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Erfolgreicher Start in die Halbfinals
Mit einem 3:1-Sieg über Volley Lugano legt der VC Kanti in der Playoff-Halbfinalserie vor.

Jordan Lockwood war einmal mehr die Topskorerin für den VC Kanti. Bild: Werner Schläpfer
Reinhard Standke
VOLLEYBALL. Die Laufstärkeverhältnisse in der BBC-Arena waren am Samstag schnell geklärt: Bei den Trommlern bestimmten die Fans von Volley Lugano den Lärmpegel im Verhältnis 3:1. Bei den Spielverhältnissen sollte es aus Schaffhauser Sicht am Ende andersherum aussehen.
Der VC Kanti ging in die 88 Spielminuten mit dem stärksten Team, musste zwar zu Beginn zwei Punkte hinnehmen, bestimmte aber anschliessend das Geschehen. Jordan Lockwood sorgte mit dem Aufschlag bis zum 5:2 für Druck (zwei Asse).
Danach drückten wieder die Munotstädterinnen, beim 15:8 gab es das zweite Time-out aufseiten der Gäste. Kanti dominierte in Service, Angriff und Block, zwang die Tessinerinnen zu Fehlern und holte sich den ersten Satz mit 25:14.
Doch wie so oft im Volleyball sollte es nicht so weitergehen. Im angesagten «Duell auf Augenhöhe» fand nun auch Lugano (nach einem Wechsel beim 1:3) zum Druck beim Aufschlag, hielt den Skore ausgeglichen. Nach einer Serviceserie der Gäste (9:12) kam Kanti gegen die nun kämpferisch verteidigenden und angreifenden Tessinerinnen, insbesondere die Diagonale Selena Leban sorgte für Punkte, wieder heran, fiel aber auch wieder zurück. Eine Aufschlagsserie von Jordan Lockwood (21:22 bis 24:22) brachte die Vorentscheidung (25:23).
Break nach der Pause
Nach der 10-minütigen Pause fanden die Schaffhauserinnen nicht zum vorhergehenden Spielrhythmus zurück, das Momentum fiel aufseiten von Volley Lugano, das (trotz vermehrter Servicefehler) Angriffsspiel und Block dominierte (so wie Kanti im ersten Durchgang). Das Heimteam zeigte, wie Trainer Neubauer schon in anderen Spielen zuvor aufgezeigt hatte, eine Phase mit unpräzisen Aktionen und Ärger über sich selbst. Nach einer (angeblichen) Netzberührung wurde Zuspielerin Petrenko verwarnt. Ihr Team musste den Satz trotz des Doppelwechsels (Pazin/Lieb für Petrenko/Lockwood) klar abgeben (15:25).
Volley Lugano konnte die Dominanz auch zu Beginn des folgenden Durchgangs aufrechterhalten (7:4), dann kam Kanti zurück (9:8) und zog bei Aufschlag von Brooke Botkin davon (14:9). Doch die Gäste rissen die Führung bei Service von Sordo und einigen Fehlern aufseiten Kantis noch einmal an sich (16:18). Für die Vorentscheidung sorgte dann Korina Perkovac mit aggressiven Aufschlägen (21:18). Mit 25:20 konnte das Heimpublikum (gesamt 586 Zuschauer) den erfolgreichen Start seines Teams in die Halbfinals feiern. Für die meisten Punkte sorgten dabei Jordan Lookwood (20), Perkovac (14) und Katerina Holaskova (13), aufseiten der Gäste Selena (20).
«Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe», erinnerte Kanti-Trainer Neubauer an seine Worte vor der Partie. «Sie leben von einer Spielerin (Leban, die Red.). Wenn wir Druck machen, kommen die Fehler.» In den bisher vier Saisonbegegnungen zwischen den Schaffhauserinnen und Lugano steht es jetzt ausgeglichen 2:2 (7:7-Sätze).
Am Samstag muss der VC Kanti nun versuchen, den ersten Auswärtssieg in Lugano zu holen. Die ersten beiden Reisen ins Tessin hatten in der Qualifikation und im Cup mit einer 1:3- beziehungsweise 0:3-Niederlage geendet. Zur Unterstützung der Schaffhauserinnen können Fans wieder mit dem Teambus mitreisen. Abfahrt ist um 12 Uhr an der BBC-Arena (Kosten 40 Franken), Anmeldung an administration@vckanti.ch.
Playoff-Halbfinals (Best of 5). 1. Runde: VC Kanti - Volley Lugano 3:1 (25:14, 25:23, 15:25, 25:20), Stand 1:0. - BBC-Arena. - 596 Zuschauer. - SR: S. Auricht/Kälin. Spieldauer: 19, 25, 20, 24 = 88 Minuten. – VC Kanti: Petrenko (Pass, 5), Perkovac (14), Botkin (8), Lockwood (20), Holaskova (13), Ambrosius (5), Habegger (Libera); eingewechselt A. Pazin, Lieb, Popic; nicht eingesetzt: Loffreda (Libera), Capraro, Cavka. – Volley Lugano: Hayward (Pass, 4), Cveticanin (3), Leban (20), Kovacic (6), Armer (10), Zanetti (3), Mortati (Libera); eingewechselt: Sordo (9), Solvik (5), Garovi, Paya (Libera); nicht eingesetzt: Sacher. - Bemerkung: Verwarnung (gelbe Karte für Petrenko, 3. Satz, 9:13).
Die nächsten Spiele. 2. Runde: 22. März, Volley Lugano - VC Kanti, 18.00 Uhr (Cadempino). 3. Runde: Mittwoch, 26. März, VC Kanti - Volley Lugano, 20.00 (BBC-Arena). Ev. 4. Runde: Freitag, 28. März, Volley Lugano - VC Kanti, 20.00 Uhr (Cadempino). Ev. 5. Runde: Sonntag, 30. März, VC Kanti - Volley Lugano 16.30 Uhr (BBC-Arena).
Zweite Halbfinalserie: Neuenburg UC - VBC Cheseaux 3:1 (25:23, 25:27, 25:19, 25:17), Stand 1.0.
Kanti erwartet Duell auf Augenhöhe
Zwischen dem VC Kanti Schaffhausen und Volley Lugano kommt es in den heute beginnenden Play-off-Halbfinals zu dem Aufeinandertreffen, das sich sportlich in der Rückrunde der Nationalliga-A-Qualifikation abgezeichnet hat.

Gegen Volley Lugano sind aggressive, variantenreiche Angriffe gefragt – hier Aussenangreiferin Korina Perkovac (libks). Bild: Wener Schläpfer
Reinhard Standke
VOLLEYBALL «Wir wollen gut Volleyball spielen», stellte Nicki Neubauer, der Cheftrainer des VC Kanti fest, nachdem am letzten Sonntag der Einzug in die Play-off-Halbfinals feststand. «Es ist superschön, zu sehen, dass die Mannschaft hungrig ist, gute Leistungen zu zeigen. Nicht nur, die Spiele zu gewinnen, sondern auch gut Volleyball zu spielen und dies spieltaktisch und individuell taktisch gut umzusetzen und die richtigen Sachen zu machen», so Neubauer weiter. «Das ist schön, wenn man das als Trainer sehen kann.»
«Team, das uns bis zum Äussersten fordern wird»
«Wir spielen diese Saison um eine Medaille», hatte der Trainer der Schaffhauserinnen bereits vor Beginn der Spielzeit 2024/2025 als Saisonziel ausgegeben. Der Weg dahin führt das Kanti-Team, Zweiter nach der Qualifikation, über den Gegner, mit dem sportlich zu rechnen war: das drittplatzierte Volley Lugano. Neubauer sieht dies positiv im Hinblick auf einen Einzug in den Final, in dem wohl mit Neuenburg ein sehr starker Gegner warten würde.
«Lugano wird uns fordern», auch wenn sein Team Ende Februar daheim zum Ende der Qualifikation klar mit 3:0 gewann. «Wir sind dennoch etwas im Minus», erinnert der Kanti-Trainer an die Auswärtsniederlage vom 1. Dezember (1:3) und das Ausscheiden im Schweizer Cup im Januar (0:3). «Noch ist es 6:4-Sätze für sie», macht Nicki Neubauer deutlich. «Es ist ein gutes Team, das uns bis zum Äussersten fordern wird, sodass wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen und darüber.»
«Es ist ein sehr gutes Duell, welches sich in der Rückrunde abgezeichnet hat», so die Einschätzung des Trainers der Schaffhauserinnen vor den drei bis fünf Spielen gegen das Team aus dem Tessin. «Volley Lugano ist eine sehr gut organisierte Mannschaft, die gut Abwehr spielt, die es offensiv sehr gut macht.» Im Angriff ragen Topskorerin Jacqui Armer, die in der vergangenen Saison beim VC Kanti unter Vertrag stand, sowie Selena Leban heraus. Dazu kommt Zuspielerin Natalie Hayward. Aber inzwischen weiss das Kanti-Team, wo es anzusetzen gilt, wie zum Beispiel beim variantenreichen Aufschlag und dem Angriff mit hohen Bällen. Beim ihrerseits eigenen variantenreichen Angriff treffen die Schaffhauserinnen auf einen gut blockenden Gegner.
Auch das Duell zweier sehr heimstarker Teams
«Ich denke, es sind zwei Teams auf Augenhöhe», so die Einschätzung von Cheftrainer Neubauer. «Es wird darum gehen, wer den eigenen Rhythmus am längsten aufrechterhalten und den anderen rausdrücken kann. Ich erwarte ein enges Spiel und ich erwarte mehr als drei Spiele in dieser Serie», blickt er voraus.
Beide Teams seien heimstark. In Lugano habe sein Team noch nicht so viel gerissen. «Das erste Spiel war stark umkämpft, da gehen wir sehr knapp raus.» Im Cup habe man sehr gut angefangen, dann sei die Luft rausgewesen. «Zu Hause haben wir klar gewonnen, von daher wird viel über die Heimstärke gehen.» Und daheim dürften die Schaffhauserinnen einmal mehr als Volley Lugano antreten. «Zunächst mal geht es um Spiel 1 und Satz 1, da ist es wichtig, dass wir zu Hause so aggressiv auftreten wie zuletzt geben Franches-Montagnes oder im letzten Qualifikationsspiel, aggressiv und variantenreich am Aufschlag, und schnell auf unseren Spielrhythmus kommen.»
Spielplan Play-off-Halbfinals (Best of 5). 1. Runde: Samstag, 15. März, VC Kanti - Volley Lugano, 16.30 (BBC-Arena). – 2. Runde: Samstag, 22. März, Lugano - VC Kanti, 18.00 Uhr (Cadempino). – 3. Runde: Mittwoch, 26. März, VC Kanti - Lugano, 20.00 (BBC-Arena). – Ev. 4. Runde: Freitag, 28. März, Lugano - VC Kanti, 20.00 Uhr (Cadempino). – Ev. 5. Runde: Sonntag, 30. März, VC Kanti - Volley Lugano 16.30 Uhr (BBC-Arena).
Der VC Kanti spielt um die Medaillen
Der Gegner der Schaffhauserinnen in den Play-off-Halbfinals steht erst am Mittwochabend fest.

Die Kantigirls jubeln: Mit dem zweiten Sieg über Franches-Montagnes zieht das Team in die Playoff-Halbfinals ein und hat Chancen auf einen Medaillengewinn in der NLA-Meisterschaft. Bild: Werner Schläpfer
Reinhard Standke
Mit dem zweiten Sieg schloss der VC Kanti gestern die Play-off-Viertelfinals auf dem kürzest möglichen Weg ab: Die Schaffhauser Volleyballerinnen beenden die Best-of-3-Serie als Sieger und ziehen nach zwei Jahren Unterbruch wieder in die Halbfinals ein. Damit erarbeitete sich das Team von Nicki Neubauer die Chance auf einen Medaillengewinn. Zuletzt hatte sich Kanti diesen vor drei Jahre gesichert, als die Munotstädterinnen mit Bronze ausgezeichnet wurden. Einen Medaillenerfolg (im Final) hatte der Cheftrainer als Saisonziel bereits im Rahmen der Teamvorstellung im September genannt.
Wer auf dem möglichen Weg dahin der nächste Gegner sein wird und damit zum Beginn der Halbfinals am kommenden Samstag in der BBC-Arena (15.30 Uhr) antreten wird, steht jedoch erst am späten Mittwochabend fest. In den Viertelfinals sind nach der zweiten von möglichen drei Runden nur Kanti und Titelverteidiger Neuenburg als Gewinner bekannt. Die Paarungen Lugano (3.) vs. Düdingen (6.) sowie Aesch-Pfeffingen (4.) vs. Cheseaux (5.) gehen in die dritte Runde, die übermorgen ausgetragen wird. Da Neuenburg (als bestklassiertes Team der Qualifikation) in den Halbfinals gegen das in der Qualifikation am schlechtesten rangierte Team antritt, kommt Düdingen als möglicher Gegner nicht infrage. Somit ist klar, dass der Widersacher für den VC Kanti aus dem Kreis von Volley Lugano,Aesch-Pfeffingen oder VBC Cheseaux kommt.
Den Input gut umgesetzt
Beim gestrigen Spiel in Saignelégier stand die Saisontopskorerin Jordan Lockwood nach ihrer Verletzungspause zum ersten Mal wieder in der Startformation und sollte mit 18 Punkten wieder an die bisherigen Punkte-Leistungen anknüpfen können. Ihr Team erarbeite sich in den ersten beiden Sätze mehrfach eine Führung von fünf bis zu neun Punkten, die Gegnerinnen vermochten aber auch heranzukommen auf ein, zwei Punkte oder auszugleichen, dies jedoch nur beim 11:11 im ersten Satz. Schwerer machte es Franches-Montagnes dem VC Kanti im dritten Satz, in dem sie viermal mit einem Punkt in Führung lagen, zuletzt beim 18:17. Danach zogen die Munotstädterinnen auf 25.20 davon.
«Es war ganz gut heute», lautete die Gesamtbilanz von Nicki Neubauer. Hervor hob der Kanti-Chefcoach die Anpassungen im Offensivplan an das Blockverhalten des Gegners und die saubere Arbeit im eigenen Block. «Das haben wir gegen die Mittelblockerinnen und Aussenangreiferinnen gut geschafft», erläutert Neubauer. «Die Diagonalspielerin machte noch viele Punkte, das Blockduell haben wir ganz klar gewonnen mit 10:3.» Die frühzeitige Qualifikation für die Halbfinals gereicht dem VC Kanti nun zum Vorteil: Dem Team stehen vor dem Beginn der Serie drei Tage mehr zur Regeneration und Vorbereitung zur Verfügung als den Gegnerinnen.
NLA. Play-off-Viertelfinals (best of 3). 2. Runde: Franches-Montagnes (7.) - VC Kanti (2.) 0:3 (19:25, 18:25, 20:25); Endstand 0:2. - Maurice Lacroix Arena, Saignelégier. - 567 Zuschauer. – SR: Sigrist/Grellier. - Spieldauer: 26, 23, 24 = 73 Minuten. - Franches-Montagnes: Bonardi, Galvao (Pass), Giroud, Broekstra, Lindner, Alessi, K. Chappette (Libera); eingewechselt: Varé; Morandi, Z. Chappatte, Membrez, Tschanz. – VC Kanti: Petrenko (Pass), Perkovac, Botkin, Lockwood, Holaskova, Ambrosius, Habegger (Libera); nicht eingesetzt: Lieb, A. Pazin, Loffreda (Libera), Popic, Capraro, Cavka.
Die Spiele der Play-off-Halbfinals (best of 5): 1. Runde: Samstag, 15. März, 16.30 (BBC-Arena). 2. Runde: 22./23. März (auswärts). 3. Runde: Mittwoch, 26. März, 20.00 (BBC-Arena). Ev. 4. Runde: Freitag, 28. März (auswärts). Ev. 5. Runde: Sonntag, 30. März, 16.30 (BBC Arena).
Weitere Spiele vom Sonntag: Genève Volley (8.) - Neuenburg UC (1.) 1:3 (8:25, 11:25, 29:27, 18:25), Endstand 0:2. Volley Düdingen (6.) - Volley Lugano (3.). 3:0 (25:22, 25:23, 25:21), Stand 1:1. VBC Cheseaux (5.) - Aesch-Pfeffingen (4.) 2:3 (25:21, 25:18, 24:26, 15:25, 13:15), Stand 1:1.
Play-outs: Volleyball Academy - Volley Toggenburg 3:2.
Bemerkungen: Da sich kein NLB-Team für einen möglichen Aufstieg gemeldet hat, erfolgt kein Abstieg aus der NLA. Die Lizenzkommission von Swiss Volley hat drei NLA-Teams eine aufschiebende Frist für die NLA-Anmeldung genehmigt. Ein Update dazu soll am 19. März erfolgen.
Das Halbfinalticket liegt bereit
Mit einem zweiten Sieg über Franches-Montagnes kann der VC Kanti bereits morgen den Einzug in die Playoff-Halbfinals schaffen.

Nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung spielt Brooke Botkin eine wichtige Rolle. Bild: R. Standke
Reinhard Standke
Die Playoff-Viertelfinals können es in sich haben. Das musste der VC Kanti in den letzten beiden Spielzeiten erfahren. Im vergangenen Jahr folgten auf den 3:1-Heimsieg über Volley Lugano zwei knappe 2:3-Niederlagen, die Schaffhauserinnen beendeten die Saison lediglich auf Platz sechs.
In der Saison zuvor konnte das Team von Nicki Neubauer zwar das Auswärtsspiel zwischen zwei Heimpartien für sich entscheiden, aber nicht die Begegnungen vor eigenem Publikum, und landete auf dem fünften Schlussrang der NLA-Meisterschaft.
Mit dem Team der Saison 2024/25 soll es jedoch für den VC Kanti so kommen wie 2021/22: Nach einem Heimsieg über Franches-Montagnes folgte ein klarer 3:0-Auswärtserfolg. Dabei zählt für Cheftrainer Neubauer nur der Sieg, die Anzahl der gewonnenen Sätze des Gegners spielt ihm keine Rolle (solange es nicht mehr als zwei sind). Denn das Saisonziel lautet ja schliesslich «Mitspielen um die Medaillen». «In den Viertelfinals ist immer mehr Anspannung da. Es ist mehr eine mentale Sache. Wenn wir das gut meistern, dann sind wir die Mannschaft, die besser ist, die mehr Qualität hat, die mehr Optionen hat.»
«Wir haben in der letzten Woche gesehen, was uns erwartet und was wir machen müssen», blickt Nicki Neubauer auf das Heimspiel zurück. Franches-Montagnes werde natürlich zu Hause vor voller Halle noch einmal die Chance suchen. «Wir müssen den Hauptfokus auch auf technische Aspekte haben. Das ist das, was uns im zweiten Satz, in dem sie durch den Aufschlagrhythmus mehr in den Flow kamen, gefehlt hat», erinnert Nicki Neubauer. Alles sei zwar sehr gut vorbereitet gewesen, doch es habe ein bisschen an der Ausführung gehapert.
Franches-Montagnes habe gut gespielt, mache sehr wenig Fehler, habe gut geskort. «Wir haben noch ein bisschen viel Punkte zugelassen, wir können noch besser blocken, noch besser in der Abwehr spielen», so der Kantitrainer weiter. «Ansonsten geht es für mich darum, dass wir aggressiv sind, am Anfang scharf sind, aber auch eine gute Balance haben und trotzdem ruhig bleiben, wenn Franches-Montagnes zwei, drei, vier gute Aktionen am Stück hat.»
Im Idealfall geht es für den VC Kanti also (ohne dritte Runde in den Playoff-Viertelfinals am Mittwoch) am Samstag in einer Woche in den Halbfinals weiter. Im schlimmsten Fall müssten die Munotstädterinnen jedoch zum gleichen Termin am 15. März mit dem ersten Spiel der Zwischenrunde um die Ränge fünf bis acht vorliebnehmen.



