufgebot für die EM-Vorbereitung aus persönlichen Gründen abgelehnt, die Möglichkeit für zukünftige Einsätze im Nationalteam bleibe jedoch offen, so Swiss Volley. (R.Sta.) 

Team und Termine. http://url-shortener.newsroom.co:8080/3xxySy?embed_id=1074 

13.12.2022 07:12

Euro 2023 Spielplan

03.10.2022 07:09

Das Schweizer Volleyball Nationalteam der Frauen ist an der EM 2023 mit dabei!

Good News für das Volleyball-Nationalteam der Frauen: Weil der Europäische Volleyballverband Russland von der EM 2023 aufgrund der politischen Situation ausschliesst, rückt nun ein Team nach. Da das Schweizer Frauen Nationalteam die EM-Qualifikation in diesem Jahr als beste Gruppendritte abgeschlossen hat, ist dies das Team von Headcoach Lauren Bertolacci.

 

Philippe Saxer, CEO von Swiss Volley, zum Entscheid des CEV: «Aufgrund der aktuellen politischen Geschehnisse war dieser Entscheid zu erwarten. Für die Spielerinnen des russischen Teams ist der CEV-Entscheid schwierig, dennoch bin ich überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Für das Nationalteam rund um Lauren freut es mich sehr, dass die Schweizer Frauen an die EM fahren dürfen. Dass die Volleyball-Fans im Sommer 2023 gleich beide unsere Elite-Nationalteams unterstützen können, ist historisch und natürlich wunderbar für den Schweizer Volleyballsport.»

 

Die EM 2023 der Frauen findet vom 15. August bis 3. September in Belgien, Italien, Deutschland und Estland statt.

28.08.2022 08:04

Schweiz verliert auswärts gegen Bosnien-Herzegowina

Das Auswärtsspiel des Frauennationalteams endet mit einer Enttäuschung. Die Gegnerinnen aus Bosnien-Herzegowina gewinnen das Spiel mit 3:1. Doch die Chancen für die EM-Qualifikation sind weiterhin intakt – die Schweizerinnen müssen dazu in den verbleibenden Spielen eine starke Leistung zeigen.

Nach ausgeglichenem Start zieht das Team aus Bosnien-Herzegowina davon. Die Schweizerinnen scheinen nervös, machen viele Fehler und können trotz zwischenzeitlichem Aufbäumen den Satz nicht mehr für sich gewinnen. In der Folge bleiben die Schweizerinnen zu wenig konstant und sie verlieren auch den zweiten Satz. Mit dem Rücken an der Wand dreht sich vorübergehend das Blatt. Der dritte Satz geht mit 28:26 an die Schweizerinnen und auch der vierte ist ähnlich knapp – leider mit besserem Ende für Bosnien-Herzegowina.

Dass Team um Headcoach Lauren Bertolacci geht somit leer aus und wird alles darangeben, im Rückspiel in einer Woche die drei wichtigen Punkte auf dem Weg zur Qualifikation für die Europameisterschaften zu holen. Es ist dies das nächste Spiel des Schweizer Frauennationalteams und findet am Samstag, 3. September 2022 um 18.30 Uhr in Schönenwerd statt.

BIH – SUI: 3:1 (25:19, 25:20, 26:28, 25:23) | Match Report  

Topscorerin des Schweizer Teams

Laura Künzler 19 Punkte

Zitat Lauren Bertolacci, Headcoach

«Es war sicher nicht unser bestes Spiel. Wir wollten sehr mutig sein, um solche Spiele zu gewinnen. Ganz besonders wenn die Gegnerinnen höher gerankt sind als wir. Das haben wir heute nicht gemacht und wir werden nächste Woche intensiv daran arbeiten.»

Zitat Laura Künzler, Captain

«Nach gutem Anfang waren wir schnell verunsichert, als Bosnien im ersten Satz in Führung gegangen ist. Diese Verkrampfung konnten wir in den ersten beiden Sätzen nicht ablegen. Wir haben nicht mehr an uns und unser Können geglaubt und entsprechend auch nicht so gespielt. Wir waren zu wenig mutig. Dass wir den dritten Satz für uns entschieden haben, hat uns sehr gut getan. Deshalb haben wir im vierten Satz auch fast bis am Schluss geführt. Leider hat am Ende das Vertrauen gefehlt und Bosnien-Herzegowina konnten den Satz und damit den Match für sich entscheiden. Bosnien-Herzegowina war in den entscheidenden Momenten besser.»

 

18.12.2021 05:14

Bertolacci neue Nationaltrainerin


Lauren Bertolacci wird neue Cheftrainerin des Volleyall-Frauennationalteams – und Aïda Shouk wird Assistenztrainerin

Die Nachfolge von Saskia van Hintum steht fest: Lauren Bertolacci, Headcoach des Schweizer NLA-Clubs Neuenburg UC, übernimmt die vakante Stelle im Nationalteam. Aïda Shouk, Headcoach bei Genève Volley, wird Lauren Bertolacci als ­Assistenztrainerin zur Seite stehen. Nebst ihrem Engagement als Assistenztrainerin beim Elite-Nationalteam wird Aïda Shouk in der gleichen Funktion beim Juniorinnen­nationalteam neben Headcoach Frieder Strohm tätig sein. Von ihrer Zeit beim VC Kanti ist Shouk auch noch bestens bekannt in Schaff­hausen. Beiden Trainerinnen ist der Schweizer Volleyball sehr vertraut: Während Lauren Bertolacci die mehrfachen und aktuellen Schweizermeisterinnen von Neuenburg trainiert, ist die ehemalige Nationalspielerin Aïda Shouk seit zwei Jahren bei Genève Volley als Cheftrainerin tätig und dort dabei, die Nachwuchsstrukturen des Clubs zu entwickeln. «Es ist eine grosse Ehre, das Land zu repräsentieren, welches zu meinem Zuhause geworden ist», meint die ­gebürtige Australierin Lauren Bertolacci. «Der Frauenvolleyballsport in der Schweiz wächst kontinuierlich, und es ist eine aufregende Zeit, um mit so einem tollen Team zu arbeiten.» Auch Aïda Shouk ist enthusiastisch: «Ich bin sehr motiviert! Wieder im Nationalteam zu sein – diesmal nicht als Spielerin, sondern als Assistenztrainerin – ist für mich ein Traum, der wahr wird! Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Lauren.» 


22.08.2021 09:26

Das Frauen-Nationalteam schafft ein unglaubliches Comeback gegen Ungarn und holt sich das nötige Selbstvertrauen für den Rest der EM

Mit einem 3:2 schafft das Schweizer Team den ersten Sieg an der Europameisterschaft. Damit ist die Grundlage für eine erfolgreiche Gruppenphase gelegt.

 

Der Start des Spiels verläuft ausgeglichen. Die Schweiz ist im Angriff variantenreich und ein druckvoller Service von Laura Künzler bringt erstmals eine Führung. Mitte des Satzes entwickelt sich die Begegnung zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Ungarn holt aber mit einer starken Defense-Leistung zum Schluss den Satz mit 25:22.

Im zweiten Durchgang bekunden die Schweizerinnen Mühe im Angriff gegen einen starken Block. Die Einwechslung von Méline Pierret bringt aber Schwung in den schweizerischen Angriff. Eine Aufholjagd beginnt. Das Spiel: ein Krimi! Das bessere Ende hat: die Schweiz!

Im Dritten ist das Spiel ein offener Schlagabtausch auf hohem Niveau – jede Nervosität ist gewichen. Bis Mitte des Satzes kann sich kein Team wirklich absetzen. Das Spiel ist an Spannung nicht zu überbieten und wogt hin und her; beide Seiten haben Satzbälle. Aber die Schweiz behält die Nerven – 29:27 und 2:1-Satzführung!

Im vierten Satz findet die Schweiz ihren Rhythmus zuerst nicht – zu solid ist der Gegner und zu viele Eigenfehler hindern den eigenen Spielaufbau. Der Vorsprung Ungarns mahnt an den zweiten Satz – doch leider gelingt diesmal die sagenhafte Aufholjagd nicht ganz. Ungarn gewinnt den Satz mit 25:23.

Ungarn erwischt auch den besseren Start im Fünften – doch die Schweizerinnen kämpfen sich dank einer Serviceserie von Nicole Eiholzer wieder rein ins Spiel. Die Schweizerinnen halten stand; spielen Side-Out um Side-Out aus. Der Moment ist perfekt: Die Schweiz gewinnt ihr erstes EM-Spiel 2021 in fünf Sätzen!

Damit ist ein wichtiger Grundpfeiler für eine erfolgreiche Gruppenphase gelegt. Übermorgen folgt der nächste Wettkampf gegen Weissrussland.

Matchtelegramm:

Ungarn – Schweiz: 2:3 (25:22, 23:25, 29:27, 25:23, 11:15)

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21.08.2021 09:44

Das Schweizer Frauen-Nationalteam muss sich gegen ein starkes Kroatien am EM-Auftaktspiel geschlagen geben.

In der coronabedingt nur teilweise ausgelasteten Halle in Zadar unterliegen die Schweizerinnen dem Heimteam mit 0:3. Das nächste Spiel gegen die Ungarinnen folgt am Samstag 21. August um 20.00 Uhr.


Photo: CEV

Die Anspannung in der Halle ist zu spüren – sie ergibt sich aus einer Vorfreude auf etwas, wofür man lange gearbeitet und auf vieles verzichtet hat. Beide Teams schlagen konzentriert ein. Im ersten Satz startet das Schweizer Team verständlicherweise etwas nervös, findet aber bald seinen Rhythmus. Die Annahmen sind stabil, was den Spielaufbau für Méline Pierret auf der Zuspielposition erleichtert. Ein beidseitig konstantes Side-Out-Spiel zieht sich auf. Laura Künzler und Maja Storck machen Druck über die Aussenpositionen. Gegen Ende des Satzes kann das Heimteam mit einigen Breaks und starken Services einen Vorsprung herausspielen – aber die Schweiz bleibt dran. Sarah van Rooij punktet druckvoll zum 17:18 und Maja Storck hat ihren Rhythmus am Service mittlerweile gefunden. Die Schweizerinnen kämpfen in der Defensive beherzt, aber können dem schnellen Spiel der Kroatinnen nicht standhalten – sie ziehen mit 18:22 davon. Diesen Vorsprung kann das Heimteam verwalten und gewinnt den ersten Satz mit 25:20.

Der zweite Durchgang startet nicht wunschgemäss: Ein Servicewinner, ein Break und ein Rotationsfehler bedeuten ein Rückstand von 0:3. Die Kroatinnen spielen clever mit dem Block und nun fehlt die bisherige schweizerische Präzision in der Annahme und dementsprechend auch im Aufbau. Aber das Team um Headcoach Saskia van Hintum beisst sich wieder rein und ein Servicewinner von Méline bringt das 8:9. Aber der Wurm bleibt im Apfel – die Angriffe kommen zu häufig nicht durch und der schweizerische Block wird immer wieder angeschlagen. Time-Out Schweiz bei 8:12. Insbesondere das schnelle Aussenspiel der Kroatinnen bedeutet, dass die Longline immer wieder vulnerabel offen steht. Die Schweiz isst momentan hartes Brot – 11:17. Man muss aber auch sagen: Die Defense des Heimteams ist ausgezeichnet und mancher Punkt, der scheinbar schon in Schweizer Hand gewesen ist, wird noch ausgegraben und verwertet. Samira Sulser punktet zwei Mal in der Mitte, aber die Kroatinnen lassen sich nicht mehr beirren. Auch die Einwechslungen von Orianne Hämmerli im Zuspiel und Korina Perkovac auf aussen vermögen das Ruder nicht mehr rumzureissen – trotz beherztem Kampf der Equipe in Rot verlieren sie den Satz 19:25.

Nun alles rein im Dritten! Die Schweizerinnen starten vielversprechend und können gleich ein Break realisieren. Sarah macht mit ihrem kraftvollen Diagonalangriff Druck und die Mitten Samira und Madlaina Matter haben weiterhin eine grossartige Angriffsquote. Der Satz gestaltet sich ausgeglichen wie im Ersten. Die Schweizer Annahmen stimmen wieder und es findet ein Spiel auf Augenhöhe statt. Druckvolle Floatservices von Laura machen den kroatischen Aufbau schwierig – 12:8 für die Schweiz und Time-Out Kroatien! Doch nun steigt der kroatische Druck im Service wieder und diverse Blockpunkte führen dazu, dass der Schweizer Vorsprung schmilzt – 13:13. Die Schweizerinnen müssen im Angriff viel Risiko und Druck nehmen, um Punkten zu können, was aber auch zu einer höheren Fehlerquote führt. Die Teams liefern sich teilweise epische Rallies; aber meist mit dem besseren Ende für das Heimteam. Saskia muss bei 15:20 das zweite Time-Out nehmen. Die Schweizerinnen finden den Tritt nicht mehr, aber fighten um jeden Ball! Einige Ungenauigkeiten bei Kroatien führen dazu, dass die Schweiz nochmals herankommt – 19:22 und erneutes Time-Out des Heimteams. Doch der kroatische Zug lässt sich nicht mehr aufhalten. Sie gewinnen auch den dritten Satz (21:25) und damit das Spiel.

Die nächste Chance für die Schweizerinnen ergibt sich am Samstag 21. August (20.00 Uhr), wenn sie auf die Ungarinnen treffen. Das Spiel wird live auf SRF übertragen.

Matchtelegramm:

Kroatien – Schweiz: 3:0 (25:20, 25:19, 25:21)

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17.08.2021 05:25

Aussenseiter mit Ambitionen

Das Volleyball-Nationalteam der Frauen nimmt ab Donnerstag zum zweiten Mal hintereinander an einer EM-Endrunde teil – als Aussenseiter, aber nicht gänzlich ohne Ambitionen.

Leaderin im Nationalteam: Maja Storck (l.) wurde zuletzt in Deutschland zur wertvollsten der Bundesliga gewählt. BILDWerner Schläpfer

Dominik Moser

VOLLEYBALL. Vor zwei Jahren vollbrachten die Schweizerinnen in Bratislava Historisches, als ihnen im abschliessenden Gruppenspiel gegen Belarus zum ersten Mal seit 1971 wieder ein Sieg an einem EM-Turnier gelang. Es war zugleich das Ende der Ära von Nationaltrainer Timo Lippuner, unter dem sich die Equipe erstmals überhaupt auf sportlichem Weg für eine Endrunde qualifiziert hatte.

24 Monate später stehen die Schweizerinnen vor ihrer nächsten EM-Teilnahme. Unter Lippuners Nachfolgerin Saskia van Hintum ist es der Auswahl von Swiss Volley im Mai erneut gelungen, sich für das Kontinentalturnier der besten 24 Teams Euro-pas zu qualifizieren. In einer Dreiergruppe reichte hinter Belarus und vor Estland der zweite Platz zur sicheren Teilnahme an der Endrunde, die wie 2019 wieder in vier Ländern stattfindet. Die Schweizerinnen tragen ihre fünf Vorrundenspiele in der kroatischen Küstenstadt Zadar aus.

Ansprüche gestiegen

Verglichen mit dem EM-Team von vor zwei Jahren präsentiert sich das Kader grösstenteils unverändert. Doch die Ansprüche sind gestiegen. «Wir wollen uns für die Achtelfinals qualifizieren», gibt Maja Storck die Marschrichtung vor. Die 22-jährige Baselbieterin blickt auf eine hervorragende Saison zurück. Im Frühling wurde sie mit Dresden deutscher Meister, dazu noch als wertvollste Spielerin der gesamten Bundesliga ausgezeichnet.

Im Nationalteam ist Storck zusammen mit Laura Künzler die klare Leaderin. Mit dieser Rolle haben die beiden kein Problem. «Laura und ich sind uns das gewohnt. Wir wachsen immer mehr in diese Rolle hinein, auch durch die Erfahrungen, die wir im Ausland sammeln», begründet Storck. ­Damit inspirieren sie auch die übrigen Nationalspielerinnen. «Wir wissen um unsere Verantwortung und nehmen diese auch gerne wahr», sagt Künzler. Die 24-jährige Aussenangreiferin spielte in der vergangenen Saison in Frankreich bei Pays d’Aix ­Venelles und war die zweitbeste Skorerin ihres Teams.

Neben den beiden Ausnahmekönne­rinnen stehen der Nationaltrainerin im ­Angriff mit der ehemaligen Beachvolleyballerin Nicole Eiholzer, Korina Perkovac oder Sarah van Rooij gute Alternativen zur Verfügung. Über EM-Erfahrung verfügt auf der wichtigen Position der Passeuse auch die Romande Méline Pierret.

Auf dem Papier Aussenseiter

Um in der Gruppe C zwei Teams hinter sich zu lassen und damit das hohe Ziel Achtelfinalqualifikation zu erreichen, braucht es auf jeden Fall eine Maja Storck und Laura Künzler in Hochform. Denn die fünf Vorrundengegner Italien (2), Kroatien (9), Belarus (11), Slowakei (15) und Ungarn (17) sind im europäischen Ranking allesamt besser klassiert als die Schweiz, die aktuell den 24. Platz einnimmt.

«Müssen uns nicht verstecken»

Mit zwei Ausnahmen können sich die Schweizerinnen aber durchaus Chancen ausrechnen. Im Startspiel am Donnerstag gegen Co-Gastgeber Kroatien sowie eine Woche später zum Abschluss der Vorrunde gegen Gruppenfavorit Italien liegt die Messlatte wohl zu hoch. Gegen Belarus, die Slowakei, und Ungarn scheint eine Überraschung aber durchaus möglich. Das sieht auch Künzler so: «Diese drei Teams liegen für uns in Reichweite. In diesen Spielen wollen wir eine Topleistung abrufen.»

Selbstvertrauen gaben dem Team das 3:0 und 3:2 gegen den EM-Teilnehmer Spanien zum Abschluss einer langen Vorbereitung. «Mit diesen beiden Siegen haben wir gezeigt, dass wir gegen besser klassierte Teams ­bestehen können», so Storck. Noch Anfang Mai haben die Schweizerinnen bei Testspielen gegen Europas Nummer 14 zweimal den Kürzeren gezogen. Seither hätten sie als Team aber nochmals einen grossen Schritt vorwärts gemacht, findet Künzler und gibt sich deshalb optimistisch. «Wir müssen uns nicht verstecken, müssen extrem mutig sein und auf das vertrauen, was wir in den letzten eineinhalb Monaten trainiert haben.»

Sollten die Schweizerinnen die Vorrunde überstehen, würden sie ihre K.-o.-Spiele in Belgrad austragen. In der serbischen Hauptstadt finden am Wochenende vom 3./4. September auch die Halbfinal- und Finalspiele statt. Die weiteren EM-Austragungsorte ne­ben Zadar sind Plovdiv in Bulgarien und die rumänische Stadt Cluj-Napoca. (sda)

Europameisterschaft der Frauen in Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Serbien (18. August bis 4. September). Gruppeneinteilungen Vorrunde. Gruppe C (in Zadar/CRO): Schweiz (Europa-Ranking: 24), Italien (2), Kroatien (9), Belarus (11), Slowakei (15), Ungarn (17). - Gruppe A (in Belgrad): Serbien (1), Aserbaidschan (5), Russland (6), Belgien (12), Frankreich (20), Bosnien und Herzegowina (30). - Gruppe B (in Plovdiv/BUL: Deutschland (7), Bulgarien (8), Polen (10), Spanien (14), Tschechien (19), Griechenland (22). - Gruppe D (in Cluj-Napoca/ROU): Türkei (2), Niederlande (2), Ukraine (13), Rumänien (15), Finnland (21), Schweden (34).

Modus: Die ersten vier jeder Gruppe qualifizieren sich für die ­Achtelfinals.

Die Schweizer Spiele in der Vorrunde (alle in Zadar). Donnerstag, 19. August: Kroatien - Schweiz (17.00 Uhr). - Samstag, 21. August: Ungarn - Schweiz (20.00 Uhr). - Montag, 23. August: Schweiz - Belarus (20.15 Uhr). - Dienstag, 24. August: Schweiz - Slowakei (20.00 Uhr). - Donnerstag, 26. August: Italien - Schweiz (20.00 Uhr). –Weiteres Programm. Achtelfinals (28. bis 30. August in Plovdiv und Belgrad): Viertelfinals (31. August/ 1. September in Plovdiv und Belgrad), Halbfinals (3. September in Belgrad) und Final/Spiel um Platz 3 (4. September in Belgrad).

 

Schweizer Aufgebot (14 Spielerinnen): Thays Deprati (Klub 2020/21: Düdingen/Position: Libera/Alter: 29), Nicole Eiholzer (Düdingen/Angriff/26), Oriane Hämmerli (Cheseaux/Passeuse/25), Flavia Knutti (Düdingen/Angriff/23), Laura Künzler (Pays d’Aix ­Venelles (FRA)/Aussen/26), Madlaina Matter (Aesch-Pfeffingen/Mitte/24), Korina Perkovac (Kanti Schaffhausen/­Angriff/22), Méline Pierret (Düdingen/Passeuse/22), Godeliv Schwarz (Züri Unterland/Mitte/19), Maja Storck (Dresden (GER)/Diagonal/22), Samira Sulser (Düdingen/Mitte/26), Sarah van Rooij (Cheseaux/Angriff/30), Sarina Wieland (Düdingen/Angriff/24), Lea Zurlinden (Düdingen/Mitte/20). – Trainer: Saskia van Hintum. - Assistenten: Frieder Strohm, Dirk Sparidans.

17.06.2021 19:19

Kantigirl Korina Perkovac steht im EM-Aufgebot!

Das Frauennationalteam nimmt die Europameisterschaftsvorbereitung in Angriff!

Bern, 16. Juni 2021 – Mit 18 Spielerinnen reist Headcoach Saskia van Hintum nach Schönenwerd, um sich dort ab dem 30. Juni auf die EM-Gruppenphase in Kroatien vorzubereiten. Während des Sommers sind diverse Testspiele und auch ein Media Day geplant.

Kantigirl Korina Perkovac steht im EM-Aufgebot! 

Ende dieses Monats findet der Zusammenzug der Frauennationalequipe in Schönenwerd statt. Ab da startet die etwa eineinhalbmonatige Vorbereitung mit diversen Testspielen gegen andere Nationen und einem Media Day eine Woche vor der Abreise nach Kroatien. Headcoach Saskia van Hintum ist gespannt auf die kommende Zeit: «Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, in die nächste Phase der Europameisterschaft zu kommen. Und ich bin sicher: Wir werden uns in der Vorbereitung durchs Training und die vielen Testspiele jede Woche steigern können.»

Sommerprogramm des Frauennationalteams 2021

30. Juni: Trainingsstart in Schönenwerd

18. – 20. Juli: Testspiele vs. Frankreich in Mulhouse

23. – 25. Juli: Testspiele vs. Tschechien in der Schweiz

31. Juli / 1. August: Testspiele vs. Spanien in Guadalajara

7. – 9. August: Testspiele vs. Spanien in der Schweiz

9. August: Media Day (Einladung erfolgt separat)

17. August: Abreise nach Zadar (Kroatien)

19. – 26. August: Pool-Phase der Europameisterschaft in Kroatien

Aufgebot Frauennationalteam für die Vorbereitung zur Europameisterschaft

Deprati Thays, Position: Libera, Jahrgang: 1992, Grösse: 172, Club Saison 20/21: TS Volley Düdingen

Eiholzer Nicole, Angriff, 1995, 183, TS Volley Düdingen

Engel Mathilde, Libera, 2002, 168, Viteos NUC

Hämmerli Oriane, Pass, 1996, 172, VBC Cheseaux

Knutti Flavia, Libera, 1998, 172, TS Volley Düdingen

Künzler Laura, Angriff, 1996, 189, Pays d’Aix Venelles (FRA)

Matter Madlaina, Mitte, 1996, 183, Sm’Aesch Pfeffingen

Müller Lisa, Angriff, 2001, 179, Viteos NUC

Perkovac Korina, Angriff, 1999, 184, VC Kanti Schaffhausen

Pierret Méline, Pass, 1999, 175, TS Volley Düdingen

Rohrer Marcia, Pass, 2002, 177, Viteos NUC

Schwarz Godeliv, Mitte, 2002, 186, VBC züri unterland

Staffelbach Xenia, Mitte, 1998, 185, Viteos NUC

Storck Maja, Angriff, 1998, 184, Dresdner SC 1898 (GER)

Sulser Samira, Mitte, 1995, 187, TS Volley Düdingen

van Rooij Sarah, Angriff, 1991, 179, VBC Cheseaux

Wieland Sarina, Angriff, 1997, 178, TS Volley Düdingen

Zurlinden Lea, Mitte, 2001, 178, TS Volley Düdingen

21.05.2021 07:31

Die Schweizer Volleyballerinnen in Pool C

Die insgesamt vier Gruppen der EuroVolley 2021 sind ausgelost. Die Schweiz trifft in Zadar neben Mitgastgeber Kroatien auf Italien, Belarus, die Slowakei und Ungarn.

Nach den packenden Spielen an den Euro-Qualifiers in Belarus steht das Frauennationalteam an den Endspielen der Europameisterschaft – und das zum zweiten Mal in Folge nach der erstmaligen sportlichen Qualifikation 2019! Vom 19. bis 26. August 2021 wird das Team um Headcoach Saskia van Hintum in Kroatien alles daransetzen, in der Gruppenphase gegen die Besten der Besten gewinnen zu können.

Ein besonderer Leckerbissen dürfte für die heimischen Volleyballfans die Partie gegen Italien werden. Das Team von Headcoach Davide Mazzanti liegt im europäischen Ranking auf dem zweiten Platz und gewann an der Europameisterschaft 2019 die Bronzemedaille. Weltstars wie Paola Egonu und Miriam Sylla dürften die Begegnung für die jungen Schweizerinnen zu einem speziellen Erlebnis machen.

Ein Wiedersehen wird es in Kroatien mit Belarus und der Slowakei geben. Während die Schweiz 2019 gegen den damaligen Gastgeber Slowakei chancenlos blieb, gelang gegen Belarus ein gross bejubelter Sieg. Bereits im Qualifikationsturnier Mitte Mai 2021 traf das Schweizer Nationalteam dann wieder auf Belarus – dieses Mal behielten die Weissrussinnen jedoch zweimal die Oberhand. Ebenfalls kein unbekannter Gegner ist für die Schweizerinnen das Team aus Kroatien. Gegen die aktuelle Nummer 9 im europäischen Ranking setzte es in der EM-Quali 2019 jedoch ebenfalls zwei Niederlagen ab.

Will das Team von Nationaltrainerin Saskia van Hintum zum ersten Mal die Qualifikation für die Achtelfinals schaffen, muss es mindestens zwei Teams hinter sich lassen. Aufgrund des aktuellen Rankings wären dies am ehesten Ungarn (17) und die Slowakei (15). Die Schweiz (aktuell auf Platz 24), bleibt jedoch klare Aussenseiterin in dieser Gruppe C. Trotzdem werden die Spielerinnen alles dafür geben, auf internationaler Bühne für Furore zu sorgen.

Die Europameisterschaft wird zwischen dem 18. August und dem 4. September 2021 in insgesamt vier Ländern ausgetragen: Bulgarien (Plowdiw), Kroatien (Zadar), Rumänien (Cluj-Napoca) und Serbien (Belgrad). Dabei kämpfen 24 Teams – vier Gastgeberländer, acht von 2019 gesetzte und zwölf 2021 qualifizierte Teams – um den Europatitel im Volleyball. Spannung und hochstehende Matches sind garantiert!


15.05.2021 09:30

Schweizer Volleyballerinnen qualifizieren sich für die EM

Die Schweizer Volleyballerinnen reisen im Sommer an die Europameisterschaften. Das Team bezwingt beim EM-Qualifikationsturnier in Minsk Estland 3:1 (25:15, 23:25, 25:17, 25:22) und kann nicht mehr von Platz 2 der Gruppe A verdrängt werden.

Allen Grund zum Grund zum Jubel hatte das Volleyballnationalteam, rechts Korina Perkovac (VC Kanti). BILD CEV

Die Schweizerinnen schafften die zweite Qualifikation auf sportlichem Weg für eine EM, und dies in Folge. 2013 bei der Heim-EM waren sie als Gastgeber automatisch dabei. Die Ausgangslage vor dem Spiel war denkbar simpel: Im zweiten Spiel gegen ­Estland würden zwei gewonnene Sätze reichen, um sich für die Endrunde der Europameisterschaft zu qualifizieren. Der Druck war entsprechend gross und zu Beginn der Partie auf beiden Seiten spürbar. Die Schweiz schaffte es allerdings, diesen Druck in Spielfreude umzuwandeln, und startete überzeugend. Estland vermochte der aggressiven Spielweise der Schweizerinnen nicht standzuhalten, und der erste Satz ging mit 25:15 klar ans Team des Coachingtrios Strohm/ van Hintum/ Sparidans. Bedeutend ausgeglichener gestaltete sich dann der zweite Satz. Nach einer zwischenzeitlichen Serviceserie von Laura Künzler versenkte die ehemalige Volley-­Köniz-Spielerin Nette Peit den entscheidenden Angriff zum 25:23 für Estland.

In Satz 3 zeigten die Schweizerinnen dann, wie sehr sie die vorzeitige Qualifikation schaffen wollten. Mit Ausnahme von einer kleinen Schwächephase in der Satzmitte schafften sie es, das Spiel zu kontrollieren. Schlussendlich war es Laura Künzler, die den ersten Satzball mit einem cleveren Angriff verwertete (25:17) und der Schweiz das EM-Ticket löste. Den vierten Satz, der nun nicht mehr relevant war, entschieden die Schweizerinnen mit 25:23 für sich. Maja Storck mit 26 Punkten war die dominante Spielerin. Korina Perkovac/VC Kanti und Laura Künzler erzielten je 16 Punkte. «Wir sind sehr froh, dass es geklappt hat», freute sich Perkovac, die in den bisherigen Spielen eine tragende Rolle im Angriff übernehmen konnte. «Ich wusste, dass ich mit Sarina Wieland eine Konkurrentin habe, ich bin so froh, dass ich es packen konnte.»

Mit dem EM-Ticket in der Tasche können die Schweizerinnen heute gegen Belarus unbeschwert aufspielen. (sda/pd.)

Minsk. EM-Qualifikation. Frauen. Gruppe A. 3. Runde: Schweiz - Estland 3:1 (25:15, 23:25, 25:17, 25:22). - Rangliste: 1. Belarus 3/9. 2. Schweiz 3/5. 3. Estland 4/1. – Bemerkung: Belarus und die Schweiz für die Endrunde vom 18. August bis 4. September in Serbien, Kroatien, Rumänien und Bulgarien qualifiziert.