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Kanti gewinnt auch das zweite Spiel gegen Holte IF

Nach dem 3:2-Sieg vor einer Woche in der BBC-Arena schlägt der VC Kanti den dänischen Vertreter Holte IF erneut mit 3:1 und zieht in die 1/16-Finals des CEV Challenge Cup ein. Dort heisst der Gegner Volley Düdingen, das bislang erfolglos in die Saison gestartet ist.

Die Spielerinnen des VC Kanti kämpften zusammen für den Erfolg. BILD WERNER SCHLÄPFER

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Zum ersten Mal in der bald 30-jährigen Europacup-Geschichte des VC Kanti mit bisher 112 absolvierten Spielen werden die Schaffhauser Volleyballerinnen auf einen Schweizer Kontrahenten treffen. Ab Anfang November geht es in den 1/16-Finals des CEV Challenge Cup gegen den Vizemeister der vergangenen Saison, Volley Düdingen. Zwischen dem 6. und 16. November wird es dann in Europacup und NLA zu gleich drei Begegnungen mit den Freiburgerinnen kommen.

Verdient hat sich das Team von Cheftrainer Nicki Neubauer das Weiterkommen mit zwei Siegen gegen die Däninnen aus Holte (wie bereits im Dezember 2019). «Wir sind sehr gut gestartet im ersten Satz, sehr aggressiv, sehr kontrolliert», berichtete Nicki Neubauer nach der Partie, die im nördlich von Kopenhagen gelegenen Holte von nur 217 Zuschauern verfolgt wurde. Kanti konnte sich nach einem Stand von 8:8 absetzen und holte den Durchgang mit 25:18. In der Folge ging der Spielfluss dann ein bisschen verloren. Holte versuchte das Heil in wilden Aktionen, mit mehr Risiko, so der Coach der Munotstädterinnen, dessen Team eine 18:15-Führung nicht durchbrachte (21:25).

Zaubertrick in der Schlussphase

«In den dritten Satz sind wir wieder super gestartet und spielen diesen dann ganz kontrolliert», sagt Neubauer. Mit Passeuse Petrenko am Service waren die Gäste aus Schaffhausen mit 5:0 gestartet, gaben die Führung nie her und sicherten sich den Satz mit 25:18. Aber dann war gemäss dem Kanti-Trainer spürbar, dass sein Team innerhalb von 48 Stunden zwei Spiele und die Reise nach Kopenhagen zu verkraften hatte. «Das hat man bei zwei, drei Spielerinnen gemerkt.»

Im vierten Durchgang wurde es noch einmal knapp. Kanti führte 17:16 und bekam dann eine Serie zum 17:20, Neubauer griff zum Doppelwechsel Pazin/Lieb für Petrenko/Lockwood. Beim 19:22 kam nur Lockwood zurück, Kanti gelangen ohne eigentliche Passeuse drei Breaks. «Holaskova hat das Zuspiel übernommen, das war ein bisschen der Zaubertrick.» Die Schlussphase war hitzig, nach dem 23:23 sorgten Botkin und Perkovac für den Schlussstand. Die meisten Punkte gelangen beim VC Kanti erneut Jordan Lockwood (19), ihr stand Captain Katerina Holaskova mit 17 Punkten kaum nach.

Nach Rückreise, Ruhetag und nur je einem Training am Freitag und Samstag geht es für den VC Kanti mit dem NLA-Spiel gegen Franches-Montagnes am Sonntag weiter, das um 16.30 Uhr in Saignelégier beginnt. Fans können mit dem Teambus mitreisen, Abfahrt ist um 12.30 Uhr an der BBC-Arena (Kosten 40 CHF).

CEV Challenge Cup, 1/32-Finals, Rückspiel: VC Kanti - Holte IF (DEN) 1:3 (19:25, 25:21, 18:25, 23:25), Hinspiel 2:3 - Holtehallen. - 217 Zuschauer. - SR: Ivkovic (CRO)/Persson (SWE). - Spieldauer: 26, 28, 25, 29 = 108 Minuten. – Holte IF: Schroeder (2), Lachenmeier (6), Windeleff (17), Marciniak (2), Brinck (6), Elbaek (17), Moellgaard (Libera); eingewechselt: Stevnsborg (3), Christensen, Hansen (4), Stefansdottir (3), Overgaard (1). – VC Kanti: VC Kanti: Holásková (19), Perkovac (12), Petrenkó (3), Ambrosius (3), Lockwood (19), Botkin (11), Habegger (Libera); eingewechselt: Lieb, A. Pazin; nicht eingesetzt: Loffreda (Libera), Capraro, Cavka; rekonvaleszent: Popic.

1/16-Finals: 6. November: VC Kanti - Volley Düdingen (20.00). 13. November (20.00): Volley Düdingen - VC Kanti.


Kanti gewinnt auch das zweite Spiel gegen Holte IF

Nach dem 3:2-Sieg vor einer Woche in der BBC-Arena schlägt der VC Kanti den dänischen Vertreter Holte IF erneut mit 3:1 und zieht in die 1/16-Finals des CEV Challenge Cup ein. Dort heisst der Gegner Volley Düdingen, das bislang erfolglos in die Saison gestartet ist.

Die Spielerinnen des VC Kanti kämpften zusammen für den Erfolg. BILD WERNER SCHLÄPFER

Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Zum ersten Mal in der bald 30-jährigen Europacup-Geschichte des VC Kanti mit bisher 112 absolvierten Spielen werden die Schaffhauser Volleyballerinnen auf einen Schweizer Kontrahenten treffen. Ab Anfang November geht es in den 1/16-Finals des CEV Challenge Cup gegen den Vizemeister der vergangenen Saison, Volley Düdingen. Zwischen dem 6. und 16. November wird es dann in Europacup und NLA zu gleich drei Begegnungen mit den Freiburgerinnen kommen.

Verdient hat sich das Team von Cheftrainer Nicki Neubauer das Weiterkommen mit zwei Siegen gegen die Däninnen aus Holte (wie bereits im Dezember 2019). «Wir sind sehr gut gestartet im ersten Satz, sehr aggressiv, sehr kontrolliert», berichtete Nicki Neubauer nach der Partie, die im nördlich von Kopenhagen gelegenen Holte von nur 217 Zuschauern verfolgt wurde. Kanti konnte sich nach einem Stand von 8:8 absetzen und holte den Durchgang mit 25:18. In der Folge ging der Spielfluss dann ein bisschen verloren. Holte versuchte das Heil in wilden Aktionen, mit mehr Risiko, so der Coach der Munotstädterinnen, dessen Team eine 18:15-Führung nicht durchbrachte (21:25).

Zaubertrick in der Schlussphase

«In den dritten Satz sind wir wieder super gestartet und spielen diesen dann ganz kontrolliert», sagt Neubauer. Mit Passeuse Petrenko am Service waren die Gäste aus Schaffhausen mit 5:0 gestartet, gaben die Führung nie her und sicherten sich den Satz mit 25:18. Aber dann war gemäss dem Kanti-Trainer spürbar, dass sein Team innerhalb von 48 Stunden zwei Spiele und die Reise nach Kopenhagen zu verkraften hatte. «Das hat man bei zwei, drei Spielerinnen gemerkt.»

Im vierten Durchgang wurde es noch einmal knapp. Kanti führte 17:16 und bekam dann eine Serie zum 17:20, Neubauer griff zum Doppelwechsel Pazin/Lieb für Petrenko/Lockwood. Beim 19:22 kam nur Lockwood zurück, Kanti gelangen ohne eigentliche Passeuse drei Breaks. «Holaskova hat das Zuspiel übernommen, das war ein bisschen der Zaubertrick.» Die Schlussphase war hitzig, nach dem 23:23 sorgten Botkin und Perkovac für den Schlussstand. Die meisten Punkte gelangen beim VC Kanti erneut Jordan Lockwood (19), ihr stand Captain Katerina Holaskova mit 17 Punkten kaum nach.

Nach Rückreise, Ruhetag und nur je einem Training am Freitag und Samstag geht es für den VC Kanti mit dem NLA-Spiel gegen Franches-Montagnes am Sonntag weiter, das um 16.30 Uhr in Saignelégier beginnt. Fans können mit dem Teambus mitreisen, Abfahrt ist um 12.30 Uhr an der BBC-Arena (Kosten 40 CHF).

CEV Challenge Cup, 1/32-Finals, Rückspiel: VC Kanti - Holte IF (DEN) 1:3 (19:25, 25:21, 18:25, 23:25), Hinspiel 2:3 - Holtehallen. - 217 Zuschauer. - SR: Ivkovic (CRO)/Persson (SWE). - Spieldauer: 26, 28, 25, 29 = 108 Minuten. – Holte IF: Schroeder (2), Lachenmeier (6), Windeleff (17), Marciniak (2), Brinck (6), Elbaek (17), Moellgaard (Libera); eingewechselt: Stevnsborg (3), Christensen, Hansen (4), Stefansdottir (3), Overgaard (1). – VC Kanti: VC Kanti: Holásková (19), Perkovac (12), Petrenkó (3), Ambrosius (3), Lockwood (19), Botkin (11), Habegger (Libera); eingewechselt: Lieb, A. Pazin; nicht eingesetzt: Loffreda (Libera), Capraro, Cavka; rekonvaleszent: Popic.

1/16-Finals: 6. November: VC Kanti - Volley Düdingen (20.00). 13. November (20.00): Volley Düdingen - VC Kanti.


Die Ausgangslage für den VC Kanti ist klar

Um im CEV Challenge Cup eine Runde weiterzukommen, muss der VC Kanti heute Dienstagabend im Rückspiel bei Holte IF drei Sätze gewinnen. Dabei gibt es verschiedene mögliche Varianten.

Das VC Kanti-Team beim gestrigen Abendtraining in den «Holtehallen». BILD ZVG

Reingard Standke

VOLLEYBALL. Im Vorfeld der Europacup-Begegnung heute Abend im nördlich von Kopenhagen gelegenen Vorort gab es gestern früh im Flughafen Zürich ein fröhliches Hallo von gleich drei Mannschaften: Während die Handballer von Kriens-Luzern in der gleichen Maschine wie die Schaffhauser Volleyballerinnen nach Kopenhagen flogen, um heute Abend gegen GOG Gudme (im Raum Svendborg, 150 Fahrkilometer) anzutreten, bestiegen die Kadetten Schaffhausen den Flieger im Gate nebenan.

Während die Handballer in der Gruppenphase der European League sechs Partien absolvieren, wird der CEV Challenge Cup als K.-o.-Wettbewerb ausgetragen. Nach dem 3:2-Hinspielsieg am vergangenen Mittwoch muss der VC Kanti heute Abend insgesamt drei Sätze gewinnen, um die 1/16-Finals vom November gegen Volley Düdingen zu erreichen. Die ist bei einem 3:0, 3:1 oder einem erneuten 3:2-Sieg über Holte IF der Fall.

Die Ansatzpunkte zum Erfolg

Gewinnt Holte IF heute Abend (19.00 Uhr) das Rückspiel 3:2, entscheidet ein im Tiebreak-Format gespielter «Golden Set» über das Weiterkommen.Verlieren die Schaffhauserinnen das Spiel 0:3 oder 1:3, sind sie für diese Saison aus dem Europacup ausgeschieden.

Am gestrigen Reisetag stand abends nur ein leichtes Balltraining auf dem Programm, um die Spielerinnen zu schonen. Davor präsentierte Kantichefcoach Neubauer die Videoanalyse des Hinspiels. «Es gibt zwei, drei Stellschrauben, um uns zu verbessern», meint Nicki Neubauer. «So müssen wir unser Angriffsspiel noch effizienter nutzen. Wenn unsere Zuspielerin am Netz war, hat Holte uns das Leben schwer gemacht, indem sie einen Doppelblock gegen die Aussenangreifer gestellt haben. Da können wir unser Spiel anders verteilen», nennt der Kantitrainer einen Ansatz. Weiter müsse man mehr auf das erste Tempo setzen. «Der Angriff aus Abwehr heraus war ziemlich gut mit drei Angreifern am Netz, mit zwei Angreifern haben wir Schwierigkeiten gehabt», erläutert Neubauer. Da könne das Skoring noch besser sein. In der Defensive müsse Kanti die Diagonalspielerin Helena Elbaek, die im Hinspiel 17 Punkte erzielte (damit aber hinter den drei erfolgreichsten Kantispielerinnen lag), besser in den Griff kriegen.

«Die Aussenangreiferinnen hatten wir gut im Griff, die Mitte war inexistent. Wenn unser Offensivspiel so bleibt wie in den Sätzen vier und fünf, sollten wir gut hinkommen», so Nicki Neubauer. Viel werde wieder über den Aufschlag laufen. «Die Stimmung ist sehr gut, wir sind gut gereist», berichtet Neubauer. «Wir wollen das Spiel gewinnen», will sich der Kantitrainer gar nicht auf den möglichen«Umweg» über den «Golden Set» einlassen.


Die Ausgangslage für den VC Kanti ist klar

Um im CEV Challenge Cup eine Runde weiterzukommen, muss der VC Kanti heute Dienstagabend im Rückspiel bei Holte IF drei Sätze gewinnen. Dabei gibt es verschiedene mögliche Varianten.

Das VC Kanti-Team beim gestrigen Abendtraining in den «Holtehallen». BILD ZVG

Reingard Standke

VOLLEYBALL. Im Vorfeld der Europacup-Begegnung heute Abend im nördlich von Kopenhagen gelegenen Vorort gab es gestern früh im Flughafen Zürich ein fröhliches Hallo von gleich drei Mannschaften: Während die Handballer von Kriens-Luzern in der gleichen Maschine wie die Schaffhauser Volleyballerinnen nach Kopenhagen flogen, um heute Abend gegen GOG Gudme (im Raum Svendborg, 150 Fahrkilometer) anzutreten, bestiegen die Kadetten Schaffhausen den Flieger im Gate nebenan.

Während die Handballer in der Gruppenphase der European League sechs Partien absolvieren, wird der CEV Challenge Cup als K.-o.-Wettbewerb ausgetragen. Nach dem 3:2-Hinspielsieg am vergangenen Mittwoch muss der VC Kanti heute Abend insgesamt drei Sätze gewinnen, um die 1/16-Finals vom November gegen Volley Düdingen zu erreichen. Die ist bei einem 3:0, 3:1 oder einem erneuten 3:2-Sieg über Holte IF der Fall.

Die Ansatzpunkte zum Erfolg

Gewinnt Holte IF heute Abend (19.00 Uhr) das Rückspiel 3:2, entscheidet ein im Tiebreak-Format gespielter «Golden Set» über das Weiterkommen.Verlieren die Schaffhauserinnen das Spiel 0:3 oder 1:3, sind sie für diese Saison aus dem Europacup ausgeschieden.

Am gestrigen Reisetag stand abends nur ein leichtes Balltraining auf dem Programm, um die Spielerinnen zu schonen. Davor präsentierte Kantichefcoach Neubauer die Videoanalyse des Hinspiels. «Es gibt zwei, drei Stellschrauben, um uns zu verbessern», meint Nicki Neubauer. «So müssen wir unser Angriffsspiel noch effizienter nutzen. Wenn unsere Zuspielerin am Netz war, hat Holte uns das Leben schwer gemacht, indem sie einen Doppelblock gegen die Aussenangreifer gestellt haben. Da können wir unser Spiel anders verteilen», nennt der Kantitrainer einen Ansatz. Weiter müsse man mehr auf das erste Tempo setzen. «Der Angriff aus Abwehr heraus war ziemlich gut mit drei Angreifern am Netz, mit zwei Angreifern haben wir Schwierigkeiten gehabt», erläutert Neubauer. Da könne das Skoring noch besser sein. In der Defensive müsse Kanti die Diagonalspielerin Helena Elbaek, die im Hinspiel 17 Punkte erzielte (damit aber hinter den drei erfolgreichsten Kantispielerinnen lag), besser in den Griff kriegen.

«Die Aussenangreiferinnen hatten wir gut im Griff, die Mitte war inexistent. Wenn unser Offensivspiel so bleibt wie in den Sätzen vier und fünf, sollten wir gut hinkommen», so Nicki Neubauer. Viel werde wieder über den Aufschlag laufen. «Die Stimmung ist sehr gut, wir sind gut gereist», berichtet Neubauer. «Wir wollen das Spiel gewinnen», will sich der Kantitrainer gar nicht auf den möglichen«Umweg» über den «Golden Set» einlassen.


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