Zum Hauptinhalt springen
VC Kanti Impressionen

Topscorer

Volleyball macht Schule

News

VC Kanti 2 trotz weiterer Niederlage im «Final Four».

Bereits vor dem letzten Spiel der Gruppenphase bei Volley Aadorf stand fest, dass das 1.-Liga-Team des VC Kanti in der Gruppe D nicht mehr vom zweiten Platz verdrängt werden konnte.

Niederlage des VC Kanti 2: Libera Anna-Lena Rubli in der Abnahme, flankiert von Vivian Guyer (16) und Melis Cecen (5), rechts. Bild: M. Räss

Im ersten Satz war Kanti noch nicht richtig angekommen. Die Spielerinnen aus Aadorf spielten von Anfang nahezu fehlerfrei. In Kürze gehörte den Aadorferinnen der erste Satz mit 25:14. Im zweiten Satz legte Vivian Guyer so richtig los, unterstützt von den variantenreichen Angriffen von Jeanne Neuhaus. Leider verhinderten die vielen Servicefehler den Gewinn des zweiten Satzes für den VC Kanti. Dieser ging an Aadorf mit 25:19. Claudio Kriech ermahnte seine Spielerinnen noch einen Zacken zuzulegen, und es ging lange gleichauf bis 16:16. Es wurde noch so richtig spannend, bis die Aadorferinnen den letzten Satz eher etwas glücklich mit 25:23 und somit die Begegnung mit 3:0 gewannen. Als Zweiter der Gruppe D treffen die Schaffhauserinnen in den Halbfinals des Final-4-Turniers am Samstag auf den Sieger der C-Gruppe, VB Therwil (14 Uhr, 99er-Sporthalle beim Mühleboden in Therwil BL). Die Ränge 1 bis 4 werden dann am Sonntag in Sursee ausgespielt. (mrä)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D. Volley Aadorf 2 - VC Kanti Schaffhausen 2 3:0 (25:14, 25:19, 25:23). - Aufgebot des VC Kanti 2: Kunz (Passeuse), Cavka, Guyer, Schaber, Nussbaumer, Çeçen, Libera: Saipi, Rubli; eingewechselt: N. Pazin, Neuhaus, Brugger; nicht eingesetzt: Schmid, Pensini.

Weitere Resultate: BTV Aarau - VC Smash Winterthur 0:3. STV St. Gallen Volleyball - Volleyball Academy 3:0. Pallavolo Kreuzlingen - TSV Jona Volleyball 3:1. Volley Rüschlikon - VBC Voléro Zürich 1:3. Pizol Volley - VBC Kanti Baden 3:1. – Schlussrangliste: 1. VBC Voléro Zürich 22/60 (62:17). 2. VC Kanti 2 22/49 (54:26). 3. STV St. Gallen 22/49 (56:27). 4. Volley Aadorf 22/39 (45:32). 5. Volley Rüschlikon 22/38 (48:38). 6. Pallavolo Kreuzlingen 22/36 (45:37). 7. VBC Kanti Baden 22/31 (39:43). 8. VC Smash Winterthur 22/30 (39:47). 9. BTV Aarau 22/26 (35:50). 10. Pizol Volley 22/20 (28:54). 11. TSV Jona 22/15 (29:56). 12. Volleyball Academy 22/3 (12:65).


Ein grosser Schritt in Richtung Final

Nach dem 3:1-Auswärtssieg in Lugano fehlt dem VC Kanti nur noch ein Erfolg zum Einzug in den Playoff-Final.

Im dritten Satz gelangen Topscorerin Jordan Lockwood (r.) gleich vier Angriffspunkte in Folge. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Zwei von drei Schritten in Richtung Playoff-Final, dem grossen Saisonziel des VC Kanti, sind geschafft. In der fünften Begegnung in dieser Saison gegen Volley Lugano gelang den Schaffhauser Volleyballerinnen am Samstag der erste Auswärtssieg, nach zwei Niederlagen im Tessin und zwei Erfolgen in heimischer Halle. Den ersten Matchball in der «Best of Five»-Serie könnten die Kanti-Spielerinnen nun am Mittwoch verwandeln.

Die rund 15 mitgereisten Kantifans sollten in den 89 Spielminuten die Stammformation unterstützen. Trotz unterschiedlichem Verlauf des Spiels griff Kanti-Trainer Neubauer zu keiner Auswechselung – ganz im Gegensatz zu Apostolos Oikonomou, Coach des Heimteams. Und dieses sollte, je länger, je mehr, im ersten Durchgang die Akzente setzen. Zwar legten die Gäste mit 4:2 vor, liessen dann aber die Tessinerinnen herankommen (10:9), nicht zuletzt durch vier Fehler, während die Gegnerinnen bislang fehlerlos spielten. Lugano suchte den Erfolg über den Service, insbesondere Kjosas Solvik und Jacqui Armer übten Druck auf Kanti aus, bei dem das Scoring runter ging. Dafür punktete nun Armer, die in der ersten Partie vor einer Woche kaum zum Zuge gekommen war. Beim 13:19-Rückstand griff Nicki Neubauer zum zweiten Time-out.

Aggressiveres Spiel eingefordert

«Es war viel Coaching notwendig, es gab viele Anpassungen, man musste immer wieder etwas verändern», berichte der Kanti-Trainer nach dem Spiel. Die Anpassungen sollten gelingen, Punkt für Punkt kämpfte sich Kanti in der Folge wieder heran (21:22), doch die Schlussphase ging an Volley Lugano (25:21).

Im zweiten Satz fand Kanti dann mehr Druck am eigenen Aufschlag als zuvor. Bis zum 13:12 hatte sich kein Team um mehr als zwei Punkte absetzen können, mit Brigitta Petrenko am Service und guten Block gelang dann die Führung vom 20:12. Kanti überstand eine kurze starke Phase des Gegners (17:21) und kam mit einer kurzen Serie von Katerina Holaskova zum Ausgleich (25:17). Der Spielfluss der Munotstädterinnen hatte auch im dritten Satz Bestand, mit den Aufschlagsserien von Brooke Botkin und Holaskova. Während einer Serie des Captains gelangen Jordan Lockwood vier Angriffspunkte in Folge. Die Gäste setzten sich von 7:6 auf 16:7 ab und dominierten den Durchgang mit 25:14. Diese Überlegenheit der Schaffhauserinnen war im vierten Satz dagegen nicht mehr gegeben, bis zum 22:22 überwog das Sideout-Spiel. Die Schlussphase, mit Botkin am Aufschlag, sicherten sich dann Kanti mit einem Blockpunkt von Holaskova und zwei Angriffspunkten von Lockwood. Am Ende hatte dann Kanti in der Statistik die Werte im Angriff (57:45 Punkte) Aufschlag (9:3 Asse) und 9:6-Blockpunkte auf ihrer Seite. Den Score aufseiten der Schaffhauserinnen bestimmten Lockwood (20), Perkovac (14) sowie Holaskova (13), bei Volley Lugano Selena Leban (15) und Armer (14). «Es war das erwartet schwere Spiel, wir haben uns richtig ‹gebattled› mit ihnen», äusserte sich Kanti-Coach Neubauer nach dem Sieg. «Im ersten Satz haben wir lange nach unserem Aufschlag gesucht.» Zudem habe es viele Angriffsfehler gegeben. In der Satzpause habe man dann ein aggressiveres Spiel eingefordert. «Im Satz zwei und drei schlagen wir sehr gut auf. Im vierten Satz haben wir es mit vielen guten Aufschlägen, Disziplin und guter Abwehrarbeit in unsere Richtung gedrückt.»

Am Mittwoch haben sowohl die Schaffhauserinnen als auch Neuenburg (liegt gegen Cheseaux 2:0 in Führung) mit einem dritten Sieg die Chance, in den Playoff-Final einzuziehen.

layoff-Halbfinals (Best of 5). 2. Runde: Volley Lugano - VC Kanti 1:3 (25:22, 17:25, 14:25, 22:25), Stand 0:2. - Palamondo Cadempino. - 400 Zuschauer. - SR: Sikanjic/Zindel. Spieldauer: 24, 22, 19, 24 = 89 Minuten. – Volley Lugano: Hayward (Pass, 4), Cveticanin (2), Leban (15), Kovacic (2), Armer (14), Zanetti (3), Mortati (Libera); eingewechselt: Sordo (4), Solvik (9), Garovi (1), Sacher; nicht eingesetzt: Paya (Libera). – VC Kanti: Petrenko (Pass, 5), Perkovac (14), Botkin (8), Lockwood (20), Holaskova (13), Ambrosius (5), Habegger (Libera); nicht eingesetzt: A. Pazin, Lieb, Popic, Loffreda (Libera), Capraro, Cavka.

Die nächsten Spiele. 3. Runde: Mittwoch, 26. März, VC Kanti - Volley Lugano, 20.00 (BBC-Arena). Ev. 4. Runde: Freitag, 28. März, Volley Lugano - VC Kanti, 20.00 Uhr (Cadempino). Ev. 5. Runde: Sonntag, 30. März, VC Kanti - Volley Lugano 16.30 Uhr (BBC-Arena).

Zweite Halbfinalserie: VBC Cheseaux - Neuenburg UC 1:3 (25:20, 14:25, 11:25, 21:25), Stand 0:2.

Bilder       Infos

Kanti will sich ersten Matchball erarbeiten

Mit einem Erfolg bei Volley Lugano wären die Schaffhauser Volleyballerinnen nur noch einen Sieg vom Einzug in den Play-off-Final entfernt.

Auch heute in Lugano will der VC Kanti das Duell in der Service-Annahme (hier Brooke Botkin, vorne) für sich entscheiden. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

«Es wird ein schweres Spiel», wiederholt Kanti-Cheftrainer Nicki Neubauer vor der 2. Runde der Play-off-Halbfinals gegen Volley Lugano seine Aussage, die er bereits vor dem Heimspiel, das der VC Kanti mit 3:1 gewann, gemacht hatte. «Sie werden sicher daheim mit dem Aufschlag mehr Druck machen als im Auswärtsspiel», erwartet Neubauer. Dabei habe sein Team die Annahme zum Grossteil sehr gut halten können: «Das Duell haben wir ein bisschen gewonnen.»

Allerdings habe sein Team ein paar Sachen liegen lassen, manches habe zeitweise gefehlt: «Cleverness im Angriff, wir haben zum Beispiel sehr wenig geskort nach Danke-Bällen, da haben wir viel zu viel liegen gelassen», so der Chefcoach der Schaffhauserinnen. Am Spielende habe seine Mannschaft nicht mehr ganz die Präzision im Aufschlag gefunden, allerdings wechselte Lugano ein bisschen die Aufstellung. «Wenn wir in den Aufschlag mehr Cleverness und Präzision reinbringen und schneller erkennen, was passiert, können wir viel mehr Druck auf sie machen.»

Trainer Neubauer stellt sich auf eine intensive Woche ein

Auch müsse sein Team den Gegner an Situationen am hohen Ball drängen. «Da haben wir unsere Blockpunkte gemacht und wir haben eine viel grössere Effizienz. Und eine viel grössere Breite.» Am Ende lebte Volley Lugano vor allem von Selena Leban, so Nicki Neubauer rückblickend. Wenn seine Mannschaft stark aufschlage, laufe das Spiel auch an Jacqui Armer vorbei. «Wenn Lugano in Spielen wie gegen uns Schwierigkeiten in der Annahme bekommt, dann fehlt ihnen das Skoring von ihr.»

Zurückblickend auf das Spiel vom vergangenen Sonntag, welches die Munotstädterinnen mit 3:1 für sich entscheiden konnten, meint Nicki Neubauer: «Lugano spielt durch und wir knicken im dritten Satz kurz weg.» Jetzt gehe es wieder bei null los. Man habe gemerkt, dass ein paar Spielerinnen etwas müde sind. «Wir haben die Pace im Training etwas rausgenommen. Ich denke weiterhin, dass es mehr als drei Spiele gibt, und dann wird es eine sehr, sehr intensive nächste Woche geben», wiederholt der Kanti-Trainer.

Stünde es in der Serie am heutigen Samstagabend 1:1, würde es nicht nur am nächsten Mittwoch ein Spiel in der BBC-Arena geben (20 Uhr), sondern auch 48 Stunden später im Tessin. Eine allfällig erforderliche fünfte Runde fände dann wieder in Schaffhausen statt (Sonntag, 23. März, 16.30 Uhr). «Wir haben die Riesenchance, uns einen ersten Matchball zu erarbeiten», sagt Neubauer zur Begegnung vom heutigen Samstag. Beide Teams werden Vollgas geben: Kanti, um eine Vorentscheidung zu erreichen – und Lugano, um in der Serie auszugleichen.

Mitreisemöglichkeit im CarAbfahrt nach Lugano ist heute um 12 Uhr ab BBC-Arena. Fans können mitfahren (40.– CHF).


Infos             Livestream


Kanti II zieht schlechten Tag ein.

Voller Einsatz beim VC Kanti 2: Melis Çeçen (am Ball, l.) in der Verteidigung. Bild:W. Schläpfer

Vor Spielbeginn gegen Pallovolo Kreuzlingen wurden Nina Brugger und Jeanne Neuhaus von der Mannschafft verabschiedet. Die beiden werden in der nächsten Saison nicht mehr dabei sein. Coach Claudio Kriech bedankte sich bei den zwei Spielerinnen und Corinne Haas überreichte einen Blumenstrauss. Das Team 2 startete danach verhalten im ersten Satz. Es ging gleichauf bis 16:16, dann zogen die Kreuzlingerinnen davon. Vor Schluss des Satzes kam das Heimteam noch heran, aber Pallavolo entschied den ersten Satz schliesslich mit 25:22 für sich. Die Damen aus Kreuzlingen liessen sich nicht beirren, spielten konstant und konzentriert weiter. Den zweiten Satz verlor Kanti mit 14:25 und im dritten gab es am Schluss ein kurzes Aufbäumen, aber das reichte nicht um die Wende noch einzuleiten. Das Team spielte insgesamt zu fehlerhaft. Im Auswärtsspiel in Kreuzlingen am 17. Dezember hatte der VC Kanti 2 so deutlich mit 3:0 gegen Pallavolo Kreuzlingen gewonnen, wie er jetzt die Niederlage kassiert hatte. Das letzte Spiel in der Liga findet nun am Samstag beim VC Aadorf statt. (mrä)

Frauen, 1. Liga/Gruppe D. VC Kanti Schaff hausen 2 – Pallavolo Kreuzlingen 0:3 (22:25, 14:25,18:25.). - Kunz (Pass), Cavka, Guyer, Schaber, Neuhaus, Brugger, Libera: Saipi, Rubli; eingewechselt: N. Pazin, Çeçen; nicht eingesetzt: Duic.

Weitere Resultate: TSV Jona Volleyball - STV St.Gallen Volleyball 3:0. VBC Voléro Zürich - VC Smash Winterthur 3:1. VBC Kanti Baden - Volley Aadorf 3:0. Pizol Volley - BTV Aarau 2:3. – Ranglistenspitze: 1. VBC Voléro Zürich 21/57 (59:16). 2. VC Kanti Schaffhausen 21/49 (54:23). 3. STV St. Gallen 21/46 (53:27). 4. Volley Aadorf 21/36 (42:32). 5. Volley Rüschlikon 20/35 (44:35). 6. Kreuzlingen 21/33 (42:36). 7. Baden 21/31 (38:40).

Infos       Bilder   Video

zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL