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Dritter Sieg in Folge für VC Kanti in der 1. Liga.
Das zweite Team des VC Kanti gewann mit 3:2 gegen STV St. Gallen auch das dritte Saisonspiel und belegt aktuell in der Tabelle Rang vier.

VC Kanti gewinnt gegen STV ST. Gallen
Der erste Satz war jedoch an Kanti 2 vorbeigegangen, als wären sie gar nicht auf dem Platz. Sie agierten träge und fehlerhaft – und verloren diesen Satz mit 11:25. Im zweiten Satz schien Kanti zu erwachen, das Team führte schnell mit 12:4. Die St. Gallerinnen kamen aber zum 12:12 zurück. Es wurde spannend, bis 24:24 war Kanti immer leicht voraus, aber mit zwei vermeidbaren Fehlern des Heimteams und dem unheimlichen Einsatz der Gäste ging auch dieser Satz mit 26:24 an den STV St. Gallen. Anschliessend schienen die Schaffhauserinnen den Ernst der Lage zu erfassen. Die Angriffe wurden präziser, in der Abnahme steigerten sie sich und die Fehlerquote wurde reduziert. Auch wurde mit mehr Varianten gespielt. Es war aber dennoch schwierig, die St. Gallerinnen in Schach zu halten. Vivian Guyer, Jeanne Neuhaus, Alexandra Schaber und Melis Ceçen bekamen erfolgreiche Unterstützung von Noelia Pazin, die in wichtigen Phasen wertvolle Punkte machte und auch sehr gut aufschlug. So gehörte der dritte Satz mit 25:23 dem VC Kanti 2. Von da an ging es nur noch aufwärts: Die Munotstädterinnen führten im vierten Satz bald 14:8 und Coach Claudio Kriech setzte erneut Noelia Pazin erfolgreich ein, die die drei Schlusspunkte zum 25:18 erzielte. Wieder einmal musste der fünfte Satz entscheiden: Kanti nahm den Flow mit und vom 7:7 an punktete nur noch der VC Kanti. Jeanne Neuhaus machte gleich zwei Asse und noch drei weitere Punkte mit dem Service. Die zwei letzten Punkte waren nur noch Formsache. Am kommenden Sonntag folgt in Kloten das Auswärtsspiel gegen die Volleyball Academy. (mrä)
Frauen, 1. Liga, Gruppe D : VC Kanti Schaffhausen 2 - STV St. Gallen 3:2 (11:25, 24:26, 25:23, 25:18, 15:7) . – VC Kanti 2: Kunz, (Pass), Cavka, Brugger, Guyer , Neuhaus, Nussbaumer, Loffreda/Saipi (Liberas); eingewechselt: N. Pazin, Ceçen, Schaber, Schmid, Fuchs.
Der VC Kanti schlägt auch Neuenburg UC und bleibt Tabellenführer
In einer hochstehenden Partie gibt der VC Kanti Schaffhausen gegen Neuenburg eine Zweisatz-Führung aus der Hand und setzt sich dann im Tiebreak durch.

Jubelnde Kanti-Spielerinnen nach dem 3:2-Heimsieg über die Gäste aus Neuenburg. BILD Werner Schläpfer
Reinhard Standke
NLA-Tabellenführer VC Kanti gegen den Vorjahresmeister und aktuellen Zweiten Neuenburg UC: So lautete die Affiche am Samstagnachmittag in der BBC Arena. Mathematisch ging es auch um die Tabellenführung, wobei diese aktuell auf dem Weg zum genannten Saisonziel wohl mehr oder weniger relevant ist. Auch bei einer Niederlage ginge es weiter, hatte Kantitrainer Nicki Neubauer vor der Partie gesagt, die mehr als die 411 anwesenden Zuschauer verdient hatte.
Die Schaffhauserinnen starteten in der Stammformation, eine Fussverletzung von Lia Capraro schränkte die Wechselmöglichkeiten beim VC Kanti etwas ein. Das Spiel begann mit einem engen Satz, mit nur geringen Punktdifferenzen, so wie es Trainer Nicki Neubauer erwartet hatte. Zuerst setzte Kanti mit drei Blockpunkten von Katerina Holaskova ein Ausrufezeichen (3:0), dann übernahm NUC die Führung (9:7). Beide Teams agierten mit hohem Druck und Risiko am Aufschlag, bei den Gästen war die Fehlerquote hier leicht höher (7:4). Nach 26 Minuten hatte Kanti den Satz entschieden (25:23 nach 23:23).
Im folgenden Durchgang war Kanti zu Beginn nicht ganz präsent, Neuenburg startete erfolgreicher (6:4). Dann fanden die Schaffhauserinnen besser ins Spiel, agierten stärker im Angriff sowie am Service und zogen über 10:7 auf 16:11 davon. Bis zum Satzende (25:19) konnte das Heimteam den Vorsprung halten. Im Anschluss an die Pause von 10 Minuten kehrten sich die Verhältnisse. Bei Neuenburg stand Sindi Mico, die im zweiten Satz ab 11:16 eingewechselt war, nun von Beginn an auf dem Feld. Bei Kanti hatte der Druck nachgelassen, die Gäste dominierten das (Angriffs-)Spiel nun und holten den dritten Satz (25:18).
Rotation im vierten Satz
Im vierten Durchgang stellte Nicki Neubauer die Rotation um. Druck, Spielanteile und Spielstand wechselten hin und her (5:8. 8:9, 9:14, 14:15, 17:21). Die Munotstädterinnen kämpften sich jedoch noch einmal heran (22:22), wehrten zwei Satzbälle ab, konnten jedoch keinen Matchball erkämpfen (24:26). Der Tiebreak sollte nach dem 4:4-Zwischenstand zur Angelegenheit für Kanti werden. Stärker im Angriff (Perkovac, Lockwood) und in der Verteidigung, setzte sich dann das Heimteam ab und sicherte sich mit 15:10 den sechsten Saisonsieg. Die meisten Punkte für das Siegerteam konnte Captain Holaskova (21) beisteuern, ihr folgten Korina Perkovac (15) und Jordan Lockwood (14).
«Ich bin super happy, dass wir am Ende gewinnen», konnte sich Kanti-Chefcoach Neubauer nach den 114 Spielminuten freuen. «Zwei Sätze hat unser Spiel geklappt, danach konnten wir den Level nicht halten», erklärte Nicki Neubauer zum Satzausgleich durch Neuenburg. «Nach der Zehnminutenpause haben wir lange viel liegen lassen, haben die Energie noch nicht gefunden.»
Es geht gleich weiter ...
Um sich auf den Lorbeeren auszuruhen, bleibt den Kanti-Spielerinnen in den nächsten beiden Wochen jedoch keine Zeit. Schlag auf Schlag geht es für die Munotstädterinnen weiter: Am Mittwoch ist Volley Düdingen im Hinspiel der 1/16-Finals im CEV Challenge in der BBC Arena zu Gast (20.00 Uhr), drei Tage später geht es zum nächsten NLA-Spitzenspiel zu Aesch-Pfeffingen (Rankhof, 19.00 Uhr). Für die folgende Woche sind zwei weitere Auswärtsspiele, beide bei Volley Düdingen, in der Agenda verzeichnet. Am Mittwoch, 13. November, steht das Rückspiel im CEV Challenge Cup an, am Samstag, 16. November, das NLA-Spiel.
Nationalliga A, Frauen, 7. Runde: VC Kanti - Neuenburg UC 3:2 (25:23, 25:19, 18:25, 24:26, 15:10). - BBC Arena. - 411 Zuschauer. – SR Auricht/Bastante. - Spieldauer: 26, 23, 23, 28,14 = 114 Minuten. – VC Kanti: Petrenko (Pass, 8), Ambrosius (2), Botkin (11), Holaskova (21), Lockwood (14), Perkovac (15), Habegger (Libera); eingewechselt: Lieb, A. Pazin; nicht eingesetzt: Cavka, Loffreda; verletzt: Capraro; rekonvaleszent: Popic. – Neuenburg: Pierret (Pass, 7), Branca (5), Scrucca (5), Meuth (20), Chase (12), Scambrey (16), Mottis (Libera); eingewechselt: Milz (1), Delley, Mico (11); Nicht eingesetzt: De Micheli.
VC Kanti noch ohne Niederlage
Nach der siebten NLA-Runde ist der VC Kanti nun das einzige Team ohne Niederlage. Die Schaffhauser Volleyballerinnen bauten die Tabellenführung auf die punktgleichen Verfolger Aesch-Pfeffingen und Neuenburg auf zwei Punkte aus.
Eine der beiden Siegerserien endet
Im NLA-Spitzenspiel treffen heute der VC Kanti und Neuenburg UC aufeinander. Beide Teams sind nach je fünf Saisonspielen bislang noch ungeschlagen.

Kapitänin und Leder Katerina Holaskova, Topscorerin gegen Genève Volley
Reinhard Standke
Seit Saisonbeginn Ende September hatten drei Teams das Geschehen an der Spitze der NLA dominiert. Von den drei bislang ungeschlagenen Mannschaften erwischte es am Mittwoch Aesch-Pfeffingen: Die Baselbieterinnen mussten eine 2:3-Heimniederlage gegen VBC Cheseaux wegstecken. Die somit noch verbleibenden beiden Teams treffen heute (16.30 Uhr, BBC Arena) aufeinander: der bislang noch ohne Verlustpunkt die Tabelle anführende VC Kanti gegen den Titelverteidiger Neuenburg UC, der bislang nur einen Punkt abgeben musste. Dies ausgerechnet gegen das auch nach sechs Spieltagen noch sieglose Volley Düdingen. Dass NUC nicht unverwundbar ist, hatte sich ebenfalls am Mittwoch gezeigt: Franches-Montagnes holte sich in der Riveraine-Halle den ersten Satz, wehrte im vierten Durchgang einen Matchball ab, vermochte dann aber drei Satzbälle nicht zum Punktgewinn zu verwerten.
Mit wenig positiven Erinnerungen an die NLA- Partien gegen Schaffhauser Volleyballerinnen der vergangenen Saison wird das Team von Lauren Bertolacci heute die Fahrt in die Munotstadt antreffen. Beide Spiele in der Qualifikation der Spielzeit 2023/24 hatte nämlich Kanti für sich entscheiden können: Sowohl das Heimspiel Ende November (3:0) als auch das Auswärtsspiel Mitte Februar (3:2, 15:9 im Tiebreak) endeten mit einem Erfolg der Mannschaft von Nicki Neubauer. Allerdings gab es im Januar das knappe 2:3-Aus von Kanti im Cup.
Aggressive Spielweise
«Ich gehe nicht von einer ganz klaren Geschichte aus, weder für die eine noch die andere Seite», blickt Kantitrainer Nicki Neubauer auf die heutige Affiche voraus. «Es war in den letzten Jahren ein Duell, in dem es nicht immer um Titel ging, weil man sich früh getroffen hat, aber das immer umkämpft war.» Auch wenn es viele Wechsel bei NUC gab, sei es immer noch das Team, das es zu schlagen gelte, auch aufgrund der Spielweise, meint Neubauer. Diese sei sehr aggressiv, sehr risikoreich. «Sie nehmen extrem viel Risiko am Aufschlag, produzieren zwar viele Fehler, erzeugen aber viel Druck auf den Gegner», so Neubauer. Das war auch im Spiel vom Mittwoch gegen Franches-Montagnes zu beobachten. So konnte Neuenburg UC zwar acht Asse erzielen, gleichzeitig waren jedoch 18 Aufschlagfehler in der Statistik verzeichnet. Auch der Angriff sei durch eine extrem schnelle, aggressive Spielweise gekennzeichnet. «Sie versuchen, ständig Druck auf den Gegner auszuüben und diesen hoch zu halten», so der Coach der Schaffhauserinnen weiter. Dennoch sei die Fehlerquote sehr gering. «Die neue Spielerin, Caroline Meuth, hat sehr gute Werte im Angriff.» Meuth erzielte, wie auch Nina Scrucca, gegen Franches-Montagnes 18 Punkte.
«Da kommt was auf uns zu, so geht es auch darum, das eigene Spiel durchzukriegen.» Als Voraussetzung dafür nennt Neubauer Risiko und Präzision am Aufschlag, aber auch den guten Kanti-Block und die Abwehr. «Ich gehe nicht davon aus, dass die Punktdifferenz in den Sätzen sehr gross sein wird. Tagesform und Glück gehören auch dazu. Wir haben einen guten Start hingelegt, nun kommt der erste grosse Prüfstein», sagt Nicki Neubauer. «Wenn alles gut läuft, bleiben wir auf Platz 1, wenn nicht, geht es trotzdem weiter.»
NLA: Volley Lugano - NLZ Academy Zürich 3:0 (25:13, 25:13, 25:10).– Rangliste: 1. Kanti Schaffhausen 5/15 (15:3). 2. Neuchâtel UC 5/14 (15:4). 3. Sm’Aesch-Pfeffingen 5/12 (14:6). 4. Volley Lugano 6/12 (15:8). 5. Cheseaux 5/10 (13:8). 6. Glaronia Glarus 6/10 (12:12). 7. Genève Volley 5/6 (8:10). 8. Franches-Montagnes 6/6 (10:14). 9. Toggenburg 6/5 (8:14). 10. Düdingen 6/2 (5:18). 11. NLZ Academy Zürich 7/1 (3:21).
Knapper Auswärtssieg für VC Kanti 2

Jeanne Neuhaus (11, VC Kanti 2) greift an. BILD MARIANNE RÄSS
Der VC Kanti gewann im zweiten Saisonspiel in der 1. Liga bei VC Smash Winterthur mit 3:2. Die Schaffhauserinnen nahmen sofort das Zepter in die Hand und waren im ersten Satz (25:20) dem Gegner immer einen Schritt voraus. Die 100 Zuschauer in der Sporthalle Zinzikon bekamen am Ende jedoch einen ausgeglichenen Match zu sehen. Im zweiten Satz kam der VC Smash so richtig ins Spiel, Kanti schaffte zwar den Ausgleich, aber der zweite Satz gehörte dem Heimteam (25:23). Im dritten Satz führte der VC Kanti sehr schnell mit 7:1, Smash hatte den Start verschlafen, kam zwar immer näher heran, konnte aber nie ausgleichen. Passeuse Melanie Kunz punktete mit ihrer bekannten Finte, die Angreiferinnen Vivian Guyer, Jeanne Neuhaus, Nina Cavka trugen das Ihre dazu bei. Am Schluss konnte der VC Kanti noch zulegen und gewann mit 25:20. Es kam, wie es kommen musste. Smash startete fulminant im 4. Satz, Coach Claudio Kriech machte einige Wechsel, konnte aber mit keiner Variante das Blatt noch wenden. Kanti agierte in diesem Satz zu fehlerhaft. Smash glich aus zum 2:2 mit 25:17. Also musste der 5. Satz entscheiden. Die Stimmung in der Halle war sehr gut. Der 5. Satz war bis 13:13 ausgeglichen. Die Spannung war fast unerträglich. Kanti gewann diesen Entscheidungssatz hauchdünn mit 15:13. Der nächste Einsatz von VC Kanti 2 ist das Heimspiel gegen den STV St. Gallen am 2. November um 13.00 Uhr in der BBC. (mrä)
Frauen, 1. Liga, Gruppe D: VC Kanti Schaffhausen 2 - VC Smash Winterthur 3:2 (20:25, 25:23, 20:25, 25:17,15:17). – VC Kanti 2: Kunz (Pass), Cavka, Brugger, Guyer, Ceçen, Schaber, Saipi/Rupli (Liberas); eingewechselt: N. Pazin, Neuhaus, Nussbaumer.



