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Korina Perkovac verlängert beim VC Kanti Schaffhausen
Die bald 24-jährige Luzernerin Korina Perkovac verlängert ihr Engagement beim VC Kanti Schaffhausen für weitere zwei Jahre. Damit ist es den Kanti-Funktionären gelungen eine sehr erfahrene und wichtige Spielerin mit viel Angriffs- & Blockpower auch für die kommenden Jahre zu verpflichten. Sie wird dem Team der kommenden Saison mit ihrer offenen, unterstützenden und positiven Art die nötige Konstanz weitergeben können.
Perkovac wechselte bereits auf die Saison 2016/2017, damals 17-jährig mit einer Doppellizenz von Volley Luzern, in die Munotstadt. In den vergangenen Jahren gehörte sie (sofern Ihre Ausbildung dies zuliess) auch immer wieder zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft und wurde in einer Saison gar als beste „Newcomerin“ ausgezeichnet.
Zu ihren grössten Erfolgen mit dem VC Kanti Schaffhausen zählen sicher der Sieg im Mobiliar Volley Cup 2020/2021, sowie der Gewinn der Bronzemedaille in der Saison 2021/2022. Die Vereinsführung des VC Kanti Schaffhausen, sowie Cheftrainer Nicki Neubauer freuen sich sehr darüber, dass Korina Perkovac auch in Zukunft zum Team der Kantigirls zählen wird.
Korina Perkovac verlängert beim VC Kanti Schaffhausen
Die bald 24-jährige Luzernerin Korina Perkovac verlängert ihr Engagement beim VC Kanti Schaffhausen für weitere zwei Jahre. Damit ist es den Kanti-Funktionären gelungen eine sehr erfahrene und wichtige Spielerin mit viel Angriffs- & Blockpower auch für die kommenden Jahre zu verpflichten. Sie wird dem Team der kommenden Saison mit ihrer offenen, unterstützenden und positiven Art die nötige Konstanz weitergeben können.
Perkovac wechselte bereits auf die Saison 2016/2017, damals 17-jährig mit einer Doppellizenz von Volley Luzern, in die Munotstadt. In den vergangenen Jahren gehörte sie (sofern Ihre Ausbildung dies zuliess) auch immer wieder zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft und wurde in einer Saison gar als beste „Newcomerin“ ausgezeichnet.
Zu ihren grössten Erfolgen mit dem VC Kanti Schaffhausen zählen sicher der Sieg im Mobiliar Volley Cup 2020/2021, sowie der Gewinn der Bronzemedaille in der Saison 2021/2022. Die Vereinsführung des VC Kanti Schaffhausen, sowie Cheftrainer Nicki Neubauer freuen sich sehr darüber, dass Korina Perkovac auch in Zukunft zum Team der Kantigirls zählen wird.
Kanti: Etwas unter den Ansprüchen der letzten Jahre abgeschlossen
Nach fünf Saisons auf den Rängen 2 bis 4 belegte der VC Kanti in der Meisterschaft 2022/2023 den fünften Schlussrang.

Am Ende doch noch zufrieden: Die Kanti-Spielerinnen mit ihrem fünften Platz in der NLA-Meisterschaft. BILD WERNER SCHLÄPFER
Reinhard Standke
In den letzten fünf Jahren konnte der VC Kanti viermal um die Medaillen der NLA-Meisterschaft mitspielen und hatte 2022 die Bronzemedaille errungen (2020 wurde coronabedingt kein Meistertitel vergeben, Kanti belegt in der Qualifikation Platz 2). Dies sollte in der am Samstag für den VC Kanti zu Ende gegangenen Spielzeit 2022/2023 nicht gelingen. Damit wurde die Saison-Erwartung, dies wäre gemäss Club-Präsident Sandro Poles eine Klassierung in den Top 4 gewesen, nicht erreicht.
Die ersten Rückschläge hatte der 14-köpfige Kader des Teams von Headcoach Nicki Neubauer schon vor Beginn der Meisterschaft erlitten. Zunächst hatte die junge Angriffsspielerin Elisa Suriano, die bereits 2019/2020 für Kanti spielte und nach zwei Jahren bei Volero Zürich zurückkehrte, sich ausserhalb von Volleyball das Wadenbein gebrochen und fiel bis zur Jahreswende aus. «Die Spielerin hätte eine wichtige Rolle hinter Romy Jatzko und Korina Perkovac einnehmen sollen», bedauert Neubauer.
Verletzungen sorgen für Probleme
Der zweite Ausfall hiess Angel Gaskin. Zum Ende der Vorbereitungsperiode machten sich bei der Diagonalspielerin anhaltende Schmerzen im Knie bemerkbar, ihr Vertrag wurde dann Anfang November aufgelöst. «Das Gesamtgefüge und die Idee, wie ich spielen wollte, wurde recht durcheinandergewürfelt», beschrieb der Trainer die Auswirkungen. Nach diesen Voraussetzungen habe man es in der Saison jedoch anschliessend gut gelöst. Romy Jatzko sei in die Position von Gaskin gut hereingewachsen. «Es ist nicht ihre Lieblingsposition.» Zehn Tage nach dem definitiven Abgang der Amerikanerin konnte Kanti mit der Bulgarin Monika Krasteva eine Neuverpflichtung bekannt geben. «Sie hat uns geholfen, vor allem in der Offensive», erläutert Nicki Neubauer.
Aesch-Pfeffingen stoppt Kanti
«Am Ende hat sich das Gefüge aber erst ab Januar gefunden. Dafür haben wir es sehr gut gemacht, aber am Ende hat es im Viertelfinal nicht gereicht.» In der ersten Runde der Playoffs (wie auch im Cup) waren die Schaffhauser Volleyballerinnen, die die Qualifikation als Dritter abgeschlossen hatten, an Aesch-Pfeffingen (6.) gescheitert. Insbesondere im ersten Spiel zu Hause hatte der VC Kanti nicht sein Spiel gemacht. «Geringere Effizienz, mehr Fehler», hiess es wie häufiger u. a. im Spielbericht von Ende Februar. Die Munotstädterinnen konnten zwar das zweite Spiel im fünften Satz (15: 13) gewinnen, unterlagen aber in der dritten Begegnung im Tiebreak (14: 16). Rang 5 war danach das Maximum, was der VC Kanti noch herrausholen konnte. «Die Liga war sehr eng, die Spielerinnen haben es sehr gut zu Ende gespielt.» «Das Minimalziel Platz 5» (so Präsident Sandro Poles) sollte die erneute Teilnahme am Europacup bedeuten, gegebenenfalls mit einer Wildcard. Das Saisonziel einer Top-4-Rangierung wurde für Sandro Poles auch aufgrund mangelnder Konstanz nicht erreicht, er verwies auf die guten und teilweise schlechten Phasen.
Mix mit jüngeren Spielerinnen
In den nächsten Wochen werden bei Kanti nun die Weichen für die nächste Saison gestellt. «Nächstes Jahr wollen wir wieder weiter vorne angreifen», blickt Nicki Neubauer voraus. Für die Saison 2023/2024 könnten die Schaffhauser Volleyballerinnen mit Neubauer im Rahmen vom Budget und Gesamtgefüge mehr auf jüngere Spielerinnen setzen. «Diese fragen nach Einsatzzeiten, wir müssen einen guten Mix finden zwischen mehr Erfahrung auf der einen oder anderen Position und dem Setzen auf die Jungen.» Gespart werden soll gemäss Vereinspräsident Poles nicht an der Qualität der Spielerinnen, sondern eher an der Grösse des Kaders. Diese könnte somit 13 statt wie zuletzt 14 Spielerinnen umfassen. Angestrebt werde für die nächste Saison jedoch wieder eine Klassierung in den ersten vier Teams.
Fix ist bereits die Vertragsverlängerung mit Topskorerin Korina Perkovac, noch eine Saison weiter laufen die Verpflichtungen mit den jungen Spielerinnen Elisa Suriano, Alessia Pazin, Jasmin Kuch und Julia Künzler. Nach dem internen Saisonabschluss am Donnerstag geht es in einem Monat mit Trainings für die jungen und Schweizer Spielerinnen weiter. Spätestens Anfang September stossen auch die ausländischen Spielerinnen im Trainingsbetrieb dazu. Cheftrainer Nicki Neubauer wird zunächst beim Bundesligateam in Schwerin hospitieren und im Juli an der Universiade in China das deutsche U23-Team betreuen.
Dreifacher Aufstieg geschafft
Planen für die nächste Saison kann der VC Kanti auch in den unteren Ligen. Am 1. April hatte sich das 2. Team des VC Kanti, Meister der 2. Liga Nord-Ost, in den Aufstiegsspielen gegen Voléro Zürich und Bienne Volleyboys den 2. Gruppenplatz gesichert. Der Aufstieg in die 1. Liga, elf Jahre nach dem Abstieg 2012, wurde inzwischen von Swiss Volley bestätigt. Das Team wird auch in der nächsten Saison von Trainerin Seraina Backer betreut. Den Aufstieg geschafft haben gleich zwei weitere Team des VC Kanti: in der 3. und 4. Liga belegten die Mannschaften jeweils den zweiten Rang, was in beiden Fällen ebenfalls den Aufstieg in die höhere Liga bedeutet. «Dies ist sehr erfreulich», äussert sich Kanti-Präsident Sandro Poles.
Acht Jahre nach dem Start des Nachwuchsprojektes unter Mélanie Pauli konnte der Verein nun die Erfolge ernten. Poles weist auch darauf hin, dass der VC Kanti von den U15-Junioren (die den Vizemeistertitel erreichten) aufwärts bis zur 2. Liga und an der U23-SM vertreten war. (R.Sta.)
VC Kanti 2 zurück in der ersten Liga
Mit dem Sieg über die Bienne Volleyboys beendete das Frauenteam VC Kanti 2 die Aufstiegsspiele in die erste Liga auf dem zweiten Rang der Gruppe.

Der Jubel des VC-Kanti-2-Teams nach dem gewonnen Aufstiegsspiel. BILD W.SCH.
Reinhard Standke
Vor elf Jahren waren die «Volley Jumpers», das zweite Team des VC Kanti Schaffhausen, aus der ersten Liga abgestiegen. In der Saison 2022/2023 hatte das Team in der zweiten Liga des RVNO den Meistertitel erreicht und damit auch die Aufstiegsspiele. In vier Dreier-Gruppen bewerben sich dabei zwölf Teams um acht Aufstiegsplätze. In der Gruppe B stand am Samstag in der Neuen Kantihalle die abschliessende Partie zwischen VC Kanti 2 und Bienne Volleyboys auf dem Programm. Über 120 Zuschauern drängten sich in der überheizten und schlecht belüfteten Halle dicht an den Spielfeldrand.
Und Kanti 2 legte auch gleich flott los, die Schaffhauserinnen begannen druckvoll und setzten sich schnell mit ab 5: 1 und 12: 8 durch. Dann kamen allerdings die Gäste zurück und übernahmen immer mehr die Initiative. In der knappen Schlussphase setzte sich das Heimteam dennoch durch (26: 24). Im zweiten Satz gerieten die Schaffhauserinnen derweil in Rückstand und vermochten diesen auch nicht mehr wettzumachen (22: 25).
Riesiger Jubel
Anschliessend fand der VC Kanti 2 jedoch zu seinem Spiel zurück. Nach einer Einwechselung agierte das Team mit viel Druck im Aufschlag und im Angriff – und holte mit 25: 11 und 25: 16 die entscheidenden Sätze und damit den Sieg.
Entsprechend gross war nach dem verwandelten Matchball der Jubel über den erhofften Aufstieg. Die offizielle Bestätigung von Swiss Volley über die Einteilung der ersten und zweiten Liga-Gruppen steht indes noch aus, da diese nicht nur von den aufsteigenden, sondern auch von absteigenden und sich zurückziehenden Teams beeinflusst wird. «Insgeheim habe ich auf den Aufstiegsplatz gehofft», erklärte Trainerin Saraina Backer, die in der zweiten Saisonhälfte das Coaching übernehmen konnte. «Ich wusste aber nicht, wie konstant das Team spielen wird. Gegen Bienne waren das Team und ich nervös, wie wir in das Spiel reinfinden würden, da wir den Gegner nicht kannten.»
Vielleicht noch weitere Aufstiege
Acht Jahre nach der Initiierung des Nachwuchsprojektes unter der damaligen Cheftrainerin Mélanie Pauli, die sich das Aufstiegsspiel nicht entgehen liess, sollte der VC Kanti den Wiederaufstieg in die erste Liga geschafft haben und junge Spielerinnen näher an die NLA heranführen können. Hoffnungen auf einen Aufstieg machen sich auch die Teams der dritten und vierten Liga. Die Planungen für die Saison 2023/2024 begannen beim VC Kanti schon gestern Abend. Thema des Trainermeetings war unter anderem die Einteilung der Teams.



