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VC Kanti Impressionen

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Volleyball macht Schule

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Solides Spiel, das Niveau in allen drei Sätzen hochgehalten .

Lina Hinteregger (16) punktete serienweise.


In der heimischen BBC Arena traf in der 1. Liga das Team VC Kanti 2 (7.) auf Volley Rüschlikon (8.). Die Gäste gerieten von Anfang unter Druck. Die Kanti-Spielerinnen waren voll motiviert und feierten jeden Punkt. Sie waren immer voraus, steigerten sich im Laufe des Satzes stetig und gewannen diesen mit 25:19. Coach Claudio Kriech war sehr zufrieden mit dem Einsatz des Teams. Seine Tipps wurden postwendend umgesetzt. Lina Hinteregger aus dem NLA-Kader punktete zu Anfang des zweiten Satzes sogar serienweise. Beim Stand vom 19:10 nutzte der Trainer die Gelegenheit und nahm einige Wechsel vor. Auch die eingewechselten Spielerinnen zeigten sich von ihrer besten Seite, es gelang mit 25:20 der zweite Satzgewinn. Im dritten Durchgang ging es im gleichen Stil weiter. Ohne jeden Einbruch gewannen die Schaffhauserinnen auch diesen Satz mit 25:15 und der Sieg ging mit 3:0 an den VC Kanti 2, bei dem alle Spielerinnen Einsatzzeit erhalten hatten. Die Munotstädterinnen liegen in der Tabelle nun auf Rang fünf. Das nächste Spiel ist am Samstag auswärts beim Tabellenvierten VBC Spada Academica. (mrä)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D: VC Kanti 2 - Volley Rüschlikon 3:0 (25:19, 25:20, 25:15). – VC Kanti 2: Kunz, Broder, Cavka, Hinteregger, N. Pazin, Brugger, Loffreda (Libera); eingewechselt: Ceçen, Brander, Neuhaus, Fuchs, Moser, Saipi (Libera).

Weitere Spiele: Pallavolo Kreuzlingen - STV St. Gallen 3:2. Volley Aadorf - VBC Spada Academica 3:2. BTV Aarau - TSV Jona Volleyball 0:3. VBC Andwil-Arnegg - NNV Volleyball Academy Zürich 2:3. VBC Voléro Zürich - Volley Toggenburg 1:3. – Rangliste: 1. Volley Toggenburg 6/18 (18:4). 2. VBC Voléro Zürich 6/15 (16:6). 3. TSV Jona Volleyball 6/11 (14:10). 4. NNV Volleyball Academy Zürich 6/10 (13:11). 5. VC Kanti Schaffhausen 6/9 (12:10). 6. STV St. Gallen 6/9 (13:12). 7. Pallavolo Kreuzlingen 5/8 (9:8). 8. VBC Spada Academica 5/6 (9:12). 9. Volley Aadorf 6/6 (11:15). 10. Volley Rüschlikon 6/6 (8:14). 11. Andwil-Arnegg 6/4 (5:16). 12. BTV Aarau 6/3 (6:16).

Männer. 2. Liga: VBC Wittenbach - VBC Schaffhausen 3:2 (25:22, 25:22, 20:25, 22:25, 21:19).

Frauen. 4. Liga, Gruppe A: VC Smash Winterthur 3 - KJS Schaffhausen 3:0 (25:22, 25:3, 25:15). VBC Hallau - VBC Schaffhausen 4 0:3 (13:25, 24:26, 19:25).

Frauen. 3. Liga, Gruppe A: VBR Rickenbach 1 - VC Kanti Schaffhausen 4 1:3 (25:27, 25:23, 19:25, 21:25).

Der VC Kanti gibt Punkt ab, wird aber Tabellenführer

Verrückte Welt in der NLA: Der VC Kanti, der gegen Schlusslicht Volleyball Academy auch hätte verlieren können, profitiert in der Tabelle von der ersten Saisonniederlage von Favorit Neuenburg und wird Leader. 

Elisa Suriano mit sehr gutem Spiel gegen ihren letzten Arbeitgeber aus Zürich. Bild Werner Schläpfer

 Reinhard Standke

Nach der 4. von 18 Runden in der NLA-Qualifikation ist nun nur noch ein Team ungeschlagen: der VC Kanti. Doch danach sah es in den 110 Spielminuten der Partie der Schaffhauserinnen gegen die Volleyball Acedemy Zürich nicht immer aus. So starten die Gäste mit einem 5:3-Vorsprung, den Kanti mit einer Serviceserie von Jacqui Armer wieder wettmachte (8:6). Doch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben. Das Zürcher Nachwuchsteam mit Cheftrainerin Svetlana Ilic und Assistent Teemu Oksanen (beim VC Kanti 2016/2017 zunächst Assistenz- und zum Schluss Cheftrainer) kaufte Kanti mit Druck am Service und soliden Angriffen den Schneid ab und lag bald mit 2 bis 3 Punkten vorne. Das Heimteam agierte weniger aggressiv und souverän in Block und Feldabwehr, machte etwas mehr Fehler. Academy blockte stärker gegen die Schaffhauser Angriffe, das Gastteam baute den Vorsprung aus und sicherte sich Satz 1 mit 25:18.

Während die Heimmannschaft es bislang nicht geschafft hatte, die starken Leistungen im Training (gemäss Coach Neubauer) auf das Feld zu bringen, sollte es im zweiten Durchgang anders aussehen. Zwar begannen die Munotstädterinnen zögerlich 3.5), dann gelang es jedoch Korina Perkovac, mit starken Aufschlägen ihr Team mit 12:5 in Führung zu bringen. Nun war das Momentum auch im Angriff und Block bei Kanti, das nach dem 24:13 jedoch sechs Satzbälle benötigte, um den Sack zuzumachen (25:18).

Nach der Pause von zehn Minuten sollte es jedoch nicht in diesem Stile für Kanti weitergehen. Mal lag das eine Team mit 2 bis 3 Punkten vorne, dann der Gegner. Nach dem 16:16 zogen die Academy-Spielerinnen dann Service und Angriff am 22:16 davon, Kanti musste einen weiteren Satz mit 18:25 abgeben. «Wenn wir locker sind, spielen wir gutes Volleyball», erklärte Kantitrainer Nicki Neubauer im Anschluss. «Wenn wir etwas Stress haben, spielen wir unpräzise, es herrscht Chaos. Niemand kann damit umgehen, wir machen viel Unsinn, haben keine Geduld.» Im vierten Satz kehrte Neubauers Team jedoch wieder zu gutem Volleyball zurück, nach dem 2:4 servierten Perkovac, Captain Holaskova und Passeuse Flory zum 17:6-Vorsprung. Kanti blieb fokussiert und erreichte mit einem diskussionslosen 25:10-Satzgewinn das Tiebreak. Dieses blieb bis zum 6:6 ausgeglichen, dann vermochten sich die Schaffhauserinnen peu à peu abzusetzen und sicherten sich mit 15:12 2 der 3 möglichen Tabellenpunkte. «Die Academy hat das Maximum gegeben, wir nicht, aber wir haben den Schalter umgelegt», so Nicki Neubauer. «Die Spielerinnen haben sich untereinander gut gepushed, besser als in Toggenburg.»

In der vierten Runde der Meisterschaft verteidigte Korina Perkovac mit 19 weiteren Punkten das Saison- Topskorer-Trikot. Gegen die Volleyball Academy steuerte Captain Katerina Holaskova 16 Punkte bei, der zweiten Schweizer Aussenangreiferin auf dem Feld, Elisa Suriano, gelangen deren 14.

Der bisherige NLA-Leader Neuenburg brachte vorgestern eine 2:1-Führung bei Düdingen nicht durch, sondern gab zwei weitere Sätze ab und kassierte die erste Niederlage in der Saison. Die Schaffhauserinnen liegen einen Punkt vor dem Meisterschaftstitelverteidiger und müssen am nächsten Sonntag bei Aesch-Pfeffingen (4.) antreten. Bei einem Punktverlust von Kanti kann NUC mit einem Heimsieg über Aufsteiger Glaronia die Tabellenspitze zurückholen.

Frauen, 4. Runde: VC Kanti - Volleyball Acedemy 3:2 (18:25, 25:18, 18:25, 25:10, 15:12). - BBC-Arena. - 312 Zuschauer. - SR: Hefti/Schemeth. - Spieldauer: 23, 23, 26, 20, 18 = 110 Minuten. – VC Kanti: Flory (5), Perkovac (19), Armer (10), Dapic (10), Holaskova (16), Suriano (14), Habegger (Libera); eingewechselt: Corbach (2), Pazin, Künzler, Loffreda (Libera); nicht eingesetzt: Kuch, Hinteregger. – Volleyball Academy: Lüthi (5), Solvik (4), Giroud (8), Kellenberger (6), Ammirati (18), Mico (21), Paya (Libera); eingewechselt: Schibli, Koutsogiannakis, Zingg, Lohrer, Mäder, Wenger (Libera); nicht eingesetzt: Rodriguez. – Weitere Resulate: Volley Lugano - Toggenburg 3:1 (16:25, 25:13, 25:20, 25:11). Genève Volley - Cheseaux 3:1 (25:23, 22:25, 25:19, 25:18). Düdingen - Neuchâtel UC 3:2 (25:20, 23:25, 23:25, 25:20, 17:15). Glaronia Glarus - Sm’Aesch-Pfeffingen 0:3 (20:25, 22:25, 23:25). – Rangliste: 1. Kanti Schaffhausen 4/11. 2. Neuchâtel UC 4/10. 3. Volley Lugano 4/9. 4. Sm’Aesch-Pfeffingen 4/8. 5. Düdingen 4/7. 6. Genève Volley 4/5. 7. Toggenburg 4/3. 8. Cheseaux 4/3. 9. Glaronia Glarus 4/3. 10. Academy Zürich 4/1.

Ein weiterer vermeintlich leichter Gegner

 Peilen die nächsten Punkte an: Maëlle Corbach und ihre Kolleginnen. BILD R. STA.

Reinhard Standke

Nach der dritten Runde in der Nationalliga A führen zwei Teams ohne Punktverlust die Tabelle an. Dies sind Titelverteidiger Neuenburg UC und der VC Kanti. Die Schaffhauser Volleyballerinnen empfangen heute in der BBC Arena (16.30 Uhr) das Schlusslicht der Tabelle, die Volleyball Academy Zürich, welche nach der Fusion mit dem langjährigen Meisterschaftsdominator Volero Zürich die Lizenz für die höchste Schweizer Liga geerbt hat.

«Wir dürfen die Academy nicht unterschätzen», sagt Kanti-Trainer Nicki Neubauer. «Bei uns ist das Thema, dass wir unsere deutlich besseren Leistungen im Training auch im Spiel umsetzen. Dann gibt es mehr Ruhe und mehr Klarheit im Spiel.» Dies habe sein Team in Grossteilen der Partie vom letzten Sonntag bei Volley Toggenburg (3:1) vermissen lassen. In Wattwil hatte das Kantiteam auch nach Rückständen beziehungsweise Satzverlust wie schon in Lugano und gegen Cheseaux das Spiel am Ende siegreich abgeschlossen.

Trainingsleistungen umsetzen

Die Academy sei eine sehr junge Mannschaft, die nichts zu verlieren habe, das sei das Gefährliche. «Für einen Satz oder zwei sind die jungen Spielerinnen immer gut.» Es sei die Frage, wie lange die Academy gut spielen und mit Druck umgehen könne. «Den Druck müssen wir aufbauen, im Heimspiel, das ist ganz klar.» Sein Team fruste ein wenig an Dingen, die im Spiel nicht so funktionieren wie im Training. Wenn die Mannschaft aber zum Beispiel die «Galligkeit» vom Donnerstags-Training am letzten Sonntag gezeigt hätte, wäre das Spiel in weniger als 45 Minuten beendet gewesen.

Im Heimspiel könne sein Team im Vergleich zum vergangenen Sonntag noch zulegen, was Aufschlag und Aggressivität angehe: «Das ist auch notwendig, nicht wegen des Gegners, sondern für uns, damit wir den Schalter umlegen und zumindest ein bis zwei Sätze auf dem Level spielen, auf dem wir trainieren. Mit dieser Einstellung und Intensität müssen wir in das Spiel reingehen.» Nach den ersten Saisonspielen gegen Lugano, Cheseaux, Toggenburg und Volleyball Academy kommen dann wohl stärkere Gegner auf die Munotstädterinnen zu: Aesch-Pfeffingen (auswärts 5. November) und im CEV Challenge Cup CSO Voluntari aus Rumänien (Hinspiel daheim am 9. November).

Neben den gestrigen Trainingseinheiten waren Neubauer und einige der Spielerinnen am Nachmittag und Abend noch auf der Herbstmesse am Sport-Stand 

Starkes Spiel, nur die Konstanz fehlte.

Im Angriff beim VC Kanti 2 im Spiel gegen den BTV Aarau: Jeanne Neuhaus (Nummer 11), S. Bruder (14), Melanie Kunz (1) und Liberia I. Loffreda (4). BILD MARIANNE RÄSS

 In der fünften Runde der 1. Liga traf das zweite Team des VC Kanti auf Schlusslicht BTV Aarau. Die angereisten Spielerinnen waren von Anfang an topmotiviert, Kanti musste bereits im ersten Satz aufholen. Dies gelang bis zum Stand von 20:20, dann mussten die Schaffhauserinnen den Satz mit 25:21 den Gästen überlassen. Im zweiten Durchgang sah es zuerst nach einer Steigerung des VC Kanti aus, aber in der Mitte des Satzes hagelte es Servicefehler und die Spielerinnen des BTV Aarau kamen immer besser ins Spiel und dies nahezu fehlerfrei. Die Kantispielerinnen mussten jeden Punkt nahezu zweimal machen. Die Diagonalspielerinnen Jeanne Neuhaus (11) und Melis Ceçen (5) zeigten ihr Bestes, aber das reichte nicht. Auch der zweite Satz ging mit 25:20 an die Aargauerinnen. Der dritte Satz verlief dann ausgeglichen, mit glänzenden Spielzügen auf beiden Seiten. Kanti konnte sich endlich durchsetzen mit 25:22. Im vierten Satz erwischten die Spielerinnen aus Aargau wieder den besseren Start und spielten mit einer sehr konstanten Hartnäckigkeit in der Verteidigung. Melanie Kunz, die Passeuse, punktete des Öfteren mit zweiten Bällen, aber es reichte auch diesmal nicht. Der BTV Aarau gewann den vierten Satz mit 25:22, also insgesamt mit 3:1. Das nächste Spiel des VC Kanti 2 findet am Samstag, dem 28. Oktober, um 12 Uhr in der BBC Arena gegen Volley Rüschlikon statt. (mrä)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D. VC Kanti 2 - BTV Aarau 1:3 (21:25, 20:25, 25:22, 22:25) . Kanti 2: Kunz, Ceçen, Brugger, N. Pazin, Cavka, Broder, Loffreda (Libera); eingewechselt: Neuhaus, Brander, Fuchs, N. Moser. – Weitere Spiele: TSV Jona Volleyball - STV St. Gallen 2:3. VBC Spada Academica - Volley Toggenburg 1:3. Volley Rüschlikon - VBC Voléro Zürich 0:3. VBC Andwil-Arnegg - Pallavolo Kreuzlingen 0:3. NNV Volleyball Academy Zürich - Volley Aadorf 1:3

 Rangliste: 1.VBC Voléro Zürich 5/15 (15:3). 2. Volley Toggenburg 5/15 (15:3). 3. STV St. Gallen 5/8 (11:9). 4. NNV Volleyball Academy Zürich 5/8 (10:9). 5. TSV Jona Volleyball 5/8 (11:10). 6. Pallavolo Kreuzlingen 4/6 (6:6). 7.VC Kanti 2 5/6 (9:10). 8. Volley Rüschlikon 5/6 (8:11). 9. VBC Spada Academica 4/5 (7:9). 10. Volley Aadorf 5/4 (8:13). 11.B TV Aarau 5/3 (6:13). 12. VBC Andwil-Arnegg 5/3 (3:13).

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