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Sponsorenlauf VC Kanti.
Wie einmal im Jahr ohne Volleyball in der Halle unterwegs waren am vergangenen Sonntag sämtliche Teams des VC Kanti . Beim jährlichen Sponsorenlauf des Vereins in der BBC Arena galt es in zehn Startgruppen so viele Runden (siehe R.Sta.-Bilder: links NLA-Team, rechts 1. Liga) zu laufen wie möglich, damit ein grosser Betrag in die Nachwuchskasse fliesst. Aktiv dabei waren auch einige der Trainer und Vorstandsmitglieder, darunter Vereinspräsident Sandro Poles . Alle Läuferinnen und Läufer sowie Angehörige und Fans konnten sich am feinen Brunchbuffet stärken, welches von eifrigen Helfern im Inneren des Laufovals aufgebaut worden war. Für die ersten drei Teams war der Sponsorenlauf ein erfolgreiches Warm-up für den Match am Nachmittag. Zuerst gewann VC Kanti 2 in der 1. Liga mit 3:0 bei Andwil-Arnegg. Später siegte in der 2. Liga VC Kanti 3 mit 3:1 über Uzwil und zum guten Schluss erkämpfte das NLA-Team ein 3:2 in Neuenburg. (R.Sta.)

Klarer Sieg beim Schlusslicht.

Dem 1.-Liga-Team des VC Kanti Schaffhausen gelang mit einem klaren 3:0 beim Tabellenletzten Andwil-Arnegg ein weiterer Sieg. In den ersten beiden sehr klaren Sätzen (25:14, 25:15) machten die Munotstädterinnen mit einer sehr starken Teamleistung am Service sehr viel Druck, es gelangen sehr gute Angriffe. Im dritten Satz liess der Flow der Schaffhauserinnen nach, das Heimteam brachte mit viel Glück diverse Bälle noch über das Netz und lag mit neun Punkten in Führung. Das Kanti-Team konnte jedoch Punkt für Punkt aufholen und am Ende den Satz für sich entscheiden (25:21.) Vier Runden vor Saisonschluss belegt das Team weiterhin Rang vier. Das nächste Spiel folgt am Donnerstag bei Volley Aadorf (6.). (R.Sta.)
Frauen, 1. Liga, Gruppe D: VBC Andwil-Arnegg - VC Kanti Schaffhausen 0:3 (14:25, 15:25, 21:25). – VC Kanti 2: Kunz (Pass), Cavka, Moser, Neuhaus, Broder, N. Pazin, Saipi (Libera).
Weitere Spiele: TSV Jona Volleyball - Pallavolo Kreuzlingen 3:2. Volley Toggenburg - NNV Volleyball Academy Zürich 3:1. Volley Aadorf - BTV Aarau 3:1. VBC Spada Academica - VBC Voléro Zürich 3:1. STV St.Gallen Volleyball - Volley Rüschlikon 3:0. VBC Andwil-Arnegg - VC Kanti Schaffhausen 0:3.
Rangliste: 1. Volley Toggenburg 19/55 (56:10). 2. VBC Voléro Zürich 19/46 (51:16). 3. STV St.Gallen Volleyball 19/34 (41:31). 4. VC Kanti Schaffhausen 18/32 (40:29). 5. TSV Jona Volleyball 19/32 (42:36). 6. Volley Aadorf 19/31 (40:36). 7. Pallavolo Kreuzlingen 19/22 (32:42). 8. NNV Volleyball Academy Zürich 18/21 (32:40). 9. Volley Rüschlikon 18/20 (26:40). 10. BTV Aarau 19/19 (27:44). 11. VBC Spada Academica 19/19 (26:46). 12. VBC Andwil-Arnegg 18/5 (9:52).
Der VC Kanti erkämpft einen 3:2-Sieg in Neuenburg
Der VC Kanti ist das einzige Team, das Leader Neuenburg, der gestern nicht in der stärksten Formation antrat, in beiden Spielen der Qualifikation schlagen konnte. Ob die Schaffhauserinnen die Vorrunden als Dritter, Vierter oder Fünfter abschliessen, steht erst nach dem letzten Spieltag am Samstagabend fest.

Abteilung Attacke: Kantis Topskorerin Barbara Dapic beim Angriff. BILD REINHARD STANDKE
Reinhard Standke, Neuenburg
Die Qualifikation der Frauen Nationalliga A bleibt im Mittelfeld spannend bis zur Schlussrunde. Dank der zwei Punkte aus der Partie in Neuenburg hat der VC Kanti gute Chancen, die Qualifikation auf Rang vier abzuschliessen, und könnte dann auf Lugano als Fünftplatzierten treffen. Dafür brauchen die Schaffhauserinnen aus der Partie vom Samstag gegen Volley Genève noch mindestens einen Punkt, wenn Lugano bei VBC Glaronia gewinnt. Bei einem eigenen Sieg könnten die Munotstädterinnen aber auch noch Düdingen von Rang drei verdrängen, falls die Freiburgerinnen aus Cheseaux keinen Punkt mitnehmen sollten.
NUC nicht mit Stammformation
Der Gegner, der seit Wochen auf den drei Hochzeiten Meisterschaften, Swiss Volley Cup und CEV Europacup tanzt, begann vor 1025 Zuschauern gestern zwar mit Saison-Topscorerin Tessa Grubbs, schonte aber in den ersten beiden Sätzen Angreiferin Madeline Haynes, die erst anschliessend für Grubbs für zwei Sätze auf das Feld kam. Im fünften Satz schickte der Gegner nur die vielfach jungen Schweizerinnen auf das Feld. Von den vier Amerikanerinnen kam Jasmine Gross nicht zum Einsatz.
Der VC Kanti ging dabei mit der Stammformation in die Partie und konnte mithalten. Zwar gerieten die Schaffhauserinnen mit 10:12 und 13:16 in Rückstand, spielten sich jedoch jeweils wieder heran, übernahmen mit 17:16, 21:18 die Führung und schafften mit 25:23 den Gewinn des ersten Satzes.
Dann jedoch liess beim Team von Nicki Neubauer, das beim Heimsieg gegen NUC im November mit 3:0 eine starke Leistung abgerufen und im Cup-Achtelfinal den Gegner in einen fünften Satz gedrängt hatte (2:3), das Momentum nach. «Wir sind super gestartet, haben dann aber Mut und Präzision verloren», fasste Neubauer das Geschehen seiner Mannschaft zusammen.
Kanti misslang der Start in den zweiten Satz (1:6), meldete sich zwar mit einer Serviceserie von Korina Perkovac (von 3:7 bis 8:7) zurück, lief anschliessend aber einem Rückstand nach. Das Heimteam servierte nun stärker, stellte Kanti in der Abnahme vor Herausforderungen. Zudem stieg die Fehlerquote. Die Gäste gaben nicht nur den zweiten Satz ab (18:25), sondern auch den dritten, in dem sie zumeist drei bis sechs Punkte zurücklagen (21:25).
Im vierten Satz sollten die Munotstäderinnen zur Spielstärke, die sie zu Beginn der Partie gezeigt hatten, zurückkehren. Nach einer 4:2-Führung gelang wiederum Perkovac eine kleine Serviceserie (9:2), dann hielt Tia Scambray mit druckvollen Aufschlägen dagegen (9:8), Kanti vermochte den Abstand im Neuenburger Hexenkessel wieder auszubauen (12:8), die Gastgeberinnen kamen jedoch nach und nach heran (20:20). Kanti behielt mit Passeuse Flory am Service die Nerven und nutze den zweiten Satzball zum 25:21.
Das Tiebreak sollte gegen die Schweizer Formation beim Gegner im Anschluss an den 3:3-Zwischenstand eine klare Sache für Kanti sein, das den ersten Matchball zum 15:9 verwandelte. «Es war gegen die Junioren nicht leicht, dass wir nichts über sie wussten, am Ende haben wir es gut gemanagt», äusserte sich Kanti-Trainer Neubauer. Unterm Strich war es für ihn ein Auf und Ab: «Wir haben verdient gewonnen, nicht aufgegeben, sondern gekämpft.»
Volleyball-Übersicht
NATIONALLIGA A, FRAUEN
17. Runde. Neuenburg UC - VC Kanti 2:3 (23:25, 25:18, 25:21, 21:25, 9:15). - Riveraine. - 1025 Zuschauer. - SR: Simonovic/Dzankovic. - Spieldauer: 22, 20, 21, 23, 13 = 99 Minuten. – Neuenburg UC: Pierret (Pass, 2), de Micheli (5), Petitat (6), Branca (12), Scambray (19), Grubbs (9), Dalliard (Libera); eingewechselt: S. Trösch (Pass), Scrucca (5), Haynes (9), A. Lengweiler (3), Camélique. – VC Kanti: Flory (Pass, 7), Suriano (10), Holaskova (6), Dapic (15), Perkovac (13), Armer (15), Habegger (Libera); eingewechselt: Corbach (1), A. Pazin, Kuch; nicht eingesetzt: Loffreda, Hinteregger; ohne Künzler (rekonvaleszent).
Die weiteren Resultate vom Wochenende: Genève Volley - Glaronia Glarus 3:0 (25:22, 25:20, 25:23). Düdingen - Academy Zürich 3:0 (26:24, 25:20, 25:20). Toggenburg - Cheseaux 1:3 (25:20, 21:25, 23:25, 19:25). Volley Lugano - Sm’Aesch-Pfeffingen 1:3 (23:25, 22:25, 25:20, 18:25).
Rangliste (nach 17 Runden):
1. Neuchâtel UC * 13 1 2 1 46:15 43
2. Sm’Aesch-Pfeffingen* 9 3 1 4 40:24 34
3. Düdingen * 9 1 4 3 40:28 33
4. Kanti Schaffhausen * 8 2 2 5 36:28 30
5. Volley Lugano * 8 1 1 7 33:30 27
6. Genève Volley * 7 2 1 7 31:33 26
7. Cheseaux * 8 0 2 7 32:32 26
8. Glaronia Glarus * 3 3 2 9 25:41 17
9. Toggenburg + 3 1 0 13 20:42 11
10. Academy Zürich + 1 2 1 13 17:47 8
* in den Playoffs
+ im Playout
Kanti zu Gast beim Ligaprimus NUC: «Man kann sie schlagen»
In der bereits vorletzten Runde der Nationalliga-A-Qualifikation tritt der VC Kanti Schaffhausen morgen bei Tabellenführer und Cupfinalist Neuenburg UC an. 
Kanti-Zuspielerin Lindsay Flory verteilt die Bälle. BILD W.SCH.
Nicht viel zu hören war vom VC Kanti in den letzten Wochen: Kein Wunder, standen doch von Mitte Januar bis jetzt nur zwei Pflichtspiele in der Agenda, bevor es an den zwei bevorstehenden Wochenenden um die letzten Punkte in der NLA-Qualifikation geht. Dabei reisen die Schaffhauser Volleyballerinnen morgen nach Neuenburg, am Samstag in einer Woche ist Volley Genève mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer in der BBC Arena zu Gast.
Nach dem 3:0-Sieg in Glarus vor zwei Wochen hatte Kanti-Trainer Nicki Neubauer dem Team einerseits Möglichkeit zur Regeneration vor der intensiver werdenden Phase in der Meisterschaft gegeben, andererseits in der ersten Woche viel im Kraftbereich gearbeitet. Seit Donnerstag steht die Vorbereitung auf das morgige Spiel im Vordergrund.
Bisher gute Leistungen gegen NUC
In den bisherigen beiden Partien in der Saison gegen den Meisterschafts- und Cupfavoriten hatte Kanti jeweils eine starke Leistung abrufen können. Im NLA-Heimspiel vom November resultierte daraus ein 3:0-Sieg, im Cup-Achtelfinal Mitte Januar mussten sich die Munotstädterinnen erst im Tiebreak mit 2:3 geschlagen geben.
Neben dem VC Kanti hatte auch Volley Düdingen die Neuenburgerinnen einmal bezwingen können. Am vergangenen Sonntag hatten die Freiburgerinnen beim 14:13 im Cup-Halbfinal vor einem weiteren Sieg gestanden (Schlussstand jedoch 14:16), am Donnerstag unterlagen sie auswärts im NLA-Nachholspiel jedoch klar mit 0:3.
Es müsse Kanti wieder gelingen, sein Spiel zu machen sowie gut und präzise aufzuschlagen, strebt Chefcoach Nicki Neubauer an. Beim Cupspiel habe sein Team nicht ganz so präzise serviert. «Wir hatten zwar viel Wirkung, NUC hat aber trotz schlechter Annahme noch Lösungen gefunden», stellt Neubauer fest. «Es gilt auch, Madeline Haynes zu finden, ihre klar schwächste Annahmespielerin. Für uns wird es darum gehen, möglichst schnell auf einen guten Rhythmus zu kommen, dies ist gerade nach einer Spielpause aber nicht immer ganz einfach.» Ganz anders sieht da die Belastung beim Gegner aus: Neuenburg steht seit dem 10. Januar im Liga-Betrieb, Volley-Cup und CEV-Cup im Dauereinsatz mit zwei Spielen pro Woche. «Sie können fast kein Training machen», meint Kanti-Trainer Neubauer.
Topleistung und etwas Spielglück
«Wir haben beim letzten Spiel gesehen, dass man sie schlagen kann, es braucht aber eine eigene Topleistung, und in der einen oder anderen Situation etwas Spielglück.» Dabei strebt Neubauer die Absicherung des vierten Ranges an, der in den Playoff-Viertelfinals gegen den Tabellenfünften in der ersten und allfällig dritten Partie das Heimrecht ergibt. «Dafür brauchen wir aber mindestens noch drei Punkte», so der Coach des VC Kanti. Der Hauptkonkurrent, Volley Lugano (5.), empfängt heute Aesch-Pfeffingen (2.) und tritt in einer Woche bei VBC Glaronia an.
Bevor das Kanti-Team morgen Mittag die Reise an den Neuenburgersee antritt, drehen Spielerinnen und Staff am Vormittag sozusagen als Warm-up beim jährlichen Sponsorenlauf des Clubs zugunsten der Nachwuchsabteilung gegen 10 Uhr noch ihre Runden in der heimischen BBC-Arena.
Mitfahrgelegenheit im Teambus: Abfahrt um 13.15 Uhr an der BBC-Arena (Kosten 40 Franken, ohne Spieleintritt). Anmeldung an administration@kantivolleyball.ch



