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Zwischenanalyse bei Kanti vor der Affiche gegen Volley Lugano

Sydney Cole (3) hält den Ball für Martina Koch (18) im Spiel. Bild: Werner Schläpfer

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Vierter Saisonsieg für VC Kanti 2

Dank druckvollem Service und konzentriertem Spiel liessen die Kantigirls  den Eulachstädterinnen kaum eine Chance.

Starker Service von Mia Schmid (r.)  Bild: W. Schläpfer

Der VC Kanti 2 startete vom Anfang an den Turbo, jeder Angriff sass, bis zum Spielstand 17:10. Dann machte Smash Winterthur noch vier Punkte, doch der VC Kanti gewann den ersten Satz trotzdem klar mit 25:15. Die 30 Zuschauer genossen das Powerspiel der Schaffhauserinnen. Im zweiten Satz kamen die Gäste so richtig ins Spiel, führten innert kurzer Zeit mit 12:8. Der VC Kanti 2 zeigte aber eine Reaktion und fand wieder zurück in die Partie. Gleichauf ging es weiter, bis zum 22:22. Dann jedoch trafen die Schiedsrichter zwei zweifelhafte Entscheidungen – und der VC Kanti verlor diesen Durchgang mit 25:22. Im dritten und vierten Satz spielten die Munotstädterinnen variantenreich und konzentriert. Die Heimmannschaft liess nichts mehr anbrennen und gewann diese Begegnung verdient mit 3:1.

Am Samstag, den 22. November 2025, um 13.30 Uhr geht es weiter mit dem nächsten Auswärtsspiel in Kloten gegen NNV Volleyball Academy. (mrä)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D. Vorgezogenes Spiel der 7. Runde: VC Kanti 2 – Smash Winterthur 3:1 (25:15, 22:25, 25:13,25:20.). – VC Kanti 2: Kunz (Pass), M. Schmid, Turkalj, Saipi/Rubli (Libera), E. Schmid, Schreiber, Guyer, eingewechselt: Diemling, Pensini, Bukovac.

Weiteres Spiel: St. Gallen - Züri Unterland 0:3. – Ranglistenspitze: 1. Züri Unterland 6/18 (18:0). 2. Rüschlikon 6/12 (16:10). 3. VC Kanti 7/12 (14:11). 4. St. Gallen 5/11 (12:8). 5. Aadorf 6/10 (12:10). 6. Toggenburg 6/9 (11:12).


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VC Kanti 2 verliert im Toggenburg .

Das Auswärtsspiel des VC Kanti 2 am Samstagabend in Wattwil stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Neben Trainer Claudio Kriech, der an diesem Tag heiratete, fehlte auch Captain und Zuspielerin Melanie Kunz. In ihrer Abwesenheit führte Vivian Guyer das Team auf das Feld. 

Der Block des VC Kanti 2 mit Lara Schreiber (Nr. 5, li.) und Alexandra Diemling (13, re.) beim Auswärtsspiel im Toggenburg. Bild: W. Schläpfer

Der Start gegen Volley Toggenburg verlief für die Schaffhauserinnen alles andere als ideal. Kanti fand nur schwer ins Spiel, während das besser organisierte Heimteam früh die Kontrolle übernahm und den ersten Satz klar mit 25:14 für sich entschied. Im zweiten Durchgang zeigte Kanti dann ein anderes Gesicht: Mit mehr Druck im Service und stabilerem Aufbau gelang es dem Team, den Gegner unter Druck zu setzen. Besonders Zuspielerin Jana Pensini, die neu ins Spiel kam, brachte frischen Wind und leitete die Wende ein. Der Satz ging verdient mit 25:11 an die Gäste. Im dritten Satz entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Trotz phasenweiser guter Aktionen schlichen sich bei Kanti erneut einfache Eigenfehler ein. In der Verlängerung bewies Volley Toggenburg das glücklichere Händchen und entschied den Satz mit 29:27 für sich – die wohl vorentscheidende Phase der Begegnung. Im vierten Satz fehlte Kanti die nötige Konstanz, um noch einmal zurückzukommen. Die Eigenfehler häuften sich, und Toggenburg nutzte seine Chancen konsequent. Mit 25:20 ging auch der letzte Satz an die Gastgeberinnen, die damit das Spiel mit 3:1 für sich entschieden. Morgen Mittwoch folgt das nächste Heimspiel gegen Smash Winterthur (20.15, Neue Kantihalle). (wschl)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D. Volley Toggenburg - VC Kanti 3:1 (25:14, 11:25, 29:27, 25:20). - Aufstellung VC Kanti 2: M. Schmid, Diemling, Saipi/Rubli (Libera), Bukovac, E. Schmid, Schreiber, Guyer (Pass); eingewechselt: Pensini (Pass).

Weitere Spiele: NNV Volleyball Academy - Volley Aadorf 0:3 (12:25, 16:25, 19:25). VBC Voléro Zürich - Volley Rüschlikon 2:3 (28:30, 19:25, 25:23, 25:19, 11:15). Volley Näfels - VC Smash Winterthur 3:2 (18:25, 25:21, 25:20, 23:25, 15:11). Volley Näfels - VBC Voléro Zürich 2:3 (25:20, 25:22, 19:25, 23:25, 8:15). – Rangliste: 1.VBC Züri Unterland 5/15 (15:0). 2. Volley Rüschlikon 6/12 (16:10). 3. STV St.Gallen 4/11 (12:5). 4. Volley Aadorf 6/10 (12:10). 5. VC Kanti 2 6/9 (11:10). 6. Volley Toggenburg 6/9 (11:12). 7. VBC Voléro Zürich 4/8 (11:7). 8. VC Smash Winterthur 5/6 (8:11). 9.V olley Näfels 4/5 (8:10). 10. Appenzeller Bären 5/3 (5:12). 11. Pallavolo Kreuzlingen 4/2 (5:12). 12. NNV Volleyball Academy 5/0 (0:15).

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Kanti-Sieg gegen eine komplett neue Mannschaft

Kurz vor Spielbeginn in Kloten rief Trainer Nicki Neubauer sein Team in die Kabine und passte den Matchplan an.

 Katerina Holásková mit 18 Punkten Topscorer im Kantiteam. Bild:W. Schläpfer

Reinhard Standke, Kloten

Unter plötzlich anderen Vorzeichen stand am Samstag die Partie des VC Kanti in Kloten gegen die Volleyball Academy. Beim Team des Nationalen Leistungszentrums von Swiss Volley standen zum ersten Mal in der Saison 2025/26 die drei ukrainischen Spielerinnen Marharyta Geiko (Diagonal), 19, bisher Bielsko (POL), Zlata Dobryn (Mitte, 18, Brusno/SLV) und Veronika Tverda (Pass, 18, Janova/LTU) im Aufgebot. Das Trio war zwar im ersten Testspiel des VC Kanti, zu dem die Volleyball Academy Anfang September in der BBC-Arena zu Gast war, auf dem Feld, hatte aber erst in den letzten Tagen die Lizenz erhalten. Eine Tatsache, von der die Schaffhauser Volleyballerinnen erst bei der Ankunft in der Halle erfuhren. Zuvor hatte Coach Nicki Neubauer sein Team taktisch auf einen Gegner eingestellt, der mit nur einer Mittelblockerin agiert. Nun konnte eine neue Passeuse zwei Mittelblockerinnen einsetzen. Neubauer berief sein Team in die Kabine, um die neuen Gegebenheiten für die Partie gegen «eine komplett neue Mannschaft» zu vermitteln.

Die ersten beiden Sätze klar in Schaffhauser Hand

Es blieb aber dabei, dass der VC Kanti nicht in der Stammformation der letzten Partien begann. Neubauer gönnte Lina Lieb eine Auszeit, für sie stand Erin Shomaker auf dem Feld. «In den ersten beiden Sätzen haben wir sehr gut gespielt», fasste der Kanti-Trainer den Spielbeginn zusammen. Die Munotstädterinnen machten wie geplant mit dem Aufschlag Druck und im Angriff die Punkte – im ersten Durchgang vor allem durch Josipa Markovć (8), im zweiten durch Katerina Holáková (7). Im ersten Satz zog Kanti nach dem 9:9 davon auf 25:18, im zweiten legten die Schaffhauserinnen durch eine Serviceserie von Marković mit 9:1 vor und dominierten gegen ein fehlerbehaftetes Academy-Team mit 25:11.

Weiter geht es am Samstag gegen Volley Lugano

Doch wie so oft in einem dritten Satz, änderte sich das Momentum im Spiel. Der Druck im Aufschlagsspiel bei Kanti liess nach. Bei guter Annahme kamen dann gute Angriffe des Gegners, erklärte Nicki Neubauer, sodass die Academy nach einem 4:9-Rückstand herankam (19:19). Nach vier Kanti-Fehlern in Folge nutzte das Heimteam einen Satzball zum 25:20. Die Academy hatte einen Lauf, im vierten Satz liefen die Schaffhauserinnen vom 4:4 bis 15:15 einem Rückstand von bis zu drei Punkten hinterher. Dann hatte Kanti die Lektion gelernt, fand zum Service- und Angriffsspiel zurück, machte weniger Fehler und entschied Satz (25:18) und Spiel (3:1) für sich. «Wir haben schnell gelernt und die Herausforderung gut gemeistert», so die Analyse von Nicki Neubauer. Für die Volleyball Academy steuerten Neuzugang Geiko (20) und die Topscorerin Zuvic (14) die meisten Punkte bei, bei Kanti Holásková (18) und Marković (14).

An diesem Samstag empfängt der weiterhin auf Rang 2 platzierte VC Kanti den Playoff-Halbfinalgegner der vergangenen Saison (16.30 Uhr, BBC-Arena), Volley Lugano. Die vor Saisonbeginn als einer der Medaillenkandidaten gehandelten Tessinerinnen liegen nach fünf von neun Spielen der Hinrunde auf dem 6. Rang.

Frauen, NLA, 5. Runde: Volleyball Academy – VC Kanti 1:3 (18:25 11:25 25:20 18:25). – Ruebisbach. – 100 Zuschauer. – SR: Gena/Zindel. – Spieldauer: 21, 19, 21, 23 = 84 Minuten. – Volleyball Academy: Geiko (20), Tverda (Pass, 3), Zuvic (14), Dobryn (4), Kellenberger (5), Bergmann (3), Zbinden (Libera); eingewechselt: Morandi, Riva (1), Haenni (Pass), Çeçen, Licka (3). – VC Kanti: Cole (Pass, 3), Koch (4), Marković (14), Holásková (18), Lockwood (10), Shomaker (10), Loffreda (Libera); eingewechselt: Corbach, Rekola (2), Cavka, Pazin, Schnegg; nicht eingesetzt: Lieb.

Weitere Spiele: Volley Toggenburg – Franches-Montagnes 1:3 (25:20, 19:25 18:25, 14:/25). Sm’Aesch Pfeffingen – Volley Lugano 3:1 (25:27, 25:17, 25:21 25:18). Genève Volley – Volley Düdingen 0:3 (12:25, 20:25, 16:25). VBC Cheseaux – Viteos NUC 0:3 (20:25 11:25 10:25).

Rangliste: 1. Neuenburg UC 5 14 (15:3). 2. VC Kanti 5 12 (13:5). 3. Volley Düdingen 5 10 (12:8). 4. Sm’Aesch Pfeffingen 5 9 (10:7). 5. Franches-Montagnes 5 9 (11:9). 6. Volley Lugano 5 8 (11:9). 7. Genève Volley 5 6 (6:11). 8. VBC Cheseaux 5 4 (7:13). 9. Volley Toggenburg 5 3 (5:12). 10. NLZ Volleyball Academy 5 0 (2:15).


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