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Volleyball macht Schule

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Die Prominenz beim VIP-Apéro vor dem Match

Nachdem vorgestern das Herbstwetter mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein seine Aufwartung machte, übernahmen gestern Wolken und Regentropfen die Regie am Himmel. Da kam das Europacupspiel des VC Kanti gegen das rumänische Spitzenteam aus dem Bukarester Vorort Voluntari gerade recht. Bereits vor Spielbeginn in der BBC Arena waren rund 160 Personen, Sponsoren und deren Gäste sowie Vertreter von Stadt und Kanton zum VIP-Apéro geladen.

Smalltalk der Ehrengäste

Die Vertreter des Kantons: Vize-Staatsschreiber Christian Ritzmann (l.), Vizeregierungspräsident Patrick Strasser und Staatsschreiber Stefan Bilger. Stadtpräsident Peter Neukomm (l.) und Stadtrat Raphaël Rohner freuen sich beim Apéro auf ein spannendes Volleyballspiel. BILDER REINHARD STANDKE

Die Vertreter des Kantons: Vize-Staatsschreiber Christian Ritzmann (l.), Vizeregierungspräsident Patrick Strasser und Staatsschreiber Stefan Bilger. Stadtpräsident Peter Neukomm (l.) und Stadtrat Raphaël Rohner freuen sich beim Apéro auf ein spannendes Volleyballspiel. BILDER REINHARD STANDKE

Einmal mehr fand der Empfang in der der Spielhalle gegenüberliegenden Gräfler Garage Gasser statt. Inhaber Marco Ninghetto und sein Team hatten zwischen ausgestellten Neuwagen wieder Platz geschaffen, damit die Ehrengäste sich bei Smalltalk und Networking austauschen und beim Apéro riche stärken konnen. Neben den treuen Sponsoren aus der lokalen Wirtschaft liessen sich auch Vertreter aus der Schaffhauser Politik Empfang und Volleyball-Spitzensport nicht entgehen. So standen auf der Gästeliste Vizeregierungspräsident Patrick Strasser, Staatsschreiber Stefan Bilger und Vize-Staatsschreiber Christian Ritzmann. Die Stadt Schaffhausen vertraten Stadtpräsident Peter Neukomm und Stadrat Raphaël Rohner. Vor der Vorbereitung auf das Spiel hatte Kanti-Coach Nicki Neubauer kurz Zeit,zum Apéro zu kommen. In seiner Begrüssung dankte Kanti-Präsident Sandro Poles den Anwesenden für die Unterstützung, ohne die die Austragung eines Europacup-Spieles nicht möglich sei. Poles hob die Qualitäten des Team aus Rumänien hervor und hoffte, dass auch der VC Kanti für Spannung im Spiel sorgen könne.

Dies war den Schaffhauserinnen im vorhergehenden 108. Auftritt im Europacup Mitte Dezember 2022 sehr zur Freude der heimischen Fans gelungen. Das Kanti-Team hatte gegen Ub die Auswärts-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen können und war im entscheidenden «Golden Set» nur einen Punktgewinn vom Einzug in die Achtelfinals des CEV Challenge Cup entfernt, schied zum Schluss aber doch noch aus.

Grosse Begeisterung löste die Schlussankündigung von Kanti-Präident Sandro Poles «Es gibt wieder Fan-Klatschen» beim Apéro-Publikum aus. (R. Sta.)

Spitzen-Volleyballerinnen in der BBC-Arena

Im Hinspiel der Sechzehntel-Finals des CEV Challenge Cup empfängt der VC Kanti Schaffhausen heute Abend (20 Uhr, BBC-Arena) den rumänischen Club C.S.O. Voluntar 2005. Ein richtig starker Gegner, das Team ist gespickt mit international erfahrenen Spielerinnen. 

Kanti-Captain Katerina Holaskova am Block gegen den letztjährigen Europacupgegner aus Ub. BILD R. STANDKE

 Reinhard Standke

Das Volleyballteam aus dem Bukarester Vorort Voluntari ist eine Sektion des Städtischen Sportclubs (CSO), der nicht weniger als 13 Sportarten (darunter Gratissport für 1200 Kinder) anbietet und 2005 auf Initiative des Büros des Bürgermeisters gegründet wurde. Die rumänische Mannschaft hatte die Saison 2022/2023 auf Rang 6 abgeschlossen und liegt in der laufenden Meisterschaft der Division A1, die zwölf Vereine umfasst, nach einem schwierigen Start auf dem achten Rang. Gestern ist die Mannschaft in Schaffhausen eingetroffen, wo heute Abend in der BBC-Arena (20.00 Uhr) das Hinspiel der Sechzehntel-Finals des CEV Challenge Cup ausgetragen wird.

109. Spiel im Europacup

Seit dem 12. November 1994, als bei der Europacup-Premiere des VC Kanti das Team Celik Zenica (Bhi) in Schaffhausen zu Gast war, kann der VC Kanti auf bislang 108 Partien in einem der CEV-Europacup-Wettbewerbe zurückschauen. Die letzte Begegnung gegen den serbischen Klub aus Ub blieb hoch spannend bis zum letzten Ball. Nach der 0:3-Niederlage im Auswärtsspiel gelang Kanti in der BBC-Arena ein 3:1-Sieg, sodass ein «Golden Set» (Tiebreak) über den Einzug in die Achtelfinals des CEV Challenge Cup entscheiden musste. Hier hatten die Munotstädterinnen beim 14:12 den Erfolg vor Augen, konnten den Sack jedoch nicht zumachen und schieden letztlich nach 16:18 aus.

Heute Abend und im Rückspiel am kommenden Mittwoch wird die Europacupgeschichte der Schaffhauser Volleyballerinnen weitergeschrieben. «Es kommt ein Team mit grossen Namen, viel Energie und viel Erfahrung auf uns zu», beschreibt Kanti-Coach Nicki Neubauer einige der Qualitäten der rumänischen Gäste. Topangreiferin ist die Kubanerin Heidy Casanova (Nummer 6), die nach Stationen unter anderem in Havanna, Le Cannet (FRA), Targoviste (ROM), Prometey (UKR), Peking und Bolu (TUR) nun vom Klub im Bukarester Vorort Voluntari verpflichtet wurde. «Sie ist die spektakulärste Spielerin, die die grösste Angriffslast trägt», erläutert Neubauer. «Ich denke, diese Spielerin alleine kostet so viel wie drei Viertel unseres Teams.»

Die nächste wichtige Angreiferin ist die Serbin Ana Zivojinovic (4), die schon im Trikot von Belgrad, Piräus, Mulhouse gespielt hat. Zuspielerin bei Voluntari ist die langjährige erste Passeuse des belgischen Nationalteams, Ilka Van De Vyver (8), die wie die Bulgarin Mira Todorova (7) via Stuttgart und Targoviste (ROM) zum heutigen Gegner wechselte. Mittelblockerin Todorova spielte in der Saison 2017/2018 bei Volero Zürich. Die Angreiferin Nikola Radosova (12) war bei der vorletzten EM Captain des slowakischen Nationalteams. «Die Mannschaft ist von den Namen her wirklich gut bestückt, auch wenn sie in der Liga noch nicht ganz da sind, wo sie vielleicht hinwollen. Die Liga ist aber sehr stark.»

«Wir sind nicht ganz chancenlos, aber bei uns müssen schon sehr viele Sachen zusammenpassen», so Nicki Neubauer zur Frage nach den Aussichten für sein Team. Der Trainer verweist insbesondere auf die schlechte Angriffsbilanz vom Spiel am Sonntag bei Aesch-Pfeffingen (0:3). «Ich mache mir weniger Gedanken um Block-Abwehr, taktische Dinge oder sie mit dem Aufschlag unter Druck zu setzen, dies funktioniert sehr gut. Wir sind aber der klare Aussenseiter und müssen versuchen, Schwung für die Liga mitzunehmen, gerade im Angriff: aggressiver spielen, mehr riskieren, die Punkte erzwingen.»

Spitzen-Volleyballerinnen in der BBC-Arena

Im Hinspiel der Sechzehntel-Finals des CEV Challenge Cup empfängt der VC Kanti Schaffhausen heute Abend (20 Uhr, BBC-Arena) den rumänischen Club C.S.O. Voluntar 2005. Ein richtig starker Gegner, das Team ist gespickt mit international erfahrenen Spielerinnen. 

Kanti-Captain Katerina Holaskova am Block gegen den letztjährigen Europacupgegner aus Ub. BILD R. STANDKE

 Reinhard Standke

Das Volleyballteam aus dem Bukarester Vorort Voluntari ist eine Sektion des Städtischen Sportclubs (CSO), der nicht weniger als 13 Sportarten (darunter Gratissport für 1200 Kinder) anbietet und 2005 auf Initiative des Büros des Bürgermeisters gegründet wurde. Die rumänische Mannschaft hatte die Saison 2022/2023 auf Rang 6 abgeschlossen und liegt in der laufenden Meisterschaft der Division A1, die zwölf Vereine umfasst, nach einem schwierigen Start auf dem achten Rang. Gestern ist die Mannschaft in Schaffhausen eingetroffen, wo heute Abend in der BBC-Arena (20.00 Uhr) das Hinspiel der Sechzehntel-Finals des CEV Challenge Cup ausgetragen wird.

109. Spiel im Europacup

Seit dem 12. November 1994, als bei der Europacup-Premiere des VC Kanti das Team Celik Zenica (Bhi) in Schaffhausen zu Gast war, kann der VC Kanti auf bislang 108 Partien in einem der CEV-Europacup-Wettbewerbe zurückschauen. Die letzte Begegnung gegen den serbischen Klub aus Ub blieb hoch spannend bis zum letzten Ball. Nach der 0:3-Niederlage im Auswärtsspiel gelang Kanti in der BBC-Arena ein 3:1-Sieg, sodass ein «Golden Set» (Tiebreak) über den Einzug in die Achtelfinals des CEV Challenge Cup entscheiden musste. Hier hatten die Munotstädterinnen beim 14:12 den Erfolg vor Augen, konnten den Sack jedoch nicht zumachen und schieden letztlich nach 16:18 aus.

Heute Abend und im Rückspiel am kommenden Mittwoch wird die Europacupgeschichte der Schaffhauser Volleyballerinnen weitergeschrieben. «Es kommt ein Team mit grossen Namen, viel Energie und viel Erfahrung auf uns zu», beschreibt Kanti-Coach Nicki Neubauer einige der Qualitäten der rumänischen Gäste. Topangreiferin ist die Kubanerin Heidy Casanova (Nummer 6), die nach Stationen unter anderem in Havanna, Le Cannet (FRA), Targoviste (ROM), Prometey (UKR), Peking und Bolu (TUR) nun vom Klub im Bukarester Vorort Voluntari verpflichtet wurde. «Sie ist die spektakulärste Spielerin, die die grösste Angriffslast trägt», erläutert Neubauer. «Ich denke, diese Spielerin alleine kostet so viel wie drei Viertel unseres Teams.»

Die nächste wichtige Angreiferin ist die Serbin Ana Zivojinovic (4), die schon im Trikot von Belgrad, Piräus, Mulhouse gespielt hat. Zuspielerin bei Voluntari ist die langjährige erste Passeuse des belgischen Nationalteams, Ilka Van De Vyver (8), die wie die Bulgarin Mira Todorova (7) via Stuttgart und Targoviste (ROM) zum heutigen Gegner wechselte. Mittelblockerin Todorova spielte in der Saison 2017/2018 bei Volero Zürich. Die Angreiferin Nikola Radosova (12) war bei der vorletzten EM Captain des slowakischen Nationalteams. «Die Mannschaft ist von den Namen her wirklich gut bestückt, auch wenn sie in der Liga noch nicht ganz da sind, wo sie vielleicht hinwollen. Die Liga ist aber sehr stark.»

«Wir sind nicht ganz chancenlos, aber bei uns müssen schon sehr viele Sachen zusammenpassen», so Nicki Neubauer zur Frage nach den Aussichten für sein Team. Der Trainer verweist insbesondere auf die schlechte Angriffsbilanz vom Spiel am Sonntag bei Aesch-Pfeffingen (0:3). «Ich mache mir weniger Gedanken um Block-Abwehr, taktische Dinge oder sie mit dem Aufschlag unter Druck zu setzen, dies funktioniert sehr gut. Wir sind aber der klare Aussenseiter und müssen versuchen, Schwung für die Liga mitzunehmen, gerade im Angriff: aggressiver spielen, mehr riskieren, die Punkte erzwingen.»

VC Kanti 2 holt den 4. Sieg.

Top Services wie auf dem Bild von Sophie Broder waren der Erfolg zum Sieg


Die Voraussetzungen für das Auswärtsspiel vom vergangenen Samstag an der Uni Irchel in Zürich gegen VBC Spada Academica waren nicht die allerbesten. Melis Çeçen und Isabella Loffreda fehlten dem Team von Seraina Backer in dieser Begegnung. So standen nur gerade neun Spielerinnen auf Matchblatt. Das Schaffhauser Team zeigte aber eine top Teamleistung. Die Zürcherinnen konnten nur jeweils zu Beginn der Sätze 1 und 2 mithalten, dann legten die Gäste am Service zu, was den Gegner in der Defensive unter Druck setzte. Ihre Angriffe konnten von der guten Blockannahmeleistung der Kanti-Girls grösstenteils abgefangen werden. Im Angriff setzte Kapitän und Passeuse Melanie Kunz dank der guten Annahme alle ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene. Dank den deutlichen Satzresultaten erhielten alle Kanti-Spielerinnen Einsatzzeit. Mit dem vierten Sieg im siebten Spiel ist der VC Kanti im Mittelfeld der 1. Liga angekommen (4.) und kann mit den Gegnern auch unter schwierigen Bedingungen mithalten. (wschl)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D: VBC Academica - VC Kanti 0:3(15:25, 20:25, 10:25). – VC Kanti 2: Kunz, Broder, Cavka, N. Pazin, Brugger, Neuhaus, Saipi (Libera); eingewechselt: Brander, Fuchs. – Weitere Spiele: TSV Jona Volleyball - NNV Volleyball Academy Zürich 3:1. Volley Toggenburg - VBC Andwil-Arnegg 3:0. Volley Rüschlikon - BTV Aarau 3:0. STV St. Gallen - VBC Voléro Zürich 0:3. Volley Aadorf - Pallavolo Kreuzlingen 3:1. – Rangliste: 1. Toggenburg 7/21 (21:4). 2. Voléro Zürich 7/18 (19:6). 3. Jona 7/14 (17:11). 4. VC Kanti 7/12 (15:10). 5. Volleyball Academy Zürich 7/10 (14:14). 6. Aadorf 7/9 (14:16). 7. STV St. Gallen 7/9 (13:15). 8. Rüschlikon 7/9 (11:14). 9. Pallavolo Kreuzlingen 6/8 (10:11). 10. VBC Spada Academica 6/6 (9:15). 11. Andwil-Arnegg 7/4 (5:19). 12. BTV Aarau 7/3 (6:19).

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