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Chemie beim VC Kanti stimmt, das Ziel ist vor Augen
Optimistisch präsentierte sich der VC Kanti bei der Teamvorstellung in der BBC Arena. Das letzte Vorbereitungsspiel gegen VC Wiesbaden endete mit einem 3:1-Sieg der Schaffhauserinnen.

Sieg im Testspiel gegen Wiesbaden: Der VC Kanti mit der neuen Passeuse Brigitta Petrenko (R.), neuen Mittelblockerin Lea Ambrosius und Diagonal Angreiferin Jordan Lockwood . BILD Werner Schläpfer
Reinhard Standke
VOLLEYBALL. Zwei enttäuschende Spielzeiten hat der VC Kanti hinter sich, in denen das Fanionteam hinter den eigenen Erwartungen blieb und in der NLA nur den fünften respektive sechsten Rang belegte. Frühzeitig hatte der Verein die Situation analysiert und eine Neuausrichtung eingeleitet, in der unter anderem etwas vermehrt auf ausländische Spielerinnen Wert gelegt wird. So stehen im 13-köpfigen Kader neben nun drei Eigengewächsen insgesamt sechs neue Spielerinnen aus dem Ausland.
Eine Woche vor dem Saisonbeginn bei Volley Glaronia sendeten alle Akteure anlässlich der Teampräsentation positive Signale, dies nach den gewonnenen Vorbereitungsturnieren in Linz und Innsbruck. Die Bildung eines reiferen Teams scheint bislang gelungen. Der Teamgeist sei besser als in ihren bisherigen Clubs, äusserte z.B. die amerikanische Diagonalspielerin Jordan Lockwood. Von einer «super Truppe» mit «Persönlichkeiten» sprach die langjährige Aussenangreiferin Korina Perkovac, von einer guten «Chemie» die neue US-Aussenangreiferin Brooke Botkin.
Zielsetzung lautet Finale
Man spüre das grosse Miteinander, meinte Kanti-Cheftrainer Nicki Neubauer, der die Mannschaft für die Saison 2024/25 als «ausgeglichen» und «kompetitiv» einstuft, in der mehr Konkurrenz zwischen den Spielerinnen herrsche. Auf den Punkt kam Neubauer bei der Frage des Moderators der Teamvorstellung, Beat Signer, nach dem Saisonziel. Neubauer sprach vom Erreichen des Finales: «Wir wollen Neuenburg den Pott streitig machen.»
Im Anschluss setzte sich im letzten von insgesamt sieben Testspielen der VC Kanti mit 3:1 gegen VC Wiesbaden durch. In den ersten beiden Sätzen dominierte die neue Stammformation der Schaffhauserinnen (jeweils 25:20). Nach Wechseln bei den Gästen gab auch Coach Neubauer den weiteren Spielerinnen Einsatzzeit. Kanti gab nach Fehlern den dritten Satz knapp ab (24:26) und setzte sich dann nach deutlicher Führung (17:12) mit 25:22 durch.
Testspiel. VC Kanti Schaffhausen - VC Wiesbaden 3:1 (25:20, 25:20, 24:26, 25:22). - BBC Arena. - ca. 150 Zuschauer. – VC Kanti: Petrenko (Pass), Perkovac, Botkin, Lockwood, Holaskova, Abrosius, Habegger (Libera); eingewechselt: Cavka, A. Pazin, Lieb, Loffreda, Capraro; rekonvaleszent: Popic.
Der VC Kanti gewinnt die Alpentrophy
Drei Spiele, drei Siege, so lautet die Bilanz des Turniersiegers VC Kanti Schaffhausen bei der Alpentrophy in Innsbruck. Am kommenden Freitag ist die Teampräsentation und ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen den VC Wiesbaden in der BBC-Arena.

Auch in Innsbruck hatten die Spielerinnen des VC Kanti wieder viel Grund zum Jubeln.
Werner Schläpfer (Text und Bild)
Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft beim VC Kanti Schaffhausen auf Hochtouren. Nach dem Turniersieg in Linz reisten die Schaffhauser Volleyballerinnen nach Innsbruck zur Alpentrophy 2024. Mit drei Erfolgen bestätigten die Kantigirls die guten Leistungen.
Am Freitagabend, nach der Anreise über dem schneebedeckten Arlbergpass, bekundete das Kanti-Team beim Austrian Volleyball League Trippelsieger der letzten Saison, TI-Volley Innsbruck, einige Probleme und standen bei 1:2 mit dem Rücken zur Wand. Nur langsam kam das Team von Trainer Nicki Neubauer in Fahrt, drehte das Spiel und ging mit einem 3:2 als Sieger vom Platz. Neubauer testete am nächsten Tag mit einer anderen Aufstellung gegen das junge deutsche Team aus Vilsbiburg. Es dauerte einen Satz, bis die Schaffhauserinnen ihren Rhythmus fanden. Nochmals hielten die Roten Raben dagegen, die beiden letzten Sätze gehörten wie schon im ersten Spiel des Turniers aber den Schweizerinnen.
Gespannt beobachtete Kanti-Teammanager Heinz Looser zusammen mit Ehefrau Daniela und den fünf Kanti-Superfans im letzten Spiel am Sonntagmorgen das Abschneiden ihres Teams gegen den Ligakonkurrenten Genève Volley. Gegen das Team des langjährigen Kantitrainers Andi Vollmer gab es einen hart umkämpften ersten Satz. Erst in der Overtime setzte sich das Team der Kanti-Superfans mit 26:24 durch. Im weiteren Verlauf steigerte sich die Munotstädterinnen, Genf kam gerade mal auf 14 Punkte. Aber wie es so ist, wenn es zu gut läuft, kommt manchmal im darauffolgenden Satz ein Hänger. Zu guter Letzt fanden die Kanti-Spielerinnen auf die Erfolgsspur zurück und siegten deutlich mit 3:1.
Breit aufgestelltes Kanti-Kader
Fazit nach sechs Vorbereitungsspielen: Das Kader-Team der Saison 2024/25 ist breit aufgestellt. Der Kantistab hat viel mehr Aufstellungsoptionen als noch in der vergangenen Saison. Alle Spielerinnen erhielten Einsatzzeit und zeigten gute Leistungen. Trotz des schon gut funktionierenden Teams braucht es noch viel Arbeit, warnt Kantitrainer Nicki Neubauer vor allzu großer Euphorie. Einziger Wermutstropfen zurzeit ist die Verletzung der kroatischen Mittelblockerin Astrid Popic.
Teampräsentation mit Testspiel
Anlässlich der Teampräsentation am kommenden Freitag, dem 20. September, spielt der VC Kanti um 20.00 Uhr in der BBC Arena in Schaffhausen gegen den VC Wiesbaden ein weiteres Vorbereitungsspiel. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer gibt es Gratiseintritt.
Der VC Kanti gewinnt das Vorbereitungsturnier in Linz
Von Freitag bis Sonntag fand in der SMS Linz-Kleinmünchen der 1. Erima Volleyball Cup statt. Der VC Kanti Schaffhausen präsentierte sich bereits in guter Verfassung und feierte mit zwei Erfolgen den Turniersieg.

Jubel bei den Kanti-Spielerinnen über den Turniersieg in Linz. BILD W. SCHLÄPFER
Werner Schläpfer, Linz
Mit gemischten Gefühlen reisten die Kanti-Volleyballerinnen am letzten Donnerstag nach Linz zum 1. Erima Volleyball Cup. Wie würde das Team nach nur einer Woche gemeinsamen Trainings im ersten Wettkampf abschneiden?
Bereits im ersten Spiel zeigten die Schaffhauserinnen gegen das tschechische Team Pole Brno, was in der kommenden Saison möglich ist. Annahme und Angriffe funktionierten schon ausgezeichnet, der Gegner hatte keine Chance im ersten Satz. Klar in Führung liegend, konnte Kanti-Trainer Nicki Neubauer einige Aufstellungsvarianten testen, am klaren Verdikt änderte sich auch weiterhin nichts. Nur gerade am Anfang des dritten Satzes hatte Kanti einen kleinen Hänger, aber nach dem Time-out bei 2:7 gelang bereits bei 8:8 der Ausgleich. Anschliessend, immer in Führung liegend, gingen der Satz und das Spiel an das Team der Munotstädterinnen.
Im Spiel am Samstag gegen den Organisator Oberbank Steelvolleys Linz-Steg probierte der Staff von Kanti weitere Aufstellungsoptionen. Im ersten Satz entwickelte sich ein spannendes Spiel, das mit dem besseren Ende für die Schaffhauserinnen ausging. Anschliessend minimierten die Gäste die Fehler und brachten den Satz problemlos nach Hause. Weitere Auswechslungen hemmten etwas den Spielfluss von Neubauers Team, aber am Schluss gelang ein 3:0-Sieg.
Im letzten Spiel gegen das topmotivierte ungarische Team MÁV Előre SC am Sonntagmorgen fehlte dem Kanti-Team etwas die Luft. Es zeigte eindrücklich auf, dass trotz guter Leistung in den vorhergehenden Partien noch einiges zu tun ist in den nächsten drei Wochen bis zum Saisonbeginn.
Der Turniersieg gibt zwar Moral für die kommenden Aufgaben, aber die Ergebnisse dürfen nicht überbewertet werden, da in der Vorbereitung alle Teams noch an den Aufstellungen experimentieren und allen Spielerinnen Einsatzmöglichkeiten gewähren. Am Wochenende spielt Kanti in Innsbruck.
Der VC Kanti legt wieder los: So läuft die Saisonvorbereitung ab
Noch knapp vier Wochen – dann beginnt für die Volleyballerinnen vom VC Kanti die neue Saison in der Nationalliga A. Bis es so weit ist, steht für das Team von Coach Nicki Neubauer ein eng getaktetes Vorbereitungsprogramm an.

Korina Perkovac steht in der Saison 2024/2025 im Kader des VC Kanti. BILD Werner Schläpfer
Reinhard Standke
VOLLEYBALL. In gut vier Wochen startet der VC Kanti Schaffhausen in die neue Saison 2024/2025, die am 28. September mit einem Meisterschaftsauswärtsspiel bei Volley Glaronia beginnt. Startschuss für die offizielle Vorbereitung ist am kommenden Wochenende, wenn alle ausländischen Spielerinnen am neuen Einsatzort eingetroffen sind.
Seit Anfang dieser Woche trainieren die Spielerinnen unter Chefcoach Nicki Neubauer und seinem neuen Assistenten Xaver Kitzmüller zusammen, die bereits in der Munotstadt sind. Am morgigen Samstag und Sonntag stehen dann insgesamt vier Trainingseinheiten an, dazu kommen der Teamevent, ein Teamdinner und das Fotoshooting.
Schon am nächsten Donnerstag reisen die Schaffhauser Volleyballerinnen dann an das erste von zwei Trainingsturnieren nach Österreich. In Linz treffen die Spielerinnen des VC Kanti auf das einheimische Team sowie auf Brno (Tschechien) und das ungarische Team Elöre SC aus Székesfehérvár.
Eine Woche später steht die traditionelle Vorbereitungsdestination Innsbruck auf der Kanti-Agenda. Dort sind die Gastgeberinnen, Genève Volley mit dem Büsinger Trainer Andi Vollmer sowie die Roten Raben Vilsbiburg (2. Bundesliga Pro) die Gegnerinnen.
Zum ersten Mal mit «Handbook»
Auf ein erstes internes Trainingsspiel gegen den VC Wiesbaden folgt nach der obligatorischen Teampräsentation für Sponsoren und Gönner am Freitag, den 20. September, ein öffentliches Testspiel gegen das Team aus Hessen. «So sind wir jedes Wochenende unterwegs und spielen, das gibt Drive», freut sich Klubpräsident Sandro Poles.
In den letzten Wochen hatten Chef- und Assistenzcoach das Spielsystem für die kommende Spielzeit festgelegt und zum ersten Mal ein «Handbook» erstellt, berichtet Poles. «Dort ist etwa genau verzeichnet, wie wir verteidigen wollen.» Nach nur zwei NLA-Spielen tritt Kanti am Mittwoch, 8. Oktober, im Hinspiel des CEV-Challenge-Cup-1/32-Finals daheim gegen IF Holte an, das Auswärtsspiel findet eine Woche später statt.



