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VC Kanti U23 qualifiziert sich für die Schweizermeisterschaft.

Am RVNO-Qualifikationsturnier der U23-Juniorinnen in der BBC Arena Schaffhausen qualifizierte sich der VC Kanti am Sonntag mit drei Siegen für die Schweizer Meisterschaft. In beiden ersten Spielen gegen Andwil Arnegg und Amriswil resultierten ein klarer 2:0 Sieg. Weit spannender gestaltete sich das Spiel gegen Toggenburg. In drei engen Sätzen setzten sich die Kantigirls mit 2:1 durch. Weiter geht es am dann am 4. Februar 2024. (wschl)
VC Kanti 1. Liga Abbruch nach Stromausfall.

Kaum mehr als ein Satz konnte in der 1- Liga-Partie des VC Kanti 2 gegen NNV Volleyball Academy Zürich in der BBC Arena gespielt werden. Die Spielerinnen aus Zürich liessen von Anfang nichts anbrennen. Dier erste Satz lief gleichauf bis zum Stand 16:16, dann starteten die Zürcherinnen den Turbo und gewannen mit 25:19. Im zweiten Satz war beim Stand von 5:4 für NNV Volleyball Academy Zürich plötzlich fertig: ein Stromausfall im Quartier sorgte für Dunkelheit in der Halle. Das Spiel wurde abgebrochen, es wird zu einem späteren Zeitpunkt neu angesetzt. Weiter geht es für den VC Kanti 2 an diesem Samstag um 18.00 Uhr gegen den STV St. Gallen in der BBC Arena. (mrä)
Frauen, 1. Liga, Gruppe D: VC Kanti 2 - NNV Volleyball Academy Zürich abgebrochen (Stromausfall). Volley Toggenburg - Volley Aadorf 3:0. VBC Spada Academica - VBC Andwil-Arnegg 3:1. Volley Rüschlikon - TSV Jona Volleyball 0:3. Pallavolo Kreuzlingen - VBC Voléro Zürich 0:3. BTV Aarau - STV St. Gallen 3:1. Pallavolo Kreuzlingen - VBC Spada Academica 3:1. – Rangliste: 1. Volley Toggenburg 11/33 (33:5). 2. VBC Voléro Zürich 11/29 (31:8). 3. TSV Jona Volleyball 11/21 (26:18). 4. VC Kanti 2 10/18 (23:16). 5. Volley Aadorf 11/17 (23:21). 6. STV St. Gallen 10/15 (20:19). 7. Pallavolo Kreuzlingen 11/13 (18:23). 8. Volley Rüschlikon 10/12 (14:20). 9. NNV Volleyball Academy Zürich 10/11 (17:23). 10. BTV Aarau 11/10 (14:27). 11. VBC Spada Academica 11/9 (13:28). 12. VBC Andwil-Arnegg 11/4 (7:31)
VC Kanti verliert das letzte Vorrundenspiel in Genf
Zwar hatte der VC Kanti beim Auswärtsspiel gegen Volley Genève die Topscorerin der Liga, Jody Larson, einigermassen im Griff, aber das Gesamtpaket der Munotstädterinnen reichte nicht an diesem Tag. 
Zwar warfen die Spielerinnen des VC Kanti um Lindsay Flory (links) alles in die Partie, doch wollte ihnen ein Sieg in Genf nicht gelingen. BILD WERNER SCHLÄPFER
Reinhard Standke, Werner Schläpfer
Dass es in dieser Saison keine leichten Gegner gibt, bewahrheitete sich im letzten Spiel der Hinrunde. Wie schon gegen Glaronia und die Volleyball Academy Zürich tat sich der VC Kanti Schaffhausen schwer mit dem vermeintlich schwächeren Gegner. In der Vorbereitung hatte Cheftrainer Nicki Neubauer vor dem Gegner aus der Westschweiz gewarnt. Dieser sei besser als in der vergangenen Saison und die Klassierung entspreche nicht der tatsächlichen Leistungsstärke. Das sollte sich dann auch bewahrheiten. Volley Genève, vom Büsinger Trainer Andi Vollmer top eingestellt, gelang es, Barbara Dabic aus dem Spiel zu nehmen.
Gleich zu Beginn der Partie gab es nach einem Vier-Punkte-Rückstand der Gäste das erste Timeout. Es änderte sich nicht viel am Geschehen. Genf mit einer guten Block-Annahme-Leistung gelang es immer wieder, die Angriffe des Gegners zu neutralisieren. Der Score stand bald auf 12:6 und auch die zweite Auszeit änderte nichts, der Satz ging deutlich mit 25:15 ans Heimteam. Die Schaffhauserinnen, keineswegs geschockt, zeigten sich im zweiten Satz kämpferisch, mit guten Services von Lindsay Flory und Elisa Suriano gelang die Führung zum 13:7. Der Vorsprung hatte bis zum Satzende Bestand.
Verdienter Genfer Sieg
Nach der Zehn-Minuten-Pause blieb der Spielstand bis zum 12:12 ausgeglichen, dann gelangen den Westschweizer Gastgeberinnen gleich fünf Punkte in Serie – dies sollte die Entscheidung in dieser Begegnung sein. 25:20 lautete das Verdikt im dritten Satz und auch im vierten Durchgang zeigten die Genferinnen keine Schwäche und gewannen letztlich verdient.
«Wir haben ein nicht so gutes Bild abgegeben und dann hat uns der Glaube gefehlt», blickt Kanti-Trainer Neubauer auf 84 Spielminuten am Genfer See zurück. «Die ersten drei Sätze waren hart umkämpft, es gab viele lange Ballwechsel, meistens mit dem glücklicheren Ende für Genf». Die Umsetzung des Gameplans habe nicht so gut funktioniert wie vor einer Woche gegen Spitzenreiter Neuenburg. «Die Genfer Diagonalspielerin hat einfach zu viele Punkte gemacht. Die wollten wir besser kontrollieren, das haben wir nicht geschafft», musste Neubauer eingestehen. «Wir haben auch ein paar Fehler zu viel gemacht, aus der Abwehr gingen zu viele Bälle direkt rüber, uns fehlte etwas die Ballkontrolle. Am Netz waren wir nicht auf dem Level, auf dem wir sonst sind, in der fremden Halle gab es ein paar Aufschlagfehler zu viel», bilanzierte der Kanti-Trainer.
Ein erstes Fazit zur Hinrunde
Die Meisterschaft 2023/2024 ist sehr spannend, an einem guten Tag kann jedes Team egal gegen welchen Gegner gewinnen. Der VC Kanti steht auf dem guten dritten Rang, vier Punkte hinter den punktgleichen Spitzenteams Aesch und NUC. Das Team von Nicki Neubauer zeigte in den bisherigen Partien vor allem gegen vermeintlich starke Gegner wie NUC, Düdingen und Lugano gute Leistungen, tat sich aber mit der Favoritenrolle etwas schwer. Das nächste (Heim-)Spiel folgt am 2. Adventssonntag (16.30 Uhr) gegen Volley Lugano, das vier Punkte hinter den Schaffhauserinnen in der Tabelle auf Rang vier liegt. (wschl/R.Sta) .
NATIONALLIGA A, FRAUEN
Genève Volley - VC Kanti Schaffhausen 3:1 (25:15, 17:25, 25:20, 25:16). - Sporthalle Henry Dunant, Genf. - SR: Rüegg/Milos. - Spieldauer: 19, 21, 23, 21 = 84 Minuten. – Genève Volley: Kennedy (7), Lyklema (6), Remy (8), Larson (16), Gillon (11), Szabo (18), Resinek (Libera); eingewechselt: Nowak, Bartu. – VC Kanti: Flory (Pass, 4), Suriano (8), Holaskova (14), Dapic (4), Perkovac (14), Armer (6), Habegger (Libera). - Eingewechselt: Corbach, A. Pazin, Hinteregger, Kuch. - Nicht eingesetzt: Künzler. - Ohne: Loffreda (1. Liga, VC Kanti 2).
Die weiteren Resultate vom Wochenende: Toggenburg - Sm’Aesch-Pfeffingen 0:3 (15:25, 12:25, 21:25). Volley Lugano - Glaronia Glarus 3:0 (25:22, 25:19, 26:24). Düdingen - Cheseaux 1:3 (21:25, 25:23, 18:25, 26:28). Neuchâtel UC - Academy Zürich 3:0 (25:18, 25:18, 25:18).
Rangliste (nach 9 Runden):
1. Sm’Aesch-Pfeffingen 6 2 0 1 24:8 22, 2. Neuchâtel UC 7 0 1 1 23:8 22, 3. Kanti Schaffhausen 5 1 1 2 21:14 18, 4. Cheseaux 5 0 0 4 17:15 15, 5. Volley Lugano 4 1 1 3 18:17 15, 6. Düdingen 3 1 3 2 20:19 14, 7. Genève Volley 3 1 1 4 16:20 12, 8. Glaronia Glarus 2 2 0 5 13:21 10, 9. Toggenburg 2 0 0 7 11:21 6, 10. Academy Zürich 0 0 1 8 7:27 1,
Das nächste Spiel des VC Kanti Schaffhausen findet statt am Sonntag, dem 10. Dezember (2. Advent), gegen Volley Lugano. Spielbeginn in der BBC-Arena ist um 16.30 Uhr.
Kanti muss auch in Genf den Druck hochhalten
Zum Abschluss der Hinrunde in der NLA-Qualifikation bestreitet der VC Kanti heute das Auswärtsspiel bei Genève Volley.

Rückblick auf das Testspiel gegen Volley Genève Ende September: Mittelblockerin Jacqui Armer wird von Passeuse Lindsay Flory in Szene gesetzt. BILD REINHARD STANDKE
Reinhard Standke
Für das Highlight in der bisherigen Saison hatten die Schaffhauserinnen vor einer Woche gesorgt: «Die bis anhin fast immer siegreichen Neuenburgerinnen müssen nun aber ihre zweite Niederlage verkraften», vermeldete der Verband Swiss Volley. Kanti 3, NUC 0: So hatte das Verdikt nach den nur 68 Spielminuten gelautet. «In der Nachbetrachtung muss man sagen, dass das eine rundum gute Geschichte war», blickt Kanti-Trainer Nicki Neubauer zurück. «Der Gameplan, das, was wir vorbereitet hatten, um sie eventuell zu schlagen, hat hervorragend funktioniert.» So einen schlechten Matchreport hätte der Gegner in den letzten Jahren wohl nicht gesehen. «Wir hatten die beiden Aussen- und die Diagonalspielerinnen derart im Griff, dass keine über neun Punkte gekommen ist. Das ist schon sehr, sehr wenig für die Mannschaft», so die Einschätzung des Schaffhauser Trainers.
«Ich denke, dass sie nicht damit gerechnet haben, dass wir so stabil sind.» In der Spielvorbereitung hatte Neubauer festgestellt, dass das Neuenburg-Team in den Spielen, in denen es nicht so für es lief, anfing, Fehler zu machen. Seinem Team sei es gelungen, den Druck in den drei Sätzen hoch zu halten. «Dass sie dagegen gar keine Lösung finden, war etwas aussergewöhnlich.»
Schweres Auswärtsspiel
Doch nun muss sich der VC Kanti auf das Abschlussspiel der Hinrunde in der NLA-Qualifikation in Genf fokussieren. In den letzten Tagen hatte das Team von Nicki Neubauer durch Fremdbesetzungen nicht in der BBC Arena trainieren können und musste u. a. in die Dreifach-Halle in Diessenhofen ausweichen. Gegen Volley Genève mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer hatten die Munotstädterinnen die Saisonvorbereitung mit einem Testspiel in der BBC Arena abgeschlossen. Die beiden Teams hatten sich Ende September 2:2 getrennt. Acht NLA-Runden später liegt der VC Kanti auf Rang drei, Genf auf Rang acht. Das Team aus der Romandie hatte bei Toggenburg sang- und klanglos 0:3 verloren, bei Glaronia 2:3. Kanti-Trainer Neubauer weist aber darauf hin, dass «Genf sehr, sehr heimstark ist». Das Spiel gegen Aesch ging zwar verloren, es sei aber sehr eng in den Sätzen gewesen. «Sie haben aber in Düdingen gewonnen, es gibt genug Warnzeichen.»
Das Team ist gegenüber dem Vorjahr deutlich besser aufgestellt. Mit der jungen Niederländerin Hyke Lyklema hat es eine gute Zuspielerin in seinen Reihen, die Libera Florien Reesink (ebenfalls aus den Niederlanden) gehöre zu den drei auf dieser Position in der Liga. «Ich rechne mit einem engen und schweren Auswärtsspiel, vielleicht einem der schwersten in dieser Saison», so die Einschätzung Neubauers.



