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Der VC Kanti fordert Neuenburg UC im Supercup fünf Sätze lang
Die Schaffhauser Volleyballerinnen überraschten im Supercup mit zwei klaren Satzgewinnen, am Ende blieb ihnen aber nur die Silbermedaille.

Kantis Lina Lieb sorgte mit ihren Angriffen immer für Druck. Bild:W.Schläpfer
Reinhard Standke, Gümligen
VOLLEYBALL. Eine Heimniederlage gegen Franches-Montagnes, ein Sieg bei Volley Düdingen: Was würde der amtierende Vizemeister VC Kanti Schaffhausen im dritten Pflichtspiel der Saison, dem Supercup gegen Meister und Cupsieger Neuenburg UC, zeigen können? Dies fragten sich die rund 30 Kanti-Fans, die mit in die Mobiliar-Arena nach Gümligen gereist waren, in der sonst der BSV Bern antritt.
Zwei starke Sätze von Kanti
Nicki Neubauer, Trainer des VC Kanti, ging in der gleichen Formation wie am Mittwoch in Düdingen, mit Sydney Cole (Pass) und Martina Koch (Mitte), in die Partie, die mit 15 Minuten Verzögerung begann, da die Anspielzeit wohl zu früh angesetzt war, um das vorhergehende Duell der Männer inklusive Siegerehrung rechtzeitig zu Ende zu bringen. Die ersten Minuten bestimmte der Favorit, Neuenburg zog auf 3:1 und 7:4 davon. Doch der Rest des ersten Satzes sollte dem VC Kanti gehören: NUC verlor etwas den Faden, den Topscorerinnen Dvoracek und Scambray unterliefen neben wenigen Punkten einige Fehler mehr (7:4), Kanti spielte gut in der Abwehr, plötzlich gelang das Angriffsspiel, das teilweise auch schnell lief. Die Gäste kamen nicht nur zum Ausgleich, sondern zogen mit dem besseren Angriffs- und Blockspiel davon und sicherten sich den ersten Satz mit sieben Punkten Vorsprung.
Und im zweiten Satz setzen die Schaffhauserinnen ihr Spiel fort, agierten zwar im Angriff nicht mehr ganz so stark und machten mehr Fehler (7:7), punkteten aber fleissig mit einer stark aufspielenden Lina Lieb sowie vor allem Jordan Lockwood. Neuenburg lag zwar in der Satzmitte mit dreimal einem Punkt vorne, Kanti holte sich den Satz am Ende klar mit 25:17.
Im Anschluss an die zehnminütige Pause sollte sich die Partie dann wenden. Meister und Pokalsieger Neuenburg trat aggressiver auf, servierte härter, das Scoring ging hoch. Neben Dvoracek und Branca punktete nun auch Scambray. NUC gelang ein klarer Satzgewinn (25:18). Im vierten Durchgang lief der Angriff des VC Kanti wieder stärker, das Team ging vor Satzmitte zweimal mit zwei Punkten in Führung (10:8 und 11:9), nach dem 14:14 setzte sich jedoch das Team aus der Romandie durch, das weniger Fehler als Kanti machte (2:7) und ausglich (25:19). Im Tiebreak war für Kanti bis zum 9:9 alles möglich, dann sollten sich die grössere Aggressivität und das breiter abgestützte Scoring von Neuenburg durchsetzen. Kanti wehrte vier Matchbälle ab, kam bis auf einen Punkt heran, bis die wie im Rausch aufspielende Dvoracek die Partie beendete (15:13).
Der Trainer ist zufrieden
«Ich bin megastolz auf die Mannschaft. Vor einer Woche haben wir gejammert, heute haben wir sehr gut dagegengehalten», zollte Kanti-Trainer Nicki Neubauer seinem Team sein Lob. «Wir haben Fortschritte gemacht im Auftreten, in der Aggressivität im Spiel, darauf können wir aufbauen.» «Es ist megaschade, aber wir haben eine riesige Entwicklung gemacht, wir arbeiten weiter», nennt Captain Katerina Holásková die positive Perspektive für die weitere Saison. Am kommenden Samstag tritt der VC Kanti vor heimischem Publikum gegen NLA-Tabellenführer Aesch Pfeffingen an (BBC-Arena, 16.30 Uhr).
Supercup 2025. Neuenburg UC - VC Kanti Schaffhausen 3:2 (18:25, 17:25, 25:18, 25:19, 15:13). - Mobiliar-Arena, Gümligen BE - 1742 Zuschauer. - SR: S. Auricht/Milos. - Spieldauer: 18, 22, 23, 23, 17 = 1:43 Stunden. – Neuenburg UC: Hayward (Pass, 5), Attieh (8), Branca (10), Dvoracek (27), Scambray (16), De Micheli (6), Delley (Libera); eingewechselt: Sojcic (Libera); Paya, Milz, Schneider, Lengweiler; nicht eingesetzt: Waeber, Bovet, Scrucca. – VC Kanti: Cole (Pass, 5), Marković (15), Holásková (11), Lockwood (23), Lieb (16), Koch, Loffreda (Libera); eingewechselt: Pazin (Pass), Rekola (2), Shomaker (1); nicht eingesetzt: Cavka, Corbach, Schnegg.
Frauen, NLA, 2. Runde: Aesch Pfeffingen - Genève Volley 3:0 (25,15, 25,14, 25,18). NLZ Volleyball Academy - Volley Toggenburg 0:3 (23,25, 13,25, 20,25). Volley Lugano - VBC Cheseaux 2:3 (25,20, 20,25, 16,25, 25,14, 9,15). – Rangliste: 1. Aesch Pfeffingen 2 6:0 6. 2. Franches-Montagnes 1 3:1 3. 3. Volley Toggenburg 2 4:3 3. 4. Volley Düdingen 2 4:4 3. 5. VC Kanti Schaffhausen 2 4:4 3. 6. Genève Volley 2 3:4 3. 7. Neuenburg UC 1 3:2 2. 8. VBC Cheseaux 2 3:5 2. 9. Volley Lugano 2 4:6 2. 10. NLZ Volleyball Academy 2 1:6 0.
Supercup: Favorit Neuenburg – Herausforderer VC Kanti
Die beiden Playoff-Finalisten der vergangenen Saison bewegen sich seit dem April auf unterschiedlichen Wegen.

Beim Aufschlag (hier Sydney Cole in Düdingen) muss der VC Kanti noch zulegen. Bild: Werner Schläpfer
Reinhard Standke
VOLLEYBALL. Meister Neuenburg UC – Vizemeister VC Kanti Schaffhausen – so lautete am 24. April 2025 im Anschluss an den dritten Playoff-Final der Endstand der Nationalliga-A-Meisterschaft 2024/25. In den Partien hatten die Schaffhauser Volleyball den aktuellen Serien-Titelträger unter Druck gesetzt. In den beiden ersten Spielen auf Augenhöhe war das Team von Nicki Neubauer näher an einem Sieg dran als in der letzten Begegnung, als das Team insbesondere im Angriff zeitweise zurückstecken musste. Der Ausfall der ersten Zuspielerin Brigitta Petrenko hatte viel Substanz im Zusammenspiel und sehr viel Selbstvertrauen gekostet. Heute treffen die beiden Teams in Gümligen (17.30 Uhr) im Rahmen des Supercups wieder aufeinander.
Seit dem Frühjahr sind Neuenburg und Kanti verschieden unterwegs. Eine Gemeinsamkeit ist jedoch ein Wechsel der ersten Passeuse: Während bei Neuenburg nun die von Volley Lugano geholte Natalie Hayward anstelle von Méline Pierret das schnelle Spiel sicherstellen soll, kam es auch beim VC Kanti zu einer Veränderung im Zuspiel (Sydney Cole anstelle von Petrenko). Dafür zog die Erfolgstrainerin Lauren Bertolacci nach sieben Saisons weiter, bei Kanti amtiert Nicki Neubauer in der neunten Spielzeit. Bei den Munotstädterinnen sind im 13-köpfigen Kader gleich sieben Neuzugänge zu verzeichnen, bei NUC kam es bei 14 Spielerinnen nur zu fünf Wechseln. Während bei Kanti die Saisonvorbereitung mit dem kompletten Team jeweils Anfang September beginnt (die Bewilligungen der ausländischen Spielerinnen sind während acht Monaten von September bis April gültig), konnte Neuenburg UC bereits vier Wochen früher mit der vollständigen Mannschaft trainieren.
Dennoch hatte NUC zum Saisonauftakt gegen Lugano beim 3:2 einige Mühe, insbesondere da Aussenangreiferin und letztjährige Topscorerin Tia Scambray nicht den besten Tag erwischte. Ihr habe Diagonalspielerin Maia Dvoracek jedoch inzwischen den Rang abgelaufen, so Nicki Neubauer. Kanti konnte nach der Niederlage gegen Franches-Montagnes am Mittwoch den Sieg in Düdingen einfahren. «Wir werden gegen Neuenburg gut beraten sein, wenn wir uns auf uns konzentrieren», blickt Trainer Neubauer voraus. «Am Mittwoch haben wir vor allem aus der Abwehr heraus sehr viele Fehler gemacht, da fehlt es bei uns noch an Abstimmung.» Bezüglich Offensive werde sich im Game-Plan wenig ändern.«Es wird darum gehen, Neuenburg vom ganz schnellen Spiel mit unserem Aufschlag abzuhalten, da müssen wir uns noch verbessern», so Neubauer.
Bereits 2021 hatten sich NUC (als Meister) und Kanti (als Cupsieger) im Supercup gegenübergestanden. Das Team aus der Romandie ging damals mit 3:0 (25:14, 25:23, 25:15) als Sieger hervor. Auch die drei folgenden Austragungen konnte Neuenburg UC für sich entscheiden. «Alles andere als ein Sieg von NUC wäre eine Überraschung», sagt Kanti-Trainer Neuenburg. Aber Cupspiele haben bekanntlich ja ihre eigenen Gesetze., wie Siege von «David» gegen «Goliath» immer wieder zeigen.
Arbeitssieg des VC Kanti in Düdingen
Nach der Saison-Auftaktniederlage gegen Franches-Montagnes setzte der VC Kanti gestern bei Volley Düdingen 3:1 durch.

Katerina Holaskova sorgt für Gefahr am Netz. Bild: Werner Schläpfer
Reinhard Standke
VOLLEYBALL. Nachdem Vizemeister VC Kanti daheim ohne Punktgewinn in die Spielzeit 202/2026 gestartet war, durfte man gespannt sein, wie sich die Schaffhauserinnen in der vorgezogenen Partie der zweiten Runde schlagen werden. In der Startaufstellung in der Begegnung auswärts gegen Volley Düdingen setzte Kanti-Cheftrainer Nicki Neubauer im Gegensatz zum vergangenen Samstag gegen Franches-Montagnes auf die US-Amerikanerin Sydney Cole als Zuspielerin (anstelle von Alessia Pazin) und Martina Koch (anstatt Netta Rekola).
Das Heimteam wehrte sich lange mit den erwarteten schnellen Angriffen, Kanti versuchte, mit starken Aufschlägen und hohen Angriffen, Finten hinter den Block sowie Angriffen aus dem Rückraum (Lina Lieb) dagegenzuhalten. Die Schaffhauserinnen waren zunächst auf 5:3 davongezogen, Düdingen hielt dagegen (10:9), musste dann immer wieder die Gäste davonziehen lassen, die nach dem 19:19 ihr Spiel durchzogen (25:21). Trainer Neubauer hatte beim 23:20 den Doppelwechsel Pazin/Rekola für Cole/Koch vollzogen.
Die Startphase des zweiten Durchgangs gehörte dann jedoch den Freiburgerinnen, die mit der 17-jährigen Elodie Ashong begannen und Kanti mit ihrem schnellen Spiel unter Druck setzten. Die Munotstädterinnen agierten weniger stark im Block, Düdingen zog mit der stärkeren Angriffsquote auf 6:2, 9:5 davon. Dann wurde der Kanti-Angriff stärker, überwiegend mit hohen Bällen. Beim 13:12 gelang die erste Führung, die bis zum 23:23 Bestand hatte. Dabei hatte es zuvor Kanti aufgrund von zwei Fehlern verpasst, die Führung auszubauen. Mit zwei Angriffspunkten sicherte Lina Lieb den Satzgewinn.
Erneut viele Fehler
Den Schwung konnten die Schaffhauserinnen jedoch nicht fortsetzen. Mit starkem Service, guter Verteidigung und der besseren Angriffsleistung zog Düdingen über 8:3 und 10:5 (der Kanti-Doppelwechsel Pazin/Rekola für Cole/Koch fiel in eine Serviceserie von Sarina Wieland) auf 12:5 und 15:8 davon. Dann fanden die Gäste wieder besser ins (Angriffs-)Spiel, kamen auf 17:18 heran, fielen während einer weiteren Aufschlagserie von Wieland auf 17:22 zurück. Mit 25:20 gelang dem Heimteam der Satzanschluss.
Im vierten Satz begann Nicki Neubauer wiederum mit der Startformation, während sein Gegenüber Leonardo Portaleoni insbesondere Topscorerin Hill schonte und zunächst auf Diana Sacher setzte. Wie schon im Satz zuvor ging zunächst Volley Düdingen mit dem stärkeren Angriffsspiel in Führung (9:6), verlor aber im Anschluss an ein Time-out von Nicki Neubauer den Faden. Die Fehlerquote bei Düdingen stieg, das Angriffsspiel bei Kanti stabilisierte sich zunächst (13:10), dann meldeten sich die Gastgeberinnen (17:16). In packenden Rallyes konnte mal das eine, dann wieder das andere Team punkten. Im Anschluss an den 19:19-Zwischenstand sorgte Zuspielerin Cole mit einer Serviceserie zum 24:19 für eine Vorentscheidung. Ihr Team konnte jedoch erst den dritten Matchball verwerten.
«Es war ein harter Fight», so Coach Nicki Neubauer. «Wir haben einen guten Teamspirit reingebracht.» Wie zuletzt lobte der Trainer eine gute Annahme und gute Verteidigung. Einmal mehr kritisierte Neubauer jedoch die hohe Fehlerquote: «Mit Block- und Angriffsfehlern geben wir ihnen 30 Punkte, sie selber machen 42. Wir mussten uns zuzusagen selber schlagen. Wir haben hart gearbeitet in der Abwehr, hatten dann aber viele Ungenauigkeiten, viel Zögern», analysiert Nicki Neubauer.
Am Samstag tritt der VC Kanti im Rahmen des Supercups in Gümligen gegen Meister und Cupsieger Neuenburg UC an. Für Fans besteht die Möglichkeit, im Car des VC Kanti mitzufahren (35 Franken, Abfahrt 13.45 Uhr BBC-Arena, Anmeldung an administration@kantivolleyball.ch).
Service
Volleyball NLA
Volleyball, NLA, Frauen. 3. Runde: Volley Düdingen - VC Kanti 1:3 (21:25, 23:25, 25:20, 21:25). - Leimacker. - 412 Zuschauer. - SR: Sanapo/Troyon. - Spieldauer: 24, 26, 24, 25 = 99 Minuten. – Volley Düdingen: Da Silva (13), Vondran (Pass, 2), Hill (8), Staffelbach (6), Petitat (5), Wieland (18), Portmann (Libera); eingewechselt: Ashong (5), Gasser (Pass), Bolinger (Libera) Sacher (4), Rothenbühler (1); nicht eingesetzt: Hamel. – VC Kanti: Cole (Pass, 1), Marković (13), Holásková (15), Lockwood (20), Lieb (14), Koch, Loffreda (Libera); eingewechselt: Pazin (Pass), Rekola (2), Shomaker (3); nicht eingesetzt: Cavka, Corbach, Schnegg.
Rangliste: 1. Sm’Aesch Pfeffingen 1 3:0 3. 2. Genève Volley 1 3:1 3. 3. Franches-Montagnes 1 3:1 3. 4. Volley Düdingen 2 4:4 3. 5. VC Kanti Schaffhausen 2 4:4 3. 6. Neuenburg UC 1 3:2 2. 7. Volley Lugano 1 2:3 1. 8. Volley Toggenburg 1 1:3 0. 9. NLZ Volleyball Academy 1 1:3 0. 10. VBC Cheseaux 1 0:3 0.
Stark aufschlagen und die Spannung hochhalten
Zwischen Saisonauftakt und Supercup steht für den VC Kanti heute das vorgezogene Ligaspiel in Düdingen an.

Jordan Lockwood (Mitte, Nummer 9) tritt heute Abend in Düdingen für den VC Kanti Schaffhausen im Topscorer-Trikot an. Bild: Werner Schläpfer
Reinhard Standke
Vier Tage nach dem Saisonauftakt, an dem der VC Kanti nicht wie erhofft punkten konnte, steht bereits der zweite NLA-Match an. Dieser wurde von Samstag auf heute vorgezogen, da die Schaffhauserinnen als Vizemeister in drei Tagen in Gümligen den Supercup gegen Meister und Cupsieger Neuenburg UC bestreiten. Viel Zeit gebe es gar nicht, das verlorene Spiel gegen Franches-Montagnes mit der Mannschaft nachzubereiten, äussert sich Cheftrainer Nicki Neubauer. Viel mehr hätten die Spielerinnen individuell die Möglichkeit genutzt, die Videoaufzeichnung anzusehen. Kanti unterlag zum Saisonauftakt mit 1:3 Sätzen, der Gesamtpunktestand betrug dabei 92:94.
Eigene Fehler gebaut
Nach dem eigenen Studium sah Neubauer seinen ersten Eindruck vom Spiel bestätigt: «Es gibt Momente, in denen wir den Ball in einer sehr guten Situation für uns nicht ‹totmachen›, sondern eher noch einen Fehler daraus bauen. Individuell haben wir zwar nicht sehr viele Fehler gemacht, aber es sind in der Summe einfach zu viele gewesen», erläutert der Trainer des VC Kanti. «Vor allem ist es in Momenten passiert, in denen wir noch mal wegkommen könnten, wie im zweiten Satz oder im dritten, vierten Satz in Momenten, in denen wir noch einmal hätten rankommen können. Diese Momente brechen uns mental.» Zudem hatte das Gastteam eine gute Leistung in der Abwehr gezeigt. «Sie konnten Bälle noch herauskratzen, die fast schon ein Punkt für uns waren, und dann noch selber verwerten. Und so kam dann die Niederlage zustande.»
Unmittelbar nach dem Spiel hatte Nicki Neubauer die Leistung vor allem im Angriff kritisiert, während er die Annahme als sehr gut einstufte. Mit zunehmender Dauer des Spieles habe man aber Probleme gehabt, das Block-Abwehr-System zu halten. «Wir müssen versuchen, mehr erstes Tempo zu spielen mit unseren Mittelblockern, da ist im Laufe des Spieles die Präzision verloren gegangen», blickt der Trainer des VC Kanti zurück und voraus. «Wenn wir in der Annahme so weiterspielen, können wir im Bereich Block, Aufschlag, Abwehr sicher zulegen. Wir müssen aus der Niederlage lernen.» Die Mannschaft werde Zeit brauchen, sich zu entwickeln, so Neubauer.
Weiter gut annehmen
Während der VC Kanti sieben Zuzüge zu verzeichnen hatte, holte der heutige Gegner Volley Düdingen die Aussenangreiferin Chiara Petitat aus Cheseaux sowie drei junge Spielerinnen vom Nachwuchszentrum aus Freiburg. Beim 3:1-Auftakt im Toggenburg taten sich die Freiburgerinnen recht schwer. «Sie spielen aggressiver und schneller als letztes Jahr, vor allem mit den Aussenangreiferinnen.» Somit sei ihr Spiel mit Sarina Wieland und Samantha Hill sehr aussenlastig, erklärt der Kanti-Trainer.
«Wir müssen mit unserem Aufschlag ansetzen, damit sie etwas wegkommen von ihrem schnellen Spiel.» Der Fokus liege aber sonst mehr beim eigenen Team, insbesondere das Spiel in den zuvor erwähnten Momenten zu Ende zu spielen und die Spannung hochzuhalten.



