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VC Kanti holt im Jura drei Punkte

Was in den letzten Jahren meistens nicht gelang, das vollbrachte der VC Kanti im sonntäglichen Gastspiel bei Volley Franches-Montagnes: Mit 3:1 gewann das Team von Nicki Neubauer in Rossemaison relativ deutlich.

Der Dreierblock des VC Kanti mit Vivian Guyer (10), Jessica Wagner (15) und Angela Lowak-Veerman versucht, einen Angriff ihrer Exkollegin Natalia Cukseeva abzuwehren.

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Dass der VC Kanti in dieser Saison über das auf dem Papier etwas bessere Kader verfügt als der jurassische Club aus den Freibergen, das wussten die Exponenten natürlich schon vor dem Spiel. Dennoch bleibt bei Gastspielen gegen Franches-Montagnes von der Geschichte her immer eine kleine Ungewissheit zurück. An einem sehr guten Tag können die Jurassierinnen in eigener Halle jeden Gegner schlagen, das haben sie auch schon in dieser Saison beim 3:2 gegen Düdingen bewiesen. Gestern in der neuen Halle von Rossemaison, in der Nähe von Delémont, sollte es indes nicht so weit kommen. Kanti-Trainer ­Nicki Neubauer hatte sein Team so gut eingestellt, dass es den ersten Satz mit 25:12 von A bis Z dominierte und auch aus einem Guss aufspielte. Anstelle auf die in der abgelaufenen Trainingswoche lange krank ausgefallene Zuspielerin Vivian Guyer setzte Neubauer auf die Holländerin Anna Mebus (19).

Das war wohl fast zu gut, um das durchzuziehen, mögen sich viele gedacht haben. Und wirklich, das Heimteam fand im zweiten Durchgang weit besser ins Spiel, der VC Kanti hatte nun vor allem wegen Problemen in der Serviceabnahme Mühe mitzuhalten. Von 9:9 zogen die Jurassierinnen auf 16:12 davon, was den Schaffhauser Trainer zu seinem bekannten Doppelwechsel veranlasste: Guyer/Riddle für Perkovac/Mebus. Damit wurde das Spiel zwischenzeitlich wieder besser, und bei 20:20 und 21:21 war es ausgeglichen. Aber Franches-Montagnes war bis zum Satzgewinn von 25:23 nicht mehr zu bremsen.

Würde nun die ganze Partie kippen, oder war das nur ein Ausrutscher gewesen, fragten sich die mitgereisten Kanti-Fans in Rossemaison. Zwar blieb das Heimteam im engen dritten Satz weiterhin nahe dran und konnte von 4:8 und 10:14 bei 15:15 wieder ausgleichen. Aber der VC Kanti blieb in der Folge am Drücker, und mit dem Serviceass von Korina ­Perkovac zum 17:21 war der Widerstand der Jurassierinnen endgültig gebrochen. Nicht nur dieser Satz ging mit 20:25 an die Gäste, auch im vierten Satz machten sie es nach ausgeglichenem Beginn (11:12) bis zum 16:25 recht schnell klar. Damit reisen sie am nächsten Freitag als Tabellenzweite zum ebenfalls meist schwierigen Auftritt nach Neuenburg (4.).

Bilder Werner Schläpfer

Die nächsten Spiele des VC Kanti

NLA. Freitag, 16. 11.: Neuenburg UC - VC Kanti (20.00 La Riveraine). – Sonntag, 25. 11.: VC Kanti - Genève Volley (16.30 Uhr, BBC-Arena). – Mittwoch, 28. 11.: Challenge Cup, 2. Runde. Hinspiel in Zagreb: Mladost Zagreb - VC Kanti (19.00 Uhr, Dom Odbojke Bojan Stranic). – Sonntag, 2. 12.: NLA, Cheseaux - VC Kanti (17.30). – Mittwoch 5. 12.: Rückspiel VC Kanti - Mladost Zagreb (20.00).

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Keine leichte Aufgabe für den VC Kanti

 An den nächsten beiden Wochenenden bestreitet der VC Kanti jeweils nur einen Match, und zweimal geht die Reise in die Welschschweiz: morgen zuerst in den Jura nach Rossemaison, wo im Vorort der Kantonshauptstadt Delsberg der Gegner Franches-Monta­gnes heisst. Am nächsten Freitag steht das Gastspiel in Neuenburg auf dem Programm.

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An beiden Orten tat sich der VC Kanti meistens schwer. «Auswärts ist es immer schwieriger als zu Hause», sagt auch Kanti-Trainer Nicki Neubauer, der jedoch mit seinem Team beide Male punkten will.

Franches-Montagnes mit dem Kanti-Captain der letzten Saison, Natalia Cukseeva, im Team hat drei Punkte auf seinem Konto – gegenüber elf des VC Kanti –, diese stammen aus den Heimspielen gegen Lugano (2:3; 17:19 im Tiebreak) und Düdingen (3:2; 15:6 im Tiebreak). «Die Jurassierinnen sind ähnlich stark wie Lugano, vom Spielstil und von den Einzelspielerinnen her», sagt ­Nicki Neubauer, der wegen des nur einen Spiels am Wochenende etwas intensiver, auch im athletischen Bereich, arbeiten liess. Dies im Hinblick auf den in zweieinhalb Wochen am 28. November bevorstehenden Auftritt im europäischen Challenge-Cup bei Mladost Zagreb. Dort soll auch Diagonalangreiferin Chantale Riddle wieder voll eingreifen. Bis dahin wird die immer noch mit den Nachwehen einer Fussoperation kämpfende US-Amerikanerin dosiert eingesetzt. Diese Woche musste Trainer Neubauer bis vorgestern im Training auf Zuspielerin Vivian Guyer verzichten, die mit einer Angina im Bett lag. Er hofft indes auf eine Genesung bis morgen. (hcs.)

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Der VC Kanti tat sich beim 3:1-Heimsieg gegen Lugano nicht leicht

 Im fünften Spiel der Saison erreichte der VC Kanti gegen Volley Lugano den dritten Sieg.

Karla Klaric (rechts vorn) und Jessica Wagner werden von Maria Da Silva bezwungen, links aussen Alexandra Schaber. BILD R. STA.

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Reinhard Standke

 Nach fünf Spieltagen sieht der Tabellenstand für den VC Kanti sehr erfreulich aus: Das Team von Nicki Neubauer ist weiterhin auf dem dritten Rang der in dieser Saison nur acht Clubs umfassenden NLA klassiert. Vor den Schaffhauserinnen liegen nur Düdingen und Aesch-Pfeffingen, gegen die jeweils zwei Punkte abgegeben wurden. In den drei weiteren Spielen holte Kanti jeweils drei Punkte. Den Vollerfolg gab es auch gestern vor 406 Zuschauern gegen Volley Lugano (5.).

Mit 25:14 gelang den Munotstädterinnen der Einstieg in das Spiel. Mit gutem Service setzte Kanti das Team aus dem Tessin unter Druck, brauchte selbst aber teilweise einige Versuche, um gegen Block und Verteidigung zum Angriffserfolg zu kommen. In den zweiten Satz starteten die Schaffhauserinnen zu unkonzentriert in Abnahme und Service. Man lief bald einem Rückstand hinterher. Lugano machte den Druck, Kanti die Fehler. Das Gastteam verstand es auch immer wieder, aussen den Kantiblock so anzuspielen, dass der Ball ins Aus sprang.

Auch nach der Zehn-Minuten-Pause tat sich der VC Kanti lange Zeit schwer gegen die Tessinerinnen. Die Schaffhauserinnen mussten einen 14:17-Rückstand ausgleichen und kamen nach dem 20:20 zum knappen 26:24-Satzerfolg. Auch im vierten Durchgang konnte das Neubauer-Team nicht an die Dominanz des ersten Satzes anknüpfen. Zwar kam man durch gute Services und Angriffe immer wieder zu zwei, drei Punkten Vorsprung, dieser wurde aber durch Fehler und starke Angriffe der Gegnerinnen auch wieder zunichtegemacht. Mit dem Service von Angela Lowak-Veerman zog Kanti dann von 18:18 auf 22:18 davon und verbuchte die bessere Schlussphase. Der von Jessica Wagner mit einem Angriffspunkt erreichte Matchball ging nach einem Angriffsfehler von Lugano an den VC Kanti. Nachdem die Langzeitverletzte Chantal Riddle am Freitag in Düdingen in den Sätzen zwei bis fünf zu viel Spielzeit gekommen war, wurde sie in der gestrigen Partie geschont.

Kein leichter Arbeitssieg

Von einem Arbeitssieg, bei dem nicht alles so leicht von der Hand ging, sprach Kanti-Trainer Nick Neubauer nach den 103 Spielminuten. «Insgesamt bin ich zufrieden mit den drei Punkten von heute und den vier Punkten vom Wochenende. «Wir müssen uns aber mehr konzentrieren, in Phasen hatten wir eine hohe Fehlerquote. So verzeichnete die Statistik nicht weniger als 16 Servicefehler. «Im zweiten Satz schoben wir die vielen Fehler vor uns her.» Neubauer hatte jedoch auch positive Punkte beobachtet. In der Annahme spielte sein Team besser als am Freitag, war stärker als Lugano. «Die Mittelblocker hatten eine gute Quote.» Die absolut meisten Punkte steuerten jedoch Karla Klaric (16) und Angela Lowak-Veerman (15) bei.

Gemischte Gefühle bei Schaber

«Es ist komisch, mit Lugano in der BBC-Arena zu spielen», meinte die aus Schaffhausen stammende Mittelblockerin Alexandra Schaber. Das Kanti-Eigengewächs hatte ab 2015 zwei Saisons lang für seinen Stammverein in der NLA gespielt und nach einer Zwischenstation in Aadorf nun ins Tessin gewechselt. Die 22-jährige Schaber hat gemischte Gefühle: Hätten ihre Fans früher den VC Kanti unterstützt, gälten nun die Anfeuerungen für sie auch Volley Lugano. «Aber ich bin stolz, dass ich zeigen kann, was ich in Lugano gelernt habe.» Die Kommunikation innerhalb des Teams sei nicht einfach, berichtet die Schaffhauserin. Die Teamsprache sei Italienisch, was ihr nichts ausmache, da sie die Sprache bereits in der Kantonsschule gelernt habe. Die Ausländerinnen hätten zwar Italienischkurse, könnten aber nicht gut die Landessprache im Tessin sprechen. Auch in der Südschweiz setzt Alexandra Schaber ihr Fernstudium in Betriebswirtschaft fort, nur einmal in der Woche müsse sie aber doch von Lugano nach St. Gallen und wieder zurück reisen.

Drei Wochen Heimspielpause

Nach dem zweiten Heimsieg der Saison müssen sich die Kanti-Fans drei Wochen lang gedulden, bis es zum nächsten Heimspiel kommt. Nach den beiden Auswärtsspielen bei Franches-Montagnes am kommenden Sonntag und in Neuenburg (16. November) ist Genf am 25. November zu Gast in der BBC-Arena.

Bilder Werner Schläpfer   Statistik

VOLLEYBALL

Nationalliga A. Kanti Schaffhausen - Volley Lugano 3:1 (25:14, 21:25, 26:24, 25:20). - BBC Arena. - 406 Zuschauer. - SR: Sieber/Kälin. - Spieldauer: 22, 26, 30, 25 = 103 Minuten. - VC Kanti: Guyer (Pass, 5 Punkte, 3 Fehler), Perkovac 11/11), Lowak-Veerman (15/8), Holaskova (10/5), Wagner (12/2), Klaric (16/4), Libero Edberg; eingewechselt: Mebus, Smiljkovic, Pavlovic, nicht eingesetzt: Zwanenburg; ohne Riddle (geschont), Fiechter. - Volley Lugano: Kylmäaho (Pass, 1/4), Da Silva (12/9), Hasku 3/1), Pulcini (16/1), Amaral (13/9), Schaber (4/3), Libero Zini; eingewechselt: Romaneschi, Maggi, De Marchi, Kosonen (1/0), Branca (0/1). – Weitere Resultate: Genève Volley - Düdingen 1:3 (14:25, 25:14, 16:25, 23:25). Franches-Montagnes - Aesch-Pfeffingen 0:3 (15:25, 21:25, 16:25). – Samstag. Genève Volley - Aesch-Pfeffingen 0:3 (10:25, 19:25, 15:25). Cheseaux - Volley Lugano 2:3 (25:20, 19:25, 25:19, 12:25, 5:15). - Freitag: Düdingen - Kanti Schaffhausen 3:2

Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 5/14 (15:2). 2. Düdingen 6/12 (14:10). 3. Kanti Schaffhausen 5/11 (13:7). 4. Neuchâtel UC 4/7 (9:7). 5. Volley Lugano 5/6 (10:12). 6. Franches-Montagnes 4/3 (5:11). 7. Cheseaux 4/2 (4:12). 8. Genève Volley 5/2 (5:14).

NLA. Männer: Amriswil - Volley Luzern 3:0 (26:24, 25:11, 25:22). Näfels - Schönenwerd 0:3 (17:25, 20:25, 14:25). – Rangliste: 1. Amriswil 12. 2. Schönenwerd 12. 3. Chênois 6. 4. Uni Bern 4. 5. Lausanne UC 3. 6. Volley Luzern 3. 7. Jona 2. 8. Näfels 0.

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Der VC Kanti zeigt beim 2:3 in Düdingen Höhen und Tiefen

Die Schaffhauserinnen holten beim aktuellen Tabellenführer Düdingen einen Punkt.

Chantale Riddle (links) und Jessica Wagner am Block. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Fast zweieinhalb Stunden standen sich gestern Abend der VC Kanti und Volley Düdingen in der Halle Leimacker gegenüber. Die Schaffhauserinnen begannen mit der Standardaufstellung der letzten Wochen, während beim Heimteam die verletzte Ines Granvorka fehlte. Richtig parat waren die Gäste jedoch zu Beginn der Partie noch nicht. Düdingen machte den Druck am Service, agierte klar besser und kam nach dem 16:6-Zwischenstand zum Satzgewinn (25:16).

Ab Satz zwei brachte Trainer Neubauer die lange verletzte Chantale Riddle zum Einsatz (für Angela Lowak-Veerman), sein Team zeigte sich in Service und Annahme verbessert, bestimmte das Geschehen und glich mit 18:25 aus. Kanti machte auch nach der Zehn-Minuten-Pause so weiter und erspielte sich eine 11:5-Führung. Danach sollte der Satz jedoch kippen, Düdingen kam auf 17:17 heran, erarbeitete sich fünf Satzbälle bis zum 28:26.

Rascher Rückstand
Im vierten Durchgang waren die Schaffhauserinnen zunächst völlig von der Rolle und lagen schnell 4:12 zurück. Dann begann die Gegenwehr, Kanti verkürzte zum 17:22 und gab auch beim 19:24 nicht auf. Mit einer Serviceserie von Katerina Holaskova trotzten die Munotstädterinnen weiteren fünf Satzbällen und erzwangen mit einem 26:24-Satzerfolg noch das Tiebreak. Hier zeigte Kanti wieder einen schwachen Start, lag rasch mit 2:8 zurück und gab den Satz mit 10:15 ab.

Insgesamt war der Auftritt der Schaffhauserinnen im Freiburgerischen sehr schwankend, das Team gab jedoch nicht auf und erkämpfte sich einen Punkt. Düdingen übernahm mit dem 3:2-Sieg zumindest bis heute die Tabellenspitze, Kanti liegt hinter dem punktgleichen Aesch-Pfeffingen auf Rang drei. Am Sonntag geht es für Kanti weiter. Um 16.30 Uhr ist Volley Lugano in der BBC-Arena zu Gast. (wschl/R.Sta.)

Bilder Werner Schläpfer    

NLA, Frauen, 5. Runde: Volley Düdingen - VC Kanti 3:2 (25:16, 18:25, 28:26, 24:26, 10:5). - Leimacker. - SR: Nellen/Droguett. - Düdingen: Marbach (Pass, 1 Punkt), Becker (27), Harbin (40), Sulser (13), Brunner (26), Moffet (18), Libero Deprati; eingewechselt: Portmann, Kressler, Zurlinden. - VCKanti: Gyuer (Pass, 1), Perkovac (22), Lowak-­ Veerman (14), Holaskova (24), Wagner (19), Klaric (21), Libero Edberg; eingewechselt: Mebus (1), Riddle (ab. 2. Satz, 11), Smiljkovic (1).

Rangliste: 1. Düdingen 5/9 (11:9). 2. Aesch-Pfeffingen 3/8 (9:2). 3. Kanti Schaffhausen 4/8 (10:6). 4. Neuchâtel UC 4/7 (9:7). 5. Volley Lugano 3/4 (6:7). 6. Franches-Montagnes 3/3 (5:8). 7. Genève Volley 3/2 (4:8). 8. Cheseaux 3/1 (2:9).

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VC Kanti steht wieder vor einem Wochenende mit zwei Spielen

Die Schaffhauser Volleyballerinnen treffen in der 4. NLA-Runde heute Abend (20 Uhr) in Düdingen auf einen der Rivalen um einen Spitzenplatz. Am Sonntag ist dann der Aussenseiter Lugano zu Gast in der BBC-Arena.

 Katerina Holásková und Karla Klaric blocken einen Angriff.

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 Für viele der Experten und (Möchtegern-)Kenner der Frauen-NLA war das Team aus Düdingen der Topfavorit auf den Meistertitel 2018/19. Nun hat aber das Team von Dario Bettello schon neben zwei Siegen (über Lugano und Neuenburg) bereits zwei Niederlagen auf seinem Konto: Zum Start resultierte ein auch von den Satzresultaten her recht klares 0:3 in Aesch, und am letzten Sonntag verloren die Freiburgerinnen bei Franches-Montagnes mit 2:3 (14:25, 25:27, 25:22, 20:25 und 6:15). Vor allem zu Hause in der engen Halle von Les Breuleux sind die Jurassierinnen stark. Mit dem wird sich bald auch der VC Kanti auseinanderzusetzen haben, allerdings findet die Partie am 11. November im Forum Biwi in Rossemaison, ebenfalls eine Doppelhalle, statt.

Zuerst geht es heute Abend in die Dreifachhalle Leimacker nach Düdingen. Dort hatte der VC Kanti in letzter Zeit meist einen schweren Stand, aber nach Nicki Neubauers Wechsel im Sommer 2017 von Düdingen nach Schaffhausen – zusammen mit Topskorerin Chantale Riddle – sollten sich die Gewichte ein bisschen verschoben haben. Mit Zuspielerin Kristel Marbach (29), Kerley Becker (32), Sabel Moffet (30), Ines Granvorka (27) und Libera Thays Deprati (26) verfügt Düdingen über starke wie erfahrene Spielerinnen. Hinzu kommen bei den Freiburgerinnen einige talentierte Junge, die, ähnlich wie beim VC Kanti, eine gute Mischung ermöglichen.

Mittelblockerin Katerina Holaskova erwartet ein schwieriges Spiel, auch weil Düdingen nun (zu Hause) unbedingt punkten muss. «Wir müssen da gut spielen, um Erfolg zu haben», ist sich die Tschechin bewusst. Und Zuspielerin Vivian Guyer warnt, sich nicht zu sehr ablenken zu lassen: «Wir sollten uns rein auf uns fokussieren. Wenn jede auf ihrer Position das Beste macht, dann können wir auch als Team erfolgreich sein.» Das gilt genauso fürs Heimspiel vom Sonntag (16.30 Uhr, BBC-Arena) gegen das meist unberechenbare Lugano, bei dem seit dieser Saison die beim VC Kanti gross gewordene Mittelblockerin Alexandra Schaber aktiv ist. (hcs.)

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Crowdfunding für Europacup,

Die Mittelblockerin Katerina ­Holaskova (l.) und ­die Zuspielerin Vivian Guyer des VC Kanti beim Fernsehinterview.

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Der VC Kanti ist aktiver denn je auf den sozialen Netzwerken. Er will damit ein breiteres und auch jüngeres Publikum ansprechen. Und nach vier langen Jahren darf er sich endlich wieder einem international zeigen. Dank den guten Leistungen im letzten Jahr haben sich die Kantivolleyballerinen zum elften Mal in der Vereinsgeschichte für den Europacup qualifiziert. Dabei spielen sie im Challenge Cup am 28. November zuerst auswärts in Zagreb und eine Woche später am 5. Dezember zu Hause in der BBC-Arena in Schaffhausen gegen das kroatische Spitzenteam von Mladost Zagreb. «Doch so sehr wir uns über die Qualifikation freuen, so stellt doch die Teilnahme am ­europäischen Cup für unseren Club jedes Mal eine grosse Herausforderung dar», schreibt der VC Kanti nun im Internet und ruft zu einer Crowdfunding-Aktion bei «I believe in you» auf. «Einerseits kommen mit rund 30 000 Franken grosse finanzielle Kosten auf uns zu, welche wir separat vom normalen NLA-Budget aufbringen müssen (Flüge, Transporte, Verpflegung der Gäste und Offiziellen beim Heimspiel, Unterbringung der Offiziellen usw.), andererseits verlangt es auch viel Freiwilligenarbeit in der ganzen Organisation. Wir sind in erster Linie dankbar, dass wir seit jeher auf treue Helfer in den Hallen zählen dürfen.» Um die finanzielle Belastung ein wenig mindern zu können, versucht der VC Kanti, ein Projekt unter dem Motto «VC-Kanti-endlich-wieder-im-Europacup » zu starten. Mit den veranschlagten und erhofften 3000 Franken könnte das einen guten Teil der Reisespesen einbringen, was eine grosse Erleichterung wäre. Die Aktion läuft unter dem Link:

https://www.ibelieveinyou.ch/ibiy-ch/src/#!/projectdetail/18925/vc-kanti-endlich-wieder-im-europacup.(hcs.)

Europacup Infos:

Aktiv ist der VC Kanti momentan, nachdem die Saison 2018/19 vor zehn Tagen gut begonnen hat, an vielen Fronten, auf und neben dem Spielfeld. Gestern waren die zwei Spielerinnen, Mittelblockerin Katerina ­Holaskova (links in hcs.-Bild) und ­ Zuspielerin Vivian Guyer, zu Gast in der Sportsendung «Seitenlinie» des Schaffhauser Fernsehens (SHf) und erzählten vom gelungenen Saisonstart, von ihren persönlichen Erfahrungen und auch ihrem Umgang mit und auf den sozialen Netzwerken. Das aufschlussreiche Volleyball-­Gespräch ist auf der SHf-Homepage jederzeit anzuschauen. (hcs.)

TV-Interview im SHF

«Seitenlinie» zum VC Kanti unter  www.shn.ch oder https://www.shf.ch

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Kanti holt gegen Aesch einen Punkt

Im gestrigen Spitzenspiel setzte sich Aesch-Pfeffingen in der BBC-Arena gegen den VC Kanti mit 3:2 durch. Für die Schaffhauserinnen wäre mehr als ein Punkt dringelegen.

Kanti-Spielerin Angela Veerman mit dem Smash gegen Jessica Venturaund und Madlaina Matter

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Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Der neue Tabellenführer Aesch-Pfeffingen gegen den neuen zweiten VC Kanti – so lautete die Affiche der gestrigen NLA-Partie, die bei winter­lichen Aussentemperaturen eine gute Kulisse von 582 Zuschauern in die BBC -Arena lockte. Das Publikum sah einen begeisternden ersten Satz, in dem der VC Kanti mit den besseren Angriffen und dem besseren Blockspiel begann, nach der 14:9- und der 20:14-Führung das Gastteam aber noch auf 25:23 herankommen liess. In den folgenden Sätzen sollte sich dann ein Auf und Ab bei beiden Teams entwickeln. Im zweiten Durchgang zogen die Schaffhauserinnen zwar auf 14:10 davon, danach traten die Baselbieterinnen stärker auf und machten nach dem 20:20 mit fünf Angriffspunkten den Sack zu. Anschliessend zog Kanti eine Baisse ein, das Angriffsspiel lief nicht mehr wie gewohnt, Aesch-Pfeffingen machte die Punkte. Mit dem Service von Vivian Guyer kam das Team von Nicki Neubauer noch von 13:23 auf 29:23 heran – zu spät.

Ab dem vierten Satz häuften sich auf beiden Seiten die Fehler insbesondere im Service. Kanti vergab im vierten Durchgang zwei Satzbälle, wehrte einen Matchball ab und erzwang mit 28:26 das Tiebreak. Hier setzten sich die Gäste unter Coach Andi Vollmer nach dem 9:9 mit dem besseren Service-, Angriffs- und Blockspiel mit 15:11 durch. Vollmer verwies auf die noch fehlende Konzentration über fünf Sätze, freute sich jedoch, dass sein Team gegen Kanti dagegenhalten konnte. Gemäss Kanti- Trainer Neubauer wäre für sein Team mehr dringelegen, angesichts der hohen Fehlerquote zum Satzende müsse mehr Ruhe bewahrt werden. Zu zwei Kurzeinsätzen kam die Langzeit-Rekonvaleszente Chantale Riddle.  Bilder Werner Schläpfer    Reinhard Standke     Video     Johanna Edberg

Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei Partien für den VC Kanti an: Am Freitagabend (20.00 Uhr) muss er beim punktgleichen Vierten in Düdingen antreten, am Sonntag (16.30 Uhr) folgt das Heimspiel gegen den Tabellensechsten Lugano.

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Der VC Kanti startet mit zwei 3:0-Siegen hoffnungsvoll in die Saison

Zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 hatten die Schaffhauser Volleyballerinnen gegen die nach Papierform wohl schwächsten Gegner anzutreten: Am Samstag in Genf und am Sonntag gegen Cheseaux resultierte je ein 3:0. Der VC Kanti musste indes zu Hause zeitweilig hart kämpfen.

Das Kantiteam feiert einen wichtigen Punkt von Karla Klaric (r.) Satzgewinn im zweiten Satz (27:25). BILDER WERNER SCHLÄPFER

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Die beste Skorerin, Korina Perkovac, freut sich über den Sympathie-Blumenstrauss. BILD W.SCHL.

Hans Christoph Steinemann

VOLLEYBALL. War am Samstag beim Aufsteiger Genève Volleyball vor allem der erste Satz (23:25) der am meisten umkämpfte, so fielen die Schaffhauserinnen am Sonntag vor immerhin 418 Zuschauerinnen und Zuschauern in der BBC-Arena – trotz schönstem Herbstwetter wollten viele das neue Team des VC Kanti sehen – nach dem locker gewonnenen Startsatz (25:14) im zweiten Abschnitt beinahe von der Rolle. Schon mit 16:12 und 20:15 sicher führend und dem zweiten 3:0-Sieg im Kopf nahe, reihten sich plötzlich Fehler an Fehler. «Mit unseren Fehlern haben wir die Gegnerinnen aufgebaut», beschrieb Trainer Nicki Neubauer die unangenehme Matchsituation.

Denn die spielerisch unterlegenen, aber keck ihre Chance suchenden Waadtländerinnen aus Cheseaux wussten das auszunützen. Dies auch, weil es ihnen die in der Konzentration im Gefühl des Vorsprungs nachlassenden Schaffhauserinnen auch leicht machten. Bei 22:22 kam Cheseaux zum Ausgleich, und mit dem 24:24 erzwangen die Gäste gar die Satzverlängerung. Am Vortag war ihnen das im Heimspiel gegen den Mitfavoriten Aesch-Pfeffingen nach zwei klaren Abfuhren (11:25 und 16:25) erst im dritten Satz mit 25:27 gelungen. Cheseaux habe in Schaffhausen jedoch insgesamt etwas besser gespielt, meinten die beiden Trainer Nicki Neubauer und der den nächsten Gegner beobachtende Aesch-Trainer Andreas Vollmer übereinstimmend.

Den drohenden Satzverlust vermochte der VC Kanti mit gemeinsamer Kraft abzuwenden, weil er wieder zu seinen Stärken zurückfand und Zuspielerin Vivian Guyer jene Angriffsvarianten lancierte, die über Klara Klaric die drei Punkte in Folge bis zum 27:25 einbrachten. Die 24-jährige und 188 cm grosse Kroatin zeigte da, warum sie mit 24 Jahren zu den neuen Hoffnungsträgerinnen im Kantiteam gehört. Mit dem Gewinn des zweiten Satzes war der Widerstand des wie immer kämpferischen Cheseaux-Teams zwar noch nicht ganz gebrochen, denn im dritten Satz blieb das von Ex-Kanti- und -Köniz-Trainer Teemu Oksanen trainierte Team bis zum 12:13 gar am Drücker, ehe Kanti auf 19:13 davonzog.

Korina Perkovac am erfolgreichsten

Der VC Kanti zog sein Spiel bis zum 25:19 durch und spielte nun vermehrt über Diagonalangreiferin Korina Perkovac. «Wir wollten heute ganz klar die Position vier, den Aussenangriff, forcieren», erklärte Trainer Nicki Neubauer die Anfangstaktik. Unter den Augen ihrer Eltern – Handballtrainer Goran Perkovac genoss den spielfreien Sonntag von Kriens-Luzern in der BBC-Arena – punktete Perkovac allein im dritten Satz siebenmal (total 13-mal). Schon am Vortag in Genf war Korina Perkovac mit 15 Punkten die beste Kanti-Skorerin gewesen. Diesmal lagen Angela Veerman-Lowak (11), Karla Klaric und Katerina Holakova (je 10) sowie Jessica Wagner (9) knapp hinter ihr. «Unser Angriff war heute gut, die Quote lag bei hohen 60 Prozent», sagte Trainer Neubauer erfreut, «auch die Serviceabnahme funktionierte mit rund 50 Prozent sehr gut. Wir sind zufrieden.» Und wenn das Kantispiel konstanter wird, dann kündigt sich am nächsten Sonntag (15 Uhr, BBC-Arena) ein spannender Spitzenkampf gegen Aesch-Pfeffingen an.

Bilder Werner Schläpfer  Statistik    Video

Nationalliga A. Frauen. 3. Runde. Sonntag: VC Kanti Schaffhausen - Cheseaux 3:0 (25:14, 27:25, 25:19). BBC Arena. - 418 Zuschauer. - SR Matthias Becker/Sandra Auricht. - Spieldauer: 22, 24, 25 = 71 Minuten. - Kanti: Perkovac (12 Punkte/3 Fehler), Lowak (Veerman, 13/4), Guyer (Pass, 4/4), Holaskova (Capt., 8/3), Wagner (8/3), Klaric (8/4), Libero Edberg; eingewechselt Mebus, Zwanenburg, Pavlovic (3. Satz); ohne Riddle und Smiljkovic. – Trainer: Nicki Neubauer; Assistent Ludwig Horvath. - Cheseaux: Baird (Topskorerin/USA), Schmid (USA), Arsovic (Kanada) Simic, Haemmerli Oriane, Oseghale, Libero Haemmerli Marine; eingewechselt: Monge Julie (mit 14 Jahren die jüngste NLA-Spielerin in dieser Saison!), Decurtins, Schnetzer, Guyot. – Trainer: Teemu Oksanen (FIN; vorher in Köniz und beim VCKanti SH); Assistentin Doris Stierli Haemmerli. – Weitere Spiele: Düdingen - Volley Lugano 3:0 (25:13, 25:21, 29:27). Neuchâtel UC - Franches-Montagnes 3:0 (25:14, 25:16, 25:13).

2. Runde. Am Samstag: Genève Volley - Kanti SH 0:3 (23:25, 14:25, 22:25). Henry-Dunant. - 150 Zuschauer. - SR Thierry/Philippe. - Spieldauer: 25, 21, 26 = 72 Minuten. - Kanti: Perkovac (15 Punkte), Lowak (Veerman, 5), Guyer (1), Holaskova (9), Wagner (4), Klaric 11), Libero Edberg (Pavlovic); Mebus, Smiljkovic. – Weiteres Spiel: Cheseaux - Aesch-Pfeffingen 0:3 (11:25, 16:25, 25:27).

Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen und VC Kanti SH, je 2/6 (6:0). 3. Neuchâtel UC 3/6 (7:4). 4. Düdingen 3/6 (6:4). 5. Volley Lugano 2/2 (3:5). 6. Franches-Montagnes 2/1 (2:6). 7. Genève Volley 2/0 (1:6). 8. Cheseaux 2/0 (0:6).

Nächstes Spiel des VC Kanti: Sonntag, 28. Oktober, VC Kanti SH - Aesch-Pfeffingen (15 Uhr, BBC-Arena).

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Sieg in Genève

VC Kanti startet mit drei Punkten in die neue Saison.

Die erste Partie der neuen Saison war ein typisches Auftaktspiel. Zum ersten Mal ging es um Punkte. Dementsprechend nervös gestaltete sich die Partie.

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Genève Volley – VC Kanti 0:3(23:25,14:25, 22:25)

Trotz allem war ein Satzgewinn der Genferinnen nie in Reichweite. Nach einer reibungslosen Anreise bei der nicht das erste Meisterschaftsspiel der eigenen Mannschaft im Fokus der Spielerinnen stand, sondern wer würde Weltmeister, haben zwei Spielerinnen serbische Wuzeln. Es wurde dann Serbin im 5. Satz mit 15:12 gegen Italien.

Mit an Bord im Ratinbus waren auch acht Kantisupporter, die gespannt auf den ersten Auftritt ihres Teams waren. Die Fans sahen im ersten Satz ein nervöser Beginn, bei dem die Einheimischen mit 6:3 in Führung gingen. Bei der ersten Auszeit korrigierten die Gäste das Resultat zu einer 4 Punkte Führung. Der Vorsprung hielt bis 25.19, es brauchte allerdings einige Anläufe zum Satzgewinn. Der zweite Satz dann eine einseitige Angelegenheit, mit einer Leistungssteigerung liessen die Schaffhauserinnen ihrem Gegner keine Chance. Der Umgang endete mit einem Ass von der am Ende des Spiels als Best Player ausgezeichneten Vivian Guyer. Nochmals steigerte sich der Aufsteiger und hielt im dritten Satz mit dem Favoriten mit. Richtig gefährden konnten die Genferinnen den VC Kanti allerdings nicht. Das Team von Nicki Neubauer hat immer eine Antwort und hielten den Gegner mit 2-3 Punkten auf Distanz.  Bilder Werner Schläpfer       Statistik   Video

VC Kanti: VC Kanti: Korina Perkovac, Jessica Wagner, Joanna Edberg, Karla Klaric, Angela Veerman, Katerina Holásková, Vivian Guyer. Nicht eingesetzt: Anna Mebus, Marija Smiljkovic, Sara Pavlovic. Chantale Riddle.

Nächstes Spiel: VC Kanti - VBC Cheseaux  Sonntag 21.10.2018 16:30 BBC Areana

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Ludwig Horvath sucht nicht das Rampenlicht

Wenn der VC Kanti an diesem Wochenende gut vorbereitet in die NLA-Saison 2018/19 startet, dann hat nicht zuletzt Assistenztrainer ­Ludwig Horvath einen wichtigen Beitrag geleistet. Während der fast einmonatigen WM-Abwesenheit des Chefs leitete er die Trainings.

Der Assistenztrainer Ludwig Horvath verkörpert beim VC Kanti so etwas wie die gute Seele im Team. BILD REINHARD STANDKE

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Hans Christoph Steinemann

Als Nicki Neubauer vor einem Jahr als Cheftrainer zum VC Kanti stiess, tauchte in seinem Schatten mit Ludwig Horvath ein erfahrener Volleyballfachmann auf, der nicht im Vordergrund stehen will. Der 53-jährige Ludwig Horvath und Nicki Neubauer kennen sich bestens aus dem vorarlbergischen Feldkirch. Dort haben sich die beiden vor über 20 Jahren kennengelernt. Neubauer, der früher Fussballer war, begleitete seine Partnerin aus dem thüringischen Suhl, die als Volleyball-Zuspielerin einen Vertrag beim damaligen Bundesliga-Club aus Feldkirch erhalten hatte. Feldkirch ist längst aus der obersten österreichischen Liga verschwunden. «Aus geografischen Gründen, wegen der Randlage Vorarlbergs», erklärt Ludwig Horvath.

Sein Kontakt zu Nicki Neubauer entstand natürlich in der Volleyballhalle. Er selbst war lange ein Vollblut-Volleyballer und ist genauso lange ein begnadeter Trainer. Später in seiner Trainertätigkeit lernte er seine jetzige Frau Beata kennen, die aus Polen nach Feldkirch gekommen war. Über die 2. Bundesliga absolvierten die beiden in Feldkirch drei Jahre in der 1. Bundesliga. Das war vor 25 bis 30 Jahren. Bis vor Kurzem spielte Beata mit 48 Jahren indes noch in der Bundesliga.

Privater Kontakt aufrechterhalten
Recht früh, mit Anfang 20, war Ludwig Horvath Trainer geworden. Er trainierte oft den Nachwuchs, zu den besten Zeiten in Feldkirch die Herren und Damen in der 2. und 1. Bundesliga, und nahm dreimal am Europacup teil. Bei Galina Schaan wurde er dann Assistent von Dirk Gross im liechtensteinischen Nationalteam. Als ­Assistenztrainer fühlt er sich sowieso am wohlsten, das Rampenlicht ist nicht so seine Sache. Später, noch bis 2017, war er dann fünf Jahre lang in Dornbirn in der 2. Bundesliga, wo auch seine Frau bis zuletzt mitspielte. Der Kontakt zu Nicki Neubauer ist nie abgebrochen, auch nicht während dessen fünfjähriger Zeit in Düdingen bis 2017.

Neubauer und Horvath tauschten sich immer mal wieder privat aus. Bei einem solchen Treffen im Dezember 2016 habe er Nicki Neubauer beiläufig erzählt, dass er und seine Frau vorhätten, mit Volleyball aufzuhören. Als Neubauers Wechsel nach Schaffhausen im Winter 2017 konkret geworden war, fragte dieser dann Horvath an, was er davon halte, beim VC Kanti als Assistenztrainer einzusteigen. Ludwig Horvath fand diese Aufgabe spannend. «Es interessierte mich immer schon zu sehen, wie in Profiteams genau gearbeitet wird.» Gesagt, getan. Ludwig Horvath nahm den Job als Assistent beim VC Kanti an. Und es gefiel ihm, ja, er war beeindruckt vom Umfeld in Schaffhausen. «Und wir hatten auch eine tolle Saison, in der wir einen Europacupplatz holten. Vom ersten Auftritt an hat einfach alles gepasst.»

Erstmals eine lange Sommerpause
Neu war für ihn, dass die Volleyballsaison schon im April zu Ende war und er erstmals seit rund 25 Jahren eine vier Monate dauernde volleyballlose Zeit bis Ende August wirklich geniessen konnte. Das war neu für den gelernten Grosshandelskaufmann, der seit 2008 fix im Volleyball tätig ist. So zögerte Ludwig Horvath zuerst, beim VC Kanti eine Saison weiterzumachen. Nach reiflicher Überlegung sagte der 53-Jährige erneut zu, auch wenn gerade die Vorsaison-Vorbereitungszeit im September/Oktober wie vor einem Jahr, als er in den vier bis fünf Wochen den abwesenden Chef Nicki Neubauer zu vertreten hatte, sehr streng ist. «Wir haben jedoch eine gute Disziplin im Team, und alle arbeiten sehr fokussiert mit», lobt Ludwig Horvath die Kanti-Spielerinnen. «Und Nicki und ich ­ergänzen uns einfach sehr gut.»

Diese Saison definitiv die letzte
Die Spielerinnen schätzen seine menschliche Seite. Als Assistent hat er eine andere Rolle wie der Chef. Ein bisschen die gute Seele des Teams eben. Er berate sich indes oft mit Nicki Neubauer, manchmal auf den rund 1½ Stunden dauernden Autofahrten zwischen Feldkirch und Schaffhausen. Während der Saison bestreitet Horvath sonst drei Abendtrainings mit dem Team und ist bei allen Spielen mit dabei. Dass am Saisonende endgültig Schluss ist mit Volleyball, das hatte Horvath schon bei der Teampräsentation vor einigen Wochen im «Orient» klar gesagt. Das habe er seiner Frau fest versprochen. Und daran würde auch eine tolle Saison oder gar ein allfäl­liger Titelgewinn des VC Kanti nichts ­ändern, unterstrich Ludwig Horvath.

Zuerst müssen die Schaffhauserinnen jetzt mal vernünftig in die NLA-Saison 2018/19 starten. Morgen kommt es gleich zur längsten Reise nach Genf zum Aufsteiger, am Sonntag folgt die Heimpartie gegen Cheseaux, ein weiteres Team aus dem volleyballerisch in letzter Zeit aufstrebenden Welschland. Neben dem strategischen Cheftrainer Nicki Neubauer, der in der Vor- und Nachbereitung der Spiele nichts dem Zufall überlässt, ist immer auch die einfühlsame Art von Assistent Ludwig Horvath gefragt, der für das Team psychologisch ein wichtiger Faktor ist.

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Volleyball-NLA-Saison 2018/19 Fakten, Infos und Zahlen

Karla Klaric sorgt 2018/19 für Dynamik im Angriff des VC Kanti.

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 ERSTE NLA-SPIELE

Hart erkämpfter Düdingen-Heimsieg . In der Frauen-NLA, die am letzten Samstag mit drei Spielen begonnen hatte, traf das selbst zum engsten Kreis der Titelanwärter gehörende Düdingen auch im zweiten Spiel am Mittwoch gegen Neuchâtel UC auf einen Mitfavoriten. Im Gegensatz zum 0:3 bei Aesch-Pfeffingen resultierte diesmal ein 3:1 über den Supercupsieger NUC. Die Erfolg fiel den Freiburgerinnen allerdings nicht in den Schoss. Den ersten Durchgang entschieden sie erst nach zwei abgewehrten Satzbällen zu ihren Gunsten.

Auch der VC Kanti im Favoritenkreis. Neben den meistgenannten Düdingen und Aesch gehören auch die stets ambitionierten Neuenburgerinnen und der VC Kanti zum engen Favoritenkreis auf die Titelnachfolge von Volero Zürich. Ob auch Franches-Montagnes, Lugano, Cheseaux oder Aufsteiger Genf ins Rennen um die ersten vier Plätze werden eingreifen können, ist die grosse Frage. Am ehesten wird das wohl den Jurassierinnen von Franches-Montagnes (neu mit Natalia Cukseeva, Ex-VC-Kanti) zuzutrauen sein. Lugano (neu mit der Schaffhauserin Alexandra Schaber), Cheseaux oder Aufsteiger Genf sind wohl für einzelne Überraschungen gut, aber wie es bei ihnen bezüglich Leistungskonstanz steht, bleibt abzuwarten.

Riddle nur für Teileinsätze bereit. 
Beim VC Kanti geht Cheftrainer Nicki Neubauer bei den Einsätzen des neuen Captains Chantale Riddle behutsam um. «Bis zum Europacup gegen Zagreb Ende November soll sie voll einsatzfähig sein», sagt Neubauer. «Die Muskulatur muss nach der Fussverletzung und -operation im Dezember 2017 weiter aufgebaut werden.» Für Teileinsätze stehe die US-Diagonalangreiferin aber stets bereit, sagt Neubauer, der sonst auf ein vollständig gesundes Kader zählen kann. Vom ersten Gegner, dem Aufsteiger Genf, erwartet er zu Hause eine vor allem kämpferisch starke Leistung. Da muss sich der VC Kanti vor­sehen. Vom ersten Gegner zu Hause am Sonntag, Cheseaux, erwartet Neubauer Ähnliches wie von Genf. Allerdings nicht ganz so stark.

97 SPIELERINNEN UNTER DER LUPE

Informationen aus dem «Volley Guide». Je acht Frauen- und Männerteams starten in die NLA-Saison 2018/2019. Swiss Volley hat die Informationen zu den 97 Spielerinnen (und 95 Spielern) aus dem «Volley Guide» zur NLA (www.volleyball.ch) genauer unter die Lupe genommen: Wer ist die Grösste, die Älteste? Woher kommen die Spielerinnen?

Grösste Spielerin: Martina Halter (NUC), 193 cm. – Kleinste Spielerin: Johanna Edberg (VC Kanti SH); Noemi Portmann (Düdingen), 163 cm. – Älteste Spielerin: Kerley Becker ­(Düdingen), 20. 9. 1986, 32 Jahre. – Jüngste Spielerin: Julie Monge (VBC Cheseaux), 29. 2. 2004, 14 Jahre.

Anzahl Schweizerinnen: 57 = 58,8 Prozent. – Anzahl Ausländerinnen: 40 = 41,2 Prozent. – 40 Ausländerinnen aus 14 Ländern: USA (17), Brasilien (4), Italien (3), Kroatien (3), Deutschland (2), Frankreich (2), Finnland (2), Albanien, ­Kanada, Holland, Tschechien, Schweden, Serbien, Polen.

Erfahrenstes Team: Genève Volley, Altersdurchschnitt je 25,3 Jahre. – Jüngstes Team: Aesch Pfeffingen, Altersdurchschnitt 22,1 Jahre. – Grösstes Team: VC Kanti SH, Durchschnitt 181,4 cm. – Kleinstes Team: VBC Cheseaux, 176,9 cm.

Die Headcoaches der Frauen-Teams sind 7 Männer und 1 Frau (Lauren Bertolacci, AUS/bei NUC): Deutschland (2), Frankreich (2), Italien, Australien, Schweiz, Finnland.

LAS-Reglement: Neu auch Liberos zugelassen. Die viel diskutierte Regelung für «lokal ausgebildete Spieler» (LAS) erfuhr auf diese Saison eine Änderung. Die Swiss Volley League Konferenz beantragte im Sommer erfolgreich, dass die LAS-­Liberos künftig anderen LAS-Spielern gleichgestellt werden. Ein LAS-Libero gilt künftig also auch als «auf dem Feld», wenn er oder sie effektiv gar nicht dort ist. Diese Regel gilt jedoch nur, wenn alle eingetragenen Liberos eines Teams LAS sind. Weiter entschied der Zentralvorstand, die Busse bei einem wiederholten Verstoss gegen die LAS-Regelung innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln. Letzte Saison hatte Volero zweimal bewusst gegen die LAS-Regel verstossen und wurde dafür mit zweimal 10 000 Franken gebüsst. Eine Forfait-Niederlage, die auf den ersten Blick das Naheliegendste wäre, um Situationen wie im letzten Play-off-Final künftig zu verhindern, wurde vom TV verworfen, weil das Rekursrecht dies verkompliziert.

KADER UND SPIELPLAN DES VC KANTI

2 Perkovac Korina, SUI/Jahrgang 1999/184 cm, Aussenangr.

3 Riddle Chantale (Cap.), USA/1991/180 cm, Diagonalangr.

4 Mebus Anna, Holland/1999/185 cm, Zuspiel (aus Appeldorn)

7 Zwanenburg Daphne, SUI/HOL/2002/182 cm, Aussengriff

8 Veerman-Lowak Angela, USA/183 cm, Aussenangriff

10 Guyer Vivian, SUI/1998/183 cm/Pass, Zuspiel

11 Holaskova Katerina, CZE/1991/189 cm, Mittelblock

12 Edberg Johanna, SWE/1987/163 cm, Libera

13 Smiljkovic Marija, SUI/1999/184 cm, Mittelblock

15 Wagner Jessica, USA/1994/188 cm, Mittelblock (neu FIN)

16 Pavlovic Sara, SUI/2000/168 cm, Libera

18 Klaric Karla, CRO/1994/188 cm, Aussangriff (neu Schaan)

Doppellizenzen: Daphne Zwanenburg und Jasmine Fiechter. – Staff: Nicki Neubauer, Headcoach (GER); Ludwig Horvath, Assistenzcoach (AUT); Matthias Lerch, Scout (SUI).

Erste Spiele. Sa, 20. 10.: Genève Volley - VC Kanti SH (17.00, Henry-Dunant). – So, 21. 10.: VC Kanti - VBC Cheseaux (16.30, BBC-Arena). – So, 28. 10.: VC Kanti - Aesch-Pfeffingen (15.00, BBC-Arena). – Fr, 2. 11.: Düdingen - VC Kanti (20.00, Leimacker).

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Internationales Volleyballturnier Tag 2

Am zweiten Tag in Jestetten kam es erneut zur Begegnung mit dem mit dem VFB Suhl Lotto Thüringen. Konnte sich am Vortag der VC Kanti mit 2:1 durchsetzen, mussten sich die Schweizerinnen im zweiten Vergleich mit dem gleichen Resultat geschlagen geben.

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 Vor ca. 50 geladenen Pallavolo Mitglieder zeigte sich das deutsche Team stark verbessert und setzte die Annahme der Schaffhauserinnen unter Druck, was den Spielaufbau der Kantigirls nicht förderlich war. Erst im dritten Satz kamen die Einheimischen mit einigen Blocks und guten Services besser ins Spiel und es gelang die Resultatverkürzung.

VC Kanti - VFB Suhl Lotto Thüringen 1:2

VC Kanti: Korina Perkovac, Jessica Wagner, Joanna Edberg, Karla Klaric, Angela Veerman, Katerina Holásková, Vivian Guyer. Eingewechselt: Anna Mebus, Marija Smiljkovic, Sara Pavlovic. Nicht eingesetzt: Chantale Riddle.

Nicki Neubauer zeigte sich im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Gezeigten seines Teams. «Es gab gute und weniger gute Momente an diesem Wochenende. Das noch nicht alles optimal läuft, ist okay, denn aus Fehlern lernt man mehr und kann sich gezielt verbessern. Am Service und Block sind wir eines der besseren Teams der Liga, der Rest ist jetzt Feinarbeit. 

Das waren die letzten Testspiele, am nächsten Wochenende beginnt für den VC Kanti die Meisterschaft auswärts gegen Gèneve Volley. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit im Bus mit den Spielerinnen nach Genf zu reisen.   Bericht Schaffhauser Nachrichten

Abfahrt am Samstag, 20. Oktober 2018 um 10:45 Uhr ab BBC Arena, Spielbeginn um 17.00 Uhr

Fahrpreis CHF 40.00, Eintritt muss vor Ort bezahlt werden.

Anmeldung bei VC Kanti Sekretariat, Tel. 052 625 55 07 oder administration@kantivolleyball.ch

Jasmine Fiechter gegen Daphne Zwanenburg

Am heutigen Tag spielten auch die jungen Kantispielerinnen Jasmine Fiechter, Volley Toggenburg und Daphne Zwanenburg VBC Glaronia ihr erstes Meisterschaftsspiel in der NLB. Die Auslosung wollte es so, dass sie gleich in Wattwil gegeneinander antreten mussten. Toggenburg war klar das bessere Team und gewinnt verdient mit 3:0.

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Erfolgreicher erster Tag in Jestetten

Mit 2:1 und 3:1 gelang dem VC Kanti am ersten Tag vom Internationalen Volleyballturnier, nach dem guten Spiel gegen Wiesbaden vor einer Woche in Nancy, zwei weitere gute Resultate gegen Bundesligateams.

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Vor gut 200 Zuschauern gelang der Auftakt gegen VFB Suhl Lotto Thüringen nach Mass. In allen Belangen überlegen gingen die Schaffhauserinnen mit 1:0 in Führung. Nicht ganz so gut ging es im zweiten Satz weiter, Suhl jetzt besser im Spiel hielt bis am Schluss dagegen, aber ein Servicefehler und eine schlechte Annahme der Deutschen brachten die beiden gewinnbringenden Punkte am Ende des Satzes zum 2:0. Im dritten Umgang kam das Break, Kanti jetzt mit vielen Eigenfehler kam völlig aus dem Tritt und verliert den dritten Satz deutlich.

 VC Kanti - VFB Suhl Lotto Thüringen 2:1

VC Kanti: Korina Perkovac, Jessica Wagner, Joanna Edberg, Karla Klaric, Angela Veerman, Katerina Holásková, Vivian Guyer. Eingewechselt: Anna Mebus, Marija Smiljkovic, Nicht eingesetzt: Chantale Riddle, Sara Pavlovic.

Nach einer halben Stunde Pause ging es gegen VC NawaRo Straubing. Auch hier gelang, wie beim vorhergehenden Match, ein guter Start, der zweite Satz brachten die Munotstädterinnen ebenfalls nach Hause, ehe im Dritten gar nichts mehr gelingen wollte. Schon hoffnungslos zurück wechselte Nicki Neubauer der sein Team heute zum Ersten Mal nach seinem Einsatz als Assistenztrainer der deutschen Nationaltrainer in Japan betreute das halbe Team aus. Diese Massnahme zeigte Wirkung, Punkt für Punkt reduzierten die jungen Kantispielerinnen den Rückstand und kamen nochmals ins Spiel zurück. Am Ende fehlte nicht mehr viel und sie hätten den Satz noch gedreht. Die Kantigirls mit Moral setzten den Gegner im weiteren Spielverlauf unter Druck. Die Gäste aus München mit Fehlern bekundeten viel Mühe und verlieren den Satz und das Spiel. Zum Einsatz kam zum ersten Mal im Schaffhauserdress auch die 16-jährige Daphne Zwanenburg. Nachdem sie am Morgen noch mit Glaronia ihrem Heimklub trainiert hatte, reiste Daphne nach Jestetten und bekam gleich die Gelegenheit mit guten Aktionen ihr Können dem Schaffhauser Publikum unter Beweis zu stellen.

VC Kanti - VC NawaRo Straubing 3:1

VC Kanti: Korina Perkovac, Jessica Wagner, Joanna Edberg, Karla Klaric, Angela Veerman, Katerina Holásková, Vivian Guyer. Eingewechselt: Anna Mebus, Marija Smiljkovic,, Sara Pavlovic, Daphne Zwanenburg. Nicht eingesetzt: Chantale Riddle.

Bilder: Werner Schläpfer

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Die kleinste Spielerin, aber das grösste Team 2018/19

Die 192 Spielerinnen und Spieler der 16 NLA-Teams unter der Lupe

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Je acht Frauen- und Männerteams starten in die NLA-Saison 2018/2019. Wir haben die Informationen zu den 97 Spielerinnen und 95 Spielern aus dem Volley Guide genauer unter die Lupe genommen: Wer ist die Grösste? Wer der Älteste? Aus welchen Ländern kommen die Spieler*innen? Wie ist ein durchschnittliches NLA-Team zusammengesetzt? Und was hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison verändert? Bis zu 23 Jahre Altersunterschied und 48 cm Körpergrösse trennen die Spielerinnen und Spieler der NLA. Frauen – 97 Spielerinnen Grösste Spielerin: Martina Halter (Viteos NUC), 193 cm Kleinste Spielerin: Johanna Edberg (VC Kanti Schaffhausen); Noemi Portmann (TS Volley Düdingen), 163 cm Älteste Spielerin: Kerley Becker (TS Volley Düdingen), 20.09.1986, 32 Jahre Jüngste Spielerin: Julie Monge (ZESAR-VFM), 29.02.2004, 14 Jahre Anzahl Schweizerinnen: 57 = 58.8%, Anzahl Ausländerinnen: 40 = 41.2%, 40 Ausländerinnen aus 14 Ländern: USA (17), BRA (4), ITA (3), CRO (3), GER (2), FRA (2), FIN (2), ALB, CAN, NED, CZE, SWE, SRB, POL Erfahrenstes Team: Genève Volley, Altersdurchschnitt je 25.3 Jahre Jüngstes Team: SM’Aesch Pfeffingen, Altersdurchschnitt 22.1 Jahre Grösstes Team: VC Kanti Schaffhausen, Durchschnitt 181.4 cm Kleinstes Team: VBC Cheseaux, Durchschnitt 176.9 cm Die Headcoaches der Frauen-Teams sind 7 Männer und 1 Frau: GER (2), FRA (2), ITA, AUS, SUI, FIN Das Schweizer NLA-Frauenteam der Saison 2018/2019 hat im Durchschnitt 12.1 (17/18: 11.8) Spielerinnen in seinem Kader, wovon 7.1 (17/18: 6.2) Schweizerinnen sind und 5 (17/18: 5.6) aus dem Ausland kommen. Die Durchschnittsspielerin der NLA ist 179.1 cm gross und 23 Jahre alt. Vergleich mit dem Saisonstart 2017/2018: Die Saison startet mit zwei Teams weniger als vor einem Jahr. Der Anteil der Schweizer Spielerinnen ist um 6% gestiegen. Fast die Hälfte aller engagierten Ausländerinnen kommen aus den USA (17), ausserdem sind insgesamt «nur» noch 14 Länder vertreten, zehn weniger als vor einem Jahr. Trotz der neuen Möglichkeit, 14 Namen im Matchblatt einzutragen, haben nur 3 Teams mehr als 12 Spielerinnen im Kader. Die 97 Spielerinnen sind im Durchschnitt rund einen Zentimeter kleiner als noch 2017/2018. Mit Dario Bettello (TS Volley Düdingen) ist in der ganzen NLA (inkl. Männer) nur ein Schweizer Trainer im Einsatz. Männer – 95 Spieler Grösster Spieler: Luka Babic (Chênois Genève Volleyball), 211 cm Kleinster Spieler: Jörg Gautschi (Volley Luzern), 163 cm Ältester Spieler: Aleksandar Ljubicic (LINDAREN Volley Amriswil), 26.08.1981, 37 Jahre Jüngster Spieler: Darko Mladenovic (Volley Luzern), 01.06.2001, 17 Jahre Anzahl Schweizer: 59 = 62.1% Anzahl Ausländer: 36 = 37.9% 36 Ausländer aus 22 Ländern: SRB (5), POL (5), CAN (3), FRA (2), GRE (2), USA (2), SVK, EST, MNE, BIH, POR, ESP, SLO, AUT, NED, CZE, ITA, GER, PUR, NOR, CMR Erfahrenstes Team: Lausanne UC, Altersdurchschnitt 27.5 Jahre Jüngstes Team: TSV Jona Volleyball: Altersdurchschnitt 23.3 Jahre Grösstes Team: Chênois Genève Volleyball, Durchschnitt 195.6 cm Kleinstes Team: TSV Jona Volleyball, Durchschnitt 190.1 cm Alle Headcoaches der Männer-Teams sind Männer: AUS, CZE, ESP, POL, BRA, GER, ITA, NED Das Schweizer NLA-Männerteam der Saison 2018/2019 hat im Durchschnitt 11.9 Spieler in seinem Kader, wovon 7.4 Schweizer sind und 4.5 aus dem Ausland kommen. Der Durchschnittsspieler der NLA ist 193.4 cm gross und 25 Jahre alt. Vergleich mit dem Saisonstart 2017/2018: Die Saison startet mit einem Team weniger als vor einem Jahr. Der Anteil der Schweizer Spieler ist um rund 6% gesunken. Die Ausländer in der NLA vertreten 22 Länder, zwei mehr als vor einem Jahr. Trotz der neuen Möglichkeit, 14 Namen im Matchblatt einzutragen, haben nur 3 Teams mehr als 12 Spieler im Kader. Die Spieler sind ungefähr gleich gross und gleich alt wie 2017/2018. Die 16 NLA-Trainer (inkl. 1 Frau) kommen aus elf verschiedenen Ländern.

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Vierkampf um die Nachfolge Voleros

In der Frauen-NLA rechnen sich einige Teams Chancen aus, Volero Zürich zu beerben. Aesch-Pfeffingen, Düdingen, Neuenburg UC und der VC Kanti gehören zu den Favoriten. Meister Lausanne startet bei den Männern als Favorit.

Die NLA-Spielerinnen des VC Kanti, hier beim Herbst-Trainingslager mit den Kanti-Juniorinnen, starten erst in einer Woche in Genf ins NLA-Championnat. BILD WERNER SCHLÄPFER  Bilder

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Nach dem Rückzug von Volero Zürich und der gleichzeitigen Umsiedlung nach Frankreich an die Côte d’Azur ist das Rennen um den Meistertitel so offen wie seit vielen Jahren nicht mehr. Und auch hier lieferte der Supercup einen ersten Anhaltspunkt dafür, wer Volero als Meister beerben könnte. 3:1 setzte sich der Neuchâtel UC gegen die Play-off-Finalistinnen von Aesch-Pfeffingen durch. Die Neuenburgerinnen haben offen kommuniziert, dass sie den Meistertitel anstreben. Mit den drei Amerikanerinnen Kyra Holt, Tia Scambray und Martenne Bettendorf haben sie sich gezielt verstärkt, um die Baselbieterinnen herausfordern zu können, die ihrerseits auf dem Transfermarkt zwar an Breite, aber nicht unbedingt an Qualität zulegen konnten.

Zum Kreis der Favoriten gehört neben dem VC Kanti Schaffhausen – der erst in einer Woche in die Saison startet – auch Düdingen. Im Kader der Freiburgerinnen gibt es seit Jahren jeweils kaum Veränderungen, diesmal vier Zuzüge und drei Abgänge, wobei der Kern des Teams stets zusammenbleibt. Diese Kontinuität könnte sich nun in dieser Saison auszahlen.

Lugano, Franches-Montagnes, Cheseaux und Aufsteiger Genève Volley werden dagegen kaum etwas mit dem Titelkampf zu tun haben. Die Tessinerinnen haben zwar das Potenzial dazu, gelegentlich zu überraschen, das Leistungsgefälle zu den vier Topteams ist indes so gross, dass sich bei den Frauen eine Zweiklassengesellschaft gebildet hat.

Bei den Männern hat Titelverteidiger Lau-sanne UC bereits gezeigt, dass er auch in diesem Jahr ganz oben mitspielen möchte. Mit einem deutlichen 3:0 im Supercup gegen Cupsieger Amriswil unterstrichen die Waadtländer ihre Ambitionen, schliesslich haben sie sich vorgenommen, in drei Finals zu spielen und dabei mindestens einen Titel zu gewinnen. Wahrscheinlich war das Duell im Supercup auch dasjenige, das die Meisterschaft prägen wird. Amriswil dürfte der stärkste Konkurrent der Lausanner sein. (sda) Simon Scheidegger

Teams. Frauen: Aesch-Pfeffingen (Play-off-Finalist), Cheseaux, Düdingen, Franches-Montagnes, Genf (Aufsteiger), VC Kanti SH, Lugano, Neuchâtel UC (Cupfinalist). – Männer: Amriswil (Cupsieger), Chênois, Jona, Lausanne UC (Titelverteidiger), Luzern, Näfels (Play-off-Finalist), Schönenwerd, Uni Bern. – Europacup-Teilnehmer (je 4 Männer- und Frauen-Teams, ab 27. 11.). Frauen: Aesch-Pf. und Düdingen (beide CEV-Cup) sowie Kanti SH und Neuchâtel UC (beide Challenge Cup). – Männer: Amriswil und Lausanne (beide CEV-Cup/2. Stufe) sowie Näfels und Chênois (beide Challenge Cup/3. Stufe).

8 Teams nehmen bei den Männern wie nach dem Abgang von Volero Zürich nach Frankreich und dem Rückzug von Köniz und Schaan auch bei den Frauen an der NLA-Meisterschaft 2018/19 teil. Dies bedeutet auch, dass nach der Quali-fikation (drei Runden) alle an den Play-off-Viertelfinals teilnehmen können. Der Final wird im Gegensatz zu Viertel- und Halbfinal (best of 3) im Best-of-5-Modus gespielt. Absteiger wird es keine geben.

Jestetter Vorbereitungsturnier nach der Absage von Nancy nur mit drei Teams

Während die NLA-Konkurrenz an diesem Wochenende bereits zur Meisterschaft startet, nutzt der VC Kanti sein spielfreies Wochenende zum letzten Vorbereitungsturnier, das auch dieses Jahr traditionsgemäss in Jestetten stattfindet. Zum bereits elften Mal geniessen die Schaffhauserinnen dank dem sehr guten Einvernehmen mit dem gastgebenden TV Jestetten in der Realschulsporthalle Gastrecht. Dieses Jahr hat der VC Kanti allerdings etwas Pech mit den eingeladenen Teams, denn die Equipe von VNVB Van- doeuvre Nancy – dort gastierte der VC Kanti vor einer Woche – musste aufgrund von gesundheitlichen Problemen einiger Spielerinnen kurzfristig absagen. «Am Mittwoch haben wir das erst erfahren», sagt Kanti- und OK-Präsident Sandro Poles, der die Absage sehr bedauert. «Wir versuchten alles, um Ersatz zu bekommen, aber Wiesbaden oder Cheseaux hatten bereits andere Testspiele zugesagt. So machen wir ein Turnier in reduzierter Form.» Mit dem VC NawaRo Straubing aus Bayern und dem VfB Suhl Lotto Thüringen gastieren zwei valable Bundesligisten in Jestetten.

Um den Gästen anlässlich des traditionell am Sonntagmorgen stattfindenden Club-Pallavolo-Apéros auch noch ein Spiel zu bieten, hat sich Suhl bereit erklärt, am Sonntag um 12 Uhr ein zweites Mal gegen den VC Kanti anzutreten. Das Turnier beginnt am Samstag um 13 Uhr mit dem Duell der zwei deutschen Teams, danach tritt der VC Kanti gegen die beiden Bundesligisten an. (hcs.)

Künzler, Storck, und Unternährer spielen im Ausland

VOLLEYBALL. Obwohl der Stellenwert von Volleyball vielerorts höher ist als hierzulande, verlassen nur ganz wenige Schweizerinnen und Schweizer die Heimat. Es ist ein Schritt, von dem viele träumen, aber nur wenige Schweizerinnen und Schweizer verlassen die hiesigen Hallen, um sich bei einem Team im Ausland zu beweisen. Laura Künzler etwa hat es getan. Nun nimmt die 21-jährige Aargauerin ihre zweite Saison bei den Roten Raben von Vilsbiburg in der ersten Deutschen Bundesliga in Angriff. Künzler ist ein Beispiel dafür, dass sich der Weg ins Ausland lohnen kann. Unter dem gleichzeitig als Schweizer Nationaltrainer tätigen Timo Lippuner ist die Aussenangreiferin nicht nur zum Captain der Landesauswahl gereift, sondern hat sich auch in Deutschland etabliert.

Reto Giger und Maja Storck stürzen sich derweil ab dieser Saison in ein Auslandabenteuer. Giger, letzte Saison bei Näfels aktiv, wird künftig für Cerrad Czarni Radom in Polen tätig sein. Nach mehreren Jahren der Annäherung an europäisches Niveau im Europacup möchte der 27-jährige Zuspieler konstant auf hohem kontinentalem Level spielen. «Der Schritt ist eine Herausforderung, die ich annehmen möchte», sagt der Aargauer.

Storck wiederum zieht es nach dem Abschluss ihrer Ausbildung ebenfalls in die Bundesliga. Die 19-Jährige wechselt zu den Ladies in Black Aachen. Auch sie begründet den Schritt mit dem Wunsch nach einer neuen Herausforderung. «Ich will sehen, wie ich im internationalen Vergleich dastehe», sagt die Baselbieterin, die sich trotz jungen Alters zu einer der Teamstützen bei Aesch-Pfeffingen entwickelt hatte. Die Diagonalangreiferin will sich fernab der Heimat beweisen und ihre Komfortzone verlassen.

Anne-Sylvie Monnet freut es, wenn Junge den Schritt ins Ausland wagen. Die heutige Direktorin Volleyball bei Swiss Volley gilt als Pionierin. Zwischen 1985 und 1992 spielte sie für verschiedene Teams in Italien. «Lange Zeit über war ich die einzige Schweizerin, die diesen Weg gewählt hat. Nun kommen andere nach. Ich begrüsse diese Entwicklung sehr», sagt Monnet.

Auch Laura Unternährer sei erwähnt. Die 25-Jährige spielt nach wie vor bei Volero, seit der Umsiedlung nach Le Cannet aber an der französischen Côte d’Azur. Und die Bernjurassierin wurde gar zum Captain ernannt. (sda)

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VC Kanti testet bei stark besetztem Turnier in Nancy

In Frankreich am Open Femina spielte der VC Kanti gegen namhafte Gegner wie den VC Wiesbaden, Vandœuvre Nancy Volley-Ball, ASPTT Mulhouse ein hochkarätiges Turnier in der laufenden Vorbereitung.

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Bei diesen Testspielen ging es erstmals nicht nur darum, diverse Formationen zu testen, sondern auch besonders im Spiel gegen Wiesbaden um das Resultat. Bereits am Donnerstagabend machten sich die Profis im Team mit dem Betreuerstab auf den Weg nach Lothringen, wo am Freitagmorgen ein erstes Training auf dem Programm stand. Eine Stunde vor Beginn des ersten Spieles gegen den Gastgeber Vandœuvre Nancy stiessen, vom Pallavolo-Mitglied Roger Kubli vom Bahnhof zur Halle chauffiert, auch noch Korina Perkovac, Marija Smiljkovic und Sara Pavlovic zum Team.

In den Begegnungen gegen das Heimteam Vandœuvre Nancy sowie Mulhouse bekundeten die Kantispielerinnen Mühe mit dem in der französischen Meisterschaft gespielten Moltenball und konnten vor allem nicht wie gewohnt Druck am Service machen. In diesen Partien kamen alle Akteurinnen zum Einsatz. Anders im Match gegen den VC Wiesbaden, da kam der gewohnte Mikasaball zum Einsatz, da zeigten die Munotstädterinnen mit der voraussichtlichen Stammsechs Volleyball vom Feinsten. Es wurde ein Game über 5 Sätze mit langen Relais, super Abwehrreaktionen, schönen Angriffen und umstrittener Schiedsrichterentscheidung. Das sehr gute Spiel der Kanti-Girls wurde leider nicht belohnt, am Ende setzte sich der Viertplatzierte der letzten Bundesligasaison durch.

Wir haben vor allem im Spiel gegen Wiesbaden gesehen, dass wir für die Meisterschaft bereit sind, auch wenn wir in Nancy nichts Zählbares erreicht haben. So das durchaus positive Fazit von Kanti-Übungsleiter Ludwig Horvath.  Bilder Werner Schläpfer

Am nächsten Samstag findet in Je­stetten das traditionelle Heimturnier statt, bevor am 20. Oktober 2018 in Genf die Meisterschaft beginnt. Das erste Heimspiel findet am Sonntag, 21. Oktober 2018, um 16.30 Uhr in der BBC-Arena statt. (wschl)

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VC Kanti auf Platz 2 beim Turnier in Düdingen

Am 42. Nationalen Volleyball­turnier in Düdingen nahmen fünf der acht NLA-Teams der kommenden Saison teil, unter anderem auch der VC Kanti Schaffhausen.

Katerina Holásková und Karla Klaric mit erfolgreichem Block

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Mit dem zweiten Rang ist dem VC Kanti Schaffhausen der erste Vergleich mit den Ligakonkurrenten geglückt. Bis auf Düdingen testeten alle Teams diverse Aufstellungen, und auch beim VC Kanti gab es für alle Spielerinnen mindestens vier Sätze Einsatzzeit. Im ersten Spiel des Turniers kam es zum Vergleich mit dem aktuellen Vizemeister SM’Aesch Pfeffingen. Den Test (2:0) gegen den ersten namhaften Gegner in der laufenden Vorbereitung lösten die Schaffhauserinnen Jessica Wagner, Vivian Guyer, Karla Klaric, Angela Veerman, Katerina Holásková, Johanna Edberg und Chantale Riddle mit Bravour.

Auch gegen Düdingen war das Team mit den Satzresultaten 24:26: 21:25 auf Augenhöhe mit dem späteren Turniersieger, obschon mit Anna Mebus am Pass und Korina Perkovac auf der Aussenposition zwei zentrale Positionen verändert wurden. Im Vergleich mit dem VBC Cheseaux, bei dem der ehemalige Kantitrainer Teemu Oksanen als Chefcoach amtet, und VFM testeten die Munot­städterinnen weitere Formationen.

Die Resultate sind zweitrangig, aber mit der Leistung in den Matches gegen Aesch und Düdingen zeigte sich Trainer Ludwig Horvath sehr zufrieden. «Heute haben wir gesehen, dass unsere Vorbereitung auf einem guten Weg ist, aber es gibt noch viel zu tun, sowohl im spielerischen als auch im mentalen Bereich», sagt der Kanti-Coach. (wschl)   Bilder

Turnier Düdingen: VFM Volleyball - Cheseaux 1:1 (25:21; 16:25). Düdingen - Pfeffingen 2:0 (25:23; 25:22). Pfeffingen - Kanti 0:2 (21:25; 17:25), Cheseaux - Düdingen 0:2 (10:25; 23:25). Kanti - Cheseaux 1:1 (26:24; 21:25). Pfeffingen - VFM Volleyball 0:2 (23:25; 22:25). Cheseaux - Pfeffingen 1:1 (21:25; 25:17). Düdingen - VFM 2:0 (25:21; 25:21), Kanti - Düdingen 0:2 (24:26; 21:25), VFM Volleball - Kanti 1:1 (25:18; 16:25).

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Sieg und Niederlage des VC Kanti im Trainingslager

Kantispielerin Korina Perkovac (5) beim 2:3 der Schweiz gegen Kamerun. BILD WSCHL.

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Nachdem das NLA-Team des VC Kanti vor einer Woche die erste Trainingseinheit der ab Mitte Oktober beginnenden Saison absolviert hatte, reiste die Equipe um Headcoach Nicki Neubauer am letzten Donnerstag bereits zum ersten längeren Trainingslager nach Varese an der Nordgrenze Italiens. Am Donnerstagabend stiessen Kantipräsident Sandro Poles und Leistungssportmanager Heinz Looser dazu. Am Tag darauf stand neben dem Morgentraining auch ein Trainingsspiel gegen Futura Volley Giovani Busto Arsizio an, bei welchem die ehemalige Kantispielerin Giulia Rigon unter Vertrag steht. Es ging mit 1:3 (18:25, 25:16, 16:25 und 18:25) an die Italienerinnen, wobei Coach Nicki Neubauer praktisch allen Spielerinnen Einsatzzeit gewährte und unterschiedliche Aufstellungen ausprobierte. Danach galt es die Kraftspeicher wieder aufzufüllen. Am Samstagvormittag stand ein intensives Training an, in welchem die Probleme vom Vortag direkt angegangen wurden. Anschliessend absolvierte der VC Kanti ein weiteres Testspiel gegen das B2-Team von Uyba Volley in Busto Arsizio, welches mit 4:0 (25:23, 25:10, 25:17, 25:23) problemlos gewonnen wurde. Beim ersten Saisonsieg bekamen wieder sämtliche mitgereiste Spielerinnen Einsatzzeit.

Nicht dabei war Korina Perkovac, welche mit am Volley Masters in Montreux spielte und mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte: Gegen die Türkei war sie Best scorer, obschon sie erst gegen Ende des ersten Satzes eingewechselt wurde. Gegen Kamerun (2:3) hat sie durchgespielt und einen guten Job gemacht. Die Schweizerinnen haben im vierten Satz den Matchball nicht gemacht – und im Tiebreak verloren. (r.) Bilder

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Der VC Kanti startet in die neue Saison

Das erste Meisterschaftsspiel der Saison 2018/19 findet erst am 17. Oktober bei Aufsteiger Genf statt, aber Trainer Nicki Neubauer hat seine auf drei Positionen erneuerte Equipe (Jessica Wagner, Anna Mebus und Karla Klaric) am Montag zum Trainingsauftakt gebeten.

Das Kanti-Team 2018/19 mit (hinten v. l.) Cheftrainer Nicki Neubauer, Mari Kurt (nur im Training), Jessica Wagner, Anna Mebus, Vivian Guyer, Karla Klaric, Angela Veerman (Lowak), Ludwig Horvath, Matthias Lerch sowie (vorne v. l.) Sara Pavlovic, Marija Smiljkovic, Katerina Holásková, Johanna Edberg und Chantale Riddle. Auch im NLA-Kader Korina Perkovac (aktuell beim Schweizer Nationalteam).

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Auf die kommende Meisterschaft hin hat es einige Veränderungen in der Damenvolleyballszene der Schweiz gegeben. Nicht nur der Ligadominator der letzten Jahre, Volero Zürich, sondern Volley Köniz und zwei Monate vor dem Saisonstart hat sich auch noch Galina Schaan zurückgezogen. Somit bestreiten dank dem Aufstieg von Genève Volley acht Teams die kommende Spielzeit, in der es nach neun Jahren Volero-Dominanz einen neuen Meister geben wird. Sm’Aesch Pfeffingen, NUC Volley, TS Volley Düdingen und der VC Kanti dürften die Favoriten auf den Titel sein. Entscheidend wird sein, welches Team im Play-off 2019 die beste Leistung abrufen kann. Die Volleyballfans erwartet eine spannende und ausgeglichene Saison.

Kanti hat sich punktuell verstärkt

Nach dem guten vierten Rang des VC Kanti in der vergangenen Saison haben die Verantwortlichen das Schaffhauser Team punktuell gut verstärkt. Die Abgänge Anja Lutz, Nina Lutz, Natalia Cukseeva, Caila Stapleton und Elise Boillat wurden mit den Topspielerinnen Jessica Wagner, Karla Klaric sowie den Talenten Korina Perkovac (letzte Saison schon mit Doppellizenz dabei) und Anna Mebus kompensiert. Nachdem in der letzten Woche die Spielerinnen in Schaffhausen eingetroffen sind, trainierte das Team von Nicki Neubauer und Ludwig Horvath am Montag zum ersten Mal.  Bilder

Bereits morgen geht es ins erste Trainingslager nach Varese in Italien. Der Event wird als Teambuilding genutzt, und drei Testspiele gegen italienische Clubs geben den Trainern erste Erkenntnisse. Da das Schweizer Eliteteam zeitgleich am Volley Master in Montreux engagiert ist, wird die Kanti-Nationalspielerin Korina Perkovac diese Woche nicht dabei sein. Die Munot­städterinnen werden in den ersten zwei Wochen von Headcoach Neubauer trainiert, ab Mitte September reist er dann als Assistenztrainer mit dem deutschen Nationalteam an die Weltmeisterschaft nach Japan und kommt voraussichtlich erst am Wochenende vom 13./14. Oktober nach Schaffhausen zurück. In dieser Zeit wird Ludwig Horvath die Vorbereitungen leiten.

Vorbereitungsphase des VC Kanti. Trainingsauftakt: Am Montag, 3. September. – Trainingslager/Teambuilding Italien: Donnerstag - Sonntag, 9. September. – Volley Masters Montreux: Mit Korina Perkovac (Schweizer Nationalteam). –Teampräsentation im «Orient» (für Sponsoren): Donnerstag, 13. September. – ­Turnier Düdingen: Samstag, 22. September. – Turnier in Nancy (FRA): Freitag, 5. - Sonntag, 7. Oktober. – Turnier in Jestetten: mit VC Kanti, Suhl, Straubing und Vandouvre Nancy, Samstag, ­ 13. - Sonntag, 14. Oktober (gleichzeitig mit 1. NLA-Runde, in der Kanti aber spielfrei ist). – NLA-Saisonstart mit Doppelrunde: Samstag, 20.10., 17.00 Uhr in Genf; Sonntag 21.10., 16.30 BBC Arena vs. Cheseaux .

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CEV Frauen Europameisterschaft 2019.

Kantigirl Kateřina HOLÁSKOVÁ mit einer unglücklichen Niederlage.

Tschechien - Schwesen 2:3(25:19, 22:25, 25:15, 20:25, 7:15

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Ausgeglichen verlief die erste Runde in Pool E. Hier gab es zwei spannende Spiel über jeweils 5 Sätze. Kantispielerin Kateřina HOLÁSKOVÁ bekam von ihrem Trainer das Vertrauen und spielte in der Stammsechs durch. Mit 12 Punkten war sie die drittbeste Scorerin ihres Teams. Für das tschechische Team geht es heute auswärts gegen Finnland weiter.

Debüt von Korina Perkovac im Nationalteam?

Das Schweizer Elite Nationalteam verschaffte sich in der ersten Runde der Qualifikation mit dem Sieg über Österreich eine ausgezeichnete Ausgangslage und holten sich Moral für die kommenden Aufgaben. Am Sonntag in Schönenwerd, vor hoffentlich ausverkauftem Haus, heisst der Gegner Kroatien in der zweiten Runde. Es ist der Spitzenkampf um die Tabellenführung. Die Favoritenrolle liegt beim Gegner und so können die Swissgirls vor eigenem Publikum ohne Druck aufspielen.  Ob die Kantispielerin Korina Perkovac zum Debüt in der Nationalmannschaft kommt, bleibt abzuwarten. Trainer Timo Lippuner hat keine Veranlassung nach dem guten Siel am vergangenen Mittwoch sein Team umzustellen.

Infos :

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Weitere Hiobsbotschaft für den Schweizer Volleyballsport.

Nach Volero Zürich und Volley Köniz meldet auch VBC Galina den Rückzug aus der NLA.


NUN ist es definitv: Galina zieht sich mit seinem Damenteam aus der NLA zurück. Dies schreibt der Verein in einer Medienmiteilung. 

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"Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen,“ sagte Präsident Philippe Schürmann, der letzte Woche die Entscheidung des Galina-Vorstandes Swiss Volley mitgeteilt hatte.

"Swiss Volley hat uns gebeten, die Pressemitteilung noch zurückzuhalten, um genügend Zeit zu haben, die damit verbundenen Umstellungen vorzubereiten. Der Zuspruch für unser Projekt in der Region war von Seiten der Spielerinnen riesengross und hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Leider konnten entgegen unserer Erwartungen im Bereich des Sponsoring keine zusätzlichen, namhaften Erfolge erzielt werden. Auch ein auf die „Region“ abgestimmtes Modell konnte keinen zählbaren Erfolg für den Frauen-Spitzensport verbuchen. Letztlich haben bei einem Club-Gesamtbudget von 480 000 Franken rund 100 000 Franken gefehlt. Ein oder zwei Hauptsponsoren.“

„Wir sind enttäuscht, denn wir haben uns auf dieses NLA-Projekt ausgerichtet. Diese Entscheidung, die wir in Verantwortung für unseren Verein jetzt als Vorstand treffen mussten, ist uns nicht leicht gefallen. Es war eine einmalige Chance in der NLA eine junge Mannschaft zu entwickeln. Eine einmalige Chance für den Club und auch das Damen-Nationalteam. Der Neuaufbau beginnt jetzt und wir richten den Blick nach vorne,“ sagte ein sichtlich enttäuschter Präsident.

"Wir suchen nun einvernehmliche Lösungen mit und für alle Spielerinnen des NLA-Teams. Ich danke allen Beteiligten für ihre unermüdliche Arbeit an der Umsetzung dieses Projektes in den letzten Monaten Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst. Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen und den bestehenden Sponsoren und Geldgebern für das in uns gesetzte Vertrauen, ihre Begeisterung und ihre Bereitschaft hier ein gemeinsames Projekt umzusetzen.“

Der VBC Galina wird nun mit aller Kraft sein Konzept für die Nachwuchsförderung umsetzen und sein Augenmerk auf das 1. Liga-Team richten, das nun das Topteam des Vereins darstellt. Dieser Neuaufbau bietet auch potenziellen Sponsoren die Gelegenheit, sich für die Zukunft zu platzieren und sich aktiv am langfristigen Aufbau des liechtensteinischen Volleyballs zu beteiligen. In jedem Ende liegt die Chance für einen Neuanfang.

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VC Kanti mit ersten Vorbereitungen für 2018/19

Nach den Engagements in den Nationalteams (Trainer Nicki Neubauer mit Deutschland und Vivian Guyer mit der Schweiz) hat das Stammkader des VC Kanti den Trainingsbetrieb wieder ­beschränkt aufgenommen

Sommertraining des Kanti-Kaders mit den Schweizer Spielerinnen und Trainer Nicki Neubauer (r.). BILD WERNER SCHLÄPFER

VOLLEYBALL NLA. Nach der Saison ist vor der Saison. Das sagt sich auch Kanti-Trainer Nicki Neubauer, der einige Wochen als Trainerassistent (zusammen mit dem Büsinger Andreas Vollmer) mit dem deutschen Frauennationalteam unterwegs war und nun letzte Woche mitten in der sommerlichen Volleyballpause bereits mit den ersten Vorbereitungen auf die kommende Saison begann. Mit den Schweizer Spielerinnen Vivian Guyer, Sara Pavlovic, Marija Smiljkovic, Korina Perkovac, die auch in der kommenden Meisterschaft die Kanti-Farben tragen werden, und zwei jungen Talenten aus der Region, die signalisiert haben, in Zukunft im Schaffhauser Team-NLA zu spielen, trainiert er in den letzten Juniwochen, bevor es dann im Juli in den verdienten Urlaub geht. Die Profispielerinnen werden erst Ende August, Anfang September nach Schaffhausen zurückkehren. Danach ist noch genügend Zeit, um sich auf die erst am 19. Oktober (in Genf) beginnende NLA-Saison vorzubereiten. (wschl.)


Bilder: Werner Schläpfer 

Marija Smiljkovic, Korina Perkovac, Angela Veerman, Jessica Wagner, Karla Klaric, Anna Mebus, Chantale Riddle, Vivian Guyer, Joanna Edberg, Nicki Neubauer.

Kantizuspielerin Vivian Guyer bringt die Schweiz auf die Siegesstrasse

Die Schweiz bezwingt bei der grossen internationalen Premiere in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd die schwedische Nationalmannschaft 3:2 (25-22, 25-15, 17-25, 21-25, 15-12) und schliesst die European-League-Kampagne mit einer ausgeglichenen Bilanz (3-3) ab.

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Vor über 1000 Zuschauer gelang der Schweiz ein gutes Spiel. Vor allem im zweiten Satz zeigten die Schweizerinnen ihr Können. Im weiteren Verlauf der Partie kamen die Skandinavierinnen aber immer besser ins Spiel. Angeführt von Isabelle Haak, Topscorerin der italienischen Liga in der abgelaufenen Saison, gelang der Ausgleich zum 2:2.

Das Ti-Brack musste entscheiden.

Vorerst war es ein Match auf Augenhöhe im Entscheidungssatz. Als nach dem Seitenwechsel Schweden auf 7:11 davonzog und schon wie der sichere Sieger aussah, wechselte Timo Lippuner Vivian Guyer ein. Die Schweiz holte das Aufschlagrecht und die Kantizuspielerin kam zum Aufschlag. Wie schon bei einigen NLA Spielen der abgelaufenen Saison zeigte Guyer keine Nerven im entscheidenden Moment. Dank ihren starken Service, darunter zwei Asse, gelang die Wende zum 12:11, das gab Moral und die Swissgirls machten die Big Points zum umjubelten Sieg.

Bilder : Werner Schläpfer       Infos:

Viel Kanti in Schönenwerd.

Vom aktuellen Kanti Team war neben Vivian Guyer im Schweizer Nationalteam bei Schweden auch Libera Johanna Edberg beim Staff dabei.

Auch einige ehemalige Kantiakteure gaben sich die Ehre. Im Swissteam auf der Aussenposition kam Livia Zaugg, 2013-2015 ein Kantigirl, zum Einsatz. Auch der Delegationsleiter der Nordländer Toni Westmann, 2005 Kantitrainer, ist ein alter Bekannter. Und unter den Zuschauern der langjährige Assistenztrainer Mathias Kübler.

Die Schweizer Volleyballfans können sich in den nächsten Monaten auch auf weitere Spiele der Schweizer Nationalmannschaft freuen. So bestreitet die Schweiz vom 15. August 2018 bis am 9. Januar 2019 die CEV Europameisterschaft in der Slowakei. Die beiden Heimspiele am 19. und 22. August wird die Schweiz wiederum in der Betoncoupe Arena in Schönenwerd bestreiten.

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News von Kantitrainer Nicki Neubauer aus Thailand

VC Kanti 2009/10

Nicki Neubauer, Nootsara Tomkom, Andi Vollmer

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Nicki Neubauer war mit dem deutschen Frauennationalteam in Thailand. Die Gegner hiessen USA, Dominikanische Republik und Thailand, Zwei Siege und eine Niederlage das positive Fazit des Deutschen Team.

Es ist ein Volleyball verrücktes Land, Beim Betreten der Halle warten, wie sonst nur vom Fusball bekannt, immer etwa 1000 Fans auf Autogramme und Selfies mit den Volleyballerinnen. 5000-7000 Zuschauer waren immer in der Halle, auch wenn Thailand nicht spielte, es hatte sogar Fanklubs von deutschen Spielerinnen. Unterstütz haben die Thais jedoch ihre Lieblinge, Ex. Kantigirl Nootsara Tomkom und ihr Team sind in ihrer Heimat Superstars. Beim hart umkämpften Sieg der Schmetterlinge gegen die Einheimischen war die unglaublichste Stimmung, unfassbar laut, die ich je erlebt habe, so Neubauer.

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