Das Jahr 2015 bringt dem VC Kanti kein Glück.

Die fünfte Niederlage in Serie bedeutet das Aus im Europacup. Der VC Kanti verliert auch das Heimspiel gegen Khimik YUZHNY mit 0:3(17:25, 18:25, 15:25)

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Es begann schlecht für die in Rot spielenden Kantigirls, der Gegner führte beim ersten Time –Out bereits mit 8:3. Bis Mitte des ersten Satzes kämpfte sich der Heimklub jedoch wieder bis auf einen Punkt heran, mehr liessen die in allen Belangen besser spielenden Osteuropäer nicht zu. Ach im nächsten Umgang war schnell klar, dass es heute nichts zu gewinnen gab für die Schaffhauserinnen, souverän brachten die Ukrainerinnen den Satz zum 2:0 nach Hause. Damit war der Europacup 1/8 Final entschieden. Im dritten Satz verflachte das Spiel zusehends und den Girls von Dirk Gross gelang nicht mehr viel.

Trotz der deutlichen Niederlage war in den beiden ersten Sätzen eine Leistungssteigerung der Munotstästerinnen gegen über den Spielen vom vergangenen Wochenende zu sehen. Das grösste Problem im Moment ist immer noch die ungenügende Angriffsleistung.

Abhaken und vorwärts schauen am nächsten Samstag folgt bereits das wichtige Meisterschaftsspiel gegen den TSV Düdingen.

Hopp Kanti

Bilder: Werner Schläpfer | Reinhard Standke | Statistik | Resultate | Bericht SN

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Aufenthalt und Heimreise ohne Probleme

Viel Zeit für schöne Impressionen an der verschneiten Schwarzmeerküste von Juschni blieb dem Kanti-Team nicht. Bilder R. Standke

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Die Kanti-Volleyballerinnen reisten am Donnerstag aus der Ukraine zurück und bereiten sich nun intensiv auf das Wochenende mit den Auswärtsspielen in Neuenburg (NLA) und Düdingen (Cup-Viertelfinal) vor. von Reinhard Standke, Juschni Volleyball Am Mittwochabend kam die Kanti-Delegation wieder wohlbehalten in Schaffhausen an. Alle Befürchtungen, die vor der Reise in die Krisenregion im Osten der Ukraine geäussert worden waren, waren gegenstandslos. Das Schaffhauser Team war herzlich empfangen und gut betreut worden, es gab keinen Anlass zur Klage. Auch die Ausreise und die Rückflüge über Wien- Schwechat verliefen problemlos. Einzig am Flughafen in Odessa waren einzelne mit Militär angeschriebene Personen zu sehen. Nur Samantha Middleborn hatte einige Schreckminuten am Checkin- Schalter zu überstehen, denn ihr Name war nicht zu finden. «Juschni hat angerufen», witzelten die Teamkolleginnen schon. «Sie zahlen nicht genug», konterte die Amerikanerin später, als sie doch noch ihre Boardingcard in Empfang nahm. «Glückliche Reise» hatte der (ältere) Securitymann im Hotel auf Deutsch der Kanti-Delegation bei der Abreise gewünscht. Deutsch war auch am Spieltag ein Thema in der Halle gewesen. Während des Matches erkundigte sich ein Fan beim SN-Reporter, ob er wohl Volero Zürich und dessen Topskorerin Olesia Rykhliuk kenne … Natürlich ist sie in der BBC-Arena bestens bekannt. An der Medienkonferenz outete sich der Nachbarfotograf mit seinem Schal als Schalke-Fan, verneinte aber auf Deutsch die Frage, ob er denn wohl in einer Woche als Medienvertreter nach Schaffhausen reisen werde.

Schnee am Schwarzmeerstrand
 Weiss ist der Strand der Schwarzmeerküste in Juschni. Beim Hotelkomplex unterhalb der Küstenstrasse schliesst sich ein kleiner Park an, durch den man an den Strandweg gelangt. Und dort liegt noch Schnee. Dort, wie auch auf dem Gehweg vor den Plattenbauten, die auch gegenüber dem imposanten Komplex des Hotels Ellada und des Olympik-Sportzentrums zu finden sind, waren durchaus gut gekleidete ältere Spaziergänger, Eltern mit Kindern und Menschen aller Altersklassen unterwegs, die in die teilweise unscheinbaren Geschäfte zum Einkaufen gingen. Juschni, das für den Bus nur umständlich in einem grossen Bogen um die Grossstadt Odessa herum vom Flughafen her zu erreichen ist, ist aber gar nicht so weit von Schaffhausen entfernt, wie es scheint. Von Wien aus führte die Flugroute (insgesamt knapp über drei Stunden) über Ungarn, Rumänien, Moldau und dann die Schwarzmeerküste entlang. Mit 1697 km Luftlinie ist es längst nicht die am weitesten entfernte Destination, die der VC Kanti in seiner nun 20-jährigen Europacup- Geschichte erlebte. Da lagen die bisherigen Spielorte dieser Saison – Haifa (2763 km) und Orivesi in Finnland (1843 km) – bedeutend weiter weg. Die Rangliste wird weiterhin von der Azoreninsel Pico (3138 km) angeführt. Die kürzeste Reise führt 1995 und 2004 nach Bergamo (236 km Luftlinie), dem Heimatort der Passeuse Stefania Corna. Ob nach dem 0:3 in Juschni diese Saison eine weitere (weite) Reise nach Baku (Aserbaidschan) oder aber nach Norwegen hinzukommt, wird das Rückspiel am nächsten Mittwoch zeigen.

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Zwei Sätze zum Einspielen gebraucht

In Juschni trat der VC Kanti wieder mit Chrissie Quade auf der Liberoposition an; links Miroslava Kijakova und Livia Zaugg (9).

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Erst im dritten Satz konnte der VC Kanti beim 0:3 im Achtelfinal des Challenge Cups in Juschni mithalten.

von Reinhard Standke, Juschni

Wiederum musste Trainer Dirk Gross in der Ukraine mit veränderter Formation antreten. Im Vergleich zum Köniz-Spiel kehrte Chrissi Quade auf die Liberoposition zurück, für sie verstärkte die 18-jährige Livia Zaugg, die wohl ihren ersten Match bei Kanti durchspielte, den Angriff. Dazu klagte Mittelblockerin Lucie Rydvalova über starke Halsschmerzen. Nach dem Rückzug von Stammspielerin Kelly Reeves war kein eingespieltes Team zu erwarten. Bis zum 6:7 im ersten Satz konnten die Schaffhauserinnen zwar mithalten, danach zog Juschni aber schnell auf 19:10 davon: Kanti war in der Serviceabnahme, im Angriff und im Service selber einfach das schwächere Team. Die Gäste verzeichneten zudem noch die grössere Fehlerquote und verloren mit 15:25. In den 19 Minuten des zweiten Satzes war noch keine Besserung zu sehen, ausser der zweiten Passeuse Zora Widmer konnte Gross keinen valablen Wechsel vornehmen. Wie so oft nach zwei klaren Sätzen folgte im dritten Satz ein Umschwung. Der VC Kanti servierte jetzt nämlich stärker (vier Servicewinner), schaffte im Angriff auch Punkte und ging gegen den etwas nachlassenden Gastgeber mit 17:10 in Front. Dann aber meldete sich Juschni unter der zweiten Passeuse mit guten Angriffen zurück. Den ersten Matchball wehrte Kanti zwar ab, konnte das 24:26 jedoch nicht mehr verhindern. Für das Rückspiel setzt Trainer Dirk Gross auf die klare Leistungssteigerung seines Teams. Stärkste Angreiferin bei Kanti war seit Langem einmal wieder Captain Laura Sirucek.

CEV Challenge Cup, Achtelfinal: Khimik Juschni - VC Kanti SH 3:0 (25:15, 25:14, 26:24). Olympik. - 1300 Zuschauer (offiziell). - SR: Shaino (Isr)/Visan (Srb). - Spieldauer: 18, 19, 28 = 65 Minuten. - Kanti: Corna (5/2), Middelborn (10/2), Rydvalova (4/2), Sirucek (12/6), Kijakova (5/6), Zaugg (4/6), Libero: Quade (0/2); eingewechselt: Widmer (0/0), Best (1/0); ohne: Leu, Belotti, Guldager (rekonvaleszent) und Reeves (heimgereist). - Rückspiel: 21. 1., 19.30, BBC-Arena.

Kein Tollhaus in Juschni Aber die Fans stehen voll hinter ihrem Team

Nach und nach sollte sich die imposante Halle im Sportzentrum Olympik von Juschni (das noch eine Ringerhalle, das Fitnesscenter, ein Schwimmbad sowie sechs Saunaräume umfasst) fürs Volleyball-Europacupspiel gegen Kanti Schaffhausen füllen. Zwar kamen von den erwarteten 2000 Zuschauern auch nicht deren 1300, wie offiziell angegeben, aber immerhin 700 bis 800 Fans – von Jung bis Alt – nahmen rund ums Feld schon Platz. Lautstark angeführt wurden diese von den «Drummer Fans», die froschgrün in den Vereinsfarben gekleidet ganz oben auf der Tribüne Platz genommen hatten und mit vier Trommeln und lauten «Khimik»- Rufen ihr Team anfeuerten. Für ein Tollhaus sorgten die ukrainischen Zuschauer jedoch nicht gerade, da hatte der VC Kanti in Budapest oder Istanbul schon ganz anderes erlebt. Neben den sportlich fairen Fans interessierten sich auch diverse Journalisten an der Medienkonferenz für die unterhaltsamen Statements von Kantitrainer Dirk Gross und der US-Mittelblockerin Samantha Middleborn. Sehr erfreulich ist zudem, dass sich bis gestern Abend alle im Vorfeld der Reise geäusserten Bedenken als gegenstandslos erwiesen. (R. Sta.)

Resultate,  | Statistik  | Bilder Reinhard Standke

Reporter in der Ukraine: Reinhard Standke verfolgt die Volleyballerinnen des VC Kanti bei ihrem Auswärtsspiel in Juschni. mehr

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Mit Kernteam nach Juschni gereist

Der VC Kanti tritt in der Ukraine nach dem Reeves-Abgang mit nur neun Spielerinnen an.Von Reinhard Standke, Juschni

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Volleyball Die Personalprobleme bei den Schaffhauser Volleyballerinnen wollen einfach nicht abreissen. Konnte der VC Kanti vor Beginn der Saison 2014/15 zwei verletzte Spielerinnen noch adäquat ersetzen – durch Stefanina Corna/Pass und Miroslava Kijakova/Abnahme/Aussenangriff –, so erlitt Libera Simona Belotti Anfang Dezember einen Bänderriss im rechten Fuss. Die Hemmentalerin wurde bis vor den Feiertagen von Chrissi Quade erfolgreich vertreten, die jedoch am letzten Samstag wieder zurück auf die Aussenposition beordert und durch Mélanie Pauli vertreten wurde, da sich Kijakova am Fuss verletzt hatte. Dazu fehlte die zweite Liibera-Spielerin Lisa Leu (Probleme mit Gallensteinen). Heimweh, persönliche Gründe – mehr war der Kantidelegation zum sofortigen Rückzug von Kelly Reeves auf der gestrigen Reise nach Juschni nicht zu entlocken. In der Ukraine treten also nur insgesamt neun Spielerinnen an – die angeschlagene Miroslava Kijakova ist dabei –, und Trainer Dirk Gross steht vor der schwierigen Aufgabe, mit diesem Rumpfkader (darunter drei Mittelblockerinnen) gegen das ukrainische Spitzenteam Khimik Juschni anzutreten.

Kaum mehr Varianten
Viele Varianten bleiben Gross so nicht: Da Quade als Libera bei der CEV gemeldet und damit gesetzt ist, verbleiben Kijakowa, Laura Sirucek und Livia Zaugg für die Aussen- beziehungsweise Diagonalpositionen. Als Auswechselspielerinnen kommen dann nur Leah Best (Mitte) und die zweite Passeuse Zora Widmer infrage. Gross testete im Training am Montagabend und weiter heute Vormittag verschiedene Varianten und wird sich dann festlegen. Mélanie Pauli, die am Samstag eigentlich nur ein Comeback für ein Spiel machen sollte (in der letzten Saison wurde sie in vergleichbaren Situationen aber dann mehrfach eingesetzt), kam für die Reise in die Ukraine nicht infrage, dazu hätte sie beruflich freinehmen, eine europäische Lizenz sowie ein bezahlbares Flugticket haben müssen. In einer kurzen Ansprache an das Team im Anschluss an den Snack nach der Ankunft im Hotel ging Trainer Dirk Gross beim Thema der abreisenden Spielerin zur Tagesordnung über: «Reisende soll man nicht aufhalten, wir haben jetzt aus der Situation das Beste herauszuholen.»

Problemlose Reise über Wien
Im Gegensatz zu den Personalproblemen verlief die Reise nach Juschni geradezu reibungslos. Zwar kam der Teambus erst kurz nach 5.15 Uhr zur BBC-Arena, und beim Zwischenstopp in Wien-Schwechat stand die Schaffhauser Delegation ziemlich lange vor einer zweiten Sicherheitskontrolle, doch die Flüge selber verliefen ruhig und fast pünktlich. Die Einreise in Odessa war problemlos, das Team wurde freundlich empfangen, Trainer Dirk Gross wurde direkt in der Empfangshalle von einem lokalen Reporter bestürmt. Nach einer frostigen Woche hat an der Schwarzmeerküste bei Temperaturen von knapp über dem Nullpunkt Tauwetter eingesetzt. Alles ist noch verschneit, und die Schneemengen werden abtransportiert. Die Strassen sind zwar nicht immer in einem guten Zustand, aber perfekt geräumt und gesalzen sind sie. Rund 70 Minuten dauert die Fahrt über Ausfallstrassen, vorbei an unzähligen modernsten Tankstellen, neuen Einkaufszentren, aber auch an tristen Plattensiedlungen, ungenutzten Industriebauten, Feldern, Einfamiliensiedlungen, bis wie aus dem Nichts die Plattenbauten von Juschni auftauchen. Nach gut einem Kilometer ist dann das städtische Olympik-Sportzentrum mit dem danebenliegenden Hotel Ellada erreicht. Die Zimmer bieten Sicht auf das Schwarze Meer. Da die Halle über lange Gänge und mit dem Lift erreicht werden kann, wird sich kaum ein Sightseeing ergeben. Der Gegner, Khimik Juschni, ist im Gegensatz zum VC Kanti erst zum fünften Mal in einem europäischen Cupwettbewerb dabei. Ähnlich wie Volero Zürich in der Schweiz dominiert Juschni die ukrainische Liga. Die serbische Diagonalspielerin Mina Tomic (20) ist die einzige Ausländerin im Kader von Trainer Sergei Holotov. «Juschni ist ein starkes Team, vor allem im Angriff », so Trainer Gross. Dem VC Kanti steht heute ab 17.00 Uhr (Schweizer Zeit) keine leichte Aufgabe bevor.

Bilder Reinhard Standke

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Kanti spielt sich in den Achtelfinal

VC Kanti - Haifa VC 3:1 (20:25, 25:12, 25:17,25:13)

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Wiederum 3:1: Wie in Israel bezwingt der VC Kanti auch im Rückspiel in der BBCArena Haifa VC und darf nun das dritte Europacup-Abenteuer in dieser Saison in Angriff nehmen.

von Reinhard Standke

Ein Abend der Emotionen: Erst nahm die Gästespielerin Gisela Rodriguez (links) den Heiratsantrag ihres Verlobten an. Nach dem Ende der Europacup-Partie durften die Kanti-Spielerinnen über das Weiterkommen jubeln. Bilder Reinhard Standke, Werner Schläpfer

 

Das gab es an einem Heimspiel des VC Kanti noch nie: Vor dem offiziellen Einspielen entrollten israelische Fans ein Transparent: «Gisela, will you marry me?» Der Hochzeitsantrag galt der Haifa-Mittelblockerin Gisela Rodriguez. Diese lief völlig überrascht, aber überglücklich auf ihren auf die Knie gefallenen Angebetenen zu und nahm den Antrag sowie die Verlobungsringe wohl an. Alle im Umfeld hatten davon gewusst, selbst der Technische Delegierte war um Erlaubnis gefragt worden.

 

Nun, diese Herzensangelegenheit sollte Haifa VC im Endeffekt nicht weiterbringen, obwohl dem Gastteam der bessere Start in die Begegnung gelang. Erst nach dem 0:4-Rückstand kam das Heimteam im Spiel an, Haifa verteidigte stark, blockte gut und verhinderte Punkte der Schaffhauserinnen. Diese wirkten weniger aktiv, kämpften verhalten, die Angriffe wirkten langsam. Doch nach dem 20:25-Satzverlust drückten die Munotstädterinnen der Begegnung ihren Stempel auf. Sie servierten stärker, der Gegner machte mehr Fehler, und Kanti kam zu drei klaren Satzerfolgen. Trainer Dirk Gross konnte sogar im dritten und vierten Satz die zweite Passeuse Zora Widmer sowie Livia Zaugg für Captain Laura Sirucek bringen, die die Einsatzzeit mit guten Leistungen rechtfertigten. Nachdem der Bann gebrochen war, lief auch der Angriff besser: Zwar lagen die beiden Topscorerinnen Margarita Chachina (Russ, 16 Punkte) und Samantha Middleborn (15) fast gleichauf, bei Kanti waren aber die weiteren Offensivspielerinnen erfolgreicher als bei Haifa. «Zu Beginn fehlte uns die Konzentration, wir haben Haifa ins Spiel gebracht », bilanzierte Kanti-Trainer Dirk Gross. «Wir liessen zu viel zu, servierten schwach, griffen schlecht an», so Gross weiter. «Insgesamt hat Haifa aber schwächer gespielt als daheim. Insgesamt war es ein Spiel auf schwachem Niveau.» Der Gegner im Achtelfinal steht wird erst heute Abend zwischen Jushni (Ukr) und Düdingen ermittelt. Die Schweizerinnen verloren das Heimspiel klar, sodass Kanti wohl eine weitere weite Europareise stemmen muss. Dies gilt sowohl organisatorisch und finanziell als auch sportlich. Hin- und Rückspiel (Kanti tritt zuerst auswärts an)  fallen wieder in eine Phase, in der sechs Spiele innerhalb von zwei Wochen in der NLA, im Schweizer Cup und im Europacup zu absolvieren sind. Zunächst geht es aber für die Munotstädterinnen mit einem Heimspiel morgen Abend (20.00 Uhr, BBC-Arena) gegen den Tabellenvorletzten FC Luzern weiter. Trainer Gross hofft, dass sein Team auch hier und am Sonntag bei Volley Toggenburg die Konzentration aufrechterhalten kann.

CEV Challenge Cup, Achtelfinal, Rückspiel: VC Kanti – Haifa VC 3:1 (20:25, 25:12, 25:17, 25:13), Hinspiel 3:1. - BBC-Arena. - 557 Zuschauer. - SR: Hoger (Svk)/Kelle (Lettland). - Spieldauer: 26, 23, 25, 22 = 96 Minuten. - VC Kanti: Corna (8/3), Middleborn (15/4), Kijakova (11/3), Rydvalova (10/4), Reeves (10/2), Sirucek (13/4), Libero Quade; eingewechselt: Widmer, Zaugg (1/0); nicht eingesetzt: Best, Leu; rekonvaleszent: Belotti, Guldauger. - Haifa VC: Peham (4/3), Gluck (5/5), Chachina (16/4), Delgado (7/3), Rodriguez (8/2), Ortiz (7/5), Libero Demayo (0/3); eingewechselt: Stein (0/1), Ovadia, Sonego (0/1). – Die nächste Runde: Haifa/Kanti im Viertelfinal gegen Yuschni (Ukr) oder Düdingen (Hinspiel 3:0, Rückspiel heute 17 Uhr). Hinspiel auswärts 13.–15. Januar, Rückspiel 20.–22. Januar)

Europacup-Splitter Illustre Gäste beim Spiel

Zu jedem Europaheimspiel dazu gehört der Apéro für die Sponsoren, der jeweils in den Räumlichkeiten der Gasser- Garage stattfindet. Als Helfer waren beim 92. Europapokalspiel in der Geschichte des VC Kanti sogar einige Sponsoren, wie im  Bild Erwin Langer (ehemals auf dem «Löwen» in Thayngen), der Ex-Präsident der Sponsorenvereingung Pallovolo, Gianni Sigrist, sowie Peter Maegerle (Siemens), der bei den Kanti-Heimspielen in der alten Halle der BBC-Arena für die Einblendungen auf der Grossleinwand besorgt ist. Derweil geniessen (im Bild rechts von links) Paul Richli (Weingut zum Hirschen, Osterfingen), Roberto Bellotti (Präsident Pallovolo) und Thomas Steinemann (Rhenus Logistic, Schaffhausen) den Apèro und freuen sich auf das packende Rückspiel gegen Haifa.

>Unter den Besuchern konnte Kanti- Präsident Heinz Looser unter anderem den Regierungspräsidenten Christian Amsler mit Tochter sowie den Päsidenten von Swiss Volley, Christoph Stern, begrüssen. In seiner Ansprache dankte Looser den Sponsoren und Gönnern, die für jede Europacuprunde neu gesucht werden müssen. Angesichts der aktuell vielen Weihnachtsessen war die Runde zwar nicht ganz so gross wie gegen Orivesi (Fin), in der Halle sorgten aber doch 557 Zuschauer für Stimmung. Und dies, obwohl Kanti zum dritten Mal in einer Serie von vier Heimspielen hintereinander antrat, was selbst für Heinz Looser eigentlich etwas viel ist, wie er zugab. (R.Sta.)

Bilder | Werner Schläpfer | Reinhard Standke | CEV | Statistik

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CEV Challenge Cup VC Kanti – Haifa VC

Der 1/8 Final ist zum Greifen nahe.

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Der Drei Tages Spielrhythmus wird beibehalten und nach der umkämpften Doppelrunde vom Wochenende ist die Frage, reichen die Kräfte der Kantigirls für weitere Grosstaten? Um die Nerven der Girls brauch wir uns nicht zu kümmern, wenn man so viele enge Sätze gewinnt, ist das Selbstvertrauen riesig. Die Ausgangslage für das Weiterkommen ist gut, es braucht aber mindestens zwei Satzgewinn im Spiel oder den Golden Set für die Viertelfinale Qualifikation. Vom Spielerischen her sollte der Gegner zu packen sein, gemäss den Erkenntnissen aus Israel und das Heimpublikum im Rücken hilft natürlich sehr, vor allem bei engen Spielständen wie im Spiel gegen Franches Montagne gesehen.

Europacup Mittwoch 17.12.2014 19:30 BBC Arena   CEV  Vorschau SN

Hopp Kanti

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Mission Haifa erfolgreich.

Europacup
Haifa VC – VC Kanti  1:3 (25:20, 21:25, 22:25,23:25) 

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Der VC Kanti schafft in Israel eine sehr gute Ausgangslage fürs Rückspiel in einer Woche.

Etwas Gutes hatten die beiden fünf Satzspiele in der Meisterschaft gegen Aesch und Cheseaux. Die Kantigirls lernten in diesen Games mit Druck umzugehen und konnten es in Haifa umsetzten. Die Schaffhauserinnen liessen sich weder durch den Satzverlust, noch dem zwischenzeitlichen Tief im dritten Satz aus der Ruhe bringen und drehten im umstrittenen vierten Satz das Score von 23:22 für Haifa zum 23:25 Matchgewinn.
Im Spiel konnte Passeuse Stefania Corna dank einer guten Annahme die Bälle gleichmässig auf alle Angreiferinnen verteilen, was die Schweizerinnen im Angriff unberechenbarer machte. Wie gewohnt war der Block gut und am Servic gelangen den Girls aus der Munotstadt doppelt so viele Asse, (9:4) was ein so enges Spiel entscheiden kann.

Gratulation!!!

Es spielten: Corna, Middleborn, Kijakova, Rydvalova, Reeves, Sirucek, Libero Quade. Eingewechselt: Widmer, Zaug.  nicht mitgereist Belotti(verletzt), Best.

Statistik  | CEV  | Bericht SN  |  Fotos Dov Kraizel | Pre Game  |  Spiel

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Aufwendige Reise nach Israel

Zum ersten Mal in seiner  20-jährigen Europacupgeschichte tritt der VC Kanti

in Israel an.

von reinhard Standke

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Wie in vielen anderen Sportarten, im Volleyball seit den 50er- Jahren, gehört Israel international einem europäischen Verband an. So verschlägt es den VC Kanti in der 91. Europacuppartie seit der ersten Teilnahme 1994 nun in den Sechzehntelfinals des CEV Challenge Cup nach Haifa. Die Gastgeberinnen stiegen nach den beiden Niederlagen im CEV Cup im November gegen Béziers (Fünfter der Pro A-Liga in Frankreich) in den drittklassigen europäischen Cup ab, die Schaffhauserinnen hatte sich hier in der 2. Runde gegen die Finninnen aus Orivesi durchgesetzt. Früh aufstehen, hiess es gestern für den VC Kanti: Bereits um 5.15 Uhr trafen sich Delegationsleiter Sandro Poles, Trainer Dirk Gross, Assistent Matej Rydval, Statistiker Matthias Lerch und neun Spielerinnen an der BBCArena. Daheim blieben Simona Belotti (Libero), die sich am Freitagabend eine Bänderverletzung am Fuss geholt hatte, die bislang kaum zum Einsatz gekommene Mittelblockerin Leah Best, die zweite Liberospielerin Lisa Leu sowie die langzeitverletzte Aussenangreiferin Julie Guldauger.

Direkt ins Training
Für die Delegation folgte ein turbulenter Flug von Kloten nach Wien, von dort ging es weiter nach Tel Aviv, wo der Kanti-Flug um 14.42 Uhr Ortszeit auf dem Ben-Gurion-Flughafen aufsetzte. Eine Flugreise, die Ende letzter Woche bei einem Internetportal für 1482 Franken zu buchen gewesen wäre. Nach der Einreise ging es direkt weiter zum Training in die 5000 Zuschauer fassende Romema Sports Arena, die im Süden des rund 100 km nördlich von Tel Aviv am Mittelmeer gelegenen Haifa zu finden ist. «Wir sind gut angekommen, alle sind wohlauf», vermeldete Sandro Poles aus der riesigen Halle. «Haifa hat eine starke Mannschaft», so Kanti-Trainer Dirk Gross über die Gegnerinnen, die sich zum dritten Mal nach 2012 und 2014 unter Head Coach Haim Kessel für den CEV Cup qualifizierten und dann jeweils im CEV Challenge Cup weiterspielten. Die meisten Punkte gegen Béziers erzielten die Aussenangreiferinnen Karla Ortiz (Peru) und Margarita Chachina (Russ). «Wir streben die nächste Runde an und wollen eine gute Leistung zeigen», gibt Dirk Gross die Marschrichtung für sein kleines Team vor, das wie in Cheseaux mit Chrissi Quade als Libero und wohl mit der weiteren dortigen Startformation beginnen wird. Somit verbleiben Zora Widmer (Pass) und Livia Zaugg (Diagonal) als Einwechselspielerinnen. Das Hinspiel gegen Haifa beginnt heute vor einer möglicherweise grossen Kulisse (das Heimspiel gegen Béziers verfolgten 1350 Zuschauer) um 18 Uhr Schweizer Zeit und kann im Liveticker im Internet verfolgt werden.

Wien

Tel Aviv

Die Spielerinnen des VC Kanti absolvierten gestern in der Romema Sports Arena in Haifa das erste Training. Bild pd VC Kanti/Sandro Poles

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Europacup Hinspielspiel mit Höhen Tiefen.

VC Kant Schaffhausen verliert das Europacup Auswärtsspiel in Orivesi Finnland nach einem spannenden Spiel mit Höhen und Tiefen 3:2 (18:25, 25:23, 25:20,21:25, 15:12)

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Es lief sehr gut zu Beginn das Spiels, das Team aus der Schweiz servierte gut und führte bald mit sieben Punkten. Den im europäischen Geschäft unerfahrenen Finninnen unterliefen einige Eigenfehler zu diesem Zeitpunkt und verlieren den ersten Satz deutlich. Im folgenden Abschnitt kamen die Gastgeber besser ins Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Trotz immer noch höherer Eigenfehlerquote des Gegners konnten die Kantigirls, die zunehmend in der Annahme zu kämpfen hatten, nicht profitieren und verlieren den Satz zum 1:1. Nach dem Satzverlust ging bei den Gästen gar nichts mehr, bald lagen sie mit 17:9 zurück. In der Zwischenzeit spielte für Stefania Corna und Miroslava Kijaková  Zora Widmer und Laura Sirucek. Bei diesem Spielstand leitete Kelly Reeves mit guten Angaben die Aufholjagd ein. Nach einer weiteren starken Aufschlagserie von Lucie Rydvalova betrug der Rückstand noch zwei Punkte zu mehr reichte es nicht und zur Freude der ca. 500 Zuschauer führte ihr Team mit 2:1. Das Erfolgserlebnis am Ende des letzten Spielabschnitts gab den Girls von Dirk Gross wieder Aufwind und es gelang eine komfortable Führung, die mit der Ausnahme bei Satzmitte als man den Ausgleich hinnehmen musste, bis am Schluss bestand hatte. Erfreulich die Leistung von Kapitän Laura Sirucek und Zora Widmer. Sie waren massgeblich am Aufschwung ihrer Mannschaft beteiligt. Das Ti Breack musste entscheiden. Vier Servicefehler verhinderten am Ende ein positives Resultat.

Fazit: Laura Sirucek ist nach den mässigen Leistungen in der Vergangenheit ein gutes Spiel gelungen und die Kantigirls haben nach einem Tief ins Spiel zurückgefunden.

Das Resultat lässt für das Rückspiel alle Optionen offen und mit den Kantifans im Rücken ist das Weiterkommen immer noch möglich.

Bilder  Bilder Reinhard Standke    Bericht SN

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Challenge Cup 2014/15

VC Kanti on the Road nach Orivesi Finnland

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Das Europa-Cupabenteuer begann für die Kantigirls mit der problemlosen Flugreise von Zürich über Helsinki nach Tampere in Finnland. Mit dem Bus des Gastgebers ging es vom Flughafen Richtung Innenstadt, wo die Delegation einquartiert wurde, da am Spielort in ORIVESI das einzige Hotel vorübergehend geschlossen wurde. Nach einer kleinen Verpflegungspause ging es weiter zum 40 km entfernten Spielort. Für Dirk Gross und dem Delegationsleiter Sandro Poles hiess es am Zielort technisches Meeting, während der Rest die Halle besichtigte. Kurz darauf, mittlerweile war es 19:30, begann das Training mit „double ball“ Volleyball. Zur Erklärung: Jede Spielerin spielt den Spielball mit einem Ball(siehe Bild).

Anschliessend ging es zur Sache, in einem intensiven Training gewöhnten sich die Spielerinnen an die Örtlichkeiten. Nach getaner Arbeit musste das Abendessen mit einer weiteren Busfahrt zurück nach Tampere hart verdient werden.

Der Gegner ist die Nummer zwei in Finnland.

Oriveden Ponnistus ORIVESI ist in der finnischen Meisterschaft die Nummer zwei hinter dem Ligakrösus Salo, das Stärkeverhältnis im Frauenvolleyball ist ähnlich wie in der Schweiz. Das Team hat nur drei ausländische Player in ihren Reihen und verlor am vergangenen Wochenende im Cup gegen Salo in einem engen Spiel nur ganz knapp. Auch der VC Kanti hat in der Saisonvorbereitung am Turnier in Wiesbaden gegen Salo verloren, es ist also ein Game, vor ca. 500 Zuschauern gemäss Gastgeber, auf Augenhöhe zu erwarten.  Bilder
Bilder Reinhard Standke   Bericht SN

Hopp Kanti

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Weitere Schweizer Teams im Europacup

Challenge Cup
TSV DÜDINGEN - ZOK BRASLOVCE

CEV Cup
Nova KBM Branik MARIBOR - Sagres NEUCHATEL UC 
Volley KÖNIZ - CS Volei Alba BLAJ 

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