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Geschwächter VC Kanti 2 unterliegt in Baden.
Die Krankheitswelle ist nach dem Fanionteam (die SN berichteten) mittlerweile auch in der zweiten Equipe des VC Kanti Schaffhausen angekommen. Ohne die Angreiferinnen Nina Cavka und Vivienne Guyer, die am Samstag ins NLA-Kader berufen wurden, sowie Nina Brugger (erkrankt) und Melis Ceçen (abwesend) hatte das Team von Claudio Kriech bei Kanti Baden einen schweren Stand. Zwar standen vom dritten Team mit Mia Schmid, Jana Fuchs und Hanna Bukovac am Samstag drei Spielerinnen zur Verfügung, der physisch starke Gegner aus Baden blockte zu Beginn jedoch einige Bälle der Schaffhauserinnen weg. Kanti 2 konnte erst zu spät darauf reagieren und verlor den ersten Satz mit 15:25. Die Gäste starteten dann sehr gut in den zweiten Satz, waren in der Annahme und Verteidigung sehr gut und konnten schnell einen grossen Vorsprung erspielen, sodass ein sicherer 25:9-Satzerfolg resultierte. Im dritten Satz gelang es den Schaffhauserinnen nicht, eine Aufschlagsserie der Gastgeberinnen zu durchbrechen. «Das hat uns das Genick für den weiteren Verlauf gebrochen», erklärte Trainer Kriech, dessen Team zwei Sätze (17:25, 11:25) und folglich das Spiel (1:3 in Sätzen) abgeben musste. «Neben Melanie Kunz und Alexandra Schaber fehlten uns weitere Stabilisatoren, die die Punkte auch gemacht hätten», lautete Kriechs abschliessender Kommentar. Am kommenden Wochenende stehen für Kanti 2 gleich zwei Partien auf dem Programm. Nach dem Auswärtsspiel vom Samstag bei Volley Rüschlikon (6.) tritt der VC Kanti 2 am Sonntag (13 Uhr, BBC-Arena) gegen Pizol Volley (11.) an. (R.Sta.)
Kanti bezieht die zweite Saisonniederlage
Beim VC Kanti gerät der Spielfluss gegen Genève Volley ins Stocken. Die Gäste setzen den Schaffhauserinnen mit einer 2:3-Niederlage zu.

Zusammenstehen in der Niederlage: das Team des VC Kanti nach dem 2:3 gegen Genève Volley. Bild: Reinhard Standke
Reinhard Standke
Ganze drei Punkte sollten die Teams von Nicki Neubauer und dem Büsinger Andi Vollmer (die 2009 bis 2011 zusammen als Chef- und Co-Trainer in Schaffhausen gearbeitet hatten) am Samstag nach 122 langen Spielminuten trennen. Von den fünf Sätzen hätten die Gäste aus Genf davon drei für sich entscheiden und total 109 zu 106 Punkte erzielt. Der VC Kanti konnte sich jedoch nur einen statt der erhofften drei Tabellenpunkte gutschreiben lassen und musste so am Sonntagabend die Tabellenführung an Neuenburg UC abgeben.
Kranke und Verletzte auf beiden Seiten
Beide Teams waren mit Verletzungs- beziehungsweise Krankheitssorgen in die Partie gegangen. Andi Vollmer beklagte neben einer erkrankten Aussenangreiferin den Ausfall der frisch verpflichteten Diagonalspielerin McBride. An ihrer Stelle stand einmal mehr die 18-jährige Mittelblockerin Sally Biermann auf dem Feld. Aus dem Kader von Nicki Neubauer war Angreiferin Korina Perkovac so stark erkrankt, dass sie daheimbleiben musste. Zwar stand Vivian Guyer (1. Liga-Team) im Aufgebot, sollte aber nicht eingesetzt werden. Für Perkovac spielte zunächst Lina Lieb. Für die Mitte der Woche an Grippe erkrankte erste Zuspielerin begann Kanti-Eigengewächs Alessia Pazin, die sich lange gut schlug.
Nach einer Side-out-Phase konnten sich die Schaffhauserinnen im ersten Satz auf 14:9 absetzen, mussten aber die Gegnerinnen, die sich mit harten Aufschlägen, Kampf in der Verteidigung und zum Teil unkonventionellen Angriffen immer wieder gefährlich zeigten, wieder herankommen lassen. Mit der in diesem Durchgang insgesamt besseren Leistung in Angriff, Annahme und Block erspielte sich Kanti eine 24:18-Führung, benötigte dann aber vier Satzbälle.
Anschliessend waren die Munotstädterinnen bis zum 15:10 auf Kurs, nach dem zweiten Time-out von Andi Vollmer spielten die Gäste aggressiver und drückten Kanti wieder das Side-out-Spiel auf. Das Heimteam vergab zwei Satzbälle, Genf, nun mit den besseren Angriffen, glich mit 26:24 aus. Kämpferischer und mit mehr Druck machte das Team aus der Romandie nach den zehn Minuten Pause im dritten Satz weiter. Beim 3:6 brachte Nicki Neubauer für Lina Lieb das junge Eigengewächs Nina Cavka, die ihre Aufgabe besonders in der Annahme gut lösen sollte. Ab dem 5:9 stand die erste Zuspielerin Brigitta Petrenkó auf dem Feld. In der «Money-Time» vermochten sich die Gastgeberinnen nach dem 21:21 erfolgreich abzusetzen (25:22).
Einem Rückstand liefen die Schaffhauserinnen auch im vierten Durchgang lange hinterher (4:7, 11:14). Kanti kam zurück (17:15, 21:18), gab die Schlussphase aber ab (23:25). Im Tiebreak hatte Kanti bezüglich Kampf und Angriff zu wenig entgegenzusetzen und unterlag klar (9:15). So konnte der Genfer Coach Andi Vollmer von «einem herausragenden Sieg gegen den Tabellenführer» sprechen. «Schade, es war ein Spiel, aus dem wir lernen müssen», so Kanti-Trainer Neubauer, der die Niederlage nicht auf die Krankheitswelle schob, sondern auf genügende Qualitäten auf der Bank verwies. «Wir verlieren die Konzentration, uns fehlten im Angriff Lösungen, Varianten, die Geduld.»
In der 17. Runde der NLA vom Mittwoch und Donnerstag sind die Schaffhauserinnen spielfrei. Titelverteidiger Neuenburg und wieder Tabellenführer kann den Vorsprung in der Tabelle auf bis zu vier Punkte ausbauen. Am kommenden Sonntag muss der VC Kanti im Spitzenspiel der Cup-Achtelfinals bei Volley Lugano (3.) antreten. Die Tessinerinnen hatten Anfang Dezember für die erste der nun zwei NLA-Saisonniederlagen der Munotstädterinnen gesorgt.
Mitfahrgelegenheit zum Cupspiel in Cadempino:Abfahrt mit dem Teambus ist um 11 Uhr an der BBC-Arena, Fahrpreis 40 Fr. Spielbeginn ist 17 Uhr, Anmeldung an administration@kantivolleyball.ch.
NLA, Frauen: VC Kanti - Genève Volley 2:3 (25:21, 24:26, 25:22, 23:25, 9:15). - BBC-Arena. - 538 Zuschauende. - SR: Zindel/Känel. - Spieldauer: 26, 27, 27, 29, 13 = 122 Minuten. – VC Kanti: A. Pazin (Pass, 1), Lieb (4), Botkin (20), Lockwood (25), Holásková (19), Ambrosius (5), Habegger (Libera); eingewechselt: Petrenkó (1), Cavka (1), Popic; nicht eingesetzt: Capraro, Guyer, Loffreda (Libera); ohne Perkovac (erkrankt). – Volley Genève: Shields (Pass, 7), De Jesus (24), Biermann (16), Koch (7), Nowak (10), Clayton (15), Knutti (Libera); eingewechselt: Matul, Boonstra; nicht eingesetzt: Sager.
Weitere Spiele: VBC Glaronia - Volley Toggenburg 0:3 (7:25, 20:25, 23:25). Aesch-Pfeffingen - Volley Düdingen 0:3 (28:30 23:25, 22:25). Franches-Montagnes - VBC Cheseaux 3:1 (25:18, 25:19, 23:25, 25:23). Neuenburg UC Volleyball Academy 3:0 (25:18, 25:20, 25:15).
Geht Leader VC Kanti angeschlagen ins Heimspiel gegen Genf?
Trotz der Fragezeichen bei drei zuletzt erkrankten Spielerinnen geht Kanticoach Nicki Neubauer davon aus, dass am Samstag gegen Genève Volley ein starkes Team auf dem Feld steht.

Jordan Lockwood (hinten) lanciert beim 3:1-Sieg im Hinspiel in Genf eine Finte. Bild: Werner Schläpfer
Reinhard Standke
Vier Siege in Folge erzielte der VC Kanti im Anschluss an die erste Saisonniederlage in der Meisterschaft Anfang Dezember in Lugano, der eine Serie von neun Erfolgen vorausgegangen war. Heute soll gegen Genève Volley (8.) mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer der nächste Sieg folgen. Holen die Schaffhauserinnen drei Punkte, können sie Titelverteidiger Neuenburg, der bis zum Donnerstag nächster Woche ein Spiel weniger aufweist, zumindest bis dahin um mindestens einen Punkt distanzieren.
Eine Krankheitswelle bei Kanti
Ging bei Kanti vor einer Woche Lina Lieb mit den Nachwehen einer Erkrankung über die Feiertage in die Partie gegen Franches-Montagnes, erwischte es im Laufe der letzten Tage gleich drei Spielerinnen. Zum einen Aussenangreiferin Korina Perkovac, auf sie folgten Zuspielerin Brigitta Petrenkó und Mittelblockerin Astrid Popic. «Die Krankheitswelle rollt durch die Mannschaft», so Trainer Nicki Neubauer. Deswegen sei die Kaderzusammensetzung für heute noch etwas unsicher. Ein Antrag auf Spielverschiebung könnte jedoch gemäss Volleyballreglement (Artikel 161) erst gestellt werden bei «nachweisbarer Absenz von mindestens fünf Spielern einer Mannschaft, die die gleiche epidemische Krankheit (unter anderem Grippe, d. Red.) haben».
Genf kann auf Neuverpflichtung bauen
Zum Gegner sagt Neubauer: «Genf ist sehr ernst zu nehmen, vom Leistungsvermögen gehören sie weiter nach vorne, obwohl sie im Herbst viele Probleme mit Verletzungen hatten.» Beim Team von Andi Vollmer wurde mit Francesca McBride auf Anfang Jahr eine neue Diagonalspielerin verpflichtet, nachdem während sechs Partien eine Mittelblockerin auf dieser Position gespielt hatte. Die neue amerikanische Linkshänderin hatte einen gehörigen Anteil am 3:2-Sieg vom letzten Sonntag gegen Aesch-Pfeffingen (4.). «Hätte 3:0 oder 3:1 sein müssen», kommentierte Vollmer den Jahresauftakt seines Teams. «Für uns ist es ein Entwicklungsjahr, wir haben grosse Veränderungen im Team vorgenommen.»
«Genf ist ein Team, das spielen kann. Mit Zuspielerin Shannon Shields passiert oft etwas Überraschendes», stellt Neubauer sein Team entsprechend ein. «Wir müssen so druckvoll sein wie ab Mitte des zweiten Satzes gegen Franches-Montagnes. Wenn wir viel Druck am Aufschlag machen und unser Spiel gut aufziehen, dann hat es jeder Gegner schwer gegen uns.»
Vollmer erwartet Finalqualifikationen für Kanti
«Kanti ist sehr stark, wie die aktuelle Tabellenposition zeigt», attestiert der Trainer des heutigen Gegners den Schaffhauserinnen eine gute Saison, in der andere Mannschaften im Umbruch seien, wie NUC, Düdingen oder Aesch-Pfeffingen. «Das könnte ein Jahr für Kanti werden, in dem sie Finals in Wettbewerben erreichen und wieder Medaillen gewinnen können.»
Späterer Spielbeginn Aufgrund der hohen Belegung der BBC-Arena startet das Spiel heute um 16 Uhr – eine halbe Stunde früher als sonst.
Kanti holt sich den nächsten Sieg
Im ersten Spiel des Jahres gelingt den Schaffhauser Volleyballerinnen ein 3:0-Erfolg über Franches-Montagnes.

Kanti-Angreiferin Korina Perkovac ist auch in der Verteidigung gefordert. Die Schaffhauserinnen gewannen klar mit 3:0. Bild:Werner Schläpfer
Reinhard Standke
Erfolgreicher Jahresauftakt für den VC Kanti: Mit dem 3:0 über Franches-Montagnes gelingt am Samstag im 14 Saisonspiel der 13. Sieg. Die Equipe von Nicki Neubauer rückt dem Saisonzwischenziel, Platz vier respektive zwei in der Qualifikation zu erreichen, sechs Partien vor deren Ende immer näher. Gegen das Team aus dem Jura starteten die Munotstädterinnen wiederum in der Stammformation, taten sich gegen den Siebten der Tabelle aber zu Beginn schwer. «Wir haben etwas gebraucht, um den Aufschlagsdruck zu finden», stellte Trainer Neubauer nach den 79 Spielminuten fest, die von der grossen Kulisse von 527 Zuschauern verfolgt wurden.
Die Fans sahen zunächst einen VC Kanti, der sich im Side-out-Spiel behaupten musste und konnte. Mit den Aufschlägen von Korina Perkovac setzten sich die Schaffhauserinnen von 4:5 auf 8:6 und in der Folge auf 12:8 ab. Doch das Team aus dem Jura konterte, setzte seinerseits den Gegner in der Serviceabnahme gehörig unter Druck und kam so auf 13:13 heran. Mit Perkovac am Service zog Kanti wieder davon (20:16), die Gegnerinnen bleiben aber gefährlich und kamen erneut heran (21:20, 24:24). Wie in diversen Spielen der Saison behielt Kanti zum Satzende die Nerven (26:24).
Viele Spielerwechsel – und neun Matchbälle
Im zweiten Durchgang lief das ausgeglichene Side-out-Spiel bis zum 14:14, dann vermochten die Schaffhauserinnen nach und nach davonzuziehen (20:15) und brachten diesen Vorsprung bei diversen Wechseln von Franches-Montagnes über die Zeit (25:20). Nach der zehnminütigen Pause hatte das Heimteam den Rhythmus und Druck gefunden: Nach kurzen Aufschlagsserien von Petrenko, Botkin und Holaskova stand es 11:4.
Franches-Montagnes rückte nach dem zweiten Timeout zwar näher, im Anschluss an eine kurze Serviceserie von Perkovac (darunter zwei Asse durch Netzroller) gewährte Kantitrainer Neubauer seinen weiteren und jungen Spielerinnen (Popic, A. Pazin, Capraro, Cavka, Loffreda) Einsatzzeit, so dass von der Stammformation nur noch Holaskova und Lookwood dabeiblieben. «Das waren vielleicht ein bisschen viele Wechsel», meinte Neubauer im Anschluss an die lange Satzschlussphase, in die Kanti mit 24:16 gegangen war, sich aber nicht finden konnte. Sandrine Giroud lancierte einen harten Aufschlag nach dem anderen. Nach dem achten verpassten Matchball standen Perkovac und Botkin wieder auf dem Feld. Die Schaffhauserinnen wehrten einen Satzball ab und verwandelten ihren neunten Matchball zum 27:25.
Die Mittelblockerinnen bestimmen den Skore
Der Skore der Kantispielerinnen war in den drei Sätzen ziemlich ausgeglichen, wurde aber überwiegend von den Mittelblockerinnen bestimmt: Jordan Lockwood steuerte 13 Punkte bei, Katerina Holaskova deren 12, Lea Ambrosius (beide Mitte) 11 und Brooke Botkin 7. Die meisten Zähler des Tages waren jedoch der gegnerischen Aussenangreiferin Nadia Lindner (15) gelungen. «Am Ende war die Qualität bei uns grösser. Franches-Montanges war gefährlich mit der Diagonalspielerin Bonardi und Angreiferin Lindner», so der Schaffhauser Coach Neubauer. «Wenn man nicht den Finger drauf lässt, dann kommen sie.»
Der VC Kanti rückt nach dem erfolgreichen ersten Spiel des Jahres in der Tabelle der Nationalliga A auf Rang 1 – vor den spielfreien Titelverteidigerinnen von Neuenburg UC, die bis zum 16. Januar eine Partie weniger ausgetragen haben werden. In der 17. Runde, die dann unter der Woche ausgetragen wird, muss das Team von Trainer Nicki Neubauer nicht antreten. Zuvor steht das nächste Spiel für die Schaffhauser Volleyballerinnen am kommenden Samstag an, wenn Genève Volley (9.) mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer in der BBC-Arena zu Gast sein wird. Los geht es um 16 Uhr.
Volleyball
NLA, Frauen. VC Kanti - Franches-Montagnes 3:0 (26:24, 25:20, 27:25). - BBC Arena. - 527 Zuschauer. - SR: Sikanjic/Gena. - Spieldauer: 27, 24, 28 = 79 Minuten. – VC Kanti: Petrenko (Pass, 4), Perkovac (10), Botkin (7), Lockwood (13), Holaskova (12), Ambrosius (11), Habegger (Libera); eingewechselt: Cavka, Popic, A. Pazin, Capraro, Loffreda (Libera); nicht eingesetzt: Lieb. – Franches-Montagnes: Bonardi (11), Galvao (Pass, 1), Giroud (12), Broekstra (8), Lindner (15), Membrez (2), K. Chappette (Libera); eingewechselt: Tschanz (1), Varé, Morandi; nicht eingesetzt: Z. Chappatte, Faivet.
Weitere Resultate: Volleyball Academy - Volley Toggenburg 3:1. Düdingen - Lugano 0:3. Genève - Aesch-Pfeffingen 3:2. Glaronia - Cheseaux 1:3.



