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Vertragsunterzeichnung mit Jasmin Kuch

Mit Jasmin Kuch kommt weitere Schweizerin

Erneut gelingt dem VC Kanti eine Vertragsunterzeichnung mit einer jungen Schweizer Spielerin. Die 19-jährige Jasmin Kuch wird das Team um Headcoach Nicki Neubauer in der neuen Saison auf der Mitteposition ergänzen. 

Jasmin Kuch unterschreibt den Vertrag beim VC Kanti im Beisein von Präsident Sandro Poles (r.) und dem Chef Leistungssport, Heinz Looser (l.). BILD ZVG

 

Jasmin Kuch begann ihre Volleyballkarriere bei Volley Uzwil, spielte später mit einer Doppellizenz zusätzlich bei Volley Toggenburg und wechselte letztlich ganz zum Wattwiler Volleyballclub. Schon bald war sie dort Teil der 1.-Liga-Mannschaft und half später zusätzlich beim NLB-Team aus. Seit der Saison 2019/2020 spielte sie dann fix im NLA-Team Volley Toggenburg, auch gegen den VC Kanti. «Ich möchte primär meine Volleyballkarriere vorantreiben und mich weiterentwickeln. Mit dem Wechsel zu einem der Topteams in der Schweizer Liga kann ich mich neuen Herausforderungen stellen und einen Schritt weiter auf meinem Weg gehen», meint Jasmin zu ihrem Wechsel in die Munotstadt. Für den VC Kanti ist es toll, eine junge und motivierte Schweizer Spielerin mit viel Spielerfahrung in der NLA für die nächsten zwei Saisons (2022/23 und 2023/24) verpflichten zu können.

Auch Leistungssportchef Heinz Looser ist sehr erfreut über den Neuzugang: «Schön, dass sich Jasmin für den VC Kanti entschieden hat. Wir freuen uns auf die neue Saison mit ihr und sind überzeugt, mit diesem Transfer auf einer LAS-Position einen weiteren wichtigen Baustein in der Teamgestaltung für die neue Saison gelegt zu haben.» LAS heisst eine lokal ausgebildete Spielerin, das sind zum einen Akteurinnen mit Schweizer Pass oder solche ausländischer Herkunft, welche die letzten Jahre ihrer Juniorinnenzeit bei einem Schweizer Verein verbracht haben. Gemäss einem Abkommen unter den NLA-Vereinen kommen in jedem Team je zwei LAS-Spielerinnen zum Einsatz.

Neben der Mittelblockerin Jasmin Kuch werden in der Spielzeit auch die Liberaposition (Viviane Habegger, Lisa Contorno), das Zuspiel (Alessia Pazin) sowie die Aussenangreifer-/Abnahmeposition (Korina Perkovac, Maelle Corbach und Julia Künzler) des VC Kanti mit einer Schweizerin besetzt werden können, was die Flexibilität von Trainer Nicki Neubauer erhöht. Von den Ausländerinnen gehören Captain Katerina Holaskova (Tschechin), Romy Jatzko (Deutsche) und Lina Hinteregger (Nawuchsspielerin aus Vorarlberg) weiterhin dem Kantikader an. (pd./hcs.)

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

Künzler zum VC Kanti Schaffhausen

Es freut uns sehr, die Neuverpflichtung eines jungen Nachwuchstalents für die Saison 2022/2023 bekannt zu geben. Die 18-jährige Julia Künzler unterschreibt beim VC Kanti ihren ersten Profivertrag und wechselt per 1. August 2022 vom NNV BTV Aarau Volleyball zu den Kantigirls nach Schaffhausen.

Die Angreiferin machte ihre ersten Volleyballerfahrungen bei Volley Neuenhof, spielte später beim VBC Kanti Baden, beim BTV Aarau Volleyball und war Mitglied der Talent School Aargau. Seit August 2020 trainiert das Nachwuchstalent im NNV BTV Aarau Volleyball unter der Leitung von Timo Lippuner. Künzler schliesst diesen Sommer das Sportgymnasium in Aarau ab und wird an der ETH in Zürich mit dem Studium beginnen.

„Mit Julia Künzler ist es uns gelungen ein weiteres vielversprechendes Talent auf der Aussenposition an den VC Kanti zu binden. Julia besitzt, trotz ihres jungen Alters, schon gute technische Fähigkeiten und ein gutes Spielverständnis. Ich denke, dass Julia mittelfristig ihren Weg in der NLA machen wird und freue mich darauf Sie zukünftig in unserem Team zu haben.“ erläutert Kanti Headcoach Nicki Neubauer.

Für Harald Gloor, Sportkoordinator des Nationalen Nachwuchsvereins NNV BTV Aarau Volleyball, ist die Vertragsunterzeichnung ein weiterer Erfolg: «Julia ist eine Athletin mit einer hervorragenden Einstellung im Training und Spiel. Das Mindset ist aussergewöhnlich. Wir sind stolz, dass sie ihren ersten Profivertrag unterzeichnen konnte. VC Kanti Schaffhausen ist ein Top NLA Club und wir schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit sehr. Julia wird erste Erfahrungen in der höchsten Liga der Schweiz sammeln und sich gegen etablierte Spielerinnen durchsetzen müssen. Das wird sie wieder einen Schritt weiterbringen.»

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

Nach der Saison ist vor der Saison

Melanie Kunz, Rebekka Merkofer, Vivian Guyer, Isidora Ubavić.

Victoria Deisl,  Karis Watson, Wiebke Silge, Eva Svobodová.

Vielen herzlichen Dank für euer Engagement beim VC Kanti und alles Gute für die Zukunft.

Mit dem anstehenden Saisonende legt der VC Kanti die Grundlagen für die neue Saison. Nach ausführlichen Gesprächen und Analysen stehen wieder einige Veränderungen im NLATeam an. Mit Vivian Guyer, Melanie Kunz, Eva Svobodová, Victoria Deisl, Isidora Ubavić, Karis Watson, Wiebke Silge und Rebekka Merkofer verlassen gleich 8 Kantigirls die erste Mannschaft. Ausserdem verabschiedet sich Natalia Cukseeva als Assistenztrainerin.

Sechs Jahre lang war Vivian Guyer beim VC Kanti aktiv. Als 18-jährige hat die Passeuse den Wechsel von Volley Toggenburg nach Schaffhausen gewagt und lebte, neben ihrem Berufsalltag als Bauleiterin, voll und ganz für den Volleyballsport. Vivian hat sich entschieden den VC Kanti nun zu verlassen und sich auf ein neues Volleyballabenteuer einzulassen. Für Ihr Engagement, Ihren Einsatz und Ihre Treue über all die Jahre hinweg möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Melanie Kunz ist in der letzten Saison aushilfsmässig von 2. Ligateam zum NLA-Team des VC Kanti gestossen und hat, dank Ihrem damaligen Einsatz, die Möglichkeit erhalten das NLA-Team auch in der Saison 2021/22 zu unterstützen. In der neuen Saison wird sie wieder für die zweite Mannschaft des VC Kanti auf  dem Feld stehen und soll dort nun mit den gesammelten NLA-Erfahrungen eine wichtige Leader-Rolle für die jungen Nachwuchsspielerinnen übernehmen.

Nicht verlängert werden die auslaufenden Verträge mit Eva Svobodová (1. Saison), Victoria Deisl (1. Saison), Isidora Ubavić (1. Saison), Karis Watson (2. Saison), Wiebke Silge (2. Saison) und Rebekka Merkofer (1. Saison). Der VC Kanti bedankt sich bei diesen Spielerinnen für Ihr grosses Engagement während der  vergangenen Saison(s) und wünscht Ihnen für die Zukunft weiterhin gute Gesundheit und viel Erfolg.

Auch im Staff gibt es Veränderungen. Natalia Cukseeva hat sich entschieden ihre Rolle als Assistenztrainerin per Ende Saison aufzugeben und Ihren sportlichen Fokus voll und ganz auf die Ausbildung der Kanti-Juniorinnen zu legen. Auch bei Ihr möchten wir uns für den Einsatz in der letzten Saison bedanken und freuen uns sehr, dass sie dem Verein als Nachwuchstrainerin erhalten bleibt.

Kanti erkämpft sich Bronze

Nach einem packenden Spiel und einem Tiebreak-Krimi im dritten Playoff-Spiel gegen Volley Düdingen kann der VC Kanti den dritten Rang in der NLA-Schweizermeisterschaft feiern. 

Die Spielerinnen und der Staff des VC Kanti feiern ausgelassen den Gewinn der Bronzemedaille. BILD wsch

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Dramatik pur! Zweimal ging Düdingen im dritten und entscheidenden Spiel um Rang drei der NLA-Meisterschaft in Führung, zweimal konnte der VC Kanti aus­gleichen und damit den Tiebreak erzwingen. Hier lagen zunächst die Schaffhauserinnen vorne (6:3), dann Düdingen 10:8 und 11:9. Die Schlussphase in diesem Krimi sollte jedoch Kanti gehören, dass zunächst vier Punkte in Folge erzielte und den ersten Matchball nutzen konnte. Mit 15:11 standen die Munotstädterinnen als Gewinnerinnen der Bronzemedaille fest, zuletzt hatte dies Kanti 2003 erreicht. In der Zwischenzeit hatte das Team jedoch 2004, 2008, 2009, 2012 und 2020 Silber geholt.

 

Kanti begann das Spiel vor 516 Zuschauern, darunter war das Team des FC Schaffhausen, mit Romy Jatzko anstelle von Eva Svobodova sowie Rebekka Merkofer als Libero, bei Düdingen fehlte weiterhin der verletzte Captain, die frühere langjährige Kanti-Spielerin Elena Steinemann. Die Schaffhauserinnen starteten gut in das Spiel, lagen 9:6 vorne und baute den Vorsprung beim Service von Victoria Deisl auf 14:8 aus. Auch beim 18:12 war Kanti noch auf gutem Weg, doch dann kamen das Team von Nicki Neubauer nicht mit dem Service von Wieland zurecht, die bis zum Ausgleich aufschlug. In der Schlussphase hatten die Gäste die besseren Nerven (25:23).

 

Hin und her ging der Spielstand im zweiten Durchgang. Kanti lag ab 10:6 mit vier Punkten vorne, nach einem umstrittenen Ball geriet das Heimteam jedoch in Rücklage (13:15). Nicki Neubauer brachte Svobodova für Ubavic, die Munotstädterinnen fingen sich wieder und glichen aus (25:21). Eine schlussendlich klare Angelegenheit sollte der dritte Satz werden, Kanti unterliefen mehr Service- und Spielfehler, Düdingen lag beim 9:5 zum ersten Mal mit vier Punkten vorne, Kanti konnte zwar verschiedentlich noch auf zwei Punkte reduzieren, musste den Durchgang mit 18:25 abgeben. Doch die Munotstädterinnen sollten nicht aufgeben, gingen im vierten Satz mit 6:4 in Führung, mussten diese jedoch zwischenzeitlich (7:8) noch einmal abgeben. Dann fanden die Schaffhauserinnen in den Spielfluss zurück und erkämpften sich das Tiebreak. «Es hat all unsere Kraft abverlangt, alle Emotionen», so die strahlende Passeuse Victoria Deisl. «Wir haben alles rausgehauen, mehr ging nicht», fasste Trainer Nicki Neubauer zusammen.

VIDEO

Interviews mit Nicki Neubauer und Victoria Deisl

Volleyball, NLA. Playoff-Final, Spiele um Rang 3 (best of 3). 3. Runde: VC Kanti – Volley Düdingen 3:2 (23:25, 25:21, 18:25, 25:20, 15:11), Endstand 2:1. - BBC Arena. – 516 Zuschauer. – SR: Sikanjic/Grellier. – Spieldauer: 26, 24, 22, 26, 16 = 114 Minuten. - VC Kanti: Deisl (Pass), Jatzko, Holaskova, Ubavic, Perkovac, Watson, Contorno (Libera); eingewechselt: Corbach, Silge, Guyer (Pass), Merkofer, Svobodova, Hinteregger; nicht eingesetzt: Kunz; rekonvaleszent: Habegger. - Volley Düdingen: Uiato (Pass), Cunningham, Dascalu, Eiholzer, Mohler, Wieland, Portmann (Libera); eingewechselt: Zurlinden, Deprati (Libera), Caluori, Sprumont; nicht eingesetzt: Rohrer; ohne Steinemann (verletzt).

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