Zum Hauptinhalt springen
VC Kanti Impressionen

Media


Topscorer

Volleyball macht Schule

News

**Training mit Kateřina Holásková**

Die Tschechin Kateřina Holásková steht beim VC Kanti vor ihrer elften und wohl definitiv letzten Saison in der NLA und im CEV Challenge Cup. Die beste Mittelblockerin der Schweizer Liga ist seit Jahren nicht nur Captain der Schaffhauser Volleyballerinnen, sondern springt, wenn nötig, auch als Trainerin ein. Neben Vertreterinnen aus der 2. Liga hatten auch Spielerinnen aus dem NLA-Team der Saison 2025/2026 die Gelegenheit, von Holáskovás Erfahrung zu profitieren: So absolvierten das Training unter der Anleitung von Holásková (rechts auf dem wschl-Bild) auch Libera Isabella Loffreda (ebenfalls in Rot), die zweite Zuspielerin Alessia Pazin (15) und der Neuzugang Martina Koch (Mittelblock, Blau). (wschl)

Der Gegner des VC Kanti für die 1/16-Finals im CEV Challenge Cup steht erst Anfang November fest.

Vor einem Jahr konnte der VC Kanti, nach dem Erreichen des sechsten Ranges in der Saison 2023/2024, nur mit einer Wildcard am CEV Challenge Cup teilnehmen. Als Vizemeister der Spielzeit 2024/2025 hätten die Schaffhauser Volleyballerinnen in diesem Jahr auf europäischer Bühne am CEV Cup (zweite Stufe hinter der Champions League) teilnehmen können. Der Verein verzichtete aber aufgrund der höheren Anforderungen an die Halleninfrastruktur auf diese Möglichkeit. Dafür geht es nun im drittstufigen Challenge Cup erst in den 1/16-Finals los, für die man, nach dem Freilos für die 1/32-Finals, mit dem Rückspiel in der heimischen Halle gesetzt wurde. Dieses ist für die erste Woche im Dezember angesetzt, das Auswärtsspiel wird eine Woche zuvor ausgetragen.Der Gegner wird dabei erst drei Wochen vorher feststehen: Die Reise führt entweder nach Tschechien oder nach Nordmazedonien. In den 1/16-Finals treffen Ende Oktober und Anfang November TJ Ostrava und Nokovski Volej Strumica aufeinander. «Ostrava – mit denen haben wir noch eine Rechnung offen», hiess es gleich im Kanti-Teamchat, wie Präsident Sandro Poles berichtete. Auf das tschechische Team waren die Munotstädterinnen erst Ende 2021 getroffen. Nach einem 3:2-Sieg daheim hatte es auswärts eine 0:3-Niederlage abgesetzt. Kanti war in einer zehnstündigen Busfahrt nach Ostrava gereist. «Neben der Reise hatten dem Team zehn lautstarke Trommler zugesetzt», erinnerte sich Sandro Poles.«Es sind zwei bekannte Teams, Ostrava schätze ich als ein bisschen stärker ein», äusserte sich Kanti-Cheftrainer Nicki Neubauer zu den möglichen Gegnern. «Ich denke, es ist ein attraktives und auch machbares Los, um eine Runde weiterzukommen.»Einstweilen befindet sich das Kanti-Team aber noch in den Sommertrainings (siehe rechts). Die Trainings mit weiteren Schweizer Spielerinnen beginnen Ende August, die Ausländerinnen, für die bereits alle Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen vorliegen, stossen Anfang September zur Mannschaft. In der Vorbereitung wird das Kanti-Team unter anderem ein Vorbereitungsturnier in Linz bestreiten. Der Saisonauftakt in der Meisterschaft erfolgt am 11. Oktober, wenn das Team von Franches-Montagnes in der BBC-Arena zu Gast sein wird.


Schweizer Volleyballerinnen gewinnen die European Silver League!

Das Schweizer Frauennationalteam gewinnt die European Silver League! Im Rückspiel gegen Lettland setzen sich die Schweizerinnen fantastisch in drei Sätzen durch und jubeln über den Pokal.

Das Schweizer Volleyballnationalteam der Frauen schreibt Geschichte: Erstmals gewinnen die Schweizerinnen einen europäischen Wettbewerb! Im zweiten Finalspiel der European Silver League gewinnt das Team um Headcoach Lauren Bertolacci 3:0 (25:20, 25:20, 25:19) gegen Lettland. Nachdem sich die Schweizerinnen vergangenen Donnerstag im Hinspiel in Lettland noch 2:3 geschlagen geben mussten, zeigten sie vor 1'500 Zuschauer:innen in Schönenwerd ein fantastisches Spiel. Damit dürfen die Schweizerinnen nicht nur den Pokal in die Höhe stemmen, sondern bedeutet der Sieg auch der Aufstieg in die European Golden League.


Headcoach Lauren Bertolacci zum Erfolg: «Ich bin einfach nur glücklich, die Goldmedaille umgehängt zu haben. Für viele der Spielerinnen war es so viel harte Arbeit über all die Jahre, um nun an diesem Moment angelangt zu sein. Wir sind sehr stolz, die Trophäe vor Heimpublikum in die Höhe zu stemmen. Den Aufstieg in die Golden League zu schaffen, ist etwas, was wir uns bis vor einigen Jahren nicht hätten erträumen können. Das zeigt, welche Fortschritte wir im Schweizer Volleyball machen.»


Julie Lengweiler, die als wertvollste Spielerin (MVP) der Partie ausgezeichnet wurde, zum Spiel: «Ich bin so stolz aufs Team. Es war so eine gute Leistung heute. Insbesondere, nachdem wir am Donnerstag verschiedene Dinge nicht super ausführen konnten. Das haben wir heute alles umgedreht. Ich bin extrem stolz, dass wir das in so kurzer Zeit hingekriegt haben!»
 

Resultate und Rangliste


Knappe Niederlage gegen Lettland im ersten Silver-League-Finalspiel

Das Schweizer Volleyballnationalteam muss sich im Hinspiel des European Silver League Finals knapp geschlagen geben. Die Schweizerinnen unterliegen dem Heimteam aus Lettland mit 2:3.

Die Schweizer Volleyballerinnen verlieren das Hinspiel des European Silver League Finals im lettischen Riga knapp mit 2:3 (17:25, 25:21, 30:32, 25:22, 8:15). Nachdem Lettland früh in Führung ging, zeigten die Schweizerinnen im zweiten Durchgang eine Reaktion. Im dritten Satz lieferten sich beide Teams ein hart umkämpftes Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen bei 32:30. Zwar gelang es der Schweiz im vierten Satz, das Tiebreak zu erzwingen, doch im entscheidenden fünften Satz hatten die Lettinnen klar die Oberhand. Mit einem 15:8 sicherte sich Lettland den Sieg im Hinspiel.


Pablo Sanchez, der aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Lauren Bertolacci die Funktion des Headcoachs übernahm, zur Niederlage in Riga: «Am Service konnten wir nicht genug Druck aufsetzen. Auch unser Block-Defense-System sowie unsere Offensive haben heute nicht gut genug funktioniert. Wir haben die Chancen zu wenig genutzt im Angriff.» Sanchez blickt ausserdem auf das bevorstehende Rückspiel vom Sonntag: «Das Positive daran, dass wir uns heute definitiv unter unserem Wert verkauft haben, ist, dass wir dennoch zwei Sätze gewinnen. Das gibt uns die Chance, den Wettbewerb zu Hause zu gewinnen. Bis Sonntag können wir das Spiel analysieren und die notwendigen Anpassungen vornehmen.»


Rückspiel in Schönenwerd


Noch ist nichts entschieden: Am kommenden Sonntag, 29. Juni, findet das Rückspiel vor heimischem Publikum in Schönenwerd statt. Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg könnten die Schweizerinnen die Finalserie für sich entscheiden. Bei einem 3:2-Erfolg der Schweiz käme es zu einem entscheidenden Golden Set. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Betoncoupe Arena Schönenwerd.

Infos: 

zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL