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Kanti zum Jahresauftakt gegen die Volley Academy
Nach zweieinhalb Wochen ohne Pflichtspiel geht es in der NLA für den VC Kanti weiter. Heute geht es für die Schaffhauserinnen nach Kloten zum Tabellenschlusslicht Volleyball Academy.

Elisa Suriano (l.) greift im Hinspiel gegen die Volleyball Academy an. BILD W. Sch.
Verrückte Welt im NLA-Volleyball: Vier Wochen vor dem 3:0-Exploit des VC Kanti gegen den enteilten Leader Neuenburg UC hatten die Munotstädterinnen Ende Oktober gegen das Schlusslicht Volleyball Academy zwei Sätze abgegeben und damit dem jungen Team der früheren Volero Zürich-Erfolgstrainerin Svetlana Illic den bislang einzigen Tabellenpunkt zugestanden. Heute Abend (19.00 Uhr, Ruebisbach-Halle in Kloten) steht nun das Rückspiel an.
«Wir sind gewarnt, dass wir eine konstante Leistung zeigen müssen», erinnerte Kanti-Coach Neubauer an das Hinspiel, in dem sein Team in der heimischen Halle die Sätze eins und drei abgegeben hatte. «Wenn wir das schaffen, wie im Dezember oder am Mittwoch in den ersten zwei bis drei Sätzen im Trainingsspiel gegen Innsbruck, dann sollte nichts anbrennen.» Gegen die Tirolerinnen hatte Neubauer nach zwei klaren Satzgewinnen mit der Stammformation zu diversen Wechseln gegriffen.
Das Spiel gegen die Academy sei nicht einfach vorzubereiten, erläutert der Trainer der Schaffhauser Volleyballerinnen. «Sie setzen fast alle Spielerinnen des Kaders ein und ändern die Spielweise, wenn Laura Koutsogiannakis-Unternährer spielt.» Die frühere Schweizer Nationalspielerin, die in der Saison 2019/20 in Diensten des VC Kanti gestanden hatte, war allerdings im Dezember nicht zum Einsatz gekommen. Neben Laura Koutsogiannakis, wenn sie spielen sollte, sind aufseiten der Zürcherinnen die beiden Aussenangreiferinnen Sindi Mico und Chiara Ammirati zu beachten, die im Spiel in der BBC Arena für die meisten Punkte in ihrem Team gesorgt hatten.
«Für uns geht es darum, ein möglichst fehlerfreies Spiel zu zeigen und genügend Druck zu entwickeln, um unsere Punkte relativ zügig zu machen», fast Nicki Neubauer die Marschroute für sein Team zusammen. «Wir sind gewarnt, sie sind immer gut für ein bis zwei Satzgewinne, da müssen wir mit genügend Geduld agieren.» (R. Sta.)
Kanti Erfolgreiches Testspiel
Nach zweiwöchiger Spielpause stand für den VC Kanti ein Testspiel gegen TI Volley Innsbruck an. Nach knapp zwei Stunden hatten die Schaffhauserinnen die ersten drei Sätze gewonnen, der Zweite in der österreichischen Bundesliga die beiden folgenden (25:14, 25:16, 25:22, 18:25, 25:27). Kanti-Trainer Neubauer hatte zunächst auf die Stammformation gesetzt und konnte im Laufe der Partie dem gesamten Kader Einsatzzeit gewähren. Am Samstag tritt Kanti in der NLA in Kloten bei der Volleyball Academy an.
VC Kanti will In der zweiten Saisonhälfte noch konstanter werden
Es gab in dieser Saison bisher einiges zu bejubeln für die Spielerinnen des VC Kanti. Bild:Werner Schläpfer
Acht Tage ohne Training, zwei Wochen ohne Spiel: Der VC Kanti ist in der Weihnachtspause. Zeit für eine Zwischenbilanz.
Zwölf Runden sind in der Qualifikation der NLA 2023/2024 absolviert, bis zum Saisonende folgen noch 12 bis 19 weitere Partien. Die Festtage verbringt der VC Kanti auf dem dritten Platz in der Tabelle, Zeit für eine Zwischenbilanz.
Rang drei konsolidiert
«Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir konstant den dritten Platz einnehmen, hätte ich dies sofort genommen», freut sich Kanti-Trainer Nicki Neubauer über die aktuelle Rangierung seines Teams. «Es gab doch einige wichtige Wechsel bei uns, auf der Zuspielposition, bei der Diagonalspielerin.» Nach einem Jahr Verletzungspause wurde Elisa Suriano in der Startformation integriert. «Zusammen mit Jacqui Armer haben wir vier neue Stammspielerinnen, ob dies immer zu 100 Prozent funktioniert, war schwierig vorauszusagen», meint Neubauer.
Die Ausgeglichenheit der Liga
Während der Titelaspirant Neuenburg UC der Konkurrenz bereits um sieben Punkten enteilt ist, sind die Teams auf den Plätzen zwei bis sechs bis auf einen Abstand von drei Punkten untereinander zusammengerückt. Die Feststellung, «jeder kann jeden schlagen», bestätigt sich seit Wochen in der Liga. «Alles wird enger, alle schaffen in die gleiche Richtung, mehr Professionalität, mehr Strukturen, bessere Spielerinnen», so lautet die Erklärung von Kanti-Präsident Sandro Poles für dieses Phänomen. «Glaronia ist nicht der klassische Aufsteiger, der mit NLB-Spielerinnen kommt, sie haben aufgestockt und wollen mitspielen», erläutert Poles. «Vieles ist bei allen Teams auch abhängig von der Tagesform von einzelnen Spielerinnen.»
Konstanz verbessern
Zumeist erfolgreich war der VC Kanti in den letzten Wochen gegen die stärkeren Gegner wie Neuenburg, Lugano, Düdingen, allerdings hatte er auch Punkte abgegeben gegen vermeintlich schwächere Gegner wie die Volleyball Academy, Volley Glaronia und Genève Volley. «Den Januar und Februar wollen wir die Zeit nutzen, um individuell mental stark zu werden, stabil zu sein in einem Grossteil der Spiele, damit wir vier, fünf, besser sechs Leute haben, die auf einem guten Level an den Spieltagen sind. Dann sind wir sehr schwer zu schlagen», meint der Kanti-Trainer. Arbeiten müsse sein Team daran, auswärts mehr an seine Leistungsgrenze heranzukommen, als dies zuletzt der Fall war.
Gute Ausgangslage erarbeiten
Richtig beginnt die Saison für Nicki Neubauer erst in der Playoff-Phase. «Alles andere ist Vorgeplänkel. Wichtig ist, dass wir am Ende der Qualifikationsrunde unter den ersten vier sind.» Das gibt in den Viertelfinals das Heimrecht im ersten und in einem allfälligen dritten Spiel.
In Schweizer Hand
Schon bei der Teampräsentation hatte Kanti mitgeteilt, dass der Kader um eine Spielerin (Ausländerin) verkleinert wird und der Verein dafür jungen Schweizerinnen Einsatzzeit geben will. Dies bedeutete auch, dass auf der Aussenposition nur auf einheimische Spielerinnen gesetzt wurde, neben Korina Perkovac insbesondere auf Elisa Suriano, die am Dienstag gegen Toggenburg zur zweitbesten Skorerin avancierte. «Wir haben uns inzwischen gegen eine Nachverpflichtung entschieden», erläutert Neubauer. «Das ist ein gewisses Risiko, aber ein Zeichen des Vertrauens gegenüber dem Kader.»
Solide in der 1. Liga
Als Aufsteiger hat sich das zweite Team des VC in der 1. Liga gut etablieren können und belegt aktuell den vierten Platz. «Wir schwimmen immer in der ersten Tabellenhälfte mit», freut sich Sandro Poles. Das am 2. Dezember wegen Stromausfall abgebrochene Spiel gegen die Volleyball Academy Zürich wurde von Swiss Volley noch nicht neu angesetzt.
Für das Fanionteam geht die Trainingsarbeit am 28. Dezember weiter. Nach zwei weiteren freien Tagen über den Jahreswechsel folgt am Mittwoch, 3. Januar, ein Trainingsspiel gegen TI-Volley Innsbruck (13:30 Uhr, BBC-Arena). In der NLA wird die nächste Partie bei der Volleyball Academy in Kloten am Samstag, 6. Januar, um 19 Uhr angepfiffen.
So geht es weiter
Trainingsauftakt für die NLA-Spielerinnen des VC Kanti ist am 28. Dezember. Am Mittwoch, dem 3. Januar, folgt ein Trainingsspiel gegen TI-Volley Innsbruck (13:30 Uhr, BBC-Arena). In der Liga geht es am 6. Januar in Kloten weiter, wo das Neubauer-Team auf die Volleyball Academy trifft. Reinhard Standke
Der VC Kanti spielt sich im Express-Modus in die Weihnachtspause
Nach noch nicht mal einer ganzen Stunde war das Spiel des VC Kanti gegen Volley Toggenburg bereits zu Ende. Die Schaffhauserinnen beendeten ihr Spieljahr mit einem klaren 3:0-Sieg. Auf welchem Tabellenplatz die Munotstädterinnen ins Jahr 2024 gehen, steht erst nach den heutigen Spielen fest.

Viel Grund zum Jubel hatten die Spielerinnen des VC Kanti in der Partie gegen Volley Toggenburg. BILD REINHARD STANDKE
Reinhard Standke
VOLLEYBALL. Im vorgezogenen Spiel der 12. NLA-Runde traf der VC Kanti auf den Tabellenvorletzten aus Wattwil. Beide Teams liefen mit den Stammformationen auf, und die Schaffhauserinnen legten los, als ob eine der Spielerinnen noch einen Nachtflug in die Heimat erreichen müsste. Schnell stand es 5:1, auch ein erstes Time-out des Gegners konnte den Spielfluss der Kanti-Girls nicht bremsen. Die Spielweise und Spielfreude erinnerten an die letzten beiden Heimspiele, in denen Neuenburg und Lugano jeweils eine 0:3-Niederlage wegstecken mussten. Beim Stand von 8:5 kam Jacqui Armer zum Aufschlag, ihr gelang mit dem Team eine Serie bis zum 17:5. Damit war eine Vorentscheidung geschaffen, Kanti holte sich den ersten Satz nach nur 18 Minuten mit 25:11.
Auch im zweiten Durchgang steckten die Munotstädterinnen mit ihrem Spielfluss nicht zurück. Insbesondere Barbara Dapic (die am Ende des Spiels 16 Punkte erzielt haben sollte) sowie Korina Perkovac und Elisa Suriano sorgten für die Punkte aufseiten Kantis, die Topskorerin bei Toggenburg hatte man recht gut im Griff. Nach weiteren 19 Spielminuten hatten die Schaffhauserinnen auch diesen Satz mit 25:13 für sich entschieden.
Im Anschluss an die zehnminütige Pause fiel das Momentum zunächst auf die Seite der Gäste, denen Kanti etwas mehr Raum zur Entfaltung bot. Den Rückstand von 4:6 und 7:9 konnte das Team von Nicki Neubauer jedoch bald wettmachen, mit 25:17 blieb auch dieser Satz beim Heimteam. Die Kanti-Girls, alle Spielerinnen kamen zum Einsatz, hatten ihren Fans unter den 328 Zuschauern den Abend nicht nur mit selbst gebackenen Guetzli und Kuchen, sondern auch mit einem schnellen 3:0-Sieg versüsst. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Fokus und der Einstellung», konnte sich Trainer Nicki Neubauer nach den nur 56 Spielminuten äussern. Bei der Ballkontrolle habe sein Team manchmal jedoch mehr Ruhe gebraucht.
Der Stand in der Tabelle
Zumindest bis heute Abend rückte der VC Kanti in der Tabelle auf den zweiten Platz vor. Wieder streitig gemacht werden kann dieser Rang von Aesch-Pfeffingen (3.), das gegen Volley Düdingen (5.) antreten muss, und dem VBC Cheseaux (4.), der auf Volley Glaronia (7.) trifft. Die Schaffhauserinnen, Baselbieterinnen und das Team aus der Westschweiz liegen innerhalb von drei Punkten. Wie relevant diese Platzierungen in der Mitte der Rückrunde der Qualifikation für das Weiterkommen in den Playoffs sind, bleibt abzuwarten. Nach zweieinhalb Monaten mit gesamt 13 Pflichtspielen haben die Spielerinnen nun die Weihnachtspause verdient. Trainer Nicki Neubauer ruft nach den Festtagen für den 28. Dezember zum ersten Training, das nächste Spiel folgt am 6. Januar in Kloten gegen die Volleyball Academy.
Nationalliga A. Frauen, 12. Runde. Kanti Schaffhausen - Toggenburg 3:0 (25:11, 25:13, 25:17). - BBC Arena. - 328 Zuschauer. - SR: Rüegg/Hefti. - Spieldauer: 18, 19, 19 = 56 Minuten. – VC Kanti: Flory (Pass), Perkovac, Armer, Dapic, Holaskova, Suriano, Habegger (Libera); eingewechselt: A. Pazzin, Corbach, Hinteregger, Kuch, Loffreda (Libera); ohne Künzler. – Volley Toggenburg: Komlodi (Pass), Purdy, Keller, Roe, Erni, Bürge, Schnegg (Libera); eingewechselt: Schoop, Joos, Marty.
Rangliste: 1. Neuchâtel UC 11/28. 2. Kanti Schaffhausen 12/24. 3. Sm’Aesch-Pfeffingen 11/22. 4. Cheseaux 11/21. 5. Düdingen 11/20. 6. Volley Lugano 11/18. 7. Glaronia Glarus 11/13. 8. Genève Volley 11/12. 9. Toggenburg 12/9. 10. Academy Zürich 11/1.
Heute in der NLA
19.30: Sm’Aesch-Pfeffingen - Düdingen. Genève Volley - Neuchâtel UC.- 20.00: Glaronia Glarus - Cheseaux. Volley Lugano - Academy Zürich.



