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VC Kanti holt nach zwei vergebenen Matchbällen doch noch drei Punkte

Mit einem 3:1-Sieg im Jura bei Franches-Montagnes startet der VC Kanti erfolgreich ins Jahr 2021.

Viviane Habegger, Nicki Neubauer, Irina Kemmsies, Miriam Reiser, Melanie Kunz, Pia Leweling, Korina Perkovac, Taylor Fricano, Lara Hasler, Wiebke Silge, Karis Watson, Natalia Cukseeva, Sofia Kosma, Claudio Kriech. 

Herzhaft bejubeln das Kanti-Team den 3:1 Sieg gegen Franches-Montagnes. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Werner Schläpfer, Les Breuleux JU

VOLLEYBALL. Im dritten Satz hatten die Schaffhauserinnen mit 24:22 geführt, waren zu zwei Matchbällen gekommen – nachdem die ersten beiden Sätze bereits mit 25:14 und 25:18 an den VC Kanti gegangen waren –, doch in diesem Moment schwächelten die Gäste ein wenig. Das Team von Trainer Nicki Neubauer war am Service und am Block nicht mehr ganz so souverän und konzentriert wie in den ersten beiden und auch wieder im vierten Satz. Und weil das Team von Franches-Montagnes nun seine beste Phase erlebte, gelang es den Jurassierinnen nicht nur, zum 24:24 auszugleichen, sondern auch noch mit 25:24 in Führung zu gehen. Da hatte ein Time-out von Neubauer vor dem Service von Varé nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Und in der allgemeinen Euphorie doppelte VFM mit dem 26:24 gleich nach und buchte den nicht unverdienten Satzgewinn.

Denn die beiden starken Ausländerinnen, die Kolumbianerin Ivonne Montaño auf Diagonal, und die kleine, aber sehr explosive Spanierin Nsunguimina Belly auf Aussen, vermochten nun dem Spiel mehr und mehr ihren Stempel aufzudrücken. Ansonsten fehlte es dem Team des französischen Trainers Olivier Lardier neben der Unausgeglichenheit im Kader aber vor allem an Konstanz, um dem spielerisch insgesamt klar stärkeren VC Kanti wirklich gefährlich werden zu können.

Dass Kanti-Trainer Nicki Neubauer auf die sich bis heute noch in Quarantäne befindliche Mittelblockerin und Captain Katerina Holaskova hatte verzichten müssen – dies in Folge eines positiven Covid-19-Tests ihres Vaters übers Neujahr –, hatte nur wenig Einfluss aufs Spiel. Denn mit Karis Watson (USA) und der deutschen Wiebke Silge waren die zwei Mittepositionen praktisch gleichwertig besetzt. In der Blockarbeit war auch der grösste Unterschied zwischen beiden Teams festzustellen: Mit 20:11 Blockpunkten war der VC Kanti hier, wie schon so oft in dieser Saison, klar über­legen. Solange der Block und der Service so funktionierten, wie sich Trainer Neubauer das vorstellt, hatten die mit einigen kleiner gewachsenen Akteurinnen bestückten Akteurinnen von VFM oft grössere Probleme.

Serviceserien machen Unterschied

Das war in den ersten beiden Sätzen zu sehen, als dank Serviceserien von Vizecaptain und Zuspielerin Irina Kemmsies oder von Pia Leweling immer wieder lange Punkteserien ge­langen. Im zweiten Abschnitt kassierten die Schaffhauserinnen zwar eine solche Service­serie von Larissa Rothenbühler zum 10:4 für das Heimteam, doch durch Kemmsies-Aufschläge und Silge-Blocks kamen die richtigen Antworten – und bald stand es 11:11. Bis 15:15 blieb Franches-Montagnes dran, danach zog der VC Kanti über 22:15 auf 25:18 davon – ein Block von Leweling/Silge brachte dabei den Satz. Bei 24:17 nahm Neubauer seinen einzigen Wechsel der Partie vor: Die junge Zuspielerin Melanie Kunz kam kurz für Irina Kemmsies. Nicht zum Einsatz kam wie angekündigt die neu verpflichtete Griechin Sofia Kosma, die sich wie auch Miriam Reiser auf der Bank bereit hielt.

Obschon die Partie nach dem Satzverlust der Gäste im vierten Durchgang bis zum 7:8 noch ausgeglichen verlief, gab es in der Folge kaum mehr Zweifel am Vollerfolg der Gäste. Die Schaffhauserinnen fanden dank mehr Druck am Service wieder zu ihrem gewohnten Spiel und liessen bis zum 25:17 nichts mehr anbrennen.

Am nächsten Sonntag kommt es gleich zum Rückspiel gegen VFM in der BBC-Arena, am Samstag reist der VC Kanti aber ­zuerst noch nach Genf zum Spiel gegen das von Aïda Shouk trainierte Genève Volley. (hcs.)

NLA Frauen: Franches-Montagnes - VC Kanti SH 1:3 (14:25, 18:25, 26:24, 17:25). La Pépinière, Les Breuleux JU. - SR Michael Hutmacher/Alfio Sanapo. - Spieldauer: 25, 25, 24 und 25 = 99 Minuten. - VFM: Vlasic (5 Punkte), Gerber (1), Willis (11), Rothenbuehler (10), Varé (4), Nsunguimina (12), Montaño (16), Chappatte, Gomes, Liberas Nicolet/Sciarini; nicht eingesetzt: Simonin,Sène. - VC Kanti: Perkovac (11 Punkte), Watson (13), Kemmsies (Cap./2), Fricano (16), Leweling (18), Silge (11), Kunz, Liberas Habegger/Hasler; nicht eingesetzt: Kosma, Reiser. Ohne Cukseeva, Guyer (verletzt) und Holaskova (bis heute in Quarantäne).

Bilder Werner Schläpfer,   Video,   Link Volley1


NLA. Männer: Lausanne UC - Schönenwerd 0:3 (18:25, 20:25, 21:25). Chênois - Jona 3:1 (27:29, 25:14, 25:12, 25:21). - Sonntag: Volley Luzern - Näfels 1:3 (25:22, 20:25, 19:25, 13:25). – Spitze: 1. Amriswil 11/30. 2. Chênois 12/28. 3. Näfels 12/20. 4. Schönenwerd 11/17. 5. Lausanne UC 10/14. 6. Jona 8/9. 7. Volley Luzern 11/6. 8. Traktor Basel 11/5.

Volleyball-NLA vom Wochenende

Sonntag: Franches-Montagnes - VC Kanti SH 1:3. Neuchâtel UC - Genève Volley 3:0 (25:14, 25:20, 25:16). – Samstag: Cheseaux - Düdingen 3:1 (25:23, 17:25, 25:18, 25:14). Aesch-Pfeffingen - Toggenburg 3:0 (25:19, 25:12, 25:12).

Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 14/39 (41:6). 2. Neuchâtel UC 14/33 (37:15). 3. Düdingen 12/26 (29:14). 4. Kanti SH 11/24 (27:14). 5. Cheseaux 13/18 (24:27). 6. Franches-Montagnes 13/17 (22:24). 7. Volley Lugano 11/15 (21:23). 8. Toggenburg 13/9 (10:33). 9. Genève Volley 14/7 (11:37). 10. Val-de-Travers 11/1 (4:33).

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Gut gerüstet für den strengen Januar

Nach vierwöchiger Spielpause – das NLA-Heimspiel am 13. Dezember war das letzte 2020 – kehrt der VC Kanti morgen mit der Auswärtspartie in Les Breuleux gegen Franches-Montagnes (VFM) ins Geschehen zurück.

 

Vor den Augen von Kantitrainer Nicki Neubauer (hinten) springt die Kanti-Topskorerin Taylor Fricano im Auswärtsspiel in Cheseaux am höchsten. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Hans Christoph Steinemann

Eigentlich war vor Weihnachten auch noch das Auswärtsspiel in Düdingen vorgesehen gewesen, aber ein Coronafall im Kantiteam nach dem Toggenburg-Match zwang einen Teil des Kantiteams in Quarantäne, und damit musste auch diese Partie (auf den 22. Januar) verschoben werden. Bei der Rückkehr in den Meisterschaftsbetrieb, der kurzfristig noch abgetauscht wurde (morgen im Jura, am 17.1. in der BBC-Arena) kann der VC Kanti aber weiterhin nicht komplett antreten. Neben der für den Rest der Saison ausfallenden Zuspielerin Vivian Guyer (bevorstehende Hüftoperation) kann auch Captain und Mittelblockerin Katerina Holaskova die Reise in die Westschweiz morgen nicht mitmachen.

 

Wie Kantitrainer Nicki Neubauer berichtet, habe sich Katerina Holaskova in Quarantäne begeben müssen. Sie hatte übers Neujahr ihre Eltern zu Besuch hier. Zwar hätten sich alle wohlgefühlt und keine Symptome gehabt, aber bei der Rückreise nach Tschechien sei ihr Vater positiv auf Covid-19 getestet worden. Das bedeutete nun auch für Katerina, dass sie bis zum 11. Januar ihre Wohnung nicht verlassen darf – auch wenn sie sich völlig gesund fühlt. Da die vor den Festtagen krank ausgefallene Diagonalspieler Taylor Fricano wieder topfit ist, kann Trainer Nicki Neubauer das Problem der fehlenden Mittelblockerin mit Karis Watson und Wiebke Silge gut lösen. Bei einem allfälligen Ausfall würde Neubauer eine junge Nachwuchsspielerin einsetzen.

 

Griechin Sofia Kosma als weitere Option

Mit der Ankunft der vor Neujahr noch verpflichteten Griechin Sofia Kosma (27) am 2. Januar erhöhen sich die Varianten für den Kanti­trainer überdies. «Sie wäre zwar fit und bereit, sofort zu spielen», sagt Nicki Neubauer, «aber sie soll sich lieber zuerst noch eine bis zwei Wochen mit dem Team einspielen». Nach gut fünf Wochen ohne Teamtraining wegen des Lockdowns in Griechenland muss sie erst wieder die Abstimmung in der Abnahme und mit dem Zuspiel finden. «Das braucht einfach seine Zeit, und auch wir müssen zuerst unseren Rhythmus wiederfinden», erklärt Neubauer, «aber von der individuellen Klasse her hat Sofia Kosma in den ersten Trainings gezeigt, dass sie eine Topspielerin ist.» Auch im Testspiel vom letzten Mittwoch gegen Innsbruck, das mit einem überzeugenden 5:0 geendet habe, sei die Aussenangreiferin zu Einsätzen gekommen. Sie bringe mehr Qualität ins Kantikader rein, das werde ihnen im weiteren Verlauf der Saison – vor allem ab Mitte Februar im Play-off – auf jeden Fall weiterhelfen.

 

Für den Auftakt ins Jahr 2021 geht es nach Les Breuleux in den Jura – wo es gegen einen Gegner geht, der auf Platz 5 gleich hinter dem VC Kanti liegt und der ihm in der Vergangenheit das Punkten oft schwer gemacht hat. «VFM ist eine Wundertüte in dieser Saison», weiss der Kantitrainer, «es hat viele Junge im Team, und wenn die nicht so ihren Tag haben, dann tun sie sich schwer». Aber mit der Diagonalspielerin Ivonne Montaño, eine 25-jährige Kolumbianerin, verfügen die Jurassierinnen über eine herausragende Punktesammlerin. Trotzdem sieht Nicki Neubauer etwas mehr spielerische Qualität auf Kantiseite und ­erwartet so, wenn es normal läuft, einen Sieg.

9 Spiele in der NLA und im Cup hat der VC Kanti von morgen Sonntag bis 6. Februar, dem Ende der Qualifikationsrunde, zu bestreiten (5 auswärts, 4 zu Hause):

 10.1.: Franches-Montagnes (a), 16.1.: Genève Volley (a), 17.1.: Franches-Montagnes (h), 22.1.: Volley Düdingen (a), 24.1.: Volley Lugano (h), 26.1.: Volley Lugano (a), 30.1.: Val-de-Travers (h), 31.1.: Val-de-Travers (h/Cup 1/4), 6.2.: Neuenburg UC (a)

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Griechische Nationalspielerin Sofia Kosma für vier Monate zum VC Kanti

​​​Zwei privaten Unterstützer machten es möglich, vielen herzlichen Dank.

Dem VC Kanti ist es gelungen die 27-jährige Nationalspielerin Sofia Koma von Panathinaikos Athen bis Ende der laufenden Saison zu verpflichten. Die 1.80 grosse, physisch starke Athletin spielt auf der Aussenposition und gewann mit Olympiacos Piraeus von 2011 bis 2015 dreimal die Griechische Meisterschaft, sowie viermal den griechischen Cup. Sofia Kosma wird zum Start der Rückrunde am 04. Januar 2021 in Schaffhausen erwartet.

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Ungeplante Kaderergänzung beim VC Kanti

Durch die vielen Verletzungen beim VC Kanti aus der Vorrunde, vor allem auf den Aussenpositionen, wäre bei einem allfälligen weiteren Ausfall auf dieser Position das Kanti-Team nicht mehr spielfähig gewesen. Headcoach Nicki Neubauer musste denn auch dieTrainings so planen, dass die beiden verbleibenden Aussenangreiferinnen Korina Perkovac und Pia Leweling, welche aufgrund der verbleibenden dünnen Kaderstruktur jedes Spiel vollständig bestreiten mussten, in den Trainings zwar gefordert wurden, dennoch aber auch die notwendigen Regenerationsphasen nicht zu kurz kamen.

Im Hinblick auf die anstehende Rückrunde, in welcher pro Woche wegen den vielen (covidbedingten) Nachtragsspielen bis zu drei Partien ausgetragen werden müssen wäre dies sportlich gesehen nicht verantwortbar gewesen.

Auch auf der Zuspielposition musste nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Viviane Guyer, welcher leider wohl bis sicher Ende Saison anhalten wird, eine Lösung gefunden werden. Hier konnte mit der 21-jährigen Melanie Kunz aus dem 2. Liga Team des VC Kanti eine gute Lösung aus den eigenen Reihen gefunden werden. Melanie stand bereits bei den letzten NLA-Spielen vor der Weihnachtspause im Aufgebot.

Aus den erwähnten Gründen haben die Kanti-Verantwortlichen während der Festtage grosse Anstrengungen unternommen um diese Situation für das Team aber auch die Sponsorinnen, Sponsoren und Zuschauerinnen und Zuschauer bestmöglich zu lösen.

Aufgrund der aktuellen Covid-Lage waren die finanziellen Möglichkeiten sehr beschränkt, wenn nicht gar aufgebraucht. Es fanden deshalb zuerst diverse Gespräche mit Spielerinnen aus der Schweiz statt. Leider ohne Erfolg unsererseits. Die Gespräche verliefen aufgrund unterschiedlicher Gründe jeweils rasch im Sand.

Somit mussten die internationalen Kontakte genutzt werden. Im Gespräch standen diverse Spielerinnen aus ganz Europa. Nicht-EU-Spielerinnen kamen aufgrund des langwierigen Bewilligungsverfahren leider nicht in Frage. Um diese finanzielle Verpflichtung in diesen angespannten finanziellen Zeiten überhaupt prüfen zu können fanden im Kanti-Umfeld Gespräche mit privaten Unterstützern statt. Schnell war klar, dass der VC Kanti auch in dieser schwierigen und aussergewöhnlichen Lage auf das Wohlwollen unserer Unterstützer zählen konnte!

Die beiden privaten Unterstützer haben die notwendigen Gelder für die kurzzeitige Verpflichtung einer zusätzlichen Spielerin zweckgebunden (und somit für das strapazierte Kanti-Budget kostenneutral) zugesagt. Es wurde Stillschweigen bezüglich der Summe und der Identität der beiden Geldgeber vereinbart. Aber ohne diese Unterstützung wäre eine solche Verpflichtung undenkbar gewesen. Wir möchten uns im Namen der ganzen Kantifamilie von ganzen Herzen bedanken!

Der Weg war damit frei für vertiefte Gespräche, wobei uns in dieser Situation für einmal Covid zugutekam:

Griechische Nationalspielerin für vier Monate zum VC Kanti

Da in Griechenland die Meisterschaft Covid-bedingt unter- und abgebrochen wurde ist es dem VC Kanti gelungen die 27-jährige Nationalspielerin Sofia Koma von Panathinaikos Athen bis Ende der laufenden Saison zu verpflichten. Die 1.80 grosse, physisch starke Athletin spielt auf der Aussenposition und gewann mit Olympiacos Piraeus von 2011 bis 2015 dreimal die Griechische Meisterschaft, sowie viermal den Griechischen Cup. Sofia Kosma wird zum Start der Rückrunde am 04. Januar 2021 in Schaffhausen erwartet.

Radio Munot im Gespräch mit Kanti Vereinspräsident Sandro Poles

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Kanti lässt Volley Toggenburg keine Chance

Im letzten Heimspiel des Jahres setzte sich der VC Kanti klar mit 3:0 gegen Volley Toggenburg durch. Das Chefcoach Nicki Neubauer diesmal noch weniger Spielerinnen zur Verfügung standen als zuletzt, sollte sich jedoch nicht negativ auswirken.

Wiebke Silge Nr. 12 ersetzte die erkrankte Taylor Fricano auf der Diagonalposition mit einer sehr guten Leistung. 

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Reinhard Standke

Dank einer modernen LED-Beleuchtung erstrahlte am dritten Adventssonntag das Volleyball-Spielfeld in der BBC-Arena in neuem, hellen Licht. Eine weitere Neuerung war, dass der VC Kanti zum ersten Mal in der Saison auf Diagonalspielerin Taylor Fricano verzichten musste, die erkrankt daheimblieb. An ihrer Stelle stand Wiebke Silge auf dem Feld. Auf der Bank sassen die Langzeitverletzten Vivian Guyer, Maëlle Corbach und Natalia Cukseeva. Letztere übernahm nach dem ersten Satz zusammen mit dem Kanti-Medienverantwortlichen Christian Ritzmann die Kommentation der Tele-D-Aufzeichnung. Somit hatte Coach Nicki Neubauer wenig Wechselmöglichkeiten (neben den Liberaspielerinnen Lara Hasler und Viviane ­Habegger): Melanie Kunz (Passeuse der 2. Mannschaft) und die immer noch rekonvaleszente Miriam Reiser kamen kurz zu Ende des zweiten Satzes zum Einsatz.

Unter der Leitung der 1. Schiedsrichterin Deborah Tobler, Tochter des Löhninger ­Gemeindepräsidenten Fredi Kaufmann, liess sich der VC Kanti, wie schon im Hinspiel im Toggenburg, in den nur 65 Spielminuten nie ernsthaft in Gefahr bringen. Mit gutem Service und kurzen, schnellen Angriffen dominierten die Schaffhauser bald mit einem Zwischenstand von 10:3 und buchten nach 20 Minuten den ersten Satz mit 25:13 für sich. Anschliessend liess es Kanti gegen den Tabellenachten zunächst etwas zu ruhig angehen. «Wenn es eng wird, werden sie ekelig», meinte Coach Nicki Neubauer über das Spiel der Toggenburgerinnen in dieser Phase. Die Gäste kämpften um jeden Ball und punkteten vor allem durch Saison-Topscorerin ­Gabriela Maciagowski. Beim Stand von 5:6 kam Passeuse Irina Kemmsies an den Service und brachte ihr Team mit 11:6 nach vorne. Nach dem Zwischenstand von 19:10 sicherten sich die Munot­städterinnen den zweiten Durchgang mit 25:15.

Auch im dritten Satz bleib das Gastteam zunächst dran und lag beim Stand 11:10 zum zweiten Mal mit einem Punkt in Führung. Doch dann servierten und punkteten die Schaffhauserinnen, den Schlusspunkt setze Karis Watson mit einer kleinen Serviceserie und einem Servicewinner zum 25:15. «Gut gemacht», lobte Nicki Neubauer sein Team, das mit viel Energie und Stimmung den «must win» sichergestellt habe. «Wir haben mehr Qualität im Kader, aber den Sieg musst du auch erst mal machen».

Mit zwei bzw. einem Spiel weniger als die Konkurrenz liegt der VC Kanti in der ­Tabelle weiter auf dem vierten Rang. Möglichkeiten zu punkten bieten sich den Schaffhauserinnen in dieser Woche gleich deren zwei: Übermorgen steht das Nachholspiel bei Franches-Montagnes auf dem Spielplan, auf Samstag geht es zu einem weiteren Auswärtsspiel zu Volley Düdingen. Anschliessend können die Spieler­innen dank einer zweiwöchigen Pause ­wieder auftanken. Das nächste (Heim-)Spiel folgt dann erst am 10. Januar gegen Franches-Montagnes.

NLA, Frauen, 12. Runde: VC Kanti - Toggenburg 3:0 (25:13, 25:15, 25:15). - BBC Arena. - ohne Zuschauer. - SR: Tobler/Kälin. - Spieldauer: 20, 24, 21 = 65 Minuten. - VC Kanti: Kemmsies (Pass, 1/0), Leweling (9/2), Holaskova (11/3), Silge (9/3), Perkovac (11/4), Watson 13/3), Hasler (Libera); eingewechselt: Kunz (Pass, Schlussphase 2. Satz), Reiser (Schlussphase 2. Satz); nicht eingesetzt: Habegger; erkrankt/verletzt: Fricano, Cukseeva, Guyer, Corbach. - Volley Toggenburg: Sacher (2/2), Koch (1/1), Maciagowski (13/5), Condotta (2/4), Kuch (2/2), Cantoni (Pass), Schnyder (Libera); eingewechselt: Renko-Ilic (Pass 2/2), Erni (6/4), Mazzoleni (0/1).

Weitere Spiele: Cheseaux - Franches-Montagnes 0:3 (23:25, 14:25, 25:27). Val-de-Travers - Düdingen 1:3 (25:22, 20:25, 15:25, 13:25). Neuchâtel - Lugano 3:0 (25:14, 25:23, 25:20). Genève - Aesch-Pfeffingen 0:3 (21:25, 10:25, 13:25). – Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 12/33 (35:6). 2. Neuchâtel 12/27 (31:15). 3. Düdingen 11/26 (28:11). 4. Kanti Schaffhausen 10/21 (24:13). 5. Franches-Montagnes 11/17 (21:18). 6. Cheseaux 11/13 (18:24). 7. Volley Lugano 9/11 (16:19). 8. Volley Toggenburg 10/9 (9:24). 9. Genève 12/4 (8:33). 10. Val-de-Travers 10/1 (3:30).

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Derby VC Kanti - Volley Toggenburg

Nordostschweizer Duell am Sonntag, 13. Dezember, 16.30 Uhr, in der BBC-Arena. Der VC Kanti empfängt den alten Rivalen Volley Toggenburg.

Die personelle Lage bei den Kanti-Volleyballerinnen wird immer prekärer: Der Einsatz, der seit Mitte der Woche krank gemeldeten US-Diagonalspielerin Taylor Fricano ist mehr als fraglich.

Weitere Infos siehe Schaffhauser Nachrichten.

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Die Favoritenrolle liegt natürlich bei den Kanti-Girls, die auch das Hinspiel im Toggenburg klar für sich entscheiden konnten. Allerdings, so einfach wird das nicht. Die Toggenburgerinnen zeigen bisher eine gute Saison und stehen momentan auf einem Play-off-Platz. Zuletzt gab es drei Punkte gegen Genf. 

Der VC Kanti hat zuletzt eine eigentliche Siegesserie lanciert - er musste allerdings gleich dreimal über die volle Distanz gehen, zuletzt am vergangenen Wochenende in Cheseaux. Kampfgeist und Moral sind also absolut intakt im Kanti-Team. 

Jetzt wäre es aber wieder mal an der Zeit, einen deutlichen Sieg zu landen. Das Team aus Wattwil wird da natürlich etwas dagegen haben. Aber die Punkte müssen in Schaffhausen bleiben.

 

Sie können das Spiel via Livestream verfolgen: 

Auf Tele D wird das Spiel ab ca. 18 Uhr übertragen – live ist leider noch nicht möglich.

Die „Barena“ in der BBC-Arena hat ebenfalls geöffnet und überträgt das Spiel auf Grossleinwand.

Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame Volleyballpartie und hoffen auf einen klaren Sieg!

 

Bericht Schaffhauser Nachrichten



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Einmal mehr im Tiebreak – der VC Kanti gewinnt in Cheseaux

Gegen ein sehr gutes Cheseaux mit einer überragenden Sarah van Rooij setzt sich Kanti durch.

Der Kantiblock (mit Irina Kemmsies, l., und Katerina Holaskova) buchte die hohe Zahl von 19 Punkten (gegen 7 bei Cheseaux).

Text und Bild Werner Schläpfer, Cheseaux VD

Zum dritten Mal hintereinander nach Neuenburg und Aesch gewinnt der VC Kanti mit 3:2 und sichert sich den fünften Sieg in Folge. Die entscheidende Differenz machte wieder einmal der Block (19:7) aus, hinzu kam eine unglaubliche Moral der Nordostschweizerinnen.

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Erneut war es ein schwieriges Spiel in der Salle Derrière-la-Ville – gleich hinter dem Bahnhof des idyllischen Cheseaux-sur-Lausanne –, dabei begann die Partie ausgezeichnet, nach einem Angriffsfehler und zwei Blocks von Katerina Holaskova führten die Gäste schnell mit 3:1. Mit Oriane Haemmerli am Service legten die Einheimischen zu und drehten das Skore zum 7:3. Kanti wollte zu diesem Zeitpunkt nicht viel gelingen, bei 20 konnte sie zwar die Differenz auf zwei Punkte verkürzen, aber zweimal Sarah van Rooij im Angriff, ein Block und ein Abnahmefehler ­sicherten den Einheimischen das 1:0. Ähnlich verlief der zweite Satz, Cheseaux war weiter im Spielrausch um jeden Ball kämpfend, führte mit 18:10 eigentlich die Vorentscheidung.

Ab diesem Zeitpunkt begann indes die Partie zu drehen. Der VC Kanti jetzt mit Karis Watson anstelle von Wibke Silge auf dem Mittelblock erwachte. In allen Belangen verbessert, gelang den Schaffhauserinnen, was kaum einer für möglich gehalten hatte, das 24:24. Im Endspurt mussten sie sich aber nochmals geschlagen geben. Ein Angriff von Sarah van Rooij, einmal mehr Topskorerin des Spiels mit 24 Punkten, und der Annahmefehler brachten das 2:0 zugunsten der Gastgeberinnen.

In Satz drei blieb es ein offener Schlagabtausch bis zur zweiten technischen Auszeit, keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen, als Kanti das Break zum 20:15 ­gelang und den Vorsprung zum 1:2 souverän nach Hause spielte. Einmal mehr verteilte Irina Kemmsies die Bälle auf alle ihre Angreiferinnen. Satz vier dann eine Duplizität des vorhergehenden Umgangs, wieder machte das Team von Nicki Neubauer die entscheidenden Punkte am Ende des Durchgangs.

Spannung pur, wer hat die besseren Nerven im Tiebreak? Schrecksekunde, Cheseaux führte mit 4:2, als sich van Rooij bei einer ­Abwehraktion verletzte und vom Feld musste, natürlich ein grosser Verlust für das Team von Doris Stierli. Vorerst hatte der Ausfall der besten Skorerin keine Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Erst nach dem Seitenwechsel setzte sich der Favorit durch, dreimal skorte Korina Perkovac in der Endphase und sicherte ihrem Team den hart umkämpften Sieg.

Es war wie erwartet eines der schwierigsten Auswärtsspiele in dieser Saison gegen ein kämpferisches, heimstarkes Cheseaux. Der Service war nicht so druckvoll, bemängelte Kantitrainer Neubauer nach der Begegnung. Voll des Lobes war er in Bezug auf Moral und den Block seines Teams, warnte aber zugleich, das der Turnaround nicht immer gelingen wird wie in den letzten Begegnungen, bei denen sich sein Team nach anfänglichen Rückständen den Sieg erkämpfte.

24Punkte liess sich Sarah von Rooij als beste ­Skorerin bei Cheseaux gegen den VC Kanti gutschreiben, davon 22 im ­Angriff bei einer starken Quote von 54 Prozent. Beim VC Kanti führen Korina Perkovac und ­Katerina Holaskova (je 18) die Skorerliste vor Pia Leweling (16) und Taylor Fricano (15) an.

Das Telegramm: Cheseaux - VC Kanti 2:3 (25:20, 26:24, 21:25, 22:25, 10:15 in 111 Minuten). – VC Kanti: Kemmsies (Pass/7 Punkte), Perkovac (18), Silge/Watson (6), Fricano (15), Leweling (16), Holaskova (18), Libera Habegger; nicht eingesetzt: Kunz, Corbach, ­Reiser, Guyer, Hasler und Cukseeeva. – Cheseaux: Haemmerli Oriane (Pass/7), Simic (10), Lavanchy (10), Granvorka (3), Wolowicz (20), Libera Haemmerli Marine; eingewechselt Casto (2), Trezzini, Freymond, Schnetzer (1); nicht eingesetzt Durussel, ­Borges Teixeira, Kostadinova.

Bilder: 

Statistik

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Nach dreijähriger Auszeit zurück in den Spitzensport beim VC Kanti

Die 24-jährige deutsche Nationalspielerin Wiebke Silge hat einen interessanten Werdegang hinter sich.

 

Die Mittelblockerin Wiebke Silge schlägt beim 3:0-Sieg beim VBC Val-de-Travers einen Angriffsball. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Hans Christoph Steinemann

Dass mit Wiebke Silge auf diese Saison hin eine deutsche Nationalspielerin zum VC Kanti gestossen ist, mag auf den ersten Blick etwas verwundern. Denn deutsche Spitzenspielerinnen wählen nicht oft die Schweizer Liga, um sich weiterzuentwickeln, da ist das Interesse und das Spielniveau an der Frauen-NLA einfach meist nicht gross genug. Aber es gibt durchaus Ausnahmen, eine davon war in der letzten Saison Dora Grozer bei Aesch-Pfeffingen, die nun wieder in die Bundesliga zu Allianz MTV Stuttgart zurückging. Und vor einem Jahr stiess bereits die Zuspielerin Irina Kemmsies nach einjähriger Auszeit zum VC Kanti. Die deutsche Nationalspielerin von 2017 hatte nach zwei Saisons beim VC Wiesbaden genug vom stressigen Bundesliga-Alltag mit allem Rundherum und widmete sich fortan ihrem Berufseinstieg als Sozialpädagogin und wurde zudem erste Ansprechpartnerin für Prävention sexualisierter Gewalt im Deutschen Volleyball-Verband. Kantitrainer Nicki Neubauer, der im Nebenamt deutscher Assistenz-Nationaltrainer ist und gute Kontakte unterhält, konnte Irina Kemmsies vor einem Jahr überzeugen, in die ruhige Schweizer Liga zum VC Kanti zu kommen.

Das Münsteraner Trio

Mit Pia Leweling, die wie Kemmsies aus Ostwestfalen stammt und beim USC Münster das Volleyball-Internat durchlief, kam gleich noch eine zweite Deutsche (2019 aus Offenburg, wo sie studiert hat) nach Schaffhausen. Und mit Wiebke Silge aus Ostbevern (Kreis Warendorf) hat sich das nun auf diese Saison zu einer Art «Münsteraner Trio» beim VC Kanti entwickelt. Denn alle drei kennen sich vom Internat des USC Münster. Der Werdegang der drei lief indes unterschiedlich. Wiebke Silge (24) wechselte 2015 von Münster ins Sportinternat nach Potsdam und damit auch zum Bundesligisten SC Potsdam. Sie begann dort ein Studium im Bauingenieurwesen. Nach zwei Jahre hatte sie indes, als erfolgreiche Juniorinnen- und 56-fache A-Nationalspielerin (5. Platz an der EM 2015) genug vom Spitzensport. «Diese Pause in der Profikarriere war keine einfache Entscheidung für mich», sagt sie im Nachhinein, «aber ich wollte halt mal was Vernünftiges machen.» Und eben auch beruflich weiterkommen, dem ständigen Stress im Volleyball entgehen und mal länger Urlaub nehmen. Sie nahm einen Schnitt vor, ähnlich wie das auch Irina Kemmsies in Wiesbaden getan hat. Und sie bereut ihn nicht.

Wiebke Silge entschied sich für ein Studium in Osnabrück im Bereich Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen. Sie hat nun so weit fertig studiert; was noch ausstehend ist bis zum Abschluss, sei die Bachelorarbeit, die sie jederzeit eingeben könne. Der Zeitpunkt sei noch offen. Volleyballerisch hatte Silge 2017 zu ihrem Heimatverein BSV Ostbevern in die 3. Liga zurückgewechselt, als Amateurin mit zwei Trainings pro Woche. Und so konnte sich Wiebke Silge vor allem ihrem Studium widmen, aber dass sie und ihr Team auch sportlich Ambitionen haben, beweist der Aufstieg mit Ostbevern 2019 in die 2. Bundesliga. Klar juckte sie auch der Wiedereinstieg in den Spitzenvolleyball immer mal wieder. Sie begann in der abgebrochenen letzten Saison ihre Möglichkeiten abzuchecken. Und da kamen ihr die Kontakte von früher zu Irina Kemmsies und Pia Leweling zugute. Durch ihren Freund in Vorarlberg, der unweit von Kantitrainer Nicki Neubauer wohnt, war auch diese Verbindung schnell hergestellt. In ihrem letzten Jahr im Nationalteam war sie schon mit Neubauer zusammengetroffen. Und so kam das Engagement beim VC Kanti zustande. Sie schätzt wie bei sich zu Hause das Ländliche und die Natur in Schaffhausen, «und Schaffhausen ist gar nicht so klein». Auf jeden Fall grösser, als es Ostbevern mit knapp 12 000 Einwohnern ist.

Potenzial noch nicht ausgeschöpft

Atmosphärisch und sportlich stimme beim VC Kanti alles für sie, auch wenn sie als Team das Potenzial noch nicht ausgeschöpft hätten. Auf die 0:3-Niederlage in Düdingen habe das Team nach dreiwöchiger Pause aber die richtigen Lehren gezogen und in der Folge die Spitzenteams von Neuenburg UC und zuletzt Leader Aesch-Pfeffingen je mit 3:2 besiegt. Beide Siege entsprangen starken Teamleistungen. Das lasse hoffen für den weiteren Verlauf der Saison. Mit Captain Katerina Holaskova und der US-Amerikanerin Karis Watson teilt sie sich in die zwei Mittelblockpositionen. Konnte sie im NUC-Spiel – beim Stand von 0:2 für Holaskova eingewechselt – Entscheidendes zur Wende beitragen, so beschränkte sich ihr Einsatz gegen Leader Aesch auf acht Servicebälle. Aber genau da rechtfertigte Wiebke Silge das Vertrauen von Trainer Neubauer und bewies beim Matchball zum 15:12 Nerven, indem sie mit einem direkten Servicewinner die zwei Punkte für Kanti sicherstellte. Es zeigte sich erneut, wie wichtig das ganze Team ist.

Und die Saison, in der die Corona-Pandemie immer wieder neue Überraschungen parat haben dürfte, ist noch lang. So will sich Wiebke Silge momentan gar nicht damit beschäftigen, wie es im nächsten Sommer für sie weitergeht, klar sei die Bundesliga eine Superliga, und ausschliessen, wieder mal dort zu spielen, will sie nicht. «Aber erst will ich mal eine Saison hier spielen und dann weiterschauen.» Die Kanti-Fans sind auf jeden Fall gespannt darauf.

Cheseaux als nächste Expedition für den VC Kanti

Das Nachholspiel von vor einer Woche in Lugano war wegen weiteren Corona-Fällen bei den Tessinerinnen ins Wasser gefallen. Morgen sieht es für die nächste Expedition des VC Kan- ti ins Waadtland besser aus. Von Problemen bei Gegner Cheseaux ist nichts bekannt, das Team der langjährigen Trainerin Doris Stierli Haemmerli ist bisher davon verschont geblieben. Der hart erkämpfte 3:1-Heimsieg im Oktober deutet aber darauf hin, dass Cheseaux die Punkte in der eigenen engen Halle nicht verschenken wird. «Es ist noch das schwierigste Auswärtsspiel vor Weihnachten», sagt KantiTrainer Nicki Neubauer, «wenn wir das gewinnen, dann soll- ten wir unter den besten vier sein.» Nicht zur Verfügung stehen die weiterhin verletzten Vi- vian Guyer und Natalia Cukseeva. (hcs.)

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Sandro Poles als Livereporter

Angesichts des Zuschauerverbots für die Spiele des VC Kanti entwickelt sich der Livestream, der von Kanti-Vereinspräsident Sandro Poles (im Bild von Werner Schläpfer) live und kompetent kommentiert wird, immer mehr zum Renner.

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 Fast 400 Nutzer wohnten am Sonntagabend auf dem Youtube-Kanal phasenweise dem packenden Spitzenspiel der Frauen-Volleyball-NLA zwischen dem VC Kanti und Leader Sm’Aesch Pfeffingen bei, das im Tiebreak mit 15:12 zugunsten der Schaffhauserinnen endete. In der Schlussphase der Partie wurden auch die Kommentare von Sandro Poles lauter und lauter, er konnte seine Begeisterung natürlich nicht verbergen. Der VC Kanti lag in diesem Entscheidungssatz (15:12) meist in Führung, kam aber bis ganz zum Schluss nie auf mehr als zwei Punkte vom Gegner weg. Als Luisa Schirmer einen Serviceball zum 13:12 genutzt hatte, brauchte es zuerst eine super Defense von Kanti und einen gut getimten Ball von Tayler Fricano – letzte Saison noch bei Aesch tätig –, der an der Hand der Libera auf den den Boden ging, um sich den Matchball zu erarbeiten. Noch konnte indes der Büsinger Sm’Aesch-Trainer Andreas Vollmer mit dem letzten Timeout die Konzentration der Servierenden stören. Doch diesmal passierte das Gegenteil: Mit der Einwechslung von Wiebke Silge extra für diesen Serviceball gelang Trainer Nicki Neubauer ein kleiner Coup, denn Silge gelang ein Aufschlag, den Monika Chrtianska nur noch Richtung Netz befördern konnte, von da fiel er auf den Boden. Der Jubel beim VC Kanti kannte trotz Corona kaum Grenzen. Und Sandro Poles im Live­stream war begeistert: «Das war beste Werbung für den Volleyballsport, beide Teams schenkten sich gar nichts und kämpften. Nur schade, dass es ein Geisterspiel war, wollen wir hoffen, dass die Fans bald wieder dabei sein können.» Bis dahin sorgen die Youtube-Live­streams für beste Unterhaltung. (hcs.)

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VC Kanti fügt Leader Aesch-Pfeffingen die erste Niederlage bei

Schon im vierten Satz war der VC Kanti auf gutem Weg zum Sieg, stellte den 3:2-Erfolg aber erst im Tiebreak sicher.

Riesenjubel beim VC Kanti: Nach Neuenburg UC in der Vorwoche muss sich nun auch Aesch-Pfeffingen geschlagen geben. BILD REINHARD STANDKE

Werner Schläpfer

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Nein, Geister waren es nicht, die gestern Nachmittag zu Gast in der BBC Arena waren. Zu einem weiteren Volleyball-Spiel ohne Zuschauer empfing der VC Kanti keinen Geringeren als den Tabellenführer Aesch-Pfeffingen mit Cheftrainer Andi Vollmer. Die Gastgeberinnen begannen in der Formation, in der sie schon vor einer Woche gegen Neuenburg UC begonnen hatten. Da sich aufgrund der Verletzung von Vivian Guyer die Frage nach der ersten Passeuse eigentlich nicht stellt, begann Irena Kemmsies und kam die ganzen 124 Spielminuten zum Einsatz; Melanie Kunz (2. Liga) wurde nicht eingewechselt. Als Mittelblockerinnen begannen Karis Watson und Captain Katherina Holaskova, Wiebke Silge kam in den Sätzen 2 bis 5 als Joker aufs Feld.

Die Partie begann ausgeglichen, bis zum 11:11 konnte sich keines der Teams um mehr als zwei Punkte absetzen. Dann erzielten jedoch die Baselbieterinnen vier Punkte in Folge und zogen später vor allem durch Punkte von Saison-Topscorerin Madison Duello auf 22:15 davon. Beim ersten Satzball für die Gäste gaben die Schaffhauserinnen den Durchgang noch nicht verloren, kämpften sich mit dem Service von Katherina Holaskova auf 23:24 heran und kassierten erst den sechsten Satzball. Weiter ging es zunächst mit einem dominierenden Gastteam. Nach dem 4:0-Auftakt blieb Aesch-Pfeffingen in Führung, bis das Momentum nach dem 12:12-Ausgleich zugunsten der Munotstädterinnen kippen sollte.

Während Kanti nun sehr viel gelang, mehrten sich bei den Gästen die Fehler. Die Verteidigung war unsicher. Zwischen dem 16:14 und 21:15 sorgte bei Kanti Karis Watson mit Block und Angriff für vier Punkte für die Schaffhauserinnen, die mit 25:18 zum Satzausgleich kamen. Im dritten Satz geriet Aesch-Pfeffingen unter den Druck des Kanti-Service-Spiels und konnte die bisher gewohnten Angriffe über Duello und Kelli Bates nicht aufziehen. Andi Vollmer nahm bei 2:6 und 6:14 Time-outs, Kanti dominierte das Geschehen jedoch weiterhin und kam zum Satzgewinn von 25:16.

In der Folge nahm sich Kanti das «Girls, noch mal so!» von Speaker Jean-Pierre Mühlethaler zu Herzen und sah beim 17:11 aus wie der sichere Sieger. Doch Aesch-Pfeffingen fing sich, kam heran und übernahm die Führung. Kanti wehrte einen Satzball ab (22:24), vergab einen Matchball (25:24) und musste nach dem 25:27 noch den Satzausgleich hinnehmen.

Im Tiebreak machten es die Schaffhauserinnen noch einmal spannend: Nach einer 7:3- Führung liess man die Gegnerinnen auf 9:9 herankommen, Kanti behielt jedoch diesmal die Nerven und nutzte den nächsten sich bietenden Matchball in Form eines Services durch die dafür eingewechselte Wiebke Silge zum 15:12. Mit 3:2 hatte Kanti dem Tabellenersten die erste Niederlage der Saison beigebracht. Die Topscorerin beim Gastgeberteam VC Kanti war Pia Leweling mit 21 Punkten.

«Schaffhausen hat heute verdient gewonnen», zollte Andi Vollmer dem Gegner Tribut. Sein Team habe Zeit gebraucht, um über Lösungen wieder ins Spiel zu finden. Mit dem Spiel zufrieden zeigte sich natürlich Kanti- Coach Nicki Neubauer, auch wenn im 1. Satz der Angriff noch gut gewesen sei. «Aber wir haben noch Luft nach oben», so Neubauer, der den guten Block (17 Punkte), den Angriff in den weiteren Sätzen herausstrich und den ­Service als okay einstufte. Am kommenden Samstag müsse sein Team nun diesen Sieg mit ei-nem weiteren Erfolg beim VBC Cheseaux vergolden.

Den Erfolg jetzt bestätigen

Der VC Kanti trifft am nächsten Samstag (17.30 Uhr) auf den VBC Cheseaux, das einen Platz hinter Kanti auf Rang 5 der NLA liegt.

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Tessinreise wieder abgesag - Der Leader kommt

Aus dem Doppelspielwochenende für den VC Kanti wird nichts, denn das heutige Auswärtsspiel bei Volley Lugano muss zum zweiten Mal verschoben werden. Dies aufgrund von neuen Covid-19-Fällen bei den Tessinerinnen.

Der Leader kommt

Das Topteam der Liga macht am Sonntag, 29. November, 16.30 Uhr, seine Aufwartung in der BBC-Arena. Die Kanti-Girls empfangen den ungeschlagenen Tabellenführer Aesch-Pfeffingen.

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Die Baslerinnen haben einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt: 9 Spiele, 9 Siege. Darunter war auch die erste Partie gegen den VC Kanti  die Schaffhauserinnen hatten in jenem Spiel keine eigentliche Siegchance.

Für den Sonntag haben sich die Kanti-Girls aber viel vorgenommen. Mit dem Schwung des erkämpften Sieges gegen Neuenburg UC im Rücken wollen sie Aesch-Pfeffingen zumindest ärgern. Gleichzeitig will der VC Kanti alles daran setzen, einen Punktgewinn zu landen eine schwierige Aufgabe, aber unmöglich ist es nicht.

Eine spezielle Partie ist es heute für Taylor Fricano. Die US-Amerikanerin wechselte auf diese Saison hin von Aesch-Pfeffingen zum VC Kanti. Und ein spezielles Augenmerk gilt natürlich auch immer noch Andi Vollmer, dem Trainer der Baslerinnen und langjähriger Erfolgscoach des VC Kanti.

Eine spannende Volleyballpartie wünschen wir Ihnen via Livestream:

Bericht : Schaffhauser Nachrichten

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Kanti schafft den Turnaround vom 0:2 zum 3:2

Was für eine Aufholjagd. Die Kantigirls können sich nach einem umkämpften Spiel gegen Viteos NUC über einen weiteren Sieg, den sie sich mit einem packenden 3:2 holten, freuen.

Grosser Jubel nach dem erfolgreich verwerteten Matchball von Korina Perkovac. Bild: Werner Schläpfer

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Wie immer war die Begegnung der beiden Teams hart umkämpft und die 5 Sätze waren nichts für schwache Nerven. Den viel besseren Start erwischte NUC Volley 1:8 das Skore beim ersten Time-out. Jetzt fanden die Einheimischen den Tritt bis zur nächsten technischen Auszeit verkürzten sie den Rückstand auf 3 Punkte und kamen bei 20 zum Ausgleich, das Ende gehörte dann aber wieder dem Gast, der die im bietenden Chancen besser nutzte. Im Hoch durch den Satzgewinn dominierten die Neuenburgerin mit sehr geringer Fehlerquote den weiteren Spielverlauf deutlich, starke Service offenbarten in der Schaffhauser Annahme grosse Probleme. Anders beim Gegner, Zuspielerin Sara Trösch lancierte mit schnellem Spiel eins ums andermal ihre Angreiferinnen, vor allem Tia Scambray war kaum zu halten.

Wende im dritten Abschnitt

Trainer Nicki Neubauer fand in der Pause die richtigen Worte und wechselte auf der Mitteposition, anstelle von Capitan Katerina Holásková kam Wibke Silke zum Einsatz. Diese Massnahmen zeigten Wirkung, mit mehr Druck am Service und Steigerung in der Annahme wurde Viteos in die Defensive gedrängt. Von Beginn weg erarbeiteten sich die Schaffhauserinnen einige Punkte Vorsprung, der bis zum Satzende Bestand hallten sollte. Der Kantiblock bekam die Angreiferinnen besser in den Griff. Irina Kemmsies mit weniger Laufarbeit dank der verbesserten Leistung ihrer Hinterleute verteilte die Bälle gekonnt auf alle ihre Mitspielerinnen. Vor allem Korina Perkovac und Tayler Fricano dankten es mit sehenswerten Angriffen. Ebenfalls schöne Aktionen erzielten die Mittespielerinnen mit Kurzangriffen oder dem sogenannten Einbeiner über Position 2. Kanti jetzt das bessere Team lag auch im vierten Satz in Front, als bei Stand von 22:18 Martina Halter bei der Landung nach einer Blockaktion auf dem Fuss einer Mitspielerin aufkam und der Fuss umknickte, verletz vom Feld musste. Wir wünsch Martina gute Besserung. Diese Aktion beflügelte das Westschweizer Team mit einer Trotzreaktion, Punkt für Punkt verkürzten sie das Skore bis zum 25:25 Ausgleich. Die gute Annahme von Kantilibera Viviane Habegger zu Irena Kemmsies ermöglichte den Angriff über Pia Leweling, die ungenaue Annahme vom Gegner verwertete Karis Watson souverän. Ein umstrittener Schiedsrichterentscheid, Philippe Schürmann hat die Aktion auf der Seite von NUC nach einem erfolgreichen Kantiblock geführt gesehen, brachte die Entscheidung für den Gastgeber.

Die Entscheidung

Psychologisch im Vorteil nach dem 2:2 Satzausgleich holte Nicki Neubauers Team einen 1:3 Rückstand auf und egalisierten das Geschehen bei 8:8. Die gute Serviceserie von Pia Leweling, ein Longlineangriff, ein Block, ein weiterer Angriff und der Doppelfehler bei den Gästen brachte die Entscheidung in diesem Spiel. Korina Perkovac mit den beiden letzten Punkten sicherte ihrem Team den Sieg.

Kanti mit einer geschlossenen Teamleistung kämpfte sich aus dem Tief und macht die entscheidenden Punkte in Satz vier und am Ende der Partie.

Die Dominatoren in diesem Spiel waren die Cousinen, Tia Scambray NUC erzielte aus 63 Angriffsversuchen 29 und Tayler Fricano beim VC Kanti brauchte 42 Versuche für die 23 Punkte. Übertroffen wurden die beiden in der Effizienz allerdings von den Mittespielerin Wibke Silge 56%, Karis Watson 50% sowie Julie Lengweiler ebenfalls 50%.

Die nächsten Partien ohne Zuschauer:

Samstag 28.11.2020 13:30 Volley Lugano – VC Kanti Palestra Palamondo, Via Industria , 6814 Cadempino

Sonntag 29.11.2020 VC Kanti – S’Aesch Pfeffingen BBC-Arena, Schweizersbildstrasse 10, 8207 Schaffhausen

 Bericht: Schaffhauser Nachrichten

Stattistik

Bilder: Werner Schläpfer

Video: Tele- DLivestream

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Der VC Kanti empfängt heute wieder einmal ein Spitzenteam

Vor einem Monat bestritt der VC Kanti gegen Düdingen (0:3) das letzte Spitzenspiel. Es folgten eine dreiwöchige Zwangsspielpause und zwei Partien gegen hintere Clubs. Der wahre Leistungstest kommt indes heute (16.30 Uhr) im Heimspiel gegen das Spitzenteam von Neuenburg.

 

Kanti-Zuspielerin Vivan Guyer fällt mit Hüftproblemen vorerst aus. BILD W. SCHLÄPFER

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Die Partien zwischen den Schaffhauserinnen und den Neuenburgerinnen sind meist hart umkämpft. Der Heimvorteil spielt nun coronabedingt in praktisch leeren Hallen eine kleinere Rolle. Vor allem NUC hat eine grosse und lautstarke Fanschar hinter sich – in Spitzenspielen können das über 1000 sein –, die den Club teils auch auswärts unterstützt. Sie ist genauso treu wie jene des VC Kanti. Diese Saison bleiben die Emotionen vorerst aufs Spielfeld beschränkt. Doch auch dort kann es manchmal hoch zu- und her gehen in umstrittenen Sätzen, und an der Seitenlinie sind die Trainerin Lauren Bertolacci (NUC) und Kanti-Trainer ­Nicki Neubauer engagiert dabei.

Beide hatten sich den Saisonstart ­etwas anders vorgestellt. Neuenburg hat aus 7 Partien 14 Punkte erobert, NUC hat bei Leader Aesch (0:3) und überraschend in Lugano (2:3 ohne die beiden US-Leaderinnen Holt und Scambray) verloren, dazu gab es Tiebreak-Siege gegen Cheseaux und Düdingen. Beim VC Kanti fiel neben dem 0:3 in Aesch die 0:3-Heimniederlage gegen Düdingen ins Gewicht. Daher darf man sehr gespannt auf heute sein.

Wer kann sich besser auf die Situation einstellen? «NUC probiert immer sehr aggressiv und schnell über Aussen zu agieren», hat Kantitrainer Nicki Neubauer analysiert, im Fokus stehen da die Tia Scambray und Kyra Holt, die nach wie vor weitaus am meisten Punkte ­buchen, im letzten Match gegen Toggenburg (3:0) waren es 16 bzw. 13, gefolgt von Laura Page und Martina Halter in der Mitte. «Sie sind aber doch weiterhin recht Position-4-lastig», sagt Nicki Neubauer. Auf die Wucht gelte es sich am Block gut einzustellen. «Auch wir wollen Physis und Aggressivität in den ­Angriff einbringen. Wichtig ist zudem, gut aufzuschlagen.» Und so die Serviceabnahme so unter Druck zu setzen, dass sie wacklig wird.

Zuspielerin Vivian Guyer fällt aus

Dass in den letzten zwei Partien die Zuspielerin Vivian Guyer nicht zum Einsatz kam, hat tiefer liegende Gründe. Denn die Schweizerin, die als Option für die zweite LAS-Position (zwei Schweizerinnen müssen jederzeit auf dem Platz stehen) sehr wichtig ist – sonst sind das noch Korina Perkovac und die von zwei jungen Schweizerinnen besetzte Liberaposition (Viviane Habegger und Lara Hasler). Seit einiger Zeit klagt Vivian Guyer (22) über ein Hüft-Impingement, das sie als Fehlstellung eines Knochens in der rechten Hüfte bezeichnet. «Woher das genau kommt, gilt es in weiteren Untersuchungen noch genauer herauszufinden, ich spiele jetzt zehn Jahre Volleyball, bisher war das für mich kein Problem», erklärt Vivian Guyer, die ­natürlich betrübt ist, dass sie nun seit drei Wochen nicht mehr trainieren und vorerst nicht spielen kann. Sie ist in der Zwickmühle in der Frage, ob das operativ oder konservativ behandelt werden soll. «Das ist ein schwieriger Entscheid», sagt auch Trainer Nicki Neubauer, bei einer Operation rechnet er mit sicher sechs bis acht Wochen Pause. Das würde dann schon bis Februar oder März dauern, und das Play-off beginnt – wenn ­alles normal läuft mit der Pandemie – Mitte Februar. Neubauer weiss, dass sich sein Team ohne Guyer bezüglich LAS-Position auf dünnem Eis bewegt. Mit den jungen Schweizerinnen Miriam Reiser, Maelle Corbach (sie sollten bald aus Verletzungen zurückkehren) sowie der Zuspielerin Melanie Kunz vom 2.-Liga-Team verfügt Nicki Neubauer sicher über Varianten, aber eine erfahrene ­Akteurin wie Vivian Guyer ist natürlich nicht ganz einfach zu ersetzen. (hcs.)

Livestream: . - Teilaufzeichnung der Partie auf Tele D: Ab 19 Uhr mit Wiederholungen den ganzen Abend.

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Leichtes Spiel für den VC Kanti gegen deroutierte Genferinnen

Ein so einseitiges Spiel wie gestern beim 3:0 gegen Genève Volley hat es in der 30-jährigen NLA-Geschichte des VC Kanti noch kaum einmal gegeben.


Die junge Passeuse Melanie Kunz (3) lanciert Kanti-Captain Katerina Holaskova. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Hans-Christoph Steinemann

Der 3:0-Erfolg der von Anfang an motivierten Kantispielerinnen gegen Genf kam in nur 51 Spielminuten zustande, nach einem «normalen» ersten Satz (25:15) lauteten die weiteren Satzresultate noch 25:5 und 25:7 für die Schaffhauserinnen. Das war dann schon sehr ernüchternd für die Gästetrainerin Aïda Shouk, die sich ihre Rückkehr als neue Genfer Cheftrainerin an ihre alte Wirkungsstätte schon anders vorgestellt habe. «Ich bin nicht mal wegen der siebten Niederlage in Folge enttäuscht von uns, sondern vor allem vom Resultat, das mit 27:75 schon sehr brutal ausfiel», schüttelte die Lausannerin den Kopf. «Wir wussten schon, dass Kanti fitter ist als wir, denn wir hatten sechs Ausfälle durch Covid-19 zu beklagen und waren nach der Quarantäne-Massnahme zehn Tage ganz ohne Training. Aber so ...» Dass sie anschliessend nach zwei Tagen gleich wieder spielen mussten, dafür kritisierte sie auch Swiss Volley. So etwas sei in dieser Phase nicht zu verkraften. Inzwischen wurde das auch geändert, eine Equipe muss nun fünf Tage aus der Quarantäne sein, um wieder Ligaspiele zu bestreiten.

Aber Aïda Shouk wollte die gestrige schlechte Leistung nicht schönreden, das war nie ihre Art, auch während ihren sechs Jahren als Spielerin beim VC Kanti (2004 bis 2008 und 2010 bis 2012). «Natürlich war Kanti viel besser als wir, keine Frage, aber bei uns hat mit der Zeit fast gar nichts funktioniert», stellte Shouk vor der vierstündigen Rückfahrt im Kleinbus fest. Besonders in den Basics wie in der Serviceabnahme bekundeten die Genferinnen grösste Probleme. In allen drei Sätzen holte der VC Kanti mit guten Serviceserien gleich einen grossen Vorsprung heraus, im ersten Satz mit 5:0 durch Zuspielerin Irina Kemmsies (und später durch Korina Perkovac), im zweiten Abschnitt durch Pia Leweling bis zum 9:0 und in Durchgang drei wieder durch Linkshänderin Kemmsies bis zum 12:0 (!). In den Köpfen war der Match schon längst gelaufen. Der spektakulärste Ballwechsel war im dritten Satz bezeichnenderweise jener, der zum von den Genferinnen umjubelten 12:1 führte.

Auf Schaffhauser Seite war Trainer Nicki Neubauer zufrieden mit dem Auftritt seines kaum geforderten Teams: «Wichtig war, dass wir die Spannung über drei Sätze hochgehalten haben. In solchen Spielen ist das oft schwierig, da passt man sich dem Gegner an.» Die ungewohnte Atmosphäre in der praktisch leeren Halle fasst Kanti-Medienchef Christian Ritzmann treffend zusammen: «Eigentlich war das ein Geister-Trainingsspiel.» Am nächsten Samstag geht es an gleicher Stätte gegen Neuenburg UC weiter, das Kanti weit mehr fordern dürfte.


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Die Rückkehr von Aïda Shouk als Trainerin

Wenn der VC Kanti heute (19.30 Uhr, BBC-Arena) Genève Volley zum Nachtragsspiel in der NLA empfängt, dann ist das auch ein Wiedersehen mit der früheren Kantispielerin Aïda Shouk, die seit dieser Saison Cheftrainerin ist in Genf.

Aïda Shouk wie sie leibt und lebt, nun als Trainerin von Genève Volley. BILD ZVG/SWISS VOLLEY

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Von ihren 38 Jahren im Leben habe sie sechs Jahre in Schaffhausen verbracht, schrieb Aïda Shouk kürzlich im «Kanti-Smash» vor der Saison 2020/21 unter der Rubrik «Was machen heute…). Sie fühle sich glücklich und dankbar, «und mein Glück hat auch viel mit Schaffhausen zu tun. Lange könnten wir über Spiele, Medaillen und Ergebnisse philosophieren, die ich mit Trainern wie Pepo Novotny, Tony Westman oder Andreas Vollmer erlebt habe. Aber nach so vielen Jahren ist es im Volleyball nicht mehr wichtig, sich richtig an alles zu erinnern.»

Sechs Jahre beim VC Kanti

Aïda Shouk hat zweimal in Schaffhausen gespielt, von 2004 bis 2008 als Halbprofi und von 2010 bis 2012 als Profi. «Ich bin sehr stolz und froh über meine Wahl im Jahr 2004, von Lausanne zum VC Kanti zu wechseln.» Sie sei im April 2004 bei einem Geburtstag ihrer Waadtländer Kollegin Leila Chaignat in Schaffhausen mit dem Volleyballteam dabei gewesen. Einige habe sie vom Nationalteam her gekannt (Conny Kolb, Martina Gasner, Diana Capoccia), andere fand sie sofort sympathisch (Galina Knaus, Mélanie Pauli). Und es war auch ihre erste Begegnung mit dem Cuba Club und dem Orient. «Ich habe über die Jahre in Schaffhausen viele tolle Freundinnen kennengelernt, die immer noch wichtig sind in meinem Leben», betont Aïda Shouk. Ihre Karriere als Spielerin musste sie 2012 nach fast 14 Jahren NLA wegen einer Knieverletzung aufgeben.

Sie ging zurück in ihre alte Heimat Lausanne, sei viel gereist und habe das Leben ein bisschen anders genossen. Aber die Leidenschaft Volleyball gehe nicht einfach so weg. Ziemlich schnell sei sie wieder in der Halle zurück gewesen, habe J+S-Trainerkurse besucht und die Ligen intensiv verfolgt. Genève Volley bat sie dann letzte Saison um Unterstützung als Trainerin, was sie sehr gerne gemacht habe. Die Saison sei gewiss nicht die beste gewesen, aber sie habe ihr viel an Erfahrung eingebracht und sie habe gemerkt, «dass ich das Potenzial zum Headcoach in der NLA habe. Am Ende der Saison kam dann ein erfreuliches Angebot für mich als Headcoach von Genf. Und da fühle ich mich sehr wohl in der neuen Rolle.» Ein grosser Vorteil für sie sei, sagt Aïda Shouk, dass sie während ihrer Aktivzeit alle Positionen gespielt habe. Pass, Angriff, Mitte, Libero. So könne sie ihren Spielerinnen helfen, sich weiter zu entwickeln. Als Headcoach des NLA-Teams von Genève Volley ist Aïda Shouk aber nicht zu 100 Prozent vom Club angestellt. Ihr Pensum beträgt 50 Prozent und sie leitet sieben Trainings pro Woche. «Neben meinem Traineramt arbeite ich zu 70 Prozent in einer Firma, welche Non-Profit-Organisationen im Fundraising als Kunden hat», erklärt Shouk. Trainerin zu sein ist eine grosse Herausforderung für sie. Es gebe so viele Elemente, die ausschlaggebend seien, um ein Team gut zu betreuen und erfolgreich zu sein. Man verbringe viel Zeit in der Halle, aber es gebe auch viel zu tun in der Vorbereitung für das Training, mit der Spielanalyse und der Philosophie. «Und natürlich versuche ich auch menschlich, die Spielerinnen weiterzubringen.» Der Mangel an der Struktur und die Finanzen in den Klubs helfen bestimmt nicht und man muss viele zusätzliche Aufgaben wahrnehmen als «nur» zu trainieren.

«Eine weitere Herausforderung ist es, eine Frau zu sein. Man muss sich viel mehr durchsetzen, um das Vertrauen vom Vorstand, dem Publikum, den Spielerinnen und den Eltern zu haben. Wenn eine Frau hart ist, heisst es für viele, dass sie schlecht gelaunt ist. Wenn ein Mann hart ist, hat er Charakter und probiert seine Spielerin zu pushen», erklärt Aïda Shouk in einer Interviewserie von Swiss Volley mit jungen Profitrainern. «In der Arbeitswelt merke ich diesen Unterschied weniger als im Sport. Man sieht auf hohem Niveau noch viel zu selten eine Frau als Headcoach. Das muss sich verbessern.»

Traum: Headcoach eines Topteams

Wo sie sich denn in zehn Jahren sehe, wurde Aïda Shouk gefragt? «Ich möchte gerne Trainerin eines Topteams in der Schweiz sein, am liebsten von Genève Volley. Dies würde bedeuten, dass wir vieles richtig gemacht haben. Der Weg bis dorthin ist noch sehr lang und braucht Geduld, aber ich glaube fest daran. Irgendeinmal im Staff unseres Nationalteams zu sein, würde mich auch sehr freuen. Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine Zeiten als Nationalspielerin und möchte diese aus der Optik als Trainerin gerne nochmals erleben.»

Und was Aïda Shouk mit ihrem Genfer Team heute Abend in der BBC-Arena zu bieten hat, darauf dürfen die Volleyballfans gespannt sein – allerdings dürfen sie nicht in der Halle, sondern nur über den Livestream auf Youtube (Link unten) dabei sein. Mit null Punkten nach sechs Spielen liegt Genève Volley nach einem schwierigem Saisonstart auf Platz 10 der Tabelle. (hcs.)

Link für den Livestream von heute Abend (ab 19.30 Uhr) auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=lZAT7Fbq-x8&feature=share&fbclid=IwAR1_EEWo2bHBUBskYkW4jNTu5kEIJzLHvgmRUay1


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Klarer Kanti-Sieg im Val-de-Travers

Nach dreiwöchiger Spielpause setzte sich der VC Kanti beim VBC Val-de-Travers mit einem deutlichen 3:0-Erfolg durch. In dieser Woche stehen nun zwei weitere Aufgaben an.Wiebke Silge (r.) mit vollem Einsatz gegen den Block des VBC Val-de-Travers. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Kurz und unter dem Strich schmerzlos war der Auftritt des VC Kanti gestern beim Tabellenvorletzten im Val-de-Travers, bei dem die aus Stetten stammende Ex-Kantispielerin Alexandra Schaber in dieser Saison als Captain amtiert. In 66 Minuten war der dritte Saisonsieg für Kanti im erst fünften Spiel unter Dach und Fach. Nach drei Spielausfällen, bei den Gegnerinnen waren jeweils Spielerinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden, liegen die Schaffhauserinnen in der wenig aussagekräftigen Tabelle auf Rang vier.

Trotz Lockdown im Kanton Neuenburg konnte die Partie gestern durchgeführt werden, wie alle NLA-Spiele gemäss der aktuellen Vorgabe von Swiss Volley allerdings ohne Zuschauer. Die Fans konnten immerhin einen Livestream via Facebook verfolgen. Mit Korina Perkovac am Service legte der VC Kanti im ersten Satz gleich mit 5:0 vor, nach der 11:2-Führung liessen die Schaffhauserinnen nichts mehr anbrennen und liessen sich mit 25:14 den Satzgewinn notieren.

In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs benötigten die Munotstädterinnen teilweise diverse Anläufe, um zum Punkt zu kommen und konnten sich erst nach einem 5:6- Rückstand die Führung herausspielen. Der Endstand des Satzes gegen den VBC Val-de-Travers, der immer wieder beherzt verteidigte und angriff, unter dem Strich aber doch überfordert war, lautete deutlich 25:12. Zum Ende des Durchgangs feierte die Pausseuse des Kanti-2.-Liga-Teams, Melanie Kunz, die für die angeschlagene Vivan Guyer mitgereist war, ihre NLA-Premiere.

Chefcoach Neubauer ist zufrieden

Nach der Überlegenheit liess es Kanti zu Beginn des dritten Satzes zu ruhig angehen und musste einem 2:8-Rückstand hinterherlaufen. Mit starkem Service kam man wieder heran. Während einer Serie von Captain Holaskova hatte dann zunächst der Livestream, bald auch der Livescore von Swiss Volley einen Aussetzer. Nachdem es auch online wieder weiterging, lag das Team von Nicki Neubauer mit 15:10 vorne und entschied die Partie mit einem 25:15.

Cheftrainer Nicki Neubauer war mit dem schlussendlich klaren Sieg sehr zufrieden, nachdem er und die Spielerinnen nach dem Unterbruch nicht so recht wussten, wo sie stehen. «Man hat dem Team die Spielfreude angemerkt», so Neubauer. Mit «es ist noch nicht alles Gold, was glänzt», sprach er die Tatsache an, dass die Mannschaft zwar in Service, Block und Abwehr gut agiert hatte, im Angriff phasenweise aber noch Abstimmungsprobleme zu verzeichnen waren.

In dieser Woche stehen mit den Heimpartien vom Mittwoch gegen Genf (mit Trainerin Aïda Shouk) und am Samstag gegen Neuenburg UC für den VC Kanti gleich zwei Aufgaben an. (R.Sta.)


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Erster Ernstkampf nach gut drei Wochen Spielpause

VC KANTI IM VAL-DE-TRAVERS

Nach drei Wochen ohne Ernstkampf geht es Heute beim VC Kanti in Val de Travers in der Meisterschaft weiter. Vorausgesetzt das bis am Abend niemand erkrankt. Ob die die Partie wirklich stattfinde, ist erst sicher, wenn der Schiedsrichter anpfeift, denn es ist alles möglich. So gesehen vor zwei Wochen, als das vermeintlich Basketball Spitzenspiel BC Winterthur gegen Elfic Fribourg 40 Minuten vor Spielbeginn abgesagt wurde. Swiss Basketball informierte, dass es im Umfeld von Elfic Fribourg offensichtlich ein Coronafall gab und das Spiel deshalb nicht stattfinden kann.

Korina Perkovac mit dem Smash. (Bild W. Sch Saison 19/20)

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Wenn alles klappt und bis morgen niemand mehr ernsthaft erkrankt, dann kann der VC Kanti erstmals seit dem 23. Oktober (0:3 gegen Düdingen) wieder ein NLA-Spiel bestreiten. Trainer Nicki Neubauer ist zuversichtlich, dass die morgige Reise in den Neuenburger Jura zum VBC Val-de-Travers (Spielbeginn 17.30 Uhr in Couvet) angetreten werden kann.

Ein bisschen zurückhaltender gibt sich Clubpräsident Sandro Poles, der von Tag zu Tag plant. Bereits seien am Wochenende wieder vier Spiele verschoben worden, drei bei den Männern, eines bei den Frauen: Düdingen - Lugano.

Die Diskussionen, ob so überhaupt weiter gespielt oder bis auf Weiteres unterbrochen werden soll, die gehen weiter. Diese Woche hätten wieder Videokonferenzen in den Gremien stattgefunden, wobei sich 10 von 18 Clubs (8 in der Frauen-NLA, nur 2 Männer) für eine Fortsetzung aussprachen. Der Meisterschaftsausschuss entschied daraufhin, die Saison wie gehabt ohne Zuschauer fortzusetzen. Mit zwei Änderungen allerdings: Die Schonfrist nach einer Quarantäne für ein Team wurde von einem auf fünf Tage erhöht. Und es müssen nicht mehr fünf Spielerinnen eines Teams in Quarantäne oder Isolation sein, es genügt eine, um ein Spiel zu verschieben.

Kantitrainer Nicki Neubauer ist für eine Fortsetzung – «wir könnten die zusätzlich noch ausfallenden Spiele nicht mehr vernünftig an­setzen bis im Frühling» –, und durch die Erhöhung der Frist bis zum nächsten Spiel auf fünf Tage könne ein Team nun etwas trainieren vor dem nächsten Ernstkampf. «Alles andere war Wettbewerbsverfälschung.» Er und sein Team freuen sich nun sehr darauf, dass es morgen weitergeht. «Die Spielerinnen sind heiss darauf, wir wollen, so gut es geht, wieder in den Rhythmus kommen, um gegen die Topteams NUC (21.11.) und Aesch (29.11.) gerüstet zu sein.», sagt Neubauer. Am nächsten Mittwoch (19.30 Uhr, BBC-Arena) folgt die Nachholpartie gegen Genève Volley. (hcs.)

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Weiteres Spiel des VC Kanti verschoben

Das dritte NLA-Spiel des VC Kanti in Folge, jenes vom Sonntag in Lugano, musste aufgrund einer Fälle von positiv getesteten Spielerinnen verschoben werden. Keine einfach Situation, wie Trainer Nicki Neubauer sagt.

Kanti-Trainer Nicki Neubauer hat derzeit viele Probleme zu lösen. Bild: W. Schläpfer

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Zum letzten Mal stand der VC Kanti heute vor zwei Wochen im Heimspiel gegen Düdingen im Einsatz, das mit 0:3 ernüchternd geendet hatte. Seither konnten das Auswärtsspiel bei Franches-Montagnes in Les Breuleux (am 25. Oktober), das Heimspiel gegen Genève Volley (am 1. November) nicht gespielt werden, und nun kommt auch noch die Partie vom Sonntag in Lugano hinzu. Viele Klubs in der Volleyball-NLA haben mit der grassierenden Corona-Pandemie zu kämpfen und zu lernen, damit umzugehen. Einige Lugano-Spielerinnen seien bis Mitte dieser Woche in Quarantäne gewesen, erläutert Nicki Neubauer, um aber spielfähig zu sein, müssten sie mindestens zwei Tage lang symptomfrei gewesen sein. «So hatten wir uns schon bemüht, die Nachholpartie gegen Genf auf nächsten Mittwoch aufzugleisen», sagt der KantiTrainer, aber parallel hatten die Genferinnen bereits das Nachholspiel gegen Neuenburg arrangiert.

Also wieder nichts mit einem Ernstkampf für sein Team. Die nächste Möglichkeit dürfte sich daher, falls alles klappt, am übernächsten Sonntag (15. November) auswärts bei Val-de-Travers bieten. Ungewissheit ist momentan im Schweizer Team-Spitzensport leider vorherrschend. Da ist es für den Trainer schwierig, die Spielerinnen in den Trainings bei Laune zu halten – ohne Aussicht auf ein baldiges Spiel ist die Motivation keine einfache Sache. «Aber wir probieren vieles, um die Spannung oben zu halten», hat Neubauer die Trainingsintervalle und -inhalte leicht angepasst, so wurde am Donnerstagvormittag nicht wie gewohnt in der Halle trainiert, sondern Krafttraining gemacht, gefolgt von einem weiteren Teamtraining am Abend.

Wettbewerbsverfälschung?

Nicht zufrieden ist Nicki Neubauer mit dem Umgang einiger Klubs in dieser Situation. Am Mittwochabend hat er zum Beispiel kurz in das Video der Partie zwischen Düdingen und Franches-Montagnes reingeschaut, die mit klarsten Satzresultaten 3:0 zugunsten von Düdingen endete. «Bei Franches habe ich dabei Spielerinnen auf dem Feld gesehen, die vorher nie da waren.» Es gehe nun wohl darum, die Partien irgendwie durchzuboxen. «Ich möchte aber nicht gegen Teams spielen, bei denen ich schon zum Vornherein weiss, dass da die Chancengleichheit nicht vorhanden ist. Wir werden in solchen Fällen – wie vielleicht Lugano einer geworden wäre – nicht mehr spielen.» Wenn die Quarantäne erst am Donnerstag oder Freitag endet und nur ein Training möglich ist, dürfte ein Spiel am Samstag oder Sonntag einfach nicht zugelassen werden.

«Aber Swiss Volley sagt gar nichts dazu», kritisiert der gebürtige Thüringer mit Wohnsitz im vorarlbergischen Feldkirch – wo bis Ende November ein härterer Lockdown als hier gilt – auch den Verband, «der einfach den Kopf einzieht. Die Verschiebungen und Termine machen die Vereine untereinander ab. Und die Kommunikation dazu ist ganz schlecht von Swiss Volley und teils unter den Vereinen.» Es gebe zu viele Sachen und Vorfälle, bei denen man nicht genau weiss, was passiert. Weil eine Mehrzahl der Frauen-NLA-Vereine aus der Westschweiz kommt, deutet das eventuell auf ein Sprachproblem hin. Genau deswegen wäre die Vermittlerrolle des Verbandes wichtig. «So ist doch der Willkür Tür und Tor geöffnet.»

Neue Spielplanung

Auch wenn der VC Kanti derzeit gar nicht im Rhythmus ist, so treibt er die Spielplanung voran, die in den nächsten drei Wochen etwa so aussehen könnte: 15. November bei Val-de-Travers, 18. November zu Hause gegen Genf, 21. November Heimspiel gegen Neuenburg UC, 28. November im Tessin bei Lugano und am Sonntag, 29. November, das Heimspiel gegen den Leader Sm’Aesch Pfeffingen. Das Nachholspiel im Jura fände dann im Dezember statt.

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Kanti mit Niederlage gegen Düdingen

Gegen ein sehr stark aufspielendes Volley Düdingen kassierte der VC Kanti eine klare 0:3-Niederlage, die mit 18:25, 19:25 und 18:25 auch in den Sätzen klar ausfiel. Schwierig waren auch die Bedingungen rundherum.

 

Ex. Kantigirl Elena Steinemann mit dem erfolgreichen Smash.

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.Angeführt von der sehr gut spielenden Passeuse Méline Pierret, liessen die Freiburgerinnen von Beginn weg keinen Zweifel daran, dass sie nicht gewillt waren, die Punkte in Schaffhausen zu lassen. Im ersten und zweiten Satz handelten sich die Kantigirls jeweils beim ersten Timeout einen 5 Punkte Rückstand ein. Die Schaffhauserinnen erzeugten am Service und im Angriff zu wenig Druck, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Und zudem hatte die Annahme nicht gerade ihren besten Tag, was das schnelle Spiel über die Mitte verhinderte.Etwas besser lief es im dritten Satz, die 148 Zuschauer in der ausverkauften BBC-Arena sahen, wie ihr Team das Geschehen bis zur zweiten Auszeit mit 15:15 ausgeglichen gestalteten. Anschliessend gelang dem Heimteam aber gerade noch 3 Punkte und mussten eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen.

NLA Frauen: VC Kanti SH - Volley Düdingen 0:3 (18:25, 19:25, 18:25 in 67 Minuten. - BBC-Arena. - 148 Zuschauer (ausverkauft). - SR Bärtsch/Kälin. - VC Kanti: Perkovac (8 Punkte, 7 Fehler), Kemmsies (3/0), Fricano (9/5), Leweling (9/3), Holaskova (1/2), Silge (6/3), Watson 1/4), Libero Hasler; nicht eingesetzt Guyer, Reiser, Habegger; verletzt Cukseeva, Corbach. - Topskorerinnen bei Düdingen: Kjelstrup (12/3), Steinemann (10/2), Giustino (9/6) und Sulser (9/2).

 

Die nächsten Partien des VC Kanti

Sonntag, 25.10.: Franches-Montagnes - VC Kanti SH verschoben wegen Covid-19-Fall bei VFM.

Sonntag, 1.11.: VC Kanti - Genève Volley (16.30 Uhr, BBC-Arena).

Sonntag, 8.11.: Volley Lugano - VC Kanti (17.30 Uhr, Cadempino TI).

Sonntag, 15.11.: Val-de-Travers - VC Kanti (17.30 Uhr, Couvet NE).


Bericht Schaffhauser Nachrichten

Bilder Werner Schläpfer

Video

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Doppelrunde

In der NLA Volleyball Schweizermeisterschaft spielen die Teams an diesem Wochenende die einzige Doppelrunde in dieser Saison. Der VC Kanti spielt am Freitag zu Hause gegen Düdingen und am Sonntag geht die Reise in den Jura nach Les Breuleux, der Gegner dort heisst Volleyball Franches-Montagnes.

Kanti Block mit Viivane Guyer und Wiebke Silge gegen Sarina Wieland

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Einen starken Gegner erwartet der VC Kanti morgen Freitagabend, um 20 Uhr, in der BBC Arena. Die Kanti-Girls empfangen den TSV Düdingen. Die Freiburgerinnen gehören wiederum zum Kreis der vier Topteams der Liga.

Auch in dieser Saison ist wieder ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Dem TSV Düdingen wird auch in dieser Saison einiges zugetraut. Dies zeigt sich bereits beim Blick auf die Rangliste. Die Freiburgerinnen stehen weit vorne in der Tabelle. Gespannt sein darf man auf das Auftreten der langjährigen Kanti-Spielerin Elena Steinemann und der ehemaligen Kanti-Zuspielerin Anna Mebus.

Der VC Kanti scheint den Rhythmus langsam, aber sicher zu finden. Der Aufbau beim Team stimmt. Nach der Auftaktniederlage gegen Topfavorit Aesch-Pfeffingen gelangen zuletzt zwei Siege. Heute folgt allerdings eine ungleich schwere Prüfung. Gegen Düdingen braucht es eine absolute Topleistung der Kanti-Girls, um einen Heimsieg einfahren zu können.

Achtung es gelten neue Regelungen für die Zuschauer. 

Der Bundesrat hat an einer ausserordentlichen Sitzung am 18. Oktober 2020 mehrere, schweizweit gültige Massnahmen gegen den starken Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus ergriffen. Diese haben Auswirkungen auf die Schutzkonzepte von Swiss Volley beziehungsweise dem VC Kanti.

Neu Abstand halten.

Richtlinien

Bericht SN


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Kanti holt 3 Punkte im Toggenburg

In einem überlegenen, wenn auch nicht überragenden Spiel gewinnt der VC Kanti bei Volley Toggenburg mit 3:0 und liegt nach dem dritten Spieltag neu auf dem dritten Tabellenrang.

Korina Perkovac (r.) smasht an Rudy Renk Ilic (17) vorbei, unten verteidigt Lara Hasler. Bild: Werner Schläpfer

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Die budgetierten Punkte gab es für den VC Kanti aus dem gestrigen Gastspiel bei Volley Toggenburg. Wie angekündigt gab Kanti-Trainer Neubauer einigen Spielerinnen Einsatzzeit, die bislang noch nicht so zum Zuge gekommen waren. So stand von Beginn an Mittelblockerin Karis Watson auf dem Feld, die mit 13 Punkten zur Topscorerin bei den Munotstädterinnen avancierte und vom Chefcoach für die Leistung am Block und im Angriff gelobt wurde. Den zweiten Mittelblockerposten teilten sich Captain Holaskova und Wiebke Silge. Vertrauen von Beginn an erhielt auf der Liberoposition Lara Hasler, während Neubauer in den ersten beiden Spielen hier Viviane Habegger eingesetzt hatte. Als erste Passeuse war Vivan Guyer in der Startformation, die die Bälle aus Trainersicht gut verteilte. Irina Kemmsies kam diesmal nur zu einem Kurzeinsatz im zweiten Durchgang. Hinter Watson sollten Korina Perkovac (10) und Taylor Fricano die meisten Punkte für die Schaffhauserinnen erzielen.

Der erste Satz in der Rietstein-Halle, die das Kanti-Team immer als unangenehm empfindet, blieb bis zum 16:15 ausgeglichen, mit Watson am Service zog Kanti auf 19:16 davon und sicherte sich den Durchgang mit 25:20. Anschliessend lagen die Schaffhauserinnen immer mit mindestens fünf Punkten vorne und sicherten sich den zweiten Satzgewinn mit 25:18. Auffällig waren hier die vielen Servicefehler auf beiden Seiten, die Statistik weist jeweils sechs davon aus.

Den Gameplan umgesetzt

Im dritten Durchgang konnte sich Kanti nach dem 10:9 absetzen und liess mit erneut 25:18 keine Diskussion über den Sieger aufkommen. So konnte sich Cheftrainer Nicki Neubauer zufrieden zeigen mit der Leistung seines Teams: «Wir haben solide runtergespielt, was wir im Gameplan vorgesehen haben. Der erste und dritte Satz waren lange ausgeglichen, aber wenn wir am Gashebel zogen, waren wir weg. Wir fanden Lösungen, bewegen uns inzwischen gut auf dem Feld, auch wenn wir zu Hause schneller spielen.»

Für das kommende Wochenende stehen für den VC Kanti gleich zwei Einsätze an. Am Freitag gastiert der Tabellenzweite Düdingen im Spitzenspiel der Runde in der BBC Arena (20.00 Uhr). «Gegen Düdingen haben wir Eindrücke aus dem Testspiel. Wir müssen uns nicht verstecken, sondern aggressiv auf­treten», so Nicki Neubauer. Am 25. Oktober geht es für die Schaffhauserinnen in den Jura. Gegner Franches-Montagne musste sich am Sonntag ­Cheseaux mit 1:3 geschlagen geben. (R.Sta)

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VC Kanti ist Favorit im Toggenburg

Der dritte Spieltag in der Nationalliga A der Frauen führt den VC Kanti am Sonntag nach Wattwil.

Vivian Guyer lanciert Katerina Holásková

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An diesem Wochenende erwartet die Kantigirls eine vermeintlich leichte Aufgabe im Toggenburg. Die Schaffhauserinnen reisen als Favorit nach Wattwil, allerdings dürfte die Aufgabe nicht so einfach sein wie auch schon. Mäsi Erni hat trotz Corona die Finanzen für drei valable ausländische Verstärkungsspielerinnen gefunden und liegen nach zwei Spieltagen mit dem besseren Satzverhältnis einen Rang vor den Munotstädterinnen. Noch sind die neuen Spielerinnen bei den St. Gallerinnen nicht auf dem höchsten Level ihres Könnens, wegen der Coronakrise konnten sie im Sommer nur wenig bis gar nicht trainieren. Nichtsdestotrotz hat der Voralpenklub am vergangenen Wochenende auswärts Genevé Volley deutlich mit 3:0 geschlagen. Neuzugang Gabriela Maciagowski auf der Diagonalen machte mit 25 die Punkte für einen ganzen Satz. Also ist bei Vivian Guyer, Miriam Reiser mit Toggenburg-Vergangenheit und ihren Teamkolleginnen wie gegen alle Teams volle Konzentration gefordert. Es sollen im Gegensatz zum Cheseauxspiel alle Spielerinnen zum Einsatzkommen.

Schaffhauser Nachrichten

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VC Kanti holt 3:1-Sieg gegen Cheseaux

VBC Cheseaux erwies sich als der von Kanti-Trainer Nicki ­Neubauer angekündigte unangenehme Gegner. Im zweiten Satz machten die Schaffhauserinnen eine Baisse durch, stellten mit einem 3:1 dann schlussendlich den ersten (Heim-)Sieg der ­Saison sicher.

Pia Leweling sorgte nicht nur im Angriff für Akzente. Bild:Werner Schläpfer


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von Reinhard Standke

Zunächst hiess es, einen Moment zu warten, für die 356 Zuschauer, die beim ersten Heimspiel des VC Kanti im Zeitalter des Coronovirus-Contact-Tracing dabei waren. Die meisten hatten die «Mindful»-App bereits ­installiert, scannten, als sie an der Reihe waren, rasch den QR-Code der Veranstaltung, bestätigten die Symptomfreiheit und gaben die Farbe des Armbändchens ein, das zum gewünschten ­Zuschauerblock gehörte.

So kam manch einer aber ein wenig knapp vor dem Anpfiff an seinen Sitzplatz für die insgesamt 93 Spielminuten, in denen der VC Kanti wenige, der Gegner jedoch viele Wechsel durchführen und allen mitgereisten Spielerinnen Einsatzzeit gewährt werden sollte.

Nicki Neubauer begann mit Wiebke Silge, Irina Kemmsies (Pass), Pia Leweling, Katerina Holaskova, Taylor Fricano, Korina Perkovic und Viviane Habegger (Libera). Für Letztere kam als einziger Wechsel beim Heimteam zum Ende des zweiten Satzes Lara Hasler zum Einsatz.

Ausgeglichen – so verlief der Beginn des ersten Satzes, in dem der VC Kanti nach dem 9:8 davonziehen konnte und diesen klar mit 25:18 für sich entschied. Bei den Munotstädterinnen sorgten vor allem Fricano und Holaskova sowie ­Leweling für die Punkte, während die Topscorerin des ersten Saisonspiels, ­Korina Perkovac, nicht den erfolgreichsten Tag einzog.

Bei Cheseaux hatte Kanti zwar die von Trainer Neubauer gefürchtete ­Mittelblockerin Megan Wolowicz im Griff, dafür punktete Aussenangreiferin ­Sarah van Rooij eins ums andere Mal. Viel zum Erfolg sollten auch Inès Granvorka und die Brasilianerin Julia Borges kommen.

Im zweiten Durchgang gaben die Gastgeberinnen nach dem 4:4 das Heft aus der Hand. Die Gäste konnten mit gutem Service, geschickten Angriffen sowie gutem Block auf 10:6 und mit einer Serviceserie von Inès Granvorka auf 16:7 davon ziehen. Der VC Kanti kam noch auf 20:25 heran, musste aber den Ausgleich hinnehmen. Die ­Reaktion folgte im dritten Satz mit 25:15, im folgenden Spielabschnitt wurde es nach dem 21:15 mit 25:22 fast noch spannend.

Von einem hart erarbeiteten Sieg sprach Kanti-Coach Neubauer nach den vier Sätzen. «Der zweite Satz war eine wertvolle Erfahrung – reicht man ihnen den kleinen Finger, reissen sie am ganzen Arm», so Neubauer der sich mit der Art und Weise, wie sein Team reagiert, zufrieden zeigte. Nach zwei Spieltagen mit einer Niederlage und einem Sieg liegen die Schaffhauserinnen auf Rang sechs der vorläufigen Tabelle.

Vorbildliches Verhalten

Zufrieden mit der Registration beim Contract Tracing war Kanti-Präsident Sandro Poles. «Das Verhalten der ­Zuschauer war vorbildlich, alle trugen auch eine Maske», so Poles, der für das nächste Heimspiel am 24. Oktober die Öffnung eines zweiten Eingangs ­erwägt, um die Wartezeit zu reduzieren. Zuvor treten die Schaffhauserinnen am kommenden Sonntag bei Volley Toggenburg an.


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Kein leichtes erstes Heimspiel gegen den VBC Cheseaux

Am kommenden Sonntag spielt der VC Kanti sein erstes Heimspiel unter besonderen Umständen. 

Nach dem schlechten Spiel zum Saisonauftakt bei Aesch-Pfeffingen ist der VC Kanti am Sonntag gegen VBC Cheseaux gefordert. Für Spielerinnen, Funktionäre und Zuschauer gilt das Corona-Schutzkonzept.


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Der Gegner heisst VBC Cheseaux und beim letzten Besuch in der BBC Arena holte das von Doris Stierli trainierte Team einen Punkt. Die Schaffhauserinnen konnten gerade noch reagieren und das Game zu ihren Gunsten drehen. Auch in dieser Saison haben die Westschweizerinnen bereits ein Ausrufezeichen gesetzt und NUC mit 2:3 an den Rand einer Niederlage gebracht. Herausragend auch im ersten Spiel Sarah Van Rooij mit 21 Punkten. Cheseaux hat sich mit Ines Granvorka auf Aussen, Teixeira da Silva Borges auf der Diagonalen, sowie und Margaret Wolowicz in der Mitte verstärkt und dürfte diese Saison noch ein Tick besser sein. Um gegen diesen Gegner zu bestehen, muss sich das Team von Nicki Neubauer sich gegenüber dem Aeschspiel vor allem im Angriff steigern.

Die Kantigirls freuen sich auf euren Besuch.

 

Bitte haltet euch an die nachstehenden Richtlinien beim Besuch eines Kantispiels, sie sind zwingend. Bei Nichteinhalten kann der Verein gebüsst werden.

Nachfolgend finden Sie das Covid-Schutzkonzept des VC Kanti, sowie die wichtigsten Richtlinien für unsere Zuschauer kurz zusammengefasst.

Wichtig: Im Spielbetrieb Volleyball gilt nach Vorgabe von Swiss Volley eine allgemeine Schutzmaskenpflicht in allen Hallen!  (exkl. Spielerinnen, Coaches, Physio, Ärzt*innen und den Schieds-/ Linienrichter*innen).

Für den Eintritt in die Halle muss zwingend eine Registration erfolgen. Dazu stellen wir Ihnen untenstehend bereits das entsprechende Formular zu (es muss für jedes Spiel für jede Person einzeln ein neues Formular ausgefüllt und beim Eingang abgegeben werden -> Die Sektoren werden erst vor Ort erfasst!), Formulare werden ebenfalls in Papierform beim Eingang vorhanden sein, ebenfalls ist eine Erfassung mittels der App „Mindful„ möglich. Zwingend notwendig ist die Verifizierung dieser Registrationen mittels eines gültigen amtlichen Dokumentes (ID / Pass / Führerschein, etc.) vor Ort.

Aufgrund der Einfachheit und Schnelligkeit der Online-Lösung möchten wir alle Kanti-Fans bitten, sich die App „Mindful“ im Vorfeld des ersten Spieles auf das Handy zu laden und danach umgehend die Erstregistration durchzuführen. Anschliessend vor Ort sind dann nur rund 30 Sekunden nötig (Scannen des QR-Codes, Bestätigung dass keine Symptome bestehen, Regsitration Sektor) und die Erfassung ist erledigt. Die App kann dann schnell und einfach für jedes Heimspiel genutzt werden. Wir können dadurch unnötige Wartezeiten und Menschenansammlungen beim Eingang verhindern.

Bei Fragen stehen wir Ihnen vor Ort selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Auf eine gute, spannende, gesunde (!) und für den VC Kanti erfolgreiche Saison 2020/2021

Sandro Poles, VC Kanti NLA Covid-Beauftragter

Anhänge:

Schutzkonzept_Spielbetrieb_NLA

Zusammenfassung für die Zuschauer 18.09.20

Datenblatt Zuschauerregistrierung


Download App Mindful

 


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Der VC Kanti war beim 0:3 zum Saisonstart in Aesch klar unterlegen

Andi Vollmers NLA-Spitzenteam von Aesch-Pfeffingen war beim 3:0-Heimsieg gegen den VC Kanti am Samstagabend das klar bessere Team, zu viele Eigenfehler und zu wenig Druck im Angriff der Schaffhauserinnen verhinderten ein besseres Resultat.

Enttäuschte Kantispielerinnen applaudieren nach dem 0:3 ihren Gegnerinnen. BILD WSCHL.

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Werner Schläpfer, Aesch BL

 Das hatten sich die Kanti-Spieler​​​​innen ganz anders vorgestellt. Mit einem guten Spiel zum Saisonstart im Baselbiet den einen oder anderen Punkt nach Hause holen, das war die Devise für das Team von Nicki Neubauer. Die Partie in der für 300 Zuschauer zugelassenen Löhrenackerhalle begann zwar ausgeglichen, aber verlief von beiden Seiten etwas nervös bis Mitte des Satzes, als Annalea Maeders starke Serviceserie die 14:11-Führung für das Heimteam brachte. Perkovac, Habegger (Libera), Watson, Kemmsies, Fricano, Leweling, Holaskova bei Kanti hatten kein Mittel gegen das mit wenig Fehler agierende Heimteam. Auch der Wechsel beim Pass und auf der Diagonalen brachte nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil, die Schaffhauserinnen gerieten immer mehr in Rückstand und verlieren den ersten Satz deutlich (17:25).

Nicht viel besser ging es weiter, bald war der Rückstand auf fünf Punkte angewachsen, als Nicki Neubauer reagierte. Silge Wiebke kam für Karis Watson und Vivian Guyer ersetzte Irina Kemmsies. Die Wechsel und Korina Perkovacs gute Services brachten die Gäste auf einen Punkt bis auf 19:18 heran. Zu mehr sollte es indes nicht reichen, am Schluss machte Aesch fünf Punkte in Serie. Die Aufholjagd gab den Munot- städterinnen Aufschwung, mit druckvollen Services gelang beim ersten Time-out im anschliessenden Satz eine Drei-Punkte-Führung. Wieder verhinderten Eigenfehler und schwache Angriffsleistungen ein positives Resultat. Kam einmal ein Ball durch den Block, hielt die wohl beste Libera der Liga, An Saita, mit spektakulären Verteidigungsaktionen ihr Team im Spiel.

Sm’Aesch Pfeffingen war an diesem Abend schlicht das bessere Team. Einer der wenigen Lichtblicke bei den Nordostschweizerinnen war die solide Leistung von Libera Vivianne Habegger. Solche Spiele gibt es im Sport, vergessen und nach vorne schauen, muss sich Trainer Nicki Neubauer sagen. Letzte Saison startete der VC Kanti ähnlich und steigerte sich bis zum Abbruch der Meisterschaft kontinuierlich. Nächster Gegner am kommenden Sonntag sind die Waadtländerinnen des VBC Cheseaux, welche zum Auftakt den Mitfavoriten Neuenburg UC zu Hause immerhin ins Tiebreak zwangen.

Sm’Aesch Pfeffingen – Kanti Schaffhausen 3:0 (25:17, 25:19, 25:18). Löhrenacker, Aesch BL. - 300 Zuschauer (Maximalgrenze)- SR Hefti/Droguett. - Aesch Pfeffingen: Schottroff, Matter, Saita (Libera), Bogdanova, Bates, Duello, Maeder; Wylie, Schirmer, Oleksak, Chrtianska, Saladin (Libera). - Kanti Schaffhausen: Perkovac, Habegger (Libera), Watson, Kemmsies, Fricano, Leweling, Holaskova; Eingewechselt: Guyer, Silge, Nicht eingesetzt: Hasler (Libera).Verletzt: Reiser, Cukseeva.



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Start in eine ungewisse Saison

Die Meisterschaft 2020 /21 beginnt für den VC Kanti in Aesch.

Speziell dürfte dir Partie für Taylor Fricano werden, in der letzten Spielzeit war die US - Amerikanerin Topscorer bei Aesch.

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Die Volleyball Saison 2020/21 beginnt morgen, Samstag 03.10.2020. Wie und ob die Meisterschaft zu Ende gespielt wird, steht noch in den Sternen. Für die ersten Spiele sind Zuschauer zugelassen, je nach Halle zwischen ca. 300 und 600 Personen. Auf der Homepage vom jeweiligen Heimteam finden Interessierte Informationen.

 

Kanti beginnt die neue Meisterschaft auswärts gegen den Spitzenreiter der letzten Saison, Insider sagen Aesch ist der Meisterschaftsfavorit 2020/21. Andi Vollmer hat wieder ein Topteam auf die Beine gestellt und mit dem klaren 3:0-Sieg am Supercup gegen NUC Volleyball haben seine Frauen bereits Selbstvertrauen getankt. Aufgrund der personellen Situation mit bereits drei Verletzten beim Kantiteam sind die Baslerinnen zu Favorisieren. Die Schaffhauserinnen reisen aber nicht chancenlos nach Pfeffingen. Nach den guten Resultaten in der Vorbereitung vor allem in Suhl ist den Schaffhauserinnen einiges zuzutrauen. Speziell dürfte dir Partie für Taylor Fricano werden, in der letzten Spielzeit hat die US Amerikanerin beim Gegner unter Vertrag ihr jetziges Team beinahe im Alleingang nach Hause geschickt.

SM’Aesch Pfeffingen – VC Kanti MZH Löhrenacker, Landskronstrasse 41, 4147 Aesch

Infos: 

  Das Spiel wird live auf telebasel.ch übertragen.

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VC Kanti in den Saisonvorbereitungen gut auf Kurs

Auch beim zweiten Vorbereitungsturnier innert Wochenfrist zeigen die Schaffhauser Volleyballerinnen weitere Fortschritte. Sie verbuchten gegen Erfurt und Linz zwei Siege und mussten sich gegen Gastgeber Suhl nur knapp mit 3:2 geschlagen geben.

Das Kantiteam 2020/21 hat viel Spass am Volleyball spielen. BILD WERNER SCHLÄPFER

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Zuspielerin Irina Kemmsies (l.) und Karis Watson freuen sich über einen Punkt.

VOLLEYBALL. Im Rahmen des internationalen Vorbereitungsturnier des VFB Suhl Lotto Thüringen fand für den VC Kanti nach dem erfolgreichen Abstecher im Tirol ein weiteres intensives Wochenende statt. Neben Spielen gegen Erfurt, Suhl und Linz standen beim Thüringer Trainer Nicki Neubauer auch noch zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Aus diesem Grund war das Team bereits am Donnerstag nach Suhl gereist. Nach dem Training am Frei- tagmorgen gab es am Abend gegen Schwarz-Weiss Erfurt, dem ersten Gegner an diesem Event, ein klares 3:0. Das Schaffhauser Team zeigte weiter Fortschritte gegenüber letzter Woche und steigerte sich im Spiel gegen Lokalmatador VfB Suhl Lotto Thüringen erneut. Es wurde ein heisser Kampf mit vor allem im ersten Satz vielen umstrittenen Schiedsrichterentscheiden. Kanti behielt einen kühlen Kopf nach dem Verlust des ersten Satzes, steigerte sich am Block, servierte stark und dank der guten Serviceabnahme konnten die Zuspielerinnen schnelle erste Angriff lancieren. Dem Druck war der Gegner in den Sätzen 2 und 3 nicht gewachsen, Suhl produzierte viele Fehler zu diesem Zeitpunkt. Der Lokalmatador kam anschliessend besser ins Spiel, die Schaffhauserinnen waren nicht mehr so druckvoll und liefen immer einem Rückstand nach. Sie konnten zwar bei 20 nochmals ausgleichen, aber am Ende reichte es nicht ganz zum Satzgewinn. Im Tiebreak fehlte dem Schweizer Team etwas die Luft. Acht Sätze und zwei Trainingseinheiten innert 48 Stunden forderten ihren Tribut. Im letzten Turnierspiel gegen den österreichischen Meister Linz war es eine reine Willenssache. Am Schluss resultierte ein hart erkämpftes 3:1. Weil Suhl den Erfurterinnen mit 1:3 unterlag, bedeutete das den Turniersieg für den VC Kanti, der sieben Punkte totalisierte.

Nach drei Wochen hat sich das Kantiteam gefunden, die Spielerinnen haben sichtlich Spass am Volleyball. Allerdings fällt Rou­ti­ni­ère Natalia Cukseeva mit einer Fussverletzung wohl gegen acht Wochen aus. Wie sich das auswirken wird und was die positiven Resultate wert sind, wird sich am 3. Oktober beim NLA-Saisonstart in Aesch zeigen. Weiter geht es am Donnerstag mit der clubinternen Teampräsentation, gefolgt vom Testspiel gegen Düdingen. (wschl)

Bilder:

VC Kanti - Schwarz- Weiss Erfurt Erfurt 


VC Kanti - VfbSuhl 

 

VC Kanti – Steelvolleys Linz-Steg

 



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VC Kanti mit guten ersten Testspielen

In Innsbruck absolvierte der VC Kanti an der Pro Alpen Trophy die ersten Vorbereitungsspiele der Saison 2020/21. Drei Spiele, drei Siege – so lautete die positive Bilanz an diesem Wochenende.

 Freude bei Irina Kemmsies (l.) und Diagonalspielerin Taylor Fricano. BILD WERNER SCHLÄPFER

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 Grosser Jubel brandete beim VC Kanti auf nach dem hart umkämpften Finalsieg gegen den österreichischen Meisterschaftsfavoriten Steell- volleys Linz/Steg.

Nach der problemlosen Reise ins Tirol kam es am Freitagabend zur Auftaktpartie gegen den italienischen Vertreter Progetto Volei 360. Nur im zweiten Umgang hatten die Kanti-Volleyballerinnen etwas mehr Mühe als in den anderen Sätzen. Am Ende setzte sich das individuell bessere Team, bei dem Nicki Neubauer zwei Aufstellungsvarianten testete, mit 4:0 durch. 

Mit einer Leistungssteigerung gegen den Gastgeber TI-ABC-Fliesen-Volley im zweiten Spiel kamen die mitgereisten Zuschauer, darunter auch Leistungssport-Manager Heinz Looser und Kantipräsident Sandro Poles mit Anhang in den Genuss einer spannenden Partie. Am Anfang zeigte das Schweizer Team Mühe in der Abnahme. Im weiteren Verlauf steigerten sich die Verteidigungsspezialistinnen und Kanti entschied die ersten beiden Sätze für sich. Anschliessend lief es etwas weniger gut, und die Tirolerinnen führten gegen Ende des dritten Satzes mit 23:17. Nun zeigte der VC Kanti Winnermentalitäten, so gelang das Comeback. Wiebke Silge verhalf mit einer starken Serviceserie ihrem Team zum Ausgleich. Im Endspurt sicherten sich die Munotstädterinnen mit 27:25 den 3:0-Sieg.

 Final gegen Steellvolleys Linz/Steg

Das letzte sollte das beste Spiel an diesem Tiroler Wochenende werden. In einem engen Abnützungskampf, vor allem in den beiden ersten Sätzen behielten die Schaffhauserinnen die Nerven und machten die entscheidenden Punkte zum 3:0 gegen die abwehrstarken Linzerinnen. Es war ein gutes Turnier, um in die Saison zu starten. Man soll den Sieg nicht überbewerten, es sind Vorbereitungsspiele und das Resultat steht nicht an erster Stelle.

«Wir konnten Aufstellungen- und Auswechslungsvarianten testen», zog Trainer Nicki Neubauer ein positives Fazit. «Mein Team hat spielerisch Fortschritte gemacht und in entscheidenden Momenten Stärke bewiesen, es sind aber an den Details zu feilen.» Das nächste Turnier in Suhl (Thüringen) ist vom 18. bis 20. September. (wschl)

Bilder: 

 VC Kanti Schaffhausen  -  Progetto Volei 360

TI-abc-fliesen-volley -  VC Kant Schaffhausen

steellvolleys Linz/Steg  -  VC Kant Schaffhausen


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VC Kanti wieder mit Spitzenteam

Zusammen mit Cheftrainer Nicki Neubauer ist es dem VC Kanti gelungen, auch für die Saison 2020/21 wiederum ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen.

Der VC Kanti freut sich auf die Saison 2020/21 (hinten v.l.): Die Trainer Ludwig Horvath und Nicki Neubauer, Wiebke Silge, Pia Leweling, Maelle Corbach, Irina Kemmsies, Kateřina Holásková, Vivian Guyer, Natalia Cukseeva, Taylor Fricano, Matthias Lerch; (vorne v.l.) Viviane Habegger, Lara Hasler, Miriam Reiser, Karis Watson, Korina Perkovac und Melis Çeçen.

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Text und Bild Werner Schläpfer

Die Coronakrise hat auch den VC Kanti getroffen, nach der Play-off-Viertelfinalqualifikation des NLA-Teams wurde die Saison beim Volleyball beendet. Dank den langjährigen Sponsoren, die auch in schwierigen Zeiten zum Schaffhauser Verein halten, haben sich die Verantwortlichen zur selben Zeit entscheiden, trotz Corona mit dem gleichen Budget wie in der vergangenen Saison zu operieren. Und wiederum gelang es, ein starkes Kader zusammenzustellen.

Wieder mussten zwar einige Mutationen im Kader vorgenommen werden, da einige – vor allem Schweizer Spielerinnen – den Volleyballsport an den Nagel hängten, oder andere dem Angebot von anderen Vereinen nicht widerstehen konnten. Dieser Umstand ermöglicht es anderen jungen Talenten wie Lara Hasler, Viviane Habegger, Maelle Corbach (fällt jedoch mit einem Kreuzbandriss für länger aus) und Miriam Reiser aus der Region, sich beim VC Kanti zu beweisen. Mit der Verpflichtung von Karis Watson (190 cm) und Wiebke Silge (190 cm), die zusammen mit Katerina Holásková in der Mitte eingesetzt werden, wurde dem Anliegen von Coach Neubauer Rechnung getragen, die Blockarbeit weiter zu verstärken. Im internationalen Spitzenvolleyball, so gesehen letzte Woche beim Supercup in Italien, werden heute pro Spiel und Team etwa 20 Blockpunkte gemacht.

Neu dabei ist auch die 192 cm grosse Diagonalspielerin Taylor Fricano, die US-Amerikanerin hat schon in der Vergangenheit beim Konkurrenten Aesch-Pfeffingen gezeigt, dass sie ihre Vorgängerin vergessen machen kann. Erfreulich ist, dass auf der wichtigen Zuspielposition sowohl Vivian Guyer sowie Irina Kemmsies verlängert haben. Bei den Aussenangreiferinnen kann das Team weiter auf Korina Perkovac und Pia Leweling zählen, zusammen mit der Rückkehrerin Natalia Cukseeva werden sie für Punkte sorgen.

Start mit dem kompletten Team

Bereits Anfang August haben die Trainer Neubauer und Ludwig Horvath mit dem grössten Teil der Spielerinnen die Saisonvorbereitung in Angriff genommen und, nachdem die beiden US-Girls Francino und Watson ihre zehntägige Quarantäne abgesessen haben –, können sie seit letzter Woche auf das komplette Kader zurückgreifen. Es ging dann gleich richtig zur Sache. Am vergangenen Wochenende standen drei intensive Trainingseinheiten auf dem Programm. Die Spielerinnen zeigten vollen Einsatz und bei einigen Spielzügen sieht man bereits, was mit dem neuen Team alles möglich ist.

Es gibt noch viel zu tun, so der Headcoach Nicki Neubauer nach getaner Arbeit, aber dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. Am Anfang der Saison mit der Spitze mitzuhalten und sich gegen Ende der Qualifikationsrunde zu steigern, um in den Play-offs voll anzugreifen, sind die Zielsetzung des Übungsleiters.

Die Vorbereitungsphase

Wegen der besonderen Umstände war es schwierig, eine einigermassen gute Saisonvorbereitung auf die Beine zu stellen. Intensives Training und zwei Turniere stehen auf dem Programm. Das Heimturnier (in Jestetten) musste aus Mangel an gegnerischen Teams gestrichen werden. Ausländische Vereine konnten oder wollten das Risiko so knapp vor der Saison einer Ansteckung mit anschliessender Quarantäne nicht eingehen. In einer Woche werden die Girls nach Innsbruck zur 20. Alpen Trophy reisen. Die Gegner dort heissen Progetto Voley360 (ITA), ASKÖ Linz/Steg (AUT) und IT-essekaffé Volley (AUT). Am darauffolgenden Wochenende gastiert der Schweizer Club in Suhl (VC Kanti, VfB Suhl Lotto Thüringen, SW Erfurt und Steelvolleys Linz Steg/AUT), weiter ist bei der Teampräsentation am 24. September in der BBC-Arena auch ein Spiel gegen den TS Volley Düdingen geplant.

Besondere Massnahmen für Zuschauer

Im Hintergrund laufen parallel auch noch die Vorbereitungen, wie die Kanti-Heimspiele unter den Auflagen des Kantons und des Verbandes wegen des Coronavirus stattfinden werden. Die Plätze in der BBC-Arena werden in Sektoren unterteilt und zudem einzeln nummeriert werden. Das erarbeitete Konzept muss indes noch von den behördlichen Gremien abgesegnet werden, danach wird der Verein den Volleyballfreunden mitteilen, welche Massnahmen beim Besuch eines NLA-Spiels gefordert sind.

Das Startprogramm in der Frauen-NLA

Samstag, 3.10. (17.00 Uhr): Sm’Aesch Pfeffingen I vs. VC Kanti Schaffhausen (Löhrenacker, Aesch BL). – Sonntag, 11.10. (16.30): VC Kanti vs. VBC Cheseaux I (BBC-Arena). – Sonntag, 18.10. (16.30): Volley Toggenburg vs. VC Kanti (Rietstein, Wattwil). – Freitag, 23.10. (20.00): VC Kanti vs. TS Volley Düdingen (BBC-Arena). – Sonntag, 25.10. (16.30): VFM - Volleyball Franches-Montagnes I vs. VC Kanti Salle de Gym La Pépinière, Les Breuleux JU). – Sonntag, 1.11. (16.30): VC Kanti vs. Genève Volley (BBC-Arena).


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VC Kanti im Challenge Cup

Die Schaffhauserinnen treffen Mitte November auf die Litauerinnen aus Kaunas.


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Saisonstart in 6 Wochen beim VC Kanti

Offiziell startet der Schaffhauser Volleyballverein die neue Saison am 1. September, aber bereits ist der grösste Teil des neuen Teams in Schaffhausen und Nicki Neubauer hat zusammen mit Ludwig Horvath anfangs letzter Woche mit dem Training begonnen. Im Laufe dieser Woche sind die vier noch ausstehenden Akteurinnen zum Team stossen. Allerdings müssen die beiden US-Girls noch 10 Tage in Quarantäne, bevor sie anfangs September das Training aufnehmen können. Die Vorbereitung beinhalten zwei Vorbereitungsturniere in Österreich und Deutschland sowie ein Freundschaftsspiel bei der Teampräsentation.

Im Moment erarbeiten die Vereinsverantwortlichen ein Konzept, unter welchen Bedingungen die Spiel anfangs Saison stattfinden werden.

VC Kanti trifft auf Litauerinnen

Bereits waren die Auslosungen im Europacup. Einen Monat früher als letzte Saison findet die erste Runde im Challenge Cup, bei dem sich die Schaffhauserinnen gemeldet hat, statt. Die gestrige Auslosung der 1/16 Finals ergab für den VC Kanti einen weitgehend unbekannten Gegner für die 1. Runde. Die Schaffhauserinnen treffen auf die Litauerinnen aus Kaunas. Das Hinspiel findet zu Hause vom 10. bis 12. ­November, das Rückspiel zwei Wochen später statt. Unter welchen Schutzmassnahmen die (Europacup-)Spiele und die Auslandreisen in diesem Herbst stattfinden können, wird sich in den nächsten Wochen weisen. Mit Aesch-Pfeffingen (Nitra/SVK) und Cheseaux (Alba Blaj/RUM) sind im Challenge Cup zwei weitere Schweizer Teams dabei. Im CEV Cup spielen NUC und Düdingen.

Infos: 


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Meisterfeiher nach 30 Jahren NLA?

Das ABC der improvisierten Aufstiegsfeier vom VC Kanti

Schaffhauser Nachrichten 11. März 1991

Die Aufsteigerinnen in die Nationalliga A, flankiert von ihren Baumeistern Carl Kick (links) und Heinz Looser: Barbara Walker, Annette Siegrist, Marlis Seiler, Regula Sengel, Claudia Gisi (stehend von links); Silvia Zuberbühler, Sandra Fuchs, Lizzi Wirz, Romana Bossi, Olivera Saric.

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Das Fernsehzeitalter ist auch in Schaffhausen angebrochen: TV-Mann Christian Luciani interviewt Carl Kick.


 

Festistmmung in der alten Kanthalle bei Kanti-Fans und Grils

 

Geld, Musik, Blumen, Wettbewerb und illustre Gäste beim Aufstiegsfest (mit von links): Christian Ritzmann, Präsident Heinz Looser und Stadtrat Werner Widmer mit Couvert; die Bull Riders mit Jan Hiermeyer (rechts); Captain Lizzi Wirz mit Volksbank-Direktor Karl Keller; Kanti-Vize Fredi Roth, Glücksfee Daniela Looser und Peter Neukomm (notarielle Aufsicht); Kadetten-Handballer Aleksander Vuga und Stefan Kellenberger.


Angefangen hat alles am Samstagnachmittag mit einem «normalen» Volleyballspiel zwischen dem VC Kanti und dem FC Luzern. Diesmal stand allerdings der Sport nur bedingt im Vordergrand, denn angesagt war wegen des Aufstieges in die Nationalliga A ein zu einer Aufstiegsfeier erweiterter Saisonapero.

Briefumschläge.
Mit leeren Händen kamen sie selbstverständlich nicht, die geladenen Gäste, in die in eine Festhalle umgewandelte alte Kantihalle. Stadtrat Werner Widmer überreichte dem Kanti-Präsidenten Heinz Looser einen Briefumschlag «mit einem vierstelligen Geldbetrag» drin, andere, vor allem Sponsoren, liessen sich auch nicht lumpen...

Chäschüechli.
Reissenden Absatz fanden die Chäschüechli, für die in der ersten Feststunde schon einmal eine Viertelstunde gewartet werden musste.

Discotime.
Als gegen 22.00 Uhr den «Bull-Riders» nach viereinhalbstündigem Auftritt der Schnauf ausgeht, zeigt sich die tanz- und bewegungsfreudige Festgemeinde nicht verlegen: Discotime ist angesagt, und (fast) alles macht mit Barbara Walker mit.

Euphorischer Sportfriihling.
Stadtrat Werner Widmer möchte in diesem Frühling wohl noch mehrere Aufstiegsfeiern besuchen. Jedenfalls sprach er in seiner Grussadresse von einem «euphorischen Sportfrühling». Meinte er damit die Kadetten und/ oder den FC Schaffhausen?

Fernsehen.
Einen grossen Auftritt hatte am Samstag die Crew des Schaffhauser Fernsehens, die bei Spiel und Feier zwar nicht live, aber doch immerhin mit Kamera und Tonschlepper dabei war. Schon erstaunlich, wie schnell sich der frühere «SN»- und jetzige Radio-Munot-Mann Christian Luciani in diesem neuen Medium zurechtfand.

Giggerig.
Polos Hofers «Giggerig» erlangte in der alten Kantihalle in der Version der Dreimann-Band Thomas Roost, Daniel Kirner und Christian Krebs, sanft begleitet von den «Bull-Riders», am meisten Lautstärke und Wiederholungen. Es konnte davon geträumt werden...

Handballer.
Bei den Kanti-Girls sind Handballer (sehr) gern gesehene Gäste. Allerdings scheinen derzeit die Pfader aus Neuhausen (Peter Pfeiffer, Dejan Mijuskovic usw.) höher im Kurs zu stehen als die Kadetten, die sich am Samstag erstmals diese Saison Volleyball - und vielleicht das Aufstiegsfest - ansehen durften...

Ideen.
Ideen, wie das Kanti-Kader nächste Saison aussehen soll, hat Heinz Looser einige, nur Namen sind noch tabu. Immerhin soll eine Luzerner Zeitung kürzlich von zwei nach Schaffhausen wechselnden Montana-Spielerinnen berichtet haben, war in der Gerüchteküche zu hören.

Jäckle.
Offiziell ist er nicht mehr im Amt, wenn's aber um Wichtiges geht, so ist Werner Jäckles Zuschauerzähl-Apparat unübertrefflich: 327 Kiebitze zählte der Pensionär beim Match.

Kick.
Kanti-Meistermacher Carl Kick war vor seinem ersten Fernsehinterview kaum nervöser als sonst bei Christian Ritzmann am Radio. Der «coole» Carl bestand die NLA-Feuertaufe glänzend...

Looser.
Um den Namen des anderen Kanti-Machers, Heinz Looser nämlich, kommt man in einem solchen ABC einfach nicht herum. Der Kanti-Präsident ist das «Mädchen für alles», der die Lokalitäten schon Wochen zuvor besichtigt und zur Geisterstunde auch die letzten Teppiche aufrollt.

Match.
Das Volleyballmatch gegen den FC Luzern endete im übrigen mit einem klaren 3:0-Sieg für den VC Kanti. 15:8,15:11 und 15:10 lauteten die Satzergebnisse in einem unterhaltsamen Saisonausklangspiel.

Nachschub.
Probleme mit dem Nachschub hatte die Festwirtschaft schnell einmal. Um 20.04 ging der Senf, um 21.30 Uhr der Weisswein aus.

Ovationen.
Sah man im sportlichen Teil kaum Ovationen, so kam das grosse Erwachen zum Ohrwurm «Countrv Road», improvisiert dargeboten von Dieter Toluzzi und Co. Erstmals erzitterten Stühle und Bänke, später folgte ja noch «Giggerig» ...

Prominenz.
Neben Stadtrat Werner Widmer kam auch Kurt Schönberger. Und FCS-Trainer Rolf Fringer genoss sichtlich Anschauungsunterricht im Feiern.

Qualität.
Qualität vor Quantität am Samstag. Grosse Fanmassen gab es am Samstag nicht, dafür wurde der Rahmen um so persönlicher, so dass Kanti-Passeuse Romana Bossi um 19.23 Uhr den Tanz eröffnen konnte.

Riders.
Bull-Riders heissen sie, Jan Hiermeyers stimmungsmachende Country-Boys, die den Laden auch in flaueren Zeiten ganz schön auf Trab hielten.

Saric.
Olivera Saric' Vater zeigte sich als umsichtiger Festwirt, der den Umsatz trotz ausgehender Ware bis zur letzten Minute hochhielt.

Tischtennis.
Ähnlich wie die Handballer entwickeln auch die Tischtennisspieler des TTC Neuhausen (zum Beispiel Martin Singer oder «SN»-Korrespondent Lucio Bugiantella) viel Sympathie für den Volleyballsport.

Unterschriften.
Gefragteste Unterschriften waren kaum diejenigen der Kanti-Girls, die sich mit riesigen Blumensträussen des Hauptsponsors Volksbank beschäftigt sahen, sondern vielmehr diejenige von Jan Hiermeyer auf seine CD «A man and his passion».

Vuga.
Dem Kadetten-Torjäger Aleksander Vuga passte die Kombination Volleyball/Fest für einmal optimal ins Vorbereitungsprogramm der Trainingspartie am Sonntag gegen Stans.

Wettbewerb.
Die Auslosung zum Wettbewerb war wohl eine abgekartete Sache, denn zwei «Insider» kamen zu Ehren, VBC-Präsident Edgar Mittler zum Früchtekorb und Kurt Fuchs, Vater der Kanti-Spielerin Sandra, zum Fernseher. Einzig der von Werner Jäckle spendierte Hauptpreis, ein Alpenrundflug für drei Personen, ging an Marcel Baumgartner, einen «Fremden».

Xenion.
Aus dem griechischen übersetzt, heisst Xenion Gastgeschenk. Ein solches in Form einer Flasche Wein und eines Wimpels brachte zu vorgerückter Stunde Pfader-Neuhausen-Präsident Matthias Freivogel an den erfreuten Kanti-Präsidenten.

Yvonne.
Die Passeuse des samstäglichen Gastclubs, Yvonne Steck vom FC Luzern, hielt es erstaunlich lange in Schaffhausen. Sie verliess die Halle erst, als sie Heinz Looser zu einem ersten Tänzchen überredet hatte.

Zu Ende.
Wie immer bei solchen Gelegenheiten, viel zu früh, fand die Fete gegen Mitternacht ein Ende, um andernorts vielleicht noch fortgesetzt zu werden. Dies entzieht sich jedoch unserer Kenntnis. - Aber prosit VC Kanti, auf die NLA! hcs.

PDF Schaffhauser Nachrichten

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Der steile Aufstieg an die Spitze

Zwei Volleyball-Talente Lara Hasler und Viviane Habegger haben Vergangenheit beim VBC Aadorf. Nun spielen sie beim NLA Spitzenteam Kanti Schaffhausen wieder zusammen, beide auf der Libera-Position. Werden nun aus Freundinnen Gegnerinnen? Der Landbote PDF

Viviane Habegger (links) und Lara Hasler wollen sich bei Kanti Schaffhausen pushen. Foto: Roger Metzger

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Dass der VBC Aadorf in der Volleyballszene einen guten Ruf geniesst, ist nicht neu. Auch nicht die Tatsache, dass vom NLB-Team regelmässig Spielerinnen den Sprung in die Nationalliga A schaffen. Vom Team der im März abgebrochenen Saison sind dies Vanessa Gwerder zu Groupe E Valtra sowie Viviane Habegger zu Kanti Schaffhausen. Bei Kanti trifft Habegger auf eine Volleyball-Freundin: Lara Hasler. Die beiden spielten in der Saison 2017/18 noch gemeinsam beim VBC Aadorf, ehe sich ihre Wege trennten. Nun sind sie wieder vereint, ohne es gewusst zu haben. Dass beide beim gleichen Verein unterschrieben hatten, erfuhren sie erst hinterher. Schaffhausen, das zusammen mit Aesch Pfeffingen und NUC (Neuchâtel) zu den drei Topteams der NLA zählt, setzt in der neuen Saison auf zwei junge Spielerinnen auf der Libera-Position. Kanti-Trainer Nicki Neubauer scheint das Potenzial der beiden Aadorferinnen nicht entgangen zu sein.


Nicht gegeneinander
Obschon sie nun wieder im gleichen Team spielen, sind sie im Prinzip Konkurrentinnen, da nur eine Libera auf dem Feld steht. Konfliktpotenzial? Beide winken ab. «Natürlich wollen beide spielen», sagen sie, «aber uns ist klar, dass es zwei Liberas braucht.» Sie sind auch ausserhalb der Sporthalle Freundinnen – dies soll auch so bleiben. «Gegeneinander zu spielen, geht auf die Dauer nicht gut», sagt Hasler. Habegger sieht es ebenso: «Keine soll sauer auf die andere sein, wenn diese spielt. Wir wollen als Team gewinnen, der internen Konkurrentin etwas Schlechtes zu wünschen, wäre falsch.» Und beide sind sich einig: «Wir können uns gegenseitig pushen.»


Verschiedene Wege
Parallelen gibt es bei der 18-jährigen Habegger und der drei Jahre älteren Hasler einige. Beide haben eine Sportschule besucht, beide haben eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Beide spielen auf der Libera-Position. Beide sind ehrgeizig. Und dennoch verliefen ihre Karrieren bisher unterschiedlich. Gerade bei Habegger ist der Aufstieg geradezu kometenhaft. Aus Ellikon an der Thur stammend, spielte sie als Juniorin in Frauenfeld. 2014 wechselte sie zum VBC Aadorf, wo sie sich von der 2. Liga über die 1. Liga bis in die NLB hochspielte. In der wegen der Corona-Pandemie abrupt abgebrochenen Saison war sie trotz ihres jugendlichen Alters eine Leistungsträgerin. Dass sie jetzt schon einen Vertrag bei einem NLA-Spitzenteam erhält, hätte sie noch vor zwei Jahren nicht zu träumen gewagt. «Es ist wie ein Jackpot. Ich freue mich mega auf die neue Herausforderung», sagt sie und strahlt. Einen anderen Weg ging Lara Hasler. Die Aadorferin wechselte auf die Saison 2018/19 zu FranchesMontagnes in die oberste Klasse. «Es war wie ein Lehrjahr», sagt sie rückblickend. «Richtig angekommen in der NLA bin ich in der letzten Saison in Lugano.» Dort wurde sie etwas unverhofft zur Stammspielerin. Bei Kanti sei sie nun bereit für den nächsten Schritt.

 
Nationalteam und Ausland?
Obschon sie noch nicht viele Trainings absolviert haben, sind beide von der Professionalität in Schaffhausen angetan. Lara Hasler, die den Vergleich mit zwei anderen NLA-Teams hat, schwärmt vom hohen Niveau im Training. Mit einem Einjahresvertrag ausgestattet, wollen sie sich bei Kanti etablieren. Ein längerfristiges Engagement ist für beide denkbar, gerade für Hasler, die zwei Wanderjahre hinter sich hat und nun vom Elternhaus in Aadorf nach Frauenfeld umzieht. Sich beweisen bei einem NLASpitzenteam ist das vordergründige Ziel – damit aber nicht genug. Hasler und Habegger wollen sich mit guten Leistungen für das Nationalteam aufdrängen. Im Wissen, dass es ein langer Weg bis dorthin ist. Als Fernziel wäre da noch ein Engagement im Ausland. Für Habegger wäre dies «ein Traum», während es für Hasler nicht an erster Stelle steht. Sie hatte während ihrer Zeit bei Lugano schon Anfragen aus Italien, konkret wurde jedoch nichts. Später könnte ein Wechsel nach Deutschland oder Italien wieder ein Thema werden, während Habegger für Frankreich schwärmt. Als Libera, und das wissen beide, ist der Sprung ins Ausland schwierig. In der Regel werden Angriffsspielerinnen verpflichtet.
Roger Metzger Der Landbote

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Die ersten Trainings beim VC Kanti sind absolviert

Vor zwei Woche hat die Vorbereitung auf die Volleyball-NLA-Saison 2020/21 beim VC Kanti begonnen. Es ist die 30. Saison ohne Unterbruch in der höchsten Liga der Schweiz.

Nicki Neubauer, Viviane Habegger, Vivian Guyer, Lara Hasler, Kateřina Holásková, Matthias Lerch

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Es war für alle eine lange Zeit ohne Teamtraining. Die Spielerinnen des VC Kanti haben sich zwar individuell fit gehalten, aber für eine Teamsportlerin war das erste Training in der Halle der erste Höhepunkt in dieser Saison. Entsprechend motiviert und mit viel Engagement ging es denn auch beim VC Kanti letzte Woche zur Sache.

Wegen des Coronavirus waren alle internationalen Spiele abgesagt worden, ansonsten wäre Kantitrainer Nicki Neubauer zu dieser Zeit mit dem deutschen Nationalteam unterwegs. Dieser Umstand ermöglicht es dem Kanticoach, in Schaffhausen zu trainieren und einzelne Spielerinnen seines Teams in kleinen Trainingsgruppen gezielt zu fördern. Unterstützt werden die in Schaffhausen ansässigen Akteurinnen seit dieser Woche auch vom ehemaligen Assistenztrainer Ludwig Horvath – der Vorarlberger kann einfach nicht sein ganz ohne Volleyball. Die erste Phase der Vorbereitung geht dann Ende  Woche zu Ende. Neubauer wird derweil noch zwei Wochen mit den deutschen Frauen-Nationalteam trainieren. Es wird voraussichtlich der einzige Zusammenzug in diesem Sommer, da die Auflagen für ein Länderspiel für die jeweiligen Verbände derzeit nicht zu stemmen sind – mit dabei ist auch Kanti-Neuzugang Wiebke Silge.

Offizieller Trainingsbeginn beim VC Kanti mit dem vollständigen Kader ist am 1. September. Je nach Situation mit der Corona-Krise, werden die Spielerinnen bereits im Laufe des Monats August in Schaffhausen eintreffen, damit eventuelle Auflagen, vor allem für die US-Spielerinnen, bis Anfang September erfüllt werden können. (wschl)

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VC Kanti klassiert sich im 2. Rang

In der Saison 2019/2020 gibt es in den drei nationalen Ligen keine Meister. In der Nationalliga A und der 1. Liga gilt die Rangliste nach der Qualifikation, in der Nationalliga B diejenige zum Zeitpunkt des Meisterschaftsabbruchs.

Arlindo Miranda, Matthias Lerch, Korina Perkovac(2), Marija Smiljkovic(13), Kelsie Payne(8), Jessica Wagner(15), Vivian Guyer(10), Kateřina Holásková(11), Filiz Yürükalan(12), Claude Bührer, Nicki Neubauer

Laura Koutsogiannakis(17), Pia Leweling(7), Elisa Lohmann(14), Sara Pavlovic(16), Irina Kemmsies(5), Elisa Suriano(18)

 

Der VC Kanti spielte eine hervorragende Saison und klassiert sich mit 15 Siegen aus 18 Partien auf den ausgezeichneten zweiten Rang.

Herzliche Gratulation und vielen Dank für die vielen coolen Partien.

 

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Volleyball-Saison 2019/2020 ohne Meister und Aufsteiger

Keine Meistertitel, keine Aufsteiger und keine Absteiger in den nationalen Ligen: so die Wertung der Saison 2019/2020 nach dem Abbruch der Meisterschaften vom 13. März 2020. Die geplante Reduktion der Nationalliga B wird um ein Jahr auf die Saison 2021/2022 verschoben. Dies hat der Zentralvorstand von Swiss Volley entschieden.

In der Saison 2019/2020 gibt es in den drei nationalen Ligen keine Meister. In der Nationalliga A und der 1. Liga gilt die Rangliste nach der Qualifikation, in der Nationalliga B diejenige zum Zeitpunkt des Meisterschaftsabbruchs. In dieser Saison gibt es weder Auf- noch Absteiger zwischen der Nationalliga A, Nationalliga B und der 1. Liga. Einzig von der 2. Liga in die 1. Liga steigen die aufstiegsberechtigten und angemeldeten Teams auf, damit die Plätze in den 4 Gruppen besetzt sind.

«Wir haben bei allen Ligen darauf geachtet, dass sich die Entscheide auf sportliche Kriterien stützen und über alle Ligen und beide Geschlechter einheitlich sind. Konnten wir einen Aufsteiger oder Absteiger nicht sportlich fair bestimmen – so zum Beispiel, wenn am 13. März 2020 nicht alle Teams gleich viele Spiele gespielt hatten, wurde die Situation gemäss Saison 2019/2020 belassen Speziell ist die Lage für die Teams aus der 2. Liga, die sich für die Aufstiegsspiele angemeldet haben. Diese profitieren von freien Plätzen in der 1. Liga und können somit am grünen Tisch aufsteigen», erklärt Alessandro Raffaelli, Leiter Spielbetrieb bei Swiss Volley.

Die Entscheide in der 1. Liga haben eine Auswirkung auf die 2. Liga in den Regionen. Grundsätzlich können die Regionalverbände in den regionalen Ligen autonom entscheiden. Falls gewünscht, können sie sich aber auch an den Überlegungen der nationalen Ligen orientieren. Swiss Volley ist in engem Kontakt mit ihnen und bietet Unterstützung an.

Die geplante Reduktion der Nationalliga B von zwei Gruppen à 8 Teams auf eine Gruppe à 12 Teams wird erst in einem Jahr eingeführt. Und zu guter Letzt werden am Supercup die Cupfinalpartien nachgeholt. Der Zentralvorstand schafft mit all diesen Entscheiden die Basis dazu, dass Swiss Volley und die Clubs die Planung der Saison 2020/2021 in Angriff nehmen können. Insbesondere die Ranglisten der Nationalliga A sind für die Clubs notwendig, damit sie sich für die europäischen Wettbewerbe, die European Cups des CEV anmelden können. Der Modus für die Saison 2020/2021 und das Datum des Saisonstarts werden zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

Der CEO von Swiss Volley Werner Augsburger über die schwierige Entscheidungsfindung: «Es ist klar, dass die ‹perfekte› Lösung, die jedem einzelnen Club gerecht werden kann, nicht existiert. Und uns ist durchaus bewusst, dass die Ausgangslage für die nächste Saison teilweise sehr schwierig sein wird.»

Die Entscheide im Detail

Männer NLA: Es wird kein Meistertitel vergeben. Die Rangliste per Ende der Qualifikation gilt als offizielle Rangliste der Saison 2019/2020. Lutry-Lavaux Volleyball hat seinen Rückzug von der NLA in die NLB auf die Saison 2020/2021 hin bekanntgegeben.

Frauen NLA: Es wird kein Meistertitel vergeben. Die Rangliste per Ende der Qualifikation gilt als offizielle Rangliste der Saison 2019/2020. Die Barragespiele entfallen und Raiffeisen Volley Toggenburg als 10. platziertes Team steigt nicht ab. Die beiden NLB-Teams VBC Glaronia und Raiffeisen Volleya Obwalden, die sich für die NLA angemeldet hatten, verbleiben in der NLB.

Männer NLB: Weil die NLB-Meisterschaft nicht zu Ende gespielt wurde, wird die Reduktion der NLB von 2 x 8 Teams auf 1 x 12 Teams um ein Jahr auf die Saison 2021/2022 verschoben. In der Saison 2019/2020 haben 15 von möglichen 16 Teams gespielt. Lutry-Lavaux Volleyball wird den 16. Platz besetzen. Es gibt keinen Absteiger aus der NLB. Die drei letztplatzierten Teams, die bis zum Abbruch der Meisterschaft im Abstiegspool gespielt haben, verbleiben in der NLB. Zudem gibt es keinen Aufsteiger aus der 1. Liga.

Frauen NLB: Weil die NLB-Meisterschaft nicht zu Ende gespielt wurde, wird die Reduktion der NLB von 2 x 8 Teams auf 1 x 12 Teams um ein Jahr auf die Saison 2021/2022 verschoben. Es gibt keinen Absteiger aus der NLB. Die drei letztplatzierten Teams, die bis zum Abbruch der Meisterschaft im Abstiegspool gespielt haben, verbleiben in der NLB. Zudem gibt es keinen Aufsteiger aus der 1. Liga.

Männer 1. Liga: Auf die Saison 2020/2021 gibt es keine Absteiger aus der 1. Liga in die 2. Liga. Die 8 Teams aus der 2. Liga, die sich für die Aufstiegsspiele angemeldet haben, können aufgrund der freien Plätze trotzdem aufsteigen.

Frauen 1. Liga: Auf die Saison 2020/2021 gibt es keine Absteiger aus der 1. Liga in die 2. Liga. Von den 11 Teams aus der 2. Liga, die sich für die Aufstiegsspiele angemeldet haben, können aufgrund der freien Plätze maximal 7 aufsteigen. Das bedeutet, dass diese 7 Teams per Los bestimmt werden. Sollte ein ausgelostes Team verzichten, rückt das nächste ausgeloste Team automatisch nach.

Mobiliar Volley Cup: Die Teams, die sich für den Mobiliar Volley Cup Final 2020 qualifiziert haben, spielen am Supercup in der Mobiliar Arena in Gümligen gegeneinander: Viteos NUC – Sm’Aesch Pfeffingen bei den Frauen und LINDAREN Volley Luzern – Lausanne UC bei den Männern.

Weitere Informationen

–   Alessandro Raffaelli, Leiter Spielbetrieb von Swiss Volley, +41 79 748 87 06

  Schlussranglisten: NLA

1. Sm'Aesch Pfeffingen I 2. VC Kanti Schaffhausen I 3. Viteos NUC I 4. TS Volley Düdingen 5. VBC Cheseaux I 6. Volley Lugano I 7. ZESAR-VFM 8. Groupe E Valtra 9. Genève Volley 10. Raiffeisen Volley Toggenburg I

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