Team 2017/18

Ein Erfolgsduo auf der Zuspielposition

Der VC Kanti hat sich 2017/18 unter die ersten vier vorgearbeitet, weil Trainer Nicki Neubauer in seinem breiten Kader mehrere Optionen hat. So auch auf der Zuspielposition mit Caila Stapleton (24) und Vivian Guyer (19).

Unbändige Freude bei Vivian Guyer und Caila Stapleton nach dem zweiten 3:2-Sieg in Neuenburg. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Hans Christoph Steinemann

Vor allem im letzten Herbst, als die Topskorerin Chantale Riddle noch dabei war – leider verletzte sie sich im Dezember am Fuss schwer –, verfügte der VC Kanti über einige Varianten, die es dem Kanti-Coach Nicki Neubauer ermöglichten, die Gegner im Ungewisssen zu lassen. Liess er mit Zuspielerin Caila Stapleton, der 23-jährigen US-Amerikanerin aus Südkalifornien, spielen, so musste gemäss LAS-Regel (mindestens zwei Schweizerinnen auf dem Feld) neben der Mittelblockerin Nina Lutz eine zweite Schweizerin in der Abnahme/Aussenangriff zum Einsatz kommen. Das waren Elise Boillat, Anja Lutz oder, wenn sie da war, Korina Perkovac. Klappte das für einmal nicht wie gewünscht, brachte Neubauer die junge Zürcher Oberländerin Vivian Guyer als Passeuse und dazu mit Angela Lowak eine schlag- und abnahmestarke Angreiferin auf der Aussenposition. Diese Wechsel funktionierten bestens innerhalb von einzelnen Sätzen, damit konnten die Schaffhauserinnen immer wieder auch einmal eine Wende zu ihren Gunsten erzwingen.

Doch mit dem Ausfall von Chantale Riddle wurde dies weit schwieriger, denn nun musste eine andere Akteurin die verwaiste Diagonalposition einnehmen – dafür kamen Natalia Cukseeva, Angela Lowak oder im Verlauf der Rückrunde öfters auch Mittelblockerin Katerina Holaskova in Frage. Das liess Trainer Neubauer weniger Varianten bei kurzfristigen Änderung im Zuspiel. Und es machte auch die Besetzung der beiden «Schweizer Plätze» komplizierter für ihn. Die Zuspielerinnen teilten sich indes die Spielzeit in etwa 50 zu 50 Prozent auf, sagt Caila Stapleton, welche die Zusammenarbeit mit Vivian Guyer als sehr gut bezeichnet. «Wir unterstützen einander, wo wir können, natürlich auch im Training. Wir sind ein gutes Team, und es ist wichtig für den Trainer, dass er in einem Spiel auch mal etwas Neues ausprobieren kann», betont Stapleton, für die der VC Kanti nach einer kurzen Zeit im vergangenen Winter in Akureyri auf Island die zweite Auslandstation ist. Vorher hatte sie an der Universität in San Diego Kunst und Geschichte studiert und im Uni-Team Volleyball auf höchstem Niveau gespielt.

Die Zukunft liegt bei Vivian Guyer

Eine ganz andere Herkunft hat Vivian Guyer, die im Zürcher Oberland aufgewachsen ist, im Sommer ihre Lehre als Hochbauzeichnerin abschliesst und 2016 von Volley Toggenburg zum VC Kanti wechselte. In ihrer zweiten Saison in Schaffhausen machte sie unter Nicki Neubauer grosse Fortschritte und ist selbst erstaunt, wie viel sie zum Einsatz kam: «Ich habe diese Saison mehr gespielt als ich mir das erhofft hatte», sagt Vivian Guyer, die sehr viel von der fünf Jahre älteren Caila Stapleton und ihrer Erfahrung profitieren kann, wie sie herausstreicht. Auf sie wird Trainer Neubauer auch in Zukunft setzen, wie er immer betonte. Sie absolviert nach dem Lehrabschluss ab dem Sommer ein Jahr lang die technische BMS in Schaffhausen und wird dadurch auch mehr Flexibilität bei den Trainings bekommen.

Eine junge Schweizerin als umsichtige Regisseurin, zu der sie sich in den zwei letzten Saison entwickelt hat, nimmt auch den Druck bei der Besetzung der zweiten «Schweizer Position». Mit der für die nächsten zwei Jahre verpflichteten Korina Perkovac hat der VC Kanti auch diesbezüglich nun eine Variante mehr. Bei Caila Stapleton ist die Zukunft noch komplett offen, sie schaut sich nach der Saison erstmals noch etwas die schöne Schweiz an und reist dann nach Hause an die Strände von Südkalifornien, um später zu entscheiden, ob und wie es volleyballerisch für sie weitergeht.

Die nahe Zukunft bringt für beide mit den Spielen um die Bronzemedaille (zuerst am Samstag zu Hause) gegen Düdingen nach den tollen Siegen in Neuenburg vorerst zwei oder drei weitere Höhepunkte. Und die könnten wie die Partien gegen NUC durchaus sehr ausgeglichen verlaufen. Die Niederlagen gegen Volero seien abgehakt, und der Ehrgeiz und die Motivation, die gute Saison noch zu krönen, die sind bei Vivian Guyer und Caila Stapleton riesig. Es werde sicher, ähnlich wie schon gegen NUC, nochmals emotional werden, auch wegen Johanna, Chantale und Nicki, die letzte Saison noch in Düdingen spielten.

Play-off-Runde um die Bronzemedaille

In einer Best-of-3-Serie spielen Düdingen und der VC Kanti, um Platz 3. Die Serie beginnt morgen (17.30 Uhr) in der BBC-Arena. Die Spiele 2 und 3 finden in der Sporthalle Leimacker in Düdingen FR statt: Mittwoch, 18.4., und ev.Mittwoch, 25.4.

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VC KANTI VERLÄNGERT VERTRÄGE

Riddle, Edberg und Lowak bleiben die Grundpfeiler

Topskorerin Chantale Riddle, Angela Lowak und Libera Johanna Edberg (v.l.) spielen auch nächste Saison beim VC Kanti. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Der VC Kanti kann gleich drei wichtige Vertragsverlängerungen vermelden: Chantale Riddle, Johanna Edberg und Angela Lowak werden auch in der nächsten Saison in Schaffhausen spielen. Riddle und Edberg haben im vergangenen Sommer mit Trainer Nicki Neubauer vom Ligakonkurrenten Düdingen in die Munotstadt gewechselt und haben sich beim VC Kanti bestens präsentiert. Chantale Riddle gehörte bis zur Ihrer Verletzung im Dezember zu den besten Punktesammlerinnen der Liga, und Libera Edberg sorgte mit Ihrer Routine für Sicherheit und Stabilität sowohl in der Abnahme, als auch in der Verteidigung. Die 24-jährige Amerikanerin Angela Lowak hat in ihrer ersten Spielzeit im Ausland voll überzeugt und ist nach der Verletzung von Riddle im Dezember 2017 zu einer Teamleaderin gereift. Angela Lowak, die letzte Saison beim VC Kanti auf der Aussenposition spielte, hat grosse Fortschritte erzielt und geniesst deshalb auch weiterhin das Vertrauen des Trainerstaffs rund um Headcoach Nicki Neubauer.

Kanti-Leistungssportmanager Heinz Looser zeigte sich ob der frühen und wichtigen Vertragsunterzeichnungen sehr erfreut: «Ich bin davon überzeugt, dass wir an diesen drei Leistungsträgerinnen weiterhin unsere Freude haben werden. Alle drei sind Sportlerinnen durch und durch, sei es physisch, menschlich aber auch psychisch. Sie bringen dem Team die notwendige Erfahrung, Routine und positive Einstellung.» «Die drei identifizieren sich gänzlich mit dem VC Kanti und haben innerhalb des Teams eine wichtige Rolle inne», ergänzt Kantipräsident Sandro Poles. (pd.)

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Eine Leaderin, die ihr Team mitreisst

In der Abwehr des VC Kanti wirkt seit dieser Saison mit Johanna Edberg ein brasilianisch-schwedisches ­Energiebündel, das mit Einsatzwillen vorangeht. Sie will mit den Schaffhauserinnen Rang 4 erreichen. BILD Patrick Stoll

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Hans Christoph Steinemann

VOLLEYBALL. Johanna Edberg ist eine auffällige Figur im VC Kanti 2017/18. Die 30-jährige Schwedin mit brasilianischen Wurzeln ist trotz Körpergrösse von 1,63 m auf und neben dem Platz kaum zu übersehen. Als Libera dirigiert sie die Defensive der Schaffhauserinnen initiativ und umsichtig, und auch sonst ist sie mit ihrer extrovertierten Art eine Leaderin im Team. «Ich bin sehr ehrgeizig», sagte sie einst den «Freiburger Nachrichten», «wenn ich noch so weit rennen müsste, um den Ball zu retten, würde ich ohne zu zögern losrennen. Das ist wohl meine schwedische Seite, die da zum Vorschein kommt.» Genauso prägend ist anderseits ihre Emotionalität im Spiel und ihre warmherzige Art, mit Menschen umzugehen. «Ich mag es, Leute zu umarmen. Die Schweden sind eher distanziert, das bin ich nicht.»

Johanna Edberg spielt Volleyball, seit sie sieben Jahre alt ist. Beachvolleyball und -soccer mit ihren Freunden am Strand war fast täglich angesagt. Ihre Beweglichkeit und ihr Ballgefühl kommen von daher. Später spielte sie nur noch Volleyball und kam mit ihrer Familie weit in der Welt herum. Nach Südamerika folgten fünf Jahre in Hannover bis 2001 und vier Jahre in Brasilien, bis 2005 der Umzug mit der Familie nach Schweden kam. «Volleyball war die Konstante in meinem Leben, die mir Halt gegeben hat.» Im Stammverein Katrineholm etablierte sie sich schnell, wurde dreimal nationale Meisterin und wurde regelmässig zur besten Libera der Liga gekürt. Seit neun Jahren spielt Edberg zudem fürs schwedische Nationalteam, mit dem sie 2015 am Vierländerturnier in Litauen als wertvollste Spielerin des Turniers ausgezeichnet wurde.

Weil Schweden nicht ein klassisches Volleyballland ist, wechselte sie erst in die französische Ligue 1 zu Hainaut Volley an, wo sie mit Micheli Tomazela Pissinato zusammentraf. Die Brasilianerin mit Schweizer Vergangenheit (zuerst bei Franches-Montagnes, danach beim VC Kanti, beide Male mit Trainer Andi Vollmer) war es, die sie dem damaligen Düdingen-Trainer Nicki Neubauer empfahl. 2015/16 und 2016/17 spielte Edberg erfolgreich für die Freiburgerinnen, die sich an der Spitze einnisteten. Trainer Neubauer wechselte indes nach fünf guten Jahren im letzten Sommer zum VC Kanti. Er will hier Ähnliches aufbauen wie in Düdingen. Und er überzeugte Johanna Edberg, ihn zu begleiten. Er kennt den Wert einer starken Libera. «Nicki hat mich als Trainer am weitesten gebracht, denn ich kann, auch mit 30, immer noch sehr viel lernen», erklärt sie.

Platz 4 will sie mit ihrem Team erreichen, um im Play-off-Viertelfinal gegen Neuenburg (ab 17./18. März) eine gute Ausgangslage zu haben. Dazu brauchte es heute gegen Franches-Montagnes und am Sonntag in Schaan zwei Siege, möglichst mit 3:0. Denn NUC, das heute nach Aesch reist, und Kanti liegen mit je 40 Punkten nur einen Satz auseinander …

Johanna Edberg, Libera des VC Kanti

Am 19. Dezember 1987 kam Johanna Edberg in Fortaleza in Brasilien auf die Welt. Die Mutter ist Brasilianerin, der ­Vater Schwede. ­Volleyball erlernte sie an den Stränden des Bundesstaats Ceará. Mit 18 folgte sie ihrem Vater nach Katrineholm (nahe Örebro) und spielte Hallenvolleyball. Nach einem Abstecher zu Hainaut Volley in Frankreich nahm «Jojo» dann, vor rund drei Jahren, ein Angebot von Düdingen an. Nach zwei NLA-Jahren dort mit Trainer Nicki Neubauer kam sie 2017 mit ihm zum VC Kanti.

Verband entzieht Köniz die Lizenz

VOLLEYBALL. Die Lizenzkommission von Swiss Volley entzieht den NLA-Frauen von Köniz für die laufende Saison die Spiellizenz – obwohl sich der Klub für die kommende Spielzeit bereits aus der höchsten Liga zurückgezogen hat. Franches-Montagnes (9.) – der heutige Gegner des VC Kanti – erbt damit den letzten Play-off-Platz.

Köniz hatte die Lizenz für diese Saison nur mit Auflagen erhalten. Offenbar hat der mit finanziellen Problemen kämpfende Berner Klub nun gegen diese Auflagen verstossen. Der Verband begründete den Lizenzentzug damit. «Das ist eine gravierende Massnahme. Aber unter diesen Umständen war es die einzig mögliche Sanktion», wird Roger Meier, der Präsident der Lizenzkommission, zitiert. Noch ist der Entscheid nicht rechtskräftig. Köniz kann bis am nächsten Dienstag Rekurs dagegen einzulegen. Deshalb finden die letzten Qualifikationsspiele von Köniz heute gegen Lugano und am Sonntag bei Franches-Montagnes wie geplant statt. Wird der Entscheid der Lizenzkommission aber nicht noch umgestossen, erbt Franches-Montagnes den achten Rang der Bernerinnen in der Tabelle. Die Jurassierinnen würden also doch noch das Play-off erreichen.

Mitte Februar hatte der sechsfache Meister Köniz (von 2000 bis 2009) bekannt gegeben, dass er sich auf 2018/19 aus der höchsten Liga in die NLB zurückzieht. (sda)

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Ein guter Block gibt dem Team mehr Power

Aus der Bahn, hier kommt ein Hammer: Angela Lowak hängt sich in jedem Spiel voll rein, hier schreit sie ihre ganze Energie positiv raus für einen Punkt.  BILD REINHARD STANDKE

Der VC Kanti muss heute in der BBC-Arena gegen Köniz punkten, um den Vorsprung auf Verfolger Neuenburg zu wahren. Und dann steht morgen auswärts der Cuphalbfinal gegen NUC an. Angreiferin Angela Lowak ist eine der Leistungsträgerinnen bei den Schaffhauserinnen.

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Reinhard Standke

VOLLEYBALL. Plötzlich ging alles ganz schnell: Im letzten Mai konnte die inzwischen 24-jährige Angela Lowak nicht nur den Abschluss ihres Studiums (Supply Chain Management), sondern auch die Unterzeichnung ihres ersten Profivertrages als Volleyballerin feiern. «Ich hatte sie schon früher beobachtet», sagt Kanti-Trainer Nicki Neubauer, der im letzten Frühjahr Kontakt mit Lowak aufnahm. Die Chance müsse sie nutzen, empfahl ihr Agent, und die Texanerin tat wie angeraten. Angefangen mit Volleyball hat Angela Lowak im Alter von acht Jahren. «Ich habe alles probiert», berichtet sie über ihre sportliche Vergangenheit, bei der sie ihre Mutter unterstützte. «In Basketball und Leichtathletik war ich in jungen Jahren besser, für Volleyball brauchte es Zeit», erinnert sich die 1994 geborene Spielerin. Zu Highschool-Zeiten, im Alter von 16 Jahren, meinte ihr Coach, sie könne auf dem Level von Universitätsteams spielen. «Dies machte ich dann zu meinem Ziel.» Bevor es dazu kam, sollte Lowak in den Jahren 2009, 2010 und 2011 für die amerikanische Jugendnationalmannschaft selektioniert werden. Ab 2012 spielte Angela Lowak für die Texas A&M University in College Station (Agriculture und Mechnical Engineering) in der höchsten NCAA Division.

Aufgewachsen in Texas Von Beginn an erhielt sie diverse Auszeichnungen, doch nach der Saison 2015 bricht die Auflistung der Highlights in ihrer Karriere ab: Lowak erlitt im September eine langwierige Verletzung im linken Knie und befürchtete schon, sie würde nie wieder spielen können. Erst im Januar 2017 konnte sie im Kraftraum wieder mit Trainings beginnen, spielte in der Folge aber nicht in einem Team. Dennoch führte sie der Weg nach Schaffhausen. «Angela führt sich hier extrem wohl», weiss Trainer Neubauer, was die Spielerin mit einem strahlenden Lächeln bestätigt. Aufgewachsen ist sie im texanischen New Braunfels, rund 50 km von Austin entfernt. Im von deutschen Einwanderern an den Flüssen Comal und Goudeloupe River gegründeten Städtchen (74 000 Einwohner) sind noch Fachwerkhäuser zu finden, Ende Oktober findet das grosse Wurstfest mit Masskrugstemmen statt. «Ich bin gerne outdoor», sagt Lowak zu ihren Hobbys. Im Sommer könnte man sie so beim Wandern auf dem Randen oder mit dem Gummiboot auf dem Rhein antreffen. Neben ihrer Volleyballkarriere und ihrem Studium habe sich die Sportlerin bei diversen Hilfsprojekten im Ausland als freiwillige Helferin engagiert, berichtet der VC Kanti bei der Vorstellung von Lowak.

Neubauer mit gutem Riecher

Zurück zum Volleyball: «Es macht extrem Spass, mit ihr zu arbeiten, aus Trainersicht ist es ein Traum», lobt Nicki Neubauer. «Sie ist technisch noch nicht ausgereift, versteht aber, was man von ihr will, und hat viel gelernt. Angela ist super sportiv, energiegeladen und hilft dem Team», so der Kanti-Trainer weiter. «Ich hatte einen guten Riecher, sie ist eine wertvolle Spielerin.» «Nicki pusht uns jeden Tag, er glaubt an uns», sagt die Spielerin, die sich für den Teamsport begeistert. «Man hat die Chance, als Team zu gewinnen, auch wenn man mal nicht so gut spielt. Diese Spiele bringen uns weiter», erklärt Lowak. Was gibt ihr den Kick? «Ich mag den Angriff, aber ein Block, das ist es. Ein guter Block gibt dem Team mehr Power.»

Doppelspieltag

Die zwei Spiele vom Wochenende müsse Kanti gewinnen, das Team müsse das Momentum aufbauen. «Köniz blockt gut. Unsere Erfolgschancen hängen von uns ab, wir müssen uns auf uns konzentrieren. Das Team ist fähig dazu», meint Angela Lowak zum heutigen NLA-Spiel (BBC-Arena, 17.30 Uhr). Genau 24 Stunden später steht der VC Kanti nach der Saison 2012/13 wieder im Cuphalbfinal. Im letzten Monat haben die Schaffhauserinnen auswärts zweimal beim Gegner Neuenburg verloren. «NUC ist gut drauf, wir wissen, wie wir spielen und kämpfen müssen. Wir haben zuletzt Fortschritte gemacht, ein Sieg ist möglich», hofft nicht nur Lowak auf einen Finaleinzug. Dies auch ohne die verletzte Chantale Riddle, die in der Topscorertabelle von Swiss Volley noch als beste Kanti-Spielerin geführt wird.

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Chantale Riddle, die sprungstarke Teamplayerin

Seit Saisonbeginn sorgt Chantale Riddle beim  VC Kanti für viele Punkte und wächst in ihrer Rolle  als  weitere Teamleaderin.

Bild W. Sch.

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VON REINHARD STANDKE

VOLLEYBALL Dank ihrer grossen Sprungkraft und der vielen Punkte, die sie erzielt, gehört die US-Amerikanerin Chantale Riddle zu den Spielerinnen, die im aktuellen Kantiteam herausragen. «Es war mein Ziel, sie zu Kanti zu bringen», so Cheftrainer Nicki  Neubauer. «Hier hat sie sich bald eingelebt und ist schnell durch ihre Leis- tungen in eine Leaderrolle hineinge- wachsen». Dies neben Captain Natalia Cukseeva.

Zum Volleyball kam Chantale Riddle im Alter von zehn Jahren. Ihren Vornamen bekam die 1991 geborene Spielerin nach einem französischen Model, das ihrer Mutter gefiel. Aufgewachsen in Roswell (New Mexico), konnte sie vor ihrer Volleyballkarriere diverse Sportarten in einem Freizeitcenter des YMCA, das ihre Grossmutter leitete, ausprobieren. Mit fünf war sie im Ballett, mit acht Jahren beim Fussball. Dazu kamen Turnen, Cheerleading und Leichtathletik. In Letzterem war sie in den Disziplinen Weit-, Drei- und Hochsprung aktiv, daneben im 400-Meter-Lauf. Ihr Traum war, einmal Profi-Athletin zu werden. «Sport war mein Leben.» Im Volleyball durchlief sie die Teams von Middle und Highschool und erhielt anschliessend ein Angebot der University of New Mexico in Albuquerque. «Mit 18 mochte ich zwar Volleyball, konnte mir aber nicht vorstellen, dass dies einmal mein Leben ausfüllen würde. Aber ich habe die Herausforderung angenommen», so die heute 26-Jährige . Nach dem Studienabschluss im Dezember 2014 als Sozialarbeiterin vermittelte der von ihrem Coach empfohlene Agent sie nach Kangasala (FIN). Dort begann sie mit dem Team auf Rang fünf und schloss nach vier Monaten die Saison auf Platz zwei hinter Salo ab. Dennoch strebte sie einen Wechsel an, sie vertraute ihrem Agenten und ging nach Düdingen. «In der Schweiz sind die Teams professioneller, Düdingen hatte mehr Full-Time Spielerinnen, in Finnland musste ich selbst für einen Sieg mehr Punkte machen», sagt Chantale Riddle. Nach zwei Saisons vertraute sie ihrem Coach und folgte ihm nach Schaffhausen. «Ohne Nicki wäre ich nicht in der Schweiz geblieben», gesteht die Angriffsspielerin. «Chantale hat eine unheimliche Entwicklung ihrer Persönlichkeit gemacht, sie ist ein absoluter Teamplayer», lobt sie Trainer Neubauer. «Sie hat gelernt, in der Abwehr zu spielen und ihre Rolle auf dem Feld wahrzunehmen.» Eine Spielerin wie sie habe dem VC Kanti in den letzten Jahren gefehlt.

Vor dem heutigen Heimspiel (20.00 Uhr) gegen Düdingen blickt Chantale Riddle auf die Partie bei Volero Zürich zurück: «Manchmal muss im Leben etwas schlecht laufen, damit es besser wird.» Kanti habe heute nichts zu verlieren, meint Nicki Neubauer: «Düdingen ist gut drauf, ein Satz- oder ein Punktgewinn wäre harte Arbeit.» Mehr rechnet sich der Kantitrainer für das Spiel vom Sonntag gegen Franches-Montagnes aus. «Es wird nicht einfacher, wir müssen unser Spiel machen», so Chantale Riddle. Mit einem Sieg gegen das Team aus dem Jura (BBC-Arena, Beginn 17.30 Uhr) könnte der VC Kanti den Vorsprung auf die Verfolger weiter vergrössern. Zuvor kommt es um 15 Uhr zum Spitzenspiel in der 2.  Liga zwischen dem VC Kanti 2 (2.) und Aadorf (4.).

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Das Captain-Amt als Herausforderung

Mit Natalia Cukseeva hat beim VC Kanti eine der vier Spielerinnen die Captain Binde übernommen, die schon letzte Saison in Schaffhausen spielte.

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VON HANS CHRISTOPH STEINEMANN

VOLLEYBALL Im Fall von Natalia Cukseeva würde man wohl erwarten, mit einem Dolmetscher für Russisch zum Interview zu kommen. Aber weit gefehlt: Die auf diese Saison hin zum Captain Ernannte spricht perfektes Hochdeutsch und stellte sich auch gerne für ein zwanzigminütiges Gespräch in der Sportsendung «Seitenlinie» des Schaffhauser Fernsehens zur Verfügung (ist im Onlinestream unter www.shf.ch abrufbar). Die gebürtige Kasachin aus  Alma-Ata weiss viel zu erzählen aus ihrem Leben als Volleyballerin, das rein von ihrer Herkunft her einige Stationen umfasst. Das begann mit rund eineinhalb Jahren, als sie mit ihrer Mutter von Kasachstan nach Bayern zog, wo ihre Mutter Marina Cukseeva 1991 beim SV Lohhof professionell Volleyball spielte. Mit der kasachischen Nationalspielerin und sechsfachen Europacupsiegerin kam die kleine Natalia dann eines Tages nach Hamburg.

U-20-Weltmeistertitel in Mexiko

Von Volleyball wollte sie indes zuerst nichts wissen, später begann sie in Hamburg trotzdem eine Volleyballkarriere. Über den CVJM kam sie zum 1.  VC Norderstedt. Nachdem der VCN 2006 den Aufstieg in die 2. Liga geschafft hatte, ging die Junioren-Nationalspielerin zwecks besserer Förderung zum Bundesliga-Aufsteiger WiWa Hamburg. In Wandsbek stand die Grossgewachsene zusammen mit ihrer Mutter, die als Spielertrainerin agierte, in einem Team. Nach einer Saison wechselte die Aussenangreiferin, die 2007 an der U-18-EM im Beachvolleyball Fünfte wurde, innerhalb der Stadt zum VT Aurubis Hamburg. 2009 feierte Natalia Cukseeva ihren bislang grössten Erfolg, als sie mit dem deutschen Nachwuchs den Titel bei der U-20-WM in Mexiko gewann. Allzu hoch würde sie diesen Titel aus heutiger Sicht nicht mehr einstufen, das sei schon lange her, ein schönes Erlebnis war es aber gleichwohl für sie. Und es öffnete ihr den Weg zum VC Wiesbaden, dort arbeitete sie ab 2011 mit Trainer Andreas Vollmer zusammen. Suhl, Aurubis Hamburg und VC Almaty hiessen die weiteren Stationen, ehe sie 2016 dem Ruf des VC Kanti folgte. In Kasachstan, wo immer noch ihr Vater lebt, wollte sie unbedingt ihre ursprüngliche Heimat besser kennenlernen, war dann aber froh, dass sie spät noch Unterschlupf in Schaffhausen fand. Hier in der Kleinstadt gefällt es ihr bestens, und das familiäre Umfeld im VC Kanti helfe allen sehr, auch im normalen Alltag.

Nach der durchzogenen letzten Saison (Platz 8) setzt auch der neue Trainer Nicki Neubauer auf Natalia Cukseeva. Als erfahrene Spielerin und nun auch als Captain kann sie dem sehr jungen Team mit ihrer Routine Stabilität auf und neben dem Platz vermitteln. Bisher mit gutem Erfolg, denn die Schaffhauserinnen sind mit elf Punkten aus sechs Spielen gut in die Saison gestartet. Das weckt Erwartungen. Und diese müssen erfüllt werden, auch im nächsten Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr, BBC-Arena) gegen das aus Sicht von Natalia Cukseeva meist unangenehm aufspielende Lugano. Der Favorit heisst nun nämlich VC Kanti.

Porträt Natalia Cukseeva.

Geburtsdatum: 22. Januar 1990. – Nationalität: Deutsch. – Geburtsort: Alma-Ata, Kasachische SSR. – Grösse: 1,85 m. – Position : Aussenangriff/Diagonal. – Vereine. Jugend: CVJM Hamburg. Bis 2006 1. VC Norderstedt. 2006 bis 2007 WiWa Hamburg. 2007 bis 2009 VT Aurubis Hamburg. 2009 bis 2010 SV Lohhof. 2010 bis 2012 1. VC Wiesbaden. 2012 bis 2014 VfB 91 Suhl. 2014 bis 2015 VT Aurubis Hamburg. 2015 bis 2016 VC Almaty (Kasachstan). 2016 bis ... VC Kanti Schaffhausen (seit 2017/18 als Captain). – Nationalmannschaft: 46-mal Jugend-/Juniorinnen-Nationalmannschaft in Deutschland. –  Erfolge: 2009 U-20-Weltmeisterin. 2014 DVV-Pokal-Finalistin mit VfB 91 Suhl (0:3-Niederlage gegen die Roten Raben Vilsbiburg vor 11 000 Fans in Halle/Westfalen). 2015 3. Platz Kasachischer Pokal.

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Korina Perkovac für Einsätze in der NLA beim VC Kanti Schaffhausen

Der VC Kanti Schaffhausen konnte mit der 18-jährigen Schweizerin Korina Perkovac, die aktuell im NLBTeam des Volley Luzern spielt, neu eine Doppellizenz lösen. Ihr Stammverein bleibt dabei Volley Luzern, nach Absprache und Koordination der Spieldaten hat der VC Kanti Schaffhausen die Möglichkeit die 1.84 m grosse Aussenangreiferin im NLA-Team einzusetzen.

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Die Tochter des bekannten Handballtrainers Goran Perkovac bringt NLA-Erfahrung mit und spielte in der letzten Saison bei Volley Top Luzern, welches auf das Ende der letzten Saison aus finanziellen Gründen freiwillig aus der NLA abstieg. Korina hatte in diesem Team eine tragende Rolle inne und gilt als grosses Talent in der Volleyballszene.

Aus schulischen Gründen konnte Korina das damals unterbreitete Angebot des VC Kanti Schaffhausen zu einem Vereinswechsel in die Munotstadt auf die laufende Saison noch nicht annehmen.

Da sich Anja Lutz einer weiteren arthroskopischen Untersuchung unterziehen muss, wird Korina Perkovac bereits am Sonntag beim Heimspiel gegen den VBC Cheseaux zum ersten Mal im Kantidress zu sehen sein.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

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Kanti Smash 2017/18

 

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). h.l.Mathias Lerch, Ludwig Horvath, Anja Lutz, Nina Lutz, Marija Smiljkovic, Natalia Cukseeva, Katerina Holásková, Vivian Guyer, Nicki Neubauer.
v.l.Chantale Riddle, Angela Lowak, Caila Stapleton, Sara Pavlovic, Johanna Edberg, Elise Boillat.

Das Kanti-Team ist mit zwei weiteren Neuzugängen für die kommende Saison komplett!

Die Kantifans werden in der Saison 2017/2018, neben den bereits kommunizierten Verpflichtungen, zwei neue Gesichter auf dem Volleyballfeld in der BBC Arena sehen:

Angela Marie Lowak (links) und Marija Smiljkovic verstärken das Kanti-Team und stehen dem Trainer Duo ab heute zum offiziellen Trainingsbeginn zur Verfügung.

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Die 23-jährige Aussenangreiferin Angela Marie Lowak kommt aus den USA und hat im Alter von 8 Jahren mit Volleyball begonnen. In den Jahren 2009, 2010 und 2011 ist Angela für die amerikanische Jugendnational Mannschaft selektioniert worden. Ab 2012 hat Angela Marie Lowak für die Texas A&M University in der höchsten Division gespielt und 2017 ihren Bachelorabschluss erreicht.

Neben ihrer Volleyballkarriere und ihrem Studium engagierte sich die sympathische Sportlerin auch bei diversen Hilfsprojekten im Ausland als freiwillige Helferin.

Junge Mittelblockerin aus Luzern

Zur grossen Freude der Teamleitung hat sich das junge Talent Marija Smiljkovic aus Luzern entschieden ihre Karriere beim VC Kanti fortzusetzen. Die 18-jährige Studentin hat in der letzten Saison bereits NLAErfahrung auf der Mitteposition bei Top Volley Luzern gesammelt.

Kanti-Headcoach Nicki Neubauer ist mit Marija aus ihrer gemeinsamen erfolgreichen Zeit bei der Jugendnationalmannschaft bestens bekannt. Die junge, 184cm grosse, Mittelblockerin hat einen Zweijahresvertrag beim VC Kanti unterschrieben.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

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Ludwig Horvath neuer Assistenztrainer des VC Kanti

Auf Wunsch des neuen Cheftrainer Nicki Neubauer hat der VC Kanti den 52-jährigen Österreicher Ludwig Horvath auf die kommende Saison verpflichtet.

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Horvath bringt Erfahrung im Damen- und Herrenbereich mit, hat in der Vergangenheit in der Österreichischen 1. Bundesliga beim SSK Feldkirch sowohl Damen als auch Herren trainiert und jeweils die CEV-Cup Qualifikation in den Jahren 2002, 2003 und 2005 erreicht.

Zuletzt trainierte er seit 5 Jahren den VC Dornbirn in der 2. Österreichischen Bundesliga und war 2013 und 2014 Nationaltrainer der lichtensteinischen Nationalmannschaft.

Neubauer und Horvath kennen sich schon lange und haben auch bereits erfolgreich zusammen gearbeitet.

Der neue Assistenztrainer Ludwig Horvath wird denn auch in der Zeit, in der Nicki Neubauer mit der deutschen Nationalmannschaft an der Europameisterschaft in Baku (Aserbaidschan) teilnimmt, die Verantwortung für das Team übernehmen.

Der VC Kanti freut sich mit Ludwig Horvath einen weiteren erfahrenen Mann im Staff des Nationalliga A Teams begrüssen zu dürfen.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

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Schwedische Nationalmannschafts-Libera zum VC Kanti

Als Nummer eins auf der Libera Position verpflichtet der VC Kanti die Schwedisch/Brasilianische Doppelbürgerin Johanna Vieira Edberg.

Nachwuchsspielerin Sara Pavlovic erhält die Chance als zweit Libera.

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Die 30-jährige Edberg spielte in den letzten zwei Saisons bei Liga Konkurrenten TSV Düdingen unter demneuen VC Kanti Coach Nicki Neubauer.

Vor ihrem Engagement in der Schweiz spielte die in Fortaleza (Brasilien) geborene Johanna Edberg bis 2007in Brasilien, anschließend wechselte die 163 cm große Libera in die schwedische Liga zum Elverket Stockholm. Ihr erstes Ausland Engagement absolvierte Edberg in Frankreich in der Saison 2013/2014. Nach einer Saison in Schweden (Volleyball Club Katrinenholm) folgte dann der Wechsel in die Schweiz zum TSV Düdingen.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen. Viel Glück beim greatest Team in the Town.

Neben Edberg hat sich der VC Kanti entschieden die junge 17-jährige Sara Pavlovic ins NLA Kader aufzunehmen. Pavlovic trainierte in der letzten Saison schon teils im NLA Team und kam auch zweimal zum Einsatz.

Der VC Kanti möchte der jungen Sara Pavlovic die Möglichkeit geben, neben der routinierten Teamkollegin weitere Fortschritte erzielen und das Kanti-Team in Kampf um die Meisterschaft unterstützen.

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Caila Stapleton zum VC Kanti

 

Der VC Kanti besetzt die Zuspielposition in der kommenden Saison mit der Amerikanerin Caila Stapleton.


Die 24-jährige Caila Stapleton, welche im Ausland bereits Erfahrung sammeln konnte, wechselt für die kommende Saison vom isländischen Erstligisten Knattspyrnufélag Akureyrar in die Munotstadt und besetzt
neben dem jungen Schweizer Talent Vivian Guyer die Zuspielposition.

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Bei den Kantigirls will die 183 cm grosse Zuspielerin das Spielniveau hoch halten, die Teamkolleginnen zur harten Arbeit motivieren und für eine positive Energie sorgen. Dies ist ihr auch in ihrem Engagement beim Knattspyrnufélag Akureyrar sehr gut gelungen, ihr Team hat es bis ins Finale geschafft und Caila wurde als beste Zuspielerin der isländischen Liga gewählt.

Caila Stapleton hat an der Universität in San Diego Kunst und Geschichte studiert und hat auch während
ihrer Studienzeit stets zu den besten der Liga gezählt.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen.
Viel Glück beim greatest Team in the Town.

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Chantale Riddle beim VC Kanti unter Vertrag

Die 26-jährige Diagonal Spielerin wechselt vom TS Volley Düdingen auf die kommende Saison
2017/2018 zum VC Kanti Schaffhausen und folgt so ihrem Trainer Nicki Neubauer, der sie 2015
nach Düdingen geholt hat.

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Die physisch starke Linkshänderin spielte vor ihrem Engagement in Düdingen (2015/2016 und
2016/2017) bereits beim finnischen Vizemeister LP Kangasala und war zuvor Leistungsträgern
beim Universitätsteam von New Mexico.
Mit ihren 180 cm zählt Chantale Riddle nicht zu den grössten Spielerinnen, aber durch ihre
unglaubliche Sprungkraft und vorbildliche Arbeitseinstellung ist sie unter der Leitung vom Nicki
Neubauer zu einer Führungsspielerin geworden.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen.
Viel Glück beim greatest Team in the Town.

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Anja und Nina Lutz zum VC Kanti

Die Lutz Schwestern Nina(links) und Anja spielen nächste Saison gemeinsam beim VC Kanti

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Details zum Kanti-Kader
Die Team Bildung auf die NLA-Saison 2017/2018 unter dem neuen Cheftrainer Nicki Neubauer läuft auf Hochtouren.

Anja und Nina Lutz gemeinsam beim VC Kanti
Anja Lutz, (rechts) die schon in der Saison 2015/2016 beim VC Kanti spielte, kehrt auf die bevorstehende Saison zu den Schaffhauserinnen zurück. Ihr folgt auch ihre Schwester Nina. Die 27-jährige Mittelblockerin bringt NLA Erfahrung aus ihrer Zeit beim Volley Toggenburg mit und spielte zuletzt beim NLB Spitzenverein Aadorf.

Herzlich willkommen beim VC Kanti Schaffhausen.
Viel Glück beim greatest Team in the Town.

Weiter im VC Kanti NLA-Kader
Neben den beiden Schweizer Nationalspielerinnen Elise Boillat und Vivian Guyer, die einen laufenden Vertrag für 2017/2018 haben, wurden die Verträge der Mittelblockerin Katerina Holaskova und der Aussenangreiferin Natalia Cukseeva um eine weitere Saison verlängert.

Ann-Christin Quade muss sich einer Operation unterziehen und fällt für ein Jahr aus.

Verlassen werden den Verein
Yiting Cao, Keylla Fabrino Ramos, Giulia Rigon und Sandra Rojas Bacchi sowie Lisa Leu deren Verträge nicht verlängert wurden.

Vielen herzlichen Dank für euren Engagement beim VC Kanti und viel Erfolg für die Zukunft.

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Nicki Neubauer kehrt zum VC Kanti zurück

Neuer Cheftrainer beim VC Kanti wird mit Nicki Neubauer ein alter Bekannter. Er unterzeichnete einen Zweijahresvertrag mit Option.

Trainer Nicki Neubauer gibt seinem Düdinger Team Anweisungen im Heimspiel gegen den VC Kanti (3:2). Im Sommer wird er neuer Trainer in Schaffhausen. Bild Werner Schläpfer

Bericht Schaffhauser Nachrichten

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VON REINHARD STANDKE

Nach fünfjähriger erfolgreicher Tätigkeit beim NLA-Konkurrenten Düdingen kehrt Nicki Neubauer zum VC Kanti zurück. Der 40-jährige Deutsche war schon von 2009 bis 2012 als Co-Trainer von Andi Vollmer und Carole Crittin bei Kanti tätig. Dass Neubauer bei Düdingen nicht nur Baumeister des NLA-Teams war, sondern mit seiner Kompetenz auch im Nachwuchs- und Ausbildungsbereich erfolgreiche Arbeit leistete, bewog die Kanti-Verantwortlichen, ihn zurückzuholen.

Zurück nach Hause

In Düdingen hatte Neubauer seinen Vertrag nicht verlängert. Dies sei ein Herzensentscheid für seine in Feldkirch lebende Familie – seine Ehefrau und seine beiden bald schulpflichtigen Kinder –, hatte der Verein vor drei Wochen bekannt gegeben. Obwohl er Angebote aus der Schweiz und halb Europa vorliegen hatte, entschied sich Neubauer für einen Zweijahresvertrag mit einer Option für ein weiteres Jahr beim VC Kanti. Dies ermöglicht ihm, während der Saison mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, zumal er nach dem Schweizer Saisonende gemeinsam mit Andi Vollmer als Co-Trainer unter Felix Koslowski mehrfach mit dem deutschen Frauennationalteam an Turnieren, der WM-Qualifikation und der EM unterwegs ist. So wird der neue Kanti-Cheftrainer einen Teil der Saisonvorbereitung ab Ende August verpassen. Nicht nur deswegen sei ein Co-Trainer ein Muss, sagt Neubauer. Wer Assistenztrainer werde, sei noch offen, mit dem jetzigen Cheftrainer Teemu Oksanen habe er noch nicht sprechen können. «Ich freue mich, nach fünf Jahren wieder nach Hause nach Schaffhausen zu kommen», sagt Neubauer. «Der Kontakt ist nie abgerissen.»

Mit dem noch zu bildenden Kanti-Team will sich der neue Cheftrainer in der ersten Saison im Mittelfeld der Tabelle festsetzen und die Mannschaft nachhaltig weiterentwickeln. Die Verträge mit Elise Boillat und Vivian Guyer (beide erhielten eine Berufung ins Schweizer Nationalteam) sowie der Italienerin Giulia Rigon (ab der kommenden Saison einsetzbar als Schweizer Spielerin) laufen weiter. «Wir wollen die Basis der Schweizer Spielerinnen quantitativ und qualitativ auf fünf bis sechs ausbauen«, so Neubauer. «Bei den weiteren bisherigen Spielerinnen warten wir die Entwicklung der nächsten Wochen ab.»

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Nicki Neubauer als Cheftrainer zurück zum VC Kanti Schaffhausen

Nach fünfjähriger erfolgreicher Tätigkeit beim NLA-Konkurrenten TS Volley Düdingen kehrt Nicki Neubauer zum VC Kanti zurück.

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Nicki Neubauer war in den letzten fünf Jahren massgeblich für die Entwicklung beim TS Volley Düdingen mitverantwortlich. Neubauer war bei Düdingen nicht nur Baumeister des NLA-Teams, sondern er hat mit seinem Einsatz und seiner Kompetenz auch im Nachwuchs- und Ausbildungsbereich erfolgreiche Arbeit geleistet.

Alle diese Eigenschaften haben die Verantwortlichen angeführt von VC-Kanti-Präsident Heinz Looser dazu bewogen Nicki Neubauer nach Schaffhausen zurückzuholen. Er passt mit seinen Qualitäten ausgezeichnet zu fünf Jahres-Ausbildungsplan des VC Kanti, bei dem Nicki Neubauer auch mitarbeiten wird.

Neubauer war schon von 2009 – 2012 als Co-Trainer unter Andi Vollmer beim VC Kanti tätig und kennt somit den Verein und die Strukturen in Schaffhausen. Der 40-jährige Deutsche Neubauer unterzeichnet beim VC Kanti einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein drittes Jahr.

Gegen Ende der Saison gilt es nun das Team für die Zukunft zusammenzustellen. Nicki Neubauer hatbereits klare Vorstellungen, wie dieses aussehen wird. Die Absenz während der Frauen-WM, bei der Neubauer als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft tätig ist, muss noch geklärt werden. Auch da liegen bereits Optionen vor.

Der VC Kanti freut sich, dass sich Nicki Neubauer trotz einigen anderen Angeboten für Schaffhausen entschieden hat.

Herzlich willkommen zurück beim VC Kanti Schaffhausen.

Viel Glück beim greatest Team in the Town

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