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Der VC Kanti startet in die K.-o.-Phase

Jordan Lockwood wird morgen nach der Verletzungspause wieder im Kader des VC Kanti stehen. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Kann der VC Kanti um die Medaillen mitspielen (wie in der Saison 2021/22) oder muss er sich, wie in den beiden vergangenen Jahren, mit den Spielen um die Ränge fünf bis acht begnügen? In der Best-of-3-Serie der Playoff-Viertelfinals gegen Franches-Montagnes werden ab Sonntag (16.30 Uhr, BBC Arena) dafür die Weichen gestellt. Dabei liegt die Saisonzielsetzung bei den Schaffhauserinnen klar bei einem Medaillengewinn.

Dies ist auch für den SRF-Volleyballexperten Adrian Wicky klar: «Kanti ist für mich der ganz grosse Herausforderer von NUC um den Schweizer-Meister-Titel», äussert sich der Sportkommentator in der Vorschau von Swiss Volley zum Start in die Playoffs.

Als herausragende Spielerinnen führt Wicky natürlich Jordan Lockwood und Katerina Holaskova an. Der in der 10. Saison für die Munotstädterinnen spielende Captain, «es könnte punktemässig sogar ihre beste werden», so Adrian Wicky, führt klar die Bestenliste der Schweizer Blockerinnen an.

Dagegen konnte die Amerikanerin Jordan Lockwood ihren Stand als Topskorerin in den letzten vier Spielen nicht verbessern. Nachdem der Muskeleinriss nun so weit verheilt sein sollte, konnte die 24-Jährige am Donnerstag wieder ins Teamtraining einsteigen. Wenn der Sprungtest vom Samstag erfolgreich ist, wird Lockwood beim Auftakt gegen Franches-Montagnes zwar nicht unbedingt in der Startformation stehen, aber zumindest wieder dem Kader angehören.

«Alle anderen Spielerinnen sind gesund und fit, wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns, mit guter Intensität», kann Kantitrainer Nicki Neubauer beruhigt feststellen. Mit dem Team habe man auch taktisch bereits gut gearbeitet und jeden Tag ein, zwei Dinge angesprochen, die in der Partie wichtig werden.

Nun gelte es, ein gutes Spiel zu machen. «Als Aussenseiter wird sich Franches-Montagnes zerreissen, sie haben nichts zu verlieren», meint Neubauer. Zwar gewann sein Team die beiden Begegnungen gegen den Aufsteiger in der Qualifikation jeweils mit 3:0, vier der sechs Sätze konnte jedoch Kanti nur mit zwei Punkten Vorsprung für sich entscheiden. In einem der Sätze in heimischer Halle hatten die Munotstädterinnen zum Schluss bei deutlichem Vorsprung vier junge Spielerinnen eingesetzt, sodass die Gäste bei einer Serviceserie noch herankamen.

Auf der anderen Seite waren die Schaffhauserinnen das einzige Team der Liga, das in der Qualifikation im Jura keinen Satz oder gar Punkt abgeben musste. Allerdings wird sich der VC Kanti auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen dürfen. «Mein Gefühl ist sehr gut, die Mannschaft ist sehr fokussiert im Moment», strahlt Trainer Neubauer Zuversicht aus. Es gebe zwar ein paar Punkte zu beachten beim Gegner, «es geht aber viel über das eigene Team. Wir müssen wieder mit der Pace, die wir gegen Lugano gemacht haben, auftreten.

Und die Intensität, die wir im Training gebracht haben, die müssen wir ins Spiel bringen», setzt Nicki Neubauer voraus. «Dann bin ich mir ziemlich sicher, dass ab einem gewissen Punkt Franches-Montagnes nicht mehr folgen kann.» Dazu müsse man versuchen, die Diagonalspielerin Leticia Bonardi in den Griff zu bekommen, dieses werde aber nicht immer gelingen. Die Spielerin, die immer für 16 bis 20 Punkte gut sei, habe man im Heimspiel von Anfang Januar «herunterschrauben» können. Weiter zu beachten ist die Aussenangreiferin Nadia Lindner.

So wie im Schlussspiel der Qualifikation gegen Volley Lugano wird auch beim Auftakt der Playoffs viel über den Aufschlag gehen. «Wenn wir ihnen unser Spiel aufdrücken, dann sollte das in unsere Richtung laufen», so Nicki Neubauer.

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VC Kanti 2 schlägt den Tabellenführer.

Jubel bei den Kantigirls nach dem Sieg über Tabellenführer Volero.

Voll konzentriert startete der VC Kanti 2 in dieser Begegnung. Die 3:0-Niederlage vom Auswärtsspiel in Zürich mit dem Resultat: 25:23, 25:13 und 28:26 im November sass den Spielerinnen noch im Nacken. Sie wollten unbedingt die Revanche. Es lief ausgezeichnet am Anfang im ersten Satz, die Spielerinnen aus Zürich schienen noch nicht richtig angekommen zu sein. Vivian Guyer, Nina Cavka und Melis Ceçen punkteten fast bei jedem Schlag. Der erste Satz gehörte dem VC Kanti mit 25:19. Anschliessend kamen die Gäste immer besser ins Spiel und führten sogar am Anfang des zweiten Satzes mit 8:3, dann schafften es die Munotstädterinnen, wieder auszugleichen. Passeuse Melanie Kunz gelang es hervorragend, die richtige Angreiferin in Szene zu setzen. Am Ende des Satzes wurde es nochmals spannend, durch eine extrem gute defensive Leistung gewannen sie auch den zweiten Satz mit 27:25. Im dritten Satz ging es vom Anfang an gleich auf. Die Angriffe und die Verteidigung auf beiden Seiten waren exzellent. Die Qualität des Spiels war eine wahre Freude, um zuzuschauen. Am Schluss des dritten Satzes waren die Smashes von Nina Cavka und Vivian Guyer unhaltbar, und die am Ende des Satzes eingewechselten Noelia Pazin und Jeanne Neuhaus fügten sich nahtlos in das Geschehen ein, den dritten Satz und damit den Sieg mit 25:23 gehörte dem VC Kanti mit 3:0. Es war die erste Niederlage des VBC Voléro Zürich in dieser Saison. Die Schaffhauserinnen liegen vier Runden vor Saisonschluss nun weiter auf Medaillenkurs. (mrä)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D: VC Kanti Schaffhausen 2 – Volleyball Academy 3:0 (25:19, 27:25, 25:23). – VC Kanti 2: Kunz (Passeuse), Nussbaumer, Cavka, Ceçen, Guyer, Schaber, Loffreda (Libera); eingewechselt: N. Pazin, Neuhaus; nicht eingesetzt: Saipi, Schmid, Brugger, Rubli.

Weitere Ergebnisse: Volleyball Academy - VBC Kanti Baden 1:3 (25:21, 17:25, 16:25, 15:25). TSV Jona Volleyball - BTV Aarau 0:3 (21:25, 22:25, 23:25). Pallavolo Kreuzlingen - Volley Aadorf 3:0 (25:19, 25:21, 25:20). Pizol Volley - VC Smash Winterthur 1:3 (23:25, 16:25, 25:20, 16:25). STV St.Gallen Volleyball - Volley Rüschlikon 3:0 (25:18, 25:21, 25:19)

Rangliste: 1. VBC Voléro Zürich 18/48 (50:14). 2. VC Kanti Schaffhausen 18/43 (48:19). 3. STV St.Gallen Volleyball 18/41 (47:21). 4. Volley Aadorf 18/35 (40:23). 5. Kreuzlingen 17/27 (34:30). 6. Volley Rüschlikon 16/26 (34:31). 7. VBC Kanti Baden 18/25 (31:36). 8. VC Smash Winterthur 17/23 (29:37). 9. BTV Aarau 18/21 (29:41). 10. Pizol Volley 17/13 (20:43). 11. Jona Volleyball 18/12 (24:47). 12. Academy 17/1 (7:51).

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Qualifikation endet mit Sieg über Lugano

Mit Franches-Montagnes steht nun für den VC Kanti der Gegner in den Viertelfinals fest.

Topscorer Kateřina Holásková mit 15 Punkten. (6 Blocks, 3Asse, 6 Angriffe) . Bild: W.Sch.

Reinhard Standke

Auswärts zweimal knapp verloren (in der Meisterschaft und im Cup), jetzt daheim am Samstag klar gewonnen: Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung schliesst der VC Kanti die Qualifikationsphase mit einem glatten 3:0-Sieg über Volley Lugano erfolgreich ab. «Das Team hat sich super an den Game-Plan gehalten», so Trainer Nicki Neubauer nach den nur 68 Spielminuten, die eine für Kanti gute Kulisse von 539 Zuschauern angelockt hatten.

Im vierten Spiel hintereinander mussten die Munotstädterinnen ohne die Dienste der Topskorerin Jordan Loockwood auskommen, die nach dem Muskeleinriss im Adduktor weiterhin pausiert. Für sie stand wiederum Lian Lieb in der Startformation, die durchgehend eingesetzt wurde. Kanti-Trainer Neubauer sollte zu keinem Wechsel greifen, sein Gegenüber, Apostolo Oikonomou, setzte den gesamten Kader von zwölf Spielerinnen ein.

Dominieren sollten jedoch die Schaffhauserinnen die Partie. Die Statistik weist in Service, Angriff und Block die klar besseren Werte aus. So lag der VC Kanti schnell mit 10:3 in Führung und setzte das druckvolle Spiel in Aufschlag und Angriff fort. Beim Rückstand von 8:15 griff Lugano-Coach Oikonomou zum zweiten Time-out, sein Team schlug in der Folge härter auf und kam auf 13:16 heran. Bereits beim 16:11 hatte Nicki Neubauer seinerseits zum Time-out gerufen, die Kanti-Spielerinnen setzten dann den Lauf fort und holten sich Satz 1 mit 25:17. So sollte dann auch das Ergebnis des zweiten Durchgangs lauten, in den die Schaffhauserinnen etwas verhaltener gestartet waren und die Gäste, nun ihrerseits mit dem stärkeren Service startend, mit bis zu vier Punkten in Führung lagen. Diese gehörte dann ab dem 15:14 wieder dem Heimteam.

Zwei kurze Aufschlagserien von beiden Teams kennzeichneten den Beginn des dritten Satzes. Nach dem 10:9-Zwischenstand ging Kanti mit Captain Holaskova am Service mit 19:9 in Führung, nach dieser Vorentscheidung war der Satz- (25:13) und Matchgewinn nur noch eine Formsache. Die besten Punktelieferanten aufseiten der Schaffhauserinnen hiessen Katerina Holaskova (15) und Korina Perkovac (13), der Saisontopskorerin aufseiten Luganos, Jacqui Armer, wurden nur sechs Punkte zugeordnet.

«Wir waren supergut und haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt», bilanzierte Kanti-Trainer Nicki Neubauer, der seinem Team eine gute Umsetzung der Taktik und ein variables Spiel bescheinigte.

Der VC Kanti sollte für die Play-off-Viertelfinals bereit sein, in diesen treffen die Munotstädterinnen, Zweiter nach der Qualifikation, auf das siebtplazierte Team von Franches-Montagnes. Die erste Runde der Best-of-3-Serie findet am Sonntag, 2. März, statt (16.30 Uhr, BBC Arena), das zweite Spiel auswärts eine Woche später. Eine allfällige dritte Partie würde am Mittwoch, 12. März, in Schaffhausen ausgetragen. Von den 20 Spielen in der Qualifikation konnte der VC Kanti 17 für sich entscheiden, darunter jeweils mit 3:0 die beiden Begegnungen mit Franches-Montagnes.

NLA, Frauen, Qualifikation, 22. und letzte Runde: VC Kanti – Volley Lugano 3:0 (25:17, 25:17, 25:13). – BBC Arena. – 539 Zuschauer. – SR: Wüthrich/Bastante. – Spieldauer: 25, 24, 19 = 68 Minuten. – VC Kanti: Petrenko (Pass, 3), Perkovac (13), Botkin (11), Lieb (9), Holaskova (15), Ambrosius (10), Habegger (Libera); nicht eingesetzt: Popic, Capraro, Cavka, A. Pazin, Loffreda (Libera); rekonvaleszent: Lockwood. – Volley Lugano: Hayward (Pass, 2), Cveticanin (5), Leban (9), Kovacic (5), Armer (6), Zanetti (2), Mortati (Libera); eingewechselt: Sacher, Solvik (1), Garovi (1), Sordo (2), Paya (Libera). – Weitere Spiele: VBC Cheseaux – Volley Toggenburg 3:0 (25:12, 25:10, 25:17). VBC Glaronia – Viteos NUC 0:3 (12:25, 22: 25, 15:25). Franches-Montagnes – Aesch Pfeffingen 2:3 (20: 25, 25:23, 23:25, 25:18, 12:15). Genève Volley – Volley Düdingen 1:3 (24:26, 19:25, 25:18, 19:25).

Rangliste: 1. Neuenburg UC 20/56. 2. VC Kanti 20/50. 3. Volley Lugano 20/43. 4. Aesch Pfeffingen 20/29. 5. VBC Cheseaux 20/29. 6. Volley Düdingen 20/29. 7. Franches-Montagnes 20/27. 8. Infomaniak Genève Volley 20/24. 9. Volley Glaronia 20/20. 10. Volley Toggenburg 20/14. 11. NLZ Volleyball Academy 20/9. – Play-off-Viertelfinals (Best of 3): VC Kanti (2.) – Franches-Montagnes (7.): 2. März/9. März/ev. 16. März. Neuenburg UC (1.) – Genève Volley (8.). Volley Lugano (3.) – Volley Düdingen (6.). Aesch-Pfeffingen (4.) – VBC Cheseaux (5.).

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Gegen Volley Lugano in doppelter Mission

Die Auswärtsspiele in NLA und Cup in Lugano gingen verloren, am Samstag tritt der VC Kanti daheim aber nicht nur zur Revanche an.

Ein Smash von Brooke Botkin im Cup-Spiel in Lugano, in dem der VC Kanti mit 1:3 unterlag. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Nach 22. Runden geht am Samstag die Qualifikationsphase der Nationalliga A 2024–2025 zu Ende. Im Spiel des VC Kanti gegen Volley Lugano (17.30 Uhr, BBC-Arena) geht es sportlich um nichts mehr, die beiden Teams stehen bereits seit zehn Tagen als Zweiter bzw. Dritter hinter Tabellenführer und Titelverteidiger Neuenburg UC fest. Während Volley Glaronia und Volley Toggenburg die Play-outs bestreiten, ist die Reihenfolge der Teams auf den Plätzen 4 bis 8 noch offen. Aesch-Pfeffingen, VBC Cheseaux, Volley Düdingen, Franches-Montagnes und Genève Volley sind nur durch vier Punkte getrennt. Somit müssen die Schaffhauser Volleyballerinnen bis zum Abschluss der Spiele vom Samstag darauf warten, wen sie am 2. März zum Auftakt der Viertelfinals in der heimischen Halle begrüssen können.

Weiteres Spiel ohne die Topskorerin

Die Krankheits- und Verletzungsphase bei den Munotstädterinnen scheint bislang noch nicht abgeschlossen zu sein. In den letzten Tagen kränkelten zwei Spielerinnen erneut, Trainer Neubauer geht jedoch davon aus, dass sie im Spiel dabei sind. In der vierten Partie hintereinander wird das Team ohne die Dienste von Topskorerin Jordan Lockwood auskommen müssen. «Sie wird eventuell auch noch für das erste Play-off-Spiel ausfallen», befürchtet Chefcoach Neubauer. Die Amerikanerin befindet sich nach dem Muskeleinriss im Adduktorenbereich, der ausheilen muss, weiterhin in der Reha-Phase. Möglich sind Trainings mit dem Oberkörper, das Krafttraining teilweise. Sprünge und seitliche Bewegungen sind jedoch derzeit nicht möglich.

Wie angekündigt, nutzte Nicki Neubauer die Zeit seit dem Spiel bei der Volleyball Academy (11. Februar), um sich im Training bereits in Richtung Play-offs vorzubereiten. «Wir wollen Lugano natürlich einen Fingerzeig geben», meint der Kanti-Trainer im Rückblick auf die zwei knappen Niederlagen im Tessin gegen das Team mit der Jascqui Armer, die in der vergangenen Saison bei den Schaffhauserinnen spielte. «Wir wollen aber auch ein, zwei Sachen ausprobieren.» Eine Woche vor Beginn der Play-offs geht es für die Munotstädterinnen weiter darum, wieder den Spielrhythmus nach der Pause aufzunehmen, denn ab Anfang März stehen ggf. auch zwei Spiele pro Woche an. «Wir möchten in der eigenen Halle noch mal Vertrauen holen in den Basics, in Aufschlag – Annahme», so Neubauer. Kanti werde abwarten, was Lugano macht, der Fokus liege aber beim eigenen Team.

Weiter Schlagzeilen bei der Konkurrenz

Nach dem Rücktritt des Präsidenten in Lugano aus persönlichen Gründen sowie der Ablösung nach der Saison des Trainer-Urgesteins Marcel Erni bei Volley Toggenburg, erreichten weitere Nachrichten von NLA-Konkurrenten die Volleyballfans. So kündigte Cup-Finalist Aesch-Pfeffingen an, dass der Vertrag mit Trainer Timo Lippuner nicht verlängert werde. Genève Volley mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer wird dagegen von finanziellen Sorgen geplant, nach dem Ausfall von Sponsoren (65’000 CHF) wird via Social Media zur Unterstützung in der Gesamtsumme von bis zu 150’000 CHF aufgerufen. Beim VC Kanti laufe jedoch bereits die Vorbereitung und Teamzusammenstellung für die nächste Saison, so Nicki Neubauer. Traditionell lebe der Verein nicht über die eigenen Verhältnisse, betonen die Verantwortlichen der Schaffhauserinnen, wenn bei der Konkurrenz riesige Löcher in den Finanzen für Schlagzeilen sorgen.

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