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VC Kanti mit Niederlage gegen Spada.

Nach Siegen in den letzten beiden Auswärtsspielen musste das junge Kanti-1.-Liga-Team im Heimspiel gegen den Zweitletzten der Tabelle eine Niederlage hinnehmen. 

Voller Einsatz der Kanti-Frauen, am Ende setzte es dennoch eine Niederlage ab. BILD WSCHL

Konnte das Schaffhauser Team im Auswärtsspiel die Partie noch problemlos mit einem 3:0 für sich entscheiden, gelang am Sonntag kein gutes Spiel gegen die gut aufgelegten Zürcherinnen. Als einzige Veränderung in der Startaufstellung der Kanti Girls spielte für die abwesende Nina Brugger auf der Mitteposition Noemi Moser. Etwa 50 Zuschauer sahen einen ersten Satz, den das Heimteam komplett verschlafen hat. Etwas besser gelang die Fortsetzung der Partie. Zwar mehrheitlich im Rückstand liegend, konnten die Einheimischen die folgenden Sätze bis zum Schluss offenhalten, hatten aber nur im zweiten Satz in der Endphase das Momentum auf ihrer Seite. Insgesamt war das Spiel um Kapitän Melanie Kunz zu fehlerhaft, und in den entscheidenden Momenten fehlte ein erfahrener Teamleader. In der viertletzten Runde der Saison tritt das viertplatzierte Kanti-Team am kommenden Sonntag bei VBC Andwil-Arnegg an. (wschl)

 

Frauen, 1. Liga Gruppe D: VC Kanti Schaffhausen - VBC Spada Academica 1:3 (16:25, 25:22, 23:25, 26:28). – VC Kanti 2: Kunz, Çeçen, Cavka, N. Pazin, Moser, Broder; Loffreda; eingewechselt: Brander, Neuhaus; nicht eingesetzt: Fuchs, Saipi.

 

Weitere Spiele: Spada Academica - Aadorf 3:1. Aarau - Rüschlikon 1:3. Kreuzlingen - Aadorf 2:3. VBC Voléro Zürich - STV St.Gallen Volleyball 3:0. Andwil-Arnegg - Toggenburg 0:3. Rüschlikon - St.Gallen 2:3. – Rangliste: 1. Volley Toggenburg 18/52 (53:9). 2. VBC Voléro Zürich 18/46 (50:13). 3. St.Gallen Volleyball 18/31 (38:31). 4. VC Kanti 2 17/29 (37:29). 5. Jona 17/28 (36:32). 6. Aadorf 18/28 (37:35). 7. Kreuzlingen 18/21 (30:39). 8. Volleyball Academy Zürich 16/20 (29:34). 9. Rüschlikon 17/20 (26:37). 10. Aarau 18/19 (26:41). 11. Spada Academica 18/16 (23:45). 12. Andwil-Arnegg 17/5 (9:49).

VC Kanti U23: Zehn Sätze bis zum bitteren Ende.

Leider musste sich das U23-Team des VC Kanti im letzten Satz am 1. Tag der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft nach einer Aufholjagd vom 4:8 zum 13:13 mit 14:16 im alles entscheidenden Spiel geschlagen geben. Somit ist die SM für den VC Kanti zu Ende. 

Bitteres Ende: Das U23-Team des VC Kanti Schaffhausen musste sich nach einer Niederlage im Entscheidungsspiel von der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft verabschieden. BILD WSCHL

Mit einigen Ambitionen reiste das U23-Team des VC Kanti nach Köniz zum 1. Tag der Schweizermeisterschaft, auch wenn mit Julia Künzler eine Teamstütze verletzungsbedingt fehlte. Nach dem 2:0-Sieg im ersten Spiel der Gruppenphase gegen VBC Steinhausen wartete mit Franches-Montagnes ein weitaus schwerer Gegner. Mit einer überzeugenden Leistung gelang mit 25:17 der Satzgewinn zum 1:0. Im zweiten und dritten Satz servierte der Gegner aus dem Jura besser und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Um eine bessere Ausgangslage für den Kreuzvergleich zu bekommen, wäre ein Sieg gegen VBC Servette Star-Onex von Nöten gewesen. Es sollte nicht sein, Kanti verlor mit 2:0, so musste gleich anschliessend das Spiel gegen Köniz um die Qualifikation für die nächste Runde entscheiden. Es war dann kein Spiel für schwache Nerven. 26:24 lautete das Verdikt für das Team von Nicki Neubauer im ersten Satz. Köniz holte den folgenden Durchgang und nun musste der Entscheidungssatz über das Weiterkommen entscheiden. Beim Seitenwechsel beim Stand von 8:4 schien die Vorentscheidung für die Bernerinnen gefallen zu sein. Noch gaben sich die Munotstädterinnen nicht geschlagen, holten Punkt für Punkt zum 13:13-Ausgleich. Wer hatte die besseren Nerven im Endspurt? Es waren die Gastgeberinnen, die das Momentum auf ihre Seite zogen. Damit ist die Schweizermeisterschaft für das VC-Kanti-U23-Team zu Ende. (wschl)

 

Bern (Weissensteinhalle). SM-Nachwuchs, U23, 1. Tag. Gruppe 3: VBC Steinhausen - VC Kanti Schaffhausen 0:2 (8:25,10:25). VC Kanti Schaffhausen - Franches-Montagnes 1:2 (25:17,14:25,10:15). VC Kanti Schaffhausen - VBC Servette Star-Onex 0:2 (22:25,22:25). Entscheidungsspiel: Volley Köniz - VC Kanti Schaffhausen 2:1 (24:26,25:16,16:14). – VC Kanti: Kuch, A. Pazin, Loffreda, Corbach, Çeçen, Cavka, Brugger; eingewechselt: Saipi, N. Pazin; verletzt: Künzler.

Der VC Kanti holt die Punkte im Glarnerland

Nach den vier erfolglosen Spielen im Januar gelingt dem VC Kanti wieder ein Sieg. Die Schaffhauserinnen gewinnen in der 16. Runde der NLA bei VBC Glaronia und zwei Runden vor Schluss der Qualifikation auf dem vierten Platz.

 

Der volle Einsatz der Kanti-Frauen wird mit dem Sieg belohnt. BILD WERNER SCHLÄPFER

 

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Sieben Wochen nach dem 3:0 gegen Toggenburg und nach vier Spielen ohne Sieg gelang dem VC Kanti am Samstag bei VBC Gloronia ein wichtiger 3:0-Erfolg, der mit drei Punkten in der Tabelle belohnt wurde. Die Glarnerländerinnen hatten Mitte November mit 3:2 in der BBC Arena gewonnen, Ende Dezember Cheseaux mit einer 2:3 Niederlage heimgeschickt und vor zehn Tagen Leader Neuenburg ein 2:3 abgerungen.

Dominant bis auf zwei Phasen

«Wir haben mit viel Disziplin gespielt, der Gameplan hat relativ gut funktioniert, wir haben viel mit den Mittelblockerinnen arbeiten können», blickt der Schaffhauser Cheftrainer Nicki Neubauer auf die 69 Spielminuten zurück. «Wir mussten aber zwei heisse Phasen überstehen.» Die erste sollte bald im ersten Satz auf sein Team zukommen, das mit 7:4 in Führung gegangen war. Doch dann sollte Joanna Mazzoleni mit ihrem Service für eine Wende sorgen. Mit den Aufschlägen kam die Kanti-Annahme nicht gut zurecht, ein verunglückter Pass, je zwei Blockpunkte und Servicepunkte sorgten für eine 7:9-Rücklage. Doch Kanti kämpfte sich heran, geriet beim 19:20 noch einmal in Rückstand, legte dann mit Elisa Surian am Service vor (23:20) und sicherte sich Satz 1 mit 25:22.

Im folgenden Durchgang legten die Schaffhauserinnen gegen Glaronia, das mit der zweiten Passeuse, aber lange ohne die zweite polnische Angreiferin Brzezinska spielte, mit 11:5 vor, liess dass Heimteam dann aber auf 12:14 herankommen. Mit einer Serviceserie von Korina Perkovac, die die eingewechselte Jasmin Kuch bis 23:12 fortsetzte, dominierte Kanti mit 25:13. Die Überlegenheit setzte sich im dritten Satz fort (7:4, 13:5, 22:12), dann sollten die Munotstädterin die zweite «heisse Phase» überstehen müssen: Wieder sorgte Joanna Mazzoleni mit ihren Services für Druck und brachte ihr Team auf 18:23 heran, Kanti erkämpfte sich fünf Matchbälle, die das Heimteam abwehren konnte, bis die Schaffhauserinnen beim 25:22 endlich jubeln konnten. «Heute waren wir kämpferisch parat, viele Spielerinnen erzielten 10 und mehr Punkte.» Die meisten davon gelangen Jacqui Armer (13), gefolgt von der neuen Saison-Topskorerin Barbara Dapic (11) sowie Captain Katerina Holaskova und Elisa Suriano (je 10).

Im Anschluss an das Spiel nach einer 14-tätigen Pause folgen nun erneut zwei Wochen ohne Pflichteinsatz (der VC Kanti ist an den Cup-Halbfinals vom kommenden Wochenende nicht beteiligt). Erst am Sonntag, 18. Februar, geht es erneut zu Neuenburg UC, das die Munotstädterinnen zuletzt m Cup-Achtelfinal Mitte Januar bei der 2:3-Niederlage herausgefordert hatten.

Die Überraschung des 16. Spieltages fand wohl in Kloten statt: Schlusslicht Volleyball Academy gelang nach dem 3:2 gegen die Schaffhauserinnen Anfang Januar mit dem gleichen Resultat der Sieg gegen den Tabellenzweiten Aesch-Pfeffingen. Zwei Runden vor Abschluss der Qualifikation liegt Kanti auf dem vierten Rang, zwei Punkte hinter Düdingen, einen Punkt vor Lugano und fünf Zähler vor Genf und Cheseaux. Die Schaffhauserinnen treffen zum Abschluss der Qualifikation noch auf Genf (24. Februar).

Volleyball-Übersicht

NATIONALLIGA A, FRAUEN

16. Runde: VBC Glaronia - VC Kanti 0:3 (22:25, 13:25, 22:25). - Kantonsschule. - 200 Zuschauer. - SR: Rüeg/Demmel. - Spieldauer: 24, 20, 25 = 69 Minuten. – VBC Glaronia Glarus: Djuric (Pass), Egger (6), Werfeli (3), Bulajic (6), Szczyrba (11), Mazzoleni (11), Schnyder (Libera); eingewechselt: Brzezinska (1), Wirz. – VC Kanti Schaffhausen: Flory (Pass, 3), Suriano (10), Holaskova (10), Dapic (11), Perkovac, Armer (13), Habegger (Libera); eingewechselt: Kuch (1), A. Pazin, Corbach (1), Hinteregger; nicht eingesetzt: Loffreda; ohne Künzler (rekonvaleszent).

Weitere Resultate: Genève Volley - Volley Toggenburg 3:1 (25:16, 21:25, 25:21, 25:18). Glaronia Glarus - Kanti Schaffhausen 0:3 (22:25, 13:25, 22:25). Düdingen - Volley Lugano 3:1 (25:19, 12:25, 25:18, 25:22). Cheseaux - Neuchâtel UC 1:3 (15:25, 20:25, 25:21, 16:25). Academy Zürich - Sm’Aesch-Pfeffingen 3:2 (25:19, 24:26, 22:25, 25:22, 15:13).

Rangliste: 1. Neuchâtel UC 15/39 (41:12). 2. Sm’Aesch-Pfeffingen 16/31 (37:23). 3. Volley Düdingen 15/30 (37:25). 4. VC Kanti Schaffhausen 16/28 (33:26). 5. Volley Lugano 16/27 (32:27). 6. Genève Volley 16/23 (28:33). 7. Cheseaux 16/23 (29:31). 8. VBC Glaronia Glarus 16/17 (25:38). 9. Volley Toggenburg 16/11 (19:39). 10. Academy Zürich 16/8 (17:44).

Vor Spiel in Glarus verlängert Kanti Vertrag mit Trainer Neubauer

Der VC Kanti stellt die Weichen und setzt auch für die nächsten beiden Saisons auf Cheftrainer Nicki Neubauer.

Eine «grosse Herzensangelegenheit»: Nicki Neubauer als Chefcoach beim VC Kanti. BIL DWerner Schläpfer

Reinhard Standke

Langfristig plant der VC Kanti mit dem langjährigen Trainer Nicki Neubauer. Kurzfristig sind die Schaffhauser Volleyballerinnen nach vier Niederlagen im Januar in Folge morgen beim Auswärtsspiel in Glarus gefordert.

Nun neun Saisons als Cheftrainer

Seit 2017 amtiert der 46-jährige Nicki Neubauer als Cheftrainer beim VC Kanti. Drei Monate vor Ende der laufenden Saison stellt der Verein nun die Weichen für zwei weitere Saisons. «Damit setzt der Verein auch an der Seitenlinie auf Kontinuität, Stabilität, Zuverlässigkeit und Professionalität», schreibt Kanti in einer Mitteilung. «Die sportlichen Erfolge und der Entwicklungsweg diverser Spielerinnen in den letzten Jahren sind mit ein grosser Verdienst von Nicki Neubauer», betont der Club. Für Präsident Sandro Poles sei ein zusätzlicher Pluspunkt, dass Neubauer bei Tätigkeiten im eigenen Nachwuchs einerseits direkt potenzielle Talente sichten könne, andererseits würden die Nachwuchsspielerinnen gleichzeitig auch von den wertvollen Inputs des NLA-Trainers profitieren. Mit der Vertragsverlängerung kann Kanti die Saisonplanung 2024 / 2025 weiter in Angriff nehmen.

«Der Verein ist nicht nur ein Job für mich. Es ist ‹Mein Verein›, es ist eine grosse Herzensangelegenheit, hier arbeiten zu können. Von daher gab es keine Ansätze, etwas anderes zu machen», freut sich Neubauer auf die Saisons acht und neun als Kanti-Cheftrainer.

Herausforderung in Glarus

Zwei Wochen nachdem die fünftplatzierten Schaffhauserinnen beim Heimspiel gegen Volley Düdingen die vierte Niederlage in Folge wegstecken mussten, steht nun die nächste Chance, wichtige Punkte für die Tabelle zu holen, bei Volley Glaronia (8.) an. «Wir haben versucht, die Pause gut zu nutzen», berichtet Nicki Neubauer. «Wir haben in der ersten Woche ein paar Dinge herausgearbeitet und Schwerpunkte im Athletikbereich gesetzt.» Aber die Regeneration sei auch nicht zu kurz gekommen. «Die Mittelblockerinnen Jacqui Armer und Katerina Holaskova waren in den letzten Wochen schwer gefordert, auch durch den krankheitsbedingten Ausfall von Jasmin Kuch.»

Künzler fällt aus

Für Aussenangreiferin Julia Künzler dagegen ist nach einer Rückenverletzung die Saison leider beendet. Im Training versuche man, diesen Ausfall durch ein, zwei Männer abzudecken. Im Spiel lastet die Verantwortung nun alleine auf Korina Perkovac und Elisa Suriano sowie Lina Hinteregger als Einwechselspielerin. Kanti habe kurz versucht, in der Schweiz und auch im Ausland Verstärkung zu finden, dies sei aber im Sand verlaufen. Die Tendenz sei es aktuell, die Saison mit dem vorhandenen Kader zu Ende zu spielen. Dies, obwohl Kanti auf der Position ein, zwei Optionen fehlen, so Neubauer. «Korina Perkovac war etwas überspielt, ihr hat die Pause sichtlich gutgetan, wie auch Jacqui und Katerina», so der Kantitrainer.

Volley Glaronia sei sicher kein leichter Gegner, sondern eine Mannschft, die überraschen kann, hat Neubauer bei Auswertung diverser Spiele gesehen. «Es ist eine kämpferisch sehr gute Mannschaft, die sehr gut verteidigt und wirklich wenig Fehler macht, vor allem über die Aussenpositionen.» Für Kanti gelte es vor allem, auf das eigene Spiel zu setzen und den ersten Sieg im Jahr zu holen.

U23-SM

Am Sonntag geht es für die U23-Spielerinnen des NLA- sowie des (spielfreien) 1.-Liga-Teams an den 1. Tag der Nachwuchs-SM. Die Munotstädterinnen treffen in der Berner Sporthalle Weissenstein auf Franches-Montagnes, Servette-Star Onex und Steinhausen. In der NLA-Meisterschaft geht es für Kanti nach den Cup-Halbfinals vom folgenden Wochenende (ohne die Sdhaffhauserinnen) erst am 18. Februar mit dem vorletzten Spiel der Qualifikation auswärts in Neuenburg weiter.

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