NLA News

Heimspiel gegen den Meister und Leader der NLA

Es geht Schlag auf Schlag, bereits beginnt die Rückrunde mit dem Spitzenspiel gegen Viteos NUC.

Elisa Suriano mit dem Smash gegen ihr ehemaliges Team.

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Nach dem erfolgreichen Europacupauftritt, bei dem die Kantigirls mit einer sehr guten Teamleistung überzeugen konnten, gastiert am kommenden Wochenende der Tabellenführer und amtierenden Schweizermeister NUC Volleyball in der BBC Arena. Die Neuenburgerinnen sind weniger erfolgreich ins internationale Geschäft eingestiegen, im CEV Cup auswärts gegen Minchanka MINSK mussten sie sich mit 0:3 geschlagen geben. Die Frauen von Trainerin Lauren Bertolacci haben aber letztes Wochenende SM’Aesch Pfeffingen die erste Niederlage in der laufenden Meisterschaft beigebracht und damit ihre Ambitionen auf die Titelverteidigung unter Beweis gestellt.

Gelingt den Schaffhauserinnen die Revanche für die Niederlage im Saisonstartspiel?
Eigentlich hat der VC Kanti beim Saisonstart in Neuenburg ein gutes Spiel gezeigt, einzig am Service war die Leistung noch nicht so wie sich das Nicki Neubauer vorgestellt hat. Seither hat sich sein Team kontinuierlich gesteigert und bei schwierigen Situationen in Lugano oder gegen Cheseaux das Spiel noch auf ihre Seite gedreht.  Mit dem Schwung und der getankten Moral der letzten Spiele, mit zuletzt 8 Siegen in Serie, werden die Spielerinnen alles daran setzen sich zu revanchieren. Die hoffentlich vielen Kantifans erwartet eine attraktive und spannende Partie.

Es gilt am Samstag 07.12.2019, 16:30 Uhr in der BBC Arena: Hopp Kanti.

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Die Kanti-Spielerinnen holen siebten Sieg in Folge: 3:0 über Genf

Mit dem 7. Sieg in Serie schliesst der VC Kanti die Vorrunde der laufenden Meisterschaft auf dem 4. Tabellenrang ab. In einem von vielen Fehlern geprägten Spiel setzte sich das Team von Nicki Neubauer mit 3:0 durch.

Top Scorer Kelsie Payne mit dem Smash . BILD WERNER SCHLÄPFER

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Werner Schläpfer

VOLLEYBALL. Das Spiel gegen Genf, wo die ehemalige Kanti-Spielerin Aida Shouk als Assistenztrainerin amtet, gestaltete sich zwei Tage vor dem Europacup schwieriger als gedacht. Vor allem machten sich die Kantispielerinnen das Leben zum Teil selbst schwer. Es begann mit einem kapitalen Fehlstart. Der 7:3-Rückstand wurde bis zum ersten Time-out postwendend korrigiert. Absetzen konnte sich aber keines der beiden Teams. Erst am Ende des Satzes, beim Stand von 21:21, entschieden – wie schon oft in dieser Saison – drei Blockpunkte zugunsten der Schaffhauserinnen.

Mit mehr Konzentration gingen die Einheimischen jetzt zu Werke, gute Aufschläge von Viviane Guyer und Pia Leweling ermöglichten die 11:4-Führung im zweiten Satz. Im weiteren Verlauf schlichen sich aber wieder Unkonzentriertheiten ins Spiel, und die Westschweizerinnen kamen zurück, bei 18:18 gelang der Ausgleich. Die Einwechslungen von Irina Kemmsies und Elisa Suriano brachten nicht die erhoffte Wirkung, es blieb spannend bis zum 22:22. Gute Services von Suriano leiteten den Endspurt ein. Ein Angriffspunkt von Katerina Holásková über die Mitte, ein Block und der Smash von, an diesem Abend mit 16 Punkten, Kanti-Topscorerin Kelsie Payne brachten die Entscheidung zum 2:0. Nach der Pause machten die Munotstädterinnen auch die Punkte des Gegners. Erst Mitte Satz gelang eine Leistungssteigerung zur Vorentscheidung in diesem Spiel. Der Heimklub senkte die Fehlerquote und nach dem Time-out war der Widerstand der Gäste gebrochen. Nicki Neubauer gab jetzt der zweiten Libera Sara Pavlovic noch Einsatzzeit. Nachdem Aesch Pfeffingen an diesem Wochenende gegen Viteos NUC die erste Saisonniederlage einstecken musste, stehen die beiden Teams nach Abschluss der Vorrunde punktgleich vor Düdingen und Kanti an der Tabellenspitze.  Bilder  Statistik  Video

Für den VC Kanti geht es bereits heute Mittag mit dem Flug nach Dänemark weiter, wo nördlich von Kopenhagen in Holte am Dienstag um 18.30 Uhr das erste Europacupspiel in dieser Saison, gegen Holte IF, auf dem Programm steht. In der Meisterschaft geht es am nächsten Samstag gegen den amtierenden Schweizermeister Viteos NUC und eine Woche später geht die Reise nach Aesch.

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Aida Shouk zurück in Schaffhausen

Morgen Sonntag findet bereits das letzte Hinrundenspiel der laufenden Qualifikationsrunde statt. Zu Gast in Schaffhausen ist Genève Volley mit Aida Schouk als Assistenztrainerin.

Aida Schouk war einige Jahre Spielerin des VC Kanti, zuerst als Aussenangreiferin und in einem zweiten Engagement als Zuspielerin.

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Mit der Partie am Sonntag gegen Genf beginnt eine intensive Phase für die Kantigirls. In der nächsten drei Wochen absolviert das Team 7 Spiele in 22 Tagen, für die jungen Schweizerinnen sind es sogar 9. Es findet zusätzlich am Sonntag 8. Dezember 2019 die U23 Regional Qualifikation in der BBC Arena statt.

Aber zuerst gilt es in der Meisterschaft gegen den Tabellenvorletzten die Punkte in Schaffhausen zu behalten. Die sogenannten Volleyballexperten haben vor der Saison ein stärkeres Genf als im Vorjahr prognostiziert, aber die Westschweizerinnen sind gegen Toggenburg schwach in die Saison gestartet und haben noch nicht richtig den Tritt gefunden. Gleichwohl dürfen die Schaffhauserinnen den Gegner nicht unterschätzen. Die knappen Resultate gegen Düdingen, VFM und Lugano zeigen, Genf ist stärker als es die Tabelle wiedergibt. Nichtsdestotrotz sollten die Punkte in der Munotstadt bleiben.

Spielplan Dezember 2019

Meisterschaft
01.12.19 16:30
VC Kanti - Genève Volley  BBC-Arena

Europacup
03/12/2019 18:30
Holte IF - Kanti Holtehallen  HOLTE City HOLTE (DEN)

Meisterschaft
07.12.19 16:30 VC Kanti - Viteos NUC  BBC-Arena

U23 Qualification
08.12.2019  
10:00 VC Kanti – VBC Andwil-Arnegg, 11:30 Volley Toggenburg - VC Kanti BBC Arena

Meisterschaft
14.12.19 17:00
Sm`Aesch Pfeffingen - VC Kanti  MZH Löhrenacker

Europacup
18.12.2019 20:00
VC Kanti - Holte IF BBC Arena SCHAFFHAUSEN / B City Schaffhausen (SUI)

Meisterschaft 
21.12.19 17:30
Groupe E Valtra - VC Kanti  Salle du Centre Sportif Val-de-Travers

Meisterschaft
22.12.19 15:00
VC Kanti Schaffhausen I - Volley Lugano  BBC Arena

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VC Kanti feiert sechsten Sieg in Serie

Im Nordostschweizer Derby holte der VC Kanti auswärts gegen Volley Toggenburg mit einem klaren 3:0-Erfolg die drei budgetierten Punkte.

 Katerina Holaskova war einmal mehr die Topskorerin beim VC Kanti.

 BILDER W. SCHLÄPFER

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Laura Koutsogiannakis feierte in Wattwil ihren Einstand im Team des VC Kanti. Werner Schläpfer, Wattwil 

 VOLLEYBALL NLA. Beim sechsten Sieg in Folge ihres Teams feierte Laura Koutsogiannakis (früher Unternährer) nach der Verletzungspause ihren Einstand beim VC Kanti. Die frühere Schweizer Nationalspielerin kam im dritten Satz in der Verteidigung zu einem Kurzeinsatz. Mit viel Druck war die erfolgreiche Kanti-Formation vom vorletzten Sonntag, welche im Heimspiel gegen Cheseaux die Wende vom 0:2 zum 3:2 geschafft hatte, gut in die Partie in Wattwil gestartet. Der erste Punkt war ein gemeinsames Werk von Katerina Holásková und Kelsie Payne am Block. Anschliessend erarbeitete sich der Favorit mit starken Services von Payne und Perkovac einen frühen Fünf-Punkte-Vorsprung. Allerdings liess Mitte des Satzes die Konzentration der Schaffhauserinnen etwas nach, was der NLA-Aufsteiger sofort ausnützte und unter der Regie der beiden Chinesinnen Yi Rong und Xinrui Liu beim zweiten technischen Time-out den Ausgleich schaffte. Nun besannen sich die Kanti-Spielerinnen wieder ihrer Stärken und gestanden dem Gegner gerade noch drei Punkte bis zum Satzende zu. Das Szenario wiederholte sich im zweiten Umgang. Wieder konnten die Toggenburgerinnen den starken Beginn der Gäste kontern, aber die individuelle Klasse und der starke Kanti-Block im weiteren Verlauf raubte den Gastgeberinnen die Chance zum Satzgewinn. Nach der Zehn-Minuten-Pause gönn- te Nicki Neubauer Kelsie Payne eine Auszeit und brachte Pia Leweling, der Wechsel hatte insofern positiven Einfluss aufs Spielgeschehen, als Kanti jetzt noch stabiler auftrat und ohne Schwäche den letzten Satz dominierte. Der klare Vorsprung gab Trainer Neubauer Gelegenheit, allen Spielerinnen Einsatzzeit zu gewähren, was auf das klare Resultat keine Auswirkung hatte. 30 Schaffhauser Fans unter den rund 200 Zuschauern sahen am Ende des zweiten und dritten Umganges den Einstand von Laura Koutsogiannakis, die jeweils in der letzten Rotation für Elisa Suriano in die Verteidigung eingewechselt wurde. Als Best Player beim VC Kanti wurde Irina Kemmsies ausgezeichnet.

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Der VC Kanti gastiert in Wattwil bei Toggenburg

Zum Abschluss der Vorrunde hat der VC Kanti noch bei den zwei Tabellenletzten anzutreten: Heute (17.30 Uhr in Wattwil) bei Schlusslicht Volley Toggenburg und in einer Woche (am 1. 12.) zu Hause gegen Genève Volley (9.).

Ihr erstes Jahr in der NLA 2015 /16 absolvierte Vivian Guyer beim heutigen Gegner Volley Toggenburg in Wattwil, es war keine sehr erfolgreiche Saison, das Team von Mäsi Erni gewann gerademal 1 Satz.

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Sechs Punkte sind da Pflicht, nach dem unerwarteten Punktverlust vor Wochenfrist beim 3:2 gegen Cheseaux sowieso. Doch die Waadtländerinnen sind doch klar stärker einzustufen als Toggenburg, das seine drei Punkte mit einem 3:2-Heimsieg über Genf und einem 2:3 gegen Lugano holte. Zu unterschätzen ist das Team von Marcel Erni sicher nicht, aber trotz der zwei neu engagierten Chinesinnen, Zuspielerin Yi Rong (23) und Xinrui Liu (24/Diagonal), und der letztjährigen Kanti-Doppellizenz-Spielerin Jasmine Fiechter (19) ist es wohl zu wenig ausgeglichen besetzt, um einem Spitzenteam Paroli bieten zu können. Kantitrainer Nicki Neubauer tut aber gut daran, das weiss er selber bestens, von seinen Spielerinnen vom ersten Ball an vollen Einsatz und hundertprozentige Konzentration zu fordern. (hcs.)

Livestream von Toggenburg - VC Kanti unter: https://swiss-sport.tv/user-generated-content-volleyball/

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Kanti kämpft sich nach 0:2 zurück

Gegen VBC Cheseaux gelang dem VC Kanti nach zwei Satzniederlagen noch das Comeback. Das Team von Nicki Neubauer kam schlussendlich gegen einen unangenehmen Gegner zu einem 3:2-Sieg.

Sarah Van Rooij (l.), hier gegen Irina Kemsies (Mitte) und Jessica Wagner, wurde zur besten Angreiferin des Tages gekürt. BILD R. STA.

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Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Es war ein trüber Novembersonntag, an dem vier Stunden vor dem Champions-League-Spiel der Kadetten Schaffhausern gegen das polnische Team von Wisla Plock bereits 412 Zuschauer den Weg in die BBC Arena gefunden haben. Bereits vor dem Anpfiff sorgten insbesondere fünf Fans des Gastteams für Stimmung und Lärm, gegen den sich der Speaker fast nicht durchsetzen konnte. Dennoch konnten die Matchbesucher eine Besonderheit vernehmen: Da einer der beiden Linienrichter nicht rechtzeitig in der Halle erschien, einigten sich die beiden Teams darauf, ganz ohne Linienrichter anzutreten, damit nicht eines der Teams benachteiligt werden konnte.

Im Gegensatz zur letzten Begegnung des VC Kanti vor einer Woche im Jura berief Trainer Nicki Neubauer Passeuse Vivan Guyer (anstellen von Irina Kemmsies) und Angreiferin Pia Leweling (anstatt Elisa Suriano) in die Startformation. Kanti lag im ersten Satz nach gutem Beginn mit 4:2 vorne, doch Cheseaux versteckte sich nicht. Schnell war klar, dass gestern Sarah Van Rooij (anstelle der bisherigen Saison-Topscorerin Maria Dancheva) zur stärksten Angreiferin avancieren würde. Bei Kanti waren dies zunächst Pia Leweling und Captain Katerina Holaskova (mit einigen Blockpunkten). Bis zum 16:16 verlief der Spielstand bei diversen Fehlern auf beiden Seiten dann ausgeglichen, mit vier Services von Pas-seuse Oriane Haemmerli zogen die Gäste dann davon und kamen beim 24:21 zu drei Satzbällen. Diese konnten die Kanti-Spielerinnen abwehren, sie vermochten jedoch zwei eigene nicht zu nutzen und mussten nach dem insgesamt achten Satzball den ersten Durchgang mit 28:30 abgeben.

In den zweiten Satz startete Kanti Schaffhausen mit mehr Druck, nun punktete auch Kelsie Payne (beste einheimische Scorerin des Tages) und lag bald mit 10:3 vorne. Doch Cheseaux kämpfte sich wieder zurück, beim 12:9 nahm Kanti-Trainer Neubauer einen Doppelwechsel vor: Er übertrug Irina Kemmsies das Zuspiel und brachte Marija Smiljkovic für Jessica Wagner. Die Gäste blieben jedoch weiterhin dran, kamen nach dem 21:21 (ein Service, ein Angriffsfehler von Kanti) wieder zu Satzbällen und setzten sich nach dem Punkt zum 25:23 mit 2:0 ab.

Kanti zeigt Moral
Die Reaktion des VC Kanti (bei dem Elisa Suriano vor Ende des zweiten Satzes für Leweling gekommen war, wieder mit Wagner für Smiljkovic und weiterhin mit Kemmsies) kam dann im dritten Durchgang. Entschlossen und mit starkem Service (Korina Perkovac führte ihr Team vom 4:3 zum 14:4) sicherte sich Kanti mit 25:17 den ersten Satzgewinn und doppelte mit 25:16 gleich nach. Im Tiebreak war bis zum 10:9 dann wieder alles offen und möglich. Sarah van Rooij blieb weiterhin gefährlich, bei Kanti punkteten nun Hola-skova und Wagner. Die Munotstädterinnen zeigten die stärkere Schlussphase und sicherten mit 15:11 zwei Tabellenpunkte.

Mit dem 3:2-Erfolg gegen Cheseaux kann der VC Kanti nicht mehr, wie angestrebt, das Punktemaximum aus dem gestrigen Spiel sowie aus den nächsten beiden Partien im Toggenburg und gegen Genf herausholen. Der gestrige Punktverlust fuchste Coach Nicki Neubauer nicht so sehr, er strich dagegen die Moral seines Teams heraus. «Wir haben die Ruhe bewahrt, kein Team schlägt Cheseaux im Vorübergehen», so der Kanti-Trainer. «Die Gegnerinnen spielten stark, wir haben ein paar Fehler zu viel gemacht, im zweiten Satz ist uns kein Side-out gelungen.» In der Abwehr sei Kanti meilenweit überlegen gewesen, Cheseaux habe keinen Punkt aus der Abwehr heraus machen können.

Bilder  Video  Statistik

Nationalliga A. Frauen. Sonntag. VC Kanti - VBC Cheseaux 3:2 (28:30, 23:25, 25:17, 25:16, 15:11). - BBC Arena. - 412 Zuschauer. - SR: Fonio/Häderli. - Spieldauer: 29, 27, 25, 25, 15 = 121 Minuten. – VC Kanti: Guyer (Pass; 1 Punkt/2 Fehler), Perkovac (11/4), Leweling (7/6), Payne 22/3), Holaskova 15/0), Wagner 11/2), Libero Lohmann; eingewechselt: Smiljkovic, Kemmsies (5/2), Suriano 10/6); nicht eingesetzt: Yürükalan, Koutsogiannakis, Pavlovic. – VBC Cheseaux: O. Haemmerli (Pass, 4/1); Rightnowar (9/9), Van Rooij (29/10), Dancheva (12/6), Oseghale (6/4), Schnetzer (7/3), Libero M. Haemmerli; eingewechselt: Bulliard (1/0), Trezzini 1/0), De Micheli, Simic (3/0).

Weitere Resultate vom Sonntag. Neuchâtel UC - Toggenburg 3:0 (25:15, 25:13, 25:21). Volley Lugano - Düdingen 1:3 (25:23, 20:25, 18:25, 5:25). Samstag. Genève Volley - Aesch-Pfeffingen 0:3 (13:25, 21:25, 10:25) Val-de-Travers - Franches-Montagnes 3:1 (31:29, 24:26, 25:19, 25:22). –

Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 21. 2. Düdingen 19. 3. Neuchâtel UC 18. 4. Kanti Schaffhausen 13. 5. Cheseaux 8. 6. Volley Lugano 7. 7. Franches-Montagnes 6. 8. Val-de-Travers 6. 9. Genève Volley 4. 10. Toggenburg 3.

VC Kanti Die nächste Aufgabe
Das NLA-Team des VC Kanti tritt am nächsten Samstag bei Raiffeisen Volley Toggenburg an. Los geht es in der Riet-steinhalle in Wattwil um 17.30 Uhr.

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Punktemaximum aus den nächsten drei Spielen holen

Sie buchten gegen Franches-Montagnes die entscheidenden Punkte: Kelsey Paine (l.) im Angriff und Katerina Holaskova am Block. BILD W. SCHLÄPFER

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VC KANTI VS. CHESEAUX

Beim VC Kanti (4.) steht morgen (15 Uhr, BBC-Arena) das Heimspiel gegen den VBC Cheseaux auf dem Programm. Aus den verbleibenden Vorrundenpartien gegen die Teams der hinteren Tabellenhälfte – Cheseaux (6., morgen), Toggenburg (9., am 23.11.) und Genève Volley (8., am 1.12.) – strebt Kanti-Trainer Nicki Neubauer unbedingt das Punktemaximum an. «Da die Spitzenteams von Aesch, NUC und Düdingen nun aufeinandertreffen, gibt uns das die Chance, näher an die Spitze heranzurücken.» Die anspruchsvollste Aufgabe der nächsten zwei Wochen scheint klar die heutige zu sein, denn Cheseaux verfügt spielerisch über eine gut besetzte Equipe, die in Sarah Van Rooij (28, 179 cm) über eine starke Schweizer Angreiferin verfügt. «Sie hat in ihrem Team eine tragende Rolle, hat Power und Routine», bringt ihr Kanti-Trainer Nicki Neubauer Respekt entgegen. Aber auch die Bulgarin Maria Dancheva (von den Roten Raben Vilsbiburg gekommen) auf Diagonal und die US-Mittelblockerin Nicole Rightnowar gelte es im Team der erfahrenen Trainerin Doris Stierli Haemmerli zu beachten. Auf Kanti-Seite musste Neubauer wegen eines Praktikum wie schon letzte Woche im Training oft auf Korina Perkovac verzichten. Aber sie bleibe mit ihren Fähigkeiten für die Stammformation weiterhin gesetzt, betont der gebürtige Thüringer. (hcs.)

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Nach Superstart wird es noch eng

 

Der VC Kanti war im Jura bei Franches-Montagnes mit 25:8 und 25:20 auf dem Weg zu einem sicheren Auswärtssieg. Doch dann verlor er den dritten Satz mit 26:28 und musste im vierten bis zum 28:26 hart kämpfen.

Elisa Suriano (in Schwarz) war in den ersten beiden Sätzen eine der Besten der Schaffhauserinnen. Infolge des Kemmsies-Ausfalls musste die Nummer 18 dann raus. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Hans Christoph Steinemann, Les Breuleux

VOLLEYBALL. Es schien in der Pépinière-Halle von Les Breuleux eine ganz klare Sache für die Schaffhauserinnen zu werden. Im ersten Abschnitt hatten die Jurassierinnen dem druckvollen Spiel der Gäste nichts entgegenzusetzen – mit 25:8 wurden sie geradezu gedemütigt. Kanti-Trainer Nicki Neubauer hatte auf die Formation mit Zuspielerin Kemmsies, den Aussenangreiferinnen Perkovac und Suriano, der Diagonalangreiferin Payne und den Mittelblockerinnen Holaskova und Wagner sowie Libera Lohmann gesetzt. Und diese funktionierte unter der Regie von Irina Kemmsies hervorragend in allen Elementen. «Ich hasse solche klaren Startsätze», ahnte Trainer Neubauer genau, dass es wohl nicht bis zum Schluss so weitergehen würde.

Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst im ähnlichen Stil weiter, auch wenn nun Franches-Montagnes besser in die Partie fand und bei 15:19 Nicki Neubauer zum ersten Time-out zwang. Die US-Diagonalangreiferin Naya Crittenden und die nur 1,70 m grosse Spanierin Bely Menana machten es nunmehr dem guten Kanti-Block um einiges schwerer. Vor allem aber brachten die Jurassierinnen in der Abwehr viele Bälle zurück und weckten mit ihrer kämpferischen Spielweise auch ihr Publikum, an diesem Freitagabend allerdings nur 120 an der Zahl.

Ausfall von Kemmsies

Im dritten Satz passierte beim Stand von 5:4 eine Schlüsselszene. Die deutsche Zuspielerin Irina Kemmsies griff sich nach einer Blockabwehr an ihren Oberschenkel und deutete gegenüber der Bank an, dass es nicht mehr weitergehe. Trainer Neubauer blieb nichts anderes übrig, als sie durch Vivian Guyer zu ersetzen. Die Diagnose lautete gemäss Kemmsies und dem Trainer auf Oberschenkelverhärtung. Das brachte etwas einen Bruch ins Kanti-Spiel, es dauerte fast bis zum Satzende, bis das Team mit Vivian Guyer wieder ähnlich aufspielte wie zuvor. Folge davon war, dass sich das Heimteam in eine kleine Euphorie spielte und auf 21:16 vorlegte. Aber nach dem Wechsel von der jungen, bis dahin stark agierenden Elisa Suriano zu Pia Leweling kam der VC Kanti nochmals zurück und glich dank vier Leweling-Punkten zum 24:24 aus. Das Heimteam blieb indes am Drücker und erspielte sich weitere Satzbälle – mit einem Servicewinner verwertete VFM-Zuspielerin Milana Bozic zum 28:26.

Die Halle war damit endgültig geweckt. Doch Kanti konnte die Euphorie im vierten Satz schnell wieder bremsen und legte auf 4:1 vor. Später führten die Gäste mit 16:12 und sogar 20:14, und die Pässe von Vivian Guyer fanden nun vor allem die Diagonalangreiferin Kelsie Payne, die sich mit total 19 Punkten zur Topskorerin aufschwang. Aber das genügte nicht gegen das kämpferische Franches-Montagnes, das zum 20:20, 24:24, 25:25 und 26:26 auszugleichen vermochte. Der Schaffhauser Block mit Jessica Wagner und Katerina Holaskova machte in der spannenden Schlussphase den Unterschied bis zum 28:26 aus. Es war unerwartet doch ein hartes Stück Arbeit, das der VC Kanti zu leisten hatte, bis der 3:1-Sieg feststand. Weiter geht es am 17. November (15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Cheseaux.

Bilder   Statistik

Franches-Montagnes - VC Kanti Schaffhausen 8: 25, 20:25, 28:26, 26:28. Salle de Gym La Pépinière, 120 Zuschauer. - SR Grellier Cédric/Mordasini Thierry. - Spieldauer: 17, 25, 27 und 31 = 100 Minuten. - VFM Franches-Montagnes: Bozic, Fabien, Willis, Dukic, Menana, Topskorerin Crittenden, Liberas Sciarini/Nicolet; eingewechselt: Gerber, Varé, Albertini.

VC Kanti SH: Perkovac (10 Punkte/3 Fehler), Kemmsies (4/2)/Guyer (0/3), Holaskova (15/2), Wagner (16/2), Suriano (9/3)/Leweling (6/1), Payne (19/3), Libera Lohmann; Yürükalan, Smiljkovic, Koutsogiannakis (nicht eingesetzt).

Volleyball-NLA Frauen

6. Runde: Franches-Montagnes - Kanti Schaffhausen 1:3 (8:25, 20:25, 28:26, 26:28).

Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 5/15 (15:1). 2. Düdingen 5/13 (14:4). 3. Neuchâtel UC 5/12 (12:5). 4. Kanti Schaffhausen 6/11 (14:10). 5. Volley Lugano 5/7 (10:10). 6. Franches-Montagnes 6/6 (7:13). 7. Genève Volley 5/4 (7:12). 8. Cheseaux 5/4 (6:12). 9. Toggenburg 5/3 (5:14). 10. Val-de-Travers 5/3 (3:12).

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VC Kanti reist in den Jura nach Les Breuleux

Mit 73 Punkten ist seit dem letzten Spiel die Diagonalangreiferin Kelsie Payne die Kanti-Topskorerin. Im Gesamt-Ranking ist sie auf dem zweiten Platz. (Rangliste)BILD SCHL.

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VOLLEYBALL NLA. Den Schaffhauser Volleyballerinnen steht heute (20 Uhr) die Reise auf die Jurahöhen nach Les Breuleux bevor. Nachdem letzte Saison die Heimhalle von Franches-Montagnes meist das Forum Biwi in Rossemaison (bei Delémont) war, tragen die Jurassierinnen in dieser Saison ihre Partien wieder meist in Les Breuleux in der recht engen Mehrzweckhalle La Pépinière aus. «Sie sind in dieser Saison eine Wundertüte», sagt Kantitrainer Nicki Neubauer über den heutigen Gegner, der zu Hause immer unangenehm sei. In die Saison 2019/20 ist Franches-Montagnes mit drei Niederlagen und zwei Siegen nur mässig gestartet. Die letzte Partie in Neuenburg ging gegen NUC mit 0:3 und klaren Satzresultaten (15:25, 18:25 und 22:25) verloren. «Da ist ihnen fast nichts gelungen, sie waren echt schlecht», hat Nicki Neubauer beim Videostudium gesehen. Aber das sei gewiss nicht die Wahrheit über das jurassische Team, das auf diese Saison hin viele Kadermutationen zu verzeichnen hatte. So ist zum Beispiel die frühere Kantispielerin Natalia Cukseeva nicht mehr dabei. Am effizientesten spiele im Normalfall die Diagonalspielerin Naya Crittenden, die aus Budapest gekommen ist.

Auf Schaffhauser Seite war diese Woche nach dem Erfolg gegen Düdingen (3:2) eine eher ruhige. Einzig Korina Perkovac konnte wegen eines Praktikums bei ihrem Studium nur beschränkt trainieren. Aus dem Düdingen-Match hat Neubauer ausgemacht, dass sie im Angriff nach guter Abnahme oft nicht genug aggressiv effizient angegriffen hätten. (hcs.)

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Ein im Tie-Break hart erkämpfter Sieg für den VC Kanti

Der VC Kanti schien gegen Volley Düdingen auf der Verliererstrasse zu sein, vermochte die Partie jedoch im vierten und fünften Satz noch zu einem 3:2-Sieg zu drehen.

Kanti-Zuspielerin Irina Kemmsies freut sich mit ihren Kolleginnen über einen gelungenen Punkt im Tie-Break. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Hans Christoph Steinemann

Zum Schluss standen die meisten der begeisterten und nun mitfiebernden 338 Zuschauer in der BBC-Arena beim Stand von 14:8 in Erwartung des ersten Matchballes: Weil die Düdinger Bulgarin Simona Dimitrova ihren Angriffsball ins Netz setzte, war der Match mit 3:2 zugunsten der nun jubelnden Schaffhauserinnen entschieden. Selbstverständlich war das gewiss nicht, denn über weite Strecken waren die solid aufspielenden Gäste das besser und weniger fehlerhafte Team gewesen. Aber, und das ist dem VC Kanti vor allem zugute zu halten, er gab nie auf und Trainer Nicki Neubauer fand die taktischen Lösungen.

Bitterer Ausfall von Steinemann
Ein Schlüsselmoment hatte sich im zweiten Satz ereignet: Die vom Publikum bei der Präsentation herzlich begrüsste Elena Steine-mann, die in der Anfangszeit ihrer Karriere von 2009 bis 2014 unter Andreas Vollmer in Schaffhausen gespielt hatte, verletzte sich bei einem Zusammenstoss unter dem Netz so schwer am Fuss, dass sie mit schmerzverzerrtem Gesicht liegenblieb und noch auf dem Platz behandelt werden musste. Später wurde die Unglückliche hinausgetragen und wurde noch während des laufenden Spiels zur Untersuchung ins Spital gebracht. Dabei war Elena Steinemann, die nach drei Jahren im Beachvolleyball bei Düdingen wieder zum Hallenvolleyball zurückgekehrt ist, in den ersten beiden Sätzen ein sicherer Wert gewesen: Gut in der Serviceabnahme, mit einer starken Quote von 88 Prozent, gelangen ihr auch im Angriff drei Punkte.

An ihrer Stelle kam mit Ines Granvorka der routinierte Teamcaptain aufs Feld, die in der Abwehr Steinemann nahtlos ersetzte, aber im Angriff wohl nicht ganz deren Dynamik erreichte. Spielentscheidend war Steinemanns Ausfall angesichts der Kaderbreite bei Düdingen wohl nicht. Den zweiten Satz vermochten die Gäste indes nicht zur 2:0-Führung ins Trockene zu bringen, obschon sie bei 23:24 einen Satzball hatten. Der bulgarischen Topskorerin Ralina Doshkova unterliefen da zwei Fehler, die dem VC Kanti bei 26:25 einen Satzball einbrachten, den die eingewechselte Zuspielerin Irina Kemmsies mit einem Block verwertete.

Starker Block, schwacher Service
Trainer Nicki Neubauer hatte beim Stand von 17:19 den Doppelwechsel Kemmsies für Guyer und Smiljkovic für Wagner vorgenommen, der letztlich das Spiel in eine etwas andere Bahn lenkte. Im lange ausgeglichenen dritten Satz mussten die Schaffhauserinnen in der Schlussphase indes nochmals unten durch, nachdem Korina Perkovac mit 7 und Pia Leweling mit 5 Punkten im Angriff Akzente gesetzt hatten. Auch die Blockleistung war insgesamt mit 19:6 Punkten wieder sehr gut, doch vom Service kam zu wenig, und auch in der Abwehr erreichten die Freiburgerinnen die höhere Effizienz. Man hatte von Aussen das Gefühl, dass die Kantispielerinnen härter um ihre Punkte kämpfen mussten.

«Erst ab Mitte des vierten Satzes waren unsere Services gut», konstatierte auch Trainer Neubauer, «sonst hätten wir im Block noch mehr punkten können. Auch konnten wir oft nicht im ersten Tempo reüssieren». Die Aggressivität stieg dann aber im Kantiteam, nicht zuletzt weil Schiedsrichter Senad Dzankovic mit umstrittenen Pfiffen für Verärgerung auf Schaffhauser Seite sorgte, was Captain Katerina Holaskova auch die gelbe Karte eintrug. Einen 20:16-Vorsprung gab der VC Kanti im vierten Satz noch preis, doch Neubauers Time-out beim Stand von 21:21 brachte dann das Team doch noch auf die Siegesstrasse: Pia Leweling buchte die Punkte zum 24:23 und 25:23. Das Tie-Break musste die Entscheidung bringen.

Irina Kemmsies als Angreiferin
In diesem fünften Satz machte dann der VC Kanti schnell klar, wer den Sieg mehr wollte. Insbesondere die Zuspielerin Irina Kemmsies zeigte sich nun sehr mutig und machte mit drei verwerteten zweiten Bällen den Unterschied aus bis zum 15:8. «Das ist meine Spezialität», sagte die 23-jährige Deutsche mit schelmischem Lachen. Auch die Topskorerin Korina Perkovac (total 21 Punkte), Kelsie Payne (18) und Pia Leweling (16) trugen viel zum hart erkämpften Schaffhauser Erfolg bei. «Das ist vor allem für unsere Moral wichtig», freute sich Trainer Nicki Neubauer, der sein Team nun aufs Auswärtsspiel vom nächsten Freitag in Les Breuleux bei Franches-Montagnes vorbereitet.

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VC Kanti die nächste Aufgabe
Am kommenden Freitag reisen die Kanti-Spielerinnen in den Kanton Jura. Dort spielen sie in Les Breuleux gegen Franches Montagnes.

VOLLEYBALL
Nationalliga A. Frauen. VC Kanti SH -TS Volley Düdingen 3:2 (22:25, 27:25, 21:25, 25:23, 15:8). - BBC-Arena. - 338 Zuschauer. - SR Senad Dzankovic/Than Ut Nguyen. - Spieldauer: 26, 30, 24, 27, 15 = 122 Minuten. – VC Kanti: Perkovac (21 Punkte/5 Fehler), Leweling (16/7), Payne (18/6), Guyer (1/2)/Kemmsies (6/0), Holaskova (10/3), Wagner 2/0), Libera Lohmann; eingewechselt Smiljkovic (3/4), Suriano, Yürükalan; nicht eingesetzt Pavlovic, Koutsogiannakis. - Düdingen: Doshkova (12 Punkte), Mebus (6), Dimitrova (7), Girard (18), Steinemann (3), Cash (19), Libera Deprati; eingewechselt Pierret, Brunner (6), Granvorka (8), Sulser. - Bemerkung: Elena Steinemann im 2. Satz beim Stand von 13:14 mit Fussverletzung ausgeschieden.

Weitere Resultate: Genève Volley - Val-de-Travers 3:0 (25:17, 25:21, 25:15).Aesch-Pfeffingen - Cheseaux 3:0 (25:23, 25:19, 25:19). Toggenburg - Volley Lugano 2:3 (25:23, 17:25, 25:17, 17:25, 9:15). Neuchâtel UC - Franches-Montagnes 3:0 (25:15, 25:18, 25:22).– Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 5/15. 2. Düdingen 5/13. 3. Neuchâtel UC 5/12. 4. Kanti Schaffhausen 5/8. 5. Volley Lugano 5/7. 6. Franches-Montagnes 5/6. 7. Genève Volley 5/4. 8. Cheseaux 5/4. 9. Toggenburg 5/3. 10. Val-de-Travers 5/3.

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Kanti – Düdingen ist das Wiedersehen mit Elena Steinemann

Der VC Kanti empfängt heute (16.30 Uhr, BBC-Arena) den Co-Leader Düdingen zu einem interessanten Heimspiel.

Ellena Steinemann feierte in der Saison 12/13 als Kantigirl den Vizemeistertitel.

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Die Freiburgerinnen haben zuletzt mit einem 3:0-Sieg gegen Meister und Cupsieger Neuenburg UC überrascht. Allerdings hatten bei NUC die Topskorerin Tia Scambray und Stammzuspielerin Sarah Trösch keine Einsatzzeit. Andererseits spielte Düdingen sehr stark auf. Nach dem Rücktritt von Zuspielerin Kristel Marbach und weiteren Abgängen, zum Beispiel von Sabel Sabin (Moffet) zu NUC, musste Trainer Dario Bettello einige Wechsel vornehmen. Aber das Kollektiv scheint mit der neuen Passeuse Méline Pierret (von NUC) schon gut zu funktionieren.

Nicht zuletzt dank der Rückkehrerin in die Halle, Elena Steinemann. Bis 2014 hatte die gebürtige Frauenfelderin ihre erste Volleyballjahre beim VC Kanti verbracht, zu dem sie der damalige Trainer Andreas Vollmer 2009 mit 14 Jahren als Talent holte. Nach zwei Jahren bei Wiesbaden in der Bundesliga entschied sich die bald 25-Jährige 2016 fürs Beachvolleyball. Und nun, nachdem sie die ­erhoffte Olympiakader-Qualifikation nicht geschafft hat, spielt sie seit dieser Saison wieder in der Halle; ausbildungsbedingt in der Nähe von Bern, in Düdingen. Das Schaffhauser Publikum ist nicht nur auf ihren Auftritt gespannt, sondern vor allem auch auf ein Kanti Team, das besser und besser wird. (hcs.)

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Kanti gewinnt ein schwieriges Spiel

Die Schaffhauser Volleyballerinnen bekundeten Mühe zu Beginn der Partie in der ungewohnten ­Lambertenghi-Halle in Lugano. Am Ende siegte der VC Kanti dann aber doch mit 3:1-Sätzen.

Kanti-Trainer Nicki Neubauer schwört sein Team auf die nächsten Punkte ein. BILD WSCHL

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Werner Schläpfer, Lugano

VOLLEYBALL. Wie sagte Trainer Nicki Neubauer vor der Partie in Lugano? Es werde eine schwierige Aufgabe in «diesem dunklen Loch» zu punkten. Und: Er sollte recht behalten. Mit der erfolgreichen Aufstellung vom letzten Spiel gelang seinem Team zwar der Einstieg in die Partie. Eine 4:1-Führung sollte aber dann das Positive gewesen sein, viel zu fehlerhaft agierten die Gäste fortan. Lugano nutzte die Gunst der Stunde, legte vier Punkte vor und brachte den Satz souverän nach Hause. Die Einwechslung von Vivian Guyer am Pass und Katerina Holásková, sie gab einen guten Einstand nach der Verletzungspause, sollte den Schaffhauserinnen im weiteren Spielverlauf neue Impulse geben. Aber erst als Elisa Suriano beim 2:6 aufs Feld kam, gelang eine Reaktion. Kanti kämpfte sich auf 9:10 heran, um sich sogleich wieder ein Sechs-Punkte-Rückstand einzuhandeln.

Neubauer reagierte erneut und brachte Irina Kemmsies. Bis zum Stand von 17:22 änderte sich aber nicht viel am Geschehen. Dann kam das Comeback der Munotstädterinnen, das dem Spiel die entscheidende Wende geben sollte. Mit Jessica Wagner am Service gelangen acht Punkte in Serie zum sensationel-len 1:1-Ausgleich. Elisa Suriano setzte gleich zu Beginn nach der Pause mit sieben starken Aufschlägen den Gegner mächtig unter Druck – es sollte die Vorentscheidung in dieser Partie gewesen sein. Die Tessinerinnen waren jetzt mit dem Tempo des Gegners ziemlich überfordert. Die Nordostschweizerinnen liessen nun nichts mehr anbrennen und dem Kontrahenten damit keine Chance mehr.

Breites Kader als Pluspunkt

Eine starke kämpferische Leistung des ganzen Teams und das breite Kader in dieser Saison machten sich in diesem Spiel ausbezahlt. Trotz der Verletzung von Laura Koutsogiannakis, sie macht bereits Balltraining und sollte im Lauf des nächsten Monats einsatzfähig sein, konnte Coach Neubauer von der Bank mit Einwechslungen dem Spiel neue Impulse geben. Ein weiterer Vorteil des Kantiteams ist das breit ausgelegte Angriffsspiel. Beste Scorerin war Kelsie Payne mit 15 Punkten. Im Gegensatz zu Lugano, wo Caroline Livingstone (23) Alleinunterhalterin war, punkteten alle Kantigirls.

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VOLLEYBALL

NLA Frauen. 4. Runde: Lugano - Schaffhausen 1:3 (25:16, 22:25, 11:25, 15:25) in 90 Minuten; 20,27,21,22). - Lambertenghi. - 100 Zuschauer. - SR Yves Kälin, Dominik Zindel – Kanti: Korina Perkovac (9 Punkte), Irina Kemmsies (5), Pia Leweling (3), Payne Kelsie (15), Marija Smiljkovic (1), Jessica Wagner (7), Libera Elisa Lohmann; eingewechselt: Vivian Guyer (1), Filiz Yürükalan, Elisa Suriano (8); Katerina Holaskova (11) nicht eingesetzt: Sara Pavlovic. – Lugano: Caroline Livingstone (23), Nicole Pulcini (8), Nina Nesimovic(4), Kantor Mercedesz (10), Fabiana Branca(5), Dana Schmit, Libera Joy Berta. eingewechselt: Carlotta Astori, Chiara Ammirati, Chiara Balestra, Brandi Ludovica, Lara Hasler. Nicht eingesetzt: Alexandra Schaber.

Weitere Resultate: Düdingen - Neuchâtel 3:0 (26:24, 25:19, 25:13). Aesch-Pfeffingen - Val-de-Travers 3:0 (25:15, 25:14, 25:10). Franches-Montagnes - Genève 3:1 (17:25, 28:26, 25:22, 25:19). Cheseaux - Toggenburg 3:0 (25:13, 25:19, 25:17). – Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 4/12 (12:1). 1. Düdingen 4/12 (12:1). 3. Neuchâtel UC 4/9 (9:5). 4. Kanti Schaffhausen 4/6 (8:7). 5. Franches-Montagnes 4/6 (6:7). 6. Volley Lugano 4/5 (7:8). 7. Cheseaux 4/4 (6:9). 8. Val-de-Travers 4/3 (3:9). 9. Toggenburg 4/2 (3:11). 10. Genève Volley 4/1 (4:12).

NLA Männer. 4. Runde. Resultate: Jona - Lausanne UC 3:1 (18:25, 25:17, 25:18, 25:17 ). Lutry-Lavaux - Amriswil 0:3 (20:25, 17:25, 21:25). Volley Luzern - Chênois 3:0 (25:23, 25:18, 32:30). Traktor Basel - Schönenwerd 0:3 (18:25, 16:25, 14:25).

Rangliste: 1. Amriswil 4/12 (12:0). 2. Schönenwerd 4/9 (9:5). 3. Jona 4/8 (10:7). 4. Chênois 3/6 (6:4). 4. Volley Luzern 3/6 (6:4). 6. Näfels 3/3 (5:7). 7. Lausanne UC 4/3 (6:9). 8. Traktor Basel 4/1 (2:12). 9. Lutry-Lavaux 3/0 (1:9).

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Punkte holen im «dunklen Loch»

Der VC Kanti hat heute (18.30 Uhr, Lambertenghi) im Auswärtsspiel gegen Volley Lugano in einer sehr alten Halle anzutreten.

Es sei in «diesem dunklen Loch» schwierig zu punkten, sagt Trainer Neubauer.

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VOLLEYBALL NLA. Auf die Fahrt ins sonnige Tessin freuen sich das Kantiteam und Trainer Nicki Neubauer natürlich, es sei immer interessant, gerade den neuen ausländischen Spielerinnen diese schönen Seiten der Schweiz auch mit der Fahrt ins Tessin durch den San-Bernardino-Tunnel zu zeigen. Da sei es halt dann schon ein bisschen ein Schock für viele, in dieser alten, kleinen und eben dunklen Halle spielen zu müssen, erklärt Neubauer etwas wehmütig, denn letzte Saison habe die Partie in Lugano noch in einer neuen modernen in Paradiso stattgefunden …

«Vor allem müssen wir ruhig bleiben und uns voll auf unseren Job, das Volleyballspielen, konzentrieren», fordert Nicki Neubauer von seinem Team. Die beim 3:0 im letzten Heimspiel gegen Val de Travers gefundene Stabilität gelte es unbedingt mitzunehmen, «dieser Erfolg hat uns gut getan, auch wenn er gegen einen nicht allzu starken Gegner zustande kam.» Lugano habe da qualitativ sicher etwas mehr zu bieten mit der US-Topskorerin Caroline Livingstone, der Italienerin Mercedesz Kantor oder der österreichischen Zuspielerin Dana Schmit, die vom Bundesligisten Straubing ins Tessin wechselte. «Sie haben ein paar Optionen mehr als letzte Saison», meint Neubauer, «aber von der individuellen Klasse haben wir da mehr zu bieten.» Die gegen Aesch am Fuss verletzte Mittelblockerin Katerina Holaskova habe bereits am Donnerstag wieder voll mit dem Team trainiert. Ein Einsatz heute wäre somit möglich. (hcs.)

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Beim 3:0 war einzig der Start zum ersten Satz etwas umstritten

Gegen den Aufsteiger aus dem Kanton Neuenburg, Val de ­Travers, setzte sich der VC Kanti klar mit 3:0 und mit dem dreimal gleichen Satzresultat von 25:13 durch.

Die Deutsche Pia Leweling glänzte im Kanti-Angriff mit 15 Punkten. BILD WERNER SCHLÄPFER

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VOLLEYBALL. Nach zwei Niederlagen gegen die Topteams der Liga, Neuenburg UC und Aesch-Pfeffingen, wollte Kanti-Trainer Nicki Neubauer das Heimspiel gegen Val de Travers unbedingt dominieren und mit 3:0 gewinnen. Das gelang dem VC Kanti bis auf die Startphase, als die Gäste mit 6:3 und 7:4 führten, über weite Strecken sehr gut. Nach der am Freitag im Startsatz gegen Aesch erlittenen Fussverletzung konnte Mittelblockerin Katerina Holaskova noch nicht wieder mittun. Sie sass mit dem hochgelagerten Fuss auf der Bank, es sei aber nicht allzu schlimm, meinte Trainer Neubauer. Sie soll nach einer genaue- ren Röntgenuntersuchung allenfalls am Samstag in Lugano wieder dabei sein. An ihrer Stelle spielte Marija Smiljkovic einen soliden Part auf der Mittelposition. Und im Angriff glänzten unter der Regie von Zuspielerin Irina Kemmsies die beiden seitlichen Angreiferinnen Kelsie Payne und Pia Leweling, die beide je 15 Punkte erzielten. Auch sonst funktionierte das Kanti-Team in der Folge immer besser und liess in den drei je mit 25:13 gewonnenen Sätzen nichts mehr anbrennen. «Es war wichtig, dass wir heute klar gewannen», freute sich Trainer Neubauer. (hcs.)

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3. Runde. VC Kanti SH - Val-de-Travers 3:0 (25:13, 25:13, 25:13 in 65 Minuten; 22, 20, 22). - BBC-Arena. - 252 Zuschauer. - SR Sandra Auricht/Alfio Sanapio. - Kanti: Perkovac (5 Punkte), Kemmsies (6), Leweling Pia (15), Payne Kelsie (15), Smiljkovic (2), Wagner Jessica (9), Liberas Lohmann/Pavlovic; eingewechselt: Guyer, Yürükalan, Suriano (1); ohne Holaskova (am Fuss verletzt). - Val de Travers: Alexandra Davenport, Rafaela Emiliana da Fonseca, Riley Margaret, Ferreira da Silva Allanah Beatriz, Makena Schoene, Simonin Camille, Liberas Cabanes Maëlle, Noa Doyat; Sène Lisa, Matera Julia, Hübscher Tania.

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VC Kanti von Aesch mit 3:1 geschlagen

 Im zweiten Saisonspiel gegen ein NLA-Spitzenteam unterliegt der VC Kanti gegen den Vizemeister ­Aesch-Pfeffingen mit 1:3 und verliert Captain und Mittelblockerin Katerina Holaskova mit einer Fussverletzung.

Konzentrierte Serviceabnahme von Libero Elisa Lohmann, beobachtet von Pia Leweling und Kantitrainer Nicki Neubauer. Hinten sitzt derweil die enttäuschte Katerina Holaskova, die sich im 1. Satz am Fuss verletzte und nicht mehr mittun konnte.

Reinhard Standke (Text und Bild)

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VOLLEYBALL. Mit 429 Zuschauern an einem verregneten Ferien-Freitagabend fand der ersten Heimmatch des VC Kanti gegen das Spitzenteam aus Aesch-Pfeffingen eine gute ­Kulisse in der BBC-Arena. Coach Nicki Neubauer begann mit vier bewährten Kräften der letzten Saison (Guyer, Perkovac, Holaskova und Wagner) sowie drei neuen Spielerinnen (Leweling, Payne und Libero Lohmann). Bis zum 5:5 verlief der Spielstand ausgeglichen, dann konnten die Gäste etwas davonziehen.

Eine Schrecksekunde ereilte den VC Kanti beim Punkt zum 8:11 : Die dienstälteste Spielerin, Katerina Holaskova (Captain und Mittelblockerin) sank nach einer Aktion am Netz zu Boden und humpelte nach einem Moment des Wartens am linken Fuss verletzt vom Feld. Die Tschechin musste den Rest des Spieles auf der Bank verbringen, den Fuss kühlend. Für sie kam Smiljkovic für den Rest der Partie, Kanti stand somit auf der Mitte keine Option mehr offen. Aesch zeigte anschliessende das bessere Angriffsspiel, baute den Vorsprung aus und sicherte sich den ersten Satz mit 25:17.

Abschnitt zwei begann der VC Kanti weiter mit Irina Kemmsies am Pass, die bei 10:16 im ersten Satz aufs Feld gekommen war. Bei den Gegnerinnen war erstaunlicherweise die Spannung etwas draussen, die Schaffhauserinnen konnten ihr Spiel aufziehen und glichen mit 25:13 aus. Dann änderte Aesch-Pfeffingen-­Coach Andi Vollmer die Rotation im Team, wechselte (u. a. kam Livia Zaugg, die früher auch schon im Kantidress gespielt hatte) und sollte damit Erfolg haben. Nun machten wieder die Gäste die Punkte, und die in den ersten beiden Sätzen bei Kanti bestimmenden Angreiferinnen Korina Perkovac und Kelsie Payne gingen leer aus.

Die Munotstädterinnen waren beim 10:12 nicht weit vom Gegner entfernt, kämpften sich von 14:21 noch auf 18:21 heran, gaben aber Satz 3 mit 19:25 ab. Der vierte Durchgang sollte dann eine ganz klare Angelegenheit werden. Topskorerin Fricano und Grozer punkteten weiter fleissig für Aesch-Pfeffingen, da hielt das Heimteam nicht mit. Nach dem 11:25 stand dann das Ergebnis fest: Mit 1:3 musste sich der VC Kanti wie schon am letzten Sonntag gegen Neuenburg UC auch dem zweiten Spitzenteam geschlagen geben. Dies ohne ­Holaskova, wie schwer ihre Verletzung ausfällt muss sich noch zeigen.

Das Urteil von Kanticoach Nicki Neubauer viel danach gemischt aus. «Gut im ersten Satz, sehr gut im zweiten, ab dem dritten Satz ­haben wir dann die Spannung, den Faden und die Geduld verloren», so der Kantitrainer, der für den zweiten Durchgang den guten Service und das gute Sideout-Spiel hervorhob. Kritik übte er für die zweite Spielhälfte an seinen Spitzenangreiferinnen, die zu wenig Durchschlagskraft gezeigt hätten.  Die «zwei dicksten Brocken» (so Trainer Neubauer) hat der VC Kanti nun hinter sich, nun geht es morgen weiter gegen Aufsteiger Val de Travers. Bilder    Video

NLA: VC Kanti - Aesch-Pfeffingen 1:3 (17:25, 25:13, 19:25, 11:25). - BBC Arena. - 429 Zuschauer. - SR: Sikanjic/Wiederkehr. - Spieldauer: 22, 21, 24, 20 = 87 Minuten. - VC Kanti: Guyer (Pass); Perkovac, Leweling, Payne, Holaskova, Wagner; Libero Lohmann; eingewechselt: ­Smiljkovic, Kemmsies, Suriano; Yürükalan; nicht eingesetzt: Pavlovic; verletzt: Koutsogiannakis. - Aesch-Pfeffingen: Cyr (Pass), Schirmer, Schottroff, Fricano, Matter, Grozer; Libero Saita; eingewechselt: ­Maeder, Zaugg, Chrtianska, White. - Bemerkung: Fussverletzung von Katerina Holaskova im 1. Satz (8:11).

Volleyball-NLA 2. Runde Frauen

Freitag: Genève Volley - Neuchâtel UC 0:3 (13:25, 13:25, 20:25). VC Kanti Schaffhausen - Aesch-Pfeffingen 1:3 (17:25, 25:13, 19:25, 11:25). Franches-Montagnes - Düdingen 0:3 (22:25, 20:25, 18:25).

Rangliste: 1. Düdingen 2/6. 2. Aesch-Pfeffingen und Neuchâtel UC je 2/6. 4. Volley Lugano 1/3. 5. Toggenburg 1/2. 6. Genève Volley 2/1. 7. Cheseaux 1/0. 7. Val-de-Travers 1/0. 9. Kanti Schaffhausen 2/0. 10. Franches-Montagnes 2/0.

Heimspiel morgen gegen den Aufsteiger

Nach den beiden Spitzenteams Neuenburg UC und Aesch trifft der VC Kanti morgen (16.30 Uhr, BBC-Arena) in der 3. Runde auf den Aufsteiger Val de Travers. Die Neuenburgerinnen sind noch ein unbeschriebenes Blatt in der obersten Schweizer Liga. Sie haben sich als sechstklassiertes NLBTeam den NLA-Platz gesichert, denn sie haben die strengen Auflagen von Swiss Volley erfüllt. Sportlich wird das Team von Trainer Luiz Souza mit einem bunt zusammengewürfelten Kader trotz drei Amerikanerinnen und zwei Brasilianerinnen wohl eher einen schweren Stand haben. (hcs.)

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Sm’Aesch kommt als Topfavorit

Die Ausgangslage vor der (einzigen) NLA-Doppelrunde könnte für den VC Kanti unterschiedlicher kaum sein: Heute gastiert mit Aesch Pfeffingen der Favorit in der BBC-Arena, am Sonntag der Aufsteiger Val de Travers.

Die neue Diagonalangreiferin des VC Kanti, Kelsie Payne (links), bei einem Angriff gegen den Neuenburger Block. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Hans Christoph Steinemann

VOLLEYBALL. «Aesch ist für mich ganz klar der Meisterschaftsfavorit», sagt Kantitrainer Nicki Neubauer vor dem heutigen ersten Saisonheimspiel gegen die spielstarke Equipe seines Trainerkollegen im deutschen Frauen-Nationalteam, Andreas Vollmer. «Das Kader ist dank Zuzügen diese Saison auch breit besetzt, und die Qualität ist hoch», meint Neubauer. Mit der US-Diagonalangreiferin Taylor Fricano (24), den Kanadierinnen Megan Cyr (29, Pass) und Jazmine White (25, Mittelblock), der japanischen Libera An Saita (26) sowie der zuletzt in Zypern bei Larnaca tätigen Schweizerin Luisa Schirmer (23) zusätzlich zu den bewährten Stammkräften wie Livia Zaugg, Gabi Schottroff, Madlaina Matter, Monika Chrttianska (AUT), Dora Grozer (GER), Livia Saladin und Annalea Maeder kann Vollmer noch mehr aus dem Vollen schöpfen.

Dass dies allerdings noch kein Garant für den Erfolg ist, musste Sm’Aesch schon im ersten Ernstkampf 2019/20 bitter erfahren, als es den Supercup gegen den Doublegewinner der vergangenen Saison verlor. Der bekannt nervenstarke Neuenburg UC setzte sich wie schon in den beiden Finals von 2018/19 in einer engen Fünfsatzpartie mit 3:2 (25:23, 25:20, 21:25, 26:28 und 15:10) durch. Und Topskorerin Tia Scambray war auch da (wie beim 3:1 gegen Kanti) die beste NUC-Spielerin, bei Aesch wurde Libera An Saita ausgezeichnet.

An der Favoritenrolle von Aesch Pfeffingen ändert diese Niederlage aber wohl nichts, meint Nicki Neubauer vom VC Kanti. «Aesch wird sich über die ganze Saison in dieser Besetzung noch gut entwickeln und ist breiter besetzt wie Neuenburg, das vor allem eine starke erste Sieben auf den Platz bringt.» Gerade eine Taylor Fricano, die vom Stil her der neuen Kanti-Diagonalangreiferin Kelsie Payne ähnlich sei, verfügten die Baselbieterinnen über einen angriffs- und blockstarken Neuzugang mit viel Potenzial. Da spiele es dann auch nicht so eine Rolle, dass die in der letzten Saison meistens dominante Aussenangreiferin Dora Grozer noch ihre Form suche.

Auf Kantiseite hat das Trainerteam die hoffentlich richtigen Schlüsse aus der Startniederlage in Neuenburg gezogen. Die Analyse habe bestätigt, dass die Serviceleistung gegen NUC nicht genügend war. Aber hinzu kamen gemäss Trainer Neubauer noch einige «unforced errors in der Abwehr und ins Netz geschlagene Bälle. Wir konnten uns nur im ersten (7) und vierten Satz (6) genug Blocksituationen erarbeiten, da müssen wir kompakter werden.» Mit dem Spiel an sich sei er zufrieden gewesen, das sei auswärts beim Meister ein guter Start gewesen. «Aber jetzt müssen wir etwas griffiger werden. Und wir haben auch einen Plan, wie wir heute angreifen wollen», will Nicki Neubauer natürlich keine Details verraten.

Das NLA-Programm des VC Kanti

Heute Freitag: VC Kanti - Sm’Aesch Pfeffingen (20.00 Uhr, BBC-Arena).

Sonntag, 20.10.: VC Kanti - Val de Travers (16.30 Uhr, BBC-Arena).

Samstag, 26.10.: Volley Lugano - VC Kanti (18.30 Uhr, Lambertenghi).

Samstag, 2. 11.: VC Kanti - TS Volley Düdingen (16.30 Uhr, BBC-Arena).

Freitag, 8.11.: VFM Volley Franches-Montagnes - VC Kanti (20.00 Uhr, Salle de Gym La Pépinière, Les Breuleux JU).

Samstag, 17.11.: VC Kanti - Cheseaux (16.30 Uhr, BBC-Arena).

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Die NLA stellt sich vor

9 Männer- und 10 Frauenteams partizipieren diese Saison an den Meisterschaften der Nationalliga A . Wie ein durchschnittliches Team aussehen würde, welche Spieler*innen mit welchen Eigenschaften den Durchschnittsdaten die Stirn bieten und was wir sonst noch über die NLA wissen, könnt ihr hier erfahren.

Der VC Kanti stellt in der Saison 2019/20 das grössten Team und mit Kelsie Payne die grössten Spielerin

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Stand 10.10.19: Ungefähr 20 Jahre Altersunterschied und 47 cm Körpergrösse trennen die 214 NLA-Spieler*innen der Saison 19/20. Dabei lässt sich festhalten, dass die Männer im Schnitt ca. 34cm grösser sind als die Frauen, denn die durchschnittliche NLA-Spielerin ist ungefähr 179cm gross, der NLA-Spieler misst ca. 191,7cm Körpergrösse. Auch im Alter lassen sich bei den Männern grössere Zahlen festhalten: 22 Jahre ist das Durchschnittsalter der Frauen, während dies der Männer bei 23 Jahren liegt. Das Durchschnittliche Frauenteam der Saison stellt sich aus einem Kader von 10,7 Spielerinnen zusammen, wovon 3,4 ihre Wurzeln im Ausland haben. In diesem Jahr werden die Matchblätter bei den Herren-Teams bestmöglich gefüllt, denn das Durchschnittskader besteht aus 13,3 Spielern (max. Anzahl liegt bei 14), von ihnen sind 2,7 aus dem Ausland.


Die Frauen der diesjährigen NLA

107 Spielerinnen werden diese Saison auf dem Feld ihre Stärken zum Besten geben, dabei sind Athletinnen aus 13 verschiedene Nationen vertreten. Die Mehrheit von ihnen kommen aus den USA. Was das Alter betrifft, so trennen 17 Jahre Lebens- und Spielerfahrung die älteste von der jüngsten Spielerin. 36 cm ist die Grösste grösser als die Kleinste. Genauere Angaben folgen hier:

  • Grösste Spielerin: Kelsie Payne (VC Kanti Schaffhausen), Grösse: 194 cm, Opposite, U.S.A.
  • Kleinste Spielerin: An Saita (Sm'Aesch Pfeffingen), Grösse: 158 cm, Libero, JPN
  • Grösstes Team: VC Kanti Schaffhausen mit einer durchschnittlichen Körpergrösse von 182.5cm
  • Kleinstes Team: Volley Lugano mit einer durchschnittlichen Körpergrösse von 176 cm
  • Älteste Spielerin: Sabel Sabin (Viteos NUC), 1987: 32 Jahre, U.S.A.
  • Jüngste Spielerin: Alyssa Aveni (Genève Volley), 2004: 15 Jahre, SUI
  • Erfahrenstes Team: Viteos NUC mit einem Altersdurchschnitt von 23.75 Jahren
  • Jüngstes Team: Raiffeisen Volley Toggenburg mit einem Altersdurchschnitt von 19.5 Jahren
  • Team mit grösstem Altersunterschied: VBC Cheseaux und Genève Volley mit je 15 Jahren Differenz
  • Team mit kleinstem Altersunterschied: Volley Lugano mit 5 Jahren Differenz
  • 8 Männer/2 Frauen sind die Headcoaches der Frauen-Teams
  • Anzahl Spielerinnen aus der Schweiz: 73 (68%)
  • Anzahl Spielerinnen aus dem Ausland: 34 (32%)
  • Grösstes Kader: Genève Volley mit 14 Spielerinnen

 

Die Männer der diesjährigen NLA

Auch bei den Männern nehmen diese Saison 107 Spieler an der NLA-Meisterschaft teil. Aus 16 verschiedenen Nationen haben Volleyballer den Weg in die Schweiz gefunden, dabei ist Polen am besten vertreten. 19 Jahre mehr hat der älteste Spieler, im Vergleich zum Jüngsten, auf dem Buckel und der grösste Athlet ist 36cm grösser als der kleinste von ihnen. Hier folgen weitere und genauere Daten:

  • Grösster Spieler: Linus Birchler (TSV Jona Volleyball), Grösse: 205cm, 1998, Middle Blocker, SUI
  • Kleinster Spieler: Joud Cazeaux (Chênois Genève Volleyball), Grösse: 169cm, 2001, Libero, SUI
  • Grösstes Team: biogas volley näfels mit einer durchschnittlichen Körpergrösse von 193.4cm
  • Kleinstes Team: Lutry-Lavaux Volleyball mit einer durchschnittlichen Körpergrösse von 189.5cm
  • Ältester Spieler: Rui Botas Dos Santos (Chênois Genève Volleyball), 1984: 35 Jahre, POR
  • Jüngster Spieler: Romain Durussel (Lutry-Lavaux Volleyball), 2003: 16 Jahre, SUI
  • Erfahrenstes Team: Lausanne UC mit einem Altersdurchschnitt von 26 Jahren
  • Jüngstes Team: Traktor Basel mit einem Altersdurchschnitt von 21.5 Jahren
  • Team mit grösstem Altersunterschied: LINDAREN Volley Luzern mit 18 Jahren Differenz
  • Team mit kleinstem Altersunterschied: Traktor Basel mit 10 Jahren Differenz
  • 9 Männer/keine Frau sind die Headcoaches der Männer-Teams
  • Anzahl Spieler aus der Schweiz: 85 (79.5%)
  • Anzahl Spieler aus dem Ausland: 22 (20.5%)
  • Grösstes Kader: Lausanne UC und TSV Jona mit 14 Spielern

 

Vergleich mit der Saison 2018/2019

In der Saison 19/20 sind insgesamt 22 Spieler und Spielerinnen mehr als im Vorjahr Teil der NLA: 10 Frauen und 12 Männer. Mit zwei Frauenteams mehr wird dieses Jahr in die Saison gestartet, bei den Männern mit einem Team mehr als im Vorjahr. Die Durchschnittskader bei den Frauen sind kleiner als im Jahr zuvor, die Kader der Herren sind bedeutend grösser. Mit insgesamt 23 verschiedenen Nationen ist ein zusätzlicher Herkunftsort in der NLA vertreten. Das durchschnittliche Alter unter den Frauen hat sich auf diese Saison hin um zwei Jahre gesenkt, sowohl beim erfahrensten als auch jüngsten Team. Bei den Herren hingegen haben sich die Durchschnittsalter bis zu 2 Jahre erhöht. Grössentechnisch sind keine Veränderungen im Vergleich zu letzter Saison auszumachen.

Wir sind gespannt, welche Highlights die neue Saison mit sich bringt.

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Dem Meister einiges abverlangt

Der VC Kanti startet mit einer 1:3-Niederlage in die Saison 2019/20. Der Meister und Cupsieger Neuenburg UC war in den entscheidenden Phasen etwas stärker und vor allem eingespielter.

Korina Perkovac (3) hat eine Lücke im dichten Block der Neuenburgerinnen gefunden. Trotzdem verlor der VC Kanti zum Saisonaufakt mit 1:3. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Hans Christoph Steinemann, Neuenburg

VOLLEYBALL. Die wenigen mitgereisten KantiFans in der gut besuchten Riveraine-Sporthalle durften sich freuen über die Art, wie die Schaffhauserinnen in die Partie starteten. Frisch von der Leber weg zeigte das junge, neu zusammengesetzte Team dem Meister zuerst einmal wenig Respekt und brillierte mit starkem Blockspiel. Allein im ersten Satz gelangen dem VC Kanti sieben direkte Blockpunkte, damit hielt er die Neuenburger Powerangreiferinnen bis auf eine in Schach: Gegen Tia Scambray, die noch vor dem Spiel für die Topskorerkrone der letzten Saison ausgezeichnet wurde, war oft kein Kraut gewachsen. Schon im Startsatz gelangen der Athletin aus den USA sechs Punkte, am Schluss waren es gar 24 Zähler.

Korina Perkovac top

Auf Schaffhauser Seite glänzte im Angriff besonders Korina Perkovac mit total 16 Punkten. Ihr und der neuen Diagonalangreiferin aus den USA, Kelsie Payne, gelangen ein starker Auftaktsatz mit fünf respektive vier Punkten. Auch die neue deutsche Zuspielerin Irina Kemmsies wusste das Spiel gut und breit zu verteilen. Folge davon war ein mit 25:22 gewonnener erster Durchgang. Das wollten NUC und deren australische Trainerin Lauren Bertolacci nicht einfach so hinnehmen. Entsprechend geladen gingen die Neuenburgerinnen fortan ans Werk.

Die Aussenangreiferin Kyra Holt und die von Düdingen gekommene Mittelblockerin Sabel Sabin (Ex-Moffet) bildeten nun mit Tia Scambray ein kaum zu stoppendes US-Trio. Über 8:2 und 13:6 machten sie den Gästen aus Schaffhausen klar, wer hier der Meister und Cupsieger ist. Der VC Kanti erholte sich indes von seinem kleinen Zwischentief und war bei 16:14 wieder nahe an NUC dran. Auch bei 22:20 keimte wieder etwas Hoffnung auf, dies dank vielen Punkten von Mittelblockerin Katerina Holaskova (5), die gut mit der eingewechselten Zuspielerin Vivian Guyer harmonierte, und der deutschen Pia Leweling (4), die sich bestens einfügte. Zum Satzgewinn reichte es trotzdem nicht mehr, mit 25:20 glich NUC die Partie zum 1:1 aus.

Der dritte Abschnitt verlief zuerst ausgeglichen, ehe das Heimteam über 13:7, 17:10 auf 20:13 davonzog. Wieder zeigten die Schaffhauserinnen eine positive Tugend und kämpften sich zurück auf 22:18 und zum Schluss auf 25:20. Gegen die Power von Scambray/Holt fanden sie zu selten ein Mittel am Block. Dazu war die eigene Serviceleistung an diesem Sonntagabend ungenügend, wie das auch Kanti-Trainer Nicki Neubauer in seiner Spielanalyse feststellte. Trotzdem wäre es im vierten Satz (25:23) beinahe noch zur Verlängerung gekommen, denn Kanti konnte den Gegner zum Schluss wieder so fordern wie am Anfang. Dies mit der eingewechselten Neuenburgerin Elisa Suriano, die gegen ihren Ex-Club ein gutes Spiel machte und Stimmung reinbrachte. Bei 20:21 lagen plötzlich die Gäste in Führung, und es brauchte beim Matchball zum 25:23 einen umstrittenen Ball, den der Schiedsrichter partout nicht als touchiert sehen wollte.

So stand NUC als sicher nicht unverdienter 3:1-Sieger fest. Aber Nicki Neubauer war mit der Leistung seines Teams absolut zufrieden. «Einige Kinderkrankheiten müssen wir noch abstellen.» Ob das bis zum Match am nächsten Freitag gegen den Topfavoriten Aesch gelingt, wird sich weisen.

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Die nächste Aufgabe

Bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr empfängt der VC Kanti in der heimischen BBC-Arena Sm’Aesch Pfeffingen.

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Ausgangslage in der Qualifikation sichern

Der Cheftrainer des VC Kanti, Nicki Neubauer, geht mit 7 Neuzugängen und einem Kader von 13 Spielerinnen in die insgesamt 29. NLA-Saison des Vereins. Dort gehören die Schaffhauserinnen neben Neuenburg UC und Aesch-Pfeffingen zum Kreis der Topteams.

Für den VC Kanti beginnt die Saison 2019/2020. Angreiferin Korina Perkovac (2) jubelt hier mit dem Team beim Testspiel in Suhl. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Mit Meister und Supercup-Sieger Neuenburg wartet am Sonntag gleich ein schwerer Gegner auf das Team von Nicki Neubauer, der den VC Kanti in seiner dritten Saison als Cheftrainer führt. «Wir haben die Spielerinnen bekommen, die wir haben wollten», zeigt sich Neubauer mit den Neuverpflichtungen zufrieden. Bei den Zugängen ragt die wohl stärkste Schweizer Angreiferin, Laura Koutsogiannakis (ehemals Unternährer), heraus, die allerdings aufgrund einer Schulterverletzung den Saisonbeginn auf der Bank absitzen muss. Für Chantal Riddle, die Kanti neben weiteren Stammspielerinnen wie Karla Klaric oder Johanna Edberg verlassen hat, ist auf der Diagonalposition die Amerikanerin Kelsie Payne gekommen. «Wir haben bewusst einen Schnitt gemacht und junge Spielerinnen geholt», erläutert Neubauer die weiteren Verpflichtungen wie z. B. Elisa Lohmann (21, Libero), Elisa Suriano (18, Aussen, von Neuenburg) oder Filiz Yürükalan (22, Diagonal, von Aadorf). Eine gewisse Erfahrung bringe jedoch Passeuse Irina Kemmsies (23, von Wiesbaden) mit. «Laura Koutsogiannakis ist im Plan, sie hat am Montag mit der Reha begonnen und sollte übernächste Woche wieder mit dem Ball können», hofft Nicki Neubauer. «Wir haben entschieden, den Eingriff vor Beginn der Saison durchzuführen, sie sollte ab Mitte November wieder einsatzfähig sein.»

Mit der bisherigen Saisonvorbereitung zeigt sich der Kanti-Cheftrainer zufrieden: «Wir haben überwiegend gegen Mannschaften gespielt, die einen Monat länger trainieren als wir und schon weiter sind. Wir nehmen uns Zeit bis Weihnachten für die Entwicklung. Der Plan ist, in der Qualifikation mit Platz 3 oder 4 eine gute Ausgangslage zu schaffen.» Auf Wunsch der Vereine wird diese Saisonphase in einer Doppelrunde und nicht wie zuletzt in einer dreifach Runde durchgeführt. «Dies gibt im Spielplan eine Entlastung und mehr Raum für eine bessere Vorbereitung und Regeneration.» Einen Engpass hat Neubauer für die zweite Januar-Woche ausgemacht, in der er als Assistent des Deutschen Nationalteams, möglicherweise aber auch Kantispielerinnen in der letzten Runde der Olympiaqualifikation, im Einsatz stehen können. Im Reglement sei dafür kein Recht auf Spielverschiebung vorgesehen, die Vereine hätten sich aber inzwischen darauf verständigt.

In den ersten Saisonspielen gegen Neuenburg und Aesch-Pfeffingen sieht Neubauer den VC Kanti momentan als Aussenseiter. «Da ist mehr Qualität, Stabilität und Erfahrung. Aesch-Pfeffingen hat extrem investiert, hat den breitesten und teuersten Kader», sagt der Kantitrainer zum Team von Andi Vollmer. Von Düdingen nach Neuenburg gewechselt hat Mittelblockerin Sabel Sabin (Moffet), Ehemann Ben ist bei NUC neuer Assistenz-Coach. «Neuenburg und Aesch-Pfeffingen werden wir nicht länger als 1 bis 2 Sätze ärgern können», meint Neubauer, mehr Punkte rechnet er sich in den folgenden Spielen gegen Aufsteiger Val de Travers und in Lugano aus.

Volleyball NLA Saison 2019/2020FAVORITEN UND SPANNENDE WECHSEL

Vor Beginn der neuen NLA-Saison hat Swiss Volley Philipp Schütz, von 2007 bis 2012 Headcoach bei Neuenburg UC und heute in diversen Funktionen im Schweizer Volleyball sowie in der Trainerbildung beim Bundesamt für Sport tätig, als Experten befragt. «Das Trio Sm’Aesch Pfeffingen, VC Kanti Schaffhausen und ­Viteos NUC dürfte den Meistertitel untereinander ausmachen. Dahinter warten TS Volley Düdingen und ­ZESAR-VFM in Lauerstellung», so der 44-Jährige. «Bei den ausländischen Transfers sticht sicher die neue Diagonalspielerin von Kanti Schaffhausen, Kelsie Payne, heraus. Die Rückkehr von Laura Koutsogiannakis (vor Heirat Unternährer) zu VC Kanti Schaffhausen in die Schweiz ist sicherlich die spannendste Affiche», so Schütz zu zwei Transfers in Richtung Munotstadt.

NEWS ZU EX-KANTI-SPIELERINNEN

Wie in der vergangenen Saison steht Alexandra Schaber, ein Kanti-Eigengewächs, bei Volley Lugano als ­Mittelblockerin unter Vertrag. Das Team habe diverse Verstärkungen getätigt und strebe die Top 4 an, verriet Schaber dem Schaffhauser Regionalsport. Persönlich will sie neben dem Volleyball ihr BWL-Studium in St. Gallen abschliessen. Von den Spielerinnen, die den VC Kanti nach der Saison 2018/2918 verliessen, werden Anna Mebus (mit Düdingen) und Jasmine Fiechter (mit Aufsteiger Toggenburg) zu Spielen in der BBC Arena zu erwarten sein. Die frühere Kanti-Passeuse Aïda Shouk ist in der kommenden Saison als Assistent-Coach bei Genève Volley im Einsatz. Die langjährige Aussenangreiferin Elena Steinemann, zuletzt im Beachvolleyballkader von Swiss Volley, feiert bei Düdingen die Rückkehr in das NLA-Hallenvolleyballspiel. Ex-Kantipasseuse Zora Widmer hat von den Freiburgerinnen nach Aadorf in die NLB gewechselt, wo auch Lisa Leu (ein weiteres Kanti-Eigengewächs) spielen wird. Weiterhin als Cheftrainer bei Aesch-Pfeffingen amtiert Andi Vollmer. Sein Engagement im Volleyball beendet hat Teemu Oksanen (FIN), zwischenzeitlicher Headcoach bei Kanti in der Saison 2015/2016, der von Chesaux zu LHC Hockey sur Glace gegangen ist. Nicht mehr im Kader von Franches-Montagnes steht Natalia Cukseeva.

BUDGET

Für die Teamübersicht von Swiss Volley hat der VC Kanti ein NLA Budget von 500 000 Fr. (ohne Europacup) angegeben. Den höchsten Betrag ausgewiesen hat mit 700 000 Fr. Aesch-Pfeffingen, hinter den Schaffhauserinnen folgen Neuenburg (480 000 Fr.) und Düdingen (410 000 Fr.). Am Ende der Skala rangieren Volley Lugano (180 000 Fr.) sowie die Aufsteiger Val de Travers (185 000 Fr.) und Toggenburg (130 000 Fr).

DER MODUS

Nicht wie in der vergangenen Saison drei, sondern auf Wunsch der NL-Vereine nur zwei Runden stehen in der Qualifikationsphase der NLA an. Die Play-off-Spiele werden ab den Viertelfinals im Best-of-five-Format ausgetragen. Die NLB soll nach der anstehenden ­Saison von 16 Teams (in zwei Gruppen) auf 12 Vereine reduziert werden. (R. Sta.)

KADER DES VC KANTI

2 Perkovac Korina, SUI/1999/184 cm, Aussenangriff

5 Kemmersies Irona, GER/1996/181 cm, Pass, neu (Wiesbaden)

7 Leweling Pia, GER/1998/183 cm, Aussenangriff, neu (Offenburg)

8 Payne Kelsie, USA/1995/194 cm, Diagonalangriff, neu (Pinheiros)

10 Guyer Vivienne, SUI/1998/183 cm, Pass

11 Holaskova Katerina, CZE/1991/189 cm, Mittelblock

12 Yürükalan Filiz, GER/1997/1984 cm, Diagonalangriff, neu ­(Aadorf)

13 Smiljokovic Marija, SUI/1999/184 cm, Mittelblock

14 Lohmann Elisa, GER/1998/175 cm/Libero, neu (Schwerin)

15 Wagner Jessica, USA/1994/189 cm, Mittelblock

16 Pavlovic Sara, SUI/2000/168 cm, Libero

17 Koutsogiannakis Laura, SUI/1993/180 cm, Aussenangriff, neu (Volero le Cannet)

18 Suriano Elisa, SUI/2001/179 cm, Aussenangriff, neu (Neuenburg)

Staff: Nicki Neubauer, Headcoach (GER); Arlindo Mirinda, Assistenzcoach (POR); Matthias Lerch, Scout (SUI).

Abgänge: Chantale Riddle, Angela Lowak, Karla Klaric (Békéscsabai RSE/HUN), Johanna Edberg, Anna Mebus (TSV Düdingen), Daphne Zwanenburg (Glaronia), Jasmine Fiechter (Toggenburg), Assistant Coach: Ludwig Horvath.

SPIELPLAN

NLA. So, 13. Oktober, 18.00 Uhr: Neuenburg UC - VC Kanti. Fr, 18. Oktober, 20.00 Uhr: VC Kanti - Aesch-Pfeffingen. So, 20.10, 16.30 Uhr: VC Kanti - Val de Travers. Sa, 26. Oktober, 18.30 Uhr: Volley Lugano - VC Kanti. Sa, 2. November, 16.30 Uhr: VC Kanti - Volley Düdingen. Fr, 8. November, 20.00 Uhr: Franches-Montagnes - VC Kanti. So, 17. November, 16.30 Uhr: VC Kanti - VBC Cheseaux. Sa, 23. November, 17.30 Uhr: Volley Toggenburg - VC Kanti. So, 1. Dezember 16.30 Uhr: VC Kanti - Genève Volley. Sa, 7. Dezember, 16.30 Uhr: VC Kanti - Neuenburg UC. Sa, 14. Dezember, 17.00 Uhr: Aesch-Pfeffingen - VC Kanti. Sa, 21. Dezember, 17.30 Uhr: Val de Travers - VC Kanti. - CEV Challenge Cup: IF Holte (DEN) - VC Kanti; Hinspiel 3.-5. Dezember, Rückspiel 17.-19. Dezember.

Zusammenstellung: Reinhard Standke

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Das neue Kantiteam wächst immer mehr zusammen

VOLLEYBALL. Am Wochenende bekam der VC Kanti eine Woche vor dem ­Saisonstart gegen NUC in Neuenburg ­Gelegenheit, an einem hochkarätigen ­Turnier am Gardasee gegen Serie-A1-Clubs zu wachsen und die Automatismen zu verbessern.

Die neue Kanti-Diagonalangreiferin Kelsey Paine gegen Brescia. BILD WERNER SCHLÄPFER

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 Nach der problemlosen Anreise und dem Besuch des Team am Gardasee gab es vor dem Spiel gegen Gastgeber Brescia für Laura Koutsogiannakis ein Treffen mit Ana Antonjevic, der früheren Zuspielerin und Team­kameradin bei Volero Zürich. Ebenso bekamen die Deutschen Pia Leweling, Elisa Lohman und Irina Kemmsies ­Besuch von der deutschen Nationalspielerin Hanna Orthmann, die bei Monza unter Vertrag steht. Orthmann hat in ihrer Juniorinnenzeit mit Leweling und Lohmann im Nationalteam zusammengespielt und war Teamkollegin von Kemmsies im Elite-Nationalteam.

Dass es nicht einfach würde in Italien, war allen bewusst. Der VC Kanti kämpfte aber beherzt im ersten Spiel in Lonato gegen Gastgeber Brescia. Das Team zeigte weitere Fortschritte, musste sich aber dennoch mit 0:3 ­geschlagen geben. Die Turniergegner sind seit Anfang August im Training und haben schon intensiv an Turnieren und Trainingsspielen teilgenommen.  Bilder

Am zweiten Tag steigerte sich Kanti im Spiel um Platz 3 gegen Cuneo nochmals und verpasste mit 23:25 den Satzgewinn am Schluss nur knapp. Trainer ­Nicki Neubauer testete im Hinblick auf die NLA-Saison verschiedene Aufstellungen. Er zeigte sich nach dem Turnier ­zufrieden, es gebe an der Feinabstimmung zu arbeiten. Der Unterschied zwischen der italienischen und der Schweizer Liga ist vor allem der konstante hohe Druck am Service und im Angriff. (wschl) Bilder

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Einschätzungen zur neuen NLA-Saison durch den Volleyball-Experten Philipp Schütz

19 NLA Teams, viele Favoriten, Teams mit Aussenseiterchancen, Jäger, die zu den Gejagten werden. Die NLA Saison 2019/2020 verspricht Spannung pur, bevor sie überhaupt begonnen hat!

Was wir genau von der Meisterschaft erwarten dürfen und welche Teams in der Pole Position um den Pokal sind, sagt dir Volleyball-Experte Philipp Schütz, der die Konstellation bei den Frauen für uns analysiert.

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19 NLA Teams, viele Favoriten, Teams mit Aussenseiterchancen, Jäger, die zu den Gejagten werden. Die NLA Saison 2019/2020 verspricht Spannung pur, bevor sie überhaupt begonnen hat!

Was wir genau von der Meisterschaft erwarten dürfen und welche Teams in der Pole Position um den Pokal sind, sagt dir Volleyball-Experte Philipp Schütz, der die Konstellation bei den Frauen für uns analysiert.

Welche getätigten Spieler-Transfers gilt es besonders zu beachten?
Philipp Schütz: Bei den ausländischen Transfers sticht sicher die neue Diagonalspielerin von Kanti Schaffhausen, Kelsie Payne, heraus. Sie hat letzte Saison in Brasilien in einer Topliga gespielt. Doch auch die Rückkehr von Mittelblockerin Jazmine White zu Sm’Aesch Pfeffingen ist ein starkes Zeichen. Meister Viteos NUC hat mit Amanda Benson eine vielversprechende Libera verpflichtet. 


Gibt es Schweizer Spielerinnen, welche man diese Saison besonders im Auge behalten sollte?
Die Rückkehr von Laura Koutsogiannakis (vor Heirat Unternährer) zu VC Kanti Schaffhausen in die Schweiz ist sicherlich die spannendste Affiche. Erfahrungsgemäss werden die Schweizer Spielerinnen bei Viteos NUC – Sarah Trösch, Martina Halter und neu auch Julie Lengweiler – wichtige Rollen einnehmen. Gabi Schottroff und Livia Zaugg bei Sm’Aesch Pfeffingen, Taryn Sciarini bei ZESAR-VFM sowie Sarah Van Rooij beim VBC Cheseaux dürften bei ihren Klubs ebenfalls viel Verantwortung übernehmen. Bei TS Volley Düdingen müssen sich mehrere Nationalspielerinnen dem Konkurrenzkampf mit Ausländerinnen stellen. Ich hoffe, Méline Pierret wird sich am Pass durchsetzen. 


Welche Teams zählen zu den Favoriten auf den Meistertitel?
Das Trio Sm’Aesch Pfeffingen, VC Kanti Schaffhausen und Viteos NUC dürften den Meistertitel untereinander ausmachen. Dahinter warten TS Volley Düdingen und ZESAR-VFM in Lauerstellung. 


Welche Teams werden sich vor allem um den Ligaerhalt bemühen?
Es würde mich erstaunen, wenn die beiden Aufsteigerinnen Raiffeisen Volley Toggenburg und Groupe E Valtra ernsthafte Konkurrentinnen wären. Auch der VBC Cheseaux dürfte sich erneut im hinteren Tabellendrittel wiederfinden. 


Die Liga umfasst nun wieder 10 Teams – was erwartest du von der Saison 2019/20?
Die Topteams werden vermehrt die Möglichkeit haben, zu rotieren und den Ergänzungsspielerinnen zusätzliche Spielzeit zu gewähren. Dass die Liga wieder 10 Teams umfasst, macht aus regionalpolitischer Sicht sicherlich Sinn. Das Niveau wird im Durchschnitt allerdings eher sinken, weil mit Raiffeisen Volley Toggenburg & Groupe E Valtra nur die Nummer 5 & 6 aus der NLB aufgestiegen sind. In Sachen Professionalität wird es dadurch innerhalb der Liga weiterhin riesige Unterschiede geben.


Welches Team hat das Potential, in dieser Saison alle zu überraschen?
Genève Volley hat sich geschickt verstärkt und dürfte diese Saison für die eine oder andere Überraschung gut sein. Und wenn ZESAR-VFM ihre Annahme stabilisieren kann, dann wird auch mit ihnen zu rechnen sein. 


Wer ist dein Favorit auf den Titelgewinn im Mobiliar Volley Cup?
Betrachtet man ausschliesslich das Spielerinnenkader, so müsste es VC Kanti Schaffhausen sowohl in der Meisterschaft wie auch im Cup ins Finale schaffen. Auch Sm’Aesch Pfeffingen erfüllt auf dem Papier alle Voraussetzungen für einen Titelgewinn. Viteos NUC hingegen wird vom Jäger zum Gejagten.


Was gilt es sonst noch hervorzuheben?
Dass viele aktuelle Nationalspielerinnen in einem Top-4-Team wichtige Rollen einnehmen, ist sicherlich eine vielversprechende Entwicklung. Es wird spannend sein zu sehen, wer sich durchsetzen kann oder wer seinen Platz mit einer Mitkonkurrentin oder einer Ausländerin teilen muss. Gespannt darf man auch auf die Rückkehr von Elena Steinemann zu TS Volley Düdingen und Nicole Eiholzer zu Viteos NUC vom Sand zurück in die Halle sein. 

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Guter Auftritt des VC Kanti in Suhl

Die Volleyballerinnen des VC Kanti reisten übers Wochenende nach Suhl (Thüringen), wo das Team während eines Trainingslagers in der Sporthalle Wolfsgrube an einem Turnier teilnahm.

Die Kanti-Spielerinnen freuen sich über einen Punkt beim 3:1-Sieg über Meister Neuenburg beim Turnier in Suhl. BILD WERNER SCHLÄPFER

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 Am «Wirtschaftsjunioren Thüringer Wald-Cup» absolvierten die Schaffhauser NLA-Volleyballerinnen ihre ersten Testspiele der laufenden Vorbereitung. In der Heimat von Trainer Nicki Neubauer bekundete sein gegenüber der letzten Saison auf sieben Positionen verändertes Team Abstimmungsprobleme und Nervosität im ersten Spiel gegen SW Erfurt (1:3). Gleichwohl gelang zum Auftakt der Satzgewinn, und im dritten Umgang mussten sich die Schaffhauserinnen nur knapp geschlagen geben. Über die ganze Spieldauer war aber das besser eingespielte Team aus der Thüringer Hauptstadt Erfurt konstanter und setzte sich mit 3:1 durch.   Bilder:

NUC mit 3:1 geschlagen

Gespannt waren die etwa 10 mitgereisten Kanti-Fans auf das Abschneiden ihres Teams im zweiten Spiel gegen den Ligakonkurrenten, den aktuellen Schweizer Meister NUC Volleyball aus Neuenburg. Schon beim Einspielen zeigte sich das Kanti-Team voll konzentriert, und es gelang eine Leistungssteigerung in allen Belangen gegenüber dem Vortag. In den ersten drei Sätzen entwickelte sich ein enges Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Führung hin und her wechselte. Holten die Spielerinnen von Lauren Bertolacci die entscheidenden Punkte zum 1:0, behielt der Gegner im weiteren Verlauf das bessere Ende in seinen Händen. Einige Wechsel bei beiden Teams im vierten Umgang änderten nichts am schlussendlich deutlichen 3:1-Erfolg des dienstältesten NLA- Vereins aus der Munotstadt.  Bilder

Gegen Suhl um den Turniersieg

Vor dem letzten Turnierspiel am Sonntag gegen Suhl hatte der VC Kanti die Chance auf den Turniersieg. Entsprechend motiviert ging das Team ans Werk und gewinnt den ersten Satz deutlich. Aber nach dem Fehlstart legte der Lokalmatador einen Zacken zu und dominierte den Rest der Partie bis zum 3:1-Endstand. Suhl gewann das Turnier vor Erfurt, dem VC Kanti und Neuenburg. Als wertvollste Spielerin beim VC Kanti wurde Aussenangreiferin Pia Leweling ausgezeichnet.  Bilder

An diesem Wochenende hat das Team grosse Fortschritte gemacht und schon einige gute Sachen gezeigt. «Wir sind eine sehr junge Equipe mit vielen neuen Gesichtern und brauchen in den nächsten Wochen Zeit, um an den Automatismen und der Abstimmung zu feilen», so der vor allem nach dem Sieg gegen NUC gut gelaunte Trainer Nicki Neubauer.

Weiter geht es mit Vorbereitung in Jestetten. Beim Heimauftritt vom nächsten Wochenende ist NawaRo Straubing zu Gast. Der VC Kanti trägt zweimal ein Trainingsspiel gegen das Bundesligateam aus, am Samstag um 17.00 Uhr und am Sonntag um 12.00 Uhr. (wschl)

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An der Schulter verletzt: Laura Koutsogiannakis

Der VC Kanti muss in der weiteren Saisonvorbereitung der in knapp fünf Wochen beginnenden Saison 2019/20 auf Laura Koutsogiannakis (vor ihrer kürzlichen Heirat hiess sie Unternährer) grösstenteils verzichten.

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 Die 26-jährige Schweizer Aussenangreiferin, welche vom französischen Spitzenclub Volero le Cannet auf diese Saison hin zum VC Kanti stiess, musste sich einem kleinen Eingriff an der rechten Schulter unterziehen und fällt voraussichtlich bis zum Saisonbeginn aus. Der Eingriff (wobei es sich nicht um eine Operation handelte) wurde ohne Komplikationen bereits letzte Woche in Zürich durchgeführt und Laura Koutsogiannakis befindet sich bereits wieder in der Aufbauphase. Sie wird das Training ohne Ball sowie die physische Vorbereitung weiter ohne Einschränkungen fortführen und das Team bei den Vorbereitungsaktivitäten unterstützen. Das erste NLA-Spiel bestreitet das Team von Cheftrainer Nicki Neubauer am Sonntag, dem 13. Oktober, auswärts gegen Schweizermeister Neuenburg UC. Aktuell befindet sich das Team auf dem Weg nach Suhl in die thüringische Heimat von Nicki Neubauer, wo bis am Sonntag ein Vorbereitungsturnier gegen den Organisator VFB Suhl Volleyball, den deutschen Vertreter Schwarz-WeissErfurt und Neuenburg UC aus der Schweiz ausgetragen wird. (pd./r.)

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Start beim VC Kanti mit fast komplettem Kader

In dieser Woche startete der Schaffhauser Frauen-Volleyballclub VC Kanti in die Vorbereitungsphase der 29. NLA-Saison ohne Unterbruch. Los geht es mit dem ersten Ernstkampf am 14. Oktober beim Schweizer Meister Neuenburg UC.

Das fast komplette Kader des VC Kanti nahm diese Woche die Vorbereitung auf die Saison 2019/20 in Angriff (hinten von links): Scout Mathias Lerch, Pia Leweling, Vivian Guyer, Korina Perkovac, Kelsie Payne, Jessica Wagner, Marija Smiljkovic, Katerina ­Holásková, Arlindo Miranda, (vordere Reihe v. l.) Filiz Yürükalan, Elisa Lohmann, Irina Kemmsies,Sara Pavlovic und Elisa Suriano. Es fehlten noch die Neuzuzügerin aus Le Cannet Laura Unternährer und der an der EM engagierte Cheftrainer Nicki Neubauer.       Werner Schläpfer (Text und Bild)

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VOLLEYBALL. Mit Ausnahme von Laura Unternährer – sie ist diese Woche noch in der Flitterwoche – und Headcoach Nicki Neubauer – bis am Mittwoch noch als Assistenztrainer der Frauen der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft an der Frauen-EM unterwegs – fand sich Anfang der Woche das komplette Kanti-Team der neuen Saison ein und absolvierte unter der Leitung des neuen Assistenztrainers Arlindo Miranda die ersten Trainingseinheiten. Für Miranda ist die erste Woche mit dem Schaffhauser NLA-Team eine grosse Herausforderung, trainierte er doch an einigen Tagen bis zu drei Teams hintereinander. Mit dabei am ersten Tag waren auch Kantipräsident Sandro Poles, der Scout Matthias Lerch und der Leistungssportmanager Heinz Looser sowie die Physios Jeannette Schuler-Baldinger und Claude Bührer.

Hochkarätiges Turnier in Italien

Die intensive Vorbereitung wird in der nächsten Woche unter der Leitung von Cheftrainer Nicki Neubauer mit dem gesamtem Team fortgeführt. Das Turnier in Suhl am 21. bis 23. September gegen den Ligakonkurrenten NUC und den beiden Bundesligateams Suhl und Erfurt werden erste spielerische Erkenntnisse liefern. Beim ersten Höhepunkt in dieser Saison, dem Heimturnier von Banca Valsabbina Millenium Brescia in Lonato (Italien) am 5./6. Oktober eine Woche vor Meisterschaftsbeginn, holt sich das Kantiteam den letzten Schliff für die NLA-Saison. Die Gegner an diesem hochkarätigen Turnier, Epiù Pomì Casalmaggiore, Bosca San Bernardo Cuneo und Banca Valsabbina Millenium Brescia, spielen in der höchsten italienischen Liga Serie A1.

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Neue Nachwuchs- und NLA-Assistenztrainer für den VC Kanti Schaffhausen

Nachdem sich die langjährige Kanti-Nachwuchstrainerin Chrissi Quade dazu entschlossen hatte die Munotstadt zu Gunsten eines Medizinstudiums in Deutschland per Ende letzter Saison zu verlassen und auch der bisherige NLA-Assistenztrainer Ludwig Horvath Sein Karriereende ankündigte standen die Kanti-Verantwortlichen vor einer grossen Herausforderung, mussten doch einige wichtige Stellenprozente neu besetzt werden.

Seraina Backer, Arlindo Miranda

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Nach zahlreichen Gesprächen mit verschiedenen Trainerinnen und Trainer konnten für die Nachwuchsabteilung gleich zwei Einstellungen bekannt gegeben werden.

Zum einen konnte mit Arlindo Miranda ein erfahrener Nachwuchstrainer mit gleichzeitiger Anbindung an das NLA-Fanionteam als Assistenztrainer vollamtlich eingestellt werden. Arlindo Miranda war zuvor an der Talent School und am SAR-Stützpunkt in Baden angestellt und coachte das 1. Liga-Herrenteam von Kanti Baden. „Arlindo bringt perfekte Voraussetzungen für den Kanti-Nachwuchs mit. Er kennt das System in der Schweiz sowie die  SwissVolley Ausbildungsguidelines und verfügt über grossen Willen die individuellen Fähigkeiten einer jeden Spielerin stetig zu verbessern. Neben Seiner Beschäftigung im Nachwuchsbereich konnten wir Ihn zudem in der NLA einsetzen, sodass Er dort von Headcoach Nicki Neubauer sicher einige taktische und technische Tricks lernen und sich voll einbringen kann“, zeigt sich Vereinspräsident Sandro Poles zufrieden.

Ausserdem konnte mit Seraina Backer vom Ligakonkurrenten VC Smash Winterthur eine äusserst erfahrene Nachwuchstrainerin abgeworben werden. Seraina verfügt über einen Bachelor of Sports Science und ist als Fitnesstrainerin bei einem Center in Bern angestellt. Neben Ihrem Traineramt zeichnet sich Seraina, zusammen mit Mélanie Pauli, verantwortlich für die Fitness der Kantigirls und übernimmt damit auch das Athletiktraining am Mittwochnachmittag. Der VC Kanti Schaffhausen freut sich sehr über diese Neuverpflichtungen und ist überzeugt damit die Nachwuchsabteilung, ganz im Sinne des Laufenden fünf Jahres Nachwuchsprojektes, weiterhin strukturell verbessern zu können.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

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Auftakt zur 29. VC-Kanti-NLA-Saison erfolgt

Die ersten Kantispielerinnen der neuen Saison sind diese Woche bereits in Schaffhausen ein­getroffen, haben ihre neuen Wohnungen bezogen und ­absolvierten auch erste Trainingseinheiten.

Das Kantiteam beim ersten Saisontraining: Vereinspräsident Sandro Poles, Trainer Nicki Neubauer, Elisa Lohmann, Vivian Guyer, Marija Smiljkovic, Matthias Lerch und der neue Assistenz- und Juniorinnentrainer Arlindo Miranda (hinten v. l.); Irina Kemmsies, Sara Pavlovic, Laura Unternährer (vorne v. l.). BILD WERNER SCHLÄPFER

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Der Cheftrainer des VC Kanti, Nicki Neubauer, ist zurzeit (wie auch Aesch-Trainer Andreas Vollmer) vor allem als Assistenztrainer mit dem deutschen Frauen-Nationalteam unterwegs. Aber er machte zwischen der Olympiaqualifikation in China und der Europameisterschaft in der Slowakei eine Stippvisite in Schaffhausen und absolvierte am Mittwoch mit einem Teil des neuen Kantikaders 2019/2020 eine erste inoffizielle Trainingseinheit. Mit dabei war auch Kantipräsident Sandro Poles, der sich erste Impressionen vom neuen Team machen konnte. Am Donnerstagabend und Freitagmorgen fanden zwei weitere Übungseinheiten statt.

Bis zum offiziellen Start der Saisonvorbereitung mit dem kompletten Kader am Montag, dem 2. September, trainieren die Kanti-Spielerinnen nun beim VBC Zürich Unterland (NLB-Spitzenteam) in Kloten. Trainer und Co-Präsident des Vereins ist da Vasi Koutsogiannakis, der Partner der neuen Kanti-Spielerin Laura Unternährer, die von Volero Le Cannet zum VC Kanti gestossen ist. ­Nicki Neubauer ist nämlich bereits wieder mit dem deutschen Nationalteam unterwegs und spielt an der Europameisterschaft in Bratislava am 23. August, um 14.30 Uhr gegen die Schweiz (live auf SRF 2). Auch die Vorbereitungen des Schweizer Nationalteams unter Nationaltrainer Timo Lippuner für diesen Höhepunkt laufen seit August auf Hochtouren. (wschl/r.) bilder

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Was für ein Kampf

Das deutsche Frauen Volleyball Nationalteam gewinnt nach einem 0:2 Satzrückstand in der Overtime des 5. Satzes mit 21:19 gegen Tschechien.

Kantilibera Elisa Lohmann, 2. von rechts unten, freute sich mit ihrem Team nach harten Fight über den 3:2 Sieg.

An der Universiade in Neapel mit mehr als 8.000 Teilnehmern aus über 150 Nationen die größte Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen gelang dem Deutsche Frauen Volleyball Nationalteam mit der Qualifikation ins Viertelfinale ein guter Einstand ins Turnier. Leider ging das Viertelfinale gegen Japan mit 0:3 verloren, die Asiaten waren an diesem Tag einfach besser und verwiesen das deutsche Team in die Klassierungsrunde um Platz fünf.

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Hier kam zu einem Krimi gegen Tschechien, bei dem die Deutschen einen Fehlstart hinlegten und mit 0:2 in Rückstand gerieten. Es gewinnt aber nur der, der die letzten beiden Punkte macht. Nach diesem Motto kämpften sich die Girls ins Spiel zurück, es gelang mit 25:18 und 25:13 der Ausgleich zum 2:2 Im Tie-Break nahmen die Frauen von Trainer Alexander Waibl den Schwung mit und sahen beim Stand von 14:10 wie der sichere Sieger aus, verpassten aber den Sack zuzumachen. Beim Stand von 15:14, 17:16 und 19:18 mussten gar drei Matchbälle, der Tschechinnen abwehrt werden. Nach einem Service- und Angriff Fehler des Gegners nutzte das Team von Kantilibera Elisa Lohmann den 7. Matchball zum Sieg.  Infos

Herzliche Gratulation.

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Kanti Girl Katerina Holásková im Tschechischen Nationalteam.

Auch diesem Jahr spielt das tschechische Nationalteam in der Volleyball European Golden League. Mit dabei auch die langjährige Kantispielerin Katerina Holásková. Neu bei den Tschechinnen ist Stuttgarts Meistertrainer Loannis ATHANASOPOULOS verantwortlich für die Geschicke des Teams. Der Start in die Golden League gelang dem Team mit einem 3:0 (25:10, 25:14, 25.16) über Schweden mit einem Erfolgserlebnis. Im ersten Heimspiel, der zweiten Partie in Pool A, gab es nach einem harten 5 Satz Kampf eine äußerst knappe Niederlage 2:3(25:22, 23:25, 23:25, 25:10, 14:16) gegen die Slowakei mit ex. Kantigirl Miroslava KIJAKOVÁ.