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Die Effizienz im Angriff noch weiter steigern
Gegen den starken rumänischen Europacup-Gegner Voluntari zeigte der VC Kanti im Angriffspiel gewisse Fortschritte. Morgen spielen die Schaffhauserinnen in der NLA bei Volley Düdingen. 
Angreiferin Elisa Suriano (r.) wird von Libera Viviane Habegger bei einer Annahme beobachtet. BILD Werner Schläpfer
Zum Abschluss der erstem von zwei englischen Wochen steht für den VC Kanti morgen ein Verfolgerduell an. Hinter Leader Neuenburg (13 Punkte, reist nach Lugano/5.) und Aesch-Pfeffingen (11, spielt in Genf/6.) wollen die drittplatzierten Munotstädterinnen (11) und Düdingen (10) den Anschluss halten.
Am vergangenen Sonntag hatte Kanti-Trainer Neubauer die sehr niedrige Effizienz im Angriff seines Teams bemängelt. Am Tag nach dem Spiel im CEC Challenge Cup, das die Schaffhauserinnen mit 0:3 verloren hatten, stellt er fest: «Wir haben gegen eine sehr starke Mannschaft ein bis zwei Schritte nach vorne gemacht. Die Zahlen sind ein bisschen besser, dies gegen einen viel stärkeren Gegner», analysiert Neubauer. «Für uns es jetzt sehr wichtig, dass wir morgen da anknüpfen, wo wir gegen Voluntari im dritten Satz aufgehört haben.» In diesem hatten die Schaffhauserinnen beherzt mitgespielt und lagen zur Satzmitte sogar in Führung, sodass die Gäste sich gezwungen sahen, die erste Passeuse sowie die hoch bezahlte Topangreiferin auf das Feld zu schicken. Sein Team müsse mit der Freude, mit der Energie, mit der Aufsässigkeit, mit der Bissigkeit, die es gezeigt hatte, weitermachen. «Dann machen wir mit Sicherheit eine Chance in Düdingen.
«Was Düdingen in den letzten Jahren ausgezeichnet hat, waren viel Abwehr, viel Ballkontrolle und mit Elena Steinemann und Nicole Eiholzer zwei erfahrene Aussenangreiferinnen.» Das Duo hat jedoch inzwischen den Rücktritt gegeben. «Das Spiel hat sich klar geändert. Ihre beste Spielerin ist Topskorerin Nada Meawad (EGY), die mit Zuspielerin Carine Gebhart (USA) von Lugano gewechselt hat. Das ist ein Tandem, dass eingespielt ist, das sehr gut funktioniert», hat der Coach des VC Kanti beobachtet. «Dann ist noch die brasilianische Mittelblockerin Bruna Fernanda da Silva Ferreira zu nennen.» Düdingen hatte gegen Aesch-Pfeffingen 0:3 verloren, schlug aber Neuenburg mit 3:2. «Gegen NUC haben sie sehr gut gekämpft, wir müssen aufpassen, dass sie nicht in einen Flow kommen.» ( R.Sta.)
Kanti fordert Voluntari, unterliegt am Ende aber ohne Satzgewinn
Wie erwartet war der rumänische Gegner C.S.O. Voluntari 2005 der starke Gegner, der sich im Hinspiel der Sechzehntelfinals des CEV Challenge Cup mit 3:0 gegen VC Kanti durchsetzte. Den dritten Satz hätten aber auch die Schaffhauserinnen für sich entscheiden können.

Voluntari-Topskorerin Heidy Casanova (l.) gegen den Kanti-Block mit Elisa Suriano und Jacqui Armer (3). BILD R. STANDKE
Reinhard Standke
Mit 612 Zuschauern fand sich gestern Abend ein grosses Publikum in der BBC Arena ein, das beim 109. Auftritt des VC Kanti für eine tolle Stimmung sorgte. Dies lag einerseits am Spiel von beiden Teams und am vielfach erfrischenden Auftritt der Schaffhauser Volleyballerinnen, andererseits an den neuen, nun wieder zur Verfügung stehenden «Fan-Klatschen», die entsprechend zum Einsatz kamen.
Kanti-Trainer Neubauer schickte die übliche Stammformation in das Europacupspiel, bei den Gästen standen die grossen Namen wie Zivojinovic (SRB), Casanova (CUB), Todorova (BUL) und Radasova (SVK) auf dem Feld. Wer erwartet hatte, dass das Team mit den Stars schnell davonziehen würde, wurde eines Besseren belehrt. Bis zum 14:15 konnte das Heimteam den Spielstand offenhalten, dann zog das Gastteam auf 18:14 davon, Kanti kämpfte sich jedoch wieder auf 18:20 heran. Neubauer hatte Jasmin Kuch für Jacqui Armer auf das Feld geschickt und vollzog den üblichen Doppelwechsel (Pazin/Corbach für Flory/Dapic) auf der Zuspiel/Diagonalposition. In der «Momeytime» gelangen doch den Gästen die entscheidenden Punkte (25:19).
Im zweiten Durchgang sah es bald nach einem schnellen Ende für die Volleyballerinnen des Städtischen Sportvereins aus Voluntari aus. Nach dem 4:6 dominierten die Rumäninnen bis 13:5 das Geschehen. Kanti-Trainer Neubauer setzte auf Alessia Pazin als Passeuse, gewährte Julia Künzler Einsatzzeit (die sich mit drei Punkten bedankte), Kanti rückte mit frischem Wind auf 11:14 heran. Wechsel gab es auch bei den Gästen: Mit Anamrija Galic kam die mit 197 cm grösste Spielerin ans Netz, dafür musste Heidy Casanova ausgewechselt werden, da sich auf ihrem Trikot der Klebestreifen gelöst hatte, der eine nicht reglementskonforme Werbung abdecken sollte. Erst nach einigen vergeblichen Versuchen sollte der Betreuer ein haftendes Tape finden. Doch ohne die Topspielerin gewann ihr Team den Satz mit 25:15.
Ohne die erste Passeuse de Vyver und Casanova begann Voluntari im dritten Durchgang. Sehr zur Freude des Publikums konnte der VC Kanti nicht nur mithalten, kämpfte, entschied den einen oder anderen Ballwechsel auch mal für sich und übernahm ab dem 13:12 die Führung. Beim Stand von 16:14 kamen De Vyver und Casanova zurück, bis zum 20:19 führte jedoch angefeuert von den eigenen Fans das Heimteam. Danach setzte sich jedoch die Stärke der Gäste durch.
«Wir haben heute Fortschritte im Angriffsspiel gemacht», betonte Kanti-Trainer Neubauer eine wichtige Entwicklung in der gestrigen Partie. «Wir haben eine sehr, sehr gute Reaktion auf den Sonntag gezeigt.» Bei der 0:3-Niederlage in Aesch-Pfeffingen waren die Schaffhauserinnen mit einer sehr geringen Angriffseffizienz aufgetreten. «Sie sind uns physisch überlegen, am Ende schlägt uns eine Heidy Casanova, die aus 23 Versuchen 14 Punkte macht.» Neubauer zeigte sich mit den Sätzen 1 und 3 zufrieden. Und: «Wir haben gut gefightet», attestierte der Kanti-Trainer seinem Team. Viel Zeit zur Erholung bleibt den Munotstädterinnen nicht, bevor es am Sonntag in der Liga weitergeht. Dann steht das Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Volley Düdingen (4.) an, der am Dienstag im CEV Cup gegen Chieri’76 (ITA) eine 0:3-Heimniederlage erlitten hatte. Zum Spiel in Düdingen können Fans im Teambus mitfahren (Abfahrt 13.00 Uhr an der BBC Arena, Fahrtkosten 40 CHF).
CEV Challenge Cup, 1/16-Finals, Hinspiel: VC Kanti - C.S.O. Voluntari 2005 (ROM) 0:3 (19:25, 14:25, 21:25). - BBC Arena. - 612 Zuschauer. - SR: Mitrovic (MNE)/Gjoka (ALB). - Spieldauer: 25, 22, 26 = 73 Minuten. – VC Kanti: Flory (2), Suriano (6), Armer (8), Dapic (10), Perkovac (5), Holaskova (3), Habegger (Libera); eingewechselt: Corbach, A. Pazin (Pass), Kuch (1), Hinteregger, Künzler (3); rekonvaleszent: Loffreda. – Voluntari: Van De Vyver (Pass,1), Zivojinovic (12), Casanova (16), Todorova (8), Ionescu (5), Radosova (9), Veres (Libera); eingewechselt: Nesimovic (2), Galic (9), Kapelovies (Pass); nicht eingesetzt: Matei, Kosinski.
Rückspiel in Voluntari
Am nächsten Mittwoch findet um 16 Uhr Schweizer Zeit das Rückspiel statt im Sala Sporturilor Unirea Dobroesti.
Kanti fordert Voluntari, unterliegt am Ende aber ohne Satzgewinn
Wie erwartet war der rumänische Gegner C.S.O. Voluntari 2005 der starke Gegner, der sich im Hinspiel der Sechzehntelfinals des CEV Challenge Cup mit 3:0 gegen VC Kanti durchsetzte. Den dritten Satz hätten aber auch die Schaffhauserinnen für sich entscheiden können.

Voluntari-Topskorerin Heidy Casanova (l.) gegen den Kanti-Block mit Elisa Suriano und Jacqui Armer (3). BILD R. STANDKE
Reinhard Standke
Mit 612 Zuschauern fand sich gestern Abend ein grosses Publikum in der BBC Arena ein, das beim 109. Auftritt des VC Kanti für eine tolle Stimmung sorgte. Dies lag einerseits am Spiel von beiden Teams und am vielfach erfrischenden Auftritt der Schaffhauser Volleyballerinnen, andererseits an den neuen, nun wieder zur Verfügung stehenden «Fan-Klatschen», die entsprechend zum Einsatz kamen.
Kanti-Trainer Neubauer schickte die übliche Stammformation in das Europacupspiel, bei den Gästen standen die grossen Namen wie Zivojinovic (SRB), Casanova (CUB), Todorova (BUL) und Radasova (SVK) auf dem Feld. Wer erwartet hatte, dass das Team mit den Stars schnell davonziehen würde, wurde eines Besseren belehrt. Bis zum 14:15 konnte das Heimteam den Spielstand offenhalten, dann zog das Gastteam auf 18:14 davon, Kanti kämpfte sich jedoch wieder auf 18:20 heran. Neubauer hatte Jasmin Kuch für Jacqui Armer auf das Feld geschickt und vollzog den üblichen Doppelwechsel (Pazin/Corbach für Flory/Dapic) auf der Zuspiel/Diagonalposition. In der «Momeytime» gelangen doch den Gästen die entscheidenden Punkte (25:19).
Im zweiten Durchgang sah es bald nach einem schnellen Ende für die Volleyballerinnen des Städtischen Sportvereins aus Voluntari aus. Nach dem 4:6 dominierten die Rumäninnen bis 13:5 das Geschehen. Kanti-Trainer Neubauer setzte auf Alessia Pazin als Passeuse, gewährte Julia Künzler Einsatzzeit (die sich mit drei Punkten bedankte), Kanti rückte mit frischem Wind auf 11:14 heran. Wechsel gab es auch bei den Gästen: Mit Anamrija Galic kam die mit 197 cm grösste Spielerin ans Netz, dafür musste Heidy Casanova ausgewechselt werden, da sich auf ihrem Trikot der Klebestreifen gelöst hatte, der eine nicht reglementskonforme Werbung abdecken sollte. Erst nach einigen vergeblichen Versuchen sollte der Betreuer ein haftendes Tape finden. Doch ohne die Topspielerin gewann ihr Team den Satz mit 25:15.
Ohne die erste Passeuse de Vyver und Casanova begann Voluntari im dritten Durchgang. Sehr zur Freude des Publikums konnte der VC Kanti nicht nur mithalten, kämpfte, entschied den einen oder anderen Ballwechsel auch mal für sich und übernahm ab dem 13:12 die Führung. Beim Stand von 16:14 kamen De Vyver und Casanova zurück, bis zum 20:19 führte jedoch angefeuert von den eigenen Fans das Heimteam. Danach setzte sich jedoch die Stärke der Gäste durch.
«Wir haben heute Fortschritte im Angriffsspiel gemacht», betonte Kanti-Trainer Neubauer eine wichtige Entwicklung in der gestrigen Partie. «Wir haben eine sehr, sehr gute Reaktion auf den Sonntag gezeigt.» Bei der 0:3-Niederlage in Aesch-Pfeffingen waren die Schaffhauserinnen mit einer sehr geringen Angriffseffizienz aufgetreten. «Sie sind uns physisch überlegen, am Ende schlägt uns eine Heidy Casanova, die aus 23 Versuchen 14 Punkte macht.» Neubauer zeigte sich mit den Sätzen 1 und 3 zufrieden. Und: «Wir haben gut gefightet», attestierte der Kanti-Trainer seinem Team. Viel Zeit zur Erholung bleibt den Munotstädterinnen nicht, bevor es am Sonntag in der Liga weitergeht. Dann steht das Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Volley Düdingen (4.) an, der am Dienstag im CEV Cup gegen Chieri’76 (ITA) eine 0:3-Heimniederlage erlitten hatte. Zum Spiel in Düdingen können Fans im Teambus mitfahren (Abfahrt 13.00 Uhr an der BBC Arena, Fahrtkosten 40 CHF).
CEV Challenge Cup, 1/16-Finals, Hinspiel: VC Kanti - C.S.O. Voluntari 2005 (ROM) 0:3 (19:25, 14:25, 21:25). - BBC Arena. - 612 Zuschauer. - SR: Mitrovic (MNE)/Gjoka (ALB). - Spieldauer: 25, 22, 26 = 73 Minuten. – VC Kanti: Flory (2), Suriano (6), Armer (8), Dapic (10), Perkovac (5), Holaskova (3), Habegger (Libera); eingewechselt: Corbach, A. Pazin (Pass), Kuch (1), Hinteregger, Künzler (3); rekonvaleszent: Loffreda. – Voluntari: Van De Vyver (Pass,1), Zivojinovic (12), Casanova (16), Todorova (8), Ionescu (5), Radosova (9), Veres (Libera); eingewechselt: Nesimovic (2), Galic (9), Kapelovies (Pass); nicht eingesetzt: Matei, Kosinski.
Rückspiel in Voluntari
Am nächsten Mittwoch findet um 16 Uhr Schweizer Zeit das Rückspiel statt im Sala Sporturilor Unirea Dobroesti.
Die Prominenz beim VIP-Apéro vor dem Match
Nachdem vorgestern das Herbstwetter mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein seine Aufwartung machte, übernahmen gestern Wolken und Regentropfen die Regie am Himmel. Da kam das Europacupspiel des VC Kanti gegen das rumänische Spitzenteam aus dem Bukarester Vorort Voluntari gerade recht. Bereits vor Spielbeginn in der BBC Arena waren rund 160 Personen, Sponsoren und deren Gäste sowie Vertreter von Stadt und Kanton zum VIP-Apéro geladen.
Smalltalk der Ehrengäste

Die Vertreter des Kantons: Vize-Staatsschreiber Christian Ritzmann (l.), Vizeregierungspräsident Patrick Strasser und Staatsschreiber Stefan Bilger. Stadtpräsident Peter Neukomm (l.) und Stadtrat Raphaël Rohner freuen sich beim Apéro auf ein spannendes Volleyballspiel. BILDER REINHARD STANDKE

Die Vertreter des Kantons: Vize-Staatsschreiber Christian Ritzmann (l.), Vizeregierungspräsident Patrick Strasser und Staatsschreiber Stefan Bilger. Stadtpräsident Peter Neukomm (l.) und Stadtrat Raphaël Rohner freuen sich beim Apéro auf ein spannendes Volleyballspiel. BILDER REINHARD STANDKE
Einmal mehr fand der Empfang in der der Spielhalle gegenüberliegenden Gräfler Garage Gasser statt. Inhaber Marco Ninghetto und sein Team hatten zwischen ausgestellten Neuwagen wieder Platz geschaffen, damit die Ehrengäste sich bei Smalltalk und Networking austauschen und beim Apéro riche stärken konnen. Neben den treuen Sponsoren aus der lokalen Wirtschaft liessen sich auch Vertreter aus der Schaffhauser Politik Empfang und Volleyball-Spitzensport nicht entgehen. So standen auf der Gästeliste Vizeregierungspräsident Patrick Strasser, Staatsschreiber Stefan Bilger und Vize-Staatsschreiber Christian Ritzmann. Die Stadt Schaffhausen vertraten Stadtpräsident Peter Neukomm und Stadrat Raphaël Rohner. Vor der Vorbereitung auf das Spiel hatte Kanti-Coach Nicki Neubauer kurz Zeit,zum Apéro zu kommen. In seiner Begrüssung dankte Kanti-Präsident Sandro Poles den Anwesenden für die Unterstützung, ohne die die Austragung eines Europacup-Spieles nicht möglich sei. Poles hob die Qualitäten des Team aus Rumänien hervor und hoffte, dass auch der VC Kanti für Spannung im Spiel sorgen könne.
Dies war den Schaffhauserinnen im vorhergehenden 108. Auftritt im Europacup Mitte Dezember 2022 sehr zur Freude der heimischen Fans gelungen. Das Kanti-Team hatte gegen Ub die Auswärts-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen können und war im entscheidenden «Golden Set» nur einen Punktgewinn vom Einzug in die Achtelfinals des CEV Challenge Cup entfernt, schied zum Schluss aber doch noch aus.
Grosse Begeisterung löste die Schlussankündigung von Kanti-Präident Sandro Poles «Es gibt wieder Fan-Klatschen» beim Apéro-Publikum aus. (R. Sta.)



