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VC Kanti Impressionen

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Volleyball macht Schule

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VC Kanti 2 schlägt den Tabellenführer.

Jubel bei den Kantigirls nach dem Sieg über Tabellenführer Volero.

Voll konzentriert startete der VC Kanti 2 in dieser Begegnung. Die 3:0-Niederlage vom Auswärtsspiel in Zürich mit dem Resultat: 25:23, 25:13 und 28:26 im November sass den Spielerinnen noch im Nacken. Sie wollten unbedingt die Revanche. Es lief ausgezeichnet am Anfang im ersten Satz, die Spielerinnen aus Zürich schienen noch nicht richtig angekommen zu sein. Vivian Guyer, Nina Cavka und Melis Ceçen punkteten fast bei jedem Schlag. Der erste Satz gehörte dem VC Kanti mit 25:19. Anschliessend kamen die Gäste immer besser ins Spiel und führten sogar am Anfang des zweiten Satzes mit 8:3, dann schafften es die Munotstädterinnen, wieder auszugleichen. Passeuse Melanie Kunz gelang es hervorragend, die richtige Angreiferin in Szene zu setzen. Am Ende des Satzes wurde es nochmals spannend, durch eine extrem gute defensive Leistung gewannen sie auch den zweiten Satz mit 27:25. Im dritten Satz ging es vom Anfang an gleich auf. Die Angriffe und die Verteidigung auf beiden Seiten waren exzellent. Die Qualität des Spiels war eine wahre Freude, um zuzuschauen. Am Schluss des dritten Satzes waren die Smashes von Nina Cavka und Vivian Guyer unhaltbar, und die am Ende des Satzes eingewechselten Noelia Pazin und Jeanne Neuhaus fügten sich nahtlos in das Geschehen ein, den dritten Satz und damit den Sieg mit 25:23 gehörte dem VC Kanti mit 3:0. Es war die erste Niederlage des VBC Voléro Zürich in dieser Saison. Die Schaffhauserinnen liegen vier Runden vor Saisonschluss nun weiter auf Medaillenkurs. (mrä)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D: VC Kanti Schaffhausen 2 – Volleyball Academy 3:0 (25:19, 27:25, 25:23). – VC Kanti 2: Kunz (Passeuse), Nussbaumer, Cavka, Ceçen, Guyer, Schaber, Loffreda (Libera); eingewechselt: N. Pazin, Neuhaus; nicht eingesetzt: Saipi, Schmid, Brugger, Rubli.

Weitere Ergebnisse: Volleyball Academy - VBC Kanti Baden 1:3 (25:21, 17:25, 16:25, 15:25). TSV Jona Volleyball - BTV Aarau 0:3 (21:25, 22:25, 23:25). Pallavolo Kreuzlingen - Volley Aadorf 3:0 (25:19, 25:21, 25:20). Pizol Volley - VC Smash Winterthur 1:3 (23:25, 16:25, 25:20, 16:25). STV St.Gallen Volleyball - Volley Rüschlikon 3:0 (25:18, 25:21, 25:19)

Rangliste: 1. VBC Voléro Zürich 18/48 (50:14). 2. VC Kanti Schaffhausen 18/43 (48:19). 3. STV St.Gallen Volleyball 18/41 (47:21). 4. Volley Aadorf 18/35 (40:23). 5. Kreuzlingen 17/27 (34:30). 6. Volley Rüschlikon 16/26 (34:31). 7. VBC Kanti Baden 18/25 (31:36). 8. VC Smash Winterthur 17/23 (29:37). 9. BTV Aarau 18/21 (29:41). 10. Pizol Volley 17/13 (20:43). 11. Jona Volleyball 18/12 (24:47). 12. Academy 17/1 (7:51).

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Qualifikation endet mit Sieg über Lugano

Mit Franches-Montagnes steht nun für den VC Kanti der Gegner in den Viertelfinals fest.

Topscorer Kateřina Holásková mit 15 Punkten. (6 Blocks, 3Asse, 6 Angriffe) . Bild: W.Sch.

Reinhard Standke

Auswärts zweimal knapp verloren (in der Meisterschaft und im Cup), jetzt daheim am Samstag klar gewonnen: Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung schliesst der VC Kanti die Qualifikationsphase mit einem glatten 3:0-Sieg über Volley Lugano erfolgreich ab. «Das Team hat sich super an den Game-Plan gehalten», so Trainer Nicki Neubauer nach den nur 68 Spielminuten, die eine für Kanti gute Kulisse von 539 Zuschauern angelockt hatten.

Im vierten Spiel hintereinander mussten die Munotstädterinnen ohne die Dienste der Topskorerin Jordan Loockwood auskommen, die nach dem Muskeleinriss im Adduktor weiterhin pausiert. Für sie stand wiederum Lian Lieb in der Startformation, die durchgehend eingesetzt wurde. Kanti-Trainer Neubauer sollte zu keinem Wechsel greifen, sein Gegenüber, Apostolo Oikonomou, setzte den gesamten Kader von zwölf Spielerinnen ein.

Dominieren sollten jedoch die Schaffhauserinnen die Partie. Die Statistik weist in Service, Angriff und Block die klar besseren Werte aus. So lag der VC Kanti schnell mit 10:3 in Führung und setzte das druckvolle Spiel in Aufschlag und Angriff fort. Beim Rückstand von 8:15 griff Lugano-Coach Oikonomou zum zweiten Time-out, sein Team schlug in der Folge härter auf und kam auf 13:16 heran. Bereits beim 16:11 hatte Nicki Neubauer seinerseits zum Time-out gerufen, die Kanti-Spielerinnen setzten dann den Lauf fort und holten sich Satz 1 mit 25:17. So sollte dann auch das Ergebnis des zweiten Durchgangs lauten, in den die Schaffhauserinnen etwas verhaltener gestartet waren und die Gäste, nun ihrerseits mit dem stärkeren Service startend, mit bis zu vier Punkten in Führung lagen. Diese gehörte dann ab dem 15:14 wieder dem Heimteam.

Zwei kurze Aufschlagserien von beiden Teams kennzeichneten den Beginn des dritten Satzes. Nach dem 10:9-Zwischenstand ging Kanti mit Captain Holaskova am Service mit 19:9 in Führung, nach dieser Vorentscheidung war der Satz- (25:13) und Matchgewinn nur noch eine Formsache. Die besten Punktelieferanten aufseiten der Schaffhauserinnen hiessen Katerina Holaskova (15) und Korina Perkovac (13), der Saisontopskorerin aufseiten Luganos, Jacqui Armer, wurden nur sechs Punkte zugeordnet.

«Wir waren supergut und haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt», bilanzierte Kanti-Trainer Nicki Neubauer, der seinem Team eine gute Umsetzung der Taktik und ein variables Spiel bescheinigte.

Der VC Kanti sollte für die Play-off-Viertelfinals bereit sein, in diesen treffen die Munotstädterinnen, Zweiter nach der Qualifikation, auf das siebtplazierte Team von Franches-Montagnes. Die erste Runde der Best-of-3-Serie findet am Sonntag, 2. März, statt (16.30 Uhr, BBC Arena), das zweite Spiel auswärts eine Woche später. Eine allfällige dritte Partie würde am Mittwoch, 12. März, in Schaffhausen ausgetragen. Von den 20 Spielen in der Qualifikation konnte der VC Kanti 17 für sich entscheiden, darunter jeweils mit 3:0 die beiden Begegnungen mit Franches-Montagnes.

NLA, Frauen, Qualifikation, 22. und letzte Runde: VC Kanti – Volley Lugano 3:0 (25:17, 25:17, 25:13). – BBC Arena. – 539 Zuschauer. – SR: Wüthrich/Bastante. – Spieldauer: 25, 24, 19 = 68 Minuten. – VC Kanti: Petrenko (Pass, 3), Perkovac (13), Botkin (11), Lieb (9), Holaskova (15), Ambrosius (10), Habegger (Libera); nicht eingesetzt: Popic, Capraro, Cavka, A. Pazin, Loffreda (Libera); rekonvaleszent: Lockwood. – Volley Lugano: Hayward (Pass, 2), Cveticanin (5), Leban (9), Kovacic (5), Armer (6), Zanetti (2), Mortati (Libera); eingewechselt: Sacher, Solvik (1), Garovi (1), Sordo (2), Paya (Libera). – Weitere Spiele: VBC Cheseaux – Volley Toggenburg 3:0 (25:12, 25:10, 25:17). VBC Glaronia – Viteos NUC 0:3 (12:25, 22: 25, 15:25). Franches-Montagnes – Aesch Pfeffingen 2:3 (20: 25, 25:23, 23:25, 25:18, 12:15). Genève Volley – Volley Düdingen 1:3 (24:26, 19:25, 25:18, 19:25).

Rangliste: 1. Neuenburg UC 20/56. 2. VC Kanti 20/50. 3. Volley Lugano 20/43. 4. Aesch Pfeffingen 20/29. 5. VBC Cheseaux 20/29. 6. Volley Düdingen 20/29. 7. Franches-Montagnes 20/27. 8. Infomaniak Genève Volley 20/24. 9. Volley Glaronia 20/20. 10. Volley Toggenburg 20/14. 11. NLZ Volleyball Academy 20/9. – Play-off-Viertelfinals (Best of 3): VC Kanti (2.) – Franches-Montagnes (7.): 2. März/9. März/ev. 16. März. Neuenburg UC (1.) – Genève Volley (8.). Volley Lugano (3.) – Volley Düdingen (6.). Aesch-Pfeffingen (4.) – VBC Cheseaux (5.).

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Gegen Volley Lugano in doppelter Mission

Die Auswärtsspiele in NLA und Cup in Lugano gingen verloren, am Samstag tritt der VC Kanti daheim aber nicht nur zur Revanche an.

Ein Smash von Brooke Botkin im Cup-Spiel in Lugano, in dem der VC Kanti mit 1:3 unterlag. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Nach 22. Runden geht am Samstag die Qualifikationsphase der Nationalliga A 2024–2025 zu Ende. Im Spiel des VC Kanti gegen Volley Lugano (17.30 Uhr, BBC-Arena) geht es sportlich um nichts mehr, die beiden Teams stehen bereits seit zehn Tagen als Zweiter bzw. Dritter hinter Tabellenführer und Titelverteidiger Neuenburg UC fest. Während Volley Glaronia und Volley Toggenburg die Play-outs bestreiten, ist die Reihenfolge der Teams auf den Plätzen 4 bis 8 noch offen. Aesch-Pfeffingen, VBC Cheseaux, Volley Düdingen, Franches-Montagnes und Genève Volley sind nur durch vier Punkte getrennt. Somit müssen die Schaffhauser Volleyballerinnen bis zum Abschluss der Spiele vom Samstag darauf warten, wen sie am 2. März zum Auftakt der Viertelfinals in der heimischen Halle begrüssen können.

Weiteres Spiel ohne die Topskorerin

Die Krankheits- und Verletzungsphase bei den Munotstädterinnen scheint bislang noch nicht abgeschlossen zu sein. In den letzten Tagen kränkelten zwei Spielerinnen erneut, Trainer Neubauer geht jedoch davon aus, dass sie im Spiel dabei sind. In der vierten Partie hintereinander wird das Team ohne die Dienste von Topskorerin Jordan Lockwood auskommen müssen. «Sie wird eventuell auch noch für das erste Play-off-Spiel ausfallen», befürchtet Chefcoach Neubauer. Die Amerikanerin befindet sich nach dem Muskeleinriss im Adduktorenbereich, der ausheilen muss, weiterhin in der Reha-Phase. Möglich sind Trainings mit dem Oberkörper, das Krafttraining teilweise. Sprünge und seitliche Bewegungen sind jedoch derzeit nicht möglich.

Wie angekündigt, nutzte Nicki Neubauer die Zeit seit dem Spiel bei der Volleyball Academy (11. Februar), um sich im Training bereits in Richtung Play-offs vorzubereiten. «Wir wollen Lugano natürlich einen Fingerzeig geben», meint der Kanti-Trainer im Rückblick auf die zwei knappen Niederlagen im Tessin gegen das Team mit der Jascqui Armer, die in der vergangenen Saison bei den Schaffhauserinnen spielte. «Wir wollen aber auch ein, zwei Sachen ausprobieren.» Eine Woche vor Beginn der Play-offs geht es für die Munotstädterinnen weiter darum, wieder den Spielrhythmus nach der Pause aufzunehmen, denn ab Anfang März stehen ggf. auch zwei Spiele pro Woche an. «Wir möchten in der eigenen Halle noch mal Vertrauen holen in den Basics, in Aufschlag – Annahme», so Neubauer. Kanti werde abwarten, was Lugano macht, der Fokus liege aber beim eigenen Team.

Weiter Schlagzeilen bei der Konkurrenz

Nach dem Rücktritt des Präsidenten in Lugano aus persönlichen Gründen sowie der Ablösung nach der Saison des Trainer-Urgesteins Marcel Erni bei Volley Toggenburg, erreichten weitere Nachrichten von NLA-Konkurrenten die Volleyballfans. So kündigte Cup-Finalist Aesch-Pfeffingen an, dass der Vertrag mit Trainer Timo Lippuner nicht verlängert werde. Genève Volley mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer wird dagegen von finanziellen Sorgen geplant, nach dem Ausfall von Sponsoren (65’000 CHF) wird via Social Media zur Unterstützung in der Gesamtsumme von bis zu 150’000 CHF aufgerufen. Beim VC Kanti laufe jedoch bereits die Vorbereitung und Teamzusammenstellung für die nächste Saison, so Nicki Neubauer. Traditionell lebe der Verein nicht über die eigenen Verhältnisse, betonen die Verantwortlichen der Schaffhauserinnen, wenn bei der Konkurrenz riesige Löcher in den Finanzen für Schlagzeilen sorgen.

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Kanti-Gegner in den Playoff-Viertelfinals noch nicht bekannt

Jubelnde Kanti-Spielerinnen: Auch im Playoff-Viertelfinal wieder? Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Einen Spieltag vor Ende der Nationalliga-A-Qualifikation steht zwar fest, dass der VC Kanti diese erste Saisonphase auf Rang 2 abschliesst, den Gegner in der Playoff-Viertelfinals kennen die Schaffhauser Volleyballerinnen zurzeit jedoch noch nicht. Die Teams auf den Plätzen 4 bis 8 liegen innerhalb von nur drei Punkten (Aesch-Pfeffingen/27, VBC Cheseaux/26, Volley Düdingen/26, Franches-Montagnes/26 sowie Genève Volley/24), sodass erst nach der 22. und letzten Runde, die am 22.  Februar ausgetragen wird, feststeht, wer sich im siebten Rang platziert und damit ab dem 2.  März in den Viertelfinals auf den VC Kanti trifft.

Persönliche Veränderungen kündigten in den letzten Tagen gleich zwei Teams aus der höchsten Schweizer Spielklasse an. Beim Cup-Halbfinalisten Volley Lugano (am Sonntag bei Aesch-Pfeffingen) und Gast in der Munotstadt am 22.  Februar im bedeutungslosen Spiel bei Kanti, trat Präsident Paolo Bernasconi aus persönlichen Gründen per sofort zurück. Unternehmerische Gründe gebe es keine, teilte der Verein mit. Aus strategischen Gründen trennen sich dafür Ende Saison Volley Toggenburg und Trainer-Urgestein Marcel «Mäsi» Erni, der seit 2001 in Wattwil amtiert. Der Verein möchte seine Strukturen professionalisieren – dies mit einem anderen Trainer. Den Posten als Nachwuchstrainer lehnte Erni unterdessen ab.

Letztes Qualifikationsspiel
Der VC Kanti trifft im letzten Spiel der NLA-Qualifikation auf Volley Lugano (22.02., 17.30  Uhr).

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