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Kanti verpasst in Düdingen die Achtelfinals
Ausgerechnet im Rückspiel der 1/16-Finals des CEV Challenge Cup zieht der VC Kanti Schaffhausen bei Volley Düdingen zuerst mit 1:3 die erste Niederlage der Saison ein und gibt dann auch den über den Einzug in die Achtelfinals entscheidenden «Golden Set» klar mit 6:15 ab.

Lange Gesichter beim VC Kanti: In Düdingen gab es für die Schaffhauserinnen gestern nichts zu gewinnen. BILD REINHARD STANDKE
Reinhard Standke, Düdingen
Es sollte also nichts werden mit einer weiteren spannenden Runde im Volleyball-Europacup. Kein Heimspiel in zwei Wochen, kein Auswärtsspiel in der Vorweihnachtszeit gegen SC Potsdam, der sich gegen ZOK Ub (SRB) durchgesetzt hatte. Der VC Kanti kann sich nach dem Ausscheiden aus dem CEV Challenge Cup nun auf die Meisterschaft und den Schweizer Cup fokussieren.
Kanti startete gestern in der Leimackerhalle mit dem geforderten Druck im Service, so griff beim 5:2 der Trainer von Düdingen bereits zum ersten Time-out. Das Heimteam kam anschliessend zunächst auf 7:8 heran. Dann servierte Brooke Botkin für die Schaffhauserinnen bis zum 15:7, Kanti dominierte im Angriff vor allem über Jordan Lockwood, die Verteidigung von Düdingen war oft machtlos. Beim 12:21 kam bei Düdingen Diana Sacher für Annouk Erni, ein Wechsel, der im weiteren Verlauf der Partie Auswirkungen für Kanti haben sollte. Die Schaffhauserinnen brachten zunächst mit 25:17 einen Satzgewinn unter Dach und Fach.
Zu viele Fehler bei Kanti
Im zweiten Durchgang sollte das Momentum in der Partie dann kippen. Düdingen hatte nun den Rhythmus im Angriff gefunden und konnte den Spielstand offen gestalten. Kanti erzielte zwar die Punkte über Lockwood, Holaskova, Botkin und Perkovac. Die Freiburgerinnen hielten aber mit, machten die Punkte mit Sacher sowie Sarina Wieland.
Kanti vermochte dem zweiten Satzgewinn nicht näher zu kommen, Düdingen lag entweder einen Punkt zurück oder gleichauf. Das Heimteam nutzte den Raum des Feldes, schlug clevere Finten und blockte die Schaffhauser Angriffe. Bei Kanti dagegen lag die Fehlerquote höher (10:6). Nach dem 22:22 gab es vor 523 Zuschauern Nervenkitzel pur: Düdingen erzwang Satzball um Satzball. Kanti wehrte deren sechs ab, konnte aber zwei nicht nutzen. Düdingen schaffte dann mit dem achten Satzball zum 33:31 den Satzausgleich.
Düdingen im Flow
Damit war das Spiel für das Heimteam endgültig lanciert: Mit der grösseren Aggressivität, mehr Kampf, cleveren Aktionen und schnelleren Reaktionen am Netz nahm Düdingen dem NLA-Tabellenführer den Schneid ab. Kanti fiel beim Service von Sarina Wieland von 5:6 auf 5:13 zurück, spielte sich zwar wieder heran, wieder besser in der Defensive und mit mehr Druck im Angriff. Während Düdingen praktisch ohne Fehler agierte, mussten für Kanti sieben und mehr notiert werden. Kanti war zwar bis auf 19:20 herangekommen, hatte aber dem Spielfluss der Freiburgerinnen zu wenig entgegenzusetzen und gab auch diesen Satz mit 22:25 ab.
Nun mussten die Munotstädterinnen entweder den vierten Satz für sich entscheiden oder den «Golden Set» gewinnen. Aber im vierten Satz vermochten die Schaffhauserinnen den Gegner nicht zu distanzieren, wieder sollte es 19:20 stehen, wieder kam Kanti nicht zum Satzgewinn. Und im «Golden Set» spielte Düdingen wie im Rausch, Diana Sacher und Sarina Wieland gelangen weiter Punkt um Punkt. Kanti agierte weiter zu fehlerhaft. 1:4, 3:10, 4:12, das Ausscheiden nahm seinen Lauf und war beim 6:15 besiegelt.
«Wir fangen super an», blickt Kantitrainer Neubauer auf die intensiven 123 Spielminuten zurück. «Ab der Mitte im zweiten Satz verlieren wir unser Spiel, machen zu viele Fehler», erklärt Neubauer, wie sein Team auf die Verliererstrasse gerät. Insgesamt weist die Statistik seines Teams nicht weniger als 26 Angriffsfehler auf, 24 davon gab es ab dem zweiten Satz. Sein Team habe Disziplin, Geduld verloren, vieles sei Stückwerk gewesen. «Sie haben sich reingespielt», erklärte Neubauer den Flow des Heimteams, das in der Nationalliga A auf bislang einen Sieg zurückschauen kann. «Wir müssen unser Spiel zu Ende spielen.»
Dies gilt nun auch für den nächsten Einsatz des VC Kanti. Dieser steht bereits übermorgen Samstag an. Und der Gegner heisst auswärts ausgerechnet Volley Düdingen. Erste Chance zur Revanche also.
Kanti verpasst in Düdingen die Achtelfinals
Ausgerechnet im Rückspiel der 1/16-Finals des CEV Challenge Cup zieht der VC Kanti Schaffhausen bei Volley Düdingen zuerst mit 1:3 die erste Niederlage der Saison ein und gibt dann auch den über den Einzug in die Achtelfinals entscheidenden «Golden Set» klar mit 6:15 ab.

Lange Gesichter beim VC Kanti: In Düdingen gab es für die Schaffhauserinnen gestern nichts zu gewinnen. BILD REINHARD STANDKE
Reinhard Standke, Düdingen
Es sollte also nichts werden mit einer weiteren spannenden Runde im Volleyball-Europacup. Kein Heimspiel in zwei Wochen, kein Auswärtsspiel in der Vorweihnachtszeit gegen SC Potsdam, der sich gegen ZOK Ub (SRB) durchgesetzt hatte. Der VC Kanti kann sich nach dem Ausscheiden aus dem CEV Challenge Cup nun auf die Meisterschaft und den Schweizer Cup fokussieren.
Kanti startete gestern in der Leimackerhalle mit dem geforderten Druck im Service, so griff beim 5:2 der Trainer von Düdingen bereits zum ersten Time-out. Das Heimteam kam anschliessend zunächst auf 7:8 heran. Dann servierte Brooke Botkin für die Schaffhauserinnen bis zum 15:7, Kanti dominierte im Angriff vor allem über Jordan Lockwood, die Verteidigung von Düdingen war oft machtlos. Beim 12:21 kam bei Düdingen Diana Sacher für Annouk Erni, ein Wechsel, der im weiteren Verlauf der Partie Auswirkungen für Kanti haben sollte. Die Schaffhauserinnen brachten zunächst mit 25:17 einen Satzgewinn unter Dach und Fach.
Zu viele Fehler bei Kanti
Im zweiten Durchgang sollte das Momentum in der Partie dann kippen. Düdingen hatte nun den Rhythmus im Angriff gefunden und konnte den Spielstand offen gestalten. Kanti erzielte zwar die Punkte über Lockwood, Holaskova, Botkin und Perkovac. Die Freiburgerinnen hielten aber mit, machten die Punkte mit Sacher sowie Sarina Wieland.
Kanti vermochte dem zweiten Satzgewinn nicht näher zu kommen, Düdingen lag entweder einen Punkt zurück oder gleichauf. Das Heimteam nutzte den Raum des Feldes, schlug clevere Finten und blockte die Schaffhauser Angriffe. Bei Kanti dagegen lag die Fehlerquote höher (10:6). Nach dem 22:22 gab es vor 523 Zuschauern Nervenkitzel pur: Düdingen erzwang Satzball um Satzball. Kanti wehrte deren sechs ab, konnte aber zwei nicht nutzen. Düdingen schaffte dann mit dem achten Satzball zum 33:31 den Satzausgleich.
Düdingen im Flow
Damit war das Spiel für das Heimteam endgültig lanciert: Mit der grösseren Aggressivität, mehr Kampf, cleveren Aktionen und schnelleren Reaktionen am Netz nahm Düdingen dem NLA-Tabellenführer den Schneid ab. Kanti fiel beim Service von Sarina Wieland von 5:6 auf 5:13 zurück, spielte sich zwar wieder heran, wieder besser in der Defensive und mit mehr Druck im Angriff. Während Düdingen praktisch ohne Fehler agierte, mussten für Kanti sieben und mehr notiert werden. Kanti war zwar bis auf 19:20 herangekommen, hatte aber dem Spielfluss der Freiburgerinnen zu wenig entgegenzusetzen und gab auch diesen Satz mit 22:25 ab.
Nun mussten die Munotstädterinnen entweder den vierten Satz für sich entscheiden oder den «Golden Set» gewinnen. Aber im vierten Satz vermochten die Schaffhauserinnen den Gegner nicht zu distanzieren, wieder sollte es 19:20 stehen, wieder kam Kanti nicht zum Satzgewinn. Und im «Golden Set» spielte Düdingen wie im Rausch, Diana Sacher und Sarina Wieland gelangen weiter Punkt um Punkt. Kanti agierte weiter zu fehlerhaft. 1:4, 3:10, 4:12, das Ausscheiden nahm seinen Lauf und war beim 6:15 besiegelt.
«Wir fangen super an», blickt Kantitrainer Neubauer auf die intensiven 123 Spielminuten zurück. «Ab der Mitte im zweiten Satz verlieren wir unser Spiel, machen zu viele Fehler», erklärt Neubauer, wie sein Team auf die Verliererstrasse gerät. Insgesamt weist die Statistik seines Teams nicht weniger als 26 Angriffsfehler auf, 24 davon gab es ab dem zweiten Satz. Sein Team habe Disziplin, Geduld verloren, vieles sei Stückwerk gewesen. «Sie haben sich reingespielt», erklärte Neubauer den Flow des Heimteams, das in der Nationalliga A auf bislang einen Sieg zurückschauen kann. «Wir müssen unser Spiel zu Ende spielen.»
Dies gilt nun auch für den nächsten Einsatz des VC Kanti. Dieser steht bereits übermorgen Samstag an. Und der Gegner heisst auswärts ausgerechnet Volley Düdingen. Erste Chance zur Revanche also.
Kanti will Düdingen erneut schlagen und die Achtelfinals erreichen
Nach dem 3:1-Heimsieg vor einer Woche streben die Schaffhauser Volleyballerinen heute Abend im Rückspiel der 1/16-Finals des CEV Challenge Cup einen weiteren Sieg an. Für das Weiterkommen genügt jedoch der Gewinn zweier Sätze.

Viviane Habegger wird in der Defensive gefordert. BILDWerner Schläpfer

«Wir sind die bessere Mannschaft und sollten gewinnen.» Nicki Neubauer Cheftrainer VC Kanti
Reinhard Standke
Zwei Wochen lang alle drei bis vier Tage ein Spiel, so sieht aktuell der «Büroalltag» der Vereine aus, die auf europäischer Bühne engagiert sind. Zwischen dem NLA-Spiel gegen Aesch-Pfeffingen, das der VC Kanti am vergangenen Samstag in Basel mit 3:1 für sich entscheiden konnte, und dem nächsten Auswärtsspiel, die Reise führt die Munotstädterinnen am kommenden Samstag schon wieder nach Düdingen, geht es um die Qualifi-kation für die nächste Runde im CEV Challenge Cup. Nachdem der VC Kanti im Oktober erfolgreich die Däninnen von Holte IF aus dem Wettbewerb geworfen hatte, soll nun auch die Europacup-Kampagne des Vizemeisters der vergangenen Saison heute zu einem Ende gebracht werden.
Mit dem 3:1-Sieg in der Vorwoche sind die Schaffhauserinnen optimal in die 1/16-Finals gestartet, mit einem weiteren Erfolg soll heute das Ziel erreicht werden. Mit dem Gewinn von zwei Sätzen hat das Team von Trainer Nicki Neubauer das Weiterkommen jedoch bereits auf sicher. Sollte es allerdings zu einem 3:0- oder 3:1-Sieg der Gastgeberinnen kommen, würde der Entscheid über den Einzug in die Achtelfinals in einem «Golden Set» fallen (Zählweise wie in einem Tiebreak). In einem Golden Set war Kanti bislang zweimal gestanden: Ende Dezember 2007 war man in Schaffhausen in der 3. Runde des Challenge Cup mit 14:16 gegen Dinamo Bukarest ausgeschieden, 15 Jahre später ebenfalls zu Hause gegen die Serbinnen von ZOK Ub (16:18 nach 14:12). Doch zum Golden Set soll es heute aus Sicht des VC Kanti erst gar nicht kommen.
Tagesreise im Europacup
Statt einer zweieinhalbtätigen Reise steht für die Munotstädterinnen heute ein Tagestrip in das Senseland an. Nach der Abfahrt mit Kleinbussen um 09.30 Uhr folgt um 12.00 Uhr ein Training in der Leimackerhalle in Düdingen. Vom Heimteam wurden die Schaffhauserinnen im Tageshotel «Schloss Laupen» einquartiert und fahren nach Spielschluss wieder nach Hause. «Wir haben das Hinspiel noch einmal gut analysiert, wir werden ein paar Kleinigkeiten im Block- und Abwehrspiel anpassen», sagt Nicki Neubauer am Tag vor der zweiten Partie. Auch in der Offensive will der Kantitrainer noch paar Varianten bringen. «Sie haben viel auf unsere Mittelblocker aufgepasst.» Weiter geht es um den Angriff aus der Abwehr heraus. «Da können wir unser Spiel noch stabilisieren und für mehr Punkte sorgen.» Einmal mehr gehe es darum, am Aufschlag gut zu arbeiten.
Kanti will Düdingen erneut schlagen und die Achtelfinals erreichen
Nach dem 3:1-Heimsieg vor einer Woche streben die Schaffhauser Volleyballerinen heute Abend im Rückspiel der 1/16-Finals des CEV Challenge Cup einen weiteren Sieg an. Für das Weiterkommen genügt jedoch der Gewinn zweier Sätze.

Viviane Habegger wird in der Defensive gefordert. BILDWerner Schläpfer

«Wir sind die bessere Mannschaft und sollten gewinnen.» Nicki Neubauer Cheftrainer VC Kanti
Reinhard Standke
Zwei Wochen lang alle drei bis vier Tage ein Spiel, so sieht aktuell der «Büroalltag» der Vereine aus, die auf europäischer Bühne engagiert sind. Zwischen dem NLA-Spiel gegen Aesch-Pfeffingen, das der VC Kanti am vergangenen Samstag in Basel mit 3:1 für sich entscheiden konnte, und dem nächsten Auswärtsspiel, die Reise führt die Munotstädterinnen am kommenden Samstag schon wieder nach Düdingen, geht es um die Qualifi-kation für die nächste Runde im CEV Challenge Cup. Nachdem der VC Kanti im Oktober erfolgreich die Däninnen von Holte IF aus dem Wettbewerb geworfen hatte, soll nun auch die Europacup-Kampagne des Vizemeisters der vergangenen Saison heute zu einem Ende gebracht werden.
Mit dem 3:1-Sieg in der Vorwoche sind die Schaffhauserinnen optimal in die 1/16-Finals gestartet, mit einem weiteren Erfolg soll heute das Ziel erreicht werden. Mit dem Gewinn von zwei Sätzen hat das Team von Trainer Nicki Neubauer das Weiterkommen jedoch bereits auf sicher. Sollte es allerdings zu einem 3:0- oder 3:1-Sieg der Gastgeberinnen kommen, würde der Entscheid über den Einzug in die Achtelfinals in einem «Golden Set» fallen (Zählweise wie in einem Tiebreak). In einem Golden Set war Kanti bislang zweimal gestanden: Ende Dezember 2007 war man in Schaffhausen in der 3. Runde des Challenge Cup mit 14:16 gegen Dinamo Bukarest ausgeschieden, 15 Jahre später ebenfalls zu Hause gegen die Serbinnen von ZOK Ub (16:18 nach 14:12). Doch zum Golden Set soll es heute aus Sicht des VC Kanti erst gar nicht kommen.
Tagesreise im Europacup
Statt einer zweieinhalbtätigen Reise steht für die Munotstädterinnen heute ein Tagestrip in das Senseland an. Nach der Abfahrt mit Kleinbussen um 09.30 Uhr folgt um 12.00 Uhr ein Training in der Leimackerhalle in Düdingen. Vom Heimteam wurden die Schaffhauserinnen im Tageshotel «Schloss Laupen» einquartiert und fahren nach Spielschluss wieder nach Hause. «Wir haben das Hinspiel noch einmal gut analysiert, wir werden ein paar Kleinigkeiten im Block- und Abwehrspiel anpassen», sagt Nicki Neubauer am Tag vor der zweiten Partie. Auch in der Offensive will der Kantitrainer noch paar Varianten bringen. «Sie haben viel auf unsere Mittelblocker aufgepasst.» Weiter geht es um den Angriff aus der Abwehr heraus. «Da können wir unser Spiel noch stabilisieren und für mehr Punkte sorgen.» Einmal mehr gehe es darum, am Aufschlag gut zu arbeiten.



