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Kanti fliegt gegen Aesch aus dem Cup

Die Spielerinnen des VC Kanti verlassen nach dem Cup-Out gegen Aesch-Pfeffingen geknickt die Halle. BILD REINHARD STANDKE

Im Schweizer Cup ist für den VC Kanti in den Achtelfinals Schluss. Die Schaffhauserinnen verlieren in einer von drei reinen NLA-Partien nach vier engen Sätzen bei Aesch-Pfeffingen mit 1:3.

 Reinhard Standke, Basel

Während der VC Kanti am Freitag im Ligaspiel gegen Volley Toggenburg nur drei Sätze für den Sieg benötige, musste der gestrige Gegner Aesch-Pfeffingen (7.) am Tag vor dem Cupmatch fünf Sätze absolvieren und bezog in Genf (9.) erst noch eine 2: 3-Niederlage. Die Schaffhauserinnen begannen in der Basler Rankhofhalle, angefeuert vom Grossaufgebot von mehr als 25 eigenen Fans, in der aktuellen Stammformation. Beim Heimteam setzte Trainer Lippuner auf der Zuspielposition auf Méline Pierret, während er am Tag zuvor vor allem Taylor Lindberg eingesetzt hatte.

 Die Baselbieterinnen begannen mit mehr Druck und Aggressivität und gingen mit 5: 2 in Führung, die Gäste konnten ausgleichen und mit 8: 7 vorlegen. Aesch-Pfeffingen konterte und zog auf 10: 8 und 15: 11 davon. Den Rückstand sollten die Munotstädterinnen nicht mehr aufholen, am Ende des Satzes stand es 25: 19. Kanti musste sich mehr Fehler notieren lassen als der Gegner, bei dem Karla Klaric zu Beginn als stärkste Angreiferin agierte, während die Schaffhauserinnen im Angriff deutlich zurücklagen. Anders sollte der zweite Durchgang verlaufen. Kanti reagierte auf den Satzverlust und stieg mit druckvollem Aufschlag ein, beim 5: 1 für die Schaffhauserinnen griff der gegnerische Coach Lippuner zum Timeout. Kanti setzte jedoch den Spielfluss fort, liess das Heimteam nicht herankommen und revanchierte sich mit einem Satzgewinn von ebenfalls 25: 19.

 

Anschliessend boten die beiden Teams einen spannenden Schlagabtausch. Der Match verlief bis zur Mitte des dritten Satzes ausgeglichen, Kanti konnte mit 14: 12 die Führung übernehmen. Dann sollte Martina Koch an den Service kommen. Mit ihren Aufschlägen kamen die Kantispielerinnen nicht zurecht und kassierten einen Angriffspunkt nach dem anderen sowie zwei Servicewinner. Während das Bedienteil der Hallenuhr die Funkverbindung verloren hatte, war es auch im Spielfluss bei den Munotstädterinnen zum Bruch gekommen. Erst nach dem 14: 21 war Schluss mit der Serie, Kanti kam zwar noch auf 21: 25 heran, der Satz war jedoch verloren. Während sich die Zuschauer in der Beiz mit Raclette ­eindecken konnten, lieferten sich die beiden Teams auf dem Feld im vierten Satz lange einen ausgeglichenen Fight bis zum 12: 12. Dann vermochte sich Kanti zweimal um drei beziehungsweise vier Punkte abzusetzen, Aesch-Pfeffingen kam jedoch wieder heran, übernahm die Führung. Mit einem Angriffsfehler von Kanti ging der zweite Matchball zu, 26: 24 an das Heimteam. «Es war ein sehr gutes Spiel von beides Seiten, vom Level her wohl das beste NLA-Spiel dieser Saison», bilanzierte Kanti-Coach Neubauer. «Die Statistik ist total ausgeglichen.» Kleinigkeiten hätten das Spiel entschieden, hier ein unpräzises Zuspiel, dort ein unentschlossener Block. «Wir müssen in ein bis zwei Sachen konsequenter spielen.»

 Weiter geht es für den VC Kanti in der NLA am Samstag mit dem Auswärtsspiel bei Franches-Montagnes. Nach den Spielen vom Samstag, in der zweiten Partie hatte Volero Zürich bei Volley Lugano (3.) mit 3: 1 gewonnen, liegt der VC Kanti als Vierter nun zwei Punkte hinter den Tessinerinnen. Erster Verfolger ist ­Volero Zürich mit drei Punkten Rückstand, Franches-Montagnes liegt auf Rang acht. Zum Auswärtsspiel im Jura wird eine Mitfahrmöglichkeit mit dem Teambus angeboten.

 Schweizer Cup, Frauen. Achtelfinals: Aesch-Pfeffingen - VC Kanti 3: 1 (19: 25, 25: 19, 21: 25, 24: 26). - Rankhof, Basel. - 440 Zuschauer. - SR: Enkerli/Hefti. - Spieldauer: 25, 26, 24, 29 = 104 Minuten. – Aesch-Pfeffingen: Lindberg (Pass), Matter, Becic, Klaric, Passos Silva, Zernovic, Saladin (Libera); eingewechselt: Capraro, Koch, Lindberg; nicht eingesetzt: Deprati, Haegele, Eichler. – VC Kanti: Iosia (Pass), Perkovac, Lohmann, Krasteva, Jatzko, Holaskova, Habegger (Libera): keine Einwechselungen; nicht eingesetzt: Corbach, Kuch, Hinteregger, Künzler, Pazin, Suriano. – Weitere Spiele: Franches-Montagnes - Düdingen 1: 3 (16: 25, 10: 25, 25: 22, 21: 25). Visp (NLB) - Volero Zürich 0: 3 (14: 25, 16: 25, 15: 25). Glaronia Glarus (NLB) - Toggenburg 3: 2 (25: 16, 14: 25, 25: 21, 25: 27, 15: 11). Epalinges (1.) - Neuchâtel UC 0: 3 (7: 25, 18: 25, 15: 25). Köniz (NLB) - ­Cheseaux 0: 3 (16: 25, 18: 25, 10: 25). Uni Bern (1.) - Bellinzona (NLB) 0: 3 (18: 25, 21: 25, 22: 25). Genève Volley - Volley Lugano 2: 3 (25: 23, 17: 25, 25: 23, 21: 25, 13: 15). - Auslosung der Viertelfinals heute, 11.30 Uhr.

 Schweizer Cup, Männer. Achtelfinals: Lausanne UC - Schönenwerd 3: 1 (27: 29, 26: 24, 25: 20, 25: 19). Züri Unterland (NLB) - Amriswil 0: 3 (17: 25, 19: 25, 19: 25). Volero Zürich (NLB) - Chênois Genève 0: 3 (14: 25, 10: 25, 19: 25). BTV Aarau (1.) - Volley Luzern 0: 3 (18: 25, 22: 25, 13: 25). Papiermühle (NLB) - Colombier (NLB) 3: 2 (25: 20, 18: 25, 22: 25, 26: 24, 15: 11). STV St. Gallen (NLB) - City Volley Basel (NLB) 3: 0 (25: 20, 20: 17, 20: 16). Jona - Näfels 1: 3 (18: 25, 26: 28, 25: 19, 23: 25). - Freilos: Lutry-Lavaux (NLB). - Auslosung der Viertelfinals ebenfalls heute.

 NLA Frauen. Resultate vom Samstag: Genève Volley - Sm’Aesch-­Pfeffingen 3: 2 (25: 21, 13: 25, 28: 26, 18: 25, 15: 12). Volley Lugano - Volero Zürich 1: 3 (21: 25, 25: 18, 23: 25, 21: 25). – Rangliste: 1. Neuchâtel UC 13/36 (39: 12). 2. Düdingen 13/30 (33: 16). 3. Volley Lugano 13/27 (31: 15). 4. Kanti Schaffhausen 13/25 (30: 19). 5. Volero Zürich 13/22 (25: 20). 6. Cheseaux 13/20 (22: 21). 7. Sm’Aesch-Pfeffingen 13/15 (18: 26). 8. Franches-Montagnes 13/11 (17: 33). 9. Genève Volley 13/9 (14: 35). 10. Toggenburg 13/0 (7: 39).

Glatter Kanti-Sieg über Toggenburg

Maelle Corbach (am Ball) auf der Diagonalposition in der Stammformation machte gestern 12 Punkten für den VC Kanti. BILD WERNER SCHLÄPFER

Mit dem 3:0-Erfolg über Volley Toggenburg bleibt der VC Kanti in der 13. NLA-Runde den Top-3-Teams auf den Fersen und kann sich von den Verfolgern Cheseaux und Volero absetzen. Dank dem 3:1 Sieg von Volero in Lugano gibt es ein Zusammenschluss im Mittelfeld.  Platz 3 und 6 trennen nur 7 Punkte und der VC Kanti ist nur noch mit 2 Zähler hinter Lugano auf Platz 4. 

 Reinhard Standke

Da sich Kanti-Trainer Neubauer für ein «Jobsharing» zwischen Korina Perkovac und Monika Krasteva entschieden hatte, begann der VC Kanti gegen den Tabellenletzten Toggenburg nicht in der Standardformation, sondern mit Perkovac und Maëlle Corbach. Die Schaffhauserinnen starteten nicht wie die Feuerwehr, sondern mussten zu Beginn die Gäste mitspielen lassen. Auf beiden Seiten gab es viele Fehler, auch im Aufschlag zu verzeichnen, bis zum Stand von 10: 9 hatte sich Kanti noch nicht richtig absetzen können, denn auch die Toggerburgerinnen machten immer wieder ihre Punkte im Angriff. Die Gäste vermochten immer bis auf zwei Punkte Differenz dranzubleiben, bis Kanti den ersten Satzball zum 25: 22 nutzte.

 Kanti zieht im zweiten Satz davon

Überlegener und mit weniger Fehlern agierten die Munotstädterinnen dann im zweiten Durchgang, sie zogen direkt auf 5: 1 davon. Zwar punktete auch Volley Toggenburg immer wieder, doch Kanti gelang es, sich über 14: 7 auf 18: 13 abzusetzen. Nun brachte Coach Neubauer Krasteva für Perkovac und konnte später auch noch den Jungen wie Pazin und Kuch Einsatzzeit gewähren. Enger verlief dann der Einstieg in den dritten Satz. Nach der zehnminütigen Pause wollten es die Gäste wissen, machten mit dem Service Druck und übernahmen sogar bei 8: 7 kurz die Führung. Kanti korrigierte den Stand jedoch sogleich, beim 11: 11 nahm Trainer Neubauer jedoch ein Time-out, und im Anschluss zog sein Team davon und sicherte sich mit 25: 18.

 «Am Ende fanden wir einen Schalter», freute sich Kanti-Trainer Neubauer über den schnellen Sieg. Er lobte die 19-jährige Corbach, die ihre Aufgabe sehr gut löste und welche gestern der aktuellen Saison-Topscorerin Romy Jatzko, die 15 Punkte erzielte, mit 12 Punkten kaum nachstand und mit zwei Servicewinnern für den Schlusspunkt sorgte.

 NLA, Frauen, Qualifikation, 13. Runde: VC Kanti - Volley Toggenburg 3: 0 (25: 22, 25: 15, 25: 18). - BBC Arena. - 289 Zuschauer. - SR: Gena/Sikanjic. - Spieldauer: 22, 23, 23 = 68 Minuten. – VC Kanti: Iosia (Pass), Perkovac, Lohman, Corbach, Jatzko, Holaskova, Habegger (Libera); eingewechselt: Künzler, Krasteva, Pazin, Kuch; nicht eingesetzt: Hinteregger, Suriano, Contorno. – Volley Toggenburg: Tays (Pass), Erni, Wirz, Nedoma, Wenger, Mazzoleni, Schnyder (Libera); eingewechselt: Schnegg, Sacher, Kellenberger.

Weitere Spiele: Volley Düdingen - VBC Cheseaux 3: 0 (25: 22, 27: 25, 25: 21). Neuenburg UC - Franches-Montagnes 3: 1 (25: 16, 25: 22, 22: 25, 25: 14). Volley Lugano - Volero Zürich 1 3(21:25, 25:18, 23:25, 21:25) Genève Volley - Sm`Aesch Pfeffingen 3 2(25:21, 13:25, 28:26, 18:25, 15:12) Rangliste: 1. Neuchâtel UC 13/36 (39: 12). 2. Düdingen 13/30 (33: 16). 3. Volley Lugano 13/27 (31:15). 4. Kanti Schaffhausen 13/25 (30: 19). 5. Cheseaux 13/20 (22: 21). 6. Volero Zürich 13/22 (25: 20). 7. Sm’Aesch-Pfeffingen 12/14 (18: 26). 8. Franches-Montagnes 13/11 (17: 33). 9. Genève Volley 12/7 (14: 35). 10. Toggenburg 13/0 (7: 39).

Kaum Zeit zum Durchschnaufen: VC Kanti bestreitet schon morgen Cup-Achtelfinal

Die nächste Aufgabe steht für den VC Kanti bereits am morgigen Sonntag mit dem Cup-Achtelfinal gegen Aesch-Pfeffingen an. Keinen Ruhetag vor der Partie in der Basler Rankhofhalle (16.00 Uhr) hat dabei der Gegner der Schaffhauserinnen, der gestern noch in der Nationalliga A in Genf mit 3:2 verloren hat. Gegen die Baselbieterinnen hatte Kanti Mitte Dezember klar mit 3: 0 gewonnen, Karla Klaric, die damals neu zum Team gestossen war, spielt gemäss Kanti-Trainer Nicki Neubauer nun deutlich besser. Inzwischen steht mit der Brasilianerin Franciele Passos Silva eine neue Mittelblockerin auf der Liste der Zugänge bei Aesch-Pfeffingen, sie ersetzt die verletzte Tarah Wylie (Kreuzbandriss). «Die Chancen, in die nächste Runde einzuziehen, sind da», stellt Nicki Neubauer fest. «Wir müssen aggressiv aufspielen und ihnen ein paar Stoppschilder setzen, dann fangen sie an zu überlegen und zu hadern.»

Der VC Kanti bietet allen Fans eine Mitfahrgelegenheit zum Spiel nach Basel an. Abfahrt ist um 12.45 Uhr an der BBC-Arena. Der Fahrpreis beläuft sich auf 40 Franken. Interessierte melden sich im Sekretariat des VC Kanti. (R.Sta.)

Im Spiel gegen Toggenburg richtet Kanti den Blick nach oben

Jasmin Kuch mit einem Smash gegen ihren ehemaligen Club Volley Toggenburg im Hinspiel

Im ersten von zwei Spielen an diesem Wochenende trifft der VC Kanti heute Abend auf den Tabellenletzten Volley ­Toggenburg.

 Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Nach zwölf Runden liegt der heutige Gegner des VC Kanti ohne Sieg und sogar ohne jeglichen Punkt am Tabellenende. Dafür luchsten die Toggenburgerinnen den jeweiligen Gegnern in knapp 60 Prozent der Spiele einen Satz ab, so auch den Schaffhauserinnen im Hinspiel Anfang November in Wattwil. Nach den fünf Punkten aus der vergangenen Woche sollen heute Abend für den VC Kanti drei weitere hinzukommen, damit das Team an Volley Düdingen (heute im Einsatz gegen Cheseaux) dranbleibt und sich von der Mannschaft aus der Romandie sowie Volero Zürich (ist morgen in Lugano im Einsatz) weiter absetzen kann.

 «Wir wollen den Schwung, die Aggressivität und die Power aus den Partien in Düdingen und bei Volero mitnehmen und uns ein Polster erarbeiten», erläutert Kanti-Trainer Neubauer. Er lege den Fokus in der Spielvorbereitung nicht so sehr auf Volley Toggenburg. «Wir wollen uns mehr auf uns konzentrieren.» Man dürfe Toggenburg nicht unterschätzen, wenn der Gegner es erlaube, dann seien sie da. Zu Satzbeginn müsse sein Team Druck machen, damit es gleich ein bisschen wegkomme. «Wenn Toggenburg im Rückstand ist, sind sie deutlich eingeschränkt in dem, was sie tun können.» Im Hinspiel hatten die Wattwilerinnen sich im zweiten Satz absetzen können und diesen gewonnen. War damals die Diagonalspielerinnen Margaret Nedoma die stärkste Skorerin, sei sie nun in der Liga bekannt, und ihre Quote habe deutlich abgenommen, erklärt Nicki Neubauer. «Wir müssen loslegen wie die Feuerwehr, uns bis Mitte Satz ein paar Punkte Vorsprung erarbeiten, damit hintenraus nicht mehr anbrennt», lautet die klare Ansage des Kanti-Trainers. Beginnen wird der VC Kanti wohl mit der aktuellen Stammsechs. Je nach Spielstand sollen jedoch auch diejenigen Spielerinnen Einsatzzeit erhalten, die bislang nicht so zum Zuge kamen. Damit soll auch Energie gespart werden für den zweiten Einsatz der Munotstädterinnen am Wochenende: Am Sonntag steht der Cup-Achtelfinal bei Aesch-Pfeffingen an, der in der Basler Rankhofhalle (16.00 Uhr) stattfindet.

Der VC Kanti holt die Punkte bei Volero Zürich

Die Kanti-Spielerin Romy Jatzko (7) findet immer wieder die Lücke im Block von Volero Zürich. Die Schaffhauserinnen siegten mit 3:1. BILDWerner Schläpfer

Nach dem Sieg bei Volley Düdingen gewann der VC Kanti auch sein zweites Spiel des Jahres. Volero wurde mit 3:1 besiegt.

Reinhard Standke, Kloten

Einen erfolgreichen Start ins 2023 mit fünf Punkten legte der VC Kanti hin. Mussten die Schaffhauserinnen am Mittwoch in Düdingen über fünf Sätze gehen, wurden vorgestern in Kloten vier Sätze gespielt. In der Sporthalle Ruebisbach trägt Volero Zürich nach der Rückkehr aus Frankreich (2020) die Heimspiele aus.

In den zwei Teilen der Dreifachhalle verfolgten rund 150 Zuschauer die 100 Spielminuten, darunter gut 20 KantiFans, die immer wieder mit lauter Anfeuerung ihr Team unterstützten. Bei Kanti stand der gesamte Kader von 14 Spielerinnen bereit, von den sieben Ersatzspielerinnen sollte aber nur Julia Künzler zu einem kurzen Einsatz kommen. Beim Heimteam nutzte Trainerin Svetlana Illic das Kontingent der Feldspielerinnen voll aus.

Kanti bestimmte zu Beginn das Spiel, wie von Trainer Neubauer gefordert, mit Monika Krasteva am Service deutlich. Im Anschluss war der Druck jedoch erst mal zu Ende, man liess die Gegnerinnen ins Spiel kommen, die herankamen und ab dem 15: 14 auch die Führung übernahmen. Beim Stand von 18: 20 nahm Neubauer sein zweites Time-out, in der Moneytime war sein Team dann wieder präsenter und sicherte sich mit 25: 22 noch den Satzerfolg. Im zweiten Durchgang konnten die Munotstädterinnen dann weniger Akzente setzen, das Angriffsziel lief nicht wie gewünscht, das Heimteam setzte sich mit Angriffen und Blockpunkten in Szene. Beim Rückstand von 4: 11 hatte der Kanti-Coach bereits das zweite Time-out genommen. Erst in der Schlussphase spielten sich die Schaffhauserinnen vom 11: 21 noch auf 20: 25 heran.

Den Spielfluss sollte Kanti auch in den dritten Satz mitnehmen, allerdings wechselten sich die Phasen, in denen Kanti überlegen spielte, mit Phasen ab, in denen man fehlerhaft spielte und die Aktionen Volero überliess. So gaben die Munotstädterinnen die 18: 12-Führung noch preis und mussten bis zum 21: 21 kämpfen, um nach dem 26: 24 wieder die Satzführung an sich zu reissen. Ein kurzes und schnelles Spiel sollte dann der nächste Durchgang sein, die Gäste erspielten sich immer wieder drei bis vier Punkte am Stück und dominierten am Ende mit 25: 14.

Im Angriff bei Kanti bestimmte vor allem Romy Jatzko das Geschehen, mit 20 Punkten avancierte sie wie schon Mitte der Woche in Düdingen zur Top-skorerin ihres Teams. Nicht ganz so gut wie sonst lief es Korina Perkovac und Monika Krasteva gegen die grossen Blockspielerinnen (je zehn Punkte), zu mehr Erfolgen waren die Mittelblockerinnen Molly Lohmann und Katerina Holaskova gekommen (je 15). Beim Heimteam dominierte Palma Rodriguez (21 Punkte) das Geschehen im Angriff klar. «Wir konnten drei wichtige Punkte nachschieben», freute sich Kanti-Coach Neubauer. Sein Team habe jedoch phasenweise den Druck im Service nicht gefunden und das Side-out-Spiel nicht erfolgreich umgesetzt.

In der Tabelle haben die Schaffhauserinnen als Vierte den Abstand zu Volley Lugano (fünf Punkte) gehalten, der Vorsprung auf den VBC Cheseaux bzw. Volero Zürich beträgt zwei bzw. drei Punkte.

 Wochenende mit zwei Partien

Weiter geht es für den VC Kanti am nächsten Wochenende wiederum mit gleich zwei Spielen. Nach zwei trainingsfreien Tagen ist am Freitag in der NLA-Qualifikation das Schlusslicht Volley Toggenburg in der BBC Arena zu Gast. Am Sonntag stehen die Achtelfinals im Schweizer Cup an: Für die Schaffhauserinnen geht es auswärts gegen den Ligakonkurrenten Aesch-Pfeffingen, die Partie wird nicht wie gewohnt in Aesch, sondern in der Sporthalle Rankhof ausgetragen.

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