News
VC Kanti 2 Meister in der 2. Liga.
Nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen ist das zweite Team des VC Kanti. Am Montagabend gelang den Schaffhauserinnen beim Tabellenvorletzten VBC Rickenbach 1 der entscheidende 3: 1-Sieg. Vor der Schlussrunde liegt VC Kanti 2 mit 6 Punkte Vorsprung auf Verfolger VBC Aadorf 3 an der Tabellenspitze. Die beiden Teams treffen am kommenden Sonntag (13.00 Uhr, BBC-Arena) aufeinander. Das Auswärtsspiel hatten die Munotstädterinnen Ende Februar mit 3: 2 gewonnen. In den Aufstiegsspielen zur 1. Liga trifft VC Kanti 2 auf VBC Voléro Zürich 1 sowie auf ein Team aus der Region Jura-Seeland . (R. Sta.)
VC Kanti mit Arbeitssieg gegen Genève Volley
Im ersten Spiel gegen Genf setzen sich die Schaffhauser Volleyballerinnen des VC Kanti mit 3:0 durch und haben damit gute Chancen auf den Einzug ins Spiel um Platz 5.

Zusammen mit Korina Perkovac war Romy Jatzko einmal mehr Topscorerin am Samstag beim Sieg im ersten Spiel der Zwischenrunde gegen Genf. BILD W.Sch.
Reinhard Standke
Auf Weg in das Spiel um die Plätze 5 und 6 der Meisterschaft ist der VC Kanti auf Kurs. Nach der Enttäuschung über das Ausscheiden aus dem Kampf um die Medaillen konnten die Schaffhauser Volleyballerinnen den dritten Sieg in dieser Saison gegen Genève Volley sicherstellen. Wiederum stand Jasmin Kuch (anstelle von Molly Lohman) als zweite Mittelblockerin in der Startformation.
Vor diesmal nur 168 Zuschauern – am vergangenen Mittwoch hatten das entscheidende Play-off-Viertelfinalspiel gegen Aesch-Pfeffingen 528 Fans verfolgt taten sich die Munotstädterinnen zeitweilig schwerer, als gedacht, und gerieten teilweise auch in Rückstand. Nach einem 2: 3 setzten sich die Schaffhauser Volleyballerinnen zunächst auf 17: 14 ab, gaben den Vorsprung aber daraufhin wieder preis. Mit dem Service von Anezka Szabo ging Genf mit 19: 17 in Führung. Nicki Neubauer brachte kurzzeitig die jungen Corbach und Pazin aufs Feld, Kanti kam heran, anschliessend wechselte der Spieltag hin und her. Die Schaffhauserinnen konnten jedoch den zwischenzeitlichen 22: 23-Rückstand abwenden und ihrerseits mit 25: 23 vorlegen – und den ersten Satz eintüten.
Mentaler Kraftakt nach Play-off-Out
Im zweiten Durchgang begann Molly Lohmann für Jasmin Kuch, Kanti erspielte sich einen Vorsprung und brachte diesen bis zum Satzende (25: 21). Anschliessend gelang es Kanti, auf 10: 4 davonzuziehen, der spätere Vorsprung von 19: 15 sollte jedoch nicht Bestand haben. Nicki Neubaucher wechselte kurzzeitig Pazin und Corbach für Jatzko und Iosisa ein, wieder mit Szabo am Service erspielten sich die Gäste mit ihrem Büsinger Trainer Andi Vollmer die 21: 15-Führung. Nach dem Rückwechsel und mit Korina Perkovac am Service sicherte sich Kanti Satz (25: 21) und Match.
Die meisten Punkte steuerten Romy Jatzko und Korina Perkovac (je zwölf) bei. Von einem Arbeitssieg mit guten und schlechteren Phasen sprach Kanti-Trainer Nicki Neubauer nach den 70 Spielminuten; aber eben auch von Müdigkeit, denn das Verpassen der Spiele um die Top-4-Plätze in der Meisterschaft habe mental Kraft gekostet.
Diesmal längere Spielpause
Nun hat das Kantiteam fast eine Woche Zeit bis zum nächsten Spiel und nicht nur drei Tage. Die zweite Runde der Zwischenspiele findet am Samstag, um 17 Uhr in Genf statt. Falls die Schaffhauserinnen unterliegen sollten, wird ein drittes Spiel erforderlich, dass am Mittwoch, 22. März, in der BBC-Arena ausgetragen würde. In der anderen Partie der Zwischenspiele setzte sich Volero Zürich bei VBC Cheseaux mit 3: 2 durch. In den Play-off-Halbfinals legte Titelverteidiger Neuenburg UC mit 3: 1 gegen Kanti-Bezwinger Aesch-Pfeffingen vor, dass nach der Qualifikation zweitplatziert Volley Düdingen unterlag daheim gegen Volley Lugano 1: 3.
NLA, Frauen. Klassierung Rang 5 bis 8, Zwischenspiele, 1. Runde: VC Kanti - Genève Volley 3: 0 (25: 23, 25: 21, 25: 21). - BBC-Arena. - 168 Zuschauer. - SR: Sanapo/M. Auricht. - Spieldauer: 23, 24, 23 = 70 Minuten. – VC Kanti: Iosia (Pass, 2), Perkovac (12), Krasteva (10), Jatzko (12), Kuch (1), Holaskova (9), Habegger (Libera); eingewechselt: Corbach, Pazin, Lohman, Suriano, Contorno: nicht eingesetzt: Hinteregger, Künzler. – Genève Volley: Guscetti (Pass, 5), Mackeviciute (3), Larson (12), Gillon (4), Neciporuka (8), Szabo (10), Aveni (Libera); eingewechselt: Gomes, Nowak; nicht eingesetzt: Brunat, Baum.
Nun soll Rang 5 in der Meisterschaft gesichert werden

Korina Perkovac und Monika Krasteva , hier bei der Abwehr. BILD R.STA.
Die Enttäuschung war gross beim VC Kanti nach der engen 2: 3-Niederlage am Mittwoch gegen Aesch-Pfeffingen. Das Team ist aus dem Kampf um die Medaillen ausgeschieden und kann Rang 3 aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Nach den 118 Spielminuten unterschied sich der Gesamtscore, trotz der zum Teil deutlichen Resultate, nur um sechs Punkte (99: 105). Im engen Tiebreak (14: 16) hatte ein Angriff der Gäste, bei dem der Schiedsrichter einen Touch einer Kanti-Spielerin hörte (Stand dann 3: 3 statt 4: 2), für Anlass zur Aufregung gesorgt.
«Die Leistung war in den drei Spielen gegen Aesch-Pfeffingen nicht so schlecht», blickt Trainer Nicki Neubauer auf die Viertelfinalserie zurück. «Am Ende ist es schade, es wäre kein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Vorwürfe müssen wir uns beim ersten Spiel machen, in dem wir im ersten Satz den Sack nicht zubekamen, ähnlich im dritten Satz», so der Kanti-Trainer. «Da hätten wir uns eine deutlich bessere Ausgangslage erarbeiten können. Aber es ist zum Abhaken, es ist weg.»
Nun gegen Genf
Nur drei Tage später geht es für die Schaffhauserinnen weiter. «Es ist gut, dass wir gleich wieder spielen», betont Neubauer vor den Begegnungen in der Zwischenrunde um die Plätze 5 bis 8 gegen Volley Genève mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer. Nach dem heutigen Spiel (16.30 Uhr, BBC-Arena) findet die zweite Partie in einer Woche auswärts statt. Sollte danach noch kein Sieger in der Best-of-3-Serie feststehen, Kanti hatte die beiden Spiele in der Qualifikation mit 3: 0 für sich entschieden, würde ein drittes Spiel am Mittwoch, 22. März folgen. Der Sieger der Serie trifft entweder auf Cheseaux oder Volero Zürich in den Partien um Rang 5 und 6. Aus dem Genfer Kader streicht Nicki Neubauer drei Spielerinnen heraus. Zum einen gelte es Topskorerin Jody Larsen, die auf die Aussenposition wechselte, zu kontrollieren. Zu beachten sind auch Diagonalspielerin Anezka Szabó und Aussenangreiferin Gintare Mackeviciute. «Für uns geht es jetzt darum, die Saison vernünftig zu beenden und Charakter zu zeigen», nennt Nicki Neubauer seine Erwartung. «Wir müssen das bessere Team sein, allerdings hat Genf nichts zu verlieren.
Zweite Runde der U-23-SM
Für die jungen Spielerinnen des VC Kanti geht es morgen weiter mit dem zweiten Tag der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft. In Seon trifft das U-23-Team auf Cheseaux, Servette Star-Onex und Neuenburg. Die Sieger von zwei Gruppen erreichen direkt das Final-4-Turnier, die zweit- und drittklassierten Teams ermitteln in Kreuzspielen die weiteren Teilnehmer. (R.Sta.)
Kanti verliert die Thriller-Serie
Mit der 2:3-Niederlage in der dritten Partie des Playoff-Viertelfinals gegen Aesch-Pfeffingen verpasst der VC Kanti die Halbfinals. Nach Bronze in der vergangenen Saison kann das Team nun in dieser Spielzeit maximal Rang fünf erreichen.

Enttäuschung pur bei den Spielerinnen des VC Kanti: Im entscheidenden dritten Playoff-Spiel gegen Aesch-Pfeffingen resultierte eine 2:3-Niederlage. BILD REINHARD STANDKE
Reinhard Standke
VOLLEYBALL. Mit der gestrigen Niederlage gegen Aesch-Pfeffingen und dem Verlust der Viertelfinalserie ist der VC Kanti aus dem Rennen um die Meisterschaftsmedaillen der Saison 2022/2023 ausgeschieden und kann den Rang drei aus der vergangenen Spielzeit nicht verteidigen. Im besten Fall können die Schaffhauserinnen nun die Saison auf Rang fünf abschliessen.
Zwei völlig unterschiedliche Verläufe boten die beiden Teams in den ersten beiden Durchgängen. Unter den Augen des Schaffhauser Stadtpräsidenten Peter Neukomm sowie des Schweizer Nationalteams macht der VC Kanti nicht da weiter, wo er am Sonntag aufgehört hat. Wiederum mit Jasmin Kuch (anstatt Molly Lohman) erwischten die Schaffhauserinnen den schlechteren Start (2: 4). Aesch agierte druckvoller, machte diverse Punkte mit Angriffen, die vom Kanti-Block hinter eine der drei Linien fielen. Kanti fing sich (7: 6, 9: 7), um dann zwei Serviceserien zu kassieren (10: 17). Bei steigender Fehlerquote konnte das Team von Nicki Neubauer diesen Rückstand nicht mehr wettmachen (18: 25).
Immer wieder herangekämpft
Im zweiten Satz war dann Kanti im Spiel angekommen, vermochte sich nach dem 5: 5 abzusetzen (11: 6, 16: 8) und konnte ohne Probleme für einen ausgeglichenen Satzstand sorgen (25: 16). Einen Fehlstart leisteten sich die Munotstädterinnen im dritten Durchgang (1: 7), vermochten diesen aber grad wieder auszubügeln (7: 8). Zwei Serviceserien der Gäste brachten diese 18: 10 nach vorne, davon erholte sich das Heimteam nicht (17: 25) und lag wieder im Rückstand. Mit Rückstand sollte es auch anschliessend zunächst weitergehen: Bei Aesch-Pfeffingen sorgte Karla Klaric für enormen Druck mit dem Service (2: 7). Kanti behielt jedoch die Nerven und kämpfte sich nicht nur heran, sondern ging nach dem 19: 19 sogar in Führung und schaffte den Satzausgleich. Auch hier geriet das Heimteam in Rückstand (4: 7), kam jedoch zurück (9: 9). Anschliessend bot die Partie Spannung pur: Die Gäste legten einen Punkt vor, Kanti glich unmittelbar aus. Beim 13: 14 wehrte Kanti einen Matchball ab, Aesch-Pfeffingen nutzte jedoch den zweiten zum 14: 16. Die Niederlage sorgte für grosse Enttäuschung bei Team und Staff. «Wir haben gut gefightet, waren in zwei Sätzen nicht da, haben viel verschenkt, Kleinigkeiten entscheiden», sagte Kanti-Trainer Nicki Neubauer. Er verwies auch auf 1 bis 2 fragwürdige Pfiffe des Schiedsrichters, insbesondere die Situation, als bei einem Angriff der Gäste nicht auf Aus, sondern auf Touch entschieden wurde (dann 3: 2 anstatt 4: 2). Vom Niveau her sei die Partie zwischen den beiden Teams eines Halbfinals würdig gewesen. Nun heisse es, die Enttäuschung zwei Tage lang abzuschütteln und dann auf das Erreichen des fünften Platzes hinzuarbeiten.
So geht es weiter
In einer Zwischenrunde (best-of-3-Modus) werden ab übermorgen die Teilnehmer an den Spielen um die Ränge 5/6 sowie 7/8 ermittelt. Der VC Kanti beginnt in der Serie daheim (16.30 Uhr, BBC Arena) gegen Genève Volley (8.) mit Trainer Andi Vollmer. In der zweiten Begegnung stehen sich VBC Cheseaux (5.) und Volero Zürich (7.) gegenüber. In den Playoff-Halbfinals (best-of-5) stehen sich Neuenburg UC (1.) und Aesch-Pfeffingen (6.) sowie Volley Düdingen (2.) und Volley Lugano (4.) gegenüber.
NLA, Frauen: Playoff-Viertelfinals, 3. Runde: VC Kanti - Aesch-Pfeffingen 2: 3 (18: 25, 25: 16, 17: 25, 25: 23, 14: 16), Endstand 1: 2. - BBC Arena. - 728 Zuschauer. - SR: Sikanjic/Hefti. - Spieldauer: 22, 21, 24, 29, 18 = 114 Minuten. – VC Kanti: Iosia (Pass), Perkovac, Krasteva, Jatzko, Kuch Holaskova, Habeggger (Libera); eingewechselt: Künzler, Corbach, Lohman, Pazin; nicht eingesetzt: Hinteregger, Contorno; ohne Suriano (verletzt). – Aesch-Pfeffingen: Pierret (Pass), Matter, Eichler, Klaric, Passos, Zernovic, Saladin (Libera); eingewechselt: Becic, Koch, Deprati; nicht eingesetzt: Carrado, Haegele, Lindberg.
Das weitere Programm ab Samstag, 11. März – Halbfinals (best of 5): Neuenburg UC (1.) - Aesch-Pfeffingen (6.). Volley Düdingen (2.) - Volley Lugano (4.) – Um Rang 5 bis 8 (best of 3): VC Kanti (3.) - Genève Volley (8.). VBC Cheseaux (5.) - Volero Zürich (7.)



