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VC Kanti startet mit acht Schweizerinnen in die Saison 2022/23

Am 1. September ist beim VC Kanti der trainingsmässige Startschuss zur NLA-Saison gefallen, die am 22. Oktober losgeht.

Das Kanti-Team in der Saison 2022/23. Hinten von links: Viviane Habegger (Libera), Maelle Corbach (Diagonal), Nicki Neubauer (Headcoach), Molly Lohman (Mittelblock), Lina Hinteregger (Aussenangriff), Matthias Lerch (Scout), Norene Iosia (Zuspielerin), Claudio Kriech (Assistenztrainer); vorne von links: Kateřina Holásková (Mittelblock), Elisa Suriano (Aussenangriff), Jasmine Kuch (Mittelblock), Alessia Pazin (Zuspiel), Angel Gaskin (Diagonal), Romy Jatzko (Aussenangriff), Korina Perkovac (Aussenangriff), Lisa Contorno (Libera); auch noch im Kader: Julia Künzler (Aussenangriff).

Werner Schläpfer (Text und Bild)

VOLLEYBALL. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Konstanz die Verantwortlichen rund um Kanti-Manager Heinz Looser seit über 30 Jahren das Bouquet für ein Schaffhauser NLA-Volleyball-Spitzenteam auf die Beine stellen. So ist es auch für die kommende Saison gelungen, eine schlagkräftige Equipe zu formieren. Nach dem guten Abschneiden mit dem dritten Schlussrang in der vergangenen Spielzeit gab es wie meistens in der Vergangenheit sowohl beim VC Kanti wie auch beim Rest der Liga einige Veränderungen auf die kommende Meisterschaft.

Das Erfreuliche beim VC Kanti vor dieser Saison ist, dass mit den Zugängen von Jasmine Kuch, Julia Künzler, Elisa Suriano und Alessia Pazin gleich vier Schweizerinnen neu hinzukamen und damit zusammen mit Korina Perkovac, Viviane Habegger, Lisa Contorno und Maelle Corbach total acht Schweizerinnen im 14-Frauen-Kader stehen. Das hat es schon längere Zeit nicht mehr gegeben, das erhöht auch die Flexibilität im Coaching, da auch in der neuen Saison zwei Positionen durch LAS-Spielerinnen (lokal ausgebildet) besetzt sein müssen. Auch bei den Ausländerinnen wurden neben den bewährten Kateřina Holásková, Romy Jatzko und Lina Hinteregger, die erfahrenen Angel Gaskin, Norene Iosia und Molly Lohman (alle USA) verpflichtet, um etwas mehr Stabilität ins Team zu bringen.

Im Staff ist neu Claudio Kriech Assistenztrainer (anstelle von Natalia Cukseeva), ansonsten bleibt es wie gehabt, neben Nicki Neubauer (Headcoach) agiert weiter Ludwig Horvath als Assistenztrainer und Matthias Lerch als Scout/Statistiker.

Startschuss zur Vorbereitung

Am letzten Donnerstag fiel der Startschuss für die offizielle Saisonvorbereitung, allerdings hatte Claudio Kriech über den Sommer bereits mit den jungen Schweizerinnen individuell gearbeitet, um sie ans NLA-Niveau he­ranzuführen, und es ist geplant, dass der VC Kanti an der U23-Meisterschaft teilnehmen wird. Im weiteren Verlauf der Vorbereitung reiste der VC Kanti inklusive Kanti-Präsident Sandro Poles am letzten Wochenende ins Montafon zum Teambuilding. Geplant ist am nächsten Freitag ein Testspiel bei Glaronia Glarus, dann das traditionelle Turnier in Innsbruck, in der Folge zwei Testspiele in der BBC Arena gegen das neu von Andi Vollmer trainierte Genf, ein Turnier mit Dresden und Mulhouse (30.9.–2.10.) sowie zwei Testspiele gegen Suhl, bevor es am 22. Oktober gegen Düdingen, am 23. Oktober gegen Meister Neuenburg UC und am 29. Oktober gegen Aufsteiger Volero mit drei happigen Heimspielen in die neue Saison geht.

Supercup

Am Sonntag, 16. Oktober, in der Mobiliar Arena Gümligen BE: 14.30 Männer Volley Amriswil – Chênois Genf: 17.30 Frauen Neuenburg UC – Volero Zürich.

Pétanque-Turnier des Clubs Pallavolo:

 Bereits zum 15. Mal durfte der Sponsorenclub Pallavolo des VC Kanti kürzlich Gastrecht beim Pétanque-Club Herblingen geniessen. Das Turnier auf der Anlage Dreispitz erfreute sich auch diesmal regen Zuspruchs. Erfreulicherweise nahmen auch einige neue Donatoren am Wettbewerb teil. Vom NLA Team haben Kateřina Holásková, Julia Künzler und Lisa Contorno am Turnier Teilgenommen. Und das Wetter war einfach traumhaft: Fast keine Wölkchen zeigten sich am blauen Himmel, und die Sonne sorgte für heisse Temperaturen. Wen wundert’s, dass es da am Abend einige rote Köpfe gab. Und das nicht etwa wegen allfälliger Meinungsverschiedenheiten während des nachmittäglichen Turniers. Es wurde fair, aber hart gekämpft. Gewonnen wurde das Turnier von Titelverteidigerin Heli Eggli (Donag AG/Mitte im Bild von Werner Schläpfer) und ihren beiden neuen Spielpartnern und Pétanque-Neulingen Christian Bolanz (Bolanz AG) (links) und Simon Bührer (Bührer Pflästerungen AG), die den begehrten Wanderpokal in Empfang nehmen durften. Abschliessend warteten zum «Znacht» traditionell die feinen Grillspiesse von Partyvogel Catering, vorbereitet von Babu und Harry Waldvogel, Präsident des Pétanque Clubs. (bke)

Schweiz verliert auswärts gegen Bosnien-Herzegowina

Das Auswärtsspiel des Frauennationalteams endet mit einer Enttäuschung. Die Gegnerinnen aus Bosnien-Herzegowina gewinnen das Spiel mit 3:1. Doch die Chancen für die EM-Qualifikation sind weiterhin intakt – die Schweizerinnen müssen dazu in den verbleibenden Spielen eine starke Leistung zeigen.

Nach ausgeglichenem Start zieht das Team aus Bosnien-Herzegowina davon. Die Schweizerinnen scheinen nervös, machen viele Fehler und können trotz zwischenzeitlichem Aufbäumen den Satz nicht mehr für sich gewinnen. In der Folge bleiben die Schweizerinnen zu wenig konstant und sie verlieren auch den zweiten Satz. Mit dem Rücken an der Wand dreht sich vorübergehend das Blatt. Der dritte Satz geht mit 28:26 an die Schweizerinnen und auch der vierte ist ähnlich knapp – leider mit besserem Ende für Bosnien-Herzegowina.

Dass Team um Headcoach Lauren Bertolacci geht somit leer aus und wird alles darangeben, im Rückspiel in einer Woche die drei wichtigen Punkte auf dem Weg zur Qualifikation für die Europameisterschaften zu holen. Es ist dies das nächste Spiel des Schweizer Frauennationalteams und findet am Samstag, 3. September 2022 um 18.30 Uhr in Schönenwerd statt.

BIH – SUI: 3:1 (25:19, 25:20, 26:28, 25:23) | Match Report  

Topscorerin des Schweizer Teams

Laura Künzler 19 Punkte

Zitat Lauren Bertolacci, Headcoach

«Es war sicher nicht unser bestes Spiel. Wir wollten sehr mutig sein, um solche Spiele zu gewinnen. Ganz besonders wenn die Gegnerinnen höher gerankt sind als wir. Das haben wir heute nicht gemacht und wir werden nächste Woche intensiv daran arbeiten.»

Zitat Laura Künzler, Captain

«Nach gutem Anfang waren wir schnell verunsichert, als Bosnien im ersten Satz in Führung gegangen ist. Diese Verkrampfung konnten wir in den ersten beiden Sätzen nicht ablegen. Wir haben nicht mehr an uns und unser Können geglaubt und entsprechend auch nicht so gespielt. Wir waren zu wenig mutig. Dass wir den dritten Satz für uns entschieden haben, hat uns sehr gut getan. Deshalb haben wir im vierten Satz auch fast bis am Schluss geführt. Leider hat am Ende das Vertrauen gefehlt und Bosnien-Herzegowina konnten den Satz und damit den Match für sich entscheiden. Bosnien-Herzegowina war in den entscheidenden Momenten besser.»

 

VC Kanti greift erst im Dezember in Europacup ein

Die ersten Europacupgegnerinnen und -gegner der zehn angemeldeten Schweizer NLA-Teams für die Saison 2022/23 (in fünf Wettbewerbern) sind bekannt. Die Reisen gehen nach Bosnien-Herzegowina, Tschechien, Ungarn, Portugal, in die Türkei und zweimal nach Griechenland. Für andere Teams wie für den VC Kanti Schaffhausen heisst es: Geduld haben. Die Auslosung für die CEV European Cups 2023 hat gestern am Hauptsitz des Europäischen Verbands CEV in Luxemburg stattgefunden.

Amriswil gegen bosnisches Team

Der Schweizer Volleyball-Männermeister Amriswil beginnt die Qua­lifikation zur Gruppenphase der Champions League gegen das Team Mladost Brcko aus Bosnien und Herzegowina. Um in die Gruppenphase zu gelangen, muss der Double-Gewinner aus dem Thurgau drei Runden jeweils mit Hin- und Rückspielen überstehen. Amriswils allfälliger Gegner in der 2. Qualifikationsrunde steht auch bereits fest. Es ist Mladost Zagreb, der 20-fache Meister Kroatiens. Bei den Frauen hatte Meister Neuenburg UC schon im Vorfeld der Auslosung auf eine Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation verzichtet. Stattdessen nimmt NUC wie auch Cupsieger Volero Zürich am zweithöchsten Europacup, dem CEV-Volleyball-Cup teil. Dort treffen sie in den 1/16-Finals am 14. und 21. Dezember auf ein starkes türkisches Team, auf THY Istanbul. Volero tritt da gegen einen Erstrundenverlierer der CL-Qualifikation an.

VC Kanti: Serbien oder Zypern

Im Gegensatz zu Volley Düdingen und Sm’Aesch Pfeffingen, die bereits in den 1/32-Finals des CEV-Challenge-Cups am 23. und 30. November weite Reisen zu absolvieren haben – Aesch nach Athen zu Panathinaikos, Düdingen auf die Azoren zu Kairos Ponta Delgada –, steht der VC Kanti Schaffhausen direkt in den 1/16-­ Finals: Dort trifft er im Dezember (14. und 21. zuerst auswärts) entweder auf das serbische Team von ZOK UB oder auf Apollon Limassol aus Zypern. (sda/hcs.)

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