Zum Hauptinhalt springen
VC Kanti Impressionen

Media


Topscorer

Volleyball macht Schule

News

Weiterer Sieg für den VC Kanti 2 und Rang vier auf sicher.

 

Nina Cavka (Nummer 6, rechts) war beim Sieg des VC Kanti 2 gegen Jona die erfolgreichste Angreiferin. BILD MARIANNE RÄSS

Im letzten Heimspiel der Saison setzte sich das 1.-Liga-Team des VC Kanti mit 3:0 gegen den TSV Jona durch. In den ersten zwei Sätzen waren die Spielerinnen des VC Kanti 2 sehr dominant, machten Punkt für Punkt und waren immer voraus. Im zweiten Satz war praktisch jeder Angriff erfolgreich. Trotz exzellenter Verteidigung der Gegnerinnen aus Jona machten die Kanti-Spielerinnen immer den Punkt. Auch Passeuse Melanie Kunz konnte mit einer erfolgreichen Finte einen Punkt erzielen. Anfang des dritten Satzes ging dann allerdings gar nichts mehr beim VC Kanti. Die Jonerinnen führten ziemlich schnell mit 7:4 und schafften es, den Vorsprung bis zum 19:18 zu halten. Die Spielerinnen aus Jona waren endlich erwacht und kämpften bravourös. Die Aufholjagd der Schaffhauserinnen war sehr zäh. Sie war erst bei 21:21 Realität. Nina Cavka gelang es am Schluss mit fünf Angriffen, die letzten vier Punkten zu erzielen. Coach Seraina Backer war sehr stolz auf ihr Team, sie war von Anfang an überzeugt, dass ihre Schützlinge es noch schaffen sollten, den dritten Satz zu gewinnen. Der VC Kanti 2 tritt zum Saisonabschluss am Samstag in Kloten bei NNV Volleyball Academy Zürich an, kann aber vom vierten Tabellenplatz nicht mehr verdrängt werden. (mrä)

Frauen 1. Liga, Gruppe D. VC Kanti 2 – TSV Jona 3:1 (25:23, 25:19, 25:21). – VC Kanti 2 mit: Kunz (Pass), Brugger, Brander, Cavka, Moser, Ceçen, Saipi (Libera); eingewechselt: Fuchs, N. Pazin, Neuhaus; ohne Broder (rekonvaleszent).

Weitere Resultate: Pallavolo Kreuzlingen - NNV Volleyball Academy Zürich 3:2. VBC Spada Academica - STV St.Gallen Volleyball 2:3. BTV Aarau - VBC Voléro Zürich 2:3. Volley Rüschlikon - Volley Toggenburg 1:3.

Rangliste: 1. Volley Toggenburg 21/61 (62:11). 2. VBC Voléro Zürich 21/51 (57:19). 3. STV St.Gallen Volleyball 21/39 (47:34). 4. VC Kanti Schaffhausen 21/39 (48:32). 5. Volley Aadorf 20/33 (43:38). 6. TSV Jona Volleyball 21/32 (42:42). 7. Pallavolo Kreuzlingen 21/25 (37:47). 8. Volley Rüschlikon 20/23 (30:43). 9. NNV Volleyball Academy Zürich 21/22 (35:49). 10. BTV Aarau 21/22 (32:49). 11. VBC Spada Academica 20/20 (28:49). 12. VBC Andwil-Arnegg 20/5 (10:58).

Nächstes Spiel für den VC Kanti 2 (letztes Saisonspiel): Samstag, 9. März (13.30 Uhr) bei NNV Academy Zürich (A).

Kanti startet siegreich in die Playoffs

Vor einer Saison-Rekordkulisse gelingt dem VC Kanti gegen Lugano ein erfolgreicher Auftakt in die Playoff-Viertelfinals. Nach dem 3:1 im Heimspiel fehlt noch ein Sieg aus zwei Spielen, um die Halbfinals zu erreichen.

 

Der Moment der Entscheidung: Korina Perkovac (r.) behält die Nerven und verwandelt den Matchball. BILD R. STANDKE

Reinhard Standke

Fernsehspiel ist, wenn man als Heimfan trotzdem in die Halle strömt: Obwohl die Viertelfinal-Partie zwischen dem VC Kanti und Volley Lugano live auf SRF zu verfolgen war, kamen starke 875 Zuschauer in die BBC Arena, darunter Regierungsratspräsident Patrick Strasser. Und die Rekordkulisse der bisherigen Saison sorgte lautstark für Stimmung und Unterstützung, die die Schaffhauser Volleyballerinnen in den 103 Minuten des Spiels immer wieder dankbar annahmen.

Kanti startete mit 4:1 in den ersten Satz, dann meldete sich das Gastteam mit schnellem Spiel sowie starkem Service zur Stelle und zog über 7:7 auf 11:9 davon. Dann kamen die Minuten der Elisa Suriano – am Aufschlag. Sie sorgte mit dem Service für Power bei Kanti und erzielte drei der Punkte bis zum 18:11 gleich selber. Doch die Tessinerinnen, die beim Stand von 11:18 die Passeuse gewechselt hatten, gaben noch nicht auf und rückten bis 20:23 heran, in der Schlussphase setzten sich jedoch die Munotstädterinnen mit 25:21 durch. «Wir sind sehr gut gestartet», konnte Trainer Neubauer nach dem Schlusspfiff entsprechend feststellen.

Lugano wird stärker

Der zweite Durchgang sollte dann vom Momentum, der Stärkenverteilung und dem Ergebnis her anders verlaufen. Jetzt war es Volley Lugano, das das Spiel an sich riss, mit Druck am Aufschlag, mit energischem Block insbesondere an den Antennen und mit den Punkten im Angriff. Insbesondere Puck Hoogers war kaum zu kontrollieren, etwas weniger erfolgreich war die Saison-Topskorerin Simona Nikolova. Da konnte keine der Schaffhauser Kontrahentinnen mithalten, so dass die Gäste über 5:1, 7:5, 16:9 mit 18:13 in Führung gingen. Auch ein «künstliches Timeout», verursacht durch langwierige Probleme beim Eintragen des Kanti-Doppel-Rückwechsels (Flory/Dapic für A.Pazin/Corbach) in das elektronische Matchblatt, sollte keine Wende hervorbringen. Volley Lugano verbuchte den Satz mit 25:17 für sich. «Bruch im Aufschlag, Mängel in der Ballkontrolle, unpräzise Pässe, keine Skoringsituationen», so lauteten die Stichworte von Nicki Neubauer zum Spiel seines Teams, das zum Satzausgleich führte.

Mit unterschiedlichen Spielanteilen und auf Messers Schneide wurde die Partie fortgesetzt. Kanti, zunächst gut am Aufschlag und Block (gegen Hoogers) und mit 5:2 in Führung gehend, geriet dann wieder unter Servicedruck und in Angriffsnöte und musste den Ausgleich hinnehmen (14:14 bis 22:22). Doch mit drei Angriffserfolgen gelang das 25:22. In der Folge begann Kanti wie im dritten Satz (10:7), dann servierten die Gäste zunächst stärker (11:12), um dann nach Fehlern zurückzufallen (11:17) und wieder zurückzukommen (20:22). Doch zum Schluss verwandelte Korina Perkovac den dritten Matchball zum 25:22. «Wir müssen unsere Lehren ziehen, zulegen, wegkommen von den Emotionen hin zur Balance», sagte Kanti-Trainer Neubauer im Hinblick auf die zweite Partie, bei der sein Team im Erfolgsfall in die Halbfinals einziehen kann.

Kanti startet in die Playoff-Viertelfinals

Kanti startet in die Playoff-Viertelfinals

Zwei Siege gegen Volley Lugano hat der VC Kanti in der Qualifikation erreicht. Mit zwei weiteren Erfolgen haben die Schaffhauserinnen die Chance, die Playoff-Halbfinals zu erreichen und die Meisterschaft in den Top 4 abzuschliessen. 

Die derzeit erfolgreichste Blockerin der Nationalliga A, Katerina Holásková (Mitte), zusammen mit Elisa Suriano gegen Simona Nikolova. BILDWerner Schläpfer

 «Volley Lugano liegt uns – theoretisch.» Nicki Neubauer Kanti-Trainer, vor dem ersten Playoff-Viertelfinal

Reinhard Standke

Im Maximum noch 13 Spiele bis Ende April kommen auf den VC Kanti zu, sollten die Schaffhauser Volleyballerinnen in der Meisterschaft um die Medaillen mitkämpfen. Minimal wären es noch sechs Begegnungen, wenn die Munotstädterinnen um die Ränge 5 bis 8 spielen würden. Über 72 Stunden hatten die Schaffhauser Volleyballfans zuletzt warten müssen, bis nach Abschluss der NLA-Qualifikation die Anspielzeit für den Start ihres Teams in die Playoff-Viertelfinals bekannt wurde. SRF wird die 1. Runde der von den Rängen her engsten Paarung zwischen dem VC Kanti und Volley Lugano als erstes Livespiel der Meisterschaftssaison ausstrahlen.

Der Startschuss in die Playoff-Viertelfinals fällt morgen Nachmittag um 16 Uhr in der BBC-Arena – die Verantwortlichen hoffen auf eine wiederum stattliche Kulisse. Hatte am vergangenen Samstag die NLA-Rekordkulisse mit 568 Zuschauern den Weg in die Halle im Schweizersbild gefunden – nur beim Europacupspiel gegen Voluntari waren es mit 612 mehr –, freuen sich die Kanti-Girls für morgen auf eine ähnlich grosse Unterstützung in der Halle.

Nicht weniger als sieben Spiele analysiert

«Volley Lugano liegt uns – theoretisch», so lautet die Einschätzung von Kanti-Trainer Nicki Neubauer vor der ersten der maximal drei Spiele gegen die Tessinerinnen. «Es beschränkt sich auf zwei, an guten Tagen auf drei Angreiferinnen», beschreibt er das Spiel der Gäste aus dem Süden der Schweiz. «Es passiert relativ wenig über die Mitte, auch wenn die Mittelblockerin Fernanda Campos, die sehr lange ausgefallen war, nun zurückgekommen ist.» Auch in der Defensive habe die Abwesenheit zu Problemen geführt, da die beiden weiteren Mittelblockerinnen beim Block nicht so erfolgreich waren, so Neubauer, der in der Vorbereitung nicht weniger als sieben Spiele analysiert hatte.

Herausragend im Angriff bei Lugano war bislang die Diagonalspielerin Simona Nikolova. Die Bulgarin liegt in der Liste der NLA-Topskorerinnen auf Rang 2. Dazu kommt die holländische Aussenangreiferin Puck Hoogers, mit der sie sehr schnell spielen. Nach dem Rückspiel in Schaffhausen hatte sich Lugano noch Mitte Dezember mit der Ukrainerin Olena Lymareva (zuvor Stal Mielec/Pol) verstärkt. «Mit ihr haben sie etwas mehr Möglichkeiten, sie kann aussen oder diagonal spielen», so Neubauer.

«In den bisherigen zwei Spielen haben wir es sehr gut gelöst», blickt der Kanti-Cheftrainer auf die bisherigen insgesamt 227 Spielminuten in dieser Saison gegen das Team aus dem Tessin zurück. «Insbesondere auswärts war es zu Saisonbeginn eine sehr gute Leistung». Dazumal hatten sich die Schaffhauser Volleyballerinnen mit 3:1 durchgesetzt. «Auch zu Hause hatten wir sie relativ klar im Griff.»

Guter Aufschlag als Ansatzpunkt

Es gehe im Spiel vor allem um die Ballkontrolle, um das Bremsen von Aussen- und Diagonalspiel, äussert sich Nicki Neubauer. «Das ist uns vor allem im Heimspiel sehr gut gelungen.» Dazu müsse ein guter Aufschlag kommen. «Das haben wir nicht immer geschafft, auch im Heimspiel nicht, da müssen wir mehr ansetzen», plant der Trainer der Schaffhauserinnen für den Start in die Viertelfinals.

Wo Kanti Spitze ist: Blick in die Statistik

Zwei Spielerinnen des VC Kanti führen nach den bisher 18 Saisonspielen drei von acht Wertungen in den Statistikwertungen des Volleyball-Software-Lieferanten Dataprojekt an. So gelangen Captain Katerina Holásková bisher die meisten Blockpunkte (66), sie führt mit einem Quotienten von 0.99 auch bei Verhältnis von Erfolg zu Versuch. In der Auswertung «Angriffsexzellenz» (Angriffspunkte geteilt durch alle Angriffe) liegt Jacqui Armer mit 53 Prozent (114/216) gleichauf mit NUC-Ass Tessa Grubbs (97/184). Topskorerin bei Kanti ist weiter Barbara Dapic mit 241 Punkten. (R.Sta)

VC Kanti gewinnt das Nachtragsspiel gegen Zürich


 

So einfach, wie es das Endresultat wiedergibt, war es dann doch nicht im Nachtragsspiel für den VC Kanti 2. Die Schaffhauserinnen taten sich zu Beginn der Sätze schwer und handelten sich jeweils einen 4-Punkte-Rückstand ein. Die Time-outs von Trainerin Seraina Backer brachten ihr Team jedoch wieder auf die Erfolgspur zurück.

Dank guter Annahme verteilte Dreh- und Angelpunkt Melanie Kunz die Bälle auf alle ihre Angreiferinnen. Mit starken Services und sehenswerten Angriffen vor allem von Nina Cavka, Melis Çeçen und Noelia Pazin holten die Schaffhauserinnen den Rückstand kontinuierlich auf. Im ersten Satz setzten sich die Kanti-Girls schlussendlich souverän durch.

Am Sonntag geht es weiter

Weitaus spannender ging es in Satz zwei und drei zu und her. Die Schreiber in Person von Kanti-Präsident Sandro Poles und Corinne Haas sahen einen Kampf auf Augenhöhe. In den entscheidenden Momenten am Ende der Sätze bei 23:23 behielten die Einheimischen die Nerven, machten keine Fehler und verbuchten die Punkte auf ihr Konto zum letztlich verdienten Sieg. Mit diesem Erfolg klassiert sich der Aufsteiger auf dem starken vierten Rang.

Um dieses gute Resultat weiter zu untermauern, braucht es im letzten Heimspiel der Saison gegen Jona an diesem Sonntag um 12 Uhr in der BBC-Arena auch die Unterstützung der Fans. (wschl)

Frauen, 1. Liga, Gruppe D: VC Kanti 2 - Volleyball Academy Zürich 3:0 (25:18, 25:23, 25:23). – VC Kanti 2: Kunz (Pass), Cavka, Moser, Çeçen, Broder, N. Pazin, Brugger, Loffreda (Libera); eingewechselt: Brander, nicht eingesetzt: Saipi, Neuhaus, Fuchs, Broder, Rubli.

Tabellenspitze: 1. Volley Toggenburg 20/58 (59:10). 2. VBC Voléro Zürich 19/46 (51:16). 3. STV St. Gallen Volleyball 20/37 (44:32). 4. VC Kanti 2 20/36 (45:32). 5. Volley Aadorf 20/33 (43:38). 6. TSV Jona Volleyball 20/32 (42:39).

zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL