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Volleyball macht Schule

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VC Kanti kommt in der NLA an: 3:0-Sieg über Aesch-Pfeffingen

Dem VC Kanti gelang gegen Aesch-Pfeffingen, angereist als Tabellenführer nach der 2. Runde, ein klarer Sieg.

Erfolgreicher Angriff von Martina Koch gegen Brianna Green. Bild: Werner Schläpfer

Reinhard Standke

Nun ist der VC Kanti in der Nationalligasaison 2025/2026 angekommen. Nach der knappen Niederlage zum Auftakt gegen Franches-Montagnes, dem Erfolg in Düdingen und dem lange Zeit herausfordernden Auftritt im Supercup gegen Neuenburg fuhr das Team von Trainer Nicki Neubauer in der dritten Runde der Nationalliga A einen deutlichen Sieg gegen Aesch-Pfeffingen ein (Gesamtpunktzahl 75:46).

Mit Sydney Cole als erste Zuspielerin, der Saison-Topscorerin Jordan Lockwood (Diagonal), den Aussenangreiferinnen Lina Lieb und Josipa Marković, Katerina Holásková und Martina Koch (den Mittelblock) sowie Libera Isabella Loffreda hat Neubauer die Stammformation gebildet, die er auch in den drei Sätzen gegen Aesch-Pfeffingen jeweils zu Beginn auf das Feld schickte.

In Pink

Die Baselbieterinnen, die nach den zwei Siegen in den ersten beiden Runden als einziges Team ohne Punkt- und Satzverlust dastanden, reisten als Tabellenführer in die Munotstadt und traten in ihren pinken Leibchen an. Die Schaffhauserinnen trugen im Rahmen der Aktion der Krebsliga Schaffhausen zur Sensibilisierung für die Brustkrebsvorsorge pinke Socken sowie Schleifchen.

Der VC Kanti setzte die Gegnerinnen von Beginn mit starken Aufschlägen und den cleveren Angriffen unter Druck. Auch nach einem ersten Time-out von Aesch-Pfeffingen (8:4) zog das Heimteam weiter davon (15:8). Beim Stand von 17:10 vollzog Nicki Neubauer einen für die Saison neuen Doppelwechsel und schickte Maëlle Corbach (für Holásková) sowie Netta Rekola (für Martina Koch) auf das Feld (bis zum 21:13). Kanti, stärker im Angriff, der Annahme, im Block und mit weniger Fehlern, legte mit 25:13 vor.

Kanti dominiert

Im zweiten Durchgang konterte das Gastteam den Start der Schaffhauserinnen (4:2) mit stärkerem Druck am Service und übernahm die Führung (10:6). Lina Lieb führte ihre Mannschaft dann mit vier Punkten in Folge wieder heran. In der Folge dominierte wieder Kanti, insbesondere im Angriff, bei Aesch-Pfeffingen lag die Fehlerquote höher. In der Phase vom 18:15 bis zum 23:20 griff Kanti-Trainer Neubauer erneut zum vorherigen Doppelwechsel. Sein Team sicherte sich den Satz mit 25:21.

Nach dem 9:4-Start des VC Kanti in den dritten Satz kamen die Gäste zwar bis auf zwei Punkte heran, dann dominierte wieder Kanti das Geschehen in Service, Angriff, Block und Annahme und sicherte sich nach nur 19 Minuten Satz (25:12) und Sieg und durfte sich vom Publikum feiern lassen.

«Ich bin sehr zufrieden, wir haben ihr Spiel gut studiert und sie mit guten Aufschlägen vom schnellen Spiel weggehalten», lobte Kanti-Trainer Neubauer sein Team, das sich «megadiszipliniert» an den Gameplan gehalten und eine «super Teamleistung» gezeigt hatte.

Am kommenden Samstag ist in der vierten Runde der Büsinger Trainer Andi Vollmer mit Genève Volley, nach zwei Siegen über die Volleyball Academy und Franches-Montagnes Tabellennachbar (4.) des VC Kanti (3.), in der BBC-Arena (16.30 Uhr) zu Gast.

NLA, Frauen, 3. Runde: VC Kanti - Aesch-Pfeffingen 3:0 (25:13, 25:21, 25:12). - BBC Arena. - 578 Zuschauer. - SR: Schemeth/Bastante. - Spieldauer: 22, 29, 19 = 1:10 Stunden. – VC Kanti: Cole (Pass, 7), Marković (12), Holásková (8), Lockwood (10), Lieb (11, Koch (1), Loffreda (Libera); eingewechselt: Rekola (3), Corbach, Shomaker (1); nicht eingesetzt: Pazin (Pass), Cavka, Schnegg. – Aesch-Pfeffingen: Uiato (Pass), Gillen (11), Matter (7), Ellis (10), Schenker (7), Green, Schnyder (Libera); eingewechselt: Lüthi (Pass); nicht eingesetzt: Saladin, Locher, Kneubühler.

Weitere Spiele: NLZ Volleyball Academy - Volley Lugano 0:3 (11:25, 22:25, 10:25). Genève Volley - Franches-Montagnes 3:1 (25:19, 25:21, 22:25, 25:19). Volley Toggenburg - Viteos NUC 0:3 (14:25, 15:25, 16:25). VBC Cheseaux - Volley Düdingen X:Y (12:25, 25:21, 25:20, 23:25, 15:13). – Nachtrag 2. Runde: Franches-Montagnes - Neuenburg UC 1:3 (13:25 ,25:22, 17:25, 14:25).

Rangliste: 1. Neuenburg UC 3/8 (9:03). 2. Aesch Pfeffingen 3/6 (6:03). 3. VC Kanti 3/6 (7:4). 4. Genève Volley 3/6 (6:5). 5. Volley Lugano 3/5 (7:6). 6. Volley Düdingen 3/4 (6:7). 7. VBC Cheseaux 3/4 (6:7). 8. Franches-Montagnes 3/3 (5:7). 9. Volley Toggenburg 3/3 (4:6). 10. NLZ Volleyball Academy 3/0 (1:9).



Das nächste Spitzenspiel für den VC Kanti

Isabella Loffreda (r.) ist die erste Libera beim VC Kanti. Bild:W.Sch.

Reinhard Standke

Der Vizemeister gegen den aktuellen Tabellenführer – so lautet die Affiche für das heutige Spiel des VC Kanti gegen Aesch-Pfeffingen. Eine Woche, nachdem die Schaffhauser Volleyballerinnen bei der knappen 2:3-Niederlage im Supercup gegen Neuenburg UC aufzeigten, dass sie sich seit Saisonbeginn spielerisch weiterentwickelt haben, trifft das Team des VC Kanti heute (16.30 Uhr, BBC Arena) auf Aesch-Pfeffingen, dass die NLA-Tabelle nach zwei Spieltagen als einziges Team ohne Punkt- und Satzverlust anführt.

Die Tabelle wird jedoch in den nächsten Wochen bereinigt werden. So liegt der mutmassliche Medaillenkandidat Lugano nach zwei Niederlagen bislang nur auf Rang 9. Volley Toggenburg, das dem Tabellenende zugerechnet werden muss, ist nach dem Sieg gegen das Schlusslicht (Volleyball Academy) dagegen auf Rang 3 klassiert.

«Wir wollen da weitermachen, wo wir am letzten Samstag aufgehört haben», gibt Kanti-Trainer Nicki Neubauer, dessen Team auch Rang 5 liegt, für die heutige Begegnung vor. Der Gegner aus dem Baselbiet war in den Partien in Cheseaux und gegen Genève Volley (mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer) weniger gefordert als die heutigen Gastgeberinnen gegen Franches-Montagnes und in Düdingen. «Sie spielen gut, schnell, sehr variabel», hat Nicki Neubauer beim Videostudium der letzten Partie von Aesch-Pfeffingen analysiert. Die seit 2023 amtierende Zuspielerin Mita Uiato verteile die Bälle sehr gleichmässig.

«Aesch-Pfeffingen war in den letzten Wochen das Team mit den besten Angriffsmittelblockerinnen. Für uns geht es in der eigenen Halle vor allem darum, mit dem Service möglichst viel Druck zu machen, auch, um Uiato von der Variabilität abzuhalten.» Dann ginge bei dem Team, das wenig Fehler mache, das Scoring runter. «Es gilt, da weiterzumachen, wo wir gegen Neuenburg aufgehört haben, das eigene Sideout-Spiel war in den ersten beiden Sätzen sehr, sehr gut», so Nicki Neubauer. «Es wird ein enges, gutes Spiel werden zwischen zwei Teams auf Augenhöhe.»

Aktionen der Krebsliga

Am heutigen Spiel des VC Kanti beziehungsweise bei der Partie der Kadetten Schaffhausen gegen Wacker Thun (22. November) führt die Krebsliga Schaffhausen Aktionen durch, um auf die Möglichkeiten der Früherkennung von Brust- bzw. Prostatakrebs aufmerksam zu machen. Das NLA-Team des VC Kanti organisiert heute zusätzlich ein Kuchenbuffet.

Infos       Livestream

Niederlage für VC Kanti 2 in St. Gallen.

Nur mit einem Miniteam von sechs Feldspielerinnen und zwei Liberas bestritt VC Kanti 2 das Auswärtsspiel der 1. Liga in St. Gallen. Die Mannschaft von Trainer Claudio Kriech startete verhalten und liess im ersten Satz etwas die letzte Konsequenz in der Verteidigung und im Angriff vermissen. Nach dem 19:25 setzte Kanti die Gegnerinnen mit einem guten Aufschlag extrem unter Druck, konnte mit einem variablen Angriff gut punkten und sicherte sich den Satzgewinn (25:14). Im dritten Durchgang agierte das Team etwas weniger konsequent und zudem weniger effizient über die Mitte, ging jedoch mit 22:19 in Führung. Diese wurde anschliessend nach Annahmeproblemen noch vergeben (24:26). Der VC Kanti 2 startete gut in den vierten Satz, die Gegnerinnen hatten sich aber gut auf das Spiel über die Mitte der Schaffhauserinnen eingestellt. Erneut gelang es nicht, eine Führung (21:19) über die Zeit zu bringen (22:25). Der VC Kanti 2 tritt nun am kommenden Samstag, 25. Oktober (13 Uhr, BBC-Arena), gegen das nach zwei Runden ebenfalls noch punktlose Volley Näfels an. (R.Sta.)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D, 2. Runde. STV St. Gallen Volleyball - VC Kanti 2 3:1 (25:19, 14:25, 26:24, 25:22). - Aufgebot VC Kanti Schaffhausen 2: Kunz (Pass), E. Schmid, Diemling, M. Schmid, Guyer, Tukalj, Rubli (Libera) und Blanco (Libera).

Weitere Resultate: Appenzeller Bären - Volley Aadorf 1:3 (17:25, 25:23, 12:25, 21:25). NNV Volleyball Academy - Volley Rüschlikon 0:3 (20:25, 15:25, 15:25). Pallavolo Kreuzlingen - VBC Züri Unterland 0:3 (21:25, 15:25, 18:25). VC Smash Winterthur - Volley Toggenburg 3:2 (25:22, 17:25, 25:21, 18:25, 15:9). – Rangliste: 1. VBC Züri Unterland 3/9 (9:0). 2. Rüschlikon 3/6 (8:5). 3. VC Smash Winterthur 2/5 (6:2). 4. STV St. Gallen 2/5 (6:3). 5. Volley Aadorf 2/4 (5:4). 6. Volley Toggenburg 3/4 (5:6). 7. Voléro Zürich 1/2 (3:2). 8. Pallavolo Kreuzlingen 2/1 (2:6). 9. VC Kanti 2 2/0 (1:6). 10. Appenzeller Bären 2/0 (1:6). 11. Näfels 0/0 (0:0). 12. NNV Volley Academy 2/0 (0:6). - Weitere Resultate gibts unter www.volleyball.ch


Der VC Kanti fordert Neuenburg UC im Supercup fünf Sätze lang

Die Schaffhauser Volleyballerinnen überraschten im Supercup mit zwei klaren Satzgewinnen, am Ende blieb ihnen aber nur die Silbermedaille.

Kantis Lina Lieb sorgte mit ihren Angriffen immer für Druck. Bild:W.Schläpfer

Reinhard Standke, Gümligen

VOLLEYBALL. Eine Heimniederlage gegen Franches-Montagnes, ein Sieg bei Volley Düdingen: Was würde der amtierende Vizemeister VC Kanti Schaffhausen im dritten Pflichtspiel der Saison, dem Supercup gegen Meister und Cupsieger Neuenburg UC, zeigen können? Dies fragten sich die rund 30 Kanti-Fans, die mit in die Mobiliar-Arena nach Gümligen gereist waren, in der sonst der BSV Bern antritt.

Zwei starke Sätze von Kanti

Nicki Neubauer, Trainer des VC Kanti, ging in der gleichen Formation wie am Mittwoch in Düdingen, mit Sydney Cole (Pass) und Martina Koch (Mitte), in die Partie, die mit 15 Minuten Verzögerung begann, da die Anspielzeit wohl zu früh angesetzt war, um das vorhergehende Duell der Männer inklusive Siegerehrung rechtzeitig zu Ende zu bringen. Die ersten Minuten bestimmte der Favorit, Neuenburg zog auf 3:1 und 7:4 davon. Doch der Rest des ersten Satzes sollte dem VC Kanti gehören: NUC verlor etwas den Faden, den Topscorerinnen Dvoracek und Scambray unterliefen neben wenigen Punkten einige Fehler mehr (7:4), Kanti spielte gut in der Abwehr, plötzlich gelang das Angriffsspiel, das teilweise auch schnell lief. Die Gäste kamen nicht nur zum Ausgleich, sondern zogen mit dem besseren Angriffs- und Blockspiel davon und sicherten sich den ersten Satz mit sieben Punkten Vorsprung.

Und im zweiten Satz setzen die Schaffhauserinnen ihr Spiel fort, agierten zwar im Angriff nicht mehr ganz so stark und machten mehr Fehler (7:7), punkteten aber fleissig mit einer stark aufspielenden Lina Lieb sowie vor allem Jordan Lockwood. Neuenburg lag zwar in der Satzmitte mit dreimal einem Punkt vorne, Kanti holte sich den Satz am Ende klar mit 25:17.

Im Anschluss an die zehnminütige Pause sollte sich die Partie dann wenden. Meister und Pokalsieger Neuenburg trat aggressiver auf, servierte härter, das Scoring ging hoch. Neben Dvoracek und Branca punktete nun auch Scambray. NUC gelang ein klarer Satzgewinn (25:18). Im vierten Durchgang lief der Angriff des VC Kanti wieder stärker, das Team ging vor Satzmitte zweimal mit zwei Punkten in Führung (10:8 und 11:9), nach dem 14:14 setzte sich jedoch das Team aus der Romandie durch, das weniger Fehler als Kanti machte (2:7) und ausglich (25:19). Im Tiebreak war für Kanti bis zum 9:9 alles möglich, dann sollten sich die grössere Aggressivität und das breiter abgestützte Scoring von Neuenburg durchsetzen. Kanti wehrte vier Matchbälle ab, kam bis auf einen Punkt heran, bis die wie im Rausch aufspielende Dvoracek die Partie beendete (15:13).

Der Trainer ist zufrieden

«Ich bin megastolz auf die Mannschaft. Vor einer Woche haben wir gejammert, heute haben wir sehr gut dagegengehalten», zollte Kanti-Trainer Nicki Neubauer seinem Team sein Lob. «Wir haben Fortschritte gemacht im Auftreten, in der Aggressivität im Spiel, darauf können wir aufbauen.» «Es ist megaschade, aber wir haben eine riesige Entwicklung gemacht, wir arbeiten weiter», nennt Captain Katerina Holásková die positive Perspektive für die weitere Saison. Am kommenden Samstag tritt der VC Kanti vor heimischem Publikum gegen NLA-Tabellenführer Aesch Pfeffingen an (BBC-Arena, 16.30 Uhr).

Supercup 2025. Neuenburg UC - VC Kanti Schaffhausen 3:2 (18:25, 17:25, 25:18, 25:19, 15:13). - Mobiliar-Arena, Gümligen BE - 1742 Zuschauer. - SR: S. Auricht/Milos. - Spieldauer: 18, 22, 23, 23, 17 = 1:43 Stunden. – Neuenburg UC: Hayward (Pass, 5), Attieh (8), Branca (10), Dvoracek (27), Scambray (16), De Micheli (6), Delley (Libera); eingewechselt: Sojcic (Libera); Paya, Milz, Schneider, Lengweiler; nicht eingesetzt: Waeber, Bovet, Scrucca. – VC Kanti: Cole (Pass, 5), Marković (15), Holásková (11), Lockwood (23), Lieb (16), Koch, Loffreda (Libera); eingewechselt: Pazin (Pass), Rekola (2), Shomaker (1); nicht eingesetzt: Cavka, Corbach, Schnegg.

Frauen, NLA, 2. Runde: Aesch Pfeffingen - Genève Volley 3:0 (25,15, 25,14, 25,18). NLZ Volleyball Academy - Volley Toggenburg 0:3 (23,25, 13,25, 20,25). Volley Lugano - VBC Cheseaux 2:3 (25,20, 20,25, 16,25, 25,14, 9,15). – Rangliste: 1. Aesch Pfeffingen 2 6:0 6. 2. Franches-Montagnes 1 3:1 3. 3. Volley Toggenburg 2 4:3 3. 4. Volley Düdingen 2 4:4 3. 5. VC Kanti Schaffhausen 2 4:4 3. 6. Genève Volley 2 3:4 3. 7. Neuenburg UC 1 3:2 2. 8. VBC Cheseaux 2 3:5 2. 9. Volley Lugano 2 4:6 2. 10. NLZ Volleyball Academy 2 1:6 0.


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