Frauen Nationalteam 2019

Schweizerinnen verlieren gegen Deutschland und bleiben sich treu

Die Schweizer Volleyballerinnen beendeten das Masters in Montreux ohne Exploit im letzten Rang. Im Klassierungsspiel um Rang 7 oder 8 unterlagen die Schweizerinnen Deutschland 1:3 (25:21, 19:25, 15:25, 17:25),

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Das Team von Nationaltrainer Timo Lippuner, in der Weltrangliste als Nummer 52 klassiert, blieb allerdings auch im vierten Duell am Masters gegen eine Top-15-Nation nicht ohne Satzgewinn. Gegen den nördlichen Nachbarn, der in der Weltrangliste 37 Plätze vor der Schweiz klassiert ist, zeigte sich das Heimteam vor allem zu Beginn bereit.

Dank einem formidablen Auftakt von Aussenangreiferin und Captain Laura Künzler, die im ersten Satz sechs Punkte erzielte, brachte die Schweiz den ersten Satz nach 22 Minuten mit 25:21 in trockene Tücher. Es war das erste Mal, dass die Schweiz am diesjährigen Masters vorlegen konnte. In der Folge drehte der Favorit allerdings auf und liess seinerseits den Schweizerinnen keine weitere Möglichkeit, einen Satz zu stehlen.

Das top besetzte Masters war für die Equipe von Lippuner der Auftakt in einen ereignisreichen Sommer. Im Juli erfolgt in Neapel die Teilnahme an der Sommer-Universiade, Ende August folgt mit der EM-Endrunde in Bratislava der Saisonhöhepunkt. In der Slowakei wird es auch zum Wiedersehen mit den deutschen Volleyballerinnen kommen. Deutschland heisst der EM-Auftaktgegner der Schweiz am 23. August.

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Volleyball-Nati mit Achtungserfolg

Die Schweizer Frauen-Nati ist beim Volleyball-Masters in Montreux mit einer ehrenvollen Niederlage gestartet.

Das Team von Coach Timo Lippuner schlug sich beim 1:3 gegen die Türkei achtbar. Gegen die EM-Bronze-Gewinnerinnen von 2017 verlor die Schweiz die ersten beiden Sätze zwar mit 20:25 und 24:26. Den 3. Satz konnten die Gastgeberinnen dann aber mit 25:21 für sich entscheiden – ein schöner Erfolg.

Zu mehr reichte es nicht. Die Türkinnen holten sich Satz 4 mit 25:20. Maja Stork war mit 20 Punkten die beste Schweizer Angreiferin.

Matchinfos:

Nationaltrainer Timo Lippuner tritt nach der EM zurück

Nach zwölf Jahren im Dienst des Schweizer Volleyball-Nationalteams der Frauen hat sich Timo Lippuner entschieden, auf Ende Jahr zurückzutreten und sich auf seine Tätigkeit als Clubtrainer bei den Roten Raben Vilsbiburg in Deutschland zu konzentrieren.

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Diesen Sommer widmet sich Lippuner jedoch nochmals mit vollem Einsatz der EM-Kampagne des Frauen-Nationalteams, dessen Wettkampfphase am Montag mit der Teilnahme am Montreux Volley Masters beginnt.

"Timo Lippuner hat mit dem Nationalteam in den vergangenen zwölf Jahren eine riesige Entwicklung mitgemacht: von ein bis zwei Freundschaftsspielen gegen US-College-Teams zu Beginn seiner Karriere hin zur erstmaligen Qualifikation für eine EM-Endrunde auf dem sportlichen Weg. Zudem hat er in den letzten Jahren das Juniorinnen-Nationalteam als Headcoach oder Assistenztrainer betreut. Für sein Engagement und seine langjährige Arbeit mit den Nationalteams bin ich ihm sehr dankbar. Ich freue mich auf den bevorstehenden Sommer und auf einen würdigen Abschluss Ende August an der EuroVolley 2019" sagt Anne-Sylvie Monnet, Direktorin Volleyball Swiss Volley.

"Nach der EM 2013 haben wir uns zum Ziel gesetzt, uns innerhalb von vier bis sechs Jahren aus eigener Kraft für eine EM zu qualifizieren. Dank dem Effort des Verbandes, dem unermüdlichen Einsatz des ganzen Trainerstabs und vor allem der grossartigen Entwicklung der Spielerinnen haben wir dieses Ziel nun erreicht. Ich glaube, dass nach den tollen Jahren mit dem Nationalteam die Zeit für einen Wechsel gekommen ist", erläutert Timo Lippuner. "Doch zuerst packen wir die EM-Kampagne mit riesiger Motivation an und ich freue mich auf unseren Saisonhöhepunkt im Herbst."

2007 begann Timo Lippuner, damals 27-jähriges Trainertalent, seine Arbeit als Assistenzcoach des Elite Frauen-Nationalteams bei Swiss Volley. Gleichzeitig startete auch seine erfolgreiche Karriere auf Club-Ebene als Assistenzcoach bei Volero Zürich. 2014 erfolgte dann der Wechsel zum Headcoach sowohl des Elite Frauen-Nationalteams als auch des NLA-Clubs Sm’Aesch Pfeffingen. Als einer der ersten Schweizer Profitrainer im Ausland wechselte Timo Lippuner 2017 als Headcoach zu den Roten Raben Vilsbiburg in die 1. Bundesliga Damen in Deutschland, wo er einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben hatte.

Zum Abschluss seiner Karriere als Nationaltrainer von Swiss Volley steht Timo Lippuner nochmals ein intensiver Sommer bevor. Nach dem Montreux Volley Masters von nächster Woche wird sich das junge Team auf die Universiade im Juli in Neapel vorbereiten und sich dort den letzten Schliff für die Europameisterschaftsendrunde im August in Bratislava holen.

Die Stelle als Headcoach für das Elite Frauennationalteam wird demnächst öffentlich ausgeschrieben.

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